Antifaschistischer Widerstand gegen den AfD Parteitag in Erfurt

Begonnen von Kuddel, 10:01:48 Sa. 04.Juli 2026

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

Kuddel

Statt mit einem Kommentar starte ich mit einem Blick in die Geschichte. Die Geschichte vom erfolgreichen Widerstand gegen den Marsch des britischen Faschisten Oswald Mosley 1936 in London.

Wikipedia:


ZitatSchlacht in der Cable Street

Die etwa 3000 Anhänger der Faschisten wurden von Oswald Mosley angeführt und von einem großen Aufgebot des Metropolitan Police Service begleitet. Die Polizeikräfte sollten den geplanten Ablauf der Demonstration ermöglichen, was die zahlreichen Gegendemonstranten jedoch verhinderten. Der Protestmarsch der Faschisten wurde schließlich abgebrochen.

Sie errichteten Straßenbarrikaden. Die Menge der Gegendemonstranten war auf über 300.000 Personen angewachsen. Sie setzte sich vor allem aus Juden, Kommunisten, Gewerkschaftern, irisch-katholischen Dockarbeitern und anderen Bewohnern des Eastend zusammen, darunter auch Frauen und Kinder. Sie blockierten die Straße und riefen den Schwarzhemden ,,They Shall Not Pass" zu, die englische Übertragung der Anti-Franco-Parole No pasaran! (Sie werden nicht durchkommen) des Spanischen Bürgerkrieges. Schwarzhemden und die über 10.000 Polizisten wurden mit Unrat und Pflastersteinen beworfen, die Ordnungskräfte setzten ihre Schlagstöcke ein, 4000 Polizisten zu Pferd wurden als Verstärkung herbeigerufen und versuchten erfolglos, die Blockaden mit Gewalt zu durchbrechen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_in_der_Cable_Street


London Museum:


ZitatDie Schlacht von Cable Street

Im Oktober 1936 versammelten sich Tausende Londoner, um den Marsch der ,,British Union of Fascists" unter Oswald Mosley durch das East End zu verhindern.


Eine internationale Wirtschaftskrise in den 1920er Jahren ließ viele Menschen in Europa zu extremeren politischen Gruppierungen tendieren, die von starken, charismatischen Führern angeführt wurden. Kommunisten und Faschisten forderten drastische Maßnahmen, was Menschen ansprach, die das Vertrauen in die etablierte Politik verloren hatten.

Die rechtsextremen Faschisten wollten die Einwanderung einschränken und machten Einwanderer für die wirtschaftliche Not verantwortlich.

Mosleys Faschisten folgten dem Beispiel der Nazis, jüdische ,,Einwanderer" für die Probleme der Gesellschaft verantwortlich zu machen.

Im Londoner East End lebte die größte jüdische Gemeinde der Stadt. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in diesem Viertel lebten größtenteils friedlich miteinander. Dennoch gab es antisemitische Ansichten, die oft durch Ängste vor Konkurrenz um Wohnraum und Arbeitsplätze geschürt wurden.

Am Sonntag, dem 4. Oktober 1936, versammelten sich 3.000 Faschisten in der Nähe des Tower of London, geschützt von 7.000 Polizisten.

Die Faschisten wollten nach Whitechapel marschieren. Doch eine riesige Menschenmenge aus Bewohnern des East End und Antifaschisten hatte sich versammelt, um sie aufzuhalten.

Juden ignorierten die Warnung der Zeitung ,,Jewish Chronicle", sich ,,von der Route des Marsches der Schwarzhemden fernzuhalten". Stattdessen standen sie Seite an Seite mit Hafenarbeitern irischer Herkunft, somalischen Seeleuten, Kommunisten sowie Gewerkschaftsmitgliedern und Mitgliedern der Labour-Partei.

An der Cable Street und weiter nördlich, an der Kreuzung von Leman Street und Commercial Road, wurden Barrikaden aus Matratzen, Wellblech und Möbeln errichtet. Ein Straßenbahnfahrer soll seine Straßenbahn mitten auf der Straße stehen gelassen haben, um dabei zu helfen, den Marsch aufzuhalten.

Die Polizei versuchte, die Barrikaden zu räumen, und griff die Demonstranten, die den Weg versperrten, zu Pferd an. Doch sie wurde mit Wurfgeschossen beworfen und musste sich zurückziehen.

Rund 80 Antifaschisten wurden festgenommen. Mindestens 73 Polizeibeamte wurden verletzt, ebenso wie Dutzende Männer, Frauen und Kinder. 15 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Die Faschisten mussten ihren ursprünglichen Plan aufgeben, da die Polizei ihnen befahl, ins Zentrum von London zurückzukehren.

Die Bewohner des East End feierten auf den Straßen.

Die ,,Schlacht von Cable Street" wurde zu Recht als Sieg über den Faschismus gefeiert. Sie zeigte, dass gemeinsamer Widerstand der Bevölkerung den Rechtsextremismus besiegen kann.
https://www.londonmuseum.org.uk/collections/london-stories/battle-of-cable-street/


https://www.youtube.com/watch?v=Tx9P0pnYvXM

counselor

ZitatMassenproteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt - Jetzt mit Resümée

Heute protestieren bis zu 50.000 Menschen in Erfurt, um den AfD-Bundesparteitag mit Demonstrationen, Blockaden und vielfältigen Aktionen zu verhindern bzw. ein starkes Signal des antifaschistischen Widerstands zu setzen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/erfurt-massenproteste-gegen-afd-parteitag-blockaden-haben-begonnen
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Ergänzend:

ZitatSowohl das "Board of Deputies of British Jews", als auch die Kommunistische Partei riefen anfänglich dazu auf, möglichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Die KommunistInnen bewarben mit Flugblättern eine seperate Kundgebung am Trafalgar Square, doch diese wurden schließlich mit dem neuen Treffpunkt Aldgate überdruckt. Bereits im Vorfeld der Demonstration sammelten sich dort GegendemonstrantInnen, die die ersten ankommenden Faschisten mit Spottgesängen und Buhrufen empfingen.
https://www.anarchismus.at/blog-antifa/6872-die-schlacht-in-der-cable-street

ZitatGroße Herzen, harte Fäuste

Sam Needleman ist 93. Aber wenn es gegen Nazis geht, würde er noch immer zuschlagen. Lange zählte er zu einer Gruppe Juden, die in London Faschisten jagten.


"Ich kann zwar nicht mehr richtig stehen, aber ich würde mich auch heute noch wehren, mit allem, was ich bei mir habe, vielleicht mit meinem Gehstock!" Es sei besser, sich wehrend zu sterben, als ohne Widerstand zugrunde zu gehen, erklärt der 93-jährige jüdische Londoner Sam Needleman an einem Freitagmittag im Nordlondoner Bezirk Hendon.
https://taz.de/Juedischer-Antifaschismus-in-England/!5814040/

ZitatMax Levitas war dabei. Er beschreibt die Ereignisse am Tag des geplanten Aufmarsches folgendermaßen: ,,Hunderttausende trafen sich am Gardiners Corner. Lokale Hafenarbeiter versammelten sich und halfen mit, Straßenbarrikaden zu errichten. Wir haben eine Straßenbahn umgeworfen, um damit die Straße zu blockieren.

Max Levitas beschreibt damit wunderbar die Radikalität der Arbeiter_innen und ihre Entschlossenheit, unabhängig von ihren verschiedenen politischen Traditionen an einem Strang zu ziehen. Diese erfolgreiche ,,Einheitsfront" aus jüdischen, sozialistischen, anarchistischen, irischen und kommunistischen Gruppen hat die Nazis regelrecht aus dem Stadtviertel gejagt.

,,Es entspricht der Natur der Einheitsfront, dass sie unterschiedliche politische Kräfte zusammenbringt, die bereit sind, in einer einzigen Angelegenheit zusammenzuarbeiten, in diesem Fall beim Kampf gegen die Nazis", schreibt der englische Marxist Alex Callinicos. Die faschistische Bewegung im England der 1930er-Jahre konnte sich von dieser Niederlage nicht mehr erholen.
https://linkswende.org/london-1936-die-schlacht-in-der-cable-street/

ZitatDort waren jedoch bereits drei Barrikaden errichtet worden, darunter ein umgestürzter Lastwagen. Glasscherben und Steine waren über die Straße verstreut, und Tausende von Anwohnern hatten sich hinter jeder Barrikade versammelt, skandierten antifaschistische Parolen und leisteten der Polizei erbitterten Widerstand.

Schließlich wies der Polizeikommissar Mosley an, seine Truppen nach Westen und aus dem Gebiet abzuziehen – eine demütigende Niederlage. Tausende antifaschistische Demonstranten versammelten sich im Victoria Park, um ihren Sieg zu feiern.

Milchflaschen und andere Waffen

Der lokale kommunistische Aktivist Phil Piratin erinnerte sich:

    ,,Entlang der Cable Street warfen Menschen – ganz normale Hausfrauen und auch ältere Frauen – von den Dächern und aus den oberen Stockwerken Milchflaschen und andere Wurfgeschosse sowie allerlei Unrat, den sie nicht mehr im Haus haben wollten, auf die Polizei."

Obwohl das Bild von Hausfrauen, die Müll auf die Polizei und die Faschisten herabwerfen, zu einem wichtigen Teil der Cable-Street-Mythologie geworden ist, waren auch Frauen auf der Straße und kämpften an der Seite der Männer.

Joyce Goodman (geb. Rosenthal) sagte: ,,Die Polizei ... schlug einfach auf alle ein. Es gab Frauen, die unter die Hufe der Pferde gerieten."

Mick Mindel war ein Gewerkschaftsführer, der an jenem Tag dabei war, und in einem Interview Jahre später sagte er:

,,Anführerinnen wie Sarah Wesker gingen mit gutem Beispiel voran, und zur Zeit der Schlacht von Cable Street war sie für uns alle eine echte Inspiration."

Jack Shaw, ein weiterer Kämpfer der Cable Street, der im hohen Alter interviewt wurde, berichtet eindringlich von einer jungen Frau, die er im Verhörraum der Polizei sah, nachdem sie beide festgenommen worden waren.

    ,,Während er dort war, sah er, wie ein riesiger Polizist eine junge Frau hereinzerrte, ihr die Bluse vom Leib riss und seinen Schlagstock so hielt, als wolle er ihr ins Gesicht schlagen.

    Sie starrte ihn fest an und sagte mit trotziger Stimme: ,Ich habe keine Angst vor dir.' Als es im Raum still wurde, beschimpfte der Polizist sie als jüdische Schlampe und sperrte sie in eine Zelle.

    Jack sagt, sie verkörperte den Mut und den Kampfgeist der Frauen im antifaschistischen Kampf."

Charlie Goodman war gerade einmal 16 Jahre alt, als er verhaftet und von der Polizei brutal zusammengeschlagen wurde, nachdem er auf einen Laternenpfahl geklettert war und der Menge zugerufen hatte: ,,Seid keine Feiglinge, vorwärts, wir gewinnen!"

Später heiratete er eine Frau, die an jenem Tag ebenfalls dabei gewesen war. Joyce Rosenthal war 1936 erst 12 Jahre alt, stand aber dennoch an vorderster Front – sie lernten sich vier Jahre später kennen, und sie fragte ihn, ob ,,er der Verrückte auf dem Laternenpfahl gewesen sei. Als er bejahte, wusste sie, dass er genau ihr Typ war."
https://eastendwomensmuseum.org/blog/tag/battle+of+cable+street

Nikita

Kuddel ich verstehe deine off-topic Beiträge hier nicht. Das Thema ist eindeutig.

"+++12 Blockaden – und kein Durchkommen: widersetzen blockiert alle Zufahrtsstraßen zum AfD-Parteitag+++

Zehntausende Menschen demonstrieren in und um Erfurt, davon allein 17.000 widersetzer*innen in Blockaden.

Erfurt wird heute zur antifaschistischen Hauptstadt!

aktuelles von der A71:

💛Bei der gelben Aktionsguppe ist die Stimmung super! 3000 Menschen widersetzen sich auf der Autobahn.

💚Bei der grünen Aktionsgruppe wird ein Teil geräumt. Ihr seid nicht allein!"

"Der Parteitag hat gestartet. Wir wissen nicht genau wie viele Deligierte der AfD noch fehlen.

Wir waren da, wo wir nicht sein sollten. Die Allgemeinverfügungen konnte uns nicht aufhalten während der Staat den Fachisten den roten Teppich ausrollt."

"Die Aktionsgruppe Orange wird massiv von der Polizei angegangen und kurz gekesselt auch am Gothaer Platz wird Pfefferspray eingesetzt."

Der Aktionsticket von widersetzen:
https://widersetzen.aktionsticker.org

ef369079-57ee-4d96-9249-8476ebd628cb.jpg

Interaktive Karte zu den aktuellen Widerstandsgruppen. Wer blockiert wo:

https://umap.openstreetmap.fr/en/map/online-aktionskarte_1428416#13/50.981722/11.009674

Nikita

Der Kampf gegen Faschismus ist ein Kampf für Klimagerechtigkeit!

Heute Morgen haben sich Aktivistis von ROBIN WOOD von einer Brücke über die A71 bei Molsdorf abgeseilt. Über der Autobahn haben sie ein Banner mit der Aufschrift "Für ein Klima der Solidarität" gespannt. Sie zeigen damit: Klimagerechtigkeit und Antifaschismus müssen  zusammengedacht werden! ✊

IMG_20260704_114213_515.jpg

Noch nie waren wir so viele! Über 17 000 Menschen beteiligen sich heute am antifaschistischen Widerstand gegen die AfD. Damit sind wir heute sogar mehr als noch in Essen, Riesa oder Gießen.

Noa Sander, Bündnissprecher*in von widersetzen:
"Erfurt wird heute zur antifaschistischen Hauptstadt! Die AfD verbarrikadiert sich in den Messehallen, wir blockieren von allen Seiten. Heute setzen wir das AfD-Verbot auf der Straße selbst durch."

IMG_20260704_114349_433.jpg

Watch us cook - die Zufahrtswege zum AfD-Parteitag sind dicht!

In der Erfurter Innenstadt und auf der Autobahn A71 blockieren Migras, Gewerkschafter*innen und Azubis die Straße! 250 Busse aus 60 Städten lassen kein durchkommen zur Messe.

"Auf diesem Parteitag plant die AfD ihre Machtübernahme in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Wir können sie stoppen! Jetzt setzen wir das AfD-Verbot auf der Autobahn durch!" sagt Pressesprecher Suraj Mailitafi.

IMG_20260704_114536_019.jpg

Antifa 4 ever!

Der Parteitag hat begonnen, aber wir haben gewonnen. Wir. Sind. Widersetzen.

Noa Sander: "Sie kriechen in eine halbleere Halle, wie die Verbrecher, die sie sind. Wir stehen aufrecht: Erfurt ist heute antifaschistische Hauptstadt!"

Jede*r Einzelne hat heute den antifaschistischen Widerstand auf die Straße gebracht. Antifaschismus ist eine kämpfende Bewegung. Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung für eine solidarische Gesellschaft!

IMG_20260704_115513_521.jpg

Wanderratte

So cool. Wenn der Staat schon nicht für ein Verbot sorgt. Dann muß man selbst aktiv werden.  :)

Kuddel

Faschistische Organisierung und antifaschistischer Widerstand finden nicht im luftleeren Raum statt. Man darf die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht vergessen. Und Antifaschismus gibt es nicht erst seit dem Erstarken der AfD, es gibt eine lange antifaschistische Geschichte, aus der man lernen kann.

Ich halte die informationen über den erfolgreichen antifaschistischen Widerstand in London 1936 für spannend, weil es um die gleiche Frage geht, mit der wir heute zu tun haben:
Wie verhindert man faschistische Versammlungen oder Aufmärsche?

ZitatDie faschistische Bewegung im England der 1930er-Jahre konnte sich von dieser Niederlage nicht mehr erholen.

Das ist in meinen Augen alles andere als off-topic.


Nikita


Während, Grün-Gelb 💚💛 in 200m Luftlinie zur Messehalle richtig Krach macht, läuft buntneonsilber mit 6000 Menschen über die K14. Bunt wurde mit einer La-ola Welle empfangen und nun sind sie über 1km lang. Die Stimmung ist bombastisch🎉

Aus der Messehalle kommt die Rückmeldung, dass der Krach drinnen zu hören ist.

Nikita

Die AfD konnte ihren Parteitag abhalten, nicht weil sie so schlau waren. Sondern weil die Polizei in Erfurt zuvor einen Plan für sie ausgearbeitet hat. Insgesamt wurde von Menschen vor Ort berichtet, dass eine seltsame Harmonie im Umgang der thüringischen Polizei mit der AfD herrschte.
Die thüringsche Polizei wollte diesen Parteitag.
Gleichzeitig haben vereinzelt Nazis versucht, sich unter die Demonstranten zu mischen, um Gewaltbilder zu provozieren. Das haben sie Demonstranten nicht zugelassen.

counselor

Erfurt steht auf: Zehntausende protestieren gegen die faschistische AfD

Zehntausende Menschen protestierten in Erfurt gegen den Bundesparteitag der AfD. Doch welche politische Bedeutung haben diese Massenproteste? Was sagt ihre Zusammensetzung über die gesellschaftliche Entwicklung aus? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für den antifaschistischen Kampf?

In diesem Bericht dokumentieren wir nicht nur die Demonstrationen und Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern ordnen die Ereignisse auch politisch ein. Dabei geht es um die Rolle der AfD im heutigen Kapitalismus, die Entwicklung der antifaschistischen Bewegung und die Frage, welche Perspektive der Widerstand gegen den Rechtsruck braucht.

Wir zeigen, warum der Kampf gegen den Faschismus nicht von den gesellschaftlichen Ursachen getrennt werden kann und weshalb viele Demonstrierende die Forderung nach tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen mit ihrem Protest verbinden.

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

  • Chefduzen Spendenbutton