Zivilgesellschaft

Begonnen von Kuddel, 12:58:08 Di. 07.Juli 2026

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Kuddel

Ich kriege bei dem Begriff bereits Pickel.

Es geht um einen befriedeten Bereich dieser Gesellschaft, der seine Spielwiesen und teilweise staatliche Förderung hat.

Gleichzeitig hält man für Menschen und Bewegungen, die man nicht im Bereich der Harmlosigkeit verorten kann, wie Antifaschismus, Umweltschutz und Palästinasolidarität, Gumminküppel, Gerichte und Knäste bereit.

Die AfD will alles verbieten lassen. Gegen deren Angriffe möchte ich gerne solidarisch sein, aber dabei habe ich Bauchschmerzen. Die Amadeu Antonio Stiftung beispielsweise klärt zwar über rechte Propaganda und Aktivitäten auf, ist aber derart staatstragend und vertritt politische Positionen, die ich für falsch halte.

Es gibt 1000 andere Organisationen oder NGOs, die sind sehr zwiespältig, ein Teil ihrer Arbeit ist sinnvoll, anderes halte ich für ärgerlich bis inakzeptabel.

Es gibt Frauenhäuser oder Beratungsstellen für Migranten und viele andere Einrichtungen, die Sinn machen und wichtig sind. Doch deren staatliche Finanzierung ist nicht unproblematisch. Gerade in Zeiten eines Kürzungsdrucks kämpfen die dort Beschäftigten um ihre Jobs und vergessen dabei die Inhalte, wegen denen sie überhaupt diese Jobs haben. Sie vertreten plötzlich inhaltlich fragwürdige Dinge in der Hoffnung, das würde die Geldgeber gnädig stimmen.

Wie geht man damit um, wenn jetzt CDU bis AfD alles an Beratung, Aufklärung und Schutz plattmachen wollen?

Ich will die kritische Auseinandersetzung mit dem "zivilgesellschaftlichen" Bereich nicht ruhen lassen.


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