Rechenzentren: Klimakollaps aus dem Serverschrank

Begonnen von Nikita, 23:04:46 Mi. 13.Mai 2026

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Nikita

US-Stromerzeuger dreht wegen Rechenzentren 50.000 Menschen den Saft ab

"Als würden wir nicht existieren"

Unternehmen in den USA investieren Hunderte Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz. Das sorgt für einen enormen Bedarf an Rechenzentren, die große Mengen an Energie brauchen. Normale Verbraucher ziehen deswegen immer öfter den Kürzeren - der Protest in der Bevölkerung wächst.

Im US-Bundesstaat Kalifornien müssen sich fast 50.000 Menschen auf die Suche nach einer neuen Energiequelle machen, weil der bisherige Anbieter NV Energy den örtlichen Versorger ab Mai 2027 nicht mehr mit Strom beliefern will. Wie das US-Magazin "Fortune" berichtet, gibt es dafür einen einfachen Grund: Das Unternehmen aus dem benachbarten Bundesstaat Nevada braucht die Kapazität für Rechenzentren.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Stromerzeuger-dreht-wegen-Rechenzentren-50-000-Menschen-den-Saft-ab-id30819866.html

Nikita

Fluch oder Segen? Kritik an geplantem Rechenzentrum in Nierstein

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Es galt bislang als Vorzeigeprojekt für eine gesamte Region: das geplante Rechenzentrum im Niersteiner Rhein-Selz-Park. Es sollte Arbeitsplätze bringen, viel Geld in Form von Gewerbesteuern in die Kassen fließen lassen und zudem noch umweltfreundlich sein.

Doch jetzt stellt eine Initiative mit dem Namen "demokratie konstruktiv" dies alles infrage.

Bürger fühlen sich von der Politik getäuscht
Die Initiative ist der Ansicht, dass die tatsächlichen Planungen zum Teil erheblich von dem abweichen, was zuvor der Öffentlichkeit präsentiert wurde. So geht es unter anderem um die enorme Abwärme, die das geplante Rechenzentrum produzieren wird. Die Initiative befürchtet, dass diese nicht genutzt, sondern in die Luft abgegeben wird. Hinzu komme ein enormer Stromverbrauch.

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Kritik am Rechenzentrum auch von Naturschützern
Auch ein Sprecher des Umweltverbandes BUND kritisiert das Rechenzentrum. Er nannte das Ganze im Gespräch mit dem SWR eine Riesen-Energie und -Landschaftsverschwendung.

Rechenzentren dieser Dimension sollten zwingend erst dann gebaut werden können, wenn eine Nutzung der Abwärme gewährleistet sei.


https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/abwaerme-und-hohe-kosten-kritik-am-geplanten-rechenzentrum-nierstein-100.html

Nikita

Rechenzentrum in Georgia entnimmt unbemerkt 110 Millionen Liter Wasser

Eine US-Serverfarm bezog monatelang Wasser, ohne dafür zu bezahlen. Die Behörden bemerkten den immensen Verbrauch erst nach Beschwerden von Anwohnern.

Nahe der US-Metropole Atlanta hat ein Rechenzentrum fast 110 Millionen Liter Wasser entnommen, ohne dass die lokalen Behörden das erfassten. Wie das US-Magazin Politico berichtet, fielen die unangemeldeten Wasseranschlüsse auf, nachdem Anwohner eines angrenzenden Viertels in der Stadt Fayetteville über ungewöhnlich niedrigen Wasserdruck klagten. Zu dieser Zeit forderten die lokalen Behörden die Bürger auf, Wasser zu sparen, da in weiten Teilen des Bundesstaates Georgia moderate bis schwere Dürre herrschte.

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https://www.heise.de/news/Rechenzentrum-in-Georgia-entnimmt-unbemerkt-110-Millionen-Liter-Wasser-11290889.html

Nikita

Rechenzentren erhitzen das Umland

KI‑Datenzentren verbrauchen große Mengen an Strom und Wasser. Neue Studien zeigen nun außerdem, dass ihre Abwärme ganze Stadtviertel messbar aufheizt und sie damit ein bislang unterschätztes Umweltproblem darstellen.

https://www.spektrum.de/news/ki-datenzentren-rechenzentren-erhitzen-das-umland/2325319

Nikita

Die TAZ widmet sich ausführlich dem Thema KI, speziell zum Ressourcenverbrauch.

Nimmersatt
Für jedes Bild, jede Antwort im Chat, die die künstliche Intelligenz ausspuckt, gräbt sie an Ressourcen. Lässt sich die Gier noch zähmen?

https://taz.de/Umweltfolgen-von-kuenstlicher-Intelligenz/!6183982/
https://taz.de/Ressourcenverbrauch-von-KI/!6185410/
https://www.oeko.de/news/pressemeldungen/ki-auf-kosten-des-klimaschutzes-energiebedarf-von-rechenzentren-verdoppelt-sich-bis-2030/

Onkel Tom

Nicht nur der Recurcenverbrauch ist bestialisch.

Auch die Preise für SSD-HDs und Speicherbausteine
schießen gen Himmel.

Habe Ausschau nach einer Samsung Evo SSD-HD 4TB
gehalten und hat mich fast vom Hocker gehauen.

Sie kostete nach Corona 399 Euronen (Normalpreis).
Heute steht sie bei 1050 - 2009 Euronen..

Heftig, wie sooo toll der Kapitalismus sei..  :Q 
Lass Dich nicht verhartzen !

Nikita

Was dahintersteckt, wenn von "regulatorischer Unsicherheit" gesprochen wird. OpenAI kümmert sich um nichts, der Staat verspricht trotzdem absurde Geschenke an die Firma. OpenAI ist unfähig, ein Projekt auch nur anzugehen und dann quengeln sie, dass Energiekosten und staatliche Regulierung es verhindern.
https://www.heise.de/news/Stargate-UK-20-Milliarden-Pfund-Investment-war-nicht-mehr-als-ein-PR-Stunt-11354198.html


Nikita

Metas größtes KI-Rechenzentrum soll mehr als 250 Milliarden Dollar verschlingen


Metas Hyperion-Campus könnte laut Bloomberg mehr als 250 Milliarden US-Dollar kosten, mit positiven wie negativen Folgen für die Region.

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Metas Hyperion-Projekt verändert eine ganze Region

Gebaut wird der Campus in Richland Parish, das rund 20.000 Einwohner zählt und mit einer Armutsquote von etwa 26 Prozent zu den wirtschaftlich schwächeren Regionen Louisianas zählt. Nach der Inbetriebnahme soll Hyperion dort laut Meta mehr als 1.000 Arbeitsplätze schaffen.

Seit dem Baubeginn hat Meta nach eigenen Angaben Aufträge in Milliardenhöhe an Unternehmen aus Louisiana vergeben und will zudem in die lokale Infrastruktur investieren. Für die Stromversorgung des Standorts soll ein regionaler Energieversorger zehn neue Gaskraftwerke errichten. Zusätzlich zu den für die Rechenleistung vorgesehenen 5 Gigawatt werden laut Bloomberg mehr als 2 Gigawatt für den übrigen Strombedarf des Campus benötigt.

Die Investitionen haben aber auch Schattenseiten:
 Bloomberg berichtete im Mai von steigenden Mieten, einem angespannten Wohnungsmarkt und zunehmenden Verkehrsproblemen infolge des Zustroms Tausender Bauarbeiter. Kritik gibt es zudem am enormen Energiebedarf und an der vergleichsweise geringen Zahl dauerhafter Arbeitsplätze.

https://www.heise.de/news/Metas-groesstes-KI-Rechenzentrum-soll-mehr-als-250-Milliarden-Dollar-verschlingen-11363423.html

200 Milliarden Dollar werden dabei für die KI-Chips eingeplant.

Aktuell laufen mehrere solcher Projekte parallel:
OpenAI/Softbank planen mit "Stargate" rund 500 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur in den USA.
Micron will bis 2035 über 250 Milliarden Dollar in US-Chipfabriken stecken.

Nikita

Rechenzentren haben die Strompreise für die Allgemeinheit der USA bereits um 23 Milliarden Dollar in die Höhe getrieben.

Demnach führt der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren in den USA zu massiven Kosten für die Stromnetze. Laut der dortigen Netzaufsicht PJM kommen durch den nötigen Infrastrukturausbau bis 2028 rund 23 Milliarden US-Dollar an Mehrkosten auf die regulären Stromkunden zu.

Das Kernproblem: Während die Kosten für neue Leitungen und Umspannwerke auf die Allgemeinheit umgelegt werden, nutzen viele Betreiber von Rechenzentren regulatorische Lücken (wie die gezielte Drosselung bei Spitzenlast), um ihre eigenen Netzentgelte drastisch zu senken. Ein zitierter Marktbeobachter spricht in diesem Zusammenhang von einem ,,massiven Vermögenstransfer" hin zu den Tech-Konzernen.

https://fortune.com/2026/07/14/data-centers-23-billion-electricity-bills/

Nikita

Kraftwerke lassen Widerstand gegen Rechenzentren wachsen

Nirgendwo sonst in Deutschland entstehen gerade so viele Rechenzentren wie im Rhein-Main-Gebiet. Gleichzeitig wächst der Widerstand von Bürgern. Grund dafür: fossile Kraftwerke.

Als Mark Behrend und Thomas Schadt, die nur wenige hundert Meter von dem geplanten Standort leben, davon Wind bekamen, fragten sie sich, woher der Strom für das große Rechenzentrum kommen soll. Und fanden heraus, dass dafür eigens ein großes Gaskraftwerk geplant ist.

"Wir kämen hier auf 72 Prozent der Emissionen des Frankfurter Flughafens auf 0,5 Prozent der Fläche. Da muss man sich doch fragen: Ist es das wert?", so der ehemalige Schiffskapitän Mark Behrend.
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Ähnlich ist es in Birstein, ein Stück weiter östlich, am Rand des Vogelsbergs. Auch dort hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, um den Bau eines Gaskraftwerks für ein geplantes Rechenzentrum zu verhindern. Auf den Hügeln um den Ort drehen sich bereits zahlreiche Windräder, doch der dort gewonnene Strom würde nicht reichen, um das Rechenzentrum zu versorgen.
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Gegner fordern bessere Diskussionskultur
Auf dem Acker, wo das Rechenzentrum geplant ist, steht noch das Getreide, in unmittelbarer Nähe ein Schulzentrum. "Dort wird es unerträglich heiß für die Schüler, wenn auf die jetzige Hitze noch zwei, drei Grad on top kommen", meint Steffen Ganz von der Bürgerinitiative.

Besonders verärgert sind sie hier - ähnlich wie in Maintal - über die Kommunikation der Gemeinde. Sogar eine eigene Partei haben sie deshalb gegründet, um das geplante Projekt noch irgendwie zu verhindern.
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Die vernetzen sich derweil immer mehr. Eine Delegation aus Birstein war jüngst bei der Bürgerversammlung in Maintal zugegen. Auch der BUND war vor Ort. Das österreichische Fernsehen auch, denn auch in der Alpenrepublik gibt es zunehmend Proteste. "Hier entsteht gerade so was wie die Antiatomkraft-Bewegung in den 70ern und 80ern", meinte einer der Besucher.

https://www.zdfheute.de/wirtschaft/rechenzentrum-maintal-birstein-protest-gaskraftwerk-100.html

ManOfConstantSorrow

ZitatProteste gegen Amazon und Meta
Auf den Barrikaden gegen KI

Amazon löscht nach Empörung einen KI-synchronisierten Film, Meta zieht eine Deepfake-Funktion zurück – und in den USA demonstrieren Menschen erfolgreich gegen Rechenzentren. Der Protest gegen die KI-Visionen der Tech-Konzerne ist lauter denn je. Aber kann er sie auch ins Straucheln bringen?
https://www.rnd.de/wirtschaft/der-protest-gegen-kuenstliche-intelligenz-waechst-HVNECICQRBDJNOHYLNQ5S6O4PE.html

Zitat"Google, go home": Proteste gegen Rechenzentrum bei Linz

Mehr als 200 Menschen demonstrierten am Freitag gegen das Rechenzentrum in Kronstorf. Sie fürchten Wasser- und Energiemangel – Google und Lokalpolitik beschwichtigen
https://www.derstandard.de/story/3000000331976/google-go-home-proteste-gegen-rechenzentrum-bei-linz

ZitatStrom, Wasser, Subventionen: Konservativ geprägte Initiative mobilisiert gegen KI-Rechenzentren

An mindestens 125 Orten in den USA finden Kundgebungen statt. Humans First fordert mehr Mitsprache der Kommunen und ein Ende der Steuervergünstigungen für Betreiber.
https://www.berliner-zeitung.de/article/humans-first-mobilisiert-an-mindestens-125-orten-in-den-usa-gegen-ki-rechenzentren-10211416

ZitatKraftwerke lassen Widerstand gegen Rechenzentren wachsen

Nirgendwo sonst in Deutschland entstehen gerade so viele Rechenzentren wie im Rhein-Main-Gebiet. Gleichzeitig wächst der Widerstand von Bürgern. Grund dafür: fossile Kraftwerke.
https://www.zdfheute.de/wirtschaft/rechenzentrum-maintal-birstein-protest-gaskraftwerk-100.html

ZitatProteste gegen Rechenzentren erreichen 142 Orte in 42 US-Bundesstaaten

Gegner des Ausbaus von Rechenzentren haben am 18. Juli landesweit protestiert. Sie kritisieren vor allem den steigenden Strom- und Wasserverbrauch, den Flächenbedarf sowie die geringe Mitsprache lokaler Gemeinden.
https://www.kiweekly.de/news/proteste-gegen-rechenzentren-erreichen-142-orte-in-42-us-bundesstaaten

ZitatWarum machen Sie gegen Rechenzentren mobil?

Die Gruppe »Aufstände der Allmende« hat in der Schweiz ein Protestcamp in der Nähe von Schaffhausen errichtet. Das Motto lautet »KI-kurzschließen«.
https://www.jungewelt.de/artikel/526315.aufst%C3%A4nde-der-allmende-warum-machen-sie-gegen-rechenzentren-mobil.html

Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Nikita

Rechenzentren und KI
Versteckte Konzernschulden wachsen auf 1,65 Billionen US-Dollar
Die nicht bilanzierten Schulden von Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Oracle sind in nur vier Jahren um das Achtfache angestiegen.

Die versteckten Schulden der Konzerne Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Oracle summieren sich auf etwa 1,65 Billionen US-Dollar und haben sich damit in den vergangenen vier Jahren verachtfacht. Wie aus einer Analyse des Nachrichtenmagazins Nikkei Asia (Paywall) hervorgeht, sind diese nicht direkt in offiziellen Bilanzen sichtbaren finanziellen Verpflichtungen vor allem auf langfristige Leasingverträge für Rechenzentren und Abnahmevereinbarungen für Hochleistungschips zurückzuführen.
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https://www.golem.de/news/rechenzentren-und-ki-versteckte-konzernschulden-wachsen-auf-1-65-billionen-us-dollar-2607-211107.html

Da im Kapitalismus Gewinne privatisiert und Kosten vergesellschaftet werden, werden wir das irgendwann zahlen müssen.

Nikita

Amazons gigantisches Gaskraftwerk in Texas - größter Einzelverursacher von Klimaemissionen in den USA

 Amazon plant auf der "GW Ranch" im texanischen Pecos County ein riesiges KI-Rechenzentrum und baut zur Deckung des enormen Energiebedarfs ein eigenes 7,65-Gigawatt-Erdgaskraftwerk, das komplett vom regulären texanischen Stromnetz entkoppelt laufen soll. Die Genehmigung dazu beläuft sich für den Ausstoß von bis zu 33 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Bei voller Ausschöpfung würde diese Anlage zum größten Einzelverursacher von Klimaemissionen in den USA werden und damit selbst das größte US-Kohlekraftwerk übertreffen. Dieses fossile Großprojekt kollidiert massiv mit Amazons eigenem "Climate Pledge", bis 2040 vollständig klimaneutral zu operieren.

https://www.heise.de/news/Amazon-plant-gigantisches-Gaskraftwerk-fuer-neues-KI-Rechenzentrum-11404032.html

https://www.nytimes.com/2026/08/08/climate/amazon-data-center-texas-pollution.html

Nikita

Auswirkungen von Rechenzentren auf die direkte Umgebung

Eine empirische Studie der Arizona State University zeigt die direkten Auswirkungen von Rechenzentren auf die Lufttemperatur in angrenzenden Wohngebieten. Die im Fachjournal der ASME veröffentlichten Messungen belegen, dass die gewaltige Abwärme der Server-Kühlanlagen umliegende Nachbarschaften spürbar aufheizt. In den windabgewandten Vierteln stieg die Temperatur im Durchschnitt um 0,7 bis 0,9 °C, wobei in der Spitze lokale Erwärmungen von bis zu 2,2 °C gemessen wurden – was den in Berichten oft zitierten knapp 4 Grad Fahrenheit entspricht.
Dieser thermische Fußabdruck wird vom Wind getragen und ist noch in einer Entfernung von bis zu 500 Metern deutlich nachweisbar. Die Dimensionen der Hitzebelastung sind enorm: Ein einziges mittelgroßes Rechenzentrum mit 36 Megawatt Leistung stößt auf engstem Raum so viel Wärme aus wie 40.000 Durchschnittshaushalte, während große 169-Megawatt-Anlagen die Hitzeentwicklung von fast 200.000 Haushalten erreichen. Da sich die globalen Kapazitäten von Rechenzentren durch Cloud-Computing und KI bis 2030 voraussichtlich verdoppeln werden, warnen die Autoren eindringlich vor diesem neuen städtischen Hitzerisiko, das bestehende Wärmeinseleffekte verschärft und den Energiebedarf der Anwohner für eigene Klimaanlagen weiter in die Höhe treibt.
https://asmedigitalcollection.asme.org/sustainablebuildings/article/7/2/024501/1233035/Data-Center-Waste-Heat-as-an-Emerging-Urban

Nikita

Diese Karte zeigt den geplanten Ausbau von Rechenzentren in Deutschland. Sie macht sichtbar, wo neue Rechenzentren entstehen, wer sie baut, was ihr geschätzter Stromverbrauch ist und wo sich Protest dagegen entwickelt.

Viele dieser Informationen sind bislang nicht zentral verfügbar. Mit unserer Karte machen wir sie erstmals gesammelt zugänglich.

https://heisseluft.org/

Der Asphalt glüht, die Luft flimmert vor Hitze – mit Hitzewellen und ihren Folgen für Menschen und Umwelt ist die Klimakrise längst zur realen Gefahr für Menschen in Europa geworden. In diese Realität drängt sich zeitgleich ein massiver Ausbau von Rechenzentren, der die Klimakrise weiter befeuert. Er ist getrieben durch den globalen Boom künstlicher Intelligenz (KI) und von Regierungen, die glauben, beim digitalen Wettrüsten mithalten zu müssen.
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