Autor Thema: Selbstorganisierte Bildung  (Gelesen 841 mal)

Kuddel

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Selbstorganisierte Bildung
« am: 15:01:26 Sa. 19.Februar 2022 »
Wir stellen fest, wie scheiße die Medien und das Bildungssystem sind.
Es ist völlig ok, zu fordern, daß es bessere Bildung und bessere Medien geben sollte.

Das sollte uns aber nicht davon abhalten, selbstorganisierte Bildung zu organisieren.
Wir sollten es einfach versuchen und es wäre gut, wenn es dazu einen Erfahrunngsaustausch gäbe.

Ich bin gerade auf ein Plakat aus Bristol gestoßen. Das hat mich so angesprochen, daß ich dieses Posting verfaßt habe.


Ferragus

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Re: Selbstorganisierte Bildung
« Antwort #1 am: 07:56:02 Fr. 08.Juli 2022 »
innerhalb der FAU-Strukturen gibt es - ich weiß nicht wie weit verbreitet, aber in einigen Städten sicher - interne Diskussionsgruppen und selbstorganisierte Bildungsarbeit von Leuten ohne und mit Diplom; einmal im Jahr finden im Sommer Seminare statt, die von allen lokalen Ablegern der FAU besucht werden können (dort legt man den Fokus auf Arbeitsrecht, Betriebsgruppen-Aufbau, Organizing-Ansätze). Ich weiß von Genossen, die sich intensiv, regelmäßig und kollektiv mit der Geschichte des Anarchosyndikalismus und der Praxis von unten in ihrer eignen Stadt beschäftigen. In meinem Dunstkreis trifft man sich regelmäßig, liest zur Vorbereitung von Diskussionen kurze texte, schaut gemeinsam Filme und bespricht sie und übt sich im Vortragen von kleinen Referaten. Dabei geht es um viele Themen: Kritik der politischen Ökonomie, Apparatisierung von Massenbewegungen, bestimmte Seiten des Feminismus, der Operaismus in Italien...uns wird noch einiges mehr einfallen.