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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Trump
« Letzter Beitrag von Nikita am Heute um 15:47:22 »
Passend dazu:

https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-cheney-wahlbetrug-1.5292828?reduced=true

Trumps Gift wirkt


"Die einzige prominente Abgeordnete, die sich zu sagen traut, dass der Ex-Präsident die Wahl verloren hat, muss die Führung der Republikaner verlassen. Kann die Demokratie in den USA überleben?

Muss es die Welt interessieren, ob die Nummer drei in der Fraktionsführung der Republikaner im Repräsentantenhaus Liz Cheney oder Elise Stefanik heißt? In normalen Zeiten sicher nicht. Aber die Zeiten sind nicht normal, nicht in den USA und schon gar nicht bei den Republikanern. Dass die republikanischen Abgeordneten beschlossen haben, Cheney ihr Führungsamt wegzunehmen, um es der besagten Stefanik zu geben, ist ein dramatischer Einschnitt für die Partei, vielleicht sogar für die Demokratie in Amerika."

Rest nur hinter Paywall.

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Ansonsten noch englischer Podcast dazu.

Liz Cheney’s Thought Crime — The New Yorker: Politics and More (overcast.fm)

https://overcast.fm/+FUWSEpCL4
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Corona Freestyle
« Letzter Beitrag von counselor am Heute um 15:38:12 »
Zitat
Ich halte es für angebracht, sich mit den Inhalten der Medien kritisch auseinanderzusetzen. Es ist aber zu billig, alles aus den Medien als "Fake News" darzustellen und nur noch das zu glauben, was einem gerade in den Kram paßt.

Ich möchte einmal kurz begründen, warum ich den "Mainstream-Medien" mehr vertraue, als den "sozialen Medien":

Bei den traditionellen Pressemedien (Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen) ist es so, dass sich der Wahrheitsgehalt der reinen Nachricht leicht überprüfen lässt und sich im Wettbewerb behaupten muss. Wer hier mit sachlich falschen Meldungen aufmacht, wird schnell durch die Konkurrenz entlarvt, diskreditiert sich so selbst mit nachhaltiger Wirkung, verliert infolgedessen an Auflage und büßt viele heutzutage zum wirtschaftlichen Überleben unersetzliche Werbekunden ein. Das Einhalten der Wahrheit ist so nicht nur eine Frage der Ehre, es liegt auch im wirtschaftlichen Eigeninteresse der Medien. Obendrein ermöglicht das Pressegesetz bei Falschmeldungen über Personen auch eine Richtigstellung an prominenter Stelle.

Ganz anders sieht es bei den sozialen Medien (Facebook, Twitter) aus. Hier geht es in den Newsfeeds -anders als in der klassischen Nachrichtenberichterstattung- weniger darum, "wahre Nachrichten" zu präsentieren. Ziel in den Newsfeeds ist es häufiger, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, möglichst viele User mit möglichst viel Traffic für Werbung und die Verwertung von Kundendaten zu haben. Dazu werden für die Verbreitung von Nachrichten Filter eingesetzt. Sie sollen die Nutzer mit wenig Aufwand zufriedenstellen, indem sie gezielt nur mit solchen Nachrichten versorgt werden, die sie in ihrem vorgefassten Meinungsbild bestätigen. Eine differenzierte Vermittlung von Nachrichten gilt dabei eher als störend.

Die Verknüpfung mit zumeist gleichgesonnenen "Followern" und "Friends" schafft zudem einen sich selbst befruchtenden Echoraum. Gerade reißerische Nachrichten beleben hier das Geschäft und den Daten-Verkehr, auch wenn es Fake News sind. Zweifel an der Echtheit der Nachrichten kommen unter den Gleichgesinnten in der Filterblase kaum auf. Da die Quelle der Nachrichten und erst recht die Redakteure oftmals kaum zu identifizieren sind, muss obendrein niemand die Verantwortung für Falschberichte übernehmen.

Erfahren die Nutzer aber von dem fehlenden Wahrheitsgehalt, bleiben Konsequenzen aus. Die diskreditierte Nachrichtenquelle kann einfach im Netz abtauchen und zukünftig unter Verwenden eines anderen Namens neue Falschmeldungen in die Welt setzen. Letztlich ist hier das Tor für Manipulatoren weit geöffnet. Aus Fake-News werden so "alternative Wahrheiten", die für die Verbreitung kruder Weltbilder sorgen sollen. Was dabei für den Wahrheitsgehalt von Nachrichten im Netz gilt, gilt umso mehr für deren kommentierende Aufarbeitung in "Alternativen Medien" (wie zB Rubikon News oder Epochtimes).
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Trump
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Heute um 14:59:56 »
Der Medienstar (und Lieblingsfeind unserer Qualitätsmedien) Trump ist aus der Berichterstattung verschwunden.
Zu unrecht.
Trump ist politisch nicht tot.
Er stellt sich politisch neu auf. Innerhalb der widerlichen Republikanischen Partei und des kaputten US Amerikanischen politischen Systems hat er beste Chancen, erfolgreich weiteres Unheil zu stiften.

Ich will damit nicht sagen, Biden würde kein Unheil stiften.
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Globalisiert / Re: Palästina - Israel
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Heute um 14:37:50 »
Die Berichterstattung ist besorgniserregend.

Es ist nicht ok, Demonstrationen gegen ein Blutbad und für Frieden als "antiisraelische Demonstrationen" zu bezeichnen.
Eine Kritik an der Ungleichbehandlung der arabischen und der jüdischen Bevölkerung oder an dem militärischen Vorgehen der israelischen Regierung, ist kein "Antisemitismus".

Es sind aber nicht alle Proteste hierzulande in Ordnung.
Das Schwenken der Israelflagge ist in dem Konflikt kontraproduktiv.
Demonstrationen zu Synagogen sind inakzeptabel.
Türkische Faschisten haben kein Interesse an einer friedlichen Beilegung des Konflikts.
Antisemitismus darf nicht hingenommen werden.
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Globalisiert / Re: Osteuropa
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 14:21:44 »
Zitat
Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Kranführer setzen ihren Protest fort



Am Mittwoch, den 28. April, pünktlich um 11:00 Uhr trugen mehrere Dutzend Kranführer aus Warschau, Łódź, Krakau, Lublin, Poznań und der Stadt Haken, schalteten ihre Sirenen ein und verweigerten eine Stunde lang die Arbeit. Die Aktion wurde anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit organisiert.

Der Protest vom Mittwoch war eine weitere Etappe im Kampf um höhere Löhne für die Kranführer. Anlässlich des Feiertages, der auf den 28. April fällt, erinnerten die Organisatoren daran, wie hart und verantwortungsvoll die Arbeit der Kranführer ist und wie wichtig es ist, die Gesundheits- und Sicherheitsregeln auf den Baustellen zu beachten. Wie aus dem Facebook-Profil Protest der Drehturmkranfürer - Warschau hervorgeht:
  • Das Baugewerbe ist neben dem Bergbau und der Landwirtschaft einer der Wirtschaftszweige mit einer der höchsten statistischen Unfallraten
  • Im Jahr 2019 erlitten bereits 4.743 Menschen Arbeitsunfälle im Baugewerbe, von denen 44 Menschen starben und weitere 41 schwer verletzt wurden
  • Die Arbeit als Kranführer ist eine besonders gefährliche Tätigkeit
  • Ein Turmdrehkranführer ist für seine eigene Sicherheit und sein eigenes Leben sowie für das von Dutzenden von Personen, die an dem Projekt arbeiten, verantwortlich
  • Stress im Zusammenhang mit unserer Arbeit gilt als einer der wichtigsten beruflichen Risikofaktoren, der bleibende Spuren in unserem Körper hinterlässt
  • Langfristiges Arbeiten eines Bedieners in einer Zwangshaltung ist die Ursache vieler Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Im Jahr 2020 sanken die Löhne von Turmdrehkranführern um bis zu einem Viertel, während die Bauindustrie Rekordgewinne erzielte
  • Viele von uns sind mit zivilrechtlichen Verträgen angestellt und selbständig, daher haben wir keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder bezahlte Krankheitstage
  • Wir arbeiten unter Zeitdruck, oft "auf Abruf", oft mit defektem Gerät, und die Sicherheit aller auf der Baustelle leidet darunter
Wir kämpfen für Löhne, die unserer Verantwortung angemessen sind, für Verträge, die Ruhezeiten und Urlaub garantieren, und für Arbeit, die den Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften entspricht.

https://ozzip.pl/informacje/ogolnopolskie/item/2775-swiatowy-dzien-bhp-operatorzy-kontynuuja-protest#prettyPhoto
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@ Hartzhetzer
Jaja, ich erzähle FakeNews für Dich. Weißt Du was das für mich wurscht ist, ob Du mir glaubst. Ich selber weiß, welchen Scheck und welche Summe ich bekomme.
Schonmal überlegt, wie die Isolation des Mietshauses ist. Ob man Nachbarn hat, die für einen mitheizen. Vllt. hat mein Vermieter den Öltank billig aufgefüllt? Usw.

Außerdem, ich spreche von den Meisten. Nicht von einzelnen Personen. Wie oft komme ich zu Bekannten, wo unheimlich warm ist. Aber wie gesagt, ist es mir egal.

Es wurde seit Jahrhunderten immer gesagt, dass alles Zentral gemacht werden muß. Dabei ist dezentral wesentlich effektiver. Sagt aber Keiner. Schongleich die Maistream-Presse nicht.

Wie Vieles die MainstreamPresse nicht sagt.


Was zu Corona: Was wurde über Asien gelacht. Als Corona in den Westen gelangte, wurde erst nicht gehandelt. Die ersten Toten und dann kam die Angst. Vorallem die Angstspreader der Politik. Ein Volk das Angst hat, läßt sich leicht regieren.Warum handelte die Politik erst spät und falsch? Weil es ihnen egal ist. Den Reichen ist Corona egal. Die haben genug Ausweichmöglichkeiten/finanzielle Mittel. Wir nicht.
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Arbeitslos & Spass dabei / Re: Einladung Profiling, EGV etc.
« Letzter Beitrag von Onkel Tom am Heute um 13:30:49 »
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Dann greift eben "wichtige Änderung in den persönlichen Verhältnissen". Und dann gibt's eben kein Geschenk von meiner Seite mehr mit Namen "unterschriebene EGV".

Solange SB das nicht weiß, das Du sowiso nicht unterschreiben willst und immer schön
Gegenvorschläge und Fragenkatalog erstellst, kan man laaange verhandeln  :)
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Ein guter Text von der polnischen Basisgewerkschaft IP (Arbeiter-Initiative):

Zitat
Die Arbeiter-Initiative (Inicjatywa Pracownicza) setzt sich für die Verbesserung der Situation von Forscherinnen mit Kindern während der Pandemie ein



Geschlossene Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen. Leerstehende Kindertagesstätten. Geschlossene Kantinen. Kinder, die bisher von Lehrern, Tagesmüttern und Köchen betreut wurden, mussten während des Lockdowns von jemand anderem betreut werden. Die Pandemie stellte eine zusätzliche Belastung für Frauen dar: die Betreuungsarbeit, die gleichzeitig mit der beruflichen Tätigkeit erledigt werden musste. Dies bedeutete jedoch nicht, dass der Druck zur Effizienz verringert wurde. Weibliche Mitarbeiter werden nach wie vor für ihre Leistung so eingespannt, als hätten sie während der Pandemie keinen zusätzlichen Vollzeitjob, nämlich die Kinderbetreuung, übernommen.

Dieses Thema wurde von den Mitgliedern des Komitees der Arbeiter-Initiative aufgegriffen, das an der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Schönen Künste in Warschau tätig ist. Sie appellierten an den Wissenschaftsminister, die Situation von Personen, die als Wissenschaftler arbeiten und kleine Kinder betreuen, bei der Abrechnung ihrer Arbeit durch wissenschaftliche Einheiten, bei der Abrechnung der Umsetzung von Stipendien und bei der Beantragung neuer Stipendien sowie bei der Bewertung der Arbeit von wissenschaftlichen Einheiten, die sie beschäftigen, zu berücksichtigen. Es wurde ein Brief an den Minister geschickt, der von über 1600 Personen unterzeichnet wurde.

Nach einer Reihe von neoliberalen Reformen muss sich jede Universität mit einer angemessenen Anzahl von Punkten für Veröffentlichungen in Büchern und wissenschaftlichen Zeitschriften beweisen. Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft nimmt die Universitäten in die Pflicht, und die Universitäten nehmen die Mitarbeiter und Angestellten in die Pflicht; die Ergebnisse der Evaluierung haben nicht nur Auswirkungen auf das Prestige, sondern auch auf die Finanzierung der jeweiligen Universität und die berufliche Zukunft des oder der Angestellten. Eine solche "Pointe" ist aus vielen Gründen kritisiert worden, aber die Pandemie hat einen weiteren arbeitnehmerfeindlichen Aspekt davon offenbart. Wenn man kleine Kinder zu betreuen hätte, könnte man während der Schließung viel weniger Zeit mit Recherchen und dem Schreiben von Artikeln verbringen. Die Auswirkungen davon wurden schon früh in der Pandemie sichtbar. Menschen, die sich um kleine Kinder kümmerten und deshalb mehr mit Hausarbeit belastet waren und weniger Zeit für wissenschaftliche Arbeit hatten, schrieben weniger Arbeiten und reichten weniger Förderanträge ein als vor Ausbruch der Pandemie. Interessanterweise traf dies vor allem Frauen - Männer, auch mit kleinen Kindern, hatten statistisch gesehen genauso viel Zeit für die berufliche Arbeit wie vorher. Warum? Ganz einfach: Die Kinder wurden von ihren Müttern betreut. Ein solches Phänomen wird als "Mutterschaftsstrafe" bezeichnet und resultiert aus der ungleichen Aufteilung der Betreuungsarbeit. Männer profitieren davon (auch wenn sie Kinder haben, gelten sie als stabiler und verdienen z. B. eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung), aber vor allem profitiert die kapitalistische Wirtschaft davon, die die Kosten der Betreuungsarbeit nicht berücksichtigen muss. Frauen machen es umsonst, und wenn sie, wie während der Pandemie, deswegen nicht Vollzeit arbeiten können, verdienen sie einfach weniger und werden langsamer befördert.

Das Problem betrifft jedoch nicht nur Akademikerinnen, sondern alle Menschen, die während der Pandemie mit zusätzlicher Betreuungsarbeit belastet waren, unabhängig von der Branche, in der sie tätig sind. Nach dem Lockdown sind sie erschöpft und der Möglichkeit beraubt, sich zu erholen, weil sie ihren Urlaub oft für die Betreuung ihrer Kinder genutzt haben, und sie haben auch eine schlechtere Position auf dem Arbeitsmarkt, wo nur volle Verfügbarkeit hoch bewertet wird. Dies ist Diskriminierung. Die Workers' Initiative wird sich mit diesem Thema befassen. Die Sorgearbeit kann nicht allein auf die Schultern der Frauen gelegt werden, und Frauen können auch nicht dafür bestraft werden, dass sie sie leisten.
https://ozzip.pl/informacje/mazowieckie/item/2780-ip-interweniuje-ws-sytuacji-pracownic-naukowych-z-dziecmi-podczas-pandemii
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Theoriebereich / Re: Antifa
« Letzter Beitrag von Fritz Linow am Heute um 11:50:42 »
Zitat
12.4.21
"Wir impfen euch" als tätiger Antifaschismus?

"Antifa" ist ein Feindbild - nicht nur für Rechte. Die linke Bewegung mit langer Geschichte müsste allerdings tatsächlich ihre Theorie und Praxis diskutieren.
(...)
https://www.freitag.de/autoren/ghanloser/wir-impfen-euch-als-taetiger-antifaschismus
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Corona Freestyle
« Letzter Beitrag von counselor am Heute um 11:27:52 »
Zitat
Ihr und euer Glaube an die Impfungen, bis mindestens 75 % der Bevölkerung beim derzeitigen Impftempo geimpft sind (was erforderlich wäre um einen annähernden gleichen zustand wie vor Corona herzustellen) wird so viel Zeit vergehen das garantiert eine Corona Mutation entstanden ist gegen die die derzeitigen Impfstoffe nicht mehr wirken und dann gehen die ganzen Corona Maßnahmen wieder von vorne los. Wenn in dieser Gesellschaft einmal was neues negatives hinzugekommen ist wieder das in der Regel zum Dauerzustand.

Also, meine persönliche Angst vor einer Ansteckung mit einem schweren Verlauf ist seit meiner Impfung vergangen. Und gegen die Mutanten hilft eine regelmäßige Wiederholungsimpfung. Damit hat die Pandemie für mich ihre Schrecken verloren.

Etwas anderes ist dagegen die Herdenimmunität. Da gebe ich Dir Recht. Die erreicht man nicht so einfach. Letztlich wird es aber so sein, dass die Pandemie verschwinden wird, wenn das Virus endemisch wird. Quarks hat dazu letztens einen guten Artikel geschrieben:

Zitat
3.     Langzeit-Plan: niedrige Fallzahlen, hohes Impftempo weltweit
 Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mutationen hier in Deutschland oder in einem Hotspot am anderen der Welt entstehen. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie muss man sich nur kurz vor Augen führen, wie womöglich ein einfacher Markt im chinesischen Wuhan die Welt für mehr als ein Jahr schon völlig verändert hat. Der Kampf gegen das Virus wird daher ein langer und mühsamer.

Nur ein niedriges Infektionsgeschehen lässt einen weitgehend sorgenfreien Alltag zu, verringert die Wahrscheinlichkeit für Mutationen und ermöglicht die Nachverfolgung. Zusammen mit einem hohem Impftempo und einer sinnvollen, globalen Verteilung der Impfstoffe ließe sich das Risiko für Mutationen weltweit senken. Umfangreiche und geplante Schnelltest-Maßnahmen können neue auftretende Infektionswellen früh eindämmen.

 Am Ende wird das Coronavirus “endemisch”

Eine wissenschaftliche Studie hat sich vor Kurzem mit der langfristigen Entwicklung von SARS-CoV-2 auseinandergesetzt. Die Autoren und Autorinnen schlussfolgern, dass das Virus früher oder später endemisch wird.

Das heißt: Es reiht sich ein in die saisonalen, humanen Coronaviren wie OC43 oder HKU1. Es würde zu einer Art Kinderkrankheit werden, nachdem die älteren Generationen geschützt sind. Covid-19 würde dann in Zukunft ausschließlich in jungen Jahren infizieren und zu milden Verläufen führen.  Aber, das sagen die Autoren ganz deutlich, das wird Jahre oder Jahrzehnte dauern.

Quelle: https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/warum-ein-impfstoff-die-pandemie-auch-2021-nicht-beendet/

Auf Dauer wird es nicht möglich sein, den Ausnahmezustand aufrecht zu erhalten. Bisher ist übrigens jede Pandemie nach einigen Infektionswellen wieder verschwunden. Sie verschwinden oft ebenso rasch, wie sie auftauchen.

Zitat
Lauterbach: „Ich glaube, die große Zeit der Pandemie ist vorbei“

Quelle: https://www.rnd.de/politik/karl-lauterbach-zu-corona-ich-glaube-die-grosse-zeit-der-pandemie-ist-vorbei-4TAU4M23VJBH7OSYV3G6XZJ3UI.html
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