Die braunen Wurzeln der Bundeswehr

Begonnen von Kuddel, 12:17:58 So. 13.Juli 2025

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Kuddel

Wir brauchen ein paar Grundkenntnisse über Geschichte.
Journalisten beten den Müll nach, Adenauer sei durch und durch Antifaschist und Demokrat gewesen.

Konrad Adenauer hat das Angebot der Sowjetunion zurückgewiesen, Deutschland zu vereinen, aber zu einem neutralen Staat zu machen.

Ich frage mich, warum heute "Neutralität" nicht zur wichtigsten Forderung gegen die Kriegsbestrebungen geworden ist.

(Nochmal zwischendurch: Mich nervt auch das hohe Ansehen von Willy Brandt. Er hat die Notstandsgesetze durchgesetzt. Mehr als 20 Artikel des Grundgesetzes wurden geändert, Grundrechte eingeschränkt, es beinhaltete die Möglichkeit, die Bundeswehr gegen Aufständische im Inneren einzusetzen, Telefone abzuhören und ein Notparlament zu installieren.)

Aber zurück zu Adenauer und zur Bundeswehr (zusammengeklaubt bei Wikipedia):

Gerhard Graf von Schwerin, Ex-General der Panzertruppe der Wehrmacht (seine Truppe war an mindestens zwei Massakern beteilig, u.a. an unbewaffneten schwarzafrikanischen Soldaten) wurde 1950 Konrad Adenauers ,,Berater in technischen Fragen der Sicherheit" zur geheimen Vorbereitung des Aufbaus westdeutscher Streitkräfte.

1950 berief Konrad Adenauer Theodor Blank zum ,,Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen". Dieses ,,Amt Blank" diente der Vorbereitung der Wiederbewaffnung und wurde zur Keimzelle des späteren Bundesministeriums der Verteidigung.

In der Himmeroder Denkschrift lieferten 15 Experten, allesamt ehemalige Offiziere der Wehrmacht, maßgebliche Ideen für die Konzeption und den Aufbau der Bundeswehr. Die sieben in die Bundeswehr übernommenen Offiziere dieser 15-köpfigen Expertengruppe, die zum Teil höchste Stellungen in der Bundeswehr und in der NATO erlangten, prägten die junge Bundeswehr.

Wichtig für den Aufbau einer neuen Armee war die 1951 erfolgte Ehrenerklärung für die Soldaten der deutschen Wehrmacht durch den damaligen Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte und späteren US-Präsidenten, Dwight D. Eisenhower, gegenüber Bundeskanzler Konrad Adenauer, in der Eisenhower konstatierte, dass der deutsche Soldat tapfer kämpfte und seine Ehre – bis auf wenige Ausnahmen – nicht verloren habe. Daraufhin gab Bundeskanzler Adenauer vor dem Deutschen Bundestag am 03.12.1952 eine eigene Erklärung ab: ,,Ich möchte vor diesem Hohen Hause im Namen der Bundesregierung erklären, dass wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen..." Die Ehrenerklärung ermöglichte die Wiedereingliederung ehemaliger Angehöriger der Wehrmacht (und auch Angehörige der Waffen-SS). Es folgte die Aufstellung von Verteidigungskräften, die ab 16. März 1951 im paramilitärisch organisierten Bundesgrenzschutz (BGS) ausgebildet wurden.

Die Nachfolgeorganisation der Wehrmacht, versucht nun dort weiterzumachen, wo ihre Vorgängertruppe aufgehört hat.

Wanderratte

Ich bin ja der Meinung, die Bundeswehr müßte weg. Einfach abschaffen. Irgendein Land muß ja mal damit beginnen.

Und erst recht, wenn man meint, dort weitermachen zu müssen, wo die Wehrmacht aufgehört hat.

Das alles ist doch nicht mehr zeitgemäß. Eigentlich.

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