Was macht ihr bei den Cookie - Abfragen? Und der Griff nach unseren Daten?

Begonnen von Frauenpower, 05:50:41 Sa. 05.Februar 2022

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Frauenpower

Unser Nutzer-Verhalten im Netz wird dabei erforscht  und und und das Verhalten an Partner der jeweiligen Seitenbetreibenden weitergeleitet. Und ist dann auch in die USA.

Das gleiche mit zoom.

Ich möchte eigentlich deswegen nicht mehr verlinken. Und auch nicht in zoom, auch wenn es dafür zu spät ist, da ich bisher viel verlinkt und auch zoom genutzt habe. Wegen Corona.

Onkel Tom

Bei Zoom kriege ich grüne Pickel.. Wird Zeit, das wieder Livetreffen möglich sind.

Zeit nehmen, Details einstellen statt flott alles zu erlauben.. Das mache ich  ;)

Scheiß Corona.

Lass Dich nicht verhartzen !

Frauenpower


Kuddel

Wir nutzen das Netz, um Informationen aus aller Welt kriegen zu können.
Das ist inzwischen nur noch ein Lockmittel, um uns online zu kriegen.
Der Datenfluß läuft hauptsächlich umgekehrt. Unternehmen und Behörden sammeln Informationen über uns.

dagobert

Zitat von: Onkel Tom am 06:41:56 Sa. 05.Februar 2022Zeit nehmen, Details einstellen statt flott alles zu erlauben.. Das mache ich  ;)
Dito.

Dabei auch die sog. "Einstellungen" oder "Berechtigte Interessen" nicht vergessen.
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)

Kuddel

Ich glaube nicht, daß es gut und richtig ist, nur individuelle Lösungen zu suchen. Da wäre währscheinlich die vollständige Meidung des Internets das einzig vernünftige.

Wenn man aber das Netz nutzen möchte (auch mal schnellschnell ohne Herumgeklicke in Cookieoptionen), muß man Regeln für Konzerne fordern, die Machtverhältnisse im Netz angreifen und Druck aufbauen.

Frauenpower

@Kuddel: mit Netz nutzen, meinst du doch auch, auch mal einen Artikel anclicken, für die 🍪 - Abfragen nötig werden?

Daten wurden davor auch mit Cookies aufgerufen, mit einer bestimmten Gesetzgebung muss es aber seit einiger Zeit sichtbar gemacht werden meine ich.

Kuddel

Die Nutzung des Internets ist insgesamt mehr und mehr zu einer fragwürdigen Sache geworden.

Man sollte sich mal erinnern: Es ist noch gar nicht so lange her, da hat der Verfassungsschutz Wohnungen angemietet, um zur Observierung von der anderen Straßenseite Fotos mit Teleobjetiv zu schießen, ist eingebrochen, um Wanzen zu platzieren. Der Aufwand war enorm und die Erkenntnisse daraus waren eher dürftig. Man hielt das für den Horror, das Ende von Demokratie und Bürgerrechten. Es war aber Pipifax und eine Lachnummer im Vergleich zu den heuigen Zuständen.

Behörden und andere haben nun Zugriff zu einem Gesamtbild nahezu jeden Bürgers. Bewegungsprofil, Kontobewegungen, Gesundheitsdaten, weltanschauliche und politische Einstellungen, sexuelle Ausrichtung und Vorlieben.

Es gibt die offiziell erlaubte Datensammelei, darüber hinaus werden Daten auch ohne Genehmigung gesammelt. Man kann die Datensammelei ein wenig einschränken. Man kann seine Identität verschleiern. Das ist unterschiedlich kompliziert. Man sollte sich aber nichts vormachen, eine absolute Sicherheit im Internet gibt es nicht. Ich benutze für bestimmte Fälle in der e-Mailkommunikation die verschlüsselte Protonmail. Auch da würde ich nichts sagen, was einem das Gnick brechen kann.

Diese neue Datenschutzverordnung und diese nun überall aufploppenden Fenster für das Cookiemanagement bringen mich auf die Palme. Ich sehe die Leute sich massenhaft unterwerfen unter die Machtstrukturen innerhalb des Netzes. Man hält die Abmahnraubritter für normal und akzeptiert, daß eine Contentmafia meint, die Rechte an Bildern, Tönen und Informationen zu haben. Und wenn ich bei diesen Cookieoptionen vollgelabert werde, daß ihnen meine Privatsphäre wichtig ist, kotz ich im Strahl. Die wollen nur meine Zustimmung, daß sie Daten von mir kriegen, die ich ihnen nicht geben will.

Habe ich denn eine Wahl? Ich kann quasi keinen Artikel mehr lesen, nicht einmal in privaten Blogs, ohne meine Zustimmung zu geben. Mein Rechner wäre weitgehend nutzlos, ich könnte ihn bestenfalls als Schreibmaschine nutzen.

Ich klicke also auf "zustimmen" ohne mir den ganzen Quark mit den persönlichen Cookieoptionen durchzulesen. Vielleicht ist das unklug, aber mich nervt dieser Scheiß bis zum Abwinken und ich glaube, der Unterschied zwischen "alles erlauben" und "persönliche Optionen" ist auch nicht so riesig.
Ich stelle die gesamten Machtverhältnisse im Internet in Frage und glaube nicht, daß ich viel ausrichten kann auf der Spielwiese, die man mir läßt.

Frauenpower

@Kuddel: manchmal besteht auch die Option "alles ablehnen" oder "nur nötige  cookies erlauben " sowie  die vorgegebene  Auswahl die auf Nötigste  beschränkt speichern,  könnte  alles sinnvoller sein, als blind auf "zustimmen" zu clicken. Hätte es keinen Sinn, würde es auch nicht abgefragt. Ich achte aber auch erst jetzt drauf. 
Und kein Internet zu nutzen wäre dann halt eine Notlösung, die ich gelegentlich bedenke.

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