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New Economy / Re: Vodaphone Kabel D wg. Telefonwerbung verknackt
« Letzter Beitrag von Nikita am Heute um 10:36:18 »
Die Behörden haben den Zusammenschluss von Unitymedia und Vodafone ohne ernstzunehmende Prüfung und Auflagen durchgewinkt. Das Netz ist voll von Beschwerden von Verbrauchern gegenüber Vodafone: Oft wegen andauernder Störungen, die nicht behoben werden und wegen illegal abgeschlossener Verträge. Liest man sich zu Vodafone ein, entsteht das Bild eines Konzerns, der raffgierig und illegitim Kunden an Land zieht und sie dann betrügt oder vergisst.

Wir haben schon den Ranger Marketing Thread, der sich auch mit höchst zwielichtigen Methoden des Vodafone-Vertriebs beschäftigt.
https://forum.chefduzen.de/index.php?topic=5625.30

Aktuell gibt es neue Bericht zum Vodafone-Vertrieb. Wer mal im Vodafone-Call Center gearbeitet hat, den wundert das nicht.
Vodafone setzt die Call Center unter enormen Druck. Die schlechtesten werden fortlaufend getauscht und für den Betreiber des Call Centers wird es ein Zuschussgeschäft, wenn er mit einigermaßen legitimen Methoden arbeitet.

"Betrug bei Vodafone-Shops
»Verbraucher sollten bei jedem Besuch einen Zeugen mitnehmen«"

"Vodafone steht im Fokus vieler Beschwerden von Kundinnen und Kunden. Verbraucherschützerin Carola Elbrecht erklärt, wie sie sich gegen Verträge und Zusatzleistungen wehren können, die ihnen untergejubelt werden."

Datenmissbrauch bei Vodafone-Shops
»Ihre Systeme sind offen wie ein Scheunentor«

Ein Artikel über illegale Methoden in Vertriebsshops, die Vodafone fördert.

Untergeschobene Verträge
Vodafone zeigt Vertriebspartner an


Teure Gerätegebühren
Wie Telekom und Vodafone ihre Kunden endlos draufzahlen lassen


Möglicherweise fingiertes Telefongespräch
Vodafone verliert Rechtsstreit über unerwünschten Vertragsabschluss


WLAN-Verstärker
Vodafone bricht sein Geschenke-Versprechen


Stiftung Warentest
Zehntausende Mobilfunkkunden sollten zu viel zahlen


Bußgeldbescheid
Vodafone soll für unerlaubte Telefonwerbung 100.000 Euro zahlen
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Theoriebereich / Re: Schwurbler
« Letzter Beitrag von counselor am Heute um 03:45:26 »
Zitat
TANKSTELLENMORD VON IDAR-OBERSTEIN - Das brutale, faschistische Gesicht in der „Querdenker“-Szene - Mutmaßlicher Täter war AfD-Anhänger

Wer bisher noch glaubte, dass die ultrareaktionäre und faschistoide „Querdenker“-Szene nur etwas wirr oder gar harmlos sei, der müsste seit dem vergangenen Samstag eines Besseren belehrt sein.

In Idar-Oberstein erschoss Mario N. einen 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter, der ihn mehrfach auf die Maskentragepflicht in der Tankstelle hingewiesen hatte. Der Tankstellenmitarbeiter war ein Student, der sich mit diesem Nebenjob Geld verdient hatte. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland handelt es sich bei dem 59-jährigen N. um einen Fan der AfD und verschiedener rechter Onlinemedien, wie dem „Deutschlandkurier“ oder Tichys Einblick, der die heraufziehende Umweltkatastrophe leugnet, bei Donald Trump kommentierte und sich selbst im Kriegszustand mit der Welt sieht. O-Ton: „Ich freue mich auf den nächsten Krieg. Ja, das mag sich jetzt destruktiv anhören, aber wir kommen aus dieser Spirale einfach nicht raus.“ (Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland). Dieser faschistische Gewalttäter gehört für seine Straftat streng bestraft. Die MLPD ist mit ihrer Solidarität bei den Angehörigen des Opfers.

Vielleicht noch schlimmer als der Hintergrund des Täters sind die Reaktionen aus der „Querdenker“-Szene. So finden sich auf dem Telegramm-Kanal des Faschisten Sven Liebich aus Halle an der Saale Kommentare wie: „Da hat der arme Student wohl nicht mit gerechnet. An Corona stirbt er wenigstens nicht mehr“; „Eine Zecke weniger“; „Kein Mitleid. Die Leute immer mit dem Maskenscheiß nerven. Da dreht irgendwann mal einmal einer durch. Gut so“ - etc. Die Szene zeigt ihr menschenverachtendes und faschistisches Gesicht. Wohin eine extrem subjektivistische kleinbürgerliche Denkweise führen kann, das wird hieran ersichtlich.

Anstatt nun etwas zu unternehmen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, und diese ganze Szene, samt der dazugehörenden Partei „dieBasis“ endlich zu verbieten, lässt CDU-Bundeskanzlerkandidat Armin Laschet bei einem Wahlkampfauftritt einen „Querdenker“ zu sich auf die Bühne, lässt ihn sein reaktionäres Weltbild hinaustrompeten und äußert dazu auch noch Verständnis. Herr Laschet: Treten Sie von allen Ämtern zurück!

Quelle: https://www.rf-news.de/2021/kw38/das-brutale-faschistische-gesicht-der-querdenker-szene-mutmasslicher-taeter-war-afd-anhaenger
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Arbeitslos & Spass dabei / Re: über das "System Hartz IV"
« Letzter Beitrag von Tiefrot am Gestern um 19:39:34 »
@Onkel Tom, du liegst komplett richtig.
Konnte genau dieses in meinem Umkreis beobachten.  >:(
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Radkurier / Re: Radkuriere
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Gestern um 18:06:55 »
In allen Ländern dasselbe: Plattformen wollen keine Arbeitgeber sein - Beschäftigte wollen Arbeitnehmerrechte statt prekärer Scheinselbstständigkeit.
"Wir fahren 150 km am Tag, um 30 Euro am Tag zu verdienen". Lieferant*innen wehren sich gegen schlechte Arbeitsbedingungen u. Erpressung.
Die Kampfansage der E-Food-Händler richtet sich gegen die Rechte von uns allen. Deshalb alle zu den Versammlungen und Märschen in Athen, Thessaloniki, Patras, Larissa!
Boykott! Protest! Streik!
Keine Bestellungen zw. 12 und 16 Uhr

Bilder aus Athen:







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Theoriebereich / Re: Kapitalismus - ein System mit aktivierter Selbstzerstörung
« Letzter Beitrag von Nikita am Gestern um 14:42:16 »
Das Thema Liefer-Apokalypse und die Machenschaften dahinter scheint weltweit und in großem Ausmaß stattzufinden. In den Medien scheint mir das Thema angesichts der Größe nicht angemessen abgebildet zu werden. Teilweise kaufen große Firmen Jahresproduktionen auf, um kleine Firmen zu zerstören. Teilweise wird gezielt die Menge in der Produktion klein gehalten, um ein Vielfaches zu kassieren. Im Wesentlichen sind es aber die fragilen Strukturen, die der Kapitalismus erzeugt hat.

Fefe wird wohl gerade überschwemmt von Hinweisen aus verschiedenen Branchen. Ein paar Highlights:

"ein Freund arbeitet bei Weber, einem großem Hersteller von Verpackungsmaschinen (also Stückpreis ca. sechsstellig). Die lösen ihren Chipmangel, indem sie Waschmaschinen und ähnliches Küchengroßgerät kaufen, die Chips da rausholen und den Rest wegwerfen. Da weiß man dann, warum es einen Mangel an Küchengroßgeräten gibt.
...
Wir bekommen erst im Mai nächsten Jahres wieder ein paar FPGAs um unsere Produkte zu bauen und müssen uns so lange anderen Geschäftsfeldern zuwenden, weil unser Hauptgeschäft so lange brach liegen wird. Als die Lager der Distributoren leer wurden stiegen die Preise schrittweise bis auf das zehnfache, bis es dann nichts mehr gab."

"unser Einkauf hat letztes Jahr sicher einen Monat damit verbracht, einen bestimmten Dioden-Typ (nichts außergewöhnliches, eine Standard-Diode in Standard-SMD-Bauform halt) zu bekommen. Dabei brauchen wir nur niedrig 4-stellig davon. Der Zulieferer hat dann Restbestände (B-Ware!) aufgekauft mit 100% Aufschlag - deren Kontakte dann oxidiert waren. Letztlich konnten wir dann mit Glück einen Restposten eines passenden Alternativtypen aufreiben.
Nur, um es klar zu sagen: Wenn Du ein Bauteil (in passender Bauform) nicht mehr bekommen kannst, dann heißt das, dass Du die Platine neu designen musst. Das kann heißen, dass Du z.B. die EMV-Tests neu machen musst. Das kann Deine Produktion Monate lahmlegen, weil das externe EMV-Test-Labor erst dann wieder freie Termine hat …
EMV ist die elektromagnetische Verträglichkeit, d.h. der Nachweis, dass das Gerät ordentlich geschirmt ist und die Emissionen unter den Grenzwerten ist.
Dazu passend Preiserhöhungen: Kunststoffgranulat für Spritzguss ist in der letzten Woche (!) teilweise um 80% teurer geworden.
Dass das Ersatzteil (ein Plastikbehälter - "Mülleimer") für eine Absaugung plötzlich nicht mehr "2 Monate Lieferzeit - Ende September" sondern seit dieser Woche "unbestimmt" als Liefertermin hat, wundert mich auf einmal nicht mehr ..."

"Ich arbeite bei [Unternehmen] in der regionalen Beschaffung. Wir beliefern unter anderem die Pharmaindustrie mit Geräten für die Impfstoffproduktion, sprich der Laden läuft wie noch nie.
Die globalen Kollegen drehen fast durch, was Elektronikbeschaffung angeht, speziell Chips sind der Horror. Preise sind teilweise nur Stunden gültig, wer zuerst kommt bzw. am meisten zahlt, bekommt die Teile. Standardlieferzeiten für elektronische Bauteile bis zu 70 Wochen.

Andere Materialien, Metalle, Kunststoff, Verpackungen, egal in welcher Form, sind ebenfalls ein Alptraum, jedoch noch nicht ganz so schlimm. Es hält sich jedoch hartnäckig folgende Begründung:

Neben diversen Ursachen wie Holzkäfern, Texassturm, Wasserknappheit in Taiwan usw gibt es zwei Hauptprobleme:

die Rohstoffhersteller haben ihre Kapazitäten zu weit runtergefahren und bekommen sie nicht mehr aufgebaut
(meiner Meinung nach näher an der Wahrheit) Die Rohmaterialproduzenten, speziell im Metallbereich, mussten die letzten Jahre preislich immer untendurch. Und die nutzen jetzt gnadenlos aus, dass die Wirtschaft anzieht und halten die Kapazitäten knapp bzw. die Preise hoch und holen so die Verluste der letzten Jahre wieder rein.
Wenn du jetzt an deine Kunden liefern musst, weil du sonst eine Konventionalstrafe auf dem Tisch hast, zahlst du jeden Preis. Wenn nicht, hast du halt gerade einen Engpass.
Mit dem bisschen, was die Chinesen für andere Märkte übrig lassen, saniert sich im Moment die komplette Lieferkette."

"Ein Leser weist noch auf ein anderes Problem bei Lieferengpässen hin: Die irreführenden Lagerbestände-Anzeigen.
Brauchst du ein gutes, günstiges 1 Bay NAS?
Nimm ein [Produktname1], hat 110MBps Datendurchsatz, baue eine 12 oder 16TB HDD ein, fertig.
Und ich habe für einen Endkunden das letzte(!) online in der Schweiz verfügbare [Produktname1] ergattern können.
Alternative ist ein neueres, etwas langsameres [Produktname2], von denen gibt es in der Deutschschweiz noch *effektiv* 33 an Lager.

"Aber ... Lagerbestand beim Onlineshop A. ist ja 25, B. hat auch 25, T. auch 25, Shop P. auch 25, Shop M. auch 25, und Shop I. auch 25, und Shop S. ja auch 25. Nur Shop D. hat 8, Shop G. auch nur 8. Wo liegt das Problem?"

Weil Shop A. der Distributor ist und

B. der Onlineshop von Distributor A. ist
S. zwar eine eigenständige Firma ist, jedoch den Lagerbestand von Distributor A. anzeigt
T. ein Tochterunternehmen der Firma S. ist und auch den Lagerbestand von Distributor A. anzeigt
M. und I. ein Brand der Firma C. sind, ebenfalls den Lagerbestand von Distributor A. anzeigen
D. und G. sind Brands der Firma D.G. AG (die Schweizer wissen wen ich meine), die haben das in ihrem eigenen Lager.
Also nicht (7 x 25) + (2 x 8) sondern effektiv 25+8.
Und ich habe nur die grossen Shops kurz überflogen, die kleinen Shops sind via Concerto Pro an die Distributoren angeschlossen."

"Die chemische Industrie hat ganz ähnliche Probleme, sprich Lieferzeiten die früher mal 1-2 Wochen waren sind jetzt eher 10-20 und die Preise schießen durch die Decke seit Jahresanfang. Arbeite bei nem Wasch- und Reinigungsmittelhersteller und die Rohstoffe sind im Durchschnitt über alle Rohstoffe seit Januar diesen Jahres um 30% gestiegen. Das nimmt man aber hin, weil man aktuell froh ist überhaupt Rohstoffe zu bekommen.
Immer mehr Rohstoffe werden auch unter Allokation gestellt. Ein großer Tensidhersteller hat das Jahr schon 2 mal Force Majeur (aka Produktionsausfall) gemeldet und in nächster Zeit wird es noch schlimmer, weil China in und um die Winterspielorte ihre Industrie stilllegt um die Luftqualität zu erreichen. Begonnen haben sie schon beim Phosphor und weitere Produkte werden folgen.

Viele Rohstoffe kommen/kamen aus Asien aufgrund niedriger Preise (selbst inkl Transport). Aber mittlerweile sind die Containerpreise exorbitant gestiegen (2020 haben wir etwa 700 - 1000 Euro pro Container aus China gezahlt, heute sind es ca 12000 Euro) und die Lieferzeit ist ungewiss. Und selbst wenn bis dahin alles geklappt hat, wird es aktuell schwer nen LKW zu finden der es vom Hafen zur Firma transportiert."

"Ich wollte unlängst (orange KG) Kanalrohre kaufen: Bauhaus nix, Hornbach nix, Obi nix. Ein Bauunternehmer hat mir letztens dann den Grund erzählt: Die Lagerplätze bei Pipelife (ein Hersteller) sindw zum Bersten voll - ist aber bereits an die großen Baufirmen verkauft und wird nur dort gegen Lagergebühr gebunkert - die haben einfach mal den Jahresbedarf (auf)gekauft und der liegt nun dort, damit ihn kleinere nicht bekommen. Und genau das ist das Problem. Die großen mit entsprechend Kleingeld kaufen einfach mal alles auf und der Rest schaut durch die Finger. Hier müsste meines Erachtens nach auch die Politik durchgreifen und das unterbinden. Wenn Stihl den Stahl für das nächste Jahr aufkauft ist das zwar eine nette Pressemitteilung, bedeutet aber, dass die Menge auch irgendwoher kommen muss - aber nicht aus zusätzlicher Produktion, sondern dass sie jemand anderem fehlen wird, der bisher so fair war, das nicht Versorgungsschädigend im Voraus zu bunkern, sondern Just-In-Time nachzukaufen. Wir haben keinen Materialengpass oder Rohstoffmangel. Wir haben ein Spekulationsproblem!"

"Dazu passend: der Betrieb in dem ein Kumpel arbeitet hat im Schnitt pro Tag 2 ganze LKW an Fracht versendet. Die Spedition (eine der größten) schickt aber nur noch einen. Also die nächste größere Spedition angerufen. Die wollten gar keine neuen Kunden, und holen nun gnädigerweise 4 Paletten pro Tag ab, also quasi nichts. Angeblich hat das auch damit zu tun, dass die großen Speditionen im ersten Lockdown die Bestellungen für neue LKW storniert haben, aber immer welche aus dem Leasing rauslaufen, kaputtgehen etc, diese Speditionen also immer weniger LKW zur Verfügung haben (auch wenn es auf der Autobahn nicht wirklich danach aussieht)"

etc. etc. etc.
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New Economy / Organisierung in australischen Call Centern
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 12:53:32 »
Zitat
Call Center-Beschäftigte in Australien organisieren sich gewerkschaftlich, um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu fordern

In Australien ist die Arbeit in Call Centern notorisch prekär, atomisiert und schlecht bezahlt. Mit einer gewerkschaftlichen Kampagne wollen Hunderte von Beschäftigten in über 90 Betrieben dies ändern.
https://jacobinmag.com/2021/09/call-center-workers-australia-unionizing-uwu-adia-wages-casualization
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Medienkritik / Re: Die Lügen der Content-Mafia
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 12:48:08 »
Zitat
Der grösste europäische Börsengang in diesem Jahr ist für Aktionäre des französischen Medienkonzerns Vivendi ein lukratives Geschäft: Die Papiere der abgespaltenen Musiksparte Universal Music Group (UMG) starteten am Dienstag an der Euronext-Börse mit einem Kurs von 25,25 Euro. Den Referenzwert der Papiere hatte der Konzern tags zuvor auf 18,50 Euro beziffert.
(...)
«Der erfolgreiche Börsengang ist ein grosses Kompliment für unser Unternehmen und ein Meilenstein in unserer Firmengeschichte», sagte Universal-Europachef Frank Briegmann. Das Unternehmen habe gezeigt, dass die musikalischen Inhalte wertvoll und wertstabil seien.

Universal geht davon aus, dass der von Anbietern wie Spotify angestossene Streaming-Boom anhält und bei Universal für anhaltende Lizenzeinnahmen und entsprechend für Gewinnwachstum sorgt. Universal ist das grösste Plattenlabel neben Sony Music und der Warner Music Group. Das Unternehmen verfügt beispielsweise über die Rechte an den Beatles, an Abba, Justin Bieber, Lady Gaga oder Stevie Wonder.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/universal-music-wird-an-die-boerse-gebracht-shell-verkauft-schiefergasvorkommen-in-texas-und-weitere-wirtschaftsthemen-ld.1646525
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New Economy / Re: Bertelsmann -> Arvato -> Majorel
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 12:42:01 »
Aus der Arbeit der Callcenterbeschäftigten läßt sich ein Haufen Kohle herauspressen:

Zitat
Bertelsmann und sein marokkanischer Partner Saham können beim Börsengang des Call-Center-Betreibers Majorel in Amsterdam mit einem Erlös von maximal 805 Millionen Euro rechnen.

Der Dienstleister war 2019 aus dem Zusammenschluss der Callcenter-Aktivitäten der Bertelsmann-Tochter Arvato und des Callcenter-Betreibers Saham hervorgegangen. Majorel beschäftigt inzwischen rund 63.000 Mitarbeiter in 31 Ländern, darunter etwa 8000 in Deutschland. Majorel hat mehr als 400 Kunden, darunter mehrere globale Tech-Unternehmen. Die Firma managt für ihre Auftraggeber Kundenbeziehungen - im Fachjargon Costumer Experience (CX) genannt. Im ersten Halbjahr steigerte Majorel den Umsatz auf 842 Millionen Euro.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ipo-am-freitag-boersengang-von-bertelsmann-tochter-majorel-bringt-maximal-805-millionen-euro-10554878
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Sie werden aber genug Direktmandate holen, um trotzdem in den Bundestag einziehen zu können.
Die 5%-Marke hat so gesehen eher symbolischen Charakter.
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