Kassen verweigern Hunderttausenden Patienten Leistungen

Begonnen von Kuddel, 21:19:20 Mo. 19.August 2013

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Kuddel

Bei solchen Meldungen steigt mein Haßlevel gewaltig!

ZitatKassen verweigern Hunderttausenden Patienten Leistungen

Telefonanrufe statt Ruhephase: Wer krank zuhause bleibt, muss damit rechnen, dass die Krankenkasse nachforscht.


Ärzte schreiben Patienten krank und verordnen ihnen Leistungen wie Reha oder medizinische Hilfsmittel. Doch in Hunderttausenden Fällen passiert danach nichts - denn Krankenkassen erteilen negative Bescheide. Das geht aus Daten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen.

Demnach gab es im vergangenen Jahr in etwa 1,5 Millionen Fällen von den einzelnen Kassen initiierte MDK-Gutachten zu ärztlich festgestellter Arbeitsunfähigkeit. In 16 Prozent der Fälle urteilte der MDK, dass die Arbeitnehmer wieder arbeiten könnten - also mehr als 230.000 Mal.

Bei fast 700.000 Prüfungen zu Reha-Leistungen kamen die MDK-Ärzte in 39 Prozent der Fälle zu dem Ergebnis: medizinische Voraussetzungen nicht erfüllt. Für Hilfsmittel wie zum Beispiel Hörgeräte wurden fast 500.000 Gutachten geschrieben - negative Urteile gab es bei 37 Prozent.

Entscheidungen nach Aktenlage...
http://www.sueddeutsche.de/geld/studie-ueber-krankenversicherungen-kassen-verweigern-hunderttausenden-patienten-leistungen-1.1749169

Kuddel

ZitatNach dem Polizeieinsatz bei der Bremer AOK in der Innenstadt, haben die Beamten Einzelheiten bekanntgegeben. Demnach randalierte ein 76-Jähriger am Donnerstag in der AOK-Geschäftsstelle. Laut Polizei hatte der Mann zunächst im Wartebereich Platz genommen. Als er zu einem Kundengespräch gebeten wurde, zog er demnach plötzlich eine Axt und schlug damit gegen eine Scheibe am Arbeitsplatz einer 24-jährigen AOK-Mitarbeiterin. Die Scheibe zersprang, die Frau blieb unverletzt.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/axt-angriff-aok-bremen-102.html

"Eine psychische Erkrankung liegt nach ersten Erkenntnissen laut Polizei nicht vor."
Ich wünsche mir, in einem solchen Alter ebenso psychisch fit und widerständig zu sein!

counselor

Anfang der 90er Jahre habe ich ein Praktikum beim Sozialamt der Stadt Nürnberg gemacht. An den Arbeitsplätzen durfte nichts liegen, was zum Werfen auf die Sachbearbeiter geeignet war. Und es kam öfters zu dramatischen Szenen, wenn die Leistungen nicht in der Höhe bewilligt wurden, wie der Antragsteller es sich vorstellte.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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