In Nürnberg - Verdächtiger Umschlag mit Pulver – Feuerwehr riegelt Gebäude ab

Begonnen von counselor, 14:07:26 Mi. 18.Februar 2026

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ZitatIn Nürnberg - Verdächtiger Umschlag mit Pulver – Feuerwehr riegelt Gebäude ab

Im Gewerkschaftshaus in Nürnberg geht ein Umschlag mit unbekannter Substanz ein. Bis die Sache geklärt ist, müssen die Mitarbeiter im Gebäude bleiben.

Quelle: https://nuernberg.t-online.de/region/nuernberg/id_101134730/gewerkschaftshaus-abgeriegelt-brief-loest-grosseinsatz-in-nuernberg-aus.html
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Zitatver.di Bayern verurteilt Drohbrief mit weißem Pulver in Nürnberg aufs Schärfste

Am Vormittag des 18. Februar 2026 wurde bei der Postannahme von ver.di in Nürnberg ein Brief mit einem weißen Pulver und einem Drohschreiben entdeckt. In dem Schreiben wurde explizit geäußert, Beschäftigte von ver.di sollten ,,an Milzbrand sterben". Als Begründung wurden Streiks genannt. Der Fund führte zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Einsatzkräften. Das Gebäude wurde vorsorglich abgesperrt, die Kolleg*innen im Haus verblieben zunächst im Gebäude. Die Feuerwehr bereitete vorsorglich eine Dekontamination vor, zudem wurden Expert*innen hinzugezogen, um die Substanz zu analysieren. Gegen 17:00 Uhr konnte von offizieller Seite Entwarnung gegeben werden.

"Wir verurteilen die Drohung auf das Schärfste. Ganz offensichtlich wollen die Täter Angst und Verunsicherung verbreiten. Wir verzeichnen in den letzten Monaten eine Zunahme von Drohungen, die sich im Kern dagegen richten, dass die Menschen ihr demokratisches Grundrecht auf Streik wahrnehmen. Diese Entwicklung ist besorgniserregend. Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, sich diesen Tendenzen entschieden entgegenzustellen." betont Luise Klemens, Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.

,,Es ist empörend und absolut inakzeptabel, dass Menschen und ihre Gewerkschaft mit dem Tod bedroht werden. Wer versucht, mit solchen Mitteln Druck auszuüben, greift nicht nur einzelne Beschäftigte an, sondern unsere demokratischen Grundrechte. Das Streikrecht ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Natürlich wissen wir, dass Arbeitskämpfe Auswirkungen auf viele Menschen haben. Aber nichts – wirklich nichts – rechtfertigt eine solche Eskalation. Wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen fest hinter unseren Kolleginnen und Kollegen." , so Frank Werneke, ver.di Bundesvorsitzender.

ver.di Bayern ist erschüttert über diese Tat. Wir danken der Polizei, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und allen beteiligten Hilfsorganisationen ausdrücklich für ihr umsichtiges, ruhiges und professionelles Handeln.

ver.di wird sich von solchen Drohungen und Angriffen nicht einschüchtern lassen. Der Schutz und die Fürsorge für unsere Beschäftigten stehen für uns an erster Stelle. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite und werden sie umfassend unterstützen. Wir gehen davon aus und hoffen, dass die Täterin oder der Täter schnell ermittelt und zur Verantwortung gezogen wird.

Herausgeber*in
Nils Schmidbauer

Presse, Koordination, Grundsatzpolitik

E-Mail: nils.schmidbauer@verdi.de

Telefon: +498959977362

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Quelle: https://www.verdi.de/bayern/presse/pressemitteilungen/verdi-bayern-verurteilt-drohbrief-aufs-schaerfste
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