Daimler: Milliarden-Gewinn, keine Gewerbesteuern und Arbeitsplatzabbau

Begonnen von Carsten König, 09:22:16 Mi. 10.Mai 2006

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ZitatMercedes-Sparprogramm ,,Next Level Performance" – eine Kriegserklärung an die Belegschaft

Mitte Dezember, inmitten des Stellenabbaus und der Werksschließungen bei Volkswagen, kündigte Mercedes-Benz ein Sparprogramm mit dem Codenamen ,,Next Level Performance" an, mit dem in den nächsten drei Jahren dauerhaft 5 Milliarden Euro eingespart werden sollen, ein großer Teil davon durch Arbeitsplatzabbau. Die Hälfte davon soll bereits in diesem Jahr erreicht werden. Eine weitere Milliarde ist für 2026 geplant und die restlichen 1,5 Milliarden im Jahr 2027.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2025/02/18/merc-f18.html
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ZitatVERHANDLUNGSERGEBNIS BEI MERCEDES - ,,Giftliste" entschärft - aber Angriffe keineswegs vom Tisch

Am 4. März gaben der Mercedes-Vorstand und der Gesamtbetriebsrat (GBR) nach langen Verhandlungen über das sogenannte Kostensparprogramm Next Level Performance (NLP) ein Eckpunktepapier bekannt. Für den GBR sei damit die ,,Giftliste weitgehend abgewehrt" [1].

Quelle: https://www.rf-news.de/2025/kw12/giftliste-zunaechst-mal-vom-tisch-doch-zukunftsicherung-sieht-anders-aus
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ZitatSINDELFINGEN - Mercedes-Benz beschäftigt AfD-Landtagsabgeordneten und Initiator des ,,Abschiebekalenders"!

"Wenn der Kollege extreme Ansichten hat" - diese antikommunistische "Rechts-Links" gleichsetzende Überschrift ging am 2. April 2025 durch die Presse im Großraum Sindelfingen/Stuttgart. Gemeint ist, dass Mercedes-Benz im Werk Sindelfingen den AfD-Landtagsabgeordneten Miguel Klauß als Einkäufer in Teilzeit beschäftigt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2025/kw14/mercedes-benz-beschaeftigt-miguel-klauss-afd-landtagsabgeordneten-und-initiator-des-abschiebekalenders-1
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ZitatDaimler Truck - Für 12 Prozent Rendite soll jeder siebte Arbeitsplatz vernichtet werden!

Nach fünf Monaten ist es offiziell: Der Vorstand von Daimler Truck will 5000 Arbeitsplätze vernichten. Das wäre jeder siebte Job der 35 500 Personen starken Belegschaft in Deutschland.

Der Rückgang von knapp sieben Prozent verkaufter Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat wohl den Druck erhöht, dass Vorstandschefin Karin Radström jetzt mit diesem Angriff an die Öffentlichkeit ging. Mit dem ,,Cost Down Europe"-Programm, bei dem jedes Jahr eine Milliarde Euro eingespart werden soll, soll Daimler Truck zur weltweit ,,besten Firma für Lastwagen und Busse" werden. Und zwar mit den ,,besten" Profitmargen. Die Umsatzrendite soll deshalb von derzeit acht bis neun auf zwölf gesteigert werden. Schon jubilieren die Börsenexperten: ,,Neue Ziele, Jobabbau – Aktie dreht schnell ins Plus". Dafür sollen die Existenz von 5000 Stammbeschäftigten und Familien sowie weiterer tausender von Leiharbeitern aufs Spiel gesetzt werden. Wie unmenschlich ist das denn!

Quelle: https://www.rf-news.de/2025/kw28/fuer-12-prozent-rendite-soll-jeder-siebte-arbeitsplatz-vernichtet-werden
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ZitatMercedes erhöht den Druck auf 40.000 Beschäftigte, das Unternehmen zu verlassen

Als der Mercedes-Vorstand und die IG Metall im Februar das massive Sparprogramm ,,Next Level Performance" ankündigten, sprachen Mercedes-Chef Ola Källenius und der Mercedes-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Ergun Lümali – neben den üblichen Floskeln über Effizienz und Performance – auch vom unvermeidlichen Abbau von Arbeitsplätzen, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Der gesamte Sparprozess werde fair und sozialverträglich geregelt werden, versprachen sie.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2025/08/05/merc-a05.html
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Zitat"Preiskrieg" in China - Mercedes greift an

,,Mercedes-Chef Ola Källenius ist alarmiert: Im weltgrößten Automarkt eskaliert der Preiskrieg." Er rechnet damit, dass ,,dort perspektivisch vielleicht nur zehn von 130 Fahrzeugmarken überleben dürften." Mercedes will nicht nur dazu gehören, sondern ,,sie besiegen." Denn ,,China ist unser Profitgarant", so ein Topmanager zum Handelsblatt. Dieses berichtet, wie Källenius in die Offensive gehen will.

Quelle: https://www.rf-news.de/2025/kw34/mercedes-greift-an-1
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ZitatKulminationen 2026 - Vorboten eines Generalangriffs auf die Mercedes-Benz-Belegschaften weltweit?

Anfang Mai wurde Mercedes-Chef Källenius beim Gesamtbetriebsrat vorstellig und stellte dreiste Forderungen. Gerade erst vor einem Jahr wurde ein Krisenprogramm durchgepeitscht, dass jährlich 5 Milliarden Euro umverteilt. Und das angeblich Arbeitsplätze bis in die 2030er Jahre sichern sollte. Hat ja lange gehalten ...

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw24/vorboten-eines-generalangriffs-auf-die-mercedes-benz-belegschaften-weltweit
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ZitatJetzt reichts's! Resolution einer Pausenversammlung bei Mercedes Düsseldorf

26. Juni 2026: Korrespondenz von IAC Automobilarbeiter and Friends Düsseldorf: Heute um 11 Uhr wurde eine Email vom Vorstand der Mercedes-Benz AG an alle Beschäftigten versendet. Sie leutet einen Generalangriff ein, mit der Ankündigung eine Tarifliche Sonderzahlung im Juli auszusetzen. Außerdem wurde angekündigt alles auf den Prüfstand zu stellen, d.h. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, sowie die 35h Woche zur Dispositionen zu stellen. In einem Bereich des Rohbau wurde direkt eine Pausenversammlung von IGM Vertrauensleuten einberufen und eine Erklärung verabschiedet.

Auch wurde direkt die Frage des Streiks und Streikrechts diskutiert. Die Mehrheit war dafür zu streiken - wenn der Betriebsrat aufrufen würde, wären alle bereit gewesen. Selbständig sofort den ersten Schritt zu machen fand noch keine Mehrheit, aber eine schnell wachsende Minderheit war auch dazu bereit, aber erst wenn noch mehr dazu bereit sind. Die Demo am 4. Juli in Duisburg und die Ruhrpottrebellion sind direkt zum Thema geworden und die Beteiligung wird diskutiert.
 

Die beschlossene Resolution:
Der Mercedes Vorstand hat gerade bekannt gegeben das "Transformationsgeld" (18,4% vom brutto) nicht auszubezahlen. Weitere Drohungen wurden ausgesprochen.

Wir erklären dazu:
Jetzt reicht's! Trotz Milliardengewinnen greift der Vorstand jetzt dreist in unsere Tasche. In einer Zeit wo alles teurer wird und wir für die Gewinne in überhitzten Werkhallen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen.
Vielleicht denkt der Vorstand das uns Drohungen mit 40h Woche ohne Lohnausgleich mürbe machen. Das Gegenteil ist der Fall! Wir schließen uns zusammen, setzen uns zur Wehr und kämpfen für unsere Würde. Es trifft sich gut, dass die IG Metall zur Ruhrpottrebellion und Demo in Duisburg am 4.7. aufruft.
 
(Mit 11 Stimmen dafür und 2 Enthaltungen in einer Pausenversammlung im Rohbau abgestimmt) 26.6.2026 Düsseldorf

Quelle: https://automotiveworkers.org/de/2026/q2/jetzt-reichtss-resolution-einer-pausenversammlung-bei-mercedes-duesseldorf
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counselor

ZitatJetzt reichts! Hunderte Arbeiter bei Streiks und BR-Info in der Früh- und Spätschicht bei Mercedes-Benz Düsseldorf

Am Freitag haben die Horrornachrichten des Vorstands die ganze Konzernbelegschaft mit einem Schlag aufgewühlt.

Ein Kollege sagte zur Frage, ob wir direkt streiken sollen bzw. ob es erlaubt ist: "Wenn dir einer eine reinhaut, fragt auch niemand zuerst, ob er sich wehren darf, oder?!"

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/streiks-und-br-info-in-der-frueh-und-spaetschicht-bei-mercedes-benz-duesseldorf
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Kuddel

Daß es bei Mercedes Bremen einen Wilden Streik gab, halte ich für einen echten Einschnitt. Just in dem Werk waren die rebellischen Kollegen schwer frustriert, sie haben eine mangelnde Kampfbereitschaft in den vergangenen Jahren festgestellt. Doch nun gab es den Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.

Doch medial blieb die Berichterstattung weitgehend aus.

In einem Portal für Mercedesfans gab es einen erstaunlich ausführlichen Bericht.

ZitatProduktionsstopp nach Protest gegen Sparpläne im Mercedes-Werk Bremen

Im Mercedes-Benz-Werk Bremen ist es am vergangenen Freitag zu Störungen im Produktionsablauf gekommen. Hintergrund waren Proteste von Beschäftigten gegen die von der Konzernführung angekündigten Sparmaßnahmen und Pläne zur Ausweitung der Arbeitszeit. Nach Angaben von Arbeitnehmervertretern verließen zahlreiche Beschäftigte ihre Arbeitsplätze vor Schichtende, wodurch einzelne Produktionsbereiche zeitweise zum Stillstand kamen.

Auslöser der Proteste in Bremen war ein Schreiben des Mercedes-Vorstands an die bundesweite Belegschaft, das am Freitagvormittag verschickt wurde. Darin kündigte der Konzern an, die tariflich vereinbarte Transformationszahlung zunächst auszusetzen und zugleich Gespräche über Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aufzunehmen. Nach Unternehmensangaben sollen dabei auch eine Ausweitung der Arbeitszeit sowie mögliche Verlagerungen von Produktions- und Verwaltungsbereichen ins Ausland diskutiert werden.

Im Bremer Werk, einem der größten Produktionsstandorte von Mercedes-Benz mit rund 11.500 Beschäftigten, stießen die Ankündigungen erwartungsgemäß auf heftige Kritik. Vertreter der IG Metall berichteten von großer Verunsicherung und Verärgerung unter den Beschäftigten. Viele Mitarbeiter hätten die ausstehende Sonderzahlung bereits fest eingeplant. Die Gewerkschaft weist zudem darauf hin, dass das Werk Bremen derzeit als gut ausgelastet gelte und die Belegschaft in den vergangenen Jahren erhebliche Flexibilität gezeigt habe.

Nach Berichten aus dem Werk verließen am Freitag zahlreiche Beschäftigte während der laufenden Schicht vorzeitig während der Mittagspause das Betriebsgelände, um Zuhause ihre Kinder  wegen Hitzefrei zu betreuen. In einzelnen Bereichen kam es dadurch zu Produktionsunterbrechungen. Über die genaue Dauer und das Ausmaß des Produktionsstopps – oder in welchen Teilbereichen – machte das Unternehmen bislang keine Angaben.

Mercedes begründet den Sparkurs mit dem verschärften internationalen Wettbewerb, rückläufigen Geschäften auf dem chinesischen Markt sowie geopolitischen Belastungen. Der Konzern verweist darauf, dass die Produktionskosten in Deutschland im internationalen Vergleich hoch seien und strukturelle Anpassungen erforderlich würden. Arbeitnehmervertreter werfen dem Management hingegen vor, die Folgen strategischer Fehlentscheidungen auf die Beschäftigten abzuwälzen.
https://mbpassion.de/2026/06/produktionsstopp-nach-protest-gegen-sparplaene-im-mercedes-werk-bremen/

Und es ist nun auch bis zur linken Presse durchgedrungen.

ZitatArbeitszeitverlängerung
Hitzefrei bei Mercedes
Neuerliche Angriffe von Mercedes auf Arbeitsrechte der Beschäftigten haben für Überhitzung gesorgt. In Bremen sorgte das für Produktionsstopp


 Die Nachricht verbreitete sich am Freitag vormittag wie ein Lauffeuer in den Betrieben. Mercedes-Benz verschärft seinen Sparkurs. Am Mittag stand die Produktion im Bremer Werk still. Mitarbeiter der Frühschicht gingen in die Mittagspause und kehrten nicht an ihre Arbeitsplätze zurück. In einem Flugblatt, das jW vorliegt, wurden die Kollegen der Spätschicht informiert: »Die Frühschicht empfängt Euch heute nicht in voller Stärke: Über 500 Kollegen der Halle 9 haben in der Mittagspause beschlossen, dass unsere Kinder hitzefrei haben und wir uns kümmern müssen. Die Überhitzung liegt an den Forderungen des Vorstands an uns: Wir sollen länger arbeiten, und die Löhne sollen gekürzt werden. Zeitgleich wird in der Regierung über die Rente mit 70 und weitere massive Kürzungen im Bereich Gesundheit, Rente, Bildung, ... diskutiert. Nicht mit uns!!!«

In einem Schreiben an die Beschäftigten informierte der Vorstand darüber, dass die tarifliche Sonderzahlung für 90.000 der rund 108.000 Beschäftigten für dieses Jahr gestrichen werden soll. Als Sofortmaßnahme. Das ist kein Pappenstiel, denn die für Juli erwartete Sonderzahlung beträgt 18,4 Prozent vom regelmäßigen individuellen Monatsgehalt. Aber das ist nicht alles.

Auch die weiteren Drohungen des Managements kommen bei den Arbeitern nicht gut an. Bereits vor einem Jahr hatte Mercedes auf sinkende Umsätze und Gewinne mit einem Sparprogramm reagiert. Nun heißt es: Der Standort Deutschland habe stark an Wettbewerbsfähigkeit verloren. »Der Erfolg unserer Produktoffensive droht zu verpuffen, wenn zu hohe Kosten die Erträge auffressen«, hieß es. Trotz aller Anstrengungen sei die Situation heute in Deutschland dramatisch. Jede Vergabe neuer Produkte und jede Zuweisung von Aufgaben an deutsche Standorte würden die relative Kostenposition verschlechtern. »Wir werden bei Mercedes-Benz Prozesse radikal beschleunigen und gewachsene Strukturen verschlanken«, hieß es weiter. Die Arbeitsstunde müsse günstiger werden. »Der direkteste und in unseren Augen fairste Weg: Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten«, so der Vorstand. Bereits Anfang vergangener Woche hatte Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller gegenüber dem Handelsblatt eine Rückkehr von der 35- zur 40-Stunden-Woche ins Spiel gebracht.

 Im Hintergrund läuft in den deutschen Mercedes-Werken derzeit ein Wettbewerb um die circa 30.000 Einheiten, die bei der Schließung des Mercedes-Betriebs in Südafrika auf andere Werke verteilt werden könnten, erläuterte Gerwin Goldstein, ehemaliger Betriebsrat bei Mercedes Bremen, am Sonntag gegenüber jW. Weil die Drohung, ein Werk zu schließen, auch hierzulande im Raum steht, besteht die Gefahr, dass Werksleitungen und Betriebsräte einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zustimmen – im Gegenzug für zusätzliche Stückzahlen aus Südafrika.

In Bremen kommt hinzu, dass ein großer Teil der Stammbelegschaft durch Leiharbeiter ersetzt wurde. Von rund 10.000 in der Produktion sind etwa 2.000 Leiharbeiter. Die sind in der Regel vier Jahre im Werk. Dann gibt es eine Auswahl der besten, und etwa 120 werden übernommen. Es ist eine Negativabweichung vom sogenannten Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, der der dortige Betriebsrat zugestimmt hatte. Die Situation habe dazu geführt, dass es jahrelang im großen und ganzen ruhig gewesen sei bei Mercedes in Bremen, so Goldstein. Doch mit den neuerlichen Sparankündigungen sei am Freitag offenbar eine Überhitzung erreicht worden.

Und tatsächlich gibt es in Bremen bereits eine Betriebsvereinbarung für den Fall, dass das Bremer Werk Einheiten aus Südafrika bekommt. Darin enthalten: eine Erhöhung der Leiharbeiterquote. Darauf angesprochen, sagt Goldstein, so eine Vereinbarung allein sei schon ein Verrat an den Arbeitern in Südafrika. Und auch an denen in Deutschland.

Die Kollegen der Spätschicht sind am Freitag trotz 36 Grad Celsius nicht ins Hitzefrei gegangen. In dieser Woche allerdings wird ihre Solidarität gefragt sein. Denn die Personalabteilung hat bereits angekündigt, Abmahnungen auszusprechen, wenn sie ausfindig macht, wer der Arbeit unter diesen Hitzebedingungen den Rücken gekehrt hat.
https://www.jungewelt.de/artikel/525080.arbeitszeitverl%C3%A4ngerung-hitzefrei-bei-mercedes.html?sstr=hitzefrei%7Cbremen

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ZitatStuttgart - Mercedes-Arbeiter marschieren zur Center-Versammlung

Mercedes-Benz, Cannstatter Tor: Vor einem großen Transparent, auf dem stand, ,,Ohne Streik wird sich nichts ändern", und offensiven Kurzansprachen von Mitgliedern der Vertrauensleutekörper sammelten sich über 100 Kolleginnen und Kollegen. Das sorgte für eine kämpferische Stimmung, um zur Halle zu laufen, in der die Center-Versammlung stattfand.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/mercedes-arbeiter-marschieren-zur-center-versammlung
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Kuddel

ZitatDeutschlandweit sind Kundgebungen in zahlreichen Mercedes-Werken geplant. Die Polizei rechnet mit 5.000 Bremer Teilnehmern und warnt vor Verkehrsbehinderungen in Sebaldsbrück.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kundgebung-mercedes-bremen-sebaldsbrueck-protest-demo-100.html

Astrein!

counselor

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Die Kollegen von Mercedes haben vorgelegt: 20000 in Sindelfingen, 1000 in Düsseldorf, 3000 in Bremen

Bilder aus Sindelfingen: https://stuttgart.igmetall.de/aktuelles/2026/aktionstag-bei-mercedes-benz-sindelfingen
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ZitatMercedes Stuttgart-Untertürkheim - ,,Statt zurück zur 40-Stunden-Woche steht die Verkürzung auf 30 Stunden an"

Vor 1500 bis 2000 Metallerinnen und Metallern, die dem Aufruf der IG Metall zu einem Aktionstag im Mercedes-Benz-Konzern in Deutschland folgten, rief der stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Heberle diesen sinngemäß zu: ,,Statt zurück zur 40-Stunden-Woche steht die Verkürzung auf 30 Stunden an."

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/statt-zurueck-zur-40-stunden-woche-steht-die-verkuerzung-auf-30-stunden-an

Insgesamt sollen 33000 Menschen an den Aktionen bei Mercedes teilgenommen haben.

ZitatAbschaffung der 35-Stunden-Woche - Mercedes-Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne

Bei Mercedes-Benz haben Beschäftigte mehrerer Werke gegen Sparpläne der Konzernspitze protestiert. Die Kundgebungen richten sich vor allem gegen den Plan, die Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden pro Woche zu verlängern.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/mercedes-proteste-autobauer-ig-metall-102.html

ZitatBundesweiter Aktionstag bei Mercedes - ,,Bundesweit – Streikbereit!"

Am Vormittag hatte die IG Metall bundesweit zu Aktionen an den Mercedes-Standorten aufgerufen. Proteste, Kundgebungen, Demonstrationen und faktische Arbeitsniederlegungen fanden statt.

So kamen in Sindelfingen nach Angaben der IG Metall 20.000 Kolleginnen und Kollegen zum Protest. In Rastatt und Untertürkheim jeweils 2000, in Bremen 4000, in Düsseldorf 1500. Außerdem fanden Aktivitäten in Berlin, Hamburg, Kuppenheim und Germersheim statt. Es waren über 33.000 Beschäftigte beteiligt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/bundesweit-streikbereit
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Kuddel

ZitatRund 4.000 Beschäftigte von Mercedes-Benz haben in Bremen vor den Werkstoren demonstriert. Beschäftigte aller deutschen Werke wehren sich gegen den Sparkurs der Konzernspitze.

Für gut anderthalb Stunden haben die Bremer Mercedes-Beschäftigten an diesem Freitag das Sebaldsbrücker Werk lahmgelegt. "Damit wir wollen ein klares Signal an den Vorstand senden", sagte Betriebsratsvorsitzender Michael Peters. Die Belegschaft sei bereit, Widerstand gegen den Sparkurs des Konzerns zu leisten. Besonders die Kollegen in Bremen verstünden die Sparpläne nicht, da das Werk ausgelastet sei.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kundgebung-mercedes-bremen-sebaldsbrueck-protest-demo-100.html

ZitatIn Baden-Württemberg haben sich laut Gewerkschaftsangaben 26.500 Beschäftigte an den Protesten beteiligt. Allein in Sindelfingen (Kreis Böblingen) waren es nach Gewerkschaftsangaben rund 20.000, Mercedes spricht von 10.000 Teilnehmenden dort. In Sprechchören forderten die Teilnehmenden in Sindelfingen während der Kundgebung immer wieder "Ola raus" - die Entlassung des Mercedes-Vorsitzenden Ola Källenius.

Seit 2004 und 2009 habe es laut Lümali keine vergleichbaren Proteste mehr gegeben. Damals kam es bei Mercedes zu den größten Beschäftigtenprotesten der vergangenen Jahrzehnte - ausgelöst durch Sparprogramme, Stellenabbau und Einschnitte bei den Arbeitsbedingungen.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/protest-mercedes-sparkurs-gewerkschaft-kundgebung-100.html

Es wird den meisten nicht klar sein, wie stark es da rappelt. Die Autoindustrie ist die stärkste Kapitalfraktion im Land mit maximalem Einfluß auf die Regierungspolitik. Entsprechend haben die Automobilarbeiter eine gewaltige Macht. Es gibt deshalb das Ausgeklügelte System von Gewerkschaften und Betriebsräten, die einen möglichst reibungslosen Ablauf der Produktion orgnisieren. Sie haben für eine vergleichbar hohe Bezahlung der Arbeiter gesorgt, nicht zu vergessen die jährliche Sonderzahlung, die bisher stets recht kräftig ausfiel. Hin und wieder ging man bei Tarifauseinandersetzungen mit Trillerpfeife ans Werkstor und dann aber fix zurück ans Band.

Was jetzt gerade passiert ist außerhalb der gewöhlichen Auseinandersetzungen. Ein Grund ist, daß die Belegschaften echt stinksauer sind. Es gibt aber auch Vertrauensleute und Betriebsräte in der IGM, die nicht dem IGM Kurs folgen, sondern ihre Kollegen zu kämpfen auffordern, die die IGM Bürokratie auf jeden Fall verhindern will.

Die Kontakte und Querverbindungen der kämpferischen Kollegen reichen über die eigenen Produktionsstätten hinaus, es gibt auch einen Austausch mit Werken anderer Automarken.

Es dürfte in der IGM die Hölle los sein, denn sie müssen sich nun an die Spitze der Kämpfe stellen, um die Situation wieder zu befrieden.

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ZitatMit Offenem Mikrofon - Gut 4.000 streiken – Kampfgeist bei Mercedes-Benz Bremen

Bremen, 3. Juli 2026. Heute legten gut 4.000 Kolleginnen und Kollegen des Mercedes-Benz-Werks Bremen für zwei Stunden die Arbeit nieder. Sie demonstrierten aus dem Werkstor heraus auf die Straße bis zu einer großen Kreuzung. Aufgerufen dazu hatten die IG-Metall- Vertrauenskörperleitung und der Betriebsrat. Bereits am Vortag waren ein Mobi-Video und Informationen an die Belegschaft verschickt worden.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw27/ein-kaempferischer-anfang-streikaktion-bei-mercedes-bremen
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Zitat,,Für das gleiche Geld mehr arbeiten" – 33.000 Mercedes-Benz-Beschäftigte protestieren

Am Freitag, 3. Juli, protestierten bundesweit mehr als 33.000 Mercedes-Beschäftigte gegen den Sparkurs des Konzerns. Dieser hatte vorher in einem Brief und einer Videobotschaft längere Arbeitszeiten und Lohnkürzungen angekündigt – was einer Kriegserklärung an die Belegschaft gleichkommt. Das Ende 2024 mit dem Betriebsrat vereinbarte Sparprogramm ,,Next Level Performance" wird dadurch weiter verschärft.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2026/07/07/merc-j07.html
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ZitatErfolgreicher Auftakt zu "Mitbestimmung durch Streik" - Mercedes-Benz: Selbstorganisierte Pausenversammlung ,,Rebellische Mittagspause"

Tausendfache Diskussion, tausendfaches Ringen: Selbständig anfangen! Erste Berichte gehen ein – wichtiger Auftakt! Heute, am 8. Juli, hat die Bewegung ,,Mitbestimmung durch Streik" begonnen. An vielen Standorten von VW, Audi, Mercedes und Stellantis wird diskutiert, gerungen und teils gehandelt. Die ersten Berichte zeigen: Überall wird deutlich, dass die Belegschaften nicht länger abwarten wollen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw28/mercedes-benz-selbstorganisierte-pausenversammlung-rebellische-mittagspause-1
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