Die Linke wird eine Partei

Begonnen von Alex22, 13:09:33 Di. 02.Dezember 2008

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Wenn es zu einer Spaltung der Linkspartei käme, wen würdest du wählen?

Die neue Wagenknechtpartei
2 (12.5%)
Die geschrumpfte Linkspartei
3 (18.8%)
Ich warte ab und entscheide nach den Parteiprogrammen und Auftritten  der Spaltung
5 (31.3%)
Keine von beiden.
6 (37.5%)

Stimmen insgesamt: 16

Kuddel

Es ist in beiden Fällen Marktwirtschaft.
Bei der "Sozialen" gibt es noch ein wenig Abfederung und Tünche drüber. Es ist das selbe ungerechte Prinzip bei dem die Reichen immer reicher werden und der Rest ärmer.

Frauenpower

@Kuddel: Ich habe es so weitergeben.

Es hieß aber gerade auch nochmal als Appell, dass Die Linke eine Mitmachpartei sei. Und ohne Mitregierstatus falle es schwer die bestehende Marktwirtschaft zu verändern. Und auch für eine ReLOVEution brauche es Mehrheiten.

Du hast recht, wenngleich die Soziale mir dann lieber ist, diese aber auch wohlweislich ständig ausgehöhlt werden will von reichen Moneyfucked .

.. Und für den Erhalt der sozialen Marktwirtschaft gekämpft werden muss!

Frauenpower

Letztes Wochenende gab es eine Veranstaltung in BaWü- Esslingen zu den 100.000.000.000,00 Euro geplanten Rüstungsausgaben. Unter den fünf Bundestagsabgeordneten ist  von Die Linke Jessica Tatti aus Reutlingen dabei. Hier ein Kontext - Artikel dazu.
https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/576/angst-und-bange-8129.html
Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der DGB-Kreisverband, das Esslinger Friedensbündnis, der Sozialverband VdK

Am 09.10.22 sind übrigens Landtagswahlen in Niedersachsen!
https://www.dielinke-nds.de/start/aktuell/detail/news/auf-dem-weg-zur-landtagswahl-niedersachsen-gerecht/
Vom 20.-22.05.22 findet der Landesparteitag statt, wo das Wahlprogramn besprochen werden soll.

dagobert

Zitat von: counselor am 18:16:30 Sa. 05.März 2022
ZitatBODO RAMELOW - ,,Wir sind im Krieg ... Jetzt heißt es militärisch zu handeln"

Am Mittwoch, dem 2. März 2022, organisierten in Gera verschiedene Jugendorganisationen gemeinsam eine Kundgebung unter dem Motto »Frieden und Freiheit für die Ukraine« . Mit dabei waren die Grüne Jugend, die Jusos, Junge Liberale, die Junge Union und die ,,Rote Jugend" der Linkspartei.

Man konnte gespannt sein, was von dieser ,,neuen Eintracht" der Jugendorganisationen, der im Bundestag vertretenen Parteien, zu erwarten ist. Deshalb ging jemand von unserer MLPD-Ortsgruppe hin. Ohne dass dies vorher öffentlich angekündigt worden war, trat dort überraschend Bodo Ramelow als Hauptredner auf.

Ein Schock für viele Friedensfreunde
Bodo Ramelow begann seine Rede vor ca. 80 Zuhörern mit den stark vorgetragenen Worten: »Wir sind im Krieg«. Das war für manche Zuhörer aus dem Umfeld der Linkspartei ein regelrechter Schock und stieß bei einem Teil auch auf offene Ablehnung. Schließlich haben die meisten Mitglieder dieser Partei den Anspruch, für eine Friedenspolitik einzutreten. Berechtigt kritisierte Ramelow, dass es keine »Rechtfertigung für den Überfall Russlands auf die Ukraine« gebe. Putins Politik sei ein »imperiales Gehabe, Imperialismus ... Es ist ein Krieg der russischen Oligarchen.« Das stimmt! Kein Wort der Kritik verlor er allerdings über die NATO-Osterweiterung und den US-Imperialismus, den im weltweiten Maßstab Hauptkriegstreiber, geschweige denn über die Provokationen der Nato, welche der Aggression Russlands vorausgingen. Bodo Ramelow sprach auch über »Solidarität mit den Flüchtlingen«, sein Hauptanliegen war jedoch etwas anderes.

Der Kern der Sache
Er sagte: »Wir müssen alle Kräfte mobilisieren ... dem System Putin den Geldhahn abdrehen ... Jetzt kommt es auf uns an, zusammenzustehen, über Parteigrenzen hinweg.« Damit meint er allerdings nicht ein gemeinsames Handeln gegen die Kriegstreiber und gegen die akute Weltkriegsgefahr. Im Gegenteil! »Jetzt heißt es militärisch zu handeln. Das weiß ich, da rede ich gar nicht drum rum. Uns wird auch kein Senden von Friedenstauben vor einem russischen Panzer helfen.« Schon auf der Bundestagssitzung vom 27.2.22 war er nach der Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz zur ,,Zeitenwende" und eine geplante forcierte Aufrüstung, aufgestanden, und hatte demonstrativ Beifall geklatscht. Dabei war er sich offenbar einig mit Susanne Henning-Welsow, bis März 2021 als Landes-und Fraktionsvorsitzende engste Mitarbeiterin von ihm in Thüringen. Heute ist sie neben Janine Wissler Bundesvorsitzende der Linkspartei. Vor der Bundestagssitzung am 7. 2. hatte sie in der Fraktion, offenbar in Übereinstimmung mit Bodo Ramelow, für Waffenlieferungen an die Ukraine plädiert. Gregor Gysi hatte sogar vorgeschlagen, dem Entschließungsantrag der Ampel-Parteien und der CDU/CSU für eine forcierte Aufrüstung, zuzustimmen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2022/kw09/bodo-ramelows-offenbarungseid-als-kriegstreiber-1
Den NRW-Landesverband hat Ramelow in dieser Frage offenbar nicht auf seiner Seite.
https://www.dielinke-nrw.de/start/aktuell/detail/news/friedenspolitik-statt-aufruestung-und-waffenexporte/

Ich hoffe mal, dass das mehr ist als ein Lippenbekenntnis für die bevorstehende Landtagswahl.
"Sie haben die unglaubwürdige Kühnheit, sich mit Deutschland zu verwechseln! Wo doch vielleicht der Augenblick nicht fern ist, da dem deutschen Volke das Letzte daran gelegen sein wird, nicht mit ihnen verwechselt zu werden."
Thomas Mann, 1936

counselor

ZitatRücktritt von Hennig-Wellsow - Am Richtungsstreit gescheitert

Die Linken-Co-Chefin Hennig-Wellsow räumt ein, "nicht geliefert" zu haben: Eine ebenso bittere, wie richtige Selbsterkenntnis. Nur ein echter Neuanfang kann die zerstrittene Linkspartei jetzt noch retten.

Quelle: https://www.tagesschau.de/kommentar/ruecktritt-hennig-wellsow-101.html
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Hartzhetzer

Warum Linksliberale vollkommen Lost und Toxisch sind! (Lifestyle Linke, Grüne, etc.)


https://www.youtube.com/watch?v=5Bz7Bjul9W8
Die Nazis vollzogen auf ihre Weise, was die Sozialdemokratie sich immer erträumt hatte: eine »ordentliche Revolution«, in der alles ganz anders wird, damit alles so bleiben kann, wie es ist.

Zitat Schwarzbuch Kapitalismus Seite 278

Frauenpower

@Hartzhetzer: Tiefrot hat von dem auch schon ein Video verlinkt. Ich halte nichts von dem
https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,330381.1440.html#msg371723

Und ich habe auch schon von  linken unterschiedlichen Ausrichtungen geschrieben

dagobert

"Sie haben die unglaubwürdige Kühnheit, sich mit Deutschland zu verwechseln! Wo doch vielleicht der Augenblick nicht fern ist, da dem deutschen Volke das Letzte daran gelegen sein wird, nicht mit ihnen verwechselt zu werden."
Thomas Mann, 1936

Frauenpower

Ich habe meine Meinung kundgetan

Kuddel

@Frauenpower, ich sehe, daß dir die Linkspartei Halt gibt. Du bist von Armut betroffen, du lebst in der Provinz und da ist die Partei wohl die einzige Kraft, die sich gegen die herrschende Politik ausspricht.

Ich verstehe, wenn du nicht willst, daß auch diese Stimme verschwindet. Ich würde es auch schade finden, wenn die Linkspartei einfach von der Bildfläche abtreten würde. Aber an ihrer Krise und ihrem Niedergang, hat sie selber schuld. Deshalb ist es wichtig, zu sehen, welche Strömungen es in der Partei gibt, wohin sie wollen, und wie ihre Kräfteverhältnisse sind. Man muß die Diskussion verfolgen.

Man muß sich schon für die Inneren Widersprüche und Probleme interessieren und selbst Position beziehen, wenn einem an der Rettung der zerbröselnden Partei gelegen ist.

Frauenpower

Die Linke ist im ländlichen Raum tatsächlich eher schlechter bis schlecht präsent. Sie soll vor allem in Universitätsstädten in der Regel gut präsent sein.
Bitte unterlass (t) e die Zuordnung, dass Die Linke mir Halt gebe. Ich gebe Die Linke nur nicht leichtfertig auf, noch trete ich zusätzlich belastend nach. Eher bediskutiere ich die Situation. Links ist nicht Wegwerfgesellschaft!

Den Vorwurf sexueller Übergriffe in der Linken Hessen, was gerade bekannt wird, verfolge ich auch.


counselor

ZitatIch habe meine Meinung kundgetan

Du kannst doch einfach aufhören, die Videos von @Erwin zu konsumieren, wenn Dir der Inhalt nicht gefällt.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Frauenpower

Klar. Bis auf die ersten Sätze habe ich mir von dem auch nichts angehört.

Onkel Tom

Halt könnte die Linkspartei eher von ihrer Anhängerschaft gebrauchen, statt umgekehrt hier
als "Erwartungshaltung" interpretiert wird. Die Partei gibt mir auch kein Halt aber eine Schnittstelle.

Das mit den "Angrabbel-Skandal" bei der Linkspartei werde ich mir auch rein ziehen und selbst wenn
jemand dem anderen auf dem Popo gehauen oder gekniffen hat, würde ich "Links" auch nicht einfach
"weg schmeißen"

Ich wittere leider schon, der nächste fette Brocken gegen Linkspartei wird ja wohl bei der NRW-Wahl
fallen.. Ausgerechnet jetzt platzt da was aus den Nähten, womit Anhängerschaft wohl am wenigsten
mit gerechnet hat..

Ich hoffe, das anbei unverzüglich Stellungnahmen der Beteiligten / Betroffenen kundt getan werden.
Mit dem Standard TV-Geblubber kann man nicht wirklich viel anfangen.

Gerade Sexismus ist ein zweischneidiges scharfes Schwert, was meiner Erfahrung nach traditionell
alle 10 Jahre "auffrischend" thematisiert wird... Mal abwarten, was da noch ausbrütet..
Lass Dich nicht verhartzen !

Frauenpower


Wernichtsweissmussallesgl

In NRW sieht es mal wieder nicht gut aus. Die letzte Wahl ging mit 4% den Bach runter und der Wahlzettel liegt schon vor mir, ob die oder die Partei meine Stimme bekommt. Einfach nur enttäuschend Oskar ausgetreten. Vielleicht wird es die Partei. Ich habe mal wieder die Wahl mitte des Monats Mai.

Onkel Tom

Ok.. Muss ja im Bereich des Privatem von Parteimitgliedern ordendlich gekracht haben und nun
hat jemand "die Bombe platzen lassen", dem Schaden an der Partei gefällt ?

Nach einer Affäre im Jahre 2017 begann, die 2 Jahre angehalten hat, will man die Partei dafür
verantwortlich machen ?
Wisseler hat sich ja nach den Auffliegen der Affäre von ihrem Fremdgänger getrennt.. Warum
wohl und warum sollte sie nun zurück treten ?
Lass Dich nicht verhartzen !

counselor

ZitatPARTEI IN DER KRISE - »Das hat mit linker Politik nichts mehr zu tun«

Agrarpolitikerin und ehemaliges Mitglied des Parteivorstandes ist aus Die Linke ausgetreten. Ein Gespräch mit Johanna Scheringer-Wright

Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/424888.partei-in-der-krise-das-hat-mit-linker-politik-nichts-mehr-zu-tun.html
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Sie ist von von dem Kurs der Partei absolut bedient.
ZitatDas sozialistische Programm hat Bodo Ramelow nicht eine Sekunde lang daran gehindert, seit 2014 CDU-Politik zu machen.
https://www.jungewelt.de/artikel/424888.partei-in-der-krise-das-hat-mit-linker-politik-nichts-mehr-zu-tun.html

Onkel Tom

Und nun klatschen wir ordendlich die Hände, das die Linkspartei (hoffentlich) bald völlig platt ist..

Grumpf.. Und was kommt danach ? Jo, immer schön auf geschwächte kacken.. Schön einfach und
muss sich ja keine Gedanken darüber machen, wie etwas gerettet werden könnte..

Ja, nach dem Ableben der Linkspartei wird alles besser.. Für Bonzen, Krieg und Unterdrückung..
Um außerparlarmentarische Bestebungen werden sich dann wohl die Bullen mit aller Härte kümmern.

Wem gehört eigendlich der Verlag Junge Welt ? Klingt ja schon wie Koppsche Welten..
Lass Dich nicht verhartzen !

dagobert

"Sie haben die unglaubwürdige Kühnheit, sich mit Deutschland zu verwechseln! Wo doch vielleicht der Augenblick nicht fern ist, da dem deutschen Volke das Letzte daran gelegen sein wird, nicht mit ihnen verwechselt zu werden."
Thomas Mann, 1936

dagobert

Mal so eingeworfen:
Je weiter die Linkspartei nach rechts rückt, desto mehr Platz entsteht doch am linken Rand für eine neue linke Partei?
"Sie haben die unglaubwürdige Kühnheit, sich mit Deutschland zu verwechseln! Wo doch vielleicht der Augenblick nicht fern ist, da dem deutschen Volke das Letzte daran gelegen sein wird, nicht mit ihnen verwechselt zu werden."
Thomas Mann, 1936

Nikita

Eine Umfrage in NRW für die Landtagswahl ergibt 2 % für die Linkspartei. Sehr ernüchternd.

Onkel Tom

Ich stelle mir gerade eine D-Politik ohne Linkspartei vor.. Viel Geheimnisskrämereien, die in
Anfragen keinesfalls angekratzt werden dürfen und so weiter..

Jo, richtig goil, wenn sich dann unbehelligt Personen wie z.B. Nahles "austoben" dürfen..

Tja, die Planungen, die vor dem Einzug der WASG / Linkspartei schon auf dem Tisch lagen,
können ja dann ihren "selbstsozialistischen Gang" fortschreiten..

Alles der deutschen Wirtschaft und das Volk hat nur noch durch zu halten.
H4-System hatte 2005 schon ihr Ziel 60% der Arbeiterklasse unterhalb der Armutsgrenze zu
dirigieren..  Ca. 40% sind es ja schon..

Nette Zukunfsperspektiven ohne Linkspartei..  ::)
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

Zitat von: dagobert am 14:43:39 Sa. 23.April 2022
Mal so eingeworfen:
Je weiter die Linkspartei nach rechts rückt, desto mehr Platz entsteht doch am linken Rand für eine neue linke Partei?

Ohne eine linke Bewegung wird keine ännähernd brauchbare Partei entstehen können.

counselor

ZitatZerfall der Linkspartei – der Preis rechter Politik

Susanne Hennig-Wellsow ist am Mittwoch mit sofortiger Wirkung vom Vorsitz der Linkspartei zurückgetreten. Die 44-Jährige war erst vor 14 Monaten gemeinsam mit Janine Wissler zur Parteivorsitzenden gewählt worden. Wissler soll die Partei nun alleine weiterführen, bis – voraussichtlich im Juni – eine neue Parteispitze gewählt wird.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2022/04/22/henn-a22.html
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Es werden unterschiedlich hohe Ansprüche und Erwarungen an die Linkspartei gestellt.

Vielleicht sollte man erst einmal klären, was man überhaupt erwartet.

Für @Frauenpower scheint die Linkspartei eine enorme Wichtigkeit zu haben, doch ich verstehe nicht, was sie überhaupt von ihr erwartet. Ihr scheint die Politik der Partei nicht so wichtig zu sein und es interessiert sie wenig, ob ihr Kurs nach links oder rechts ausschlägt. Sie mag keine Kritik an der Partei. Als der Politiker der Linkspartei Jan van Aken, resigniert, aber sachlich erklärte, warum er für sich in der Partei keine Zukunft mehr sieht, wollte Frauenpower scheinbar auch, daß er geht:
ZitatDann soll er halt gehen, wenn er Erwartungen hat, die andere erfüllen sollen!?
Ich halte Jan van Aken für einen seriösen Politker und seine Erwartungen waren erklärtermaßen nicht hoch. Er wollte eine ehrliche soziale Partei, letztendlich eine sozialdemokratische Partei. Er hat erklärt, warum er nichteinmal dafür eine gemeinsame Grundlage sieht.

@Onkel Tom, dir ist es scheinbar so enorm wichtig, daß man über die Linkspartei auf dem Weg parlamentarischer Anfragen an schwer zugängliche Informationen herankommt. Braucht man dafür wirklich eine Partei? Sind soziale Kämpfe etwa nicht mehr möglich ohne die Beantwortung dieser Fragen?

Ich erinnere noch sehr gut die Aufregung, die gewaltigen Erwartungen und die Euphorie, als die Linkspartei (zuerst als PDS und WASG) auf der politischen Bühne erschien. Viele der Erwartungen waren sowieso zum Scheitern verurteilt, denn eine Partei kann nicht einfach eine Gesellschaft völlig umkrempeln und die herrschende kapitalistische Wirtschaftsordnung abschaffen. Das kann nur eine Massenbewegung. Ein linke Partei könnte bestenfalls eine solche Bewegung mit ihren Mitteln unterstützen.

Aber auch vor der Linkspartei gab es soziale Kämpfe, linke Bewegungen und linksradikale und revolutionäre Ansätze. Also @Onkel Tom, warum bist du der Meinung, daß ohne Linkspartei sich
ZitatPersonen wie z.B. Nahles "austoben"
sollten, bzw. schlimmer als mit Linkspartei?

Ja, die Schweinereien der Ausbeuter und ihrer Handlanger brauchen Gegendruck, aber daß dazu diese Parteistruktur unbedingt notwendig ist, sehe ich nicht. Vor der Linkspartei waren soziale Kämpfe oftmamls auf höherem Nivieau als zu Linksparteizeiten.

Frauenpower

@ Kuddel @ # 566: Siehe meine Antwort in # 550, siehe die Antworten von Onkel Tom.
Und in # 566  zitierst  du mich falsch. Das war nicht Van Aken  sondern es geht um den hier im Thread gelobten Fabio de Masi und seine Rede auf facebook, die ich ebenfalls in diesem Thread bereits kommentiert habe und ich den Passus  mit der jungen Generation für den Arsch halte.

Jan Van Aken ist der ehemalige Linke-Bundestagsabgeordnete, der eine Demo bei G20 in Hamburg 2017 angemeldet hat und nach der Demo sich für den Rückzug aus dem Bundestag entschieden hat, weil er wieder Politik mit Druck von der Straße machen möchte. Im Rahmen seines Ausscheidens bedauert er die Bahncard 100 die jede, r Bundestagsabgeordneten, r erhält, sogar erste Klasse.

Außerdem habe ich kein Interesse an einen Rechtsruck  der Partei und ich bin auch nicht parteifixiert. Ich bitte von solche Unterstellungen Abstand zu nehmen.

Abgesehen davon kann ich mich für jedwede  politische Richtung entscheiden. Da sollten sog Linke doch drauf achten, mich in ihren Reihen zu behalten, oder?
Ich kann mich auch fürs politische Nichts(mehr)tun. entscheiden. :0



Fritz Linow

(es gibt eine Vorschaufunktion, unter deren Zuhilfenahme etwaige Korrekturen im Beitrag möglich wären)

Frauenpower

@Fritz Linow: vielleicht kann man auch mal zehn Minuten warten, bis ich durchkorrigiert habe!? Ist das möglich? Danke.
Vielleicht probier ich das auch  mal zu gegebener Zeit mit der Vorschaufunktion aus, danke für den Hinweis, bin ja nicht lernresistent.

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