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Privatisierungswahn und Widerstand / Iran:
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 20:48:21 »
Zitat
Haft-Tapeh-Arbeiter:innen im Iran erkämpfen Verstaatlichung, was nun?
Nach jahrelangem Kampf haben die Arbeiter:innen in der größten Zuckerfabrik Haft-Tapeh im Iran die Wiederverstaatlichung erreicht. Trotz Entlassungen und Haftstrafen haben die Arbeiter:innen die Besitzerfamilie aus dem Betrieb gejagt und streben nun nach der Selbstverwaltung ihre Betriebs.
https://www.klassegegenklasse.org/haft-tapeh-arbeiterinnen-im-iran-erkaempfen-verstaatlichung-was-nun/
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Wohnen / Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 20:35:52 »
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Eigentlich ist das mit dem Wohnen und der Bevölkerungdurchmischung ein spannendes Thema.
In den Villengegegenden gibt es keine Durchmischung.
Weltweit gibt es die Tendenz zu "Gated Cities" wo sich die Reichen hinter Mauern und Wachleuten verschanzen.

Der Bremer Plattenbaustadtteil Tenever ist in den 70ern als Vorzeigebezirk aus dem Boden gestampft worden.


Die Klötze sind als Sozialwohnungen gebaut worden und hatten guten Komfort zu bezahlbarem Preis.
Es leben in dem Stadtteil Menschen aus über 100 Ländern. Es mag architektonisch scheiße aussehen, das Leben war da immer gut. Einige Leute sind sozial aufgestiegen, hatten bessere Jobs bekommen. Die verdienten dann "zuviel" für eine Sozialwohnung. Sie wurde gezwungen auszuziehen. Man hat so die natürlich entstandene sozialen Durchmischung beendet und ließ nur noch arme Leute da wohnen. Das verschlechtete das Lebensgefühl im Stadtteil und die Leute beschwerten sich. Die Stadt gab dann Unsummen für Soziologen und Erforschung des Problems, für Kulturprojekte und kostenlose Wohnungen für Künstler aus. Dann kam man auf die Idee jedes 3. Hochhaus abzureißen. Man hätte einfach nur nicht die Leute, denen es etwas besser ging, nicht rausschmeißen sollen. Jetzt fehlt wieder die Wohnfläche, die man abgerissen hat...


Ist aber ziemlich O.T. jetzt...
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Zitat
Es ist geradezu lächerlich, sich über die Ruppigkeit armer Einwanderer aufzuregen.

Das tun wir von der Montagsdemo ja auch nicht. Besagte Bulgaren wohnen in Gostenhof, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil (hauptsächlich Griechen und Türken). Ich mag diesen Stadtteil und habe dort selbst von 2008 bis 2017 gewohnt. Die Bulgaren werden dort von ihren Arbeitgebern in heruntergekommene Billigwohnungen einquartiert. Einwanderer trifft auf die Bulgaren weniger zu, weil sie nur auf Zeit während des Arbeitseinsatzes in Deutschland sind.

Wagenknecht ist für mich nicht wirklich links. Ihre Politik mag ich auch nicht. Sie schadet uns und den Arbeitern.

Naja, ich war schon immer für eine bessere Durchmischung der Wohngebiete mit allen Bevölkerungsgruppen. Damit keine Ghettos entstehen.
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Nachtisch:

Die dänische Regierung will festlegen, dass weiße Gutverdiener gegenüber schlechtverdienenden Einwanderern bei der Vergabe von Gemeindewohnungen bevorteilt werden, um so zu erreichen, dass in 10 Jahren in keinem Stadtteil mehr mehr als 30 % "nichtwestliche" Einwanderer leben.
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Arbeitslos & Spass dabei / Re: Einladung Profiling, EGV etc.
« Letzter Beitrag von Tiefrot am Heute um 17:47:30 »
Erst mal Danke fürs Update !  ;)
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Nachschlag:

Migranten dürfen mehrheitlich auf den Spargelfeldern arbeiten, in Schlachtbetrieben schuften, Schulen und Krankenhäuser reinigen, Kreuzfahrtschiffe bauen, aber zusammen wohnen sollen sie nicht?

Was soll der Scheiß!?!


Übrigens: Und es ist ja nicht so, daß sie so gerne in besagten Gegenden wohnen. Ihnen fehlt das Geld dort zu wohnen, wo die Wohnungen größer und in besserem Zustand sind.

Wagenknecht verachtet die Armen. Ich verachte die Wagenknecht.
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Verbraucherselbstschutz / Re: Datensicherheit
« Letzter Beitrag von Troll am Heute um 17:22:46 »
Zitat
Ministerrat und Kommission
Neuer EU-Fahrplan für Zugang zu Verschlüsselung

Der portugiesische Ratsvorsitz fordert eine EU-weite Regelung für den Zugang zu verschlüsselten Inhalten durch Polizei und Justiz. Dies soll erstmals auch Gerätehersteller betreffen. Bei Nichtbefolgung könnte den Firmen das Geschäft in der EU untersagt werden.

Die Europäische Union soll in naher Zukunft einen Rechtsrahmen zur Entschlüsselung verabschieden, damit Behörden auf „strafrechtlich relevante Daten“ zugreifen können. Das schreibt die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft in einer Mitteilung und legt dazu auch einen Fahrplan vor. Ein wichtiger Meilenstein darin ist ein „Vorschlag für das weitere Vorgehen“, den die EU-Kommission bis 2022 ausarbeitet.

Das Papier aus Portugal ist mit dem vorangegangenen deutschen und dem kommenden slowenischen EU-Vorsitz abgesprochen. Das deutsche Innenministerium hatte zum Auftakt dieser sogenannten Trio-Präsidentschaft eine neue Initiative gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ergriffen und eine Entschließung sowie Schlussfolgerungen zu deren Umsetzung verabschiedet. Darin heißt es, dass die Mitgliedstaaten selbst über die von ihnen genutzten Methoden entscheiden sollen.

„Kohärenter Regelungsrahmen für die gesamte EU“

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Quelle: netzpolitik.org

Wir können gar nicht anders, die EU steht im harten Wettbewerb mit Amerika, China und anderen. Ach, fast vergessen, SACHZWANG!
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Die Probleme von Migrantenstadtteilen sind soziale Probleme.
Die reichen bis in ihre Heimatländer. Ihre fehlende Bildung. Dort herrschender Rassismus gegen Roma und Sinti. Die gewalttätigen Verhältnisse der Heimaländer. Traumatisierung durch Krieg und von der Flucht. Der Rest ist normale Armutskrimalität und Mackertum. Sieht vielleicht schlimm aus, aber völlig harmlos gegen die saubere Kriminalität der Reichen. Die zerstören mit einem Federstrich die Lebensplanungen ganzer Belegschaften, sie zerstören mit Landgrabbing und industriealsierter Landwirtschaft ganze Kontinente, sie verdienen am Rüstungsexport. Es ist geradezu lächerlich, sich über die Ruppigkeit armer Einwanderer aufzuregen.

1957 kam das Musical West Side Story auf die Bühne. Da feierte man das wilde Leben und die Gangs der Einwandererkids.

Die Stadtteile Gaarden (in Kiel) oder Gröpelingen (Bremen) haben in einigen Gegenden definitiv ein migrantische Mehrheit. Es sind die coolsten bzw. lebendigsten Stadtteile der Stadt. In den Einfamilienhausvororten mit Jägerzaun wurde ich mich erschießen.

In Dubai beträgt der Anteil der Migranten etwa 80%. Mir hat das Leben unter den Migranten (aus aller Welt) so gut gefallen, daß ich versucht habe, mir da einen Job zu suchen. Hatte leider keinen Erfolg. Das Wetter ist auch ziemlich heftrig da.
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Naja, die Städte sollten schon auf eine gewisse Durchmischung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen achten. Ich habe mich gestern mit einem Aktivisten unterhalten, der in einem Straßenzug lebt, in der bulgarische Wanderarbeiter in der Mehrheit sind. Er sprach davon, dass da eine gewisse "Gesetzlosigkeit" um sich greife.
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