ZitatErst nach der Aufführung äußert sich Münsters Oberbürgermeister ausführlicher. In Münster sei die bundesweite Praxis umgesetzt worden. Natürlich ließe sich darüber diskutieren, aber das Problem müsse bundesweit gelöst werden.Diese Reaktion des OB verrät deutlich, dass ihn das Thema eigentlich nicht interessiert.
ZitatBrüssel - EU-Haushaltsstreit im Zeichen von Kriegsvorbereitung und zwischenimperialistischer Konkurrenz
Beim Europäischen Rat in Brüssel prallen die Positionen der 27 Mitgliedstaaten beim Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 unversöhnlich aufeinander. Eine Einigung ist weit und breit nicht in Sicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die ,,sparsamen" Nettozahlerstaaten (Deutschland, Niederlande, Österreich, Finnland, Dänemark, Schweden) fordern massive Kürzungen am Kommissionsvorschlag von knapp zwei Billionen Euro. Der irische Kompromissvorschlag von rund 1,826 Billionen Euro (Kürzung um ca. 159 Milliarden) wird von Berlin als völlig unzureichend abgelehnt. Merz spricht von ,,sehr, sehr schwierigen Verhandlungen" und rechnet nicht mit einem Durchbruch an diesem Wochenende. Für den Dezember-Gipfel empfiehlt er, ,,ein paar Oberhemden mehr einzupacken" – Anspielung auf die fast 91 Stunden dauernde Schlussrunde 2020.
Zitat"Man wird ausgetauscht"https://www1.wdr.de/nrw/muenster/streik-theater-kuendigung-muenster-100.html
Warum in Münster ein ganzes Theater streikt
Münsters Oberbürgermeister lädt zum Theaterabend. Doch statt tanzender Schwäne sieht das Publikum streikende Künstler. Die bekommen tosenden Applaus für ihren Streik in Warnwesten auf der Bühne.
Das kommt unerwartet. Der Gedanke hängt im Saal, während die Künstler ihre Bühne betreten. Zwar soll gleich das Stück "Die Schwäne" gezeigt werden, doch statt Federkleid tragen die Tänzerinnen und Tänzer Warnwesten und Transparente.
Ein neuer Intendant kommt ans Theater: Neil Barry Moss. Er plane, einen großen Teil der Belegschaft nicht weiter zu beschäftigen. Die Verträge würden einfach auslaufen. 67 Prozent der Sänger, 92 Prozent der Tänzer und sogar das komplette Ensemble des Jungen Theaters würden ihren Job verlieren.
Tosender Applaus für einen Streik in Warnwesten auf der Bühne
Simchen und Salle erzählen von persönlichen Schicksalen. Ein Kollege sei kurz zuvor Vater geworden, eine andere stünde kurz vor der Rente und eine Mutter hätte ihr Kind gerade erst in Münster in der Kita angemeldet.
Zwar sei dies ein bundesweites Problem, aber die Stadt Münster hätte Möglichkeiten, gegenzusteuern. Sie würde diese aber nicht nutzen. Der Streik im Theater Münster endet nach einigen Minuten und wird mit tosendem Applaus bedacht. Manche Aufführung wird weniger geerntet haben.
ZitatAusschreitungen bei Protesten in Argentinienhttps://www.srf.ch/play/tv/srf-news-videos/video/ausschreitungen-bei-protesten-in-argentinien?urn=urn:srf:video:cf42954c-e2ee-4117-a901-5c120b30c7af
Tausende haben in Buenos Aires für die Finanzierung staatlicher Universitäten demonstriert. Präsident Javier Milei hatte das entsprechende Gesetz zwar per Veto blockiert, wurde vom Parlament aber überstimmt. Dennoch hält seine Regierung die Gelder zurück. Bei der zunächst friedlichen Kundgebung kam es zu Ausschreitungen, die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Der Konflikt um die Sparpolitik im Bildungsbereich dauert seit 2024 an.
ZitatProteste gegen IWF und Weltbankhttps://taz.de/Proteste-gegen-IWF-und-Weltbank/!6222192/
Opfer konfrontieren Weltbank mit gescheitertem Projekt
In Thailand protestieren Menschen gegen die Weltbank, die den Preis für deren unerfülltes Wohlstandsversprechen zahlen mussten.
Das People's Movement against World Bank-IMF setzt sich vor allem aus der lokalen Allianz der Armen und der internationalen Kleinbauernorganisation Via Campesina zusammen. Sie prangern die neoliberale und sozial blinde Politik der versammelten Banker an. Deren Politik schwäche Demokratie und Ernährungssouveränität, stärke ein System des Neokolonialismus und unterdrücke soziale Bewegungen
ZitatIndien geht mit Großaufgebot gegen "Kakerlaken"-Protest vorhttps://www.dw.com/de/indien-kakerlaken-protest/a-79680554
Die Protestbewegung wirft der Wahlkommission vor, Millionen Menschen das Wahlrecht zu entziehen. Hintergrund ist die umstrittene Überprüfung der Wählerverzeichnisse. Auch die katholische Kirche unterstützt die Proteste.

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