Fachkräftemängel -Studiengebühren belasten sozialschwache Familien,arme Studenten

Begonnen von bild5000, 12:48:58 Sa. 10.November 2007

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bild5000

Die Studiengebühren belasten finanziell die sozialschwachen Familien und behinderte Studenten und bedürftige Studenten und die Abschaffung der Studiengebühren - OECD Studie Fachkräftemängel beim deutschen Arbeitsmarkt


ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen.Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.

Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.Wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte OECD-Studie zeigt,sind die Studiengebühren Gift für deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen.

Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.

Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.

Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.

Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.

Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.

Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.

Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.

Zitathttp://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=1044360

05.09.2007

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

Die Studienanfängerzahlen in Deutschland sind laut
des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erneut zurückgegangen.
Im Wintersemester 2006/2007 nahmen demnach bundesweit 295 091
Anfänger ihr Studium auf. Im Wintersemester 2005/2006 waren es noch
299 954, im Jahr zuvor 300 959. Dies geht aus der neuesten
Studierendenstatistik hervor, die dem "Tagesspiegel"
(Donnerstagsausgabe) vorliegt. Ob der Rückgang mit der Einführung von
Studiengebühren in mehreren Ländern zusammenhängen könnte, geht aus
den Zahlen nicht eindeutig hervor. So ist in den Gebührenländern
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Zahl der
Studienanfänger tatsächlich gesunken. In Bayern und Hamburg, wo
Studierende ebenfalls zahlen müssen, nahmen allerdings mehr Anfänger
ein Studium auf.  



ray bradbury

es gibt studiengebühren von 650 € verbunden mit der möglichkeit eines studienkredits, der dann für die dauer der regelstudienzeit plus 4 semester läuft.

gute neonliberale variante, die den würdenträgerInnen mehr einkommen und spielraum beschert und die akademiesklavInnen zusätzlich belastet.

befreiung wegen kindererziehung gibt es an einigen unis für ganze zwei semester und für die prüfungsphase wird man nicht von den gebühren enthoben ganz zu schweigen von einer notwenidgen differenzierung zwischen den studiengängen. ein angehender maschinenbauingenieur kann die kohle doch leichter bewältigen als eine angehende sozialpädagogin, wenn man die nebenjobs vergleicht und die karrierechancen und einkommensgrenzen nach dem studium.

da passt es nur, dass man plötzlich in köln entdeckt hat, dass die studiengebühren nicht die erwartungen erfüllen und finanzlage verbessern. und herr "innovationsminister" pinkwart, der den ganzen kapitalverleih eröffnete, bittet scheinheilig um weitere informationen auch von seiten der studierenden, wenn studiengebühren "missbraucht" werden. solide perfide...

die 68er haben sie totgemacht und totgeredet und eine mögliche 98er revolte endete im zähen sieg der kapitalmacht ein paar jahre später.

so wird die lehre geleert und der monolog monopolisiert...
Montag, you're looking at a coward. I saw the way things were going, a long time back. I said nothing. I'm one of the innocents who could have spoken up when no one would listen to the 'guilty,' but I did not speak and became guilty myself.

Nikita

http://blog.fefe.de/?ts=b2cd055c

Wollt ihr wissen, was Hessen mit den Millionen macht, die sie den Unis weggenommen haben? Na? Kommt ihr nie drauf! Sie haben es einer Privat-Uni für Juristen geschenkt. Juristen! Als ob wir nicht genug Juristen hätten!

Das ergibt nur Sinn, wenn man bedenkt, dass Abgeordnete fast ausnahmslos entweder Lehrer oder Juristen sind.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,704879,00.html

Frisches Geld
Klammes Hessen pumpt Millionen in Privatuni

Von Frank van Bebber

EBS Universität für Wirtschaft und Recht

Hessens staatliche Unis ächzen, weil sie 30 Millionen Euro jährlich sparen müssen. Mit fast der gleichen Summe unterstützt das Land die Privathochschule EBS, als Startgeschenk für eine neue Juristenschmiede in Wiesbaden. Ergibt das Sinn? Öffentliche Hochschulen und Opposition sind entsetzt.

Die neuen Professoren ihres jungen Instituts für Automobil-Management präsentierte die European Business School (EBS) jüngst im holzvertäfelten Airport-Club, neunte Etage des Frankfurter Flughafens. Am Eingang ermahnt der Club die Gäste dezent zu angemessener Business-Kleidung. Die Vorgabe erfüllen EBS-Präsident Christopher Jahns und seine Professoren mühelos. Sie tragen nicht nur den gleichen Zwirn wie Manager, sie reden auch so.

Man ist gern "unique" bei der EBS, sprich einzigartig. Franz-Rudolf Esch, neuer Leiter des Automobil-Instituts, schwärmt vom "Spirit". Und Jahns hat kein Problem damit, von der Hochschule als Unternehmen zu sprechen: "Die unternehmerische Führung - das macht uns ja auch so glaubwürdig in der gemeinsamen Arbeit mit den Unternehmen, mit den Politikern".

Das World Economic Forum wählte Jahns, 40, zu einem der "Young Global Leaders 2008". Einen Lehrstuhl für Social Business unter Schirmherrschaft des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus ließ sich die EBS vom Joghurt-Hersteller Danone stiften. Jahns redet von seiner Universität als Player auf der Suche nach Marktlücken.

Hessen spart hart bei der Bildung - aber nicht bei der EBS

Einen elitären Ruf hatte die 1971 gegründete EBS bislang durch ihr Management-Studium im Schloss Reichartshausen von Oestrich-Winkel im idyllischen Rheingau (Spottgruppe bei StudiVZ: "Studieren, wo andere für immer leben müssen"). Die Studiengebühren liegen um die 12.000 Euro jährlich. Doch die von Jahns geführte Privathochschule hat sich zuletzt auch in einer Rolle geübt, die so gar nicht zur reinen Marktlehre passen will: als Subventionsempfänger.

Die paar hunderttausend Euro, die Land und Stadt Frankfurt in das neue Automobil-Institut mit Sitz am Flughafen pumpen, fallen kaum ins Gewicht. Denn richtig ins Zeug gelegt hat sich das Land für Jahns EBS beim Aufbau eines neuen Jura-Fachbereichs am Standort Wiesbaden. Hessen fördert die Law School der EBS mit 24,7 Millionen Euro. Aus dem Wiesbadener Stadtsäckel fließen obendrein noch einmal mindestens zehn Millionen Euro.

Einer, der aus seiner Wut darüber keinen Hehl macht, ist Detlev Reymann, Präsident der Wiesbadener Hochschule Rhein-Main. Zu gut erinnert er sich an den Mai, als Ministerpräsident Roland Koch (CDU) forderte, bei der Bildung zu sparen. Widerwillig unterschrieben Reymann und viele andere Hochschulchefs einen Hochschulpakt, der den öffentlichen Hochschulen Hessens harte Einschnitte bescheren wird: Ihre Mittel werden ab 2011 empfindlich gekürzt, um 30 Millionen Euro jährlich. Seine Hochschule werde etliche Stellen abbauen müssen, sagt Reymann, etwa in der Größenordnung eines Fachbereichs. Zugleich putzt sich in Wiesbaden mit einer neuen Law School die EBS heraus, mit Geld von Land und Stadt.

"Neiddebatte auf niederem Niveau"

Dabei hat EBS-Boss Jahns durchaus erfolgreich daran gearbeitet, seine Privathochschule nicht als Lehranstalt der Reichen erscheinen zu lassen. Ein Viertel der Studenten profitiert von Stipendien oder Förderkrediten. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) sagt, jeder Geeignete könne hier studieren. Als die Opposition im Landtag die Subventionen anprangerte, nannte die Ministerin das "eine Neiddebatte auf niederem Niveau".

Hessens Regierende mögen die EBS. Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) sitzt im Gründungskuratorium der Law School, neben Vertretern von Großkanzleien wie Linklaters LLP. Hahn hofft durch die neue Verknüpfung von Jura und Wirtschaft auf Wettbewerb in der Juristenausbildung. Im Vorstand der EBS-Trägerstiftung engagiert sich Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) ist Gründungsmitglied eines lokalen EBS-Freundeskreises.

Müller wünscht sich die neue Law School wohl mindestens ebenso wie die EBS, die bislang als reine Wirtschaftshochschule schmal aufgestellt ist. Nun erlangt sie nach hessischem Hochschulrecht mit ihrer zweiten Fakultät die Erlaubnis, sich Universität zu nennen. Und da Wiesbaden die neue Law School samt EBS-Zentrale mit Millionen Euro zu sich lockte, fällt auch für die Stadt ein Titel ab: Schließlich hatte es schon lange am Ego lokaler Honoratioren genagt, dass man neben Schwerin die einzige Landeshauptstadt ohne Uni-Vorsilbe war. Universitätsstadt Wiesbaden, dank einer öffentlich finanzierten, gewinnorientierten Jura-Fakultät - wenn das nichts ist.

Jahns aber denkt weniger lokal, er blickt lieber in die weite Welt. An Top-Hochschulen anderswo kämen auf einen Professor vier oder fünf Studenten. Darum sei es richtig, dass in Deutschland eine Premium-Einheit entstehe, auch mit öffentlicher Anschubfinanzierung. "Das finden wir sozial, dass man sich auch in der Spitze mit engagiert", sagt er. Bei einer Anlaufzeit von acht Jahren betrage der Anteil staatlicher Hilfe am EBS-Haushalt unter zehn Prozent, so Jahns. Er meckere ja auch nicht, wenn Staatshochschulen um private Spender konkurrierten.

Unsere Studenten sind unsere Kunden

FH-Präsident Reymann findet solche Vergleiche "völlig lächerlich". Staatsgeld für Private verzerre den Wettbewerb. "Wir haben einen staatlichen Bildungsauftrag, die picken sich die Dinge raus, mit denen man Geld verdienen kann", sagt Reymann. Den Alltag an der Wiesbadener FH prägen chronisch überfüllte Hörsäle, nicht Businessclub-Atmosphäre.

Die Kritik des verärgerten FH-Chefs ist nicht neu, aber begründet: Private Hochschulen widmen sich gern Fächern wie Jura und Wirtschaft, bei denen Unternehmen und Studenten mit Blick auf lukrative Jobs eher bereit sind, hohe Gebühren zu zahlen. Teure Labors sparen sie sich mit günstigen Studiengängen, die neben Laptops, Beamern und gut gekleideten Dozenten wenig brauchen. Die brotlosen Geisteswissenschaften sparen sie sich dagegen ebenso wie etwa die teure Medizin (mit Ausnahme der Privatuniversität Witten/Herdecke). Und bei der Studentenauswahl sind die Privaten freier als Staatshochschulen, bei denen die Kapazitätsverordnung die Studienplatzvergabe diktiert.

Das Ergebnis: Im ungleichen Wettkampf schneiden die Privathochschulen oft besser ab. So liegt an der Bucerius Law School in Hamburg der Schnitt der juristischen Staatsprüfung im Schnitt über zehn Punkten, an Staatsfakultäten bei sechs. Auch in Hessen gibt es durch die einheitliche Jura-Prüfung bald den Vergleich zwischen EBS und Landes-Unis.

Der Gründungsdekan der EBS Law School, Gerrick Freiherr von Hoyningen-Huene, weiß, dass er dann vorn liegen muss. Mit Jura-Examen, Bachelor und Wirtschaftsmaster verspricht die EBS ihren Studenten gleich drei Abschlüsse in 4,5 Jahren - und dass sie in der "Business-Welt parkettsicher sind". Der Dekan betont: "Unsere Studierenden sind unsere Kunden."


Sir Vival

Bildung von unten ist denen ein Garaus.
Manche wollen eben unter sich bleiben und sich abgrenzen von der "Intellektualität von unten" (die es dann in Zukunft nicht mehr so geben soll).
Es tofft viel Spass in Steckifee.........

Kuddel

ZitatErst streiken die Lehrer und Hochschulmitarbeiter für mehr Geld, dann protestieren die Studenten gegen Kürzungen
https://dubisthalle.de/erst-streiken-die-lehrer-und-hochschulmitarbeiter-fuer-mehr-geld-dann-protestieren-die-studenten-gegen-kuerzungen

Genau so sollte Druck von unten im Bildungssektor aussehen.

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