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Wat Noch => Andere Themen => Medienkritik => Thema gestartet von: Kuddel am 12:23:00 Mi. 02.März 2011

Titel: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 12:23:00 Mi. 02.März 2011
Ich war Abonnent der ersten Stunde. Nach dem radikalen Kurswechsel habe ich das abo bereits in den 90er Jahren gekündigt.

Zitat
...hätte nicht die taz entschieden, ihrerseits ein Auge zuzudrücken und in der Ausgabe vom Montag eine ganzseitige Bild-Anzeige zu schalten, deren Inhalt eben dieser Brief in voller Länge ist. Taz-Redakteur Sebastian Heisers Erklärung dazu im taz-Hausblog: „Weil die BILD-Zeitung uns dafür bezahlt. (...) Unabhängiger Journalismus muss schließlich bezahlt werden und je mehr Geld wir haben, desto mehr können wir davon machen. “ Bild als Unterstützer von unabhängigem Journalismus? Am Ende hat dann doch wieder nur einer gewonnen: die Bildzeitung.
http://www.freitag.de/community/blogs/christine-kaeppeler/preis-fuer-beste-regie-kai-diekmann-und-bild (http://www.freitag.de/community/blogs/christine-kaeppeler/preis-fuer-beste-regie-kai-diekmann-und-bild)


Zitat
Weil die BILD-Zeitung uns dafür bezahlt. Laut unserer Anzeigenpreisliste kostet eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige unter der Woche 12.555 Euro. Das sind schon ein paar Monatsgehälter für einen taz-Mitarbeiter. Daher drucken wir auch Anzeigen von Atomkraftunternehmen wie Vattenfall oder von Ölkonzernen wie BP. Wir würden sogar gerne noch mehr bezahlte Anzeigen von BILD, Vattenfall und BP drucken, aber leider wollen die nicht häufiger bei uns Anzeigen schalten. Unabhängiger Journalismus muss schließlich bezahlt werden und je mehr Geld wir haben, desto mehr können wir davon machen.
http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/27/bild-zeitung_wirbt_mit_holofernes-absage/ (http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/27/bild-zeitung_wirbt_mit_holofernes-absage/)

Ein Leserbrief im Freitag:
Zitat
Und die taz. Die taz ist wie die Grünen, sie haben sich von ihren ursprüglichen Idealen meilenweit entfernt, verkaufen sich aber immer noch mit ihnen. Auf beide Imagekampagnen bin ehrlicherweise lange hereingefallen
http://www.freitag.de/community/blogs/christine-kaeppeler/preis-fuer-beste-regie-kai-diekmann-und-bild (http://www.freitag.de/community/blogs/christine-kaeppeler/preis-fuer-beste-regie-kai-diekmann-und-bild)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 19:44:43 So. 13.März 2011
Im Medienmagazin von RadioEins hat Moderator Jörg Wagner mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl über die jüngste BILD-Anzeige in der taz gesprochen. Gier ein Auszug aus dem längeren Interview
http://www.wwwagner.tv/audio/mm20110305_2.mp3 (http://www.wwwagner.tv/audio/mm20110305_2.mp3)


Zitat
Jörg Wagner: … Und als hätte man noch ein Beispiel gebraucht, hat die BILD-Zeitung in der taz eine Anzeige geschaltet mit einem geklauten Text von Judith Holofernes von „Wir sind Helden“. Ist das nicht auch zynisch, dass man zum Streikbrecher wird als taz?

Ines Pohl: Streikbrecher verstehe ich nicht, warum Streikbrecher?

Jörg Wagner: Na ja, in diesem Text wird ja eindeutig klar, dass Judith Holofernes eine Werbekampagne ausschließt für die BILD-Zeitung. Dieser Text wurde als Werbeanzeige geschaltet und ihre eigene Haltung wird damit paralysiert. Das ist wie wenn man streikt und dann gehen doch Arbeiter ins Werktor. Die Botschaft ist: Du kannst sagen, was Du willst, Du wirst – unabhängig von Deinem Willen – eingespannt für eine Werbekampagne. Und da hat die taz mitgeholfen.


Ines Pohl: Nein, ich sehe das ganz anders. Zum einen vorweggeschickt: In der taz ist wie in jedem anderen ordentlichen Zeitungshaus eine strikte Trennung zwischen Redaktion und Anzeigen.

Jörg Wagner: Also ist das tatsächlich eine Bestätigung des alten Spruchs: Jeder hat seinen Preis? Auch die taz?

Ines Pohl:
Richtig ist, dass der Platz in der taz – im Printprodukt wie auf der Online-Seite – seinen Preis hat. Ja, den kann man kaufen, um Anzeigen zu schalten.
(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)(http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: schmetti am 23:43:04 So. 13.März 2011
Auch wenn selber nie gelesen, hab ich die TAZ eigentlich immer für etwas vernünftiger als den Großteil der anderen Printmedien gehalten, aber beim durchforsten meiner Lieblingsblogs in letzter Zeit wird mir immer bewusster, dass ich diese Ansicht wohl in die Tonne treten muss.

Welches Medium das was auf sich hält steigt in die Dschungelcamp-Berichterstattung ein?
Nur weil da 'n 68er-Rebell seine Restwürde begräbt? Nur als Beispiel.

Und zu der Bildanzeige...
... da wissen wir ja: Auch die sind käuflich. Entweder ich hab Prinzipien oder nicht. Aber die haben ihre mit Füßen getreten, also, vorausgesetzt, die hatten überhaupt je welche. Das ist wie Prostitution: eigentlich schäm ich mich dafür, aber die Kohle stimmt wenigstens!  8)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 16:48:15 Fr. 18.April 2014
Wie gesagt, ich war Abonnent der ersten Stunde. Ich habe die Werbetrommel für die TAZ gerührt. Habe, noch als Schüler, die Redaktion besucht, weil ich die Stimme der Unzufriedenen und der Rebellen kennenlernen wollte.

Ich bin heute derart angewidert von diesem schmierigen Scheißdreckblatt, ich kann es einfach nicht fassen, was aus dieser einst radikalen Zeitung geworden ist.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 19:05:52 Fr. 18.April 2014
Wenn ich mich richtig erinnere ist die TAZ scheiße geworden, als die Grünen scheiße wurden!
Also zum Zeittpunkt der Rot/ Grünen Koalltion.
Und je neoliberaler die Grünen werden umso schlimmer wird die TAZ!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 20:06:20 So. 27.April 2014
Rudi, da liegst du wohl richtig mit.

Und nun die verpißte Taz von heute:
Zitat
Kommentar Ostukraine
OSZE als Geisel missbraucht

Mitglieder der militärischen Beobachtermission sind in der Gewalt von prorussischen Milizen. Der Westen muss auf einer bedingungslosen Freilassung bestehen.


Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, Mitglieder der militärischen Beobachtermission der OSZE nicht nur ihren Job nicht machen zu lassen, sondern sie auch noch wie Schwerstverbrecher festzusetzen...
http://www.taz.de/Kommentar-Ostukraine/ (http://www.taz.de/Kommentar-Ostukraine/)!137441/

Meine spontanen Gedanken dazu:
Ist die Taz plötzlich das Presseorgan der Bundesregierung!?! Die werden nicht als Geiseln mißbraucht. Sie haben in der Ukraine als westliche Militärs nichts verloren! Nach Aussagen der OSZE sind sie nicht in OSZE Auftag unterwegs. Sie wurden in einem militärischen Konflikt gefangengenommen. Sie werden von mir aus als "Geiseln" nicht mißbraucht, sondern gebraucht zum Austausch gegen Geiseln, die die illegitime Regierung in Kiew genommen hat.

Wenn es nach mir ginge, sollte man die gesamte Bundeswehr in Kleingruppen und unbewaffnet in alle Länder dieser Erde schicken, die vom Westen verarscht werden, damit man sie dort als Geiseln "mißbraucht". Vielleicht können diese Länder mit einem solchen Faustpfand zumindest etwas für sich aushandeln.

Diese Taz ekelt mich einfach nur an.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 20:42:06 So. 27.April 2014
In der Tagesschau das gleiche Bild: Überall das Gerede von OSZE- Mitarbeitern.
Dabei sagt sogar die OSZE selber, das es keine ihrer Mitarbeiter sind.

Das ist ganz klar eine millitärische Aufklärungsmission.
Stellt Euch mal vor was hier los wäre, wenn eine handvoll russischer Offiziere durch´s Land fahren würde und Karten dabei hätten, auf denen millitärische Anlagen eingezeichnet wären.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 12:35:34 Mo. 28.April 2014
Die TAZ ist nicht einfach nur ein Scheißblatt.
Die ehemals linksradikale Tageszeitung ist nicht nur ekelig und schmierig, sondern gefährlich reaktionär geworden.

Es sind bereits die von hippen Werbeagenturen gestalteten Werbekompagnen des Blattes unerträglich und Sparten wie der "Futiklub" (welch Wortkreation!), in dem bärtige und Hornbrille tragende Hipster über Balltreter vor einer roten Ziegelwand diskutieren, zeugt von dem kulturellen Niveau der Zeitung der gebildeten Besserverdiener.

Es ist unfaßbar welch gefährliche Idioten in dem Blatt schreiben und und was für reaktionäre Arschlöcher über das entscheiden, was ins Blatt gehört.

Z.B. dieser antideutsche Spinner...
(http://www.tip-berlin.de/files/mediafiles/46/Philip_Meinhold.jpg)
Philip Meinhold  

Zitat
Betonen Sie unbedingt und gebetsmühlenartig, dass gerade Sie als Deutscher und Linker die Pflicht haben, israelkritisch zu sein, da Sie zu neuem Unrecht nicht schweigen dürften. Zitieren Sie einen israelkritischen Juden, denn wer einen Juden zitiert – das liegt in der Natur der Sache –, der kann die Juden nicht hassen.
Zitat
Zur einschlägigen Widerstandsfolklore gehört auch die Montagsdemo.
Zitat
Von Dortmund bis Berlin gehen Menschen derzeit für den so berechtigten wie frommen Wunsch aller Christen und Dreijährigen auf die Straße: den Weltfrieden, für den allerdings ausschließlich der Westen verantwortlich ist, will er doch die russische Annexion der Krim und womöglich der Ostukraine nicht einfach jubelnd zur Kenntnis nehmen



Man muß es erstmal hinkriegen so reaktionär zu werden, daß es selbst dem Spiegel zu bunt wird:
Zitat
Ein Plädoyer für die Todesstrafe, ausgerechnet in der "taz"? In ihrer Wochenendausgabe veröffentlichte die Zeitung einen Gastbeitrag einer weißrussischen Journalistin

So mancher "taz"-Leser dürfte sich am Wochenende gewundert haben: Vier Seiten hatte die Zeitung in ihrer Samstagsausgabe den Teilnehmern eines Workshops für junge osteuropäische Journalisten freigeräumt - der größte und am spektakulärsten aufgemachte Artikel nahm eine ganze Zeitungsseite ein. Es handelte sich um ein Plädoyer für die Todesstrafe.

Verfasst hatte es Liza Krasavtceva aus Weißrussland. Unter der Überschrift "Begnadigung oder Genickschuss?" beschäftigte sich die Autorin mit der Todesstrafe in ihrem Heimatland. Und kam zu dem Schluss: "Wenn du jemandem das Leben genommen hast, dann sei bitte so gut und gib auch deins dafür." "Ja, hätte man sie begnadigen und ihnen im Gefängnis vielleicht noch Internet, einen Fernseher, eine weiche Matratze und drei Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung stellen sollen?"

Nach Protesten von Lesern verteidigte die für die Veröffentlichung verantwortliche Auslandschefin der Zeitung, Barbara Oertel, den Beitrag im "taz"-Blog.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/taz-artikel-verteidigt-todesstrafe-a-885483.html (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/taz-artikel-verteidigt-todesstrafe-a-885483.html)

Tscha, jetzt hat auch die TAZ ihre "Exilkubaner"...

(http://www.taz.de/uploads/images/624/oertel-1280.jpg)
Barbara Oertel

Zitat
Statt vorwärts nach Europa geht es unter Janukowitsch zurück in die sowjetische Vergangenheit.
Zitat
Und der Westen? Er darf sich auf keinen Fall auf den von Ponomarjow vorgeschlagenen Kuhhandel einlassen und muss auf einer bedingungslosen Freilassung der OSZE-Beobachter bestehen. Alles andere wäre absurd!

Bereits der HINTERGRUND mußte sich über diese reaktionäre Leiterin des TAZ Auslandsressorts auskotzen: http://www.hintergrund.de/201401212958/politik/politik-eu/vorwaerts-mit-neonazis.html (http://www.hintergrund.de/201401212958/politik/politik-eu/vorwaerts-mit-neonazis.html)

Titel: Stell Dir vor, es gibt Krieg und die Opposition macht mit
Beitrag von: Kuddel am 19:31:46 So. 04.Mai 2014
Zitat
Alle EU-Staaten sollten gemeinsam beschließen, den Verteidigungshaushalt um mindestens ein Drittel anzuheben, parallel zum Aufstocken konventioneller Streitkräfte und technologischer Innovationen. Das würde in Moskau zur Kenntnis genommen werden. Putin wird dem nur wenig entgegensetzen können, hat er doch die heimische industrielle Basis eigenhändig demontiert. Der Westen würde nur wiederholen, was US-Präsident Ronald Reagan in den 1980ern vorexerzierte.

Dieser Ratschlag für einen Rückfall in die Eiszeit des kalten Krieges wurde nicht in der Springerpresse, sondern in der grünennahen Taz veröffentlicht.


weiter: http://www.heise.de/tp/news/Stell-Dir-vor-es-gibt-Krieg-und-die-Opposition-macht-mit-2182068.html (http://www.heise.de/tp/news/Stell-Dir-vor-es-gibt-Krieg-und-die-Opposition-macht-mit-2182068.html)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 19:59:33 So. 04.Mai 2014
Meinen Kommentar zum deutschen Journalismus möchte ich hier nicht nochmal wiederholen, er trifft aber auf die TAZ Journalisten im ganz besonderen zu!! >:(
Titel: Taz wirbt für die rechtspopulistische AfD
Beitrag von: Rappelkistenrebell am 20:17:25 So. 18.Mai 2014
Taz wirbt für die rechtspopulistische AfD

http://internetz-zeitung.eu/index.php/1879-taz-wirbt-f%C3%BCr-die-rechtspopulistische-afd (http://internetz-zeitung.eu/index.php/1879-taz-wirbt-f%C3%BCr-die-rechtspopulistische-afd)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 21:13:21 So. 18.Mai 2014
In der Anfangsphase der TAZ habe ich massiv für sie geworben.
Heute hasse ich dieses grüne Yuppiedrecksblatt inbrünstig!!!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rappelkistenrebell am 20:51:28 Do. 22.Mai 2014
AfD verlost „taz“-Abonnements

(http://www11.pic-upload.de/thumb/22.05.14/xk8kt6yjas.png) (http://www.pic-upload.de/view-23288625/3-format3.png.html)
(http://)


Quelle


http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-aerger-um-wahlwerbung-afd-verlost-taz-abonnements/9936344.html (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-aerger-um-wahlwerbung-afd-verlost-taz-abonnements/9936344.html)
Titel: Re:Taz wirbt für die rechtspopulistische AfD
Beitrag von: dagobert am 23:05:27 Do. 22.Mai 2014
Taz wirbt für die rechtspopulistische AfD
AfD verlost „taz“-Abonnements
Eine Hand wäscht die andere.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 14:35:54 Mo. 14.Juli 2014
Ich kann bei diesem Dreck einfach nicht zur Tagesordnung übergehen. Die TAZ war mal ein undogmatisch linksradikales Blatt. Ich hatte in der Anfangszeit für die Zeitung gespendet und Abonennten geworben.  Der jetztige Rechtsruck folgt der Parteipolitk der Grünen, man versucht noch reaktionärer zu sein, als die Springerpresse.

Es ist unglaublich, die Vorstellung eine "umstrittene" Facebookstudie könne vom Pentagon mitfinanziert worden sein, wird in lustigster Dieter Nuhr Manier in die Reihe abstruser Verschwörungstheorien (http://www.taz.de/Galerie/!g=Das-Pentagon-ist-Schuld/) gestellt. 

Die Krönung ist jedoch diese Buchbesprechung:

Zitat
Neues Buch von Chantal Mouffe
Ankommen im Sozialdemokratischen

Eine Art Revisionismus: Die linke Theoretikerin fremdelt in „Agnostik“ erfrischend offen mit der zeitgenössischen radikalen Linken.


Chantal Mouffe ist in der akademischen, unorthodoxen, radikalen und kunstaffinen Linken, in der man das elementare Dagegensein hochhält und mit normaler Politik – notabene Parteipolitik – schon aus Lebensstilgründen nichts zu tun haben will, seit Jahren schon eine große Nummer. Bedenkt man, wie schnell man in den Augen dieser Blase vom guten Radikalen zum bösen reformistischen Verräter werden kann, ist es erstaunlich, nein: regelrecht mutig, wie Mouffe in ihrem neuesten Buch gegen den Common Sense dieses Juste Milieu anschreibt.

„Agonistik“ markiert zwar keine Wende in Mouffes Denken, aber doch ein Ankommen im Sozialdemokratischen.
http://www.taz.de/Neues-Buch-von-Chantal-Mouffe/ (http://www.taz.de/Neues-Buch-von-Chantal-Mouffe/)!142230/

Bei der TAZ hat man noch feuchte Träume von der Sozialdemokratie.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:29:53 Mo. 11.August 2014
Der stramm rechte Kurs der TAZ ist wohl nicht mehr zu überbieten. Nichmal die BILD würde es wagen so unverhohlen die Propagandatrommel zu rühren für den US Imperialismus und seine Kriegspolitik:

Zitat
Der Einsatz der US-Luftwaffe verdient Unterstützung. Hilfe für die Verfolgten ist jetzt notwendig, unabhängig davon, ob die USA noch andere Interesse verfolgen.
http://www.taz.de/Kommentar-US-Engagement-im-Irak/ (http://www.taz.de/Kommentar-US-Engagement-im-Irak/)!143927/

Möge die TAZ bloß bald pleitegehen. Es wird wieder Zeit für eine Kampagne, die zur Abokündigung aufruft!  :evil:
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 15:17:35 So. 21.September 2014
Es ist nicht totzukriegen.
Die TAZ hat noch immer den Ruf ein linkes Blatt zu sein.
Aber genau das ist sie eben nicht!!!
Ein neoliberaler Lautsprecher mit hippen Anstrich.

Hier noch ein widerliches Beispiel:
"Der Autor: Christian Schneider ist Sozialpsychologe und Führungskräftecoach in Frankfurt am Main."
Zitat
Um AfDler Hans-Olaf Henkel zu verstehen, muss man seine Lebensgeschichte kennen. Sie ist geprägt von der Suche nach Freiheit.

Schließlich, sagt er nicht ohne Stolz, könne er auch noch einen gewissen Erfolg als Autor vorweisen: Acht Bücher habe er herausgebracht, die meisten davon schafften es auf die Spiegel-Bestsellerliste.

Nun also zieht er nach dem Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Europawahl mit 74 Jahren als Nachwuchspolitiker ins Straßburger Parlament ein.

Henkel hat – jedenfalls in seinen privaten vier Wänden – nicht nur einen erstaunlich jungenhaften Auftritt, sondern lebenslängliche Erfahrung darin, der Jüngste, der Überraschungsmann, der Außenseiter zu sein.

Er genoss die Freiheit mit Partys, Mädchen, Rock und Jazz, neuen Freunden, darunter die damals in Hamburg gastierenden Beatles.

Die Ablehnung linker Positionen hielt ihn beispielsweise nicht ab, die taz zu unterstützen, als sie in Geldnot war.

Keine Frage, das Engagement für die AfD entspringt seinem Verständnis von Verantwortung.
http://www.taz.de/AfD-Politiker-Hans-Olaf-Henkel/ (http://www.taz.de/AfD-Politiker-Hans-Olaf-Henkel/)!146286/

Ist schon ein toller Hecht, dieser Mann aus der Wirtschaft, der jetzt den Rechtsruck der Gesellschaft organisiert!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: zwitscher am 17:30:04 Mo. 22.September 2014
seine Mutter nannte ihn Schniedel ;D ;D ;D
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 13:31:38 Di. 23.September 2014
"Der Autor: Christian Schneider ist Sozialpsychologe und Führungskräftecoach in Frankfurt am Main."

Genau das sind die Scheisse als Gold Verkäufer, manipulativ und menschenverachtend, eigentlich asozial bis zum geht nicht mehr.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:19:45 Fr. 03.Oktober 2014
"Der Autor: Christian Schneider ist Sozialpsychologe und Führungskräftecoach in Frankfurt am Main."

Genau das sind die Scheisse als Gold Verkäufer, manipulativ und menschenverachtend, eigentlich asozial bis zum geht nicht mehr.

Dieser Typ schreibt regelmäßig für die Taz. Und gerne "Portraits" voller Küchenpsychologie.
Über Sahra Wagenknecht:
Zitat
Durch die Lektüre von Hegel und Marx hat die Linke früh unangreifbare Gewissheiten erlangt. Ihrem Job als Politikerin steht das im Weg.
http://www.taz.de/Linken-Politikerin-Wagenknecht/ (http://www.taz.de/Linken-Politikerin-Wagenknecht/)!145885/

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi
Zitat
Die Gefangene
Stark musste sie sein für ihren sozialen Aufstieg
...als Zeichen eines nicht unkonfliktuösen Mutter-Tochter-Verhältnisses verstehen.
Als ich im Lift von der Chefetage ins Basement fahre, denke ich, unklar traurig, über Überbau und Basis nach.
http://www.taz.de/SPD-Generalsekretaerin-Yasmin-Fahimi/ (http://www.taz.de/SPD-Generalsekretaerin-Yasmin-Fahimi/)!146683/

Aber seine Sternstunden hat er, wenn er z.B. über Krieg redet:
Zitat
Nachdenken über den Ernstfall
Was kümmert uns der Krieg?

Der Krieg kommt näher, zumindest geografisch. Kein Konflikt geht uns so nahe wie der in der Ukraine. Krieg – was bedeutet das heute?


hierzulande ankommt: Affektausläufer. Rote Köpfe und erhobene Zeigefinger, zarte Besorgtheit um das eigene Wohl: 32 Prozent der Deutschen haben laut einer GfK-Studie Angst vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Fast doppelt so viele fürchten sich vor steigenden Lebenshaltungskosten.

Die „neuen“ Kriege sind heute scheinbar die Konflikte der anderen, selbst wenn deutsche Soldaten sie mitbestreiten.

Damit einher gehe, dass uns Kriege immer weniger betreffen, immer abstrakter und virtueller erscheinen: „Sie gleichen mehr den Szenarien von Ego-Shootern als einer greifbaren Realität“, schreibt Schneider. So seien wir „weitgehend affektfreie Zuschauer im TV- und Internetwelttheater geworden, weil uns die persönliche Bindung an die Kämpfenden fehlt“.
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!139047/

Dieser Typ ist gemeingefährlich.
Wahrscheinlich sucht Bertelsmann diejenigen aus, die für die TAZ schreiben dürfen.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:34:22 Sa. 28.Februar 2015
Die taz wurde wohl von einem Angestellten ausspioniert. Daten von Mitarbeitern wurden mithilfe eines Keyloggers abgeschöpft.
http://www.tagesspiegel.de/medien/die-taz-stellt-strafanzeige-mein-kollege-der-spion/11415194.html (http://www.tagesspiegel.de/medien/die-taz-stellt-strafanzeige-mein-kollege-der-spion/11415194.html)

Ich dachte an Geschichten, wie dem Einbruch in der Bundeszentrale der Roten Hilfe, wo wichtige Akten/Daten gestohlen worden sind. Der Staat war da wohl neugierig und wollte die inneren Strukturen besser kennenlernen.

Es sieht so aus, als würde bei der Taz ein anderer Hintergrund vorliegen.
Eigentlich ärgere ich mich über meine Blödheit.
Zitat
Ein Redakteur der linksorientierten Tageszeitung...
Ich ärgere mich ja schließlich auch über das nicht totzukriegende Gerücht, die Taz sei "linksorientiert". Das war sie mal in ihrer Frühphase.  Heute ist sie ein neoliberales Drecksmagazin. Ich würde ja auch den Vollfaschisten Horst Mahler ("Heil Hitler, Herr Friedman!") nicht einen Linken nennen, nur weil er ein paar Jahrzehnte zuvor die RAF verteidigt hat.

In dem Blog von Wolfgang Michal sieht die Sache anders aus:
http://www.wolfgangmichal.de/2015/02/der-mann-der-bei-der-taz-sebastian-heiser-war/ (http://www.wolfgangmichal.de/2015/02/der-mann-der-bei-der-taz-sebastian-heiser-war/)

Es war wohl kein Staatsspitzel, der da unterwegs war, sondern möglicherweise jemand, der undercover über die Verquickung von Wirtschaftsinteressen und Journalisms (Schleichwerbung) recherchierte.
Zitat
Laut Welt hat Heiser auch innerhalb der taz, ähnlich wie bei der Süddeutschen Zeitung, vermeintliche Missstände angeprangert. Dazu sollen die schlechte Bezahlung von Praktikanten und Sonderseiten, die als Anzeigenumfeld gestaltet wurden, gehört haben.
http://meedia.de/2015/02/20/sz-leaker-sebastian-heiser-soll-die-taz-redaktion-ausgespaeht-haben/ (http://meedia.de/2015/02/20/sz-leaker-sebastian-heiser-soll-die-taz-redaktion-ausgespaeht-haben/)

Noch sind die Hintergründe ungeklärt.

Letztendlich wäre es sowieso sinnvoll die gesamten Medien ernsthaft zu durchleuchten und deren Querverbindungen zur Wirtschaft und zu den Geheimdiensten aufzudecken.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 20:00:14 Di. 22.September 2015
Dieser Tonfall, diese Wortwahl...

Zitat
Kommentar VW-Skandal
Scheitert VW, scheitert Deutschland

Die Aktie verliert ein Drittel ihres Wertes. Volkswagen steckt in einer existenziellen Krise. Damit ist auch der deutsche Wohlstand in Gefahr.
http://www.taz.de/Kommentar-VW-Skandal/ (http://www.taz.de/Kommentar-VW-Skandal/)!5231293/

...hätte ebenso von der BILD stammen können.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: BGS am 20:09:48 Di. 22.September 2015
Es geht ja noch grotesker weiter!

Zitat
...
Kommentar VW-Skandal
Scheitert VW, scheitert Deutschland

Die Aktie verliert ein Drittel ihres Wertes. Volkswagen steckt in einer existenziellen Krise. Damit ist auch der deutsche Wohlstand in Gefahr.. ...
Und scheitert Deutschland, scheitert Europa.

... .

Quelle: http://taz.de/Kommentar-VW-Skandal/!5231293/ (http://taz.de/Kommentar-VW-Skandal/!5231293/)

Mir fehlen die Worte. In Wahrheit scheitert ein menschliches, zivilisiertes Europa wegen und vor allem durch "Deutschland".

MfG

BGS
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 10:03:14 Mi. 23.September 2015
Betrügen und bescheissen mit freundlicher Regierungsunterstützung, ich befürchte VW ist "Too Big to Fail" und wird mit Steuergeldern gerettet werden.
Seit Jahren ist bekannt das die Industriefreundlichen Testzyklen dem Greenwash dienen und nicht der Umwelt, schon wieder ist die Politik über die Konsequenz ihrer eigenen bewußten Mithilfe entsetzt.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 15:14:45 Mi. 23.September 2015
Die bescheißen alle!
Und das schon seid Jahren und nicht nur in den USA!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: rebelflori am 18:45:09 Mi. 23.September 2015
Winterkorn ist nun weg, jetzt darf er um die Welt segeln.

Ich sage nur VW Gesetz! Eigentlich müsste in Niedersachsen die langesregierung gleich mit unter gehen. Das die das nicht gemerkt haben, bezweifle ich stark.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 19:04:53 Mi. 23.September 2015
Dieser Betrug wurde schon in die Abgastestverordnungen geschrieben.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: dagobert am 19:45:47 Mi. 23.September 2015
Die bescheißen alle!
Und das schon seid Jahren und nicht nur in den USA!
Wie recht du doch hast ...
Zitat
Erschienen in: 14/ 2000 MOTORRAD
[...]
Erste Verwunderung wurde nach mehreren Versuchen dann schnell zur Gewissheit: Die BMW erkennt aufgrund einiger Parameter den Prüfzyklus. Die Lambdaregelung sorgt dann für geringe Schadstoffmengen. Im vergleichbaren Betrieb auf der Straße tritt eine andere Regelung der Gemischaufbereitung in Kraft.
http://www.motorradonline.de/motorraeder/technik-abgasreinigung/105838 (http://www.motorradonline.de/motorraeder/technik-abgasreinigung/105838)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 19:52:40 Mi. 23.September 2015
Ich habe ganz dunkel im Hinterkopf, das ich schon vor einiger Zeit eine Doku gesehen habe, wo das angesprochen wurde!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: dagobert am 20:34:55 Mi. 23.September 2015
Kommentieren tu ich das jetzt nicht.  kotz

http://www.welt.de/politik/deutschland/article146711288/Die-Bundesregierung-kannte-die-Betrueger-Technik.html (http://www.welt.de/politik/deutschland/article146711288/Die-Bundesregierung-kannte-die-Betrueger-Technik.html)
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_75523986/vw-skandal-wusste-ministerium-ueber-abgas-manipulationen-bescheid-.html (http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_75523986/vw-skandal-wusste-ministerium-ueber-abgas-manipulationen-bescheid-.html)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 16:25:11 So. 27.Dezember 2015
Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Wenn ich ein solches Foto sehe, wird mir speiübel und ich fühle mich wie in der Führungsetage der Grünen oder in einem Büro der Werbewirtschaft.
(http://taz.de/uploads/images/624/tzinfo_NinaApin_WolfgangBorrs.jpg)

Es scheint alles noch zu steigern zu sein. Die Taz hat wieder eine neue Führung.
Es wird schon lange nicht mehr "von unten" berichtet von Leuten, die an den Auseinandersetzungen selbst beteiligt sind. Man hält sich jetzt an das, was in dieser Gesellschaft als "Journalismus" gilt mit einer akademischen Ausbildung, Journalistenschulen und den Weg durch diverse Mastdärme der bürgerlichen Medien.

Ach ja, so beschreibt spon heute eine "Journalistenschule"
Zitat
Journalistenschule: Der härteste Aufnahmetest - wie viel hätten Sie gewusst?(http://cdn3.spiegel.de/images/image-936106-breitwandaufmacher-rbkg-936106.jpg)
Das Auswahlverfahren ist rigoros, die Ausbildung hart und umfassend: Vor allem deshalb steht die Hamburger Henri-Nannen-Schule im Ruf, die renommierteste deutsche Journalistenschule zu sein, getragen von den Verlagen Gruner+Jahr, SPIEGEL und ZEIT. 18 Monate lang werden 16 junge Frauen und Männer intensiv im journalistischen Handwerk für Print- und elektronische Medien geschult.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/der-wissenstest-der-henri-nannen-schule-wie-viel-haetten-sie-gewusst-a-1068199.html (http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/der-wissenstest-der-henri-nannen-schule-wie-viel-haetten-sie-gewusst-a-1068199.html)
Dieser Test scheint sowas ähniches zu sein, wie Jauchs "Wer wird Millionär?" und die Journalistenschule trägt den Namen einen eines Altnazis und Patriarchs eines bunten Reklameblattes.

Die ehemalige Chefredakteurin der Taz verlässt das Blatt und wechselt zur Deutschen Welle, dem staatlichen Propagandasender der Bundesrepublik Deutschland.  

Kurz mal was zu den beiden neuen Cheffinnen der Taz:
Katrin Gottschalk
hat Kulturwissenschaften und -journalismus studiert, "bislang Chefredakteurin des Missy Magazine. Dort hatte sie von 2011 an zunächst deren Online-Ausgabe aufgebaut und unter anderem die Crowdfunding-Kampagne „Mehr Missy“".

Barbara Junge
studierte Soziologie und Politik, Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, "bekennende Hauptstädterin mit einer journalistischen Empfindsamkeit für das Metropole, nicht für das Kiezige", "Sie sagt: „Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."". Sie hospitierte für die San Diego Union Tribune, schrieb für das Drecksblatt ZEIT und absolvierte das Arthur F. Burns-Fellowship (Das Arthur F. Burns Fellowship-Programm wurd gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken.), hat den hat "Arthur F. Burns Preis des Auswärtigen Amtes bekommen". "Barbara Junge kommt nächstes Jahr als stellvertretende Chefredakteurin der taz in die Redaktion zurück: Es gibt niemanden, der sich über diese versierte Kollegin nicht schon jetzt freut."

(Alles in Anführungszeichen aus der Taz)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Tiefrot am 20:58:15 So. 27.Dezember 2015
Kuddel schrob:
Zitat
Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.
Wundert dich da noch was ?  :rolleyes:
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 23:44:48 So. 27.Dezember 2015
Zitat
„Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."
Die taz ist scheiße und bedient die billigsten Wohlfühlgedanken. Die taz ist ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht bei der Möglichkeit, seinen eigenen Dreck veröffentlichen zu können,  stehenbleiben sollte.
Praktikanten und Volontäre werden ausgenutzt, ihr Halbwissen als journalistische Invegistativrecherche zu verschachern. Alles für einen Hungerlohn.  Die taz funktioniert als Nadelör zwischen studentischer Gefälligkeitsschreiberei und höheren Posten, die durch die Dreckspartei „Die Grünen“ gesteuert werden.
Das war vor ca. 15 Jahren nicht unbedingt so. Vielleicht war die Leserschaft insgesamt sogar noch satter als heutzutage, hat aber gerade deswegen ungefälligere Artikel  eher ertragen. Im Kampf um die Pfründe ist nun auch die taz angekommen.
Es ist einzig fetten Pöstchenlinken geschuldet, dass es diese Dreckspostille überhaupt noch gibt.
Man sollte sein Herz nicht an die Vergangenheit der taz oder die der „Grünen“ hängen.

“Bild für Linke“

Ärger lohnt sich nicht. Die sind weg, bzw. waren eigentlich nie so richtig da.   
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 11:51:12 Mo. 28.Dezember 2015
Zitat
Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.

Ja das stimmt! Ich kann mich noch an den ersten "rot-grünen" Castortransport erinnern, also den ersten Castortransport ins Wendland unter SPD- Grüner- Regierung.
Die haben darüber einfach nicht mehr berichtet!


Titel: Re:TAZ
Beitrag von: BGS am 18:32:51 Mo. 28.Dezember 2015
Die "TAZ" ist inzwischen der letzte Dreck geworden.

MfG

BGS
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 19:03:29 Mo. 28.Dezember 2015
Neben den politischen Offensichtlichkeiten kotzt mich eines an:
Das Blatt bemüht sich genauso, wie die anderen Medien, um Entpolitisierung. Zusammehänge werden aufgelöst, wirtschaftliche und politische Interessen verschwinden. Es gibt nur noch mundfertig zugeschnittene Meldungen mit Wortspielen, Witzchen und stylischen Bildern, aufbereitet für den kleinen Appetit zwischendurch. Politik und der Blick auf die Welt als ein Sammelsurium von Aufregern und kleinen Genüssen. Ein gefühltes Weltbild, alles aus dem Bauch raus und es geht nur darum, was hip, peinlich, sexy, oldschool, inkonisch oder geht-gar-nich ist.

Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rappelkistenrebell am 14:30:39 Di. 26.Januar 2016
Am Montag von AfD lern verteilter taz Werveflyer auf der Pegidademo in Dresden

(http://fs5.directupload.net/images/160126/temp/miyybjnk.jpg) (http://www.directupload.net/file/d/4245/miyybjnk_jpg.htm)(http://)
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:56:45 Mi. 08.Juni 2016
Die Medien sind voller Dreck. Schon klar. Bei der Taz finde ich es um ein vielfaches schlimmer, weil sie mal als vielversprechende linksradikale Zeitung begonnen hat.

Zitat
In Polen sind Bürgerwehren entstanden – das Land fühlt sich mit Russland alleingelassen. Ein Nato-Großmanöver soll nun eines schaffen: mehr Solidarität.
...
Das Manöver ist wichtig und richtig.
...
Wer nicht will, dass an der Ostgrenze von EU und Nato durch eine der zahlreichen russischen Provokationen oder eine Fehlreaktion ein hybrider Krieg ausbricht, muss dieses Großmanöver gutheißen. Es baut Vertrauen bei den Bündnispartnern auf. Ein Teil der Bürgerwehren wird zum ersten Mal miteinbezogen in die Übungen, so dass zum einen Befehlsstrukturen klar werden, zum anderen aber die Gefahr gebannt werden kann, die von zunächst harmlos erscheinenden „kleinen Scharmützel“ für alle ausgehen kann.
http://www.taz.de/Kommentar-Militaermanoever-in-Polen/ (http://www.taz.de/Kommentar-Militaermanoever-in-Polen/)!5311511/

So weit nach rechts hat sich nichteinmal die Bildzeitung getraut. Hier wird Kriegstreiberei und Faschismus schöngeredet und als Notwendigkeit beschrieben.

Und eine Meldung war mir neu. Sie ist mehr als ein Skandal:

Faschistische Bürgerwehren werden Teil eines NATO Manövers.
Es ist nicht mehr als Wahn von Verschwörungstheoretikern abzutun, daß faschistischer Terror Teil der NATO Strategie ist.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 12:06:39 Mi. 08.Juni 2016
So eine verschissene Kriegspropaganda!
Die taz scheint endgültig zur NATO- Werbezeitung mutiert zu sein! >:(
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:59:45 So. 10.Juli 2016
Bei der Taz gibt es nicht nur Kriegspropaganda.

Zitat
Köln wurde zum Symbol für Ängste und eine gescheiterte Willkommenskultur.
http://www.taz.de/Sexuelle-Uebergriffe-von-Koeln/ (http://www.taz.de/Sexuelle-Uebergriffe-von-Koeln/)!5317184/

Die Taz behauptet dreist ein Scheitern der Willkommenskultur.
"Was wissen wir heute darüber, was dort passiert ist?" Dann wird es untermauert mit Beschreibungen sexueller Übergriffe.
Dabei hat sich niemand, der für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt hat, davon abgewandt. Nur die Medien und führende Politiker haben sich nach kurzen humanistischen Anwandlungen wieder auf Seiten der Rassisten geschlagen.

Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 16:28:12 Sa. 30.Juli 2016
Der übliche Scheißdreck der Taz regt mich kaum mehr auf. Ich kann einfach nicht mehr.
Aber die Taz wird immer ekliger.

Zitat
Kommentar Sahra Wagenknecht
Lob auf eine Populistin

Sahra Wagenknecht polarisiert mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen. Gut so. Sie steht für eine Linke, die das Land verändern will.
http://www.taz.de/Kommentar-Sahra-Wagenknecht/ (http://www.taz.de/Kommentar-Sahra-Wagenknecht/)!5322471/

Ja, wir hatten auch mal eine Grüne Partei, die das Land verändern wollte und sich heute an ihre ursprünglichen Forderungen und Werte nicht mehr erinnern kann.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Tiefrot am 16:33:25 Sa. 30.Juli 2016
Nicht erinnern kann ? Nicht erinnern will !  X(

Wer einmal an den Trog gekommen ist, dem sind die anderen doch  poo egal.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 15:34:48 Do. 01.September 2016
Occupy ist eine der wichtigsten politischen Bewegungen der letzten Jahre.
Gegen die aktuelle Variante Bloccupy haben sich alle bürgerlichen Medien zusammengetan, den politischen inhalt verleugnet und nur noch über (angebliche) Gewalt berichtet. In der Beschreibung unserer Qualitätsmedien handelt es sich um reinsten Straßenterror.

(https://www.thewebsite.de/domains/thewebsite/images/dompics/artikel/was_wird_aus_unserem_land/fuer_ein_ende_der_traurigkeit.jpg)

jetzt kommen aber noch die Schmierfinken der TAZ und wollen die Bewegung endgültig kaputtschreiben:

Zitat
Kapitalismuskritiker planen Protest
Blockupy auf Abschiedstour

Das Blockupy-Bündnis war eine der schillernden Bewegungen der letzten Jahre. Nun ruft es zu Blockaden in Berlin auf. Es dürfte das letzte Mal sein.


Blockupy sagt Goodbye. Das Projekt hat in der linken Szene an Zulauf und Glanz verloren. Dabei konnte es 2015 noch Zehntausende mobilisieren.

Es war der 18. März 2015, als in den Morgenstunden Vermummte eine Spur der Verwüstung durch das Frankfurter Nordend zogen: Schaufensterscheiben klirrten, Polizeiautos brannten...
http://www.taz.de/Kapitalismuskritiker-planen-Protest/ (http://www.taz.de/Kapitalismuskritiker-planen-Protest/)!5330919/

Die Taz ist mit den Jahren nicht einfach Zahnlos geworden, sie hat sich auf der Gegenseite positioniert.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 10:37:51 Do. 01.Dezember 2016
Zitat
Aufstand der Topverdiener

Die meisten Menschen verstehen die Sparposition der Lufthansa-Manager. Glaubwürdiger wäre sie aber, wenn sie sich selbst daran hielten. Die Piloten streiken also mal wieder. Die Vereinigung Cockpit lässt ihre Muskeln spielen. Die Streiktage in der vergangenen Woche mitgezählt, sind nun bereits mehr als eine halbe Million Passagiere betroffen. Und ein Ende der Auseinandersetzung der renitenten Flugzeugführer mit der Lufthansa ist nicht absehbar. Fürs Weltklima dürfte das gut sein, dem gesellschaftlichen Klima ist der Streik nicht gerade förderlich. Selten dürfte ein Arbeitskampf derart wenig Verständnis nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern in der gesamten Bevölkerung hervorgerufen haben. Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.
Quelle: taz (http://www.taz.de/Kommentar-Lufthansa-Streik/!5357859/)

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Da fällt einem nur noch die Kinnlade herunter. Piloten, die seit 4 Jahren keine Gehaltserhöhung mehr bekommen haben und denen man darüber hinaus Teile der von ihnen selbst bezahlten Altersversorgung ersatzlos streichen will, sollen nicht streiken dürfen. Begründung: „Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.“ Und was sollen die Piloten stattdessen tun, um ihre Interessen durchzusetzen? Bis zu welcher Gehaltsklasse darf man laut Grundgesetz eigentlich streiken? Sollen die Piloten die nächsten 50 Jahre mit dem Streik warten, bis ihr Gehalt im Durchschnitt aller Beschäftigten liegt? Und warum überhaupt, angesichts von Rekordgewinnen bei der Lufthansa? Würde auch nur ein Cent, den die Piloten nicht erstreiten, *nicht* bei den Eigentümern landen, sondern z. B. beim Bodenpersonal? Ein solch eigentümer- und aktionärsfreundlicher Artikel ist unendlich peinlich für die taz. Die aber wahrscheinlich nur den Grünen zusammen mit Kretschmann immer weiter nach rechts folgt.

Via NDS (http://www.nachdenkseiten.de/?p=36059#h07)

Ähmmm?  8o
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 23:03:58 Sa. 03.Dezember 2016
Man bleibt auch beim journalistischen Konjunktiv staatstreu:
(https://abload.de/img/taz-peinlich23s5x.png) (http://abload.de/image.php?img=taz-peinlich23s5x.png)

Das ganze Interview:
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5359396/

Traurige Fragen einer betroffenen Antideutschen, die mal eben ein Praktikum bei der TAZ ergattert hat.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 19:08:42 Fr. 29.Dezember 2017
Ich hasse die taz für ihre brüllende Dummheit.
Und für neoliberale und reaktionäre Tendenzen.

Zitat
Streik bei Amazon
Verdis aussichtsloser Arbeitskampf

Die Gewerkschaft will bei Amazon einen Tarifvertrag durchsetzen. Doch der Konzern lehnt Verhandlungen ab. Was bleibt, sind Durchhalteparolen.


Es ist der traurigste Arbeitskampf Deutschlands. Aufgerufen von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind mal wieder Beschäftigte des Internetversandhändlers Amazon in den Streik getreten. Ein paar hundert Mitarbeiter sind es diesmal, die noch bis einschließlich Samstag in den beiden Logistikzentren im ost­hessischen Bad Hersfeld ihre Arbeit niedergelegt haben. Doch auch dieser Ausstand wird sie nicht ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag näher bringen. Es ist ein Kampf David gegen Goliath, nur ohne Happy End.
(...)
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5468827/

Solche Journalisten werden nie etwas begreifen.
Es ist ja üblich, daß Journalisten behaupten, es würden Gewerkschaften streiken, doch immer sind es die Beschäftigten, die die Arbeit niederlegen.
Nein, Pascal Beucker hat nicht ein Fünkchen Ahnung von dem Arbeitskampf. Es interessiert ihn scheinbar auch nicht, daß es sich um eine Basisbewegung von Amazonbeschäftigten handelt, die diesen Streik organisieren. Nicht Verdi legt die Termine der Arbeitsniederlegungen fest, das machen die Streikaktivisten selbst. Verdi unterschreibt das nur. Jeder Streik ist größer als der Vorangegangene. Es ist eine wachsende Bewegung. Amazon sieht sich gezwungen, daß mehr als hundert Leute bezahlt in der Kantine sitzen und nichts zu tun haben. Sie müssen nur bei einem Streik einspringen. Diese Streikbewegung nutzt die Strukturen der Gewerkschaft, ist aber auch anderweitig aktiv. Kooperiert mit der Basisgewerkschaft IP in Polen und mit Sozialen Bewegungen und linken Gruppen. Der letzte streik war ein erstmals grenzüberschreitender mit der Teilnahme eines Amazonlagers in Italien. Es ist die interessanteste Streikbewegung in Deutschland. Seit Jahren.

Für den taz Arsch ist es der traurigste Arbeitskampf Deutschlands.

Er hat dann noch -ganz mutig- Verdikritik auf Tasche:
Zitat
Es gibt allerdings noch eine andere Möglichkeit und die Dienstleistungsgewerkschaft besinnt sich eines Besseren: auf ihren Gründungsmythos.
(...) war die gewaltige Macht beschworen worden, die die Beschäftigten so vieler unterschiedlicher Berufsgruppen und Branchen hätten – wenn sie nur zusammen an einem Strang ziehen. Ein bis heute uneingelöstes Versprechen.

Doch genau diese Unterstützung der vielen anderen bräuchten jetzt die Amazon-Kolleginnen und Kollegen. Verdi sollte sich endlich intensivere Gedanken machen, wie sie zu realisieren ist. „Dieser Kampf hat die Solidarität der gesamten Organisation“, behauptet der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske unablässig. Es wäre an der Zeit, den schönen Worten auch praktische Taten folgen zu lassen.

Das ist also alles, was dem Idioten von der taz einfällt: betteln, daß eine bürokratische und sozialparnterschaftlich ausgerichtete Organisation, die Probleme der Arbeiter lösen möge. Und während man wartet, kann man ja die Streikbewegung der Basis in Grund und Boden schreiben.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 19:39:46 Do. 04.Januar 2018
Bessere Arbeitsbedingungen werden nicht erbettelt, sondern erkämpft!
Aber dieser taz- Journalist ist vermutlich schon seid drei Jahren unbezahlter Praktikant und kann es gar nicht verstehen, das nicht alle Menschen so dumm sind wie er!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 15:11:55 Do. 22.Februar 2018
Ich hasse die taz für ihre brüllende Dummheit.
Und für neoliberale und reaktionäre Tendenzen.

Zitat
Streik bei Amazon
Verdis aussichtsloser Arbeitskampf

Die Gewerkschaft will bei Amazon einen Tarifvertrag durchsetzen. Doch der Konzern lehnt Verhandlungen ab. Was bleibt, sind Durchhalteparolen.


Es ist der traurigste Arbeitskampf Deutschlands. Aufgerufen von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind mal wieder Beschäftigte des Internetversandhändlers Amazon in den Streik getreten. Ein paar hundert Mitarbeiter sind es diesmal, die noch bis einschließlich Samstag in den beiden Logistikzentren im ost­hessischen Bad Hersfeld ihre Arbeit niedergelegt haben. Doch auch dieser Ausstand wird sie nicht ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag näher bringen. Es ist ein Kampf David gegen Goliath, nur ohne Happy End.
(...)
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5468827/

Habe gerade mit einem Amazon Streikaktivisten gesprochen.
Dieser taz Artikel hat dazu geführt, daß Verdi bis auf weiteres den Beschäftigten keine Streikgenehmigung gegeben hat.

Danke taz!  Danke Verdi!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 13:20:09 Do. 07.Juni 2018
In einem Artikel über Bayer/Monsanto schreibt die taz
Zitat
Eigentum verpflichtet.
http://www.taz.de/Kommentar-Bayer-uebernimmt-Monsanto/ (http://www.taz.de/Kommentar-Bayer-uebernimmt-Monsanto/)!5511052/

Da wird kundgetan, wie wenige Ahnung man von den herrschenden Verhältnissen hat.
Und wer hat diesen Schwachsinn geschrieben?

Kai Schöneberg, Ressortleiter Wirtschaft und Umwelt
Erstmal: Wie kann man die Ressorts "Umwelt" und "Wirtschaft" zusammenfassen, als wären das artverwandte Themen?
Zweitens: Der Kai Schöneberg ist "Ressorleiter" und kein Praktikant, wie man bei diesem Stuß vermuten würde.

Zitat
Dann ging er zur Financial Times Deutschland, unter anderem als Redakteur der Seite 1.

Die taz hat mal als linksradikale Zeitung begonnen...
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 23:52:04 Sa. 08.September 2018
Kommentar des Chefredakteurs der taz, Georg Löwisch (Ex-Cicero), alternativlos phantasievoll, Drecksblatt, traurig, es ist immer gut, wenn sich Leute Gedanken machen, kann weg, Thread kann geschlossen werden:
Zitat
8.9.18
Scheitert Kretschmer, scheitert mehr
Sachsens Ministerpräsident hat zuletzt Zweifel an seinen Fähigkeiten aufkommen lassen. Man muss ihm trotzdem die Daumen drücken (…)
http://taz.de/Kommentar-Sachsens-Ministerpraesident/ (http://taz.de/Kommentar-Sachsens-Ministerpraesident/)!5531210/
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:14:35 So. 09.September 2018
...des Chefredakteurs der taz, Georg Löwisch (Ex-Cicero)

Ach, vom ollen Faschoblatt Cicero also. Soso. Wundert mich jetzt auch nicht mehr.

Mir fällt es aber nicht leicht, mir diesen unaufhaltsamen Absturz des einst subversiven und radikalen Mediums reinzuziehen.
Es kamen in den späten 70ern zwei linke Tageszeitungen auf den Markt. Eine wurde von dem Umfeld Gewerkschaftlinker herausgebracht. Die ging sang- und klanglos unter und heute erinnert sich kaum noch einer an sie. Die taz ist als Gegenentwurf auch zu diesen linken Spießern angetreten, um nicht nur die Macht innerhalb der Institutionen in Frage zu stellen, sie wollte die gesamte herrschende Kultur angreifen.

Ihre Form und ihr Auftreten verköperte Rebellion, Fritz Teufel schrieb eine Kollumne und Rudi Dutschke trat öffentlich als Vertreter der taz auf, z.B. bei einer Pressekonferenz von Helmut Schmidt und dem Staatsgast Hua Guofeng aus China und kritisierte dort Schmidts autoritäres Verhalten. Daraufhin verweigerte Regierungssprecher Klaus Bölling ihm das Fragerecht. Die Schriftsätzer widersprachen oftmals den Taz Journalisten mit rotzigen und subversiven Zwischenbemerkungen.

Ich war auf Veranstaltungen und Solipartys, die der Gründung der taz vorausgegangen sind. Ich war Abonnent der ersten Stunde und besuchte die Tazredaktion in Berlin, die in ihren Anfangszeit wie eine große Schülerzeitungsredaktion wirkte. Ich machte Werbung für dieses aufregende Blatt.

Als die Grünen anfingen, eine Rolle in der Politik zu spielen, war innerhalb der taz ständig die Rede davon, man müsse sich "professionalisieren". Als die Grünen mit Joschka Fischer einen Rechtsschwenk machten, machte die taz ihn ebenfalls. Linke Stimmen gab es noch in dem Blatt, doch sie stellten nur noch eine eine Minderheit in der Redaktion.

Die Leserschaft bestand nicht mehr aus mehrheitlich aus Leuten, die in den politischen und sozialen Kämpfen aktiv sind, sondern eher in einer alternativen Szene, die sich gesellschaftlich etablierte. Das setzte sich fort, bis die taz die Zeitung der gebildeten Besserverdiener wurde, die ihre Kinder in gentrifizierten Vierteln mit Ökofood füttern.

Die Art des Auftretens mit ungewöhnlichen Bildern und Überschriften mit witzigen Wortspielen wurde von der gesamten Medienlandschaft kopiert bis hin zur BILD.

Inhaltlich hat die taz rein gar nichts mehr mit ihren Wurzeln zu tun. Es ist ein widerliches reaktionäres Drecksblatt geworden, hassens- und bekämpfenswert.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 15:44:13 So. 23.September 2018
Zitat
Als die Grünen anfingen, eine Rolle in der Politik zu spielen, war innerhalb der taz ständig die Rede davon, man müsse sich "professionalisieren". Als die Grünen mit Joschka Fischer einen Rechtsschwenk machten, machte die taz ihn ebenfalls. Linke Stimmen gab es noch in dem Blatt, doch sie stellten nur noch eine eine Minderheit in der Redaktion.
Wärend der rotgrünen Regierung habe ich aufgehört die taz zu lesen. Da wurde es unerträglich!
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 21:57:33 Mo. 01.Oktober 2018
Schöner Artikel zur TAZ: Grüne, Tunix, Peter Glotz...alle dabei:
Zitat
1.10.18
Die Zeitung war ein Meilenstein auf dem Weg, von allen revolutionären und gesellschaftstransformatorischen Zielen Abstand zu nehmen (...)
https://www.heise.de/tp/features/40-Jahre-Taz-Hat-sie-die-Welt-aus-den-Angeln-gehoben-4178956.html (https://www.heise.de/tp/features/40-Jahre-Taz-Hat-sie-die-Welt-aus-den-Angeln-gehoben-4178956.html)
...noch fehlt Baldur Springmann.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 20:50:39 Fr. 21.Dezember 2018
Das Käseblatt taz mal wieder:
Zitat
Verpuffte Wut

Das vorweihnachtliche Ritual, bei Amazon zum Streik aufzurufen, bringt Verdi wenig. Wer davon gestresst ist, sollte sein Kaufverhalten überdenken.
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5561533/

Streiks bringen nichts. Allein der mündige Konsument hat Zukunft. Schon klar.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 10:34:16 Sa. 22.Dezember 2018
Heißt das vorweihnachtlicher Konsumwahn ist schlecht, wir sollten mehr nachweihnachtlich konsumieren, dann wird Amazon & Co umdenken?
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: BGS am 20:41:25 So. 23.Dezember 2018
Falls es die "TAZ" ab morgen nicht mehr gäbe, würde nix fehlen.

MfG

BGS
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Troll am 09:25:33 Mo. 24.Dezember 2018
Das wäre wie der Rücktritt eines Politikers, sehr kurze Freude und danach bittere Ernüchterung über Nachfolger oder anderes das in den Fokus rückt.
Klar kann das alles weg, aber es darf nichts ähnliches nachrücken, nur dann kann sich etwas ändern.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Kuddel am 10:42:14 Mo. 24.Dezember 2018
Ich habe mir ähnliche Gedanken über den Umgang mit dem Schmierblatt gemacht.

(http://www.taz.de/uploads/images/624/motiv1_1280x640.jpg)
Hirnamputierte Grünen-Wähler machen eine Aktion für ein Foto im Internet

Mir geht der Zustand dieser Zeitung (die wollen ihre Printausgabe völlig einstellen) besonders nah, da ich nicht nur Abonnent der ersten Stunde war, sondern bereits in den 70er Jahren auf Initiativentreffen gegangen bin, aus denen die taz hervorgegangen ist. Es war ein linksradikales Blatt.
Zitat
Im Oktober 1979 nahm Dutschke als Vertreter der taz an einer Pressekonferenz von Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem Staatsgast Hua Guofeng aus China teil. ...verweigerte Regierungssprecher Klaus Bölling ihm das Fragerecht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke (https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke)

Habe schonmal überlegt, ob man die Redaktion besetzen sollte, die neoliberalen Schwachmaten da einfach rausprügelt, um an die Wurzeln dieser Zeitung wieder anknüpfen zu können. Es ist da aber wohl Hopfen und Malz verloren, ähnlich wie beim DGB. Da gibt es nichts mehr zu retten, auf das man aufbauen könnte.

Von mir aus kann von diesem Unternehmen nur noch ein Haufen rauchender Trümmer übrigbleiben.

Sicherlich ist das Hauptproblem nicht gelöst: Wo bleibt eine vernünftige mediale Alternative?

Das Neue Deutschland ist noch halbwegs erträglich. Wahrscheinlich wird das Blatt mit seiner überalterten Leserschaft das Zeitliche segnen. Die Junge Welt ist in einigen Bereichen ganz ok, doch wenn es um internationale Berichte, die Länder des ehemaligenen "Sozialistischen Lagers" geht, wird es übel. Bei jw Texten über China, Rußland, Venezuela oder Nicaragua krieg ich regelmäßig das Kotzen. Es gab ja den Versuch einer redaktionellen Abspaltung von der SED Fraktion, doch die Jungle World wurde von reaktionären antideutschen Arschlöchern gekapert.

Es bleiben ein paar Publikationen im Internet, ansonsten muß man die bürgerlichen Medien durchforsten nach Informationen von Bedeutung. Doch auch die bürgerlichen Medien scheinen sich in Auflösung zu befinden und sie sind nur noch Sammelbecken für Kommerz und inhaltsfreien Datenschrott.
Titel: Re:TAZ
Beitrag von: Rudolf Rocker am 11:43:47 Mo. 24.Dezember 2018
Die taz hab ich immer gerne gelesen, bis zu dem Tag, als die Grünen zusammen mit der SPD an die Regierung kamen. Von dem Tag an war es vorbei mit der kritischen Berichterstattung und die Zeitung wurde zum Hofberichterstatter.
Die jW habe ich auch jahrelang gelesen. Bis zu dem Zeitpunkt als der Krieg in Syrien ausbrach und diese Zeitung ekelerregende Lobeshymnen auf Assad absang. Ebenso diese dämliche Lobhudelei auf Putin.
Naja, man will wohl seinen "Hauptsponsor" nicht verprellen.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 08:06:09 So. 10.März 2019
Zitat
Stellenausschreibung
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http://www.taz.de/Stellenausschreibung/!119556/
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 18:53:24 So. 24.November 2019
Zitat
Freie Stellen in der taz
taz sucht Chef*in

Die Aufgaben


Gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern leiten Sie den Verlag und sind – in Abstimmung mit der Chefredaktion, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat – verantwortlich für die Fortentwicklung der Strategien und Konzepte des taz-Verbunds (Verlag, Genossenschaft und Stiftung). Ihr Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Marketing und digitale Transformation. Mit der weiteren Stärkung der Marke taz sichern Sie das Geschäftsmodell der taz in der digitalen Zukunft.

Die Anforderungen

Sie haben ein Hochschulstudium abgeschlossen, verfügen über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und mehrjährige Berufserfahrung in der Leitung eines Verlags oder einer größeren Organisation. Sie haben intensive Erfahrung im Bereich Digitalisierung und entsprechende fundierte IT-Kenntnisse. Mit der Entwicklung von Marketingstrategien sind sie vertraut.

Für uns interessante Kandidat*innen zeichnen sich durch belastbare Erfahrungen im Projektmanagement und Organisationsgeschick ebenso aus wie durch analytisches Denkvermögen und pragmatische Ergebnisorientierung. Wirtschaftlicher Sachverstand und Kostenbewusstsein sind Ihnen dabei ebenso wichtig wie ein kooperativer und integrativer Führungsstil.
https://taz.de/Freie-Stellen-in-der-taz/!126893/

Kommentar erübrigt sich.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 09:32:07 Sa. 28.Dezember 2019
(https://abload.de/img/taz-schaeubleq1kkh.png) (https://abload.de/image.php?img=taz-schaeubleq1kkh.png)

Warum nicht auch mal ein Gastkommentar von Kalbitz oder so?
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 10:04:22 Sa. 28.Dezember 2019
Da bist du mir zuvor gekommen. Ich hatte das Antwortfenster schon offen.

Ich kann es bis heute nicht verknusen, daß die taz, die einst mal linksradikal und ich ihr Abonnent der ersten Stunde war, sich längst einen prominenten Platz im Arsch des Systems gesucht hat.

Ich erinnere noch
Zitat
Im Oktober 1979 nahm Dutschke als Vertreter der taz an einer Pressekonferenz von Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem Staatsgast Hua Guofeng aus China teil und kritisierte Schmidts autoritäres Verhalten: „Herr Bundeskanzler, Sie sind hier bei der freien Presse, nicht bei der Bundeswehr, wo kommandiert wird, nicht in Peking, in Moskau oder in Ostberlin.“ Daraufhin verweigerte Regierungssprecher Klaus Bölling ihm das Fragerecht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke

Und so sieht es an anderer Stelle im Leib- und Magenblatt der grünen Mittelschicht aus:
Zitat
Quicklebendige Demokratie

Israel zeigt einmal mehr, dass es eine westliche Demokratie mit einem starken Rechtsstaat ist.


(https://taz.de/picture/3880837/624/IsraelDemokratieDemonstrationGenf-1.jpeg)
https://taz.de/Likud-Wahl-von-Benjamin-Netanjahu/!5648689/
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Sunlight am 15:21:14 Sa. 28.Dezember 2019
Ich kann es bis heute nicht verknusen, daß die taz, die einst mal linksradikal und ich ihr Abonnent der ersten Stunde war, sich längst einen prominenten Platz im Arsch des Systems gesucht hat.

Abgesehen vom grottigen Inhalt der TAZ hätte ich auch noch etwas
scharf zu kritisieren, denn das war auch vor Zeiten nicht so erbärmlich:

Zitat
Ergebnisse für taz.de (https://webbkoll.dataskydd.net/de/results?url=http%3A%2F%2Ftaz.de)

    HTTPS als Voreinstellung: Ja
    Content Security Policy: fehlt
    Referrer Policy: Referrers werden übermittelt
    Cookies: 139 (9 First-Party; 130 Third-Party)
    Drittanfragen (Third-Party): 562 Anfragen an 122 eindeutigen Hosts
    Serverstandort: Unbekannt — 193.104.220.21 Nachschlag

Die Leser werden zur Datenware, wer die TAZ anklickt. Daten der Benutzer
gehen in die USA.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: BGS am 15:40:25 Sa. 28.Dezember 2019
Echt widerwärtig!

Erinnere mich noch gut an die Anfangszeit(ung).

MfG

BGS
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Fritz Linow am 23:06:56 So. 29.Dezember 2019
Anscheinend hätte man auch schon früher darauf kommen können, dass die taz ein Deppenladen ist:
https://taz.de/!s=&Autor=gauland/

Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 09:02:30 Mo. 30.Dezember 2019
Das geht mir ernsthaft nah.
Ich hatte früher für die Taz Werbung gemacht, schon als Schüler prangte ein großer Taz-Aufkleber an meinem Fahrrad.
Das Blatt half mir, die Welt zu verstehen und war ein Werkzeug, sich gegen die herrschende Verblödung zu wehren.

Ein "Deppenladen" war die Taz vielleicht schon in den 80ern, als es viele gute Beiträge gab, aber gleichzeitig alles irgendwie "alternativ" wurde. Man wollte anders leben, anders arbeiten, anders reisen, anders lernen. Anders als was!?!?

Es blieb alles nebulös. Es ging eher um Lifestyle, wie man heute sagt. Man arbeitete im Alternativbetrieb, wurde nicht mehr schief angesehen wegen der langen Haare oder einem Ohrring im Ohr. Man konnte länger schlafen, arbeite dafür aber bis spät und auch das Wochenende durch. Von irgendwelchen von der Arbeiterbewegung erkämpften Errungenschaften wußte man nix und wollte da auch nix von wissen.

Früher ist die Taz mal angetreten, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Einsturz zu bringen, heute wirft man Poltikern vor, sie würden die gesellschaftliche Stabilität gefährden.

Die Taz ist also schon viel länger, als von mir wahrgenommen, ein echter Arschlochladen. Ein Flaggschiff der Neoliberalen. Schon vor 20 Jahren holte man sich einen Hardcorefaschisten, um Kommentare zu verfassen.  Heute holt man sich einen führenden Politiker, der zu den Hauptverantwortlichen für's Ausbluten Griechenlands und die Massenverarmung seiner Bevölkerung gehört.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 12:00:04 Mo. 24.Februar 2020
Die taz bemüht sich, dümmer und ekelhafter als die BILD daherzukommen.

Zitat
Danke, Hamburg!

Die Wahl in Hamburg zeigt supersympathisch, was wahre Bürgerschaft heißt. Deutschland sollte sich an der Hansestadt ein Beispiel nehmen.

...
In Hamburg wirken Bürger als Citoyens, sie tragen das Gemeinwesen, stellen es über ihre Interessen, und ja: Dazu zählt auch eine Protestkultur, die nicht erst seit G20 hart für Bürgerrechte streitet.
...
Der strategische Erfolg der Grünen besteht auch darin, dass es ihrer Anhängerschaft mittlerweile völlig wurscht ist, dass die Partei im Bund auf eine Koalition mit der Union hinarbeitet, im Land aber Rot-Grün propagiert. Die Grünen nehmen trotzdem der Linkspartei Stimmen weg – als praktisch einzige Konkurrenz überhaupt.
...
Die SPD lässt der CDU wenig Raum, ist Honoratiorenpartei, Rentnerpartei und Polizeipartei. Die Grünen sind das Original in der Klimafrage. Kein linkes Lager ist das, sondern ein breites, links-liberal-sozial-ökologisches Spektrum voll Citoyens, die was wollen.
...
https://taz.de/Buergerschaftswahlen-in-Hamburg/!5665647/

Dieser Kommentar stammt vom supersympathischen Chefredakteur Georg Löwisch höchstselbst.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Troll am 18:05:02 Mo. 24.Februar 2020
Zitat von: Hinweis unter dem Artikel
Journalismus ist nicht umsonst

Oh doch, ganz besonders in so einem Fall, ein Artikel den man sich sparen kann.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 18:17:58 Fr. 06.März 2020
Rassistischer Schweinejournalismus bei der taz:

Zitat
Griechenlands Umgang mit Flüchtlingen
Grenzöffnung wäre fatal
...
keine realistische Alternative
...
Wären Grenzübertritte jetzt erfolgreich, würden binnen kurzer Zeit noch viel mehr Menschen folgen. Dieses Loch in der EU-Außengrenze würde Flüchtlinge auch aus anderen Regionen anziehen. Es wären wohl so viele, dass weder Griechenland noch andere EU-Staaten diese Menschen aufnehmen könnten.
...
Soll Deutschland mitten in der Corona-Krise wie 2015 jeweils Hunderte von Menschen monatelang auf engstem Raum in Turnhallen unterbringen?
...
Die Rechtsradikalen in Deutschland, Italien und Frankreich warten nur darauf, mit der Angst vor der Zuwanderung sehr vieler Menschen in sehr kurzer Zeit Mehrheiten zu erobern.

An dieser Frage könnte die EU zerbrechen. Und in Deutschland könnte die AfD an die Macht gelangen. Die Rechtsradikalen könnten diese Demokratie in eine Autokratie verwandeln, in der zwar noch gewählt wird, aber das Volk durch Unterdrückung politischer Gegner und durch manipulierte Medien immer wieder dazu gebracht wird, eine Menschenrechte und Minderheiten missachtende Clique zu akklamieren.
https://taz.de/Griechenlands-Umgang-mit-Fluechtlingen/!5666109/

Die taz ist ebenso hassenswert geworden wie die Springerpresse.

Das Argument, daß ein Loch in der Grenze Flüchtlinge "anziehen" würde, ist das Sog-Argument, das sonst nur von der AfD verwendet wird, z.B. daß Seenotrettung im Mittelmeer für eine größerer Zahl von Menschen sorgen würde, die die riskante Mittelmeerüberquerung wagen würden.

Das Argument, daß das Warten in slumähnlichen Verhältnissen an der türkisch-griechischen Grenze besser gegen das Coranavirus hilft, als eine Unterbringung in Europa mit vernünftigen sanitären Einrichtungen und medizinischer Betreuung, sollte man dem Jost Maurin um die Ohren hauen.

Und dann wird es noch richtig beschissen: Die Migranten sind Schuld an dem Rassismus!
Die Migranten sind schuld, wenn die Demokratie abgeschafft wird und die AfD die Macht übernimmt.
Und dann wird noch rumgeheult, daß Projekt EU zerberechen kann. Mich kann dieses kapitalistische Projekt EU mal kreuzweise und ich halte von Ursula Gertrud von der Leyen etwa genausoviel, wie von Björn Höcke.

"...müsste die Regierung in Ankara ihre Grenze wieder sichern. Das würde auch dazu führen, dass weniger Menschen in der Ägäis ertrinken."
Besser könnte es die AfD auch nicht sagen.

Danke, taz!
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:59:16 Do. 30.April 2020
Eigentlich wollte ich zu diesem Pißblatt nichts mehr sagen. Es ist aber nicht einfach ein neoliberales Drecksmedium, es war einmal eine linksradikale Postille. Daß ein 180° Kurswechsel möglich war, krieg ich noch immer nicht in den Kopp.

Zitat
„Es wäre schön, wenn die Kranken- und Altenpflege gesellschaftlich aufgewertet wird, so wie es jetzt auch durch die Coronakrise der Fall ist. Das würde auch die Attraktivität des Berufes steigern“
...
Die Lösung liegt vor unserer Nase. Es reicht, sagen wir, der Verzicht auf zum Beispiel 17 Euro im Monat.
https://taz.de/Altenheime-nach-Corona/!5681235/

Die taz predigt Verzicht! Möchte mal wissen, wieviel kaum getragene Polyesterblusen Barbara Dribbusch, Redakteurin für Soziales und Gesellschaft in ihrem Schrank hängen hat...
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 19:21:08 Do. 25.Juni 2020
Ich hasse dieses Blatt so abgrundtief, weil ich mich mit ihm mal so verbunden fühlte.
Die taz startete als linksradikales Blatt, das die herrschenden Verhältnisse zu Fall bringen wollte. Die heutige taz hat sich zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu stützen und mit eine wenig alternativer Tünche zu verschönern. Ein Blatt der Besserverdienenden, die ihre Gören mit Biopampe vollstopfen und sich gern ein Image des geschmackssicheren, moralisch auf dem rechten Pfad befindlichen kritischen Bürgers geben möchten. Sie brauchen das Blatt für ihr gutes Gewissen.

Wirklich widerlich finde ich, wie sich jetzt die Redaktion von ihrer Autorin Hengameh Yaghoobifarah distanziert, die in einer Satire die Polizei angriff. Diese taz wirft ihre Journalistin dem Mob und der rechten Journalistenmeute zum Fraß vor. Das würden sie genauso mit Kurt Tucholsky machen, hätte er in dem Blatt heute geschrieben "Soldaten sind Mörder!"

Arschkriecher!!!

Zitat
Bundesinnenminister Horst Seehofer verzichtet auf eine Strafanzeige gegen eine Journalistin der Tageszeitung "taz" wegen eines polizeikritischen Textes. Stattdessen will Seehofer die Chefredaktion des Blatts einladen, um mit ihr die Wirkung des Textes zu besprechen.
https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-taz-anzeige-105.html
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 11:04:17 Fr. 26.Juni 2020
(https://pbs.twimg.com/media/EbVzlD6X0AA6nsZ?format=jpg&name=4096x4096)

Nix mit "linke Zeitung". Die Taz steht auf der Gegenseite.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 12:03:47 Mo. 29.Juni 2020
Erst haut die Scheiß-taz ihre Journalistin in die Pfanne und wundert sich jetzt über die Folgen.

Zitat
"taz"-Redaktion bittet um Unterstützung der Polizei

Die Redaktion der Berliner taz hat einem Medienbericht zufolge wegen Drohungen gegen Hengameh Yaghoobifarah und weitere Mitarbeiter um Unterstützung der Polizei gebeten. Nach der Veröffentlichung der polizeikritischen Kolumne All cops are berufsunfähig von Yaghoobifarah seien zahlreiche Anrufe und E-Mails eingegangen, von denen einige als direkte Gefährdung für die Journalistinnen und Journalisten eingestuft werden könnten. Die taz-Redaktion habe daher um ein Beratungs- und Sicherheitsgespräch bei der Berliner Polizei gebeten, sagte die stellvertretende Chefredakteurin Katrin Gottschalk der Welt. Über die Drohungen hatte zuvor der Focus berichtet.
https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-06/taz-polizeikritische-kolumne-hengameh-yaghoobifarah-polizei-drohungen-gefaehrdung
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 13:07:37 Di. 13.Oktober 2020
Lest mal:

Zitat
Zukunft der Gewerkschaften:
Verdi muss verzichten!

Ein neuer sozialer Kompromiss muss kommen, aber der Verdi-Streik hat damit nichts zu tun. Er befördert nur die Vorurteile gegenüber den Leuten im öffentlichen Dienst.

...
Streik ist die zivilisierte Form von Klassenkampf. Nur so war und ist es möglich, eine einigermaßen gerechte Vergütung für alle Arbeitnehmer durchzusetzen, den Sozialstaat zu befestigen und weiter zu entwickeln.
...
Diese staatstragende Rolle der Gewerkschaften ist durch rechtsfeste Mitbestimmungsrechte auf allen Ebenen des Arbeitslebens ausgestaltet. Nicht nur Verdi, sondern auch einige der übrigen Gewerkschaften haben sich allerdings in den letzten Jahrzehnten ihrer erfolgreichen Arbeit zu reinen Lohnmaschinen zurückentwickelt; ohne jede Beachtung des gesellschaftlichen Wandels und der aktuellen politischen Umstände. Am jüngsten Verdi-Streik wird das besonders deutlich.

Das Rückgrat unseres freiheitlichen Rechtsstaates

Die öffentlichen Arbeitgeber in der Bundesrepublik sind keine „bösartigen, hartherzigen und profitgierigen“ Arbeitgeber. Sie sind keine verselbständigten, populistischen und korrupten Politbürokraten, die den öffentlichen Dienst nach ihren Wünschen und ihren politischen Interessen missbrauchen. Der öffentliche Dienst in der Bundesrepublik und alle seine Mitarbeiter in allen Facetten und Aufgaben sind das nach Recht und Gesetz weitgehend sinnvoll aufgestellte, hoch kompetent und rechtsfest handelnde Rückgrat unseres freiheitlichen Rechtsstaates.
...
Die Verdi-Führung hat diese systemstabilisierende Rolle des öffentlichen Dienstes in der Bundesrepublik offensichtlich aus dem Blick verloren.
...
Der gesamte öffentliche Dienst wird aus Steuergeldern über die öffentlichen Haushalte finanziert und von den Parlamenten kontrolliert. Die Entgelte im öffentlichen Dienst sind daher nicht frei verhandelbar, sie sind an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der gesamten Gesellschaft gebunden. Jede Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst bedeutet entweder höhere Abgaben aller Steuerzahler oder den Qualitätsrückbau der öffentlichen Dienstleistungen.
...
Dieser Streik befördert nur die Vorurteile in der Bevölkerung gegenüber den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst, die sich sogar in einer Pandemie nicht zu blöd zu sein scheinen, Lohnkämpfe von vorgestern auf dem Rücken aller Bürger auszutragen.

Der Corona-Situation angemessen wäre es, wenn Verdi aus Solidarität mit allen Arbeitnehmern der freien Wirtschaft auf jede generelle Lohnerhöhung verzichtete und die geltende Tarifverträge einfach verlängert würden. Ein solcher Schritt würde die Staatsverdrossenheit vieler Bürger mildern und das Zusammenstehen in der Corona-Krise erleichtern. In diesem Fall muss man also sogar hoffen, dass die Arbeitgeber an ihrer konsequenten Weigerung festhalten, überhaupt zu verhandeln.

Na, woher stammt das wohl?

Eine Presseerklärung des Arbeitgeberverbands?

Aus der FAZ?

Der BILD??

Nein, es entstammt der taz-Beilage "Futurzwei". https://taz.de/Zukunft-der-Gewerkschaften/!171783/

Die taz hat sich eindeutig positioniert auf der Seite des Klassenfeinds.
Die taz muß weg.
Sie gehört eingestampft und plattgemacht!
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: BGS am 17:00:04 Mi. 14.Oktober 2020
In der Tat. Einfach nur noch peinlich und beschämend, das Schundblatt TAZ. Möchte gar nicht wissen, welcher Schmierfink solchen Dreck verfasst bzw. durchwinkt und was es dafür gibt im Niedriglohnland.

MfG

BGS
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Troll am 10:56:50 Do. 15.Oktober 2020
Der ehemals gedachte Konsument, TAZ 2020 ist eine dem theoretischen Linksmillieu angepasste Bildzeitung. Alles dem Publikum angepasste BILDzeitungsversionen.
Irre, und die entsprechenden Chefredakteure beharren und verteidigen ihre Bildzeitungskompatiblen Arschlochversionen auch noch.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 14:32:06 Mo. 19.Oktober 2020
Kommentar vom Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg:

Zitat
Ich schäme mich für Herrn Knapp. Nicht nur deswegen, weil er die streikenden KollegInnen als „blöd“ bezeichnet. Und nicht nur deswegen, weil er hofft, „daß die Arbeitgeber an ihrer konsequenten Weigerung festhalten, überhaupt zu verhandeln“, ich schäme mich vor allem, weil dieser Mensch der (letzte) Vorsitzende des SDS war (der SDS löste sich 1970 auf). Hier Infos zu Herrn Knapp: https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Knapp
In Hamburg hat sich eine Gruppe ehemaliger SDS´ler gebildet, die nach 50 Jahren die Geschichte des Hamburger SDS aufarbeitet. Eine Website zu SDS und APO im Hamburg der späten 60er: https://www.jungewelt.de/artikel/386953.geschichte-des-sds-so-nah-wie-der-gerade-vergangene-tag.html
Ich gehe davon aus, daß von meinen damaligen Genossinnen niemand – außer Reinhard Oberlercher - eine Karriere wie Herr Knapp gemacht hat und auf der Gegenseite gelandet ist.
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Kuddel am 09:39:35 So. 24.Januar 2021
Schlechter Journalismus bringt mich mehr auf 180 als der stärkste Kaffee es könnte.

Hier outet sich die einst linksradikale Postille als Parteiblatt der Grünen, als unterwandert von Thinktanks und Interessenverbänden eines grünen Kapitalismus.

Zitat
Fehler der Zeit:
Atomkraft nein danke

War die Fixierung der bundesdeutschen Oppositionsbewegten auf die Atomenergie ein historischer Fehler?

(...)
GERD ROSENKRANZ ist Senior Adviser beim Transformations-Thinktank Agora Energiewende und Mitgründer des Magazins zeozwei, aus dem taz FUTURZWEI entstand.
https://taz.de/Fehler-der-Zeit/!5745664/

Wem das nicht reicht, hier noch ein richtiger Abkotzartikel:
Zitat
Die Ökopartei und die Macht
Wenn die Grünen regieren

...
Grüner Lifestyle ist angesagt. Tüten und Strohhalme aus Plastik werden verboten.
...
So unwahrscheinlich es klingt: Es gibt tatsächlich eine kleine Chance, dass Ende dieses Jahres eine Grüne oder ein Grüner im Kanzleramt sitzt. Die Gründe liegen in den äußeren Umständen, die für alle Parteien völlig neu sind – und in der für ihre GegnerInnen schwer angreifbaren Aufstellung der Grünen.
...
Die Grünen akzeptieren die Ambivalenzen des modernen Individuums auf eine fast schon penetrant empathische Weise
..
Sie sind die politische Kraft, die für die ökoaffine, bürgerliche Mitte attraktiv ist.
...
Barack Obama ist das Vorbild
...
Die Grünen tragen ihre Ideen so geschlossen vor, dass führende CDUler neidisch sind.
...
In seinem neuen Buch wägt Habeck den Gedanken, wie man Mitte und gleichzeitig vorn sein kann.
...
Die bei Hannover geborene Baerbock trägt im bayerischen Bierzelt mit einer Selbstverständlichkeit Dirndl, als sei sie als Kind über Almwiesen gehüpft.
...
Damit kopieren die Grünen ein Konzept, das Konservative lange exklusiv zu haben glaubten.
...
Anders gesagt: Christian Lindner muss sich etwas Neues ausdenken, er weiß es nur noch nicht.
...
Die Grünen beantworten die Wachstumsfrage mit einem optimistischen Narrativ.
...
Der unaufgeregte, nüchterne Stil Baerbocks kommt gut an bei den Deutschen. Ihr nächster Bundestagswahlkampf steht unter dem wolkigen, aber in Tests für gut befundenen Motto: „Für ein gutes Morgen“.
https://taz.de/Die-Oekopartei-und-die-Macht/!5743776/
Titel: Re: TAZ
Beitrag von: Tiefrot am 13:11:45 Di. 26.Januar 2021
Öko - Eiapopeia mit (mindestens einem) SUV in der Einfahrt, ich kotze gleich !  >:(

Zu den drängenden Fragen der Zeit keinerlei Antwort.
Nichts zu Corona, nichts zur sozialen Frage, nichts.

Aber so wie ich die Öko-FDP kenne, wirds genau so weitergehen, wie die 2005 aufhören mußten.
Mit CDU/CSU hätten die auch gleich gepolte "Partner", da besteht von vornherein Konsens.
Ziehen wir uns mehr als warm an.

Und ich geh erstmal kotzen.  >:(