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Industrie & Handwerk & Agrar => Betriebe Regional => Der Hauptstadtfaktor => Thema gestartet von: Senor_Ding-Dong am 01:31:28 Di. 16.Dezember 2008

Titel: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 01:31:28 Di. 16.Dezember 2008
09.12.2008 - Polizeikrawalle beim Berliner Fußballderby Tennis Borussia - BFC Dynamo:

http://www.youtube.com/watch?v=QYGYe2Lektk&eurl=http://www.dynamoberlin2002.de/bfcfotos/wordpress/archives/category/bfc-und-die-medien/

http://www.morgenpost.de/berlin/article998014/Polizeifuehrer_nach_Fussball_Randale_von_Aufgabe_entbunden.html


Quarzhandschuhe beliebt bei Berliner Bullen:

http://www.morgenpost.de/berlin/article984027/Berliner_Polizisten_trainierten_brutale_Festnahmen.html

http://www.jungewelt.de/2008/11-27/043.php

http://www.welt.de/welt_print/article2819031/Verbotene-Handschuhe-seit-langem-im-Einsatz.html


Gutachten zur individuellen Kennzeichnung von Polizeibeamten:

https://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/kennzeichen-xy-ungeloest/


08.11.2008 - Berliner Bullen zu Besuch in Potsdam:

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.12.2008/4455120.pnn
Titel: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 01:43:21 Di. 16.Dezember 2008
Zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=QYGYe2Lektk&eurl=http://www.dynamoberlin2002.de/bfcfotos/wordpress/archives/category/bfc-und-die-medien/

Gesprächsfetzen zusammengefügt

Ein Fan ruft: "Haut endlich ab hier"

Bulle sagt: "Du mein Freund kommst hier gleich mit raus!"

Bulle sagt: "Daß wir uns gleich richtig verstehen, ich laß mich nicht von Dir anwichsen, Du Penner! Haben wir uns verstanden?"

Bulle sagt zum anderen Fan: "Und dit gleiche gilt für Dir auch! Haben wir uns verstanden?"

Fan sagt: "Sir, Jawohl Sir!"

Bulle sagt: "Na dann ist ja gut. Dann halt Deine Fresse..."
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 12:37:24 Mi. 07.Januar 2009
http://www.youtube.com/watch?v=RC_13R5Nzvw

 ;)
Titel: Berlin - Hooligans in Zivil
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 13:56:18 So. 01.Februar 2009
Zitat
Berlin: Repression gegen Sondereinheit-Seite

Kurz vor dem europäischen Polizeikongress die Geschichte über eine Internetseite, die seit Jahren am Ehrgefühl einiger Berliner LKA-Beamte kratzt und trotzdem weiter bestehen kann

Im Vorfeld des 1. Mai 2006 wurde die Internetseite sondereinheit-berlin.de.vu geschaltet, die zum Ziel hatte über zivil gekleidete Aufklärer des Landeskriminalamtes Berlin innerhalb von Demonstrationen aufzuklären. Über 100 relativ schlechte Fotos, ein paar Namen von Ermittlern, die besonders dreist waren, ein paar zusammenkopierte Gerichtsakten wo Einsätze mal zur Sprache kamen, ein paar Texte zur beobachteten Einsatztaktik – insgesamt eher propagandistische weniger aufklärende Funktion.
Im Einsatz erkennen und die Infiltrierung unserer Demos verhindern, so das Credo. Das war nötig, da in den Jahren vorher die Strategie der Cops, durch Informationen verdeckt ermittelnder Beamter gezielt Festnahmen zu tätigen, bis zur Unerträglichkeit ausgebaut worden war. Die „Einheit für besondere Lagen und einsatzbezogenes Training“ (EbLT) wurde in den 90igern umfassend umgebaut und es entstanden MEK, PMS und all die anderen Operativen Sonderermittlungsgruppen im Berliner LKA, die bestimmte Milieus abdecken. Diese Entwicklung aufzuzeigen und zu warnen war ein Ziel der Seite sondereinheit.fateback.com. Aufpassen Leute, und, natürlich die bekannten Cops nochmal ordentlich ärgern und beschimpfen – gehört schließlich dazu.
Kriminaloberkommissarin Bauch vom LKA 534 klickte sich einen Monat vor dem 1. Mai 2006 anlassunabhängig durchs Netz. Spätschicht, was soll sie sonst machen. In einem Artikel auf Indymedia zum Bulleneinsatz beim TeBe-Spiel stieß sie in den Kommentaren auf die Seite und erkannte sofort, dass hier in verächtlicher Weise gegen Kollegen gehetzt und ihre Persönlichkeitsrechte mit Füßen getreten werden. Polizeioberkommissar Michael Einsiedel vom LKA 532, Polizeiobermeister Daniel Siegert, Zivi von der Direktion 4 FAO und Polizeioberkommissar Volker Hertzberg vom LKA 633 werden besonders genannt, als Irre, Saufköppe, Söldner und Kopftreter bezeichnet. Es fallen weiterhin ein paar Namen auf der Seite, von LKA-Cops, die sich allzu oft in der Vordergrund gerückt haben. Eine ordentliche Bildzuordnung gibt es aber nicht auf der Seite. So werden Schwerderski, Gorre, Treppmacher und der durchgedrehte Rouven K. alle vom LKA 63 MEK A/OD genannt.
Polizeikritik oder diffamierend? Ein schmaler Grad, den die Macher der Seite beschreiten. Frau Bauch stellte erstmal Strafanzeige von Amts wegen, gegen Unbekannt, wegen Kunsturhebergesetz oder auch nach ASOG – ist ja sowieso egal mit welcher Grundlage, Hauptsache es konnte ohne Strafantrag ermittelt werden.

PAtm Höhne und Polizeihauptmeister Kenzler vom LKA 642 KK Internet sollten mal recherchieren wer die Seite angemeldet hat. Ermitteln heißt bekanntlich viele kleine Schritte zu machen, wovon die meisten sinnlos sind. Der große Wurf wurde auch in der Sache sondereinheit-berlin.de.vu bzw. sondereinheit.fateback.com nicht gemacht. Ermittelt wurde der Anbieter de.vu in Stuttgart, der die Domain nach Meldung sofort abschaltete. Die IP vom Anonymisierungsdienst JAP konnte auch noch ermittelt werden. Das wars dann. Der Space wo die Bilder bis heute liegen, sitzt in dem USA, dem Land der unerreichbaren Server für Berliner Ermittler. Persönlichkeitsrechte hin oder her, wird nicht mal versucht Auslandsermittlungen in Gang zu setzen – Rechtshilfeersuchen an das FBI wäre auch etwas übertrieben gewesen. Bauch ging davon aus, dass es Linksradikale waren, die die Seite gebaut haben. Die Diktion des Textes und die Selbstverständlichkeit mit der Polizeieinsätze automatisch als überzogene Übergriffe dargestellt werden, die nie im Verhältnis dazu stehen was für, egal wie schwere, Straftaten begangen wurden, findet sich nur in der linksradikalen Szene wieder. Auch die Nazis bewerben die Seite, Fußballfans und Sprengstoffliebhaber – fast genauso schlimm.
Eine Woche später meldeten sich die Geschädigten Beamten. Siegert war gerade im Hause, grad BTM-Geschichten am Rosenthaler laufen, und unterschrieb schnell den Strafantrag wegen seinem Foto. Hertzberg meinte, dass die Berlin-Rebels sein Footballverein wohl Bilder von ihm rausgegeben haben wird, die nun auf der Seite sind. Am meisten ärgerte ihn, dass er auf der Seite als Verantwortlicher für alle Einsätze genannt wird wo irgendwie Linke eingefahren oder verletzt wurden – hier wird seine Relevanz also überschätzt.
Bauch traf auf dem Flur den Kriminalkommissar zur Ausbildung Wienecke, der meinte ein Foto auf der Seite von einem Ermittler (Codenummer 56765) zufällig einer Situation während einer Gerichtsverhandlung im Januar 2006 zuordnen zu können. Kriminaloberkommissarin Soberl konnte das bestätigen. Zwei Angeklagte und ein Anwalt wurden nun pauschal verdächtigt das Foto gemacht zu haben. Hertzberg belastete auch den Anwalt. Damit kamen sie aber nicht weiter, weil sie nicht untereinander klären konnten, wen sie nun belasten wollten. Der Ofen blieb ersteinmal kalt. Einsiedel unterschrieb auch den Strafantrag. Staatsanwaltschaft übernahm nach zwei Wochen Ermittlungen. Kurz vorm 1. Mai bekam die Presse die Akte. Die Interim hatte die Seite schon im April promotet, Bild und Morgenpost zogen wie immer nur nach. Zur Belustigung aller Beteiligter wurde wild spekuliert, es müsse sich um Insider handeln, ehemalige LKA-Beamte, die den Behördenjargon drauf haben und die Abteilungen kennen. Schön wärs.

Ein paar neue Bilder kamen auf die Seite. Unter anderem von KOKin Anja Rademacher (damals noch LKA 521 Dauerdienst) LKA 534, die aber, wie die anderen neuen, keinen Strafantrag stellte. Die Angst ging am Tempelhofer Damm um, dass alle, die ohne Namen auf der Seite auftauchen erst durch den Strafantrag bekannt werden würden. Es wollte niemand mehr in der Akte auftauchen. Nur der Tote Uwe Liedschied, der in der Hasenheide beim Krieg gegen Dealer und Griller abgeknallt wurde, konnte sich nicht wehren. Bauch stellte Strafantrag wegen des Verunglimpfen des Andenkens Verstorbener, wieder gegen unbekannt.
Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen unbekannt im Juli 2006 gemäß § 170 StPO ein, weil nichts neues kam. Doch LKA-Beamtin Bauch sammelte weiterhin jede Nennung der Seite auf Indymedia und schickte sie an die Staatsanwaltschaft.
Erst im März 2007 kam was ordentliches rein. Kriminalkommissar Schröder vom LKA 534 konnte der Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen melden, der verdächtigt wurde zumindest zwei Bilder und zwei Namen der Bundespolizei Hauptmeister Rajko Steinert und Obermeister Toni Schütz an die Macher der Seite weitergegeben zu haben. Die beiden konnten sich erinnern dem Beschuldigten am Rande der LL-Demo Anfang 2007 mal ihre Personalien gegeben zu haben. Sie waren innerhalb ihres Aufgabenbereichs bei der Bundespolizeiinspektion Polizeiliche Sonderdienste EG FKB (Sitz: Schnellerstr. 139A/140) zivil unterwegs, haben Personengruppen gezielt verfolgt und wurden selber ebenfalls vom Beschuldigten observiert. Irgendwann tauchten sie also auf der Website auf, bemerkten das, weil sie auch in den Nachtschichten im Netz und nicht in der Bahn unterwegs sind und meldten sich beim LKA 534. Der Staatsanwalt Kroll war überzeugt und ordnete eine Hausdurchsuchung bei dem Hobbyermittler an, um die Zugangsdaten der Seite aufzuspüren – Richter Banners vom Amtsgericht Berlin unterschrieb Ende März. Die Durchsuchung fand aber erst Mitte Mai 2007 statt. Zufallsfunde gab es zwar etliche, aber nichts zur Sache. Eingestellt wurde das Verfahren gegen den Beschuldigten, ermitteln werden sie weiterhin. Dieser Artikel hier gibt ihnen wieder neues Futter.

Warum wir die Seite nicht mehr aktualisieren? Erstmal gehen uns die Ermittler aus, die aussteigen wollen und deshalb Dienstgeheimnisse preis geben. Aber vor allem aus Sicherheitsgründen. Wir wollen unsere Informanten nicht gefährden und veröffentlichen nur wenn nötig sofort.

Was wollten wir damit beweisen? Dass das LKA-Berlin ein Haufen überdrehter, machtversessener Blindgänger ist, die sich in Sondereinheiten zusammentun, auf eigene Faust ermitteln, Kompetenzen überschreiten wann es ihnen passt und eine Gefahr für alle darstellen die ihnen in die Quere kommen. Die immer weiter ausgebauten gesetzlichen Zuständigkeiten und Freiheiten erlauben diesem Männerbund mafiös zu handeln, und wie im Beispiel Schönfliess aus verletztem Stolz mal eben den Lover der Ex zu killen. Auch Folter ist mit den Jungs drin, wenn die Senatsverwaltung (Forderungen sollten realistisch und zeitnah zu gesellschaftlichen Ereignissen vorgetragen werden) nicht einen Riegel vorschiebt. Eine sinnvolle, weil umsetzbare Forderung an den Polizeikongress muss also die Auflösung der LKA-Sondereinheiten und die Beschneidung der Kompetenzen (jeweils in den Polizeigesetzen der Länder) sein.


Hier mal ein Beispiel dafür, dass die Boys sich auch noch herablassen an anonyme Websites Schreiben zu richten.

 xxx@aol.com schrieb am 28.08.06 18:22

hallo.

sie werden vermutlich nicht sonderlich oft mails von den abgebildeten beamten erhalten. sie möchten polizeibeamte durch namentliche benennung aus der anonymität herausholen? wegen meiner, ich habe damit kein problem, ich bin ohnehin in der szene bekannt, auch schon vor ihrer seite. doch bleiben sie dann bitte bei der wahrheit. äußerungen wie "söldner" oder "alkoholprobleme" sind diffamierende
äußerungen (bild nr. 15 & 21), die doch höflichst zu unterbleiben haben. ich bin/ war weder söldner, noch war ich in bosnien oder gar alkoholabhängig... ich bitte freundlichst darum, diese unwahrheiten aus den überschriften "meiner" bilder zu entfernen. ich bin sicher, ihnen wird ähnlich amüsantes einfallen, vielleicht dann doch nicht ganz so dick aufgetragen und auf dienstliche belange beschränkt! in freudiger erwartung ihrer phantasievollen umschreibungen von polizeibeamten verbleibe ich

mfg
michael e.

http://de.indymedia.org/2009/01/240814.shtml

http://sondereinheit.fateback.com/
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 17:43:56 So. 01.Februar 2009
sondereinheit.fateback.com/

Bug oder Feature?  ::)

(http://www.nocheinedomain.de/virusfund.JPG)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Ziggy am 18:01:30 So. 01.Februar 2009
Mein tagesaktueller AVAST bleibt ruhig. Hab den Browsercache explizit nochmal gescannt. Nüscht.
Fehlalarme kommen vor. Antivir ist da ein heißer Kandidat.
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 21:48:10 So. 01.Februar 2009
Zitat
Fehlalarme kommen vor. Antivir ist da ein heißer Kandidat.

ja, das kenne ich.

aber gerade bei der Seite.
Ich erinnere mich noch lebhaft das die Bullen auf ihrer eigenen Seite die IP-Adressen geloggt haben in der stillen Hoffnung der böse Täter, der irgendwelche Autos angezündet hatte, würde sich seine Heldentat nochmal auf deren Seite ansehen.

Gerade den Berliner Bullen würde ich  auch Zutrauen das sie, nachdem sie nicht legal an den Webspace in US rankommen, das Ding hacken und sowas Ähnliches installieren.

p.s. ...auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe wie man ausgerechnet in HTML was Virusähnliches programmieren könnte oder sollte, ein kleines Bild mit 1x1 Pixel würde es auch tun.
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Ziggy am 22:20:44 So. 01.Februar 2009
Vielleicht melden sich ja noch andere Leute zu dem Thema, die vielleicht noch andere Virenscanner einsetzen.

Hier eine Antwort dazu:
Zitat
Wenn Ihr z.B. usa.fateback.com oder hobby.fateback.com aufruft, dann wird ebenso dieser Fehler von AntiVir angezeigt. Das ist, weil der kostenlose Webspace-Anbieter fateback.com nachträglich ein Banner in das HTML-Skript einfügt.
Wenn Ihr Eure lokale Zivi-Seite auf Fateback.com einrichtet, dann werdet Ihr genau das bemerken. Also, keine Panik und viel Spass! Fight Repression!!
Quelle (http://de.indymedia.org/2009/01/240814.shtml) (ziemlich weit unten)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Zivil
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 20:54:42 Di. 17.März 2009
Berliner Zivil-Bullen von meinem Klofenster aus fotografiert.

(http://fotos.piqs.de/0/0/2/b/a/4e84d13719dabb235b866983bb3469e6.jpg)
Bild 1: Das dreckige Dutzend lungert vor dem Fußballklassiker Union Berlin gegen Dynamo Dresden am 08.03.2009 am JSP und wartet, daß nichts passiert...

(http://fotos.piqs.de/5/a/5/6/8/a16bbac76fc54942ebf721a4bf8ffc3f.jpg)
Bild 2: Donut-Übergabe...

Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 16:25:06 Mi. 25.März 2009
Zitat
Pressemeldung
Eingabe: 25.03.2009 - 14:50 Uhr
Dienstanweisung der Berliner Polizei zu "rechter" Kleidung im Dienst

Die Berliner Polizei hat ihre Dienstanweisung zum Tragen "rechter" Kleidung im Dienst unter Berücksichtigung von Argumenten aus der in den vergangenen Tagen geführten Diskussion wie folgt neu gefasst:

1.) Es besteht ein gesellschaftlicher Grundkonsens, dass das Offenbaren rechtsradikaler bzw. rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher oder antisemitischer Gesinnungen bzw. Sympathiebezeugungen für derartige Weltbilder in einer Institution wie der Berliner Polizei nicht geduldet werden kann. Für die Polizeibehörde ist es in höchstem Maße ansehens-schädigend, wenn Dienstkräfte auch nur den Anschein erwecken, mit derartigem Gedankengut zu sympathisieren. Sympathiebezeugungen für ein solches Gedankengut sind auch nicht mit dem Auftrag der Behörde vereinbar, mit allen gebotenen rechtsstaatlichen Mitteln gegen rechtsextremistische Straftaten vorzugehen. Die Dienstkräfte der Polizei sind vielmehr gehalten, sich auf diesem Gebiet besonders sensibel zu verhalten, um das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit nicht zu schädigen.

Aus den dargestellten Gründen ist es ihnen untersagt, Bekleidungsstücke der nachfolgend genannten Firmen bzw. Label im Dienst zu tragen, weil diese von Personen der rechten Szene als Erkennungszeichen für eine Zugehörigkeit zu eben dieser Szene eingesetzt werden:

ACAB
Consdaple
Masterrace Europe
Rizist
Pit Bull
Outlaw
Troublemaker sowie
Thor Steinar.

Bei einem Verstoß gegen diese Anweisung ist grundsätzlich die Einleitung eines arbeitsrechtlichen Abmahn- bzw. eines Disziplinarverfahrens geboten.

2.) Darüber hinaus sind die Dienstkräfte verpflichtet, sich eigenständig über in der rechten Szene bevorzugte Kleidung zu informieren. Hierzu wird insbesondere auf die im Intrapol Berlin eingestellten Schriften zur Fortbildung, Heft 35, Ausgabe im Dezember 2008, hingewiesen (Bereich Themen/Bildung und Wissen/Schriften zur Fortbildung).
Daraus ist u. a. zu entnehmen, dass z. T. auch Kleidung folgender Labels gern in der rechten Szene getragen wird:

Alpha Industries
Ben Sherman
Lonsdale
Fred Perry

Mal sehen, wann die Stasi 2.0 wieder in Ledermänteln und Herrenhandtaschen durch die Straßen spioniert...
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 14:07:27 So. 21.Juni 2009
bei der Demo "Tempelhof für Alle". Gegen diesen millitanten Ambodenlieger konnte die Polizei sich nur noch mit dem Schlagstock verteidigen. Immerhin war Er in der Überzahl. Eindeutig Notwehr!

(http://www.nocheinedomain.de/bild/smalpic/30a1a68f7ef055cdc634933a04a876711245581873.jpg) (http://www.nocheinedomain.de/bild/index.php?b=30a1a68f7ef055cdc634933a04a876711245581873)

(http://www.nocheinedomain.de/bild/smalpic/43069707d39c8daffa450036d49a22831245581912.jpg) (http://www.nocheinedomain.de/bild/index.php?b=43069707d39c8daffa450036d49a22831245581912)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 22:27:10 So. 21.Juni 2009
(http://www.tagesspiegel.de/storage/pic/fotos/berlin/283477_1_polizist_meyer.jpg)

Zitat
Hat der Polizist, der während der Besetzer-Aktionen am Sonnabend am Columbiadamm seine Dienstwaffe zog, angemessen gehandelt oder nicht? ...

Was war passiert? Laut Polizei beobachteten zwei Zivilfahnder gegen 15.20 Uhr einen Mann, der dabei war mit einer Zange den Maschendrahtzaun am Columbiadamm aufzuknipsen. Einer der Zivilbeamten nahm den Aktivisten fest. Bei der Festnahme sollen rund 20 in schwarz gekleidete Täter „in aggressiver Haltung“ auf den Beamten zugerannt sein, wie es bei der Polizei hieß. Dies sei auf dem Foto nicht zu sehen gewesen...

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Tempelhof-Squat-Besetzung-Neukoelln-Kreuzberg;art270,2829369

Auf einem größeren Bildausschnitt der Szene ist von 20 schwarz gekleideten Tätern in aggressiver Haltung keine Spur mehr. Vielleicht sind dem Fotograf im Hintergrund aussagekräftige Beweisbilder der "Täter" gelungen. Trotzdem gute Bilder als weiterer "Beweis" der linksradikalen Bedrohung für unser schönes D-Land...Links neben dem zivilen Actionbullen steht bestimmt nur rein zufällig Polizeirat Thomas Goldack (Stellvertretender Presseprecher der Berliner Polizei) und greift beherzt bei der gefakten Festnahme zu.

(http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00395/mim_draht_zivil2_BM_395535b.jpg)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 18:42:59 Fr. 17.Juli 2009
Jetzt wird alles gut! Herz & Schnauze - Die lächerliche Berliner Freundlicheitsoffensive von beBerlin ist jetzt auch bei der Berliner Polizei angekommen. Siehe Bild.

(http://images2.bilder-speicher.de/show.php?type=image_800&id=09071718690444)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: spätaufsteher am 03:22:35 Sa. 18.Juli 2009
erinnert irgendwie an a cop is a cop is a cop is ...
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 14:23:21 Sa. 18.Juli 2009
Zitat
Der Berliner mit herz & schnauze hat einen kleinen Infoflyer dabei, ist freundlich, hilfsbereit und erklärt zur Not auch mit Händen und Füßen, wo es langgeht.

 ;D

http://www.sei.berlin.de/kampagne/herz-schnauze/ (http://www.sei.berlin.de/kampagne/herz-schnauze/)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 21:39:39 Di. 18.August 2009
Zitat
Entwicklung der Disziplinar- und Strafverfahren gegen Berliner Polizeibeamte - Pressemeldung vom 18.08.2009

Die Zahl der Disziplinarverfahren gegen Beamte der Berliner Polizei ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen, einen deutlichen Rückgang hat es bei den eingeleiteten Strafverfahren gegeben.

Disziplinarverfahren dienen dazu, die Beamten zu einem dem Beruf angemessenen persönlichen Verhalten innerhalb und außerhalb der Tätigkeit zu bewegen. Dabei geht es auch um die Wahrung des Ansehens der gesamten Polizeibehörde in der Öffentlichkeit. Unerheblich ist, ob wegen dieser Vorfälle auch strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden.

Im Jahr 2008 mussten 318 Disziplinarverfahren eingeleitet werden, im Jahr davor waren es 283 Verfahren. In 214 Fällen wurden Disziplinarermittlungen gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen Pflichtverletzungen innerhalb des Dienstes eingeleitet. Im Jahr davor waren es 178 Verfahren. Hierbei ging es unter anderem um Fälle von Körperverletzung im Amt (22 Verfahren), Trunkenheit im Dienst (sieben Fälle), Verstöße gegen den Datenschutz (26 Fälle) und mangelhafte Dienstausübung (47 Fälle). Ein Disziplinarfall bezog sich auf sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
Bei Dienstvergehen außerhalb des Dienstes ging es unter anderem um Fälle der Trunkenheit im Straßenverkehr (neun Fälle) und leichtfertiges Schuldenmachen (24 Fälle).

Im vergangenen Jahr fanden insgesamt 290 Verfahren ihren Abschluss. Im Jahr davor waren es 346. In 64 Fällen mussten die Betroffenen eine Geldbuße entrichten. 14 Betroffene mussten Gehaltskürzungen hinnehmen. Zwei Beamte wurden aus dem Dienst entfernt.

Bei den gegen Polizeibeamte eingeleiteten Strafverfahren hat es im vergangenen Jahr eine Reduzierung um 312 Fälle auf 1.522 Verfahren gegeben. In 680 Verfahren richteten sich die Ermittlungen gegen Unbekannt. Einem Großteil der Verfahren lag der Vorwurf der Körperverletzung im Amt zugrunde. Hier verzeichneten die Ermittler insgesamt 636 Anzeigen, die sich während der Untersuchungen ganz überwiegend als so genannte „Retourkutschen“ von Betroffenen rechtmäßiger polizeilicher Maßnahmen erwiesen haben.
Die Ermittlungen in diesen Sachverhalten führten im vergangenen Jahr in 615 Fällen zur Einstellung des Verfahrens durch die Justiz. In sechs Fällen erfolgten Freisprüche durch das Gericht, es gab keine Verurteilungen.

Im Zusammenhang mit Fällen von Trunkenheit im Straßenverkehr ist 2008 mit insgesamt 16 Fällen ein Strafverfahren weniger als im Vorjahr eingeleitet worden. Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen waren im vergangenen Jahr auch fünf Drogendelikte; zwei Fälle weniger als 2007.

In 2008 fanden insgesamt 1.456 Strafverfahren ihren Abschluss, davon 1.398 Fälle durch Einstellung und 26 durch Freispruch. Darunter waren auch 32 Verurteilungen, die nicht im vergangenen Jahr eingeleitet worden waren.
Titel: Wenn Bullen rocken...
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 23:49:06 Mi. 19.August 2009
...sieht dit ganz schön seltsam aus.  :D

"Hundertzehn" polizei-coverrockband -3 (http://www.youtube.com/watch?v=10kpW06IwCw&feature=related#lq-lq2-hq-vhq)

Wer auf den musikalischen Geschmack gekommen ist, kann sich freuen. Die Polizeicoverband "Hundertzehn" tritt beim "37. Tag der offenen der Berliner Polizei" am 06. September 2009 auf. Ort: Charlottenburger Chaussee 67, 13597 Berlin-Ruhleben - 10.00 bis 18.00 Uhr


Aus dem Programm:

- Schminkstudio für Kinder
- Vorführung des Wasserwerfers - Bereitschaftspolizei
- Vekehrssicherheit: Der "tote" Winkel
- Tauchkurse für Kinder in der Schwimmhalle - Technische Einsatzeinheit
- Polizeihubschrauber - Hubschrauberstaffel Berlin
- Wasserschutzpolizei
- Polino, die Polizeieule
- Vorführung des Personenschutzes
- Musik auf verschiedenen Bühnen, u.a. von "Hundertzehn"
- Historische Polizeiuniformen
- Geschicklichkeitsparcours
- Brummi, der Präventionsbär
- Motorradsportgruppe
- Gehorsams- und Schutzdienstübungen der Diensthunde
Titel: Re:Wenn Bullen rocken...
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 18:18:14 Fr. 21.August 2009
Update: Absage des 37. Tages der offenen Tür der Berliner Polizei  :D und somit auch kein weiterer Auftritt der Polizeicoverband "Hundertzehn"
Zitat
Der Gesamtpersonalrat der Berliner Polizei hat in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass er heute beschlossen hat, der Anordnung von Überstunden und Dienstzeitverlagerungen für die beim Tag der offenen Tür am 06. September 2009 einzusetzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die personalvertretungsrechtliche Zustimmung zu verweigern.

Der Gesamtpersonalrat war sich darüber klar, dass er damit die Behördenleitung zur kurzfristigen Absage dieses innerhalb und außerhalb der Behörde beliebten Familientreffens der Berliner Bevölkerung und ihrer Polizei zwingt – 2 Wochen vor dem geplanten Termin und nachdem mehr als 30.000 Arbeitsstunden in die Vorbereitung investiert worden sind.

Die vom Gesamtpersonalrat zur Begründung seiner Entscheidung angeführte Mehrarbeitsbelastung der Mitarbeiter war am 30. Juni 2007, vor dem letzten Tag der offenen Tür der Berliner Polizei, mit 1.069.149 Überstunden nicht etwa geringer, sondern sie lag deutlich über der dieses Jahres.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/136033/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/136033/index.html)

30.000 Arbeitsstunden für 20 Euro die Stunde (was bestimmt nicht reicht)...und alles fürn Bullenarsch! :) Es wäre zu begrüßen, wenn der Gesamtpersonalrat der Berliner Polizei auch bei anderen zweifelhaften und überflüssigen Einsätzen seiner Mitglieder bei der Behördenleitung intervenieren würde.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 18:27:33 Fr. 21.August 2009
Zitat
mehr als 30.000 Arbeitsstunden in die Vorbereitung investiert

(http://www.smileygarden.de/smilie/Crazy/58.gif)

wollten die an dem Tag zufällig auch noch ne bemannte Rakete zum Mond starten?

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 00:42:54 Di. 25.August 2009


Zitat
Was wiegt 332 kg, wurde in 20 000 Arbeitsstunden erstellt, ist 16 km lang und 
seit 13 Jahren Weltrekordhalter in seiner Disziplin?

Gary Duschls Papierkette, welche er aus 1 240 000 Kaugummipapierchen gefaltet 
hat (mit Falt-Anleitung: http://www.gumwrapper.com/ (http://www.gumwrapper.com/))

Zehntausende Arbeitstunden kommen halt schnell zusammen, und der Sinn erschließt sich oft nicht jedem.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 01:06:55 So. 13.September 2009
Berliner Bullenpack bereitet sich auf den nächsten Prügeleinsatz vor...
(http://media.de.indymedia.org/images/2009/09/260622.jpg)


Uniformierte Schläger terrorisieren Radfahrer und Umstehende auf der "Freiheit statt Angst"- Demo in Berlin.
YouTube - Broadcast Yourself. (http://www.youtube.com/watch?v=9Z6-fhe2iKY#)

Titel: Wanted criminal Hooligans!
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 12:41:19 So. 13.September 2009
(http://images2.bilder-speicher.de/show.php?type=image_490&id=09091312390320&vary=1)
Titel: Re:Wanted criminal Hooligans!
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 19:39:04 So. 13.September 2009
Nachtrag: Pressemeldung Berliner Polizei 13.09.2009
Zitat
...

Nachdem der Aufzug den Endplatz gegen 18 Uhr 40 erreicht hatte, verweilten zunächst noch etwa 2.000 Personen am Potsdamer Platz, die sich bis 20 Uhr auf rund 300 reduzierten. Die Veranstaltung wurde gegen 21 Uhr 30 vom Versammlungsleiter beendet, woraufhin auch die letzten Anwesenden den Platz verließen.

Im Zusammenhang mit der Überprüfung des Lautsprecherwagens kam es seitens mehrerer Teilnehmer zu massiven Störungen (???) der polizeilichen Maßnahmen. Trotz wiederholter Aufforderungen, den Ort zu verlassen, störte insbesondere ein 37-Jähriger weiter. Die Beamten erteilten ihm schließlich einen Platzverweis. Nachdem auch dieser wiederholt ausgesprochen worden war und der Mann keine Anstalten machte, dem nachzukommen, nahmen ihn die Polizisten fest. Hierbei griff ein Unbekannter in das Geschehen ein und versuchte, den Festgenommenen zu befreien, was die Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt (???) verhinderten. Der Unbekannte entfernte sich anschließend vom Tatort. Der 37-Jährige erlitt bei seiner Festnahme Verletzungen im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Vorgehensweise der an der Festnahme beteiligten Beamten einer Einsatzhundertschaft, die auch in einer im Internet verbreiteten Videosequenz erkennbar ist, hat die Polizei veranlasst, ein Strafverfahren wegen Körperverletzung im Amt einzuleiten. Das Ermittlungsverfahren wird durch das zuständige Fachdezernat beim Landeskriminalamt mit Vorrang geführt.

...
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html)

Titel: Re:Wanted criminal Hooligans!
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 17:19:51 Mo. 14.September 2009
Zitat
Nach Demo: Polizist nicht suspendiert

Berlin - Ein Berliner Polizist, der bei einer Demonstration am Wochenende einen Radfahrer mit Schlägen verletzt haben soll, ist nicht vom Dienst suspendiert worden. Der Beamte sei aber aus seiner Hundertschaft herausgenommen geworden, teilte die Polizei am Montag mit. Für ihn gebe es eine «andere dienstliche Verwendung». Die internen Ermittlungen gegen den Polizisten wegen Körperverletzung im Amt liefen mit Vorrang, sagte ein Sprecher. Der Polizist sei bei früheren Demonstrationen nicht negativ aufgefallen, hieß es. Am Samstag hatten Tausende gegen den «Überwachungswahn» des Staates protestiert. Dabei kam es zu dem Zwischenfall.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_22385954.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_22385954.php)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 22:57:13 Mi. 16.September 2009
Zitat
Nummer oder Namen auf der Uniform - Polizisten sollen von 2010 an identifizierbar sein

von Andreas Kopietz

Berlin - Jeder Berliner Polizist soll demnächst eine verbindliche individuelle Kennzeichnung an der Uniform erhalten. „Wenn 2010 die blauen Uniformen eingeführt werden, dann wollen wir, dass die Beamten ihren Namen oder ihre Dienstnummer an der Brust tragen“, sagte Polizeisprecher Thomas Goldack gestern der Berliner Zeitung.

Die Schilder sollen per Klettband an den Hemden, Anoraks und den Einsatzanzügen angebracht werden. Dies gilt auch für geschlossene Einheiten wie die Direktionshundertschaften und die Bereitschaftspolizei. Deren vier Ziffern auf dem Rücken, die die Gruppenzugehörigkeit kennzeichnen, sollen außerdem bleiben. Laut Gol-dack ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen und muss noch dem Gesamtpersonalrat vorgelegt werden. Der Berliner Datenschutzbeauftragte hat sein Einverständnis gegeben. „Wir haben nichts dagegen, dass Polizeibeamte als öffentliche Amtsträger mit Klarnamen zu erkennen sind“, sagte seine Sprecherin Anja-Maria Gardain gestern. „Die Informationsfreiheit gebietet, dass sich Amtsträger nicht in die Anonymität flüchten.“

Bislang tragen Polizisten kleine Namensschilder aus Blech – aber nur freiwillig. Polizeipräsident Dieter Glietsch will, dass die neuen Kennzeichnungen verpflichtend für alle sind. Beamte haben dann die Wahl: Entweder heften sie sich ihren Nachnamen an die Brust oder ihre achtstellige Dienstnummer.
Dass man sich die Dienstnummer eines behelmten Beamten abschreiben kann, etwa am Rande einer Demonstration – wäre schon ein Erfolg, sagen Bürgerrechtler. Denn oft wird die Herausgabe der Karte mit der Nummer verweigert, obwohl jeder Polizist dazu per Geschäftsanweisung verpflichtet ist. Erst am vergangenen Sonnabend hatte ein 37-Jähriger von einem Polizisten der 22. Einsatzhundertschaft die Dienstnummer verlangt. Stattdessen wurde er mit Faustschlägen niedergestreckt, wie mehrere Filme im Internet belegen. Nur weil die Beamten keine Helme aufhatten, konnten sie schnell identifiziert werden. Gegen sie ermittelt nun das Landeskriminalamt wegen Körperverletzung im Amt.

Für Polizeipräsident Glietsch entspräche die Kennzeichnung seiner Beamten dem Bild einer „modernen und bürgernahen Polizei“. Polizeigewerkschaften und Personalvertreter befürchten jedoch, dass die Beamten unter Generalverdacht gestellt werden, potenzielle Straftäter zu sein. Zudem argumentieren sie, dass Rechtsbrecher die Beamten identifizieren und sie und ihre Familien bedrohen könnten. Laut Polizeisprecher Goldack ist der Name eines Polizisten im Strafverfahren jedoch ohnehin aktenkundig. „Ich kenne keinen Fall, dass jemand Repressalien ausgesetzt war.“

„Wir werden eine Kennzeichnung auf jeden Fall ablehnen“, sagte der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Polizei, Karl-Heinz Dropmann. Die nächste Instanz wäre der Hauptpersonalrat des Landes Berlin. Auch der dürfte ablehnen. „Wir schließen uns in der Regel den Argumenten der örtlichen Personalräte an“, sagt Hauptpersonalratschef Uwe Januschewski. So ist klar, dass Glietschs Vorhaben, das auch von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) mitgetragen wird, bei einer Einigungsstelle landen wird, wo ein externer Vermittler die Verhandlungen führt. Die Innenpolitische Sprecherin der Linken, Marion Seelig, kann die Einwände der Personalvertreter nicht nachvollziehen: „Die Kennzeichnung wird kommen, das gibt das Personalvertretungsgesetz auch her.“ Und Polizeisprecher Goldack: „Der Polizeipräsident ist bereit, das Verfahren bis zum Ende zu betreiben.“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139106/139107.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139106/139107.php)

Klettband ist schon toll!  ::) Achtstellige Dienstnummern sind bei einem Faustangriff, Pfefferangriff oder ner Freiheitsberaubung durch mehrere Büttel bestimmt gut zu merken. Super! Würde mich auch nicht wundern, wenn demnächst noch schnell zwanzigstellige Dienstnummern eingeführt werden. Eselsbrücken könnten deshalb in Zukunft an Relevanz zunehmen!
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 11:04:22 Do. 17.September 2009

http://www.youtube.com/watch?v=9GZhynS5JSI
Titel: Re:Wanted criminal Hooligans!
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 22:58:17 Mo. 21.September 2009
Zitat
CDU schützt prügelnde Polizisten

Berlin - Nach den Übergriffen von Polizisten auf Demonstranten ist Polizeipräsident Dieter Glietsch gestern im parlamentarischen Innenausschuss scharf kritisiert worden. Die FDP warf ihm eine „Desinformationspolitik“ vor. Die Aussagen zu den Vorgängen seien „äußerst widersprüchlich“ gewesen, sagte der Abgeordnete Björn Jotzo. Nur auf Druck der Medien habe die Polizei Informationen rausgerückt.

...

Kritik kam auch von den Grünen. Der Abgeordnete Benedikt Lux sieht „ein Reihe von Einzelfällen, wo man sich fragen muss, ob da nicht ein Muster ist“. Und sein Fraktionskollege Dirk Behrendt sagte: „Wenn Polizei am helllichten Tag vor Hunderten Zeugen und Kameras so agiert, was passiert bei Demos, wo die Inhalte noch staatskritischer sind und es bereits dunkel ist?“

Während auch Abgeordnete von SPD und Linkspartei die mutmaßlichen Übergriffe der Polizisten als inakzeptabel bezeichneten, nahm die CDU die Beamten in Schutz. Das veröffentlichte Video sei nicht eindeutig, sagte der Abgeordnete Robin Juhnke. Die Aufnahme sei unscharf und verschwommen. „Ich vermisse hier auch die Empathie, sich auch mal in die Situation der Polizeibeamten zu versetzen, die immer wieder provoziert werden.“

...

Berliner Zeitung, 22.09.2009
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139671/139672.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139671/139672.php)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 15:29:20 Di. 02.Februar 2010
erstaunliche Einsichten in die Informationspolitik der Berliner Polizei:

Zitat
Information musste Glietsch aus der Nase gezogen werden." Benedikt Lux (Grüne) kritisiert: "Jeder brennende Papierkorb wird gemeldet, aber Dinge die heikel sind, nicht." So sei das Verschweigen von drei Suizidversuchen an einem Tag im Abschiebegewahrsam Köpenick "ein Beleg für eine interessengeleitete Informationspolitik".
...
Polizeipräsident Dieter Glietsch hat in den vergangenen Jahren die Öffentlichkeitsarbeit immer stärker an sich gezogen. Nicht einmal Direktionsleiter, die ihren End-Dienstgrad erreicht haben, trauen sich noch, ohne Genehmigung öffentlich zu sprechen. Inzwischen muss jede Anfrage über die Pressestelle gehen - und sehr oft direkt über den Tisch des Präsidenten. Oft formuliert Berlins ranghöchster Polizist sogar die Pressemeldungen selbst.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0130/berlin/0017/index.html (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0130/berlin/0017/index.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 23:37:58 So. 30.Mai 2010
Zitat
Neonazis griffen Jugendliche im Tempelhofpark an

Ein Gruppe grillender Jugendlicher wurde am Sonntagabend auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof attackiert. Sie hatten sich über das Adolf Hitler-Shirt eines Rechten beschwert. Die Polizei zeigte offenbar wenig Verständnis für die Situation.

Gegen 20 Uhr bemerkten sie einen Mann in einer zehn Meter entfernten Grillgesellschaft. Auf seinem T-Shirt prangte ein Bild von Adolf Hitler, darunter der Spruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“. Die Jugendlichen riefen die Polizei, die den Mann aufforderte, das T-Shirt wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ umzudrehen. Normalerweise wird in solchen Fällen jedoch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Als die Beamten den Rechten auch noch erklärten, dass ihre Grillnachbarn die Polizei gerufen hatten, schlug die Stimmung um. „Noch während die Polizei da war, rief einer aus der Gruppe ‚Eure Eltern sollte man vergasen’ zu uns herüber“, sagte ein Betroffener. Kaum war die Polizei wieder gegangen, hätten die Männer das verbotene Horst Wessel Lied gesungen und den Hitlergruß gezeigt. Anschließend gingen sie mit Fäusten auf die Jugendlichen los, warfen Flaschen auf sie und verletzten einen jungen Mann im Gesicht. Einer der Täter griff sich schließlich eine Eisenstange von einem Pavillon und schlug damit in Richtung der Gruppe, bis die Parkaufsicht eintraf.

Insgesamt acht Sicherheitsleute waren am Ende nötig, um die Neonazis zurückzudrängen. „Die Parkaufsicht war schnell dort und konnte schlimmeres Verhindern“, sagte Michael Krebs von der Betreibergesellschaft Grün Berlin. Der Sicherheitsdienst hätte den Hauptangreifer festgehalten, bis die Beamten eintrafen und ihn abführten. In Absprache mit der Polizei werde dem Mann jetzt ein Hausverbot für das Gelände ausgesprochen. Die Polizei nahm drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf. Auch der 32-jährige Rechte wurde im Gesicht verletzt, lehnte aber eine Behandlung ab.

Die Angegriffenen kritisierten am Dienstag den Einsatz der Polizei. Die Beamten hätten kaum Interesse an dem rechten Übergriff gezeigt. „Die Polizisten fragten uns, was denn das Problem mit dem Hitlershirt wäre, wir hätten uns ja auch woanders hinsetzen können“, sagte einer der Jugendlichen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/neonazis-griffen-jugendliche-im-tempelhofpark-an/1845442.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/neonazis-griffen-jugendliche-im-tempelhofpark-an/1845442.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Alex22 am 23:49:13 So. 30.Mai 2010
Hier lässt sich doch feststellen wer die Beamten waren?
Das muss natürlich Konsequenzen haben.
Mal sehen was da wird.  ;D
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Sir Vival am 10:43:09 Mo. 31.Mai 2010
Ich könnte ja jetzt in meiner Wut ob der obigen Videos was schreiben. Aber dann würde ich wohl wg. Aufhetzung gegen die "Staatsmacht" von irgend einem Schwuchtel-Maulwurf hier angemacht werden.
Das wird ja immer schlimmer hier in Deutschland.
Scheiss Faschistenpack in grün!
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Stundenzettelsammler am 07:58:46 Do. 03.Juni 2010
Wäre ich Polizist... und müsste ich mir jeden Tag insgeheim so nette Kosenamen  wie "Bulle", "Nazischwein", "Drecksbulle", womöglich noch mit baltischen oder anatolischem Dialekt anhören, mich jeden Tag mit einer Ausrüstung abgeben, die unter aller Sau ist, mich von jedem dahergelaufenen Junkie anmachen lassen... ich würde irgendwann auch mal zulangen, würde mir warscheinlich dann auch einen schnappen, der mich im vorbeigehen als weissderfuchswas tituliert und Ihn "massregeln". Warscheinlich hätte ich den Jungen mit seinem Adolf T-Shirt und seinen Jungs den Platz verwiesen... neben der nächstgrössten Grillvereinigung der anatolischen Ghettogemeinde, da wäre ich kreativ gewesen, glaubt mir, kein Thema. Und ja, warscheinlich wäre ich dann auch frustriert, wenn  man auf einer Demo steht und irgendwein rechtsradikales Pack mit NPD Fahne  gegen Übergriffe schützen muss... denn das ist mein Befehl. Vor allem, wenn mich der zigste linke ungewaschene gegendemonstrant als Faschistenarsch tituliert... dann, genau dann würde ich auch dem Typen meinen Handschuh ins Gesicht drücken und Ihm seine Dreadlocks einzeln rausreissen.

Aber wenn man dan selber auf die Fresse bekommt von irgendwelchen Vollspaten, dann ist die Polizei wieder gut genug, oder? Seid nicht so verlogen.



Denn alle Polizisten sind Korrupt und Gewaltbereit,  Leiharbeiter sind ja alles Totalversager, die nix können und Hartz4 Bezieher sind alle arbeitsfaule Säcke, die unnötig kosten.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: admin am 11:36:59 Do. 03.Juni 2010
Stundenzettelsammler, ich habe bei Dir bisher Dinge durchgehen lassen, mit denen jeder andere sich eine Sperre einfangen hätten. Du bist nicht dumm und zuweilen auch kämpferisch. Doch Grips schützt offenbsichtlich nicht vor falschen Schlüssen.
Zitat
womöglich noch mit baltischen oder anatolischem Dialekt
Tschüß, Stundensammler, Rassisten haben hier kein Forum.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: kellerkind am 12:02:22 Do. 03.Juni 2010
Zitat
Aber wenn man dan selber auf die Fresse bekommt von irgendwelchen Vollspaten, dann ist die Polizei wieder gut genug, oder? Seid nicht so verlogen.
Finde ich persönlich immer wieder erquickend, wenn man darauf hingewiwesen wird, daß man im Notfall ja doch die Polizei ruft. Mal eine blöde Frage: GIbt es denn eine Alternative? Außer Selbstjustiz, meine ich? Hat der Staat auch so etwas wie eine "alternative" Polizei?

Das Argument von Stundenzettelsammler ist in etwa so, als würde man einem Gefangenen, der jeden Tag Brot und Wasser bekommt, vorwerfen, daß er das auch ißt bzw. trinkt, wenn er sich über den Speiseplan beschwert. DAS ist verlogen.

Außerdem: Der Staat sollte absolut froh sein, so lange sein Gewaltmonopol noch irgendwie akzeptiert wird. Wenn man nämlich die Bullen nicht mehr ruft, weil man sich besser selbst helfen kann und zu genau dieser Selbsthilfe dann auch greift, sieht vieles schon anders aus. Den "bösen Krawallmachern" also vorzuwerfen, sie würden sich im Notfalle an die Polizei wenden, ist also doppelt bescheuert.

Nebenbei bemerkt kenne ich mittlerweile einige Leute, die auf die Grünweißen keinen Bock mehr haben und diese erst dann rufen würden, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Eben, weil sie den Bullen keinen Meter mehr trauen. An dieser Stelle kann man sich mal fragen, wie sinnvoll die Polizei als Institution noch ist, wenn so eine Resignation um sich greift. Und man kann sich ebenfalls fragen, woher diese Resignation kommt.

Im Übrigen gibt Stundenzettelsammler ein gutes Beispiel für genau den mehr oder weniger latenten Rassismus ab, den man oft bei den lieben Herren und Damen Ordnungshütern findet. "Angepöbelt werden, na ja, aber das dann auch noch von irgendwelchen Muchels, also nee, dann gibt's den Handschuh..."
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Sir Vival am 13:42:39 Do. 03.Juni 2010
Ich wusste auch gar nicht, was Stundenzettelsammler mit seinem Schreiben da aussagen wollte. (Natürlich weiss ich es schon, abe ich musste es 2x lesen, weil ich beim ersten mal gar nicht verstand, worauf er hinaus will!)
Denn es hat ja auch mit den Aktionen der Polizei in den Videos gar nix zu tun  ::) ::)
tststs.....

Naja, so nebenbei: Nicht alle Polizisten sind "Scheiss Faschistenpack in grün"
Aber die da in den Videos schon. Wie die abgehen.

Und dann!!!! Auch wenn ich so viel aushalten muss, wie er oben beschrieben hat, muss ich es trotzdem aushalten, denn dafür ist man Polizist. Kann man das nicht und kann keinen Abstand finden, ist es der falsche Beruf. Ganz einfach.
Polizei = Staatsmacht.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Alex22 am 20:56:56 Fr. 04.Juni 2010
Ein Polizist, der sich provozieren lässt, taugt nichts!
 ;D
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 19:06:56 Fr. 02.Juli 2010
Zitat
Der langjährige Bundespolizist stöhnte: „Nur selten gab es gute und sinnvolle Einsätze.“ Er habe sich einerseits „ungebraucht“, andererseits überfordert gefühlt. „Man will helfen, was Gutes tun...

...und raubt dann Vietnamesen aus.  ::)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizisten-raubten-aus-frust/1873234.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizisten-raubten-aus-frust/1873234.html)

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Sir Vival am 20:44:31 Sa. 03.Juli 2010
".........Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt."

Mal sehen. Im Vergleich zu den 3 (?) Jahren auf Bewährung wg. "Totschuss", äähh, Totschlags in dem anderen Fall.....schätze ich so um 1 Jahr auf Bewährung. (Sarkasmuns an) Er bewährt sich sicherlich! So etwas macht der bestimmt nicht mehr! (Sarkasmus aus)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 16:40:18 Di. 06.Juli 2010
Zitat
Urteil
Bundespolizisten wegen Raubes verurteilt

Sie kontrollierten ohne Grund Vietnamesen und nahmen ihnen Geld ab, einen Mann setzten sie sogar im Berliner Umland aus. Jetzt wurden die beiden Bundespolizisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die 32. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin verurteilte den 27-jährigen Angeklagten zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten, der 42 Jahre alte Angeklagte muss für vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Beide Polizisten waren im Prozess geständig. Der Vorsitzende Richter sagte bei der Urteilsverkündung, die Angeklagten hätten ihr Amt missbraucht. Durch die Straftaten im Dienst hätten sie dem Ansehen der Polizei schweren Schaden zugefügt.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/bundespolizisten-wegen-raubes-verurteilt/1876716.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/bundespolizisten-wegen-raubes-verurteilt/1876716.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 22:39:23 Fr. 09.Juli 2010
Zitat
Der Videobeweis
Von Polizisten misshandelt
 
von Andreas Förster

Berlin - Das Video vom 19. August 2006 zeigt Aufnahmen einer Demonstration gegen einen Neonaziaufmarsch in der Wisbyer Straße in Pankow. Plötzlich ist zu sehen, wie Unruhe entsteht, ein Trupp behelmter Polizisten in dicken Schutzanzügen stürmt durch die Menge, stürzt sich auf einen jungen Mann. Ein Beamter packt ihn am Hals, zwei weitere halten ihn fest. Der junge Mann wehrt sich nicht, kann sich nicht bewegen, trotzdem schlägt ihm ein Polizist die Faust ins Gesicht. Dann wird der Mann zu Boden gedrückt, ein Polizist kniet auf seinem Oberkörper. Als die Kamera näher herangeht, sieht man Blut auf dem Straßenpflaster. Im Krankenhaus wird ein Schädelbruch bei dem Festgenommenen diagnostiziert, noch heute trägt er Implantate im Gesichtsbereich.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Der junge Mann in dem Video ist Paul B., Biophysiker. Vor vier Jahren war der heute 31-Jährige noch Student, im letzten Jahr hat er sein Diplom gemacht. B. hat die drei Polizisten auf dem Video jetzt angezeigt. Wegen Falschaussage. Sie hatten vor Gericht behauptet, er sei vermummt gewesen, habe einen Stein in der Hand gehabt und sich bei der Festnahme heftig gewehrt. Ganz anders also, als es auf dem Video zu sehen ist. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Ermittlungen aufgenommen.

Paul B. wurde bei der Gerichtsverhandlung im Juli 2007 wegen besonders schwerem Landfriedensbruch und versuchter Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt. In der Verhandlung wurde ein Polizeivideo von der Demo gezeigt. Auch darauf sieht man den losstürmenden Polizeitrupp von der 12. Berliner Einsatzhundertschaft auf der Wisbyer Straße. Zur Festnahme schwenkt die Kamera aber nicht. Erst als Paul B. am Boden festgehalten wird, geht der Kameramann zu ihm hin. Ob der Student vorher einen Stein in der Hand hatte oder sich zur Wehr setzte, ist auf dem Video nicht zu erkennen.

Das zweite Video mit der eingangs beschriebenen Szene von B.s Festnahme ist vor einigen Wochen im linken Internetportal Indymedia aufgetaucht. Ein Journalist, der anonym bleiben will, hatte damals die Anti-NPD-Demo gefilmt und dabei eine ganze Reihe von polizeilichen Übergriffen dokumentiert. Zu sehen ist etwa, wie Beamte einem Demonstranten in den Unterleib treten, wie Sitzblockierer an den Ohren von der Straße gezogen werden, wie Polizisten Mund und Nase von Festgenommenen zudrücken, so dass diese keine Luft bekommen. Zu sehen ist auch Paul B. auf der Wisbyer Straße. Er ist nicht vermummt, hat keinen Stein in der Hand, und er wehrt sich nicht, als sich die Beamten auf ihn stürzen.

Das Video, auf das der Rechtsanwalt Sebastian Scharmer im Internet gestoßen ist, belegt B.s Aussagen vor Gericht. Und widerlegt die Angaben der Beamten von der Einsatzhundertschaft. Dabei waren selbst die Zeugenaussagen damals widersprüchlich. Zwei Zivilbeamte, die das Geschehen auf der Wisbyer Straße beobachteten, sagten aus, sie hätten bei B. keinen Stein gesehen. Die drei Beamten, die den Studenten überwältigten, blieben jedoch bei ihrer Aussage. Das Gericht hielt sie für glaubwürdiger, weil sie keinen Grund hätten, so der Richter, die Unwahrheit zu sagen.

Einen Grund hatten sie aber schon, denn auch B. hatte damals Anzeige erstattet wegen Körperverletzung. Das Verfahren wurde eingestellt. Als sich Paul B. in einem Brief hilfesuchend an die Senatsjustizverwaltung wandte, antwortete ihm Wochen später die Staatsanwaltschaft. Es gebe „erhebliche Zweifel“ an seiner Darstellung, stand in dem Brief, und der Satz: „Ich darf Sie vorsorglich darauf hinweisen, dass auch die falsche Verdächtigung von Polizeibeamten eine Straftat und auch einen Bewährungsbruch darstellen kann.“
Er habe das als Drohung empfunden, die Sache endlich ruhen zu lassen, sagt Paul B. heute. „Ich hatte Angst, ich muss ins Gefängnis, wenn ich weiter um mein Recht kämpfe.“ Erst als das Video im Internet auftauchte, habe er Mut gefasst, die Anzeige zu erstatten.

Aus Sicht von Anwalt Scharmer ist das, was seinem Mandanten widerfahren ist, kein Einzelfall. „Es gibt immer wieder Polizeigewalt, die aus Korpsgeist von Beamten vertuscht werden“, sagt er. Das zeige auch der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht von amnesty international. „Der eigentliche Skandal aber ist, und das zeigt sich auch bei Paul B., wie die Justiz damit umgeht“, sagt Scharmer. „Es wird nur in eine Richtung ermittelt. Den Beamten wird mehr geglaubt als dem Opfer, auch wenn sie ganz offensichtlich eigenes Tatverhalten vertuschen wollen.“

Berliner Zeitung, 10.07.2010
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/302526/302527.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/302526/302527.php)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Sir Vival am 09:04:27 Sa. 10.Juli 2010
also ich hab´ das Dingens auf der Startseite unterschrieben und an andere geschickt.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 22:30:13 Mo. 19.Juli 2010
Zitat
...

"Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte"

Die zweite Neuigkeit gab es in der letzten Woche zu einem Vorfall, der sich am 12. September 2009 auf der Demonstration "Freiheit statt Angst" ereignete. Bei dieser Veranstaltung hatten mehrere Teilnehmer gefilmt, wie zwei Polizisten einen Fahrradfahrer in einem blauen T-Shirt, der sich Notizen zu machte, festhielten, direkt ins Gesicht schlugen und so gewaltsam zu Boden zwangen, dass auch Umstehende blutige Verwundungen abbekamen.

Nachdem der Radfahrer die Polizisten anzeigte, reagierten diese mit einer Gegenanzeige wegen "Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte", die erst jetzt, nach neunmonatiger Prüfung, eingestellt wurde. In ihrer Abschlusserklärung dazu hielt die Staatsanwaltschaft nicht nur fest, dass ein "aktiver Widerstand, den die vernommenen Beamten lediglich pauschal behaupten", nicht vorliegt, sondern auch, dass es "für den Faustschlag in das Gesicht des Radfahrers keinen Grund" gab, weshalb er "sich insoweit dieser Maßnahme im Weiteren auch (straflos) widersetzen [hätte] dürfen".

Fraglich ist, ob dieses Verfahren auch mit solch einer klaren Begründung eingestellt worden wäre, wenn Rechtsanwalt Johannes Eisenberg nicht mit Hilfe von vier Amateurvideos den Vorfall aus mehreren Perspektiven präsentieren hätte können. Immerhin gibt es trotz dieser recht eindeutigen Beweislage noch keinen Strafbefehl und kein Urteil gegen die Beamten, die an dem Vorfall beteiligt waren.

...

Auch aus der vom Berliner Polizeipräsidenten Glietsch im letztes Jahr als Konsequenz aus den Videos angekündigten Kennzeichnung von Polizisten ist bisher nichts geworden. Widerstand dagegen leisten unter anderem Polizeigewerkschaftsfunktionäre, die Medien gegenüber stets beteuern, bei den bekannt gewordenen Übergriffen handele es sich um "Einzelfälle", welche keine solche Maßnahme für alle Polizisten rechtfertigen würden. Was genau Polizisten, die (um in der Sprache zu bleiben, die sonst von Polizeigewerkschaftern gerne verwendet wird) "nichts zu verbergen haben", eigentlich gegen eine gut sichtbar an der Uniform angebrachte Nummer haben, bleibt dabei allerdings so unklar, dass sich mittlerweile sogar die Brandenburger CDU für solch eine vom Chaos Computer Club bis hin zu Amnesty International geforderte Kennzeichnungspflicht ausspricht und damit die SPD in Zugzwang bringt.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32979/1.html (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32979/1.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Alex22 am 10:50:16 Di. 20.Juli 2010
Wen der Staat so "undiszipliniert" mit seinem Gewaltmonopol umgeht, werden Bürger die "Schadstellen" entfernen müssen.
Ob das Dulden von Straftaten durch die Polizei ein Instrument zur Herrschaft oder zum Umbau der Gesellschaft ist, kann ich nicht erkennen.
Sie zersetzt jedoch mit anderen bedenklichen Erscheinungen die Demokratie.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 02:12:47 Fr. 30.Juli 2010
Mein Gott, als Polizist hat man es auch nicht leicht. Erst muss man sich von linken Gewalttätern verprügeln lassen und dann auch noch das.

Zitat
Berlin: Katze beißt Polizisten dienstunfähig

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit einem eher ungewöhnlichen Angreifer musste sich am Mittwochabend ein Berliner Polizist auseinandersetzen. Die Beamten waren gegen 21:30 Uhr von der Feuerwehr um Unterstützung gebeten worden, weil die Rettungskräfte eine verwirrte 66-Jährige in ein Krankenhaus bringen mussten. Probleme machte bei dem Einsatz allerdings nicht die Frau, sondern deren aggressive Katze. Bei dem Versuch, das Tier aus der Wohnung zu holen, biss es einem der Polizisten in den rechten Unterarm. Die eigentlich eher harmlose Verletzung war aber so stark, dass der Beamte nach der Behandlung im Krankenhaus seinen Dienst beenden musste. Die Katze wurde schließlich dem Tierfang übergeben und in ein Tierheim gebracht.

http://www.duckhome.de/tb/archives/8278-Berlin-Katze-beisst-Polizisten-dienstunfaehig.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Duckhome+%28Duckhome%29 (http://www.duckhome.de/tb/archives/8278-Berlin-Katze-beisst-Polizisten-dienstunfaehig.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Duckhome+%28Duckhome%29)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 02:28:16 Fr. 30.Juli 2010
Was hier noch fehlte:

Zitat
Fall Dennis J.
Bewährungsstrafe für Polizisten wegen Todesschuss
...
Mit der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe wurde dem Angeklagten zugute gehalten, dass er bisher ein unbescholtener Bürger gewesen sei und die Schüsse in einer aufgeheizten Stimmung gefallen seien. Wegner sprach von einer falschen Entscheidung, die der Polizist binnen weniger Sekunden aus seiner subjektiven Sicht von Angst, Schrecken und akuter Gefahr getroffen habe. Gleichwohl habe der Mann eine "große Schuld auf sich geladen".

Auch der Polizistenstatus sei strafmildernd berücksichtigt worden, sagte der Richter in der Urteilsbegründung. Als Polizist sei er "extrem haftempfindlich", im Falle einer Inhaftierung hätte er sich "unter jenen einordnen müssen, die er sonst verfolgt hat". Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre und sechs Monate Haft gefordert. Bei dieser Strafe hätte der Mann auch seinen Beamtenstatus verloren.

Die beiden mitangeklagten Polizisten wurden zu Geldstrafen von 120 Tagessätzen verurteilt. Sie hatten behauptet, von den Schüssen des Kollegen nichts mitbekommen zu haben. Zeugen hatten jedoch ausgesagt, die Schüsse als solche erkannt zu haben. "Es herrschte nicht der kriegsähnliche Zustand mit Böllern in der Feldahornstraße, wie die Angeklagten behaupteten", sagte der Richter. Nach dessen Ansicht hatten es die Angeklagten von Anfang an vermieden, Aussagen zu machen, um ihren Kollegen so "vor der gerechten Bestrafung zu schützen", kritisierte der Richter. Die Entscheidung zur Verurteilung sei der Kammer daher "nicht schwergefallen".

Hohe Haftstrafen lösen keine Probleme. Aber wenn der Angeschuldigte homosexueller (haftempfindlich) Araber aus der Unterschicht gewesen wäre, der in einem Streit (Angst und Schrecken) zu einer Waffe gegriffen hätte (nur Sekunden, um zu entscheiden), dann hätte es lebenslänglich gegeben.

Politisches Urteil, weil ein Freispruch diesmal nicht möglich war.

Die Polizisten, die nichts gesehen haben, dürfen Polizisten bleiben und auch in Zukunft nichts sehen.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 20:46:01 Fr. 30.Juli 2010
Zitat
Berlin: Katze beißt Polizisten dienstunfähig
:D
Falls der Wundbrand es zuläßt, wird das diesem Tierliebhaber in Uniform bestimmt eine Lehre sein. Beim nächsten Einsatz wird wie sonst üblich wieder scharf geschossen...

Zitat
...
Passanten alarmierten gegen 12 Uhr 30 einen Rettungswagen zur Paul-Grasse-Straße, weil dort ein Mann dem Anschein nach bewusstlos am Boden lag. Als die Sanitäter eintrafen, verhinderte der nicht angeleinte Bullterrier die Hilfeleistung. Nachdem das Gesicht des Hilflosen bereits rot angelaufen war und eine Reanimation dringend geboten schien, gaben ebenfalls alarmierte Polizisten einen Schuss auf den Hund ab, der nun auf die Beamten zulief. Vier weitere Schüsse, durch die niemand sonst gefährdet wurde, stoppten das Tier, das später dem Tierfang übergeben und operiert wurde. Als sich die Helfer nun dem 31-Jährigen näherten, stand dieser plötzlich auf und wollte sich entfernen. Bei dem Mann stellten die Polizisten einen Atemalkoholwert von 2,98 Promille fest. Der Betrunkene, der angab, nichts mitbekommen zu haben, durfte seinen Weg nach Feststellung der Personalien fortsetzen.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/303972/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/303972/index.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 01:27:31 Mo. 02.August 2010
OT: Ts, ts, ts...Hooligans in Uniform leider nicht nur in Berlin

Zitat
Keine Anzeigen nach Polizei-Trinkgelage in Hotel

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Das Trinkgelage von Polizisten aus Sachsen-Anhalt in einem noblen Hamburger Golfhotel hat vorerst kein strafrechtliches Nachspiel. Bisher liege keine Strafanzeige vor, sagte ein Polizeisprecher in der Hansestadt.

Betrunkene Beamte der Landesbereitschaftspolizei aus Sachsen-Anhalt waren am vergangenen Wochenende in dem Vier-Sterne-Hotel grölend durch die Flure gelaufen und hatten Gäste angepöbelt. Ob Disziplinarverfahren eingeleitet werden, blieb auch am Freitag offen.

Dass Sachsen-Anhalt nach den peinlichen Vorfällen die Kosten für den Hotelaufenthalt übernehmen soll, sei bisher kein Thema, sagte der Sprecher. Berichte, dass die Hamburger Polizei künftig keine Beamten aus Sachsen-Anhalt mehr zur Unterstützung anfordern wolle, wies er zurück: „Das wäre Quatsch. Nur weil eine Handvoll Leute aus dieser Hundertschaft Mist machen, heißt das ja nicht, dass wir die Polizei in Sachsen-Anhalt pauschal verurteilten.“

Die Polizisten waren nach Hamburg gekommen, um ihre Kollegen bei einer Demonstration im Schanzenviertel zu unterstützen. Dort hatten am Samstag rund 800 Menschen gegen Polizeigewalt protestiert. Nach dem Ende ihres Einsatzes gegen 23.00 Uhr waren Beamte nach Polizeiangaben biertrinkend durch die Hotelflure getaumelt, hatten eine Hochzeitsgesellschaft gestört und Angestellte verbal attackiert.

Ein betrunkener Polizist soll sich sogar übergeben haben. Die Leitung der Bereitschaftspolizei in Magdeburg hat sich in einem Brief an die Hamburger Polizei entschuldigt.

Der CDU-Innenpolitiker Holger Stahlknecht aus Sachsen-Anhalt nahm die pöbelnden Polizisten in Schutz. Er verwies am Freitag auf die hohe Belastung der Bereitschaftspolizisten. „Sie stehen nach solchen Einsätzen, mit zum Teil kriegsähnlichen Zuständen, unter höchster Anspannung.

"Der Adrenalinspiegel ist hoch“, sagte der Vize- Fraktionschef. Er forderte eine Entschuldigung, bemängelte aber auch, dass die Polizisten in einem Hotel mit anderen Gästen untergebracht worden seien.
dpa/cor
http://www.welt.de/vermischtes/article8729239/Keine-Anzeigen-nach-Polizei-Trinkgelage-in-Hotel.html (http://www.welt.de/vermischtes/article8729239/Keine-Anzeigen-nach-Polizei-Trinkgelage-in-Hotel.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: KasparHauser am 22:10:17 Di. 10.August 2010
Hier spricht KasparHauser

Ich wurde von Polizisten in Zivil, die nicht gekennzeichnet waren, völlig zu Unrecht
angegriffen und zum Krüppel gemacht, siehe meinen Blog
Polizeigewalt.blogger.de
Ganz unten stehen die Schriften meines Anwaltes und die Reaktion der Staatsanwaltschaft
sowie Kammergericht Berlin.

Ich habe mich an alle möglichen Medien gewandt.
Niemanden interessierte es.
Petition wurde abgewiesen.
Politiker aller Parteien versprachen Hilfe - und nichts geschah.

AI ist informiert und hat es leider nicht in der Broschüre verarbeitet.
Naja, waren noch andere Fälle, die aber wohl weniger kraß sind.
Denn ich bin gehunfähig mein Leben lang.

Der Polizeipräsident ist durch den Grünen Abgeordneten Benedikt Lux informiert.
Und nichts passiert, sogar die Opferrente wurde abgelehnt.
Naja, ist ja vieles in dem Blog mit Beweisen zu finden.
KH
Titel: Wasserwerfer Wawe 10 000
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 21:22:09 Di. 24.August 2010
Zitat
Mit 1200 Liter pro Minute gegen Demonstranten

von Andreas Kopietz und Lutz Schnedelbach

Berlin - Zehntausend Liter Wasser im Tank, 408 PS unter der Motorhaube und voll mit Elektronik: Mit derartigen Gefährten will die Berliner Polizei randalierenden Demonstranten das Fürchten lehren. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr wird die Polizei den ersten neuen Wasserwerfer „WaWe 10 000“ erhalten. Polizeisprecher Thomas Neuendorf bestätigte am Freitag entsprechende Informationen der Berliner Zeitung: „Die Technik wird nächstes Jahr geliefert“, sagte er.

Das Fahrzeug wird vom Bund bezahlt. Er hat 78 Millionen Euro für bundesweit 75 Wasserwerfer veranschlagt. Auf Beschluss der Innenministerkonferenz sollen bis zum Jahr 2019 die jetzt schon teils 25 Jahre alten Wasserwerfer ausgetauscht werden. Der älteste in Berlin stammt von 1986. Insgesamt gibt es fünf Wasserwerfer in Berlin, die nun Stück für Stück durch neue ersetzt werden. Die Bereitschaftspolizeien in Berlin, Hamburg und Sachsen werden als erste mit den neuen Fahrzeugen ausgestattet.

Den „Wawe 10 000“ stellt die Firma Rosenbauer International AG in Österreich her. Sie hat die europaweite Ausschreibung gewonnen. Fahrgestell und Motor liefert Mercedes Benz. Das Design des fast zehn Meter langen und 3,60 Meter hohen Nassmachers ist kantig, alle Flächen sind schräg. Dadurch soll verhindert werden, dass ein Brandsatz auf dem Fahrzeug liegen bleibt. Sollte es dennoch Feuer geben, kann die Besatzung eine Löschanlage betätigen.

Auf dem Dach der Aluminiumkarosse sind vorn zwei Wasserkanonen montiert. Eine weitere ist im Heck. Fünf-Mann-Besatzung haben im Cockpit Platz, von wo aus die Wasserdüsen mit Joysticks bedient werden. Drei Videokameras liefern die Bilder für die Monitore, die auch aufgezeichnet werden können.

Bis zu 1 200 Liter werden pro Minute durch jedes der vorderen Rohre gepumpt. 900 Liter sind es am Heck. Bei Tests konnte die Wasserkanone vorn 65 Meter weit spritzen. Die hintere schaffte 50 Meter. Mit den Strahldüsen können die Polizisten auch so genannte „Wasserwände“ setzen, hinter denen zu Fuß vorrückende Beamte trocken bleiben. Sie können auch feinen Wassernebel versprühen, die den Aufenthalt in der Umgebung unangenehm machen.

Als besonders sicher gelten die Scheiben des Cockpits. Sie sind aus Polycarbonat-Glas. Innen sorgt eine Klimaanlage für angenehme Temperaturen und ein Kühlfach für kalte Getränke.

Nachdem der Prototyp bereits jeweils drei Wochen in Hamburg und in Sachsen getestet worden war, durften Berlins Bereitschaftspolizisten ihn im April auf dem Polizeigelände an der Kruppstraße ausprobieren.Eine Million Liter Wasser spie der Werfer im Dauerbetrieb. Auch Feuer wurde unter dem Fahrzeug gelegt, um zu schauen, wie die Löschanlage funktioniert. Die Flammen erloschen, dennoch sammelten die Beamten genug Punkte für eine lange Beanstandungsliste. Unter anderem fielen mehrfach die Kameras aus.

Außerdem wurde bemängelt, dass die Sicht durchs Armaturenbrett beeinträchtigt ist. Außerdem sei die Karosserie nicht überall ganz wasserdicht gewesen. Diese Probleme sollen demnächst in Gesprächen mit dem Hersteller erörtert und auf Besserung gedrängt werden. Experten schätzen, dass nach den Endverhandlungen der Preis pro Fahrzeug von ursprünglich rund 900 000 Euro auf über die Million steigen werde.

Nicht bei allen sorgt der neue Wasserwerfer für Hochstimmung. Weil das Gerät hochtechnisiert sei, könne es auch leichter ausfallen, heißt es aus den Reihen der Bundespolizei. Die alte Technik sei robuster und zuverlässiger.

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Gewärmt und mit Tränengas versetzt

In dem Wawe 10 000 können bis zu fünf Polizisten arbeiten. Er ist ausgelegt für einen Kommandanten, den Fahrer, einen Beobachter und zwei Beamte, die die Werfer bedienen.

Der Werfer hat vier Metall-Türen, die zentral verriegelt werden.

Spezialglas schützt vor Brandsätzen, vor Steinen, Geschossen und vor Stichwaffen. Der Laster verfügt außerdem über eine Klimaanlage, Standheizung und zwei Notausstiege.

Der Wassertank des neuen Werfers fasst 10 000 Liter und ist beheizbar, damit er im Winter nicht einfriert. Dem Wasser kann Tränengas beigemischt werden.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/307234/307235.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/307234/307235.php)
Titel: Nach Datenschutz-Demo (2009) stehen weitere Polizisten vor Gericht
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 13:07:37 So. 12.September 2010
Zitat
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Nach Informationen der Berliner Zeitung haben inzwischen zwei weitere Beamte richterliche Strafbefehle erhalten. Den Angehörigen der 22. Einsatzhundertschaft wird Körperverletzung im Amt vorgeworfen. Sie sollen eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen (drei Netto-Monatsgehälter) zahlen. Im Fall dieser Beamten liegt diese bei 7 000 und 10 000 Euro. Die Beamten sollen am 12. September Demonstranten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Polizisten legten gegen die Strafbefehle Einspruch ein. Im Oktober soll es deshalb zur Gerichtsverhandlung kommen.

Wegen Körperverletzung im Amt wird bereits gegen zwei andere Polizisten ermittelt, die bei der Demonstration am 12. September einen Radfahrer verprügelt haben sollen. Diese Übergriffe wurden von anderen Teilnehmern gefilmt und im Internet veröffentlicht. Gegen den attackierten Radfahrer, der von den Beamten wiederum wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“ beschuldigt wurde, ist das Verfahren inzwischen eingestellt.

Warum die Verfahren gegen die beiden Polizisten sich noch immer hinziehen, versucht Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, zu erklären: „Es ist ein sehr komplexes Verfahren, bei dem sehr viele Zeugen gehört werden müssen. Die Ermittlungsakten wurden den Verteidigern zur Akteneinsicht versandt.“ Das passierte nach den Worten von Rechtsanwalt Johannes Eisenberg, der den Radfahrer vertritt, bereits im Januar. „Ich kenne keinen Tatverdächtigen, bei dem der Verteidiger so viel Zeit zur Stellungnahme hat“, sagte er gestern.

...
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/309772/309773.php?ycl=rss (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/309772/309773.php?ycl=rss)

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 21:00:50 Sa. 18.September 2010
KONTRASTE Donnerstag 16.09.2010:
Zitat
Missbrauch des Gewaltmonopols - wenn Polizisten prügeln

Jahrelang war er bekannt, sogar das Landesparlament befasste sich mit dem Fall: In Berlin ist ein Hundertschaftsführer der Polizei nicht behelligt, sondern sogar befördert worden, obwohl er mehrfach ausrastete und Menschen schlug. KONTRASTE fragt nach: Wie kann es sein, dass der Staat sein Gewaltmonopol sträflich missbrauchen lässt?

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Ein prügelnder Polizist. Wie aus dem Nichts schlägt er zu: Olaf H., Erster Polizeihauptkommissar. Chef einer Berliner Einsatzhundertschaft. Ein Polizist, dem die Hand ausrutscht. Körperverletzung im Dienst.

Die Opfer der Schläge. Torsten Niewzella und Daniel Berte, Geschäftspartner und Fans des BFC Dynamo. Im Dezember 2008 sind sie dabei, als ihre Mannschaft im Berliner Mommsenstadion spielt.

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Oktober 1998: Anti-Nazi-Demonstration in Königs Wusterhausen, südlich von Berlin. Olaf H. ist als Zugführer dabei. Später wirft er diesem Demonstranten vor Gericht vor, er habe Gewalt angewendet - gegen ihn und andere Kollegen. Mitten in die Gerichtsverhandlung sendet Spiegel-TV diese Bilder: In Zeitlupe ist hier zu erkennen: Das Basecap wird dem angeklagten Demonstranten vom Kopf geschlagen und dann tritt Olaf H. ihn offenbar in den Unterleib.

Das Amtsgericht Königs Wusterhausen stellt zweifelsfrei fest, dass dem Angeklagten

Zitat
„…seitens des Polizisten das Knie in den Unterleib gerammt wurde.“

Freispruch für den von Olaf H. beschuldigten Demonstranten.

März 1998: Einsatz von Berliner Einheiten beim Castor-Transport im nordrhein-westfälischen Ahaus. Die Beamten aus Berlin fallen durch ihre ruppige Gangart auf, werden im Nachhinein von Demonstranten und sogar von ihren Kollegen aus Nordrhein-Westfalen schwer belastet. Der Vorgang wird im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses aufgearbeitet. Der grüne Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland stellt damals eine parlamentarische Anfrage. Wieland will von der Berliner Polizeiführung wissen, ob Maßnahmen gegen den Polizeihauptkommissar H. eingeleitet wurden, der

Zitat
„…unkontrolliert, unbeherrscht und von blindem Aktionismus geprägt…",

unter anderem eine Bahnschranke beschädigt haben soll.

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Diese Konsequenz wird nicht gezogen, obwohl Olaf H. in der Folgezeit wieder im Dienst auffällig wird. Im Jahr 2004 wird er von seinen Vorgesetzten zum Hundertschaftsführer ernannt.

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Haben die Vorgesetzten wirklich nichts gegen Olaf H. unternommen? Wir fragen nochmals nach. Doch die Polizeiführung gibt uns keine Auskunft. Sie beruft sich auf Fristen, nach denen bestimmte disziplinarische Maßnahmen aus den Personalakten getilgt werden müssen - zum Schutz der Beamten.

Zitat
„Insofern kann und darf zu Vorkommnissen, die länger als sieben Jahre zurückliegen, keine Aussage getroffen werden. Der Beamte war aufgrund dieser Vorschrift disziplinarisch nicht belastet.“

Egal, ob es ein Disziplinarverfahren gegeben hat oder nicht: Rechtsexperte Weiß ist der Ansicht, dass die Berliner Polizeiführung in Fällen wie Olaf H. längst hätte handeln müssen. Ganz einfach nach Maßstäben einer vernünftigen Personalführung.

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Erst in diesem Jahr wurde Olaf H. wegen der Schläge im Berliner Mommsenstadion rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldstrafe verurteilt. Und erst nach diesen Vorfällen wurde er von seinem Dienstherrn in den Innendienst versetzt. Für die beiden Opfer seiner Schläge kommt dies zu spät.

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http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_16_09/missbrauch_des_gewaltmonopols.html (http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_16_09/missbrauch_des_gewaltmonopols.html)

Siehe auch: http://www.chefduzen.de/index.php/topic,17285.msg155270.html#msg155270 (http://www.chefduzen.de/index.php/topic,17285.msg155270.html#msg155270)

Nebenbei:
Zitat
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Olaf H. ist allerdings auch in der Szene kein Unbekannter. Als stellvertretender Leiter der 23. Einsatzhunderschaft will er sich, nach eigenen Angaben während eines Verfahrens gegen Demonstrant_innen, zur gleichen Zeit an mehreren Orten befunden haben. Außerdem erlangte er nach dem vermeintlichen Anschlag auf Berliner Polizist_innen während der Krisendemo eine zwiespältige Berühmtheit. Er soll durch den Böller so schwer verletzt worden sein, daß er gegenüber der B.Z. damals behauptete die Täter_innen hätten den Tod in Kauf genommen.

Wenn der Sprengkörper ein paar Sekunden eher detoniert wäre, hätte ich tot sein können. Mein Schutzhelm rettete mir das Leben. Diese Leute haben unseren Tod in Kauf genommen.

Zunächst war alles friedlich, bis immer mehr Halbvermummte in schwarzer Kleidung auftauchten. Sie bildeten eine Menschenkette, trugen Plakate mit Aufschriften wie ,,Bullen-Staat’. Dann gab es provokante Rufe und es wurde immer enger. Man hatte kaum noch Platz zum Atmen. Es gab erste Attacken mit Holzlatten. Deshalb setzte ich meinen Helm auf. Noch beim Zubinden knallte es plötzlich zwischen meinen Beinen.


Meine Hose war völlig zerfetzt. An beiden Beine erlitt ich Fleischwunden, trotz Sicherheitsstoff und Schützern.


...
http://aka.blogsport.de/2010/09/17/urteil-gegen-chef-der-23-berliner-einsatzhundertschaft/ (http://aka.blogsport.de/2010/09/17/urteil-gegen-chef-der-23-berliner-einsatzhundertschaft/)
Titel: 1. Polizist nach Angriff während Datenschutz-Demo 2009 verurteilt
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 23:03:54 Mi. 06.Oktober 2010
Zitat
Im ersten Prozess um Gewalt von Polizisten gegen Teilnehmer der Demonstration "Freiheit statt Angst" im vergangenen Jahr ist ein Beamter am Montag zu 4800 Euro Geldstrafe (nach Angaben von Prozessbeobachtern 80 Tagessätze à 60 Euro) verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sah es als erwiesen an, dass der 30-jährige Polizist am 12. September 2009 einem Angestellten mit der Faust in den Rücken schlug. Der Mann hatte zwei am Boden liegenden Personen aufgeholfen. Der Polizist hatte den Vorwurf der Körperverletzung im Amt bestritten. Eigenen Angaben nach hatte er einen Angriff befürchtet und den Mann zur Abwehr von sich weggestoßen.

Bei der Demonstration für Bürgerrechte und Datenschutz hatte ein Übergriff zwei anderer Polizisten für Empörung gesorgt, die einen Radfahrer verprügelt haben sollen. Das rabiate Vorgehen der Beamten gegenüber dem 37-jährigen Mann wurde gefilmt und im Internet veröffentlicht. Die Ermittlungen gegen die beiden Beamten stehen nach Angaben von Staatsanwalt Michael von Hagen kurz vor dem Abschluss.

Nach der Festnahme des Radfahrers war die Stimmung aufgeheizt. Der 30-jährige Angeklagte in dem nun vor dem Amtsgericht verhandelten Verfahren hatte das spätere Opfer, den heute 23-jährigen Angestellten, mehrfach des Einsatzortes verwiesen. Danach hätte sich der Helfer nicht dort aufhalten dürfen. Der Schlag des Beamten, der sich möglicherweise provoziert fühlte, sei aber nicht verhältnismäßig gewesen, urteilte das Gericht. Die erhöhte Stresssituation nach der Festnahme des Radfahreres wertete die Richterin strafmildernd.

Oliver Feldhaus, Referent der Bundestagsfraktion der Grünen, war einer der beiden Männer, denen der Angestellte aufhalf. Er selber sei von Polizisten völlig ohne Grund angegriffen und zu Boden gebracht worden, sagte der Referent am Rande des Prozesses. Feldhaus bezeichnete die Reaktion der Polizei als "absolut überzogen". (dpa)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizist-nach-Angriff-waehrend-Datenschutz-Demo-verurteilt-1101091.html (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizist-nach-Angriff-waehrend-Datenschutz-Demo-verurteilt-1101091.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Antimilitarist am 13:08:53 Fr. 08.Oktober 2010
Ich könnte jetzt etliche Anekdoten zur Polizeigewalt auf Demo`s ind GESA`s etc. schreiben, aber die meißten kennen`s ja ohnehin...

Was mich vielmehr interessiert.. In unserem "Rechtssystem" ist es ja so..

"Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden."

nur, wenn man einen Rechtswiedrigen Übergriff z.B. auf einer Demo sieht, und was dagegen machen will, wäre es nicht gerechtfertigt...

wie heißt es so schön... der Staat hat das Recht auf das Gewaltmonopol.....  :-X

und da, die Bullen - wie wir ja alle wissen - nur per hundertschaft markiert sind- kann man sie nicht mehr ermitteln. fast nicht...

mein Tipp: Fotografieren (Gesicht deutlich erkennbar) sammeln, einprägen, und wer weiß... vielleicht sitzt der nette Herr schon an nächsten Samstag Abend besoffen in der S-Bahn nach Steglitz...  >:D

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 12:58:21 Sa. 23.Oktober 2010
Woidboyz - Saubagage Teil2 (http://www.youtube.com/watch?v=B0eJoqX-HTk#ws)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: jensen-ex am 14:49:26 Fr. 24.Dezember 2010
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,736449,00.html (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,736449,00.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 15:11:54 Sa. 25.Dezember 2010
  ::)

Zitat
Zwei Polizeibeamte wurden
...
mit Schneebällen beworfen.
...
Die Polizisten stiegen daraufhin aus ihrem Fahrzeug
...
plötzlich
...
Schneebälle
...
Einsatz von Pfefferspray angedroht und dieses schließlich auch eingesetzt
...
Zur Unterstützung angeforderte Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft
...
Die Polizeibeamten leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs und Beleidigung ein. Verletzt wurde niemand.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/324266/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/324266/index.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 17:57:56 Do. 03.März 2011
Die Polizei: Dein Freund und Totschläger:
Zitat
Spandau - Ein 65-jähriger Mann ist am Mittwoch in einem Backshop in Spandau vom Tresenhocker gefallen und hat sich dabei schwer am Kopf verletzt. Nach Angaben der Polizei stürzte der Mann im Beisein von Polizisten, die von einem Sicherheitsdienst alarmiert worden waren. Der Mann soll sich geweigert haben, den Laden zu verlassen, obwohl er bereits Hausverbot hatte. Er trank weiter Wein. Im Polizeibericht heißt es, «nach kurzem Hin- und Herziehen» habe der Mann das Gleichgewicht verloren und sei rückwärts vom Hocker gefallen. Wegen einer schweren Kopfverletzung musste er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 17:54:59 Di. 08.März 2011
450 Menschen versammelten sich heute um 17 Uhr am U-BHF Bülowstrasse, um an den vor einem Jahr von Polizist_innen in Schöneberg ermordeten Slieman H. zu erinnern und gegen Polizeigewalt zu protestieren. Aufgerufen zu dem Protestumzug hatten Angehörige des Ermordeten, das Bündnis "No Justice - No Peace"

(http://media.de.indymedia.org/images/2011/03/301873.jpg)

http://de.indymedia.org/2011/03/301872.shtml (http://de.indymedia.org/2011/03/301872.shtml)


 http://www.flickr.com/photos/boeseraltermannberlin/sets/72157626077408935/ (http://www.flickr.com/photos/boeseraltermannberlin/sets/72157626077408935/)

(http://media.de.indymedia.org/images/2011/03/301875.jpg)

Schöneberg
Linken-Demo mit Beistand von Rockern

280 Personen haben am Samstagabend in Schöneberg friedlich „Gegen Polizeigewalt“ demonstriert. Linke Szene und Polizei waren überrascht, dass Mitglieder der Rockergruppe Bandidos an der Demo teilnahmen.


Anlass der Demonstration war der erste Todestag des 32-jährigen Slieman Hamade, der vor einem Jahr bei einem Polizeieinsatz starb. Linke Szene und Polizei waren überrascht, dass 15 Mitglieder der Rockergruppe Bandidos zu Beginn an der Demo teilnahmen. Der Hintergrund dieser erstaunlichen Mischung ist unklar.
Slieman Hamade hatte im Drogenrausch in der gemeinsamen Wohnung in der Elßholzstraße zunächst seine Eltern bedroht, worauf die Schwester die Polizei alarmierte. Mit Gewalt war der Mann dann auf die Beamten losgegangen. Diese hatten erfolglos versucht, ihn mit Pfefferspray zu stoppen. Dann stürzte Hamade die Treppe hinab und verletzte sich.

Bevor ein Arzt eintraf, setzte die Atmung aus.
Die Obduktion ergab, dass Hamade an inneren Blutungen starb, die Staatsanwaltschaft stellte deshalb die Ermittlungen gegen die eingesetzten Polizisten ein. Dies nahmen Familie und linksextremistische Szene nicht hin, sie sprechen von „Mord“. Die Demo durch Potsdamer Straße und Hauptstraße wurde von hochrangigen Beamten begleitet, darunter dem neuen Chef der Abteilung Aufklärung im Landeskriminalamt (LKA).

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/linken-demo-mit-beistand-von-rockern/3920202.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/linken-demo-mit-beistand-von-rockern/3920202.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 19:50:07 Di. 19.April 2011
Wunderschön! Uniformierter Berliner Hool pfeffert Joachim Haß, dem Leiter der Berliner Versammlungsbehörde, am Rande von NPD-Demo Reizstoff in die häßliche Fresse!  :D

Zitat
Am Rande einer Kundgebung der rechtsextremen NPD in Rudow kam es am Montagabend zu einem bizarren Zwischenfall. Als es auf der Lipschitzallee kurzzeitig zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten kam, sprühte ein Bereitschaftspolizist unvermittelt einem vermeintlichen Autonomen Pfefferspray ins Gesicht und wollte ihn festnehmen. Erst durch Hinweise von Journalisten, bemerkte der Polizist, dass es sich bei dem Mann um den in zivil gekleideten Chef der Berliner Versammlungsbehörde, Joachim Haß, handelte. Er war nach Polizeiangaben zuvor von mehreren Linken verfolgt worden und hatte einen der Angreifer mit seinem Schlagstock auf den Oberschenkel geschlagen.

In dieser Situation kam es zu der folgenschweren Verwechslung. Wegen der Pfefferspray-Attacke musste er von Sanitätern behandelt werden. Die Linken konnten in der Zwischenzeit entkommen.

Zuvor hatte Haß zwei Stunden mit gut sichtbarer Polizeiweste am Rande der NPD-Kundgebung gestanden. Ob der Pfefferspray Einsatz gegen seinen Vorgesetzten für den Polizisten dienstrechtliche Konsequenzen haben wird, soll jetzt geprüft werden. Haß geht seit Jahren regelmäßig zu Demonstrationen, um sich selbst ein Bild von den Einsätzen zu machen und wurde dabei noch nie von Linken oder Rechten attackiert.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-besprueht-seinen-chef-mit-pfefferspray/4079112.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-besprueht-seinen-chef-mit-pfefferspray/4079112.html)
Zitat
Gegen 19 Uhr verfolgten in der Lipschitzallee mehrere Personen, die offensichtlich dem linken Spektrum zuzuordnen waren, einen Polizeiangehörigen und versuchten, ihn körperlich anzugreifen. Der Beamte zog daraufhin seinen mitgeführten Schlagstock und schlug einem Angreifer damit auf den Oberschenkel. Ein uniformierter Polizist, der den Übergriff beobachtet hatte, eilte hinzu. Beim Einsatz des dienstlich gelieferten Pfeffersprays erlitt der zivile Beamte leichte Augenreizungen, die ambulant behandelt wurden. Die Angreifer flüchteten beim Eintreffen der Uniformierten.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341332/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341332/index.html)

(http://media.de.indymedia.org/images/2011/04/305192.jpg)
(http://media.de.indymedia.org/images/2011/04/305193.jpg)
(http://media.de.indymedia.org/images/2011/04/305191.jpg)
(http://media.de.indymedia.org/images/2011/04/305194.jpg)
http://media.de.indymedia.org/2011/04/305190.shtml (http://media.de.indymedia.org/2011/04/305190.shtml)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 19:25:59 Di. 03.Mai 2011
Mal was zum schmunzeln bzw. zum nachdenken...:)

Zitat
Pressemeldung
Eingabe: 03.05.2011 - 19:00 Uhr

Polizeibeamte durch Pfefferspray verletzt

# 1569

Zwei Angehörige einer Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei haben heute Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen Angehörige einer anderen Einsatzhundertschaft erstattet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden sie am Abend des 1. Mai gegen 22 Uhr 45 in bürgerlicher Kleidung im Bereich des Kottbusser Tores eingesetzt, als sie plötzlich von Pfefferspray getroffen und durch Faustschläge im Gesicht verletzt wurden.
Die beiden Polizisten traten anschließend aufgrund von Augenreizungen und Prellungen vom Dienst ab.
In diesem Zusammenhang sollen weitere sechs Polizeibeamte durch Reizgaseinwirkungen verletzt worden sein. Das Strafermittlungsverfahren wird durch die zuständige Fachdienststelle des Landeskriminalamtes mit Priorität bearbeitet.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/342962/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/342962/index.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: besorgter bürger am 01:34:24 Mi. 04.Mai 2011
Zitat
am Abend des 1. Mai gegen 22 Uhr 45 in bürgerlicher Kleidung im Bereich des Kottbusser Tores

so bekommt die Aussage des Herrn Glitsch(Polizeipräsident) eine in sich geschlossene Logik die man sonst nur von Sekten kennt  ;D

Zitat
„Ich bin ganz sicher, dass Pfefferspray nur dort eingesetzt worden ist, wo Angriffe auf Polizeibeamte stattgefunden haben.“

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12075010/62249/Berliner-Innensenator-und-Polizeipraesident-ziehen-positive-Bilanz-Mai.html (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12075010/62249/Berliner-Innensenator-und-Polizeipraesident-ziehen-positive-Bilanz-Mai.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: schwarzrot am 17:06:16 Do. 05.Mai 2011
Zitat
Wenn sich Polizisten gegenseitig beschuldigen, kommt Licht ins Dunkel
Der verletzte Polizeistaat

KOMMENTAR VON MARTIN KAUL

Man weiß ja gar nicht, worüber man sich mehr Gedanken machen soll: Darüber dass mittlerweile Polizisten die besten Kontrolleure der Polizei geworden sind? Oder darüber, dass inzwischen derartig viele Zivilbeamte im Einsatz sind, dass sich die Ordnungshüter bevorzugt gegenseitig verletzen?

Weil Polizisten in zivil am 1. Mai von ihren Kollegen erst mit Pfefferspray, dann mit Fausthieben verletzt worden sein sollen, haben sie nun Anzeige wegen "Körperverletzung im Amt" gegen ihre Polizeikollegen erstattet. Hört sich heftig an. Ist es auch. Denn es brauchte erst die zwei wehrhaften Polizisten, um die Debatte darüber zu ermöglichen, ob der Berliner Polizeieinsatz am 1. Mai mit rechten Dingen zuging.
Anzeige

Das Beispiel zeigt wie schwierig die externe Kontrolle von Polizeieinsätzen ist. In ihrem Live-Ticker am 1. Mai hatte die taz auf taz.de wiederholt von den massiven, teils gerechtfertigten, häufig aber auch unbegründeten Pfeffersprayeinsätzen berichtet, mit denen Beamte ab 22 Uhr am Kottbusser Tor in Berlin auch gegen Schaulustige vorgegangen waren. Polizisten spritzten dabei teils wahllos mit dem aggressiven Spray in die Menge - obwohl die Polizei vor Ort den gesamten Abend über keine einzige Warndurchsage gemacht hatte, die etwa auf die Härte und Unmittelbarkeit des Einsatzes hingewiesen hätte.

Wohlgemerkt: Pfefferspray kommt nicht aus dem Gewürzregal. Der Einsatz des Mittels kann zu bleibenden Schäden der Hornhaut führen. Wer es einsetzt, muss das in jedem Einzelfall begründen können. Stattdessen mussten in Berlin Kreuzberg nach Angaben von Sanitätern mehr als 150 Personen aufgrund von Augenverletzungen behandelt werden – ehe die Polizei dann noch durch das provisorisch eingerichtete Sanitätszentrum stürmte.

...

Tatsächlich wird die Beweisführung in diesen Fällen immer schwierig sein: Wer hat schon zufällig gefilmt wie er selbst plötzlich von Polizisten attackiert wird? Wer hat die Chuzpe mit Pfefferspray in den Augen die Kamera noch weiter hoch zu halten? Und wer will beweisen können, dass nicht vorher irgendetwas der Grund für die Attacke gewesen sein könnte? Im Detail ist die Aufarbeitung dieser Polizeieinsätze immer ein Problem. Doch wer am Abend des 1. Mai am Kottbusser Tor seine Augen trotz der pfeffrigen Nebelschwaden offen halten konnte, hat gesehen was da schief lief.

Den Blick dafür wird sich nun auch Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch zumuten müssen. Dass er sich erst von seinen ihm unterstellten Beamten dazu treiben lassen muss, ist peinlich genug. Immerhin aber gibt es diese Kultur der Kontrolle auch innerhalb der Polizei.

Sie müsste eigentlich für Zuversicht sorgen, wenn da nicht noch diese anderen Fragen wären: Wie gesund ist es eigentlich, auf die Selbstreinigungskräfte der Polizei zu vertrauen? Wie viele dieser wehrhaften Polizeibeamten gibt es überhaupt? Und was ja auch mal interessieren würde: Wenn am 1. Mai allein acht Beamte in Berlin durch Pfefferspray verletzt worden sind – zu wieviel Prozent bestand die aufgebrachte Demonstrantentruppe am Kottbusser Tor eigentlich aus Zivilpolizisten? Nicht dass die sich demnächst dann nur noch selbst vermöbeln.
http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/der-verletzte-polizeistaat/ (http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/der-verletzte-polizeistaat/)

Neben der pfeffersprayorgie auch haufenweise gesehen: Ständiges abfilmen von dokutrupps, ohne konkreten grund, grossflächige taschen und jackenkontrollen aller demobesucher.
Das hatten zwar gerichte als unrechtmässig gerügt.
Nur was schert es in Berlin die bullen, was gerichte anordnen.  >:(

Quarzhandschuhe, auch verboten, waren vermutlich auch mal wieder in gebrauch:
Zitat
Es sei kein typisches Demopublikum getroffen worden, sagt der Mann, der seit Jahren Verletzte bei Demos versorgt. "Das waren fast nur Punks, Ghettokids und Gaffer." Ihr Altersschnitt seit erstaunlich hoch gewesen. Etwa 25 Verletzte seien "weit über Ende 30" gewesen. Die Polizei habe wahllos in die Menge gesprüht. Einige Opfer hätten einen Schock erlitten. "Die halten sich für unbeteiligt und rechnen nicht mit einem Angriff". Umso traumatischer sei es, wenn sie urplötzlich attackiert würden, erklärte der Sanitäter.

Die sonst am Rande von Demonstrationen übliche chirurgische Erstversorgung sei am Sonntag nur selten notwendig gewesen, berichtete der Sanitäter. Die Art der Verletzungen spreche allerdings dafür, dass Schläge mit den bei der Polizei verbotenen, weil schlagverstärkenden Quarzsandhandschuhen ausgeführt worden seien. "Ein Nasenbein war richtig durch", sagte der Ersthelfer. Das sei mit normalen Handschuhen gar nicht machbar.
http://taz.de/1/berlin/artikel/1/polizisten-zeigen-polizisten-an/ (http://taz.de/1/berlin/artikel/1/polizisten-zeigen-polizisten-an/)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 20:21:51 Do. 05.Mai 2011
Und gleich noch etwas zum schmunzeln bzw. zum nachdenken...:):)

Zitat
Pressemeldung
Eingabe: 04.05.2011 - 18:40 Uhr

Polizist durch Faustschlag verletzt

Neukölln

# 1578

Ein Polizeibeamter des Landeskriminalamtes Berlin hat heute Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen einen bisher nicht bekannten Angehörigen einer Einsatzeinheit erstattet. Den Aussagen des Beamten zufolge befand er sich am Abend des 1. Mai zwischen 20 Uhr 30 und 20 Uhr 45 auf der Kreuzung der Karl-Marx- Ecke Hermannstraße, Hermannplatz und Hasenheide, als er im Nahbereich einer dort beendeten, unfriedlichen Demonstration von dem Faustschlag eines Polizeibeamten getroffen wurde.
Kurz zuvor war aus der unfriedlichen Menge ein Rauchkörper in Richtung der dort stehenden Polizisten geworfen worden. Der Beamte erlitt Prellungen im Gesichtsbereich, die ambulant behandelt werden mussten. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes für Polizeidelikte hat die Ermittlungen übernommen.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/343103/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/343103/index.html)
Titel: Polizisten wegen Misshandlung vor Gericht
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 19:49:14 Mi. 11.Mai 2011
Ich bin sprachlos. Nicht wirklich...
Zitat
Berlin - Zwei Bundespolizisten müssen sich heute vor einem Berliner Amtsgericht verantworten, weil sie im Bahnhof Alexanderplatz in Berlin-Mitte einen Mann misshandelt haben sollen. Einer der Polizisten hat laut Anklage den Mann festgehalten, während sein Kollege ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Der Mann soll zuvor an eine Wand gepinkelt haben. Um ihr Vorgehen zu vertuschen, haben die Beamten im Alter von 23 und 29 Jahren den Ermittlungen zufolge ihr Opfer zu Unrecht des Widerstandes und der Körperverletzung bezichtigt. Entsprechend falsche Angaben hätten die Polizisten bei ihrer Anzeige gegen den Mann und bei einer Zeugenvernehmung gemacht.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_30306450.php (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_30306450.php)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 15:19:38 Mo. 20.Juni 2011
Zitat
Gewalttäter in Uniform

Menschenrechtsorganisationen fordern Konsequenzen aus polizeilichen Gewalttaten. Große Differenz zwischen Ermittlungsverfahren und tatsächlichen Verurteilungen.
http://www.jungewelt.de/2011/06-17/046.php (http://www.jungewelt.de/2011/06-17/046.php)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 21:09:03 Mo. 20.Juni 2011
SZ (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/verletzung-nach-besuch-auf-polizeiwache-gewalt-auf-dem-revier-1.1109573): Münchener Polizei misshandelt die angeforderte rumänische Dolmetscherin. Sie soll zuviel Arbeit gemacht haben. So die Version der Dolmetscherin.
Die Polizei behauptet, die Dolmetscherin habe einen Zettel gehabt, auf dem der Name eines Mörders stand, ihn aber nicht herausgeben wollen -> unmittelbarer Zwang. Ob der Zettel, der der Dolmetscherin angeblich mit Gewalt abgenommen werden musste, im Nachhinein nochmal aufgetaucht ist, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Die Ermittlungen verlaufen nur schleppend: "Zunächst wolle man die [obligatorischen] Vorwürfe gegen die Frau [die Dolmetscherin] klären, dann sich mit deren Beschuldigung gegen die Beamten beschäftigen, dies sei üblich."




Titel: Jetzt Namensschilder bei Berliner Polizei!
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 17:23:10 Fr. 29.Juli 2011
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff hatte vor kurzem noch die Kennzeichnung von Polizisten mit dem Judenstern verglichen.
Nach jahrelangen Diskussionen werden Berliner Bullen jetzt endlich mit Namensschild oder fünfstelliger Dienstnummer individuell kenntlich gemacht.

Zitat
Neue Namensschilder werden verteilt - Polizei Berlin trägt jetzt Namen oder Nummer
Berlin

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Berlin werden zukünftig eine individuelle Kennzeichnung an der Dienstkleidung tragen, wobei sie zwischen ihrem Namen und einer fünfstelligen Dienstnummer wählen können.
Die Umsetzung der im Januar dieses Jahres von der Einigungsstelle vorgeschlagenen Kompromisslösung hat diese Woche begonnen. In den nächsten Tagen und Wochen erhalten alle uniformierten Polizistinnen und Polizisten ein an der Brusttasche der Dienstkleidung zu tragendes Schild, auf dem optional der Name oder eine individuelle fünfstellige Dienstnummer angebracht ist.
Mit der Neuregelung verbindet sich die Absicht, den Menschen in unserer Stadt künftig noch offener und bürgernäher begegnen zu können.
Da zwischen Name und Kennziffer situativ gewählt werden kann, nimmt die behördenweite Regelung auch Rücksicht auf all jene Polizistinnen und Polizisten, die in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit eine persönliche Gefährdung durch die namentliche Kennzeichnung befürchten.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/352864/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/352864/index.html)

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 21:19:03 Sa. 27.August 2011
Ob mit oder ohne Namensschild, Bullen bleiben dumme Schläger in Uniform. Siehe aktuell:

Zitat
Pressemeldung
Eingabe: 27.08.2011 - 17:45 Uhr
Ermittlungen gegen Polizeibeamten eingeleitet

Mitte

Die Polizei Berlin hat heute unmittelbar nach Bekanntwerden eines auf einer Internetplattform eingestellten Videos von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet. Das Video zeigt einen Beamten, der einen von zwei anderen Beamten getragenen und offenbar zuvor festgenommenen Mann schlägt. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen und führt diese mit Hochdruck.

Ort des Geschehens war nach den bisherigen Erkenntnissen eine Versammlung gestern Abend auf dem Alexanderplatz in Mitte. Dort hatten nach einem Spontanaufzug, der gegen 17 Uhr 30 am Brandenburger Tor gestartet war, mehrere Personen Zelte aufgebaut und sich darin niedergelassen. Die eingesetzten Beamten sprachen daraufhin Platzverweise aus, denen nicht nachgekommen wurde. Insgesamt wurden sieben Teilnehmer in eine Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Angaben der Einsatzkräfte leisteten fünf von ihnen bei der Zuführung zum Dienstfahrzeug teilweise erheblichen Widerstand. Hierzu fertigten die Polizisten entsprechende Strafanzeigen. Ob sich auch der in der Videosequenz erkennbare Mann unter den vorläufig Festgenommenen befand, ist zur Zeit noch nicht geklärt.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/356489/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/356489/index.html)

Berliner Polizei schlägt auf hilflosen Mann ein! (http://www.youtube.com/watch?v=Hm4S8SGrShc#ws)

Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: BGS am 22:35:34 Sa. 27.August 2011
Wie kann man nur derart roh auf einen wehrlosen Menschen einschlagen?

 :'(MfG
BGS
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 12:52:23 So. 28.August 2011
Längere Sequenz zur aktuellen Brutalo-Festnahme in Berlin:

aCAMPada Berlin "Empört euch!" Alexanderplatz 26.08.2011 brutalerfestname und staatsgewalt (http://www.youtube.com/watch?v=fwzUR7kaEzg#ws)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: antonov am 14:16:24 So. 28.August 2011
da hat man sich ja eine schöne truppe rangezüchtet

der im hellblauen hemd der trägt die verantwortung für seine chaotentruppe, der erinnert mich ein wenig an stasi

sitzt der schläger schon in der klappsmühle ? der scheint ja nicht mehr ganz dicht inne birne zu sein, und sowas ist bei der polizei, so ein abschaum, pfui

also die polizei brauch sich aber nicht wundern wenn sie nur noch verachtung beim volk erntet, mit solchen aktionen, und überhaupt auf die idee zu kommen in voller schutzausrüstung dort anzutretten spottet ja allem, ob die polizisten auch ne pampers an hatten ?
Titel: Berlin:Polizei erschiesst 53-Jährige
Beitrag von: Nikita am 23:16:54 So. 28.August 2011
indymedia.de:
Zitat
Die Berliner Polizei hat am Mittwoch, den 24. August, eine 53-jährige Frau in ihrer Wohnung erschossen. Zwei Wochen nachdem die Erschießung eines jungen Mannes durch Spezialeinheiten der Polizei in London einen Aufstand der britischen Jugend ausgelöst hat, zeigt die Berliner Polizei, dass auch ihrer Willkür, Macht und Gewalt mit einer gehörigen Portion Misstrauen zu begegnen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die genauen Umstände des tödlichen Polizeieinsatzes noch unklar. Nach Medieninformationen suchte die Polizei die Wohngemeinschaft der Frau im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf auf, um einen Vorführungsbeschluss des Amtsgerichtes Wedding zu vollstrecken.
Die Frau soll sich nach Eintreffen der Polizei in der Wohnung eingeschlossen und anschließend die Beamten mit einem Messer angegriffen haben. Nachdem die Polizisten zunächst Pfefferspray einsetzten, eröffnete der Beamte das Feuer auf die Frau. An den Folgen der Schussverletzung verstarb die Frau noch in der Wohnung, eine versuchte Reanimation war vergeblich. Die Berliner Polizei hüllt sich indes im Mantel des Schweigens und verweist auf laufende Ermittlungen zur Tat. Laut aktuellen Informationen der taz soll es sich bei dem Todesschützen um den Zugführer der berüchtigten Berliner Prügelhunderschaft 23 handeln. Diese fällt seit Jahren bei linken Demonstrationen wie den Protesten gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm mit massiver Polizeibrutalität auf. Der Vorfall reiht sich in eine Serie tödlicher Polizeigewalt ein, so wurde beispielsweise im Jahr 2010 Slieman Hamade zunächst in seiner Wohnung auf Grund angeblicher Ruhestörung in Berlin-Schöneberg mit Pfefferspray attackiert, woraufhin auch er verstarb. Erinnert wollen wir auch an Dennis „Jockel“ der in der Sylvesternacht 08/09 von einem Berliner Zivilpolizisten mit 8 Schüssen ermordet wurde. Für uns bleibt die Berliner Polizei weiterhin nicht „Freund und Helfer“ sondern „Richter und Henker“. Achtet auf Ankündigungen und organisiert Proteste gegen Polizeigewalt!

TAZ-Artikel:
 http://www.taz.de/Schiessende-Polizei/ (http://www.taz.de/Schiessende-Polizei/)!76995/

Informationen zu tödlicher Polizeigewalt bei „No Justice – No Peace“:
 http://nojusticenopeace.blogsport.eu/ (http://nojusticenopeace.blogsport.eu/)
  http://arab.blogsport.de (http://arab.blogsport.de)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Ratrace am 09:40:02 Mo. 29.August 2011
Zitat
sitzt der schläger schon in der klappsmühle ?
Dort kommen eher die hin, die sich gegen das System auflehnen. Der prügelnde Drecksbulle agiert ja nach offizieller Lesart "gesund" und ist ein Schützer und Hüter der öffentlichen Ordnung.

Mann, ich könnte immer mehr kotzen, wenn ich sehe, wie die Machteliten ihre Felle wegschwimmen und ihr krankes System kollabieren sehen und die zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung sowie vor allem ihre eigene Schissigkeit davor mit harten Repressionen und staatlicher Schnüffelei zu kompensieren versuchen.

Zitat
in voller schutzausrüstung
Fand ich auch lächerlich. Da ist ein dürrer Typ in Jeans und T-Shirt, und die Bullen kommen in Rudelstärke mit Schutzkleidung und verprügeln ihn. Mich würde interessieren, was die dazu gebracht hat. Was hat der T-Shirt-Träger angestellt, um so behandelt zu werden? Falscher Ort, falsche Zeit wahrscheinlich.

Auch Nikitas Link direkt über meinem Posting spricht Bände.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: MizuNoOto am 11:27:24 So. 18.September 2011
Wieder Bayern

Zitat
Noch immer haben sie sich nicht von dem Schock erholt: Im November drangen zwei Zivilpolizisten bei der unbescholtenen Familie ein und rangen sie nieder. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben - gegen die Familie.
       

Für Josef E. ist eine Welt zusammengebrochen. 26 Jahre lang war er Polizeibeamter, die letzten 20 Jahre bei der Polizeiinspektion Rosenheim, bis er 1988 nach einem schweren Verkehrsunfall vorzeitig pensioniert wurde. Auf die Polizei hat er nie etwas kommen lassen, und all die Jahre hatte er guten Kontakt mit den ehemaligen Kollegen. Erst letztes Jahr haben sie ihn eingeladen zur Besichtigung der neuen Einsatzzentrale in Rosenheim. Aber nach dem, was ihm und seiner Familie am 15. November 2010 zugestoßen ist, kann er den Anblick einer Polizeiuniform kaum noch ertragen. "Mir zieht's alles zusammen, wenn ich einen Polizisten sehe", sagt er.
SZ (http://www.sueddeutsche.de/bayern/folgenreicher-polizeieinsatz-in-rosenheim-achtung-ueberfall-1.1145077)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Troll am 18:53:41 Do. 13.Oktober 2011
Bayern kann's auch

Zitat
Es gibt mal wieder einen Fall von Polizeigewalt, bei dem die Verfahren gegen die Polizisten alle eingestellt wurden, und jetzt stattdessen die Opfer verfolgt werden. Und, besonders aromatisch, die Polizei hat einen geistig Behinderten und seinen blinden Vater verprügelt. Wenn das keine veritable Charmeoffensive ist! So verschafft man sich Sympathiepunkte in der Bevölkerung!1!!

Und hier ist die Verteidigung der Polizei:

Dass Vater und Sohn behindert seien, habe er nicht gewusst, sagte der USK-Beamte aus. Man sei vorab nur informiert worden, dass es sich um eine "Familie mit Gefährdungspotential" handle. Einer seiner Kollegen nannte letztlich als Grund für die Übergriffe die Beleidigungen des geistig Behinderten. Er hatte "Scheißbullen" gerufen.

Völlig klar, da muss man losprügeln! Das konnte ja keiner ahnen, dass die behindert sind! Und bei normalen Bürgern sagt ja auch keiner was, wenn wir die ins Krankenhaus prügeln. Die sollen sich mal nicht so haben jetzt mit den Behinderten, wir sind halt für Gleichberechtigung!

Die Polizei behauptete dann noch, die Familie habe sich wild um sich schlagend vor die beiden Opfer gestellt. Auch das fände ich noch keinen Grund, irgendjemanden zu verprügeln. Aber peinlicherweise hat dieses Mal der Video-Polizist verkackt und nicht die Kamera woanders hin gezeigt, als das Geprügel losging, und:

Ein Videoband, auf dem ein USK-Beamter den Zugriff aufgenommen hatte, zeigte nichts von einer Blockade. Stattdessen ist die Mutter mit ausgebreiteten Armen vor ihrem Sohn zu sehen. Sie ruft: "Er ist geistig behindert, mein Baby hat Angst."

Vielleicht hat die Bayernpartei ja doch recht und wir sollten diesen Morast der Gesetzeslosigkeit da im Süden mal abspalten. (Danke, Julia)

Quelle mit Link: Fefes Biog (https://blog.fefe.de/?ts=b069ccd7)

Und da fordert so manche politische Flachpfeife mehr Respekt und Sympathie für die Polizei, ob da Prügeln hilft?
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 19:47:28 Di. 20.Dezember 2011
Hier spricht Senor_Ding-Dong:

Zitat
Berlin – Zwei Polizeischüler haben am Dienstag einen dunkelhäutigen Mitschüler rassistisch beleidigt. Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ vertraute sich der 23-Jährige am Nachmittag einer Lehrerin an, die in der Landespolizeischule in Ruhleben unterrichtet.

Demnach hätten ihn ein 22- und ein 23-Jähriger als „Neger“ beschimpft und durch entsprechende Gesten beleidigt. Der Vorfall habe sich bereits gegen 9.30 Uhr ereignet. Die Lehrerin zeigte mit dem Schüler den Vorfall auf dem örtlichen Polizeiabschnitt an. Die Schüler wurden am Nachmittag vernommen.

Die für politisch motivierte Straftaten zuständige Abteilung Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.
http://www.berliner-zeitung.de/polizei/rassismus-zwei-polizeischueler-beschimpfen-mitschueler-als--neger-,10809296,11337338.html (http://www.berliner-zeitung.de/polizei/rassismus-zwei-polizeischueler-beschimpfen-mitschueler-als--neger-,10809296,11337338.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: KasparHauser am 15:04:18 Di. 02.Oktober 2012
Hier spricht KasparHauser

Ich wurde von Polizisten in Zivil, die nicht gekennzeichnet waren, völlig zu Unrecht
angegriffen und zum Krüppel gemacht, siehe meinen Blog
Polizeigewalt.blogger.de
Ganz unten stehen die Schriften meines Anwaltes und die Reaktion der Staatsanwaltschaft
sowie Kammergericht Berlin.

Ich habe mich an alle möglichen Medien gewandt.
Niemanden interessierte es.
Petition wurde abgewiesen.
Politiker aller Parteien versprachen Hilfe - und nichts geschah.

AI ist informiert und hat es leider nicht in der Broschüre verarbeitet.
Naja, waren noch andere Fälle, die aber wohl weniger kraß sind.
Denn ich bin gehunfähig mein Leben lang.

Der Polizeipräsident ist durch den Grünen Abgeordneten Benedikt Lux informiert.
Und nichts passiert, sogar die Opferrente wurde abgelehnt.
Naja, ist ja vieles in dem Blog mit Beweisen zu finden.
KH
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: KasparHauser am 15:10:30 Di. 02.Oktober 2012
Hier spricht KasparHauser

Es gibt Neuigkeiten.

Da ich Opferrente beantragt habe, mußte das SG dies bearbeiten.

Sicherheitshalber hatte ich auch einen Anwalt dabei.

Die drei Protokolle stehen unter
Polizeigewalt.blogger.de

Obgleich die Polizisten klar gelogen haben, erfolgt keine Strafanzeige durch das SG.
Und trotzdem wurde den Polizisten ein Irrtum unterstellt.
Diese hatten vor dem Angriff auf mich die Räume durchsucht, die Anmeldungen geprüft und
mit der ehemaligen Mitarbeiternin und dem Eigentümer gesprochen.

Der Polizist Fischer sagt ja sogar, weshalb sie gelogen haben.
KH
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 13:37:59 Di. 09.Oktober 2012
Zitat
Jüngst war im Fernsehen zu sehen, wie Polizisten in New York City einen Menschen mit 12 Schüssen töteten, der sie mitten in der Stadt mit einem Messer bedroht hatte. Jetzt ist etwas Ähnliches in Wedding passiert.

Berlin. Polizisten feuerten auf offener Straße, trafen einen Mann, der mit Messer und Axt bewaffnet war. Nur dank einer Notoperation überlebte er. Wie in New York gab es auch in Wedding gnadenlos neugierige Passanten, die das Geschehen per Handy filmten. Dort ist zu sehen, wie der schon angeschossene Mann, das Messer in der Hand, von einem Polizisten in den Nacken getreten wird und sich noch ein Polizeihund in ihn verbeißt. Das alles ist verstörend und macht Angst. Wer in einer Wohnstraße acht Schuss abgibt, riskiert, dass Passanten durch verirrte Kugeln verletzt werden.
http://www.fr-online.de/politik/nach-den-schuessen-in-wedding-wenn-polizisten-schiessen,1472596,20294850.html (http://www.fr-online.de/politik/nach-den-schuessen-in-wedding-wenn-polizisten-schiessen,1472596,20294850.html)

Zitat
Debatte um Schusswaffeneinsatz
Erst ermitteln, dann Schlüsse ziehen


(http://www.fr-online.de/image/view/2012/9/8/20352218,14911719,dmFlashTeaserRes,1111RTR1GM5I.jpg.jpg)
Anwärter zur Aufnahme in das SEK beim Schießtraining in Berlin.

CDU und SPD werten den Einsatz als „richtig und vernünftig“

Neue Waffen finden bei SPD und Opposition aber keine Zustimmung. Nur die CDU ist bereit darüber zu reden, „ob eine Ausrüstung mit Tasern ein adäquates Mittel ist“, sagte Peter Trapp vorsichtig. Denn die Waffe sei nicht unproblematisch und nur mit Spezialtraining anzuwenden. Benedikt Lux (Grüne) könnte sich die Geräte nur anstelle einer Schusswaffe vorstellen, fürchtet aber, dass die Hemmschwelle für den Taser-Einsatz zu niedrig ist.

CDU und SPD sehen den Einsatz gegen den mit Beil und Messer bewaffneten Mann nach jetzigem Kenntnisstand als „richtig und vernünftig“ (Tom Schreiber, SPD) und sogar „schulbuchmäßig“ (Trapp) an. Erst sei Verstärkung samt Hund gerufen worden, um die Lage zu beherrschen. Auch sei der gefährliche Angreifer vorschriftsmäßig erst angesprochen worden, Pfefferspray und Schlagstock wurden eingesetzt und erst nach Warnschüssen sei gezielt geschossen worden, um den Mann kampfunfähig zu machen. „Ich bin froh, dass die Polizisten den Mann aus dem Verkehr gezogen haben, bevor Dritte von ihm verletzt werden konnten“, sagte Schreiber.

Udo Wolf (Linkspartei) kritisierte allerdings, dass auf dem Video ein Polizist dem bereits am Boden liegenden Täter in den Nacken tritt. „Das geht gar nicht“, sagte Wolf. Christopher Lauer (Piraten) fragte, die Polizei vermittele den Eindruck, „Gewalttäter auch ohne scharfe Munition stoppen zu können, warum ist dies in Wedding nicht geschehen?“

Wolf will im Innenausschuss diskutieren, ob die Ausbildung der beteiligten Polizisten ausreichend sei. Schreiber warnte jedoch vor zu hohen Erwartungen: „Solche Vorfälle kann man nicht komplett üben. Das sind für die Beamten sehr belastende Ausnahmesituationen.“
http://www.fr-online.de/politik/debatte-um-schusswaffeneinsatz-erst-ermitteln--dann-schluesse-ziehen,1472596,20351816.html (http://www.fr-online.de/politik/debatte-um-schusswaffeneinsatz-erst-ermitteln--dann-schluesse-ziehen,1472596,20351816.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 18:15:22 Di. 09.Oktober 2012
Der Film zu obiger Meldung:

Polizei knallhart brutale festnahme in berlin Beinschuss, Schlagstock, Pfefferspray (http://www.youtube.com/watch?v=v8f_QCcHpv4#ws)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 23:58:26 So. 21.Oktober 2012
Zitat
Schwerverletzter nach Schusswaffengebrauch in Wedding im Krankenhaus verstorben

 Der bei einem Polizeieinsatz in Wedding durch mehrere Schüsse schwer verletzte Mann ist heute gegen 14 Uhr 20 in einem Krankenhaus verstorben. Wie bereits berichtet, wurde der mit zwei Messern und einer Axt bewaffnete 50-jährige Mann am Samstag, den 6. Oktober 2012 gegen 14 Uhr 20 in der Antwerpener Straße von Polizisten durch mehrere Schüsse schwer verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Klinikum informierte die Polizei heute Abend über den Tod des Mannes. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin am kommenden Montag durchgeführt werden wird.
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/376849/index.html (http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/376849/index.html)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: KasparHauser am 19:07:13 Mo. 14.Januar 2013
Hier spricht KasparHauser

Ich habe neue Informationen in meinen Blog
Polizeigewalt.blogger.de
gestellt.

U.a. lege ich mich mit dem Polizeipräsidenten an, der sich schützend
vor kriminelle Polizisten stellt.

Dabei brauche ich Hilfe.
Kennt jemand Journalisten oder Politiker, die hier unterstützen können?
KH
Titel: Polizeipräsident
Beitrag von: KasparHauser am 20:39:23 Mi. 16.Januar 2013
Hier spricht KasparHauser

Interessiert hier niemanden, daß der Polizeipräsident sich so verhalten hat, daß
er eigentlich zurücktreten müßte?

Zumindest, wenn es an die Öffentlichkeit kommt.

Und genau dafür brauche ich Hilfe.

Die Presse usw. verschweigt dessen solch ein Verhalten.
Bis es einer sagt, dann kommt die Meute.
KH
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Rudolf Rocker am 21:05:04 Mi. 16.Januar 2013
Hast Du schon mal versucht Kontakt zur Roten Hilfe aufzunehmen?
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 21:25:27 Mi. 16.Januar 2013
Zitat
Hier spricht KasparHauser
So ist es wohl. Ich kriege kein mit-jemandem-sprechen, kein Zuhören oder dergleichen mit. Hier spricht KasparHauser und mehr Interesse gibt es wohl auch nicht.
KasparHauser scheint auch ansonsten nicht in diesem Forum zu lesen.
Zitat
Interessiert hier niemanden, daß der Polizeipräsident sich so verhalten hat, daß
er eigentlich zurücktreten müßte?

Zumindest, wenn es an die Öffentlichkeit kommt.
Wenn eine Schweinerei oder Rechtsbruch und dessen Weg an die Öffentlickeit automatisch zu Rücktritten führen würden, hätten wir heute weder Polizeiführungen, noch Politiker.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Rudolf Rocker am 09:01:12 Do. 17.Januar 2013
Oder versuchs mal bei Amnesty International!

Ich kenne hunderte von Fällen, bei denen Menschen Opfer von Bullenübergriffen wurden.
Eine Anklage oder sogar Verurteilung der Täter ist in diesem System mit Sicherheit nicht zu erwarten. (Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen).
Dafür muss ein Systemwechsel her. Und diese Möglichkeit sehe ich zur Zeit definitiv nicht. Leider!
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: hanni reloaded am 13:18:03 Do. 17.Januar 2013
KasparHauser liest und antwortet grundsätzlich nicht.

Hetzt durchs Netz und postet seine "News".

Da ist kein Interesse seinerseits an uns, wir dienen hier nur als Veröffentlichungsplattform.
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: KasparHauser am 19:49:11 So. 31.März 2013
Hier spricht KasparHauser

Ich scheine einen Stalker zu haben - behauptet überall, ich würde nicht antworten.

Rudolf, Amnesty hatte sich schon eingeschaltet und einen Aufklärungsmangel der Staatsanwaltschaft kritisiert.
Jetzt beschäftigen die sich aber angeblich nicht mehr mit "Einzelfällen".

Rote Hilfe kenne ich nicht, habe es mir notiert.

Bisher habe ich mich aber an viele NGOs gewandt, die angeblich sich für Demokratie und/oder
Menschenrechte einsetzen. Bisher kam immer nur ein Verweis auf andere und keine Hilfe.

Auf Nachfrage wurde mir dann gesagt, man könne nichts machen.

Es wäre schön, wenn jemand den Link zu meinem Blog weitergibt.
Polizeigewalt.blogger.de

Immerhin habe ich jetzt für das PKH-Verfahren eine Zusage vom Kammergericht erhalten -
nachdem das Landgericht diese PKH noch mit haarsträubenden, erfundenen Argumenten abgelehnt hatte.
Diese Beschlüsse und die sehr gute Reaktion meines Anwaltes habe ich auch in den Blog gestellt.
KH
Titel: Verwirrter wird in Berlin von Polizei erschossen
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 11:20:20 Mo. 01.Juli 2013
Zitat
Tödlicher Schuss im Berliner Neptunbrunnen: Wer wurde eigentlich gefährdet?
Die Schüsse auf einen sich selbst verletztenden nackten Mann im Berliner Neptunbrunnen lassen Zweifel am deeskalierenden Verhalten der Polizei aufkommen
http://www.heise.de/tp/blogs/5/154536 (http://www.heise.de/tp/blogs/5/154536)

Mann wird in Berlin von der Polizei erschossen (http://www.youtube.com/watch?v=HQoJ4qE-VPc#ws)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Kuddel am 18:20:19 So. 29.November 2015
! No longer available (http://www.youtube.com/watch?v=PNjG22Gbo6U#)
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: schwarzrot am 18:35:38 So. 29.November 2015
Naja...
Zitat
semper aportos 1 day ago
Böhmi hat Polizei,
aber NSU hat Verfassungsschutz
Titel: Re:Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: jensen-ex am 13:21:11 Di. 27.Juni 2017
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-sex-und-alkoholeskapaden-hamburg-schickt-berliner-polizisten-nach-hause-a-1154627.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-sex-und-alkoholeskapaden-hamburg-schickt-berliner-polizisten-nach-hause-a-1154627.html)
Titel: Re: Berlin - Hooligans in Uniform
Beitrag von: Nikita am 20:37:36 Di. 05.April 2022
Polizist wegen versuchten Mordes vor Gericht

Der Polizist Torsten B. soll seine Sexpartnerin verprügelt und angezündet haben. Im Gerichtssaal wird das Leiden der Frau deutlich – eine Entschuldigung will sie nicht hören.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/neubrandenburg-warum-ein-polizist-eine-bekannte-angezuendet-haben-soll-a-09c75cae-52f5-4040-bc0c-30a50d8c4a56