Wo ist der Aufschwung? Einzelhandelsumsätze - Lohnentwicklung – Binnenkonjunktur

Begonnen von Sybilla, 15:06:07 Fr. 29.Oktober 2010

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Sybilla

Die Einzelhandelsumsätze steigen trotz positiv prognostizierter GFK Stimmungslage und Änderung der Berechnungsgrundlagen (methodische Verbesserungen) Pressemitteilung Nr.289 vom 18.08.2010  Neue Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz durch methodische Verbesserungen entgegen aller Prognosen, Erwartungen und Hoffnungen nicht nennenswert an.

Einzelhandelsumsatz im September 2010 real - nur - um 0,4% gestiegen


ZitatPressemitteilung Nr.393 vom 29.10.2010  - Einzelhandelsumsatz im September 2010 real um 0,4% gestiegen ... Im Vergleich zum August 2010 ist der Umsatz im September 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 2,4% und real um 2,3% gesunken

Anstieg der Tarifverdienste schwächt sich weiter ab


ZitatPressemitteilung Nr.394 vom 29.10.2010  - Anstieg der Tarifverdienste schwächt sich weiter ab  - WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen Juli 2009 und Juli 2010 um durchschnittlich 1,3%. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 1,2%.

Verbraucherpreise im Oktober 2010: Voraussichtlich + 1,3% gegenüber Oktober 2009

Zitat Pressemitteilung Nr.387 vom 27.10.2010  - Verbraucherpreise im Oktober 2010: Voraussichtlich + 1,3% gegenüber Oktober 2009


Fazit der Gesamtbetrachtung der Pressemeldungen

Von den multimedial verkündeten xxl – Aufschwung des BIP der Exportwirtschaft kommt weder in den Lohntüten der Arbeitnehmer noch in der Binnenkonjunktur noch bei den Einzelhändlern ein nennenswerter Impuls an. Der Zuwachs der tariflichen Monatsverdienste und der Anstieg der Verbraucherpreise gehen nahezu im Gleichschritt. Die Einzelhandelsumsätze verharren trotz  ,,methodische Verbesserungen" bei der Erhebung nahezu auf Vorjahresniveau. Ohne den ,,methodische Verbesserungen" (Pressemitteilung Nr.289 vom 18.08.2010) würde sich der Trend (Januar  - Juli 2010) der rapide sinkenden Einzelhandelsumsätze vermutlich fortsetzen.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

Sybilla

Die Einzelhandelsumsätze sind entgegen aller Prognosen und Vorhersagen der GfK überraschend und unerwartet stark eingebrochen.

Pressemitteilung Nr.440 vom 01.12.2010 - Einzelhandelsumsatz im Oktober 2010 real um 0,7% gesunken

Dieser Fakt legt die Vermutung nahe das, der multimedial verlautbarte Kaufrausch der Konsumenten nur die Wünsche der Politik aber nicht die Realität abbildet.

Der "Aufschwung xxl" kommt bei vielen Arbeitnehmern offensichtlich nicht an.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.


MizuNoOto

Wer soll auch was kaufen. Hier meine 50 Cent:

Bundesbank: Lohnsteueraufkommen im Q3 2010 im Vergleich zum Q3 2009 um 5,3% gesunken. Für alle, dies vergessen haben. Im Q3 2009 war offiziel noch Krise.
Quelle: querschüsse

Mal eine Frage an die gelernten DDRler. War das damals schlimmer?

@ P-Vogel
Der GSP hat ja immer recht. Nützt leider niemandem.

Strombolli

Mächtige entfernen sich immer mehr von der Basis. Hitler wollte sein Germania über alles, die SED tollstes Deutschland allerZeiten, die BRD höchstentwickeltes Wirtschaftssystem aller Zeiten... Maßstab für Universum   :evil:

Was bleibt ist der sichere Untergang, wenn die Lügen nicht mehr haltbar sind. Wann ist es endlich soweit?
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
Permanent angelogen & VERARSCHT IN DEUTSCHLAND! - Ich habe mit Dir fertig

Sybilla

Faktencheck: Kauflust der Konsumenten -  Lohnentwicklung – Kaufkraft der Arbeitnehmer

In diesen Tagen wird in vielen Medien vor allem in den öffentlich-rechtlichen TV, gleichklingend von der allmonatlich steigenden Kauflust der Verbraucher und einen Anstieg der Reallöhne berichtet. Weil dieser medial gefeierte Aufschwung weder bei uns noch bei unseren Freunden in der Geldbörse ankommt habe ich diese Meldungen einen Faktencheck unterzogen.

Einzelhandelsumsatz 2010

Das statistische Bundesamt meldet in der  Pressemitteilung Nr.042 vom 31.01.2011 Einzelhandelsumsatz 2010 real um 1,2% gegenüber 2009 gestiegen  - WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Jahr 2010 nominal 2,3% und real 1,2% mehr um als im Jahr 2009. Nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 (nominal – 3,7%, real – 3,1%) konnte der Einzelhandel damit wieder seine Umsätze steigern.

Das alleine zeigt eindeutig dass der Aufschwung xxl nicht bei den Konsumenten angekommen ist. Wenn ich nun zudem bedenke das es in 2010 je nach Bundesland bis zu 4 Verkaufstage mehr als 2009 gab relativiert sich das Umsatzplus gegen 0 zudem wurde die Berrechungsgrundlage und die Erhebung - methodische Verbesserungen  - der Zahlen im Sommer 2010 umgestellt.

Pressemitteilung Nr.289 vom 18.08.2010  Neue Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz durch methodische Verbesserungen

Faktencheck: Wir hörten das Weihnachtsgeschäft 2010 brummt auf hohen Niveau die Kauflaune der Konsumenten steigt.

Aber in Pressemitteilung Nr.042 vom 31.01.2011 ist zu lesen: ... Im Dezember 2010 erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen aus sieben Bundesländern nominal 0,3% mehr und real 1,3% weniger Umsatz als im Dezember 2009. Der Dezember 2010 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2009.

Warum bin ich nun nicht überrascht das der Einzelhandel im Dezember 2010 trotz eines zusätzlichen Verkaufstag um real 1,3% gesunken ist?

Weil es seit Jahren das gleiche "Spiellichen" ist... the same procedure as last year, ... die hinlänglich bekannten Medien verkünden in der Weihnachtszeit den Kaufrausch der Konsumenten der sich Ende Januar als ,,Kater oder Ente" der Einzelhändler und Medien entpuppt.

Lohnentwicklung im Faktencheck

In diesen Tagen wird in vielen Medien vor allem in den öffentlich-rechtlichen gleichklingend von steigenden Reallöhnen und einer anspringenden und das Wachstum unterstützende Binnenkonjunktur berichtet. Weil dieser medial gefeierte Aufschwung weder bei uns noch bei unseren Freunden in der Geldbörse ankommt habe ich auch diese Meldungen einen Faktencheck unterzogen.

Das statistische Bundesamt meldet in der Pressemitteilung Nr.047 vom 03.02.2011  -Reallöhne steigen 2010 um 1,4%

Die Lohnentwicklung 2010 war vor allem durch den Abbau der Kurzarbeit beeinflusst.
Das heißt die Steigerung der Löhne wurde nicht durch Einkommenszuwächse sondern durch den Abbau der Kurzarbeit gekennzeichnet.

Noch deutlicher wird das Absinken der Reallöhne im 10 Jahres- Vergleich

10-Jahres Bilanz der Lohnentwicklung - Bruttoverdienste pro Beschäftigtem zwischen 2000 und 2010 real um vier Prozent gesunken - Die Löhne und Gehälter in Deutschland sind zwischen 2000 und 2010 weit hinter den Gewinn- und Kapitaleinkommen zurückgeblieben. Die durchschnittlichen Bruttoverdienste pro Beschäftigtem sind real - also nach Abzug der Inflation - im vergangenen Jahrzehnt sogar gesunken: 2010 lagen sie um vier Prozent niedriger als im Jahr 2000...

Löhne bleiben weit hinter Gewinnen zurück

Warum bin ich nun nicht überrascht dass die Realeinkommen 2010 trotz eines Anstieg von 1,4 % (Abbau der Kurzarbeit) nicht zur Stärkung der Kaufkraft der Verbraucher beitragen?

Weil es seit Jahren das gleiche "Spiellichen" ist... the same procedure as last year, ... die hinlänglich bekannten Medien verkünden einen Anstieg der Einkommen/Kauflust der sich im Faktencheck als marginal oder nicht vorhanden entpuppt.

Inflationsrate

In diesen Zusammenhang möchte ich zuletzt einen Blick auf die Inflationsrate werfen.

Pressemitteilung Nr.037 vom 27.01.2011 Verbraucherpreise im Januar 2011: Voraussichtlich + 1,9% gegenüber Januar 2010

In 2010 erhöhten sich die Verbraucherpreise laut (statis) um 1,1 % der Anstieg der Inflation auf 1,9 % im Januar 2011 hat die ausgewiesene Erhöhung der Reallöhne auf 0,6 % reduziert.

Fazit:



Es gibt nicht den geringsten Grund zum euphorischen Jubel weder am Arbeitsmarkt noch im Einzelhandel und auch nicht bei den Arbeitnehmer und Konsumenten. Der Aufschwung xxl kommt vor allen in den Kassen ( siehe Graphik Hans Böckler Stiftung -  der Unternehmens und Vermögenseinkommen an.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

Sybilla

Faktencheck - Aufschwung

Die Inflationsrate steigt - Konsumenten haben immer weniger in der Tasche.
Reallöhne sinken weiter ab.
Einzelhandelsumsatz bricht erneut ein.


Die seit Januar trabende Inflation geht allmählich in eine galoppierende Inflation über Pressemitteilung Nr.278 vom 27.07.2011  Verbraucherpreise im Juli 2011: Voraussichtlich + 2,4 % gegenüber Juli 2010 VerbraucherpreisindexVon Juni 2010 + 0,9 % ist die Inflationsrate im Juli 2011 auf + 2,4 % angestiegen.

Nach dem die Tarifverdienste im April 2011 zum April 2010 nur um + 1,5 % zum April 2010 angestiegen sind haben die Arbeitnehmer/innen im Schnitt rund 1 % an Reallohnverlust zu tragen.Pressemitteilung Nr.282 vom 29.07.2011 Tarifverdienste im April 2011: + 1,5 % zum April 2010

Zufall oder nicht der Einzelhandelsumsatz ist im Juni 2011 real um 1,0 % gesunken /Pressemitteilung Nr.283 vom 29.07.2011 - Einzelhandelsumsatz im Juni 2011 real um 1,0 % gesunken

In der Lebenswirklichkeit von vielen Arbeitnehmer/Innen, die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen, kommt der medial generierte Aufschwung nicht an.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

Tiefrot

Dann hat mich mein Gefühl nicht getäuscht.
Danke für die Arbeit.  ;)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet die asozialen Medien ab !


Tiefrot

Noch mal dickes Danke.
Das erklärt mir auch, warum viele Leute eben nicht als Fachkraft
einen auskömmlichen Job bekommen. Das geht schon längst wie die
Helferlein (und selbst diese Jobs waren mal auskömmlich !) nur noch
über Sklavenhändler.  >:(
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
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reefshark

Hallole

Ja, der Aufschwung ;D ;D ;D

Herzlich willkommen im Fakeland...

Nicht nur die Elozahlen alle Monate neu, auch der ganze Statistikmüll
und diverse Jubelmeldungen sind komplett für´n Ar... ;D

Das Besch..... - System wird noch in 2011 einen Einbruch erleben,
je früher desto besser...
Der Spekulationsblase, die durch zuviel künstliches Geld erst möglich wurde, ist zu eliminieren!
So einfach ist das! >:D

Gruss

reefshark

Patrik

Nicht nur hier wird die Wirtschaft künstlich am Leben gehalten.

In Amerika pumpt man auch Geld in ein System das vom Kapitalismus zerfressen ist.

Strombolli

Getreu dem Motto "das nicht sein kann, was nicht sein darf". - Die Dreckskommunisten kännten ja mit ihrer Grundidee doch noch mal zum Zuge kommen.
deshalb schnell nochmal alle Horrorszenarien und Entartungen (!) der gescheiterten Kommunismus/Sozialismus-Experimente als reale, unmittelbare Gefahr hervorkramen und heraufbeschwören.  :evil:

Natürlich kann ich mich irren, aber in ihrer überheblichen Selbsttäuschung könnten die westlichen Macht- und Geldhaber demnächst von China überrollt werden. Wir, als Menschheit insgesamt, sind noch lange nicht da angekommen wo man weltweit gleiche Lebensbedingungen und gleiche Bildung hat. Das ist aber eine nicht aufhaltbare, nur verzögerbare Entwicklung.

Wenn der Chinese, Inder ...fragen kann: "Was ihr Deutsche baut die besten (bspw.) Autos? Wovon träumst du nachts? Das ist Technik von gestern.
Was will man auch mit nem Haufen ungebildeter, sich lieber gegenseitig beim F*** zuschauender Jugendlicher anfangen?" ... dann ist alles zu spät und die Herzchen von heute mit der grossen Fresse und den faschistisch verbrämten Illusionen kriegen den Mund nicht mehr zu, hatten aber im Gegensatz zu uns ein schönes Leben.

Weil wir es ihnen erlaubten und finanzierten.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

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Tiefrot

Mit Sicherheit wird mir die Gemeinde ins Sitzorgan treten, aber
denkt mal in Richtung virtuelles Geld, die Banker nennen es Buchgeld.
Diese Blase platzt so schnell nicht, gänzlich im Gegenteil.
Anderswo hatte ich es ja schon angerissen. Die Zahlenwerte werden beständig größer,
und so lange diese Massen von Buchgeld nicht realisiert werden müssen
(einen realen Gegenwert gibts dafür schon seit Jahrzehnten nicht mehr),
bricht gar nichts zusammen.
Viel mehr sehe ich Zeiten kommen, wo ein Brot 1 Million € kostet, eben weil
diese Buchgeldbestände enorm anwachsen werden, aber kein Gegenwert da ist.
Hier schließt sich der Kreis. Wir reden uns lediglich über heiße Luft in Rage.
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
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Strombolli

Womit wir wieder bei dem Zettel mit dem handschriftlichen Vermerk: "Dies sind 10.000 €" vom SB des Jobcenters wären. Wenn es nicht so real existenzbedrohend für unsereinen wäre, könnte man ja darüber lachen. Aber ich möchte von diesen verblendeten, selbstverliebten Irren nicht mehr bevormundet werden.

Und solange alle mit dem System mitschwimmen, allein schon durch Kreditaufnahme oder bspw. Fantasie Gebühren für irgendwas, solange gibt es keine reale Gefahr für dieses Schweinesystem.
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Tiefrot

Strombolli schrob:
ZitatUnd solange alle mit dem System mitschwimmen, allein schon durch Kreditaufnahme oder bspw. Fantasie Gebühren für irgendwas, solange gibt es keine reale Gefahr für dieses Schweinesystem.
Strombolli, ich muß dich an dieser Stelle leider enttäuschen.
Im Gegensatz noch zu den 80'er Jahren kratzt gezielter Konsumverzicht unsererseits keinen mehr.
Dieses ganze Buchgeldsystem ist zum Selbstläufer geworden soll heißen, niemand mehr wird die
Banken stürmen, um sein Geld unter die Matratze zu legen (siehe schwarzer Freitag 1929).
Die Welt-Wirtschaftskrise ist nur deshalb ausgebrochen, weil die Banken vor der
Notwendigkeit standen, das ganze Buchgeld zu realisieren.
Von daher auch die Bankenpleiten dieser Zeit.
Als virtuelles also nicht vorhandenes Geld kann es nicht verlorengehen.
Außer natürlich, einer verbaddelt den Zettel, auf dem die betreffende Zahl steht.  ;)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
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Judy

Bin etwas in Eile daher nur zwei kurze Gedanken:
In meiner Jugend konnte man von einem Teilzeitjob im Helferbereich seinen Lebensunterhalt bestreiten, komplett Wohnen und essen usw. ohne Stütze zu benötigen und hatte noch gut mehr als ein Sozialhilfeempfänger.

Lange, lange ist es her.
Zur Inflation sag ich nur Tauschringe und Regiogeld und generell unser Selbstversorger-Thread.

Strombolli

Ach tiefrot, Du bist ein oller Spielverderber: Laß mir doch die Illusion, wenn man deren doofe Spiele, wie bspw. Kreditaufnahme (Auslösen der Zinskette)
nicht mitmacht, dass "DIE" sich dann ärgern. Und wenn man das Geld, das irgendwelche Inkasso-Buden von einem wollen (Schulden aus dem Konkurs damals) niemals nicht bezahlt. Wenn man insgesamt (woher soll die Knete dafür auch kommen?) am Konsum nur ganz wenig teilnimmt?

Wenn viele das unausgesprochene Motto des Kapitalismus "Gib mir dein Geld! - Jetzt!" einfach nicht befolgen. Natürlich bin ich/sind wir nur ein Bruchteil des Schwarzen unter dem Fingernagel der Zeitgeschichte. Aber wenn die Hand mit der der Kapitalismus seine Opfer verspeist, insgesamt so richtig schwarz und dreckig wäre, vielleicht würde ihm das Fressen vergehen?

Das mit dem fiktiven Geld ... da stimme ich doch voll mit Dir überein. Ich versuche doch schon so zu leben, das ich Geld als total unnütz ansehe. Weil: Es kommt drauf aufs Konto und geht binnen Stunden wieder weg; für Miete, Strom, Telekommunikation, Sprit- und Autokosten, inkl. nötigster Versicherungen, Medikamente und Bezahlen der Systemstrafen (Gerichtskosten, erzwungene Gebühren & Schuldenraten...). Der Rest, wenn einer bleibt, soll zum Leben in der SGRD (Schwarz-gelben-Republik-Deutschland) reichen.

Dann kann ich eigentlich auf Geld scheissen und man kann mir nur was zum essen & trinken geben, für meine Bereitschaft alle paar Jahre wählen zu gehen. Wenn "SIE" uns schon keine richtige, gut bezahlte Arbeit geben wollen...

Mir steht dieses Dreckssystem der Lüge und gegenseitigen Verscheisserung, der Grosskotzigkeit so auf den Kranz ... ich kann es gar nicht krass genug ausdrücken!

Und dann kommt Troll mit seinem nachfolgendem Beitrag und reizt mich noch mehr.  ;)

Enteignen, das Pack. ...
Und eines Tages wird es so kommen! Seid euch sicher, Ackermänner dieser Welt! Lebt euer Leben ruhig in Saus und Braus, es könnte schon morgen damit vorbei sein und ihr geht nach Fukushima radioaktives Wasser saufen!
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

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Troll

ZitatDeutschlands Topmanager verdienen wieder prächtig: Durchschnittlich 4,5 Millionen Euro erhielt der Chef eines Dax-Konzerns 2010, gut 20 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009, wie aus einer jetzt veröffentlichten Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Ein einfaches Vorstandsmitglied kassierte mit durchschnittlich 2,9 Millionen Euro ebenfalls gut 20 Prozent mehr. Der durchschnittliche Arbeitnehmer kam laut Statistischem Bundesamt dagegen nur auf ein Plus von brutto 2,2 Prozent.

Quelle: StN

20% mehr, es gibt also durchaus Bereiche wo der Aufschwung angekommen ist, seid nicht immer so Egoistisch und schaut mal über den eigenen Geldbeutelrand hinaus.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Tiefrot

Du hast die Ironie-Tags vergessen.  ;)

Nein, keiner von uns kann über den Rand seines Geldbeutels raussehen.
Schon weil man sich vom dort zu sehenden Geld nix zu Essen kaufen kann.

Strombolli schrob:
ZitatAch tiefrot, Du bist ein oller Spielverderber
Sorry, ich schrobte das Ganze nicht, um dir den Spaß zu verderben.  ;)

ZitatLaß mir doch die Illusion, wenn man deren doofe Spiele, wie bspw. Kreditaufnahme (Auslösen der Zinskette)
nicht mitmacht, dass "DIE" sich dann ärgern.
Hmtja, diese Zeiten sind lange vorbei. Ärgert mich auch.  ;D

ZitatNatürlich bin ich/sind wir nur ein Bruchteil des Schwarzen unter dem Fingernagel der Zeitgeschichte. Aber wenn die Hand mit der der Kapitalismus seine Opfer verspeist, insgesamt so richtig schwarz und dreckig wäre, vielleicht würde ihm das Fressen vergehen?
Nein, nie nicht.

ZitatDas mit dem fiktiven Geld ... da stimme ich doch voll mit Dir überein.
Danke.  :D

Zitat
Ich versuche doch schon so zu leben, das ich Geld als total unnütz ansehe. Weil: Es kommt drauf aufs Konto und geht binnen Stunden wieder weg; für Miete, Strom, Telekommunikation, Sprit- und Autokosten, inkl. nötigster Versicherungen, Medikamente und Bezahlen der Systemstrafen (Gerichtskosten, erzwungene Gebühren & Schuldenraten...). Der Rest, wenn einer bleibt, soll zum Leben in der SGRD (Schwarz-gelben-Republik-Deutschland) reichen.
Falls du in der Lage bist, von Luft und Liebe zu leben, hast du ja alles.
Aber für gewöhnliche Menschen reicht es jetzt schon nicht. Egal, wo du einsparst.

ZitatMir steht dieses Dreckssystem der Lüge und gegenseitigen Verscheisserung, der Grosskotzigkeit so auf den Kranz ...
ich kann es gar nicht krass genug ausdrücken!
+1

ZitatEnteignen, das Pack. ...
Und eines Tages wird es so kommen! Seid euch sicher, Ackermänner dieser Welt! Lebt euer Leben ruhig in Saus und Braus, es könnte schon morgen damit vorbei sein und ihr geht nach Fukushima radioaktives Wasser saufen!
Siehe oben.  ;)
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Strombolli

Eine reiche Nord-Süd-Achse durchzieht Europa

Auf Telepolis (Heise) ist ein interessanter Artikel, den ich euch in eure Argumentation einfliessen lassen möchte.

Zitat:

>> Der Reichtum und damit auch die Kaufkraft sind in Europa sehr unterschiedlich verteilt. Das lässt sich auch wieder anhand der eben von GfK GeoMarketing veröffentlichten Übersichtskarte über die Kaufkraftdichte ersehen. Erfasst wird das das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung am Wohnort, abzüglich Steuern und inklusive Sozialleistungen, allerdings nur in Pro-Kopf-Durchschnittswerten pro Quadratkilometer, was also nichts über die lokalen Unterschiede der Kaufkraft der Menschen aus reichen und ärmeren Vierteln einer Stadt aussagt.

In allen 42 europäischen Ländern haben die Menschen nach den Schätzungen der GfK insgesamt um die 8,5 Billionen Euro im Jahr 2011 zur Verfügung, die sie nicht für den Lebensunterhalt benötigen, sondern die sie für Konsum ausgeben oder zum Sparen anlegen können. Durchschnittlich wären das 12.774 Euro pro Kopf, was 3,1 Prozent mehr als im Jahr zu wäre. Besonders die Türkei und die Ukraine hätten mit großem Wirtschaftswachstum zur Zunahme beigetragen.

Die Unterschiede sind allerdings gigantisch, so dass sich eine große Kluft durch Europa zieht. Man könnte von den reichen Achsenländern bzw. -regionen sprechen, die sich im Norden von Norwegen über Südengland, Belgien und Nordfrankreich bis nach Mittelitalien im Süden ziehen und Europa durchschneiden. Die größte Kaufkraft - Stand Januar 2011 - gibt es in Liechtenstein mit einem Pro-Kopf-Durchschnitt von 54.000 Euro, gefolgt von der Schweiz und Norwegen und den Regionen um Paris, München, Frankfurt und Helsinki.



Bild: GfK GeoMarketing    

Deutschland liegt an neunter Stelle nach Frankreich und Schweden mit 19.684 Euro. Nur sechs deutsche Kreise erreichen eine pro-Kopf-Kaufkraft, die das Niveau des ärmsten Kreises Norwegens übersteigt. Die Moldawier haben hingegen weniger als 1000 Euro. An zweitletzter Stelle kommt Ukraine. Trotz Wirtschaftswachstum ist die Kaufkraft nur doppelt so hoch wie in Moldawien. In Metropolen oder Regionen mit vielen Einwohnern ist normalerweise die Kaufkraft gegen über dem Rest des Landes höher, dabei sind die reichen Vorstadtgebiete, die Speckgürtel, meist deutlich wohlhabender als die Innenstädte. - Florian Rötzer

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Tolle Show. Alles ist so prima.  :evil:


Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

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