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Letzter Beitrag von BGS - Heute um 20:34:23
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MfG

BGS
#2
Heute war wieder eine Demo in Kiel, orgsnisiert von FFF. Kein Ahnung wer sonst noch aufgerufen hat, auf den klassischen linken Medien war nichts zu finden. Dementsprechend vor allem bürgerliches Klientel. Bruchlinien wurden trotzdem deutlich.
Ein Redner des DGB bezeichnete die Gewerkschaften als traditionell antirassistische Organisationen und da wisse er sich mit den Arbeitgebern einig. Mit denen würde hart gerungen, aber im Rahmen der Sozialpartnerschaft käme immer ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis heraus.  Mmmmmh naja also äääähm Leiharbeit, Saisonarbeiter*innen, Transportsektor? Da findet sich reichlich Wasser im angepriesenen Wein. Und in dem Wasser schwimmt wer? Richtig, zu einem guten Teil Migrant*innen. Könnte man jetzt als Teil einer rassifizierten Ausbeutung lesen. Oder man ignoriert es halt.

Weiter fiel dem Orga Team unangenehm auf, dass sich im Demozug ein Dutzend Pro-Palestinademonstrant*innen befanden. Deren "Free, free Palestine" wurde als antisemitisch aufgefasst und zog eine öffentliche Distanzierung der Demoleitung nach sich, nachdem die Umstehenden bei der Abschlusskundgebung die Pro-Palestina Sprechchöre gekonnt übertönten.

Am Schluss gab es die nachvollziehbare Kritik, dass beim Gedenken an die rassistischen Morde von Hanau weniger Menschen gewesen sind, als bei dieser Kundgebung.
Aber von derselben Rednerin auch die Verkürzung des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine auf einen Endkampf der freien Welt gegen ein faschistisches Regime, indem nur Unterstützer*innen der Ukraine und Putinverster*innen als Haltungsoptionen bleiben. Die Rednerin ist durch den Krieg unmittelbar familiär betroffen, das erklärt manches. Trotzdem, eine am Samstag in Kiel abgehaltene Friedensdemo als Anti-Ukraine Demo zu bezeichnen.. umpf.
#3
ZitatIch habe bei der FFF noch nie einen Klassenkämpferischen Standpunkt erlebt.

Na dann komm am 1.3.24 zum Klimastreik nach Nürnberg. Meine Mitstreiter führen auf der Demo ein offenes Mikrofon durch und wollen für den echten, den wissenschaftlichen Sozialismus werben.

FFF ist sicher eine Bewegung, deren Vorturner Reformen im bestehenden System wollen. Sie fordern aber eine sozial ausgewogene Politik und nicht: Laßt die Armen zahlen! Letzteres ist die Politik der abgefuckten Bundesregierung. Nicht die von FFF.

Wenn wir eine bessere Gesellschaftsordnung als den Kapitalismus wollen, müssen wir selbst dafür aktiv werden und versuchen, andere Leute davon zu überzeugen.
#4
https://www.deutschlandfunk.de/wagenknecht-laesst-abstimmungen-mit-der-afd-offen-100.html
ZitatBSW, hält es für möglich, dass eigene Anträge auch mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit bekommen könnten. Wagenknecht sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, entscheidend sei nicht, ob die AfD irgendeiner Forderung zustimme, sondern ob eine Forderung richtig oder falsch sei.
#5
Ökologie / DIE BAYERISCHE WOLFSVERORDNUNG...
Letzter Beitrag von counselor - Heute um 18:22:09
ZitatDIE BAYERISCHE WOLFSVERORDNUNG - Wer schürt die Angst vor dem ,,bösen" Wolf?

Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident (CSU), scheute bei der Jagd nach Wählerstimmen für die Landtagswahlen im Herbst 2023 auch den weiten Weg zu den Almbauern nicht. Ganz sorgender Landesvater erklärte er: ,,Der Wolf gehört hier nicht her!" (1)

Quelle: https://www.rf-news.de/2024/kw08/wer-schuert-die-angst-vor-dem-boesen-wolf
#6
Globalisiert / Aw: Internationale Bergarbeite...
Letzter Beitrag von counselor - Heute um 18:14:22
Zitat18. BERGARBEITERDEMONSTRATION - So was hat Neukirchen-Vluyn noch nicht erlebt!

Am gestrigen Samstag, dem 24. Februar 2024, fand die inzwischen 18. Bergarbeiterdemonstration ,,gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG – für eine lebenswerte Zukunft" statt – diesmal in Neukirchen-Vluyn. Die Veranstalter, die Regional- und Stadtgruppen der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF, legten Wert darauf, diese Demonstration als Teil des internationalen Kampftags gegen imperialistischen Krieg durchzuführen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2024/kw08/so-was-hat-neukirchen-vluyn-noch-nicht-erlebt

https://youtu.be/eSfp90pCZRk
#7
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Letzter Beitrag von Tiefrot - Heute um 17:48:07
Stimmt, das war ja noch was...  :)
#8
Sorry @Hartzhetzer, ich finde deine Beiträge immer nerviger.

Wir sind uns zwar einig in der Ablehnung der herrschenden Verhältnisse, doch ich suche nach Möglichkeiten, diese Verhältnisse anzugreifen. Du verbreitest jedoch nur das, was auch der Unternehmerverband und die Bundesregierung predigen: Du kannst zwar wählen, aber nichts ändern.

Es gibt keinen goldenen Pfad, der direkt in eine bessere Welt führt, ebsowenig gibt es eine Allmacht der herrschenden Klasse, die das Geschehen allein und auf ewig bestimmt. Die Herrschenden sind davon überzeugt, daß die immer heftigeren Krisen ihre Macht ins Wanken bringen und deshalb bauen sie ihre Möglichkeiten der Überwachung und Repression immer weiter aus. Sie glauben auch nicht mehr, daß eine Bürgerliche Demokratie in der Lage ist, ihre Macht auf Dauer zu garantieren, deshalb liebäugeln sie mit autoritären, faschistischen Herrschaftsformen. Weitere Alternativen wären Herrschaft im dauernden Ausnahmenzustand (von u.a. Macron bereits ausprobiert) oder Krieg als neue Normalität.

FFF ist keine revolutionäre Bewegung. Sie hat vieles getan, das man kritisieren kann und muß. In der Bewegung gab es aber immer auch gute Ideen und Strömungen. Die zu ignorieren, finde ich völlig daneben.

ZitatIch habe bei der FFF noch nie einen Klassenkämpferischen Standpunkt erlebt.

Ist in den stundenlangen Erklärvideos, die du so gern konsumierst, nicht vorgekommen?

Was ist denn mit dem Fronttransparent vieler FFF-Demos mit der Forderung "System Change - Not Climate Change!" oder mit "The wrong Amazon is burning!"? Oder das Bild in Beitrag #549: "Streik in der Schule, Streik im Betrieb! Das ist die Antwort auf eure Politik!"?

Ich habe eine der besten Reden jemals zum Thema Klimawandel gehört bei einem riesigen Klimastreik mit etwa 20.000 Teilnehmern (vor Corona) von 2 Leuten von FFF-Kiel-Gaarden. Sie haben mit einfachen und verständlichen Worten den Bogen geschlagen von den Klassenverhältnissen zum Klimawandel.

Es wurde beschrieben, wie die Auswirkungen des Klimawandels zuerst die Armen träfen, deren Wohnungen nicht gut isoliert sind, deren Wohnorte eher von Überschwemmungen und Erdrutschen bedroht sind, als die der Reichen. Sie könnten sich auch keine Klimaanlagen leisten. Die Reichen hingegen können ihren Wohnort beliebig wechseln und in mildere Klimazonen ziehen. Es wurde darauf hingewiesen, daß die Zerstörung der Umwelt nicht mit dem individuellem Konsum zu erklären und zu ändern ist, sondern mit dem Wirtschaftssystem, das auf Profitmaximierung und ewigem Wachstum geeicht ist.

Wie dieser Profithunger Überfischung und Landgrabbing hervorbringt, die Radikalausbeutung der Böden Ackerland in ausgelaugtes Brachland verwandelt. Hungerkatastrophen, Klimaflucht und Reiche, die mit Repression, Waffen und Kriegen gegen die verarmenden Menschen vorgehen. Damit gings über in das Thema, daß Militär und Krieg zu den größten Klimazerstörern gehören. (Dieses wichtige Argument höre ich selten.) All das fügte sich in der Argumentation wunderbar zusammen.

Und vom Krieg der Reichen gegen die Armen ging es weiter nach Rojava, wo man ein selbstverwaltetes Leben multietnisch und multireligiös zu organisieren versucht und eine ökologische Landwirtschaft aufbaut und gegen die militärischen Angriffe der IS und des Natostaats Türkei verteidigt. Damit endete der Redebeitrag und es ging weiter mit dem nächsten Beitrag, der online aus Rojava kam und sehr bewegend war.

Eine politischere und mitreißendere Rede habe ich selten gehört. Und die kam von FFF (Kiel-Gaarden).

Während ich dieses tippte, hat sich krapote mit seiner zurückhaltenden und diplomatischen Art geäußert. Mir fehlt es an der notwendigen Ausgeglichenheit und mir reißt der Geduldsfaden relativ schnell. Zum Beispiel bei sowas:

ZitatKlar, weil ich auch so viel Zeit und Geld über habe um täglich durch die Republik zu reisen um dann als kleiner niemand an irgendwelchen Tagungen und Demos teilzunehmen.

Dir fehlt es also an der Zeit, die die FFF-Kids gefälligst zu haben haben. Ich schätze mal, du bis zu beschäftigt mit Zockerei in virtuellen Welten und mit dem konsumieren von youtube Videos.

Revolutionäre Politik ist in deinen Augen "täglich durch die Republik zu reisen (...) um dann (...) an irgendwelchen Tagungen und Demos teilzunehmen.

Na, dein Politikverständnis erscheint mir ziemlich verkürzt.

Ach, genauso wie die AfD'ler wünscht du dir, daß andere in deinem Sinne mal ordentlich aufräumen und siehst dich ebenso als "als kleiner niemand".

Daß es aber die kleinen Niemande sind, die Revolutionen machen, will in deinen Schädel nicht rein. Dann müßtest du auch dein eigenes Leben hinterfragen. Alle gesellschaftlichen Änderungen sind von mutigen Minderheiten ausgegangen. Die Aufstände gegen Sklaverei wurden von Menschen gestartet, die keinerlei Aussicht darauf hatten, ein Ende der Sklaverei zu erleben.

Ich hatte dich an anderer Stelle gefragt, ob du jemals ein Flugblatt verfaßt oder verteilt hast. Sich mit 2 oder 3 Leuten in der Provinz zusammenzutun, hätte eine größere Bedeutung als ein Mega-Politevent in einer Großstadt. Ob du sowas mal versucht hast, habe ich auch gefragt.  Du hattest wohl Gründe, das nicht zu beantworten.
#9
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Letzter Beitrag von CubanNecktie - Heute um 14:41:15
Die Kriege der USA



#10
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Letzter Beitrag von CubanNecktie - Heute um 14:39:28
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