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Globalisiert / Re: USA: Der Untergang
« Letzter Beitrag von Nikita am Gestern um 22:36:20 »
Insulin ist keine 20 ct-Kopfschmerztablette und auch kein Lifestyle-Produkt, sondern teuer und überlebensnotwendig wie zu atmen oder Wasser. Es hängt aber vom Geldbeutel ab, ob man es bekommt in den USA. Das ist bösartig und menschenverachtend.

"9 out of the 10 diabetics who died from insulin rationing between 2017 and 2019 were uninsured."

4 In 5 Americans Who Need Insulin Have Taken On Credit Card Debt To Cover The Drug's Cost

A damning new study from CharityRx revealed just how crushing the financial burden is for people who use insulin to manage their diabetes. For people who have needed insulin for years, the results won’t come as a surprise but it does illustrate what a widespread problem insulin price-gouging has become.

79% of diabetics in the United States who rely on insulin said price increases have created financial difficulties. 4 in 5 people report taking on credit card debt to cover the cost, with an average debt of $9,000.

Of the group who said they’ve taken on debt, 83% had to worry about covering other expenses to afford their medication. 63% have felt the need to sell prized possessions to pay for insulin while half feared cutting back on food. 62% reported rationing or skipping doses—an extremely dangerous cost-cutting measure. 29% have even had insulin prices impact their ability to pay their rent or mortgage.


https://neverleave.substack.com/p/4-in-5-americans-who-need-insulin
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Betriebe Regional / Re: Fehmarnbelttunnel
« Letzter Beitrag von cyberactivist am Gestern um 22:19:51 »
Schöne Aktion, weil die Macht, die eben doch bei den Beschäftigten da ist, auch genutzt wird.
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Betriebe Regional / Re: Fehmarnbelttunnel
« Letzter Beitrag von Fritz Linow am Gestern um 22:09:35 »
Zitat
29.6.22
Arbeiter blockieren auf dänischer Seite Eingang zur Baustelle

An Dänemarks größter Baustelle wird gestreikt. Mehrere Hundert Beschäftigte an der Baustelle zum Fehmarnbelt-Tunnel haben die Arbeit wegen eines Streits über ihre Entlohnung niedergelegt. Kippt jetzt der Zeitplan?

Hunderte Arbeiter auf der dänischen Seite der Baustelle zum Fehmarnbelt-Tunnel haben wegen eines Streits über ihre Bezahlung ihre Arbeit unterbrochen. Der Streik habe am Dienstagmorgen begonnen und dauere an, teilte eine Sprecherin des Bauherren Femern A/S am Mittwoch mit.

(click to show/hide)
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article239640789/Fehmarnbelt-Tunnel-Jetzt-streiken-auf-daenischer-Seite-die-Arbeiter.html?
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=85300&fbclid=IwAR30MPDhpCGxQ7ufCFtZwFu_Z0FdeFHZusIG4wqe2oW56qg1vMRLkVZRBTs

Zitat
Raus auf die Straße: Die schlimme „Zeitenwende“ muss aufgehalten werden
Dem aktuellen Versuch vieler Redakteure und Politiker, die Gesellschaft zu militarisieren, muss jetzt schnell ein deutliches Zeichen entgegengesetzt werden. Weil viele einflussreiche gesellschaftliche Gruppen die unsoziale, umweltschädliche und selbstzerstörerische Politik der Bundesregierung gewähren lassen oder gar aktiv verteidigen, bleibt momentan vor allem die Straße als Forum. Den Meinungsmachern bei den Fragen „Verteidigung“ (Aufrüstung) und „Sondervermögen“ sollte dort ein großes „NEIN!“der Bürger entgegengestellt werden: Mit friedlichem Protest können sie an diesem Samstag (2. Juli) in Berlin dem aufziehenden Irrsinn die Gefolgschaft verweigern. Dann fordert ein großes Bündnis von Initiativen auf einer bundesweiten Demonstration eine „zivile Zeitenwende“. Von Tobias Riegel.

Zitat
Gegen die Schocktherapie von SPD und Grünen

Mit den erhobenen Forderungen kann ich mich gut identifizieren, auch wenn mir der Aufruf an mancher Stelle nicht weit genug geht. So werden unter anderem wichtige Forderungen wie etwa jene nach einem Ende der selbstzerstörerischen Wirtschaftssanktionen und nach einer Normalisierung im Verhältnis zu Russland weitgehend ausgespart. Andererseits kann eine solche Beschränkung des Appells gerade seine strategische Stärke sein, weil dann wie gesagt mehr Menschen angesprochen werden.

Und es sollten viele werden! Es ist jetzt zentral, die auf Kosten der Bürger vollzogene Militarisierung zu bekämpfen: Der Akt, in einem Moment der gesellschaftlichen emotionalen Besoffenheit ein obszön hohes „Sondervermögen“ durchzusetzen, kann nur als Schocktherapie bezeichnet werden. Dieses Vorgehen ist ein einziger Affront von SPD und Grünen gegen die Bevölkerung. Der Vorgang, bei dem jahrelang auf „leere Kassen“ verwiesen wird, wenn es um Bildung, Soziales oder Infrastruktur geht, dann aber urplötzlich 100 Milliarden für Waffen zur Verfügung stehen – allein dieser inakzeptable Vorgang müsste die Bürger massenhaft und friedlich auf die Straße treiben:

    Demo, 2.7., 14h, Bebelplatz, Berlin. Die Demonstration beginnt laut Initiatoren mit einer Auftaktkundgebung um 14 Uhr am Bebelplatz in Berlin und endet nach einer ca. einstündigen Laufdemo wiederum am Bebelplatz mit einer längeren Abschlusskundgebung.
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Theoriebereich / Re: Zur Migrationsfrage
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 21:35:59 »
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Forderung nach gleichen Wettbewerbsbedingungen:
Großer Streik auf Dänemarks größter Baustelle

300 polnische Bauarbeiter an der Fehmarnbelt-Querung fordern den gleichen Lohn wie ihre dänischen Kollegen. Streik überrascht Generalunternehmer: "Wir haben gerade neue Tarifverträge ausgehandelt.




Rund 300 Bauarbeiter haben ein Machtwort gesprochen und wollen erst dann wieder zur Arbeit gehen, wenn sie den gleichen Lohn wie ihre dänischen Kollegen erhalten.

Das ist die Botschaft der polnischen Arbeiter des Konsortiums Femern Link Contractors (FLC), das die neue Fehmarnbelt-Querung zwischen Dänemark und Deutschland baut.

Die Baustelle in Rødby auf Lolland ist das größte Bauprojekt in der dänischen Geschichte.

- Sie wollen den gleichen Lohn wie ihre dänischen Kollegen bei FLC und sind unzufrieden, dass sie in den letzten zwei Monaten keine Prämie erhalten haben, wie sie ausgehandelt und vom Unternehmen versprochen worden war, sagt Rasmus Pedersen, Teamleiter bei der Femern-Aktion für 3F Lolland.

Zu FLC gehören u. a. die französische Vinci Construction und die dänische Per Aarsleff. Das Konsortium wird den 18 Kilometer langen Femern-Tunnel und die Fabrik zum Gießen der gigantischen Tunnelelemente bauen.

Derzeit arbeiten 700-800 Personen an dem Projekt für FLC.

Dänische Arbeiter unterstützen Forderung nach gleichem Lohn


Laut Rasmus Pedersen von 3F Lolland ist es den polnischen Arbeitern gelungen, einige ihrer dänischen Kollegen dazu zu bringen, ihren Protest gegen die ungleiche Bezahlung bei dem Projekt zu unterstützen.

- Sie ist ziemlich historisch. Wir haben sie gedrängt, die Arbeit wieder aufzunehmen, aber sie scheinen sehr stur zu sein, und es ist schwer vorstellbar, dass sie die Arbeit wieder aufnehmen, wenn es keinen Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den polnischen Arbeitnehmern und FLC gibt, sagt Rasmus Pedersen.

Unter anderem verhandeln zwei polnische Gewerkschaftsvertreter im Namen der polnischen Bauarbeiter bei FLC.

Bei dem Streit geht es angeblich darum, dass die dänischen FLC-Beschäftigten rund 185 Kronen pro Stunde erhalten, während ihre polnischen Kollegen rund 140 Kronen verdienen.

FLC verteidigt die ungleiche Entlohnung damit, dass die Polen im so genannten "Village" leben, einem Arbeitsquartier in der Nähe der Baustelle, das speziell für die von weit her kommenden Projektarbeiter eingerichtet wurde.

Allerdings hat der Projekteigentümer, Femern A/S, die Kosten für den Bau der Werkswohnungen übernommen, und die polnischen Bauarbeiter sind bereit, diese selbst zu bezahlen, wenn sie den gleichen Lohn wie die dänischen Arbeiter erhalten können.

Bauunternehmer vom Streik überrascht

Beim Generalunternehmer FLC hat man wenig Verständnis dafür, dass sich die Beschäftigten des Unternehmens zu diesem Zeitpunkt für einen Streik entscheiden.

In den letzten Monaten hat FLC zwei neue lokale Tarifverträge mit den Gewerkschaftsvertretern der polnischen Arbeitnehmer abgeschlossen, sagt Jess Hansen, Industrial Relations Manager bei FLC.

- Wir haben im Mai und rückwirkend verhandelt, so dass die Lohnerhöhung in Kürze ausgezahlt wird. Daher ist es für uns eine große Überraschung, dass die Arbeiter streiken", sagt er.

Nach Angaben von Jess Hansen haben die polnischen Arbeiter ihre Forderungen nach einer Lohnerhöhung auf rund 25 Kronen pro Stunde angehoben, statt der ausgehandelten Lohnerhöhung, die geringer ausfiel.

Er selbst hat bereits mehrere Treffen mit Gewerkschaftsfunktionären, der Gewerkschaft und seiner eigenen Geschäftsleitung gehabt.

- Aber im Moment sind wir von Arbeitsniederlegungen und Blockaden betroffen. Und es ist schwer zu kontrollieren, was vor sich geht, wenn 300 Leute schreien, dass sie die Ergebnisse ihrer eigenen Gewerkschaft nicht akzeptieren", sagt er.

Nach Angaben von Jess Hansen sind weitere Treffen zwischen den Parteien geplant.

Die FLC hat eine klare Forderung nach allen Treffen, bevor sie wieder einen Dialog zur Änderung der Bedingungen für die Beschäftigten führen wird.

- Es ist eine Bedingung von unserer Seite, dass die Arbeitsniederlegung aufhören muss", sagt Jess Hansen.
https://fagbladet3f.dk/artikel/kaempe-strejke-paa-danmarks-stoerste-byggeplads?utm_campaign=28062022&utm_medium=email&utm_source=Newsletter
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Bevor der Linkspartei-Diskussionsstrang weiter zerschossen wird, sollten wir die Diskussion über Erwerbslosigkeit und keine Zeit und keine Kraft hier fortsetzen:

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,329545.msg375688.html#msg375688
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Theoriebereich / Re: Arbeit und linke Politik
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Gestern um 21:04:30 »
Es ist schon bitter, wenn man der Arbeit seine Zeit und seine Kraft, manchmal auch seine Gesundheit schenkt.

Oft ist man dann platt und hat weder Zeit noch Energie etwas darüber hinaus zu machen. Auch betriebliche Arbeit wird nicht nur im Betrieb gemacht. Man muß sich auch außerhalb der Arbeit treffen um zu diskutieren oder vorzubereiten, auch gemeinsam mit Leuten, die nicht aus dem Betrieb sind. Flugblätterverteilen MUSS sogar von Leuten übernommen werden, die nicht im Betrieb sind und nicht deshalb entlassen werden können.

Wenn es aber darum geht, wer helfen kann, ist es schon bitter, wie schwer es ist jemanden zu finden. In aller Hergottsfrühe vor einem Betrieb zu stehen, ist nicht sonderlich beliebt.

Wenn man glaubt, Erwerbslose hätte überhaupt mehr Zeit für politische Aktivitäten wird die Erfahrung machen, daß die am wenigsten dabei sind. Da findet man doch eher Leute, die auch anderwärtig beschäftigt sind und sich trotzdem die Zeit nehmen. Ein merkwürdiges Phänomen, das man durchaus diskutieren sollte.

Ich höre aber auch von berufstätigen Linken ab und zu den Spruch, dass ich als Erwerbslose ja Zeit für dies und das  habe...

Was ist denn daran falsch?

Daran ist falsch, dass viele Erwerbslose durch sind durch Behördenterror, krank sind und in einem ständigen Überlebenskampf, den der Durchschnittsmensch nicht erahnt. Da bleibt keine Kraft mehr für irgend etwas sonst. Oft entstehen Sozialphobien, psychische Probleme, schwere Antriebsstörungen. Und wer halbwegs auf den Beinen steht, wird in 1 Euro-Jobs, Sinnlosmaßnahmen oder Umschulungen gewzwungen.

Danke Nikita! @# 670
Zudem hat nicht jede,r x beliebig Fremde  über meine Zeit zu bestimmen, ohne zu wissen, wie mein Tagesablauf oder meine Situation  aussieht!
Ohne obendrein  meiner Situation auch nur annähernd Abhilfe bieten zu können.

Außerdem wurde hier im Forum schon geklärt, dass es nicht gewollt ist, dass man aus Hartz IV raus kommt.
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Danke Nikita! @# 670
Zudem hat nicht jede,r x beliebig Fremde  über meine Zeit zu bestimmen, ohne zu wissen, wie mein Tagesablauf oder meine Situation  aussieht!
Ohne obendrein  meiner Situation auch nur annähernd Abhilfe bieten zu können.

Außerdem wurde hier im Forum schon geklärt, dass es nicht gewollt ist, dass man aus Hartz IV raus kommt.


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Zitat
Parteitag in Erfurt: Die Linke unterstützt Nato-Kriegskurs gegen Russland

„Allgemeine Begeisterung für seine Perspektiven, wütende Verteidigung des Imperialismus, seine Beschönigung in jeder nur möglichen Weise – das ist das Zeichen der Zeit“, schrieb Lenin in seinem Klassiker „Der Imperialismus“. Die Vorherrschaft des Finanzkapitals über die Gesellschaft und der Kampf zwischen den Großmächten um die Aufteilung der Welt im Ersten Weltkrieg hatten, wie der spätere Führer der Oktoberrevolution betonte, „zum geschlossenen Übergang aller besitzenden Klassen auf die Seiten des Imperialismus“ geführt.

Treffender könnte man auch den Parteitag der Linkspartei in Erfurt am vergangenen Wochenende nicht charakterisieren. Inmitten des eskalierenden Nato-Stellvertreterkriegs in der Ukraine, der immer direkter die Gefahr eines Dritten Weltkriegs heraufbeschwört, hat sie selbst ihre rhetorische Kritik an der Nato abgelegt und sich offen als Kriegspartei präsentiert. Den Parteitag prägte eine hysterisch Atmosphäre, in der zahllose Sprecher unter dem Applaus der Delegierten für einen härteren Kurs gegen Russland trommelten.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2022/06/29/link-j29.html
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Die Linke wird eine Partei
« Letzter Beitrag von Nikita am Gestern um 18:48:18 »
Daran ist falsch, dass viele Erwerbslose durch sind durch Behördenterror, krank sind und in einem ständigen Überlebenskampf, den der Durchschnittsmensch nicht erahnt. Da bleibt keine Kraft mehr für irgend etwas sonst. Oft entstehen Sozialphobien, psychische Probleme, schwere Antriebsstörungen. Und wer halbwegs auf den Beinen steht, wird in 1 Euro-Jobs, Sinnlosmaßnahmen oder Umschulungen gewzwungen.
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