China Daily.: Foxconn bedauert Selbsttötungen von Mitarbeitern

Begonnen von Pinnswin, 08:01:10 Do. 20.Mai 2010

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Pinnswin

http://www.heise.de/jobs/meldung/Foxconn-bedauert-Selbsttoetungen-von-Mitarbeitern-1000549.html

ZitatIn diesem Jahr haben sich Medienberichten zufolge bereits sechs chinesische Mitarbeiter des taiwanischen Auftragsfertigers Foxconn das Leben genommen. Zwei weitere Mitarbeiter haben ihre Selbsttötungsversuche überlebt, berichtet die englischsprachige Tageszeitung China Daily. Die Polizei untersuche die Todesfälle, es sind aber noch keine  Informationen über die Motive der Verstorbenen bekannt. Nachdem sich diese Woche in Shenzen eine 24-jährige Mitarbeiterin getötet hat, drückte Foxconn laut einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sein Bedauern aus.

Das Unternehmen beteuert, die Arbeitsbedingungen in seinen Fertigungsstätten seien "Weltklasse". Die Foxconn-Firmenleitung hatte bereits nach einer Selbsttötung im Juli 2009 eine Telefonhotline für die Mitarbeiter eingerichtet, berichtet das Wall Street Journal. In diesem Monat seien ein Beratungszentrum eingerichtet, externe Experten hinzugezogen und Freizeitprogramme ausgeweitet worden.

Foxconn fertigt unter anderem Hardware für Apple, HP, Dell und Sony. In Shenzen beschäftigt das Unternehmen rund 300.000 Menschen, in der Volksrepublik China insgesamt 800.000 Menschen. 1999 betrug die jährliche Selbsttötungsrate in China nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 14 pro 100.000 Einwohner. Dagegen haben sich in den vergangenen Jahren laut Wall Street Journal jährlich jeweils ein oder zwei Foxconn-Mitarbeiter das Leben genommen.

Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn waren 2006 Gegenstand einer Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmen und der China Business News, die einen Bericht über angebliche Missstände veröffentlicht hatte. Eine von Apple initiierte Untersuchung hatte einige Vorwürfe entkräften können, allerdings sollen Überstunden um 35 Prozent über dem Maximum gelegen haben. Zu einem Viertel der untersuchten Zeit haben Angestellten mehr als sechs Tage in Folge gearbeitet.
Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski

Kuddel

ZitatDer Fall Foxconn:
Selbstmordserie in Mega-Fabrik erschüttert China

Unheimliche Selbstmordserie bei dem Elektronik-Riesen Foxconn in China: Am Dienstag stürzte sich bereits der elfte Mitarbeiter in diesem Jahr vom Fabrikdach in Shenzhen. Sind die Arbeitsbedingungen in dem 300.000-Mann-Werk Schuld?



Protest gegen Foxconn in Hongkong. Die Selbstmordserie lenkt den Blick auf die
Arbeitsbedingungen in dem Riesenkonzern


Eine Serie von Selbstmorden unter seinen Arbeitern plagt den weltweit größten Elektronik-Hersteller Foxconn. Am Dienstag starb erneut ein Mitarbeiter, nachdem er vom Dach des Werkes im südchinesischen Shenzhen gestürzt war, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Es war der neunte Todesfall und elfte Sturz dieser Art in der Fabrik in diesem Jahr. Zwei Mitarbeiter wurden bei versuchten Selbstmorden schwer verletzt.

Die Selbstmorde lösten eine heftige Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei dem taiwanesischen Hersteller aus, der für Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell, Sony oder Nokia produziert. Der Vorsitzende der Hon-Hai-Gruppe, zu der Foxconn gehört, bestritt am Montagabend in Taipeh, dass schlechte Behandlung der Beschäftigten hinter den Selbstmorden stecken könnte. "Foxconn ist kein Ausbeuterbetrieb", sagte Terry Kuo. Das Unternehmen versuche aktiv, Selbstmorden vorzubeugen. Kuo hob hervor, dass die breite Berichterstattung über die Fälle möglicherweise zur Nachahmung angeregt haben könnte. Erst am Freitag hatte sich ein Mitarbeiter des Werkes in Shenzhen umgebracht.

In der Fabrik arbeiten allein 300.000 Menschen. Foxconn beschäftigt in China insgesamt 800.000 Mitarbeiter. Während das Unternehmen schlechte Arbeitsbedingungen bestreitet, klagen Beschäftigte über lange Arbeitszeiten, hohen Druck, niedrige Bezahlung, strenge Disziplin und schlechte Behandlung durch Vorgesetzte. Viele leben isoliert in Wohnheimen auf dem Werksgelände.
DPA
http://www.stern.de/wirtschaft/news/der-fall-foxconn-selbstmordserie-in-mega-fabrik-erschuettert-china-1568875.html

Kuddel

ZitatElektro-Riese Foxconn: Weiterer Suzid bei Apple-Lieferant

Ein weiterer Mitarbeiter des weltweit größten Elektronik-Herstellers Foxconn im südchinesischen Shenzhen hat Suizid begangen. Das Unternehmen beliefert auch Apple.

HB PEKING. Der neue Todesfall ereignete sich nur wenige Stunden nachdem der Vorsitzende des taiwanesischen Mutterunternehmens Hon-Hai mit einer Gruppe von Journalisten die Fabrik besucht hatte, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

In dem Werk hat es eine Serie von Selbstmorden gegeben. Es war der zehnte tödliche Zwischenfall und zwölfte Sturz dieser Art in der Fabrik seit Jahresanfang. Zwei Mitarbeiter wurden zudem bei versuchten Selbstmorden schwer verletzt. Zuvor hatte der Hon-Hai-Chef Terry Kuo den Reportern das Unternehmen gezeigt, um Vorwürfe über schlechte Arbeitsbedingungen als Ursache zu entkräften.

Vor Mitternacht sprang dann allerdings wieder ein Beschäftigter vom Balkon des siebten Stocks eines Wohnheimes in den Tod, wie Augenzeugen beobachteten. Die Polizei sprach von einem Selbstmord. In der Fabrik arbeiten mehr als 300 000 Beschäftigte. Foxconn fertigt für Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell oder Sony.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektro-riese-foxconn-weiterer-suzid-bei-apple-lieferant;2589084

Kuddel

ZitatNach einer Serie von Selbstmorden von Beschäftigten in China greift der weltweit größte Elektronikhersteller Foxconn zu drastischen Mitteln: Die Beschäftigten erhielten einem Pressebericht zufolge einen Brief, in dem sie sich schriftlich verpflichten müssen, sich nicht selbst zu töten.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2686514_Selbstmordserie-in-China-Arbeiter-sollen-Suizid-Verzicht-erklaeren.html
;D

Aloysius

In diesem Artikel ist der Original Brief als Photo und eine Übersetzung ins Englische.

http://www.dailytech.com/article.aspx?newsid=18526

Wirklich unglaublich
Reden wir drüber

admin

ZitatFoxconn-Mann stirbt nach Dauereinsatz
Ein weiterer Mitarbeiter des iPhone-Herstellers Foxconn ist gestorben, vermutlich an Arbeitsüberlastung. Der Konzern wird seit Jahresbeginn von einer Selbstmordserie erschüttert.


Ein chinesischer Arbeiter des weltgrößten Elektronikherstellers Foxconn  ist nach Angaben seiner Familie in Folge der harten Arbeitsbedingungen gestorben. Der 27-Jährige starb bereits am 27. Mai, teilte die US-Organisation China Labour Watch am Donnerstag mit. In der Erklärung hieß es, der Mann arbeitete nach Angaben seiner Familie mehr als einen Monat am Stück in Nachtschichten, manchmal 24 Stunden ohne Pause.

Der Foxconn-Mutterkonzern, die taiwanische Hon Hai Precision Industry sagte, sie sehe keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und der Arbeit. "Wir haben uns die Angelegenheit angesehen und nichts gefunden, was den Vorwurf, dass es einen Zusammenhang mit der Arbeit gibt, bestätigt." Man wolle nicht über die spezifische Todesursache spekulieren.
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:apple-ausruester-foxconn-mann-stirbt-nach-dauereinsatz/50122143.html

ManOfConstantSorrow

ZitatEinige Universitäten, darunter die Beijing, die Tsinghua, zwei Hong Konger Unis und eine aus Taiwan haben eine Untersuchung über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn durchgeführt. Gefragt wurden 1736 Beschäftigte in 12 Fabriken. Festgestellt wurde, daß die ArbeiterInnen im Durchschnitt mehr als 80 Überstunden im Monat zu leisten haben (36 sind nach chinesischem Gesetz erlaubt!). Vor allem PraktikantInnen werden ausgenutzt. Die müssen eine Zeitlang in Fabriken arbeiten, um ihren Abschluß anerkannt zu kriegen; dabei sollten sie aber was lernen. Bei Foxconn werden sie genötigt, 10 Stunden oder länger am Band zu stehen. Medizinische Untersuchung wird bei ihnen ebenfalls vernachlässigt. Foxconn beschäftigt in der VR China etwa 900 000 Menschen.
Quelle: China Daily, Macau Daily Times, 9.10.10
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

ZitatApple-Zulieferer
Foxconn-Belegschaft droht neue Sparrunde

Erst Anfang des Monats entlarvte eine Studie, dass sich die miesen Arbeitsbedingungen beim weltgrößten IT-Auftragsfertiger nicht verbessert haben. Nun kündigt der Konzernchef auch noch ein knallhartes Sparprogramm an. Was Mitarbeiter entsetzen dürfte, beschert der Aktie das höchste Tagesplus seit 2009.
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:apple-zulieferer-foxconn-belegschaft-droht-neue-sparrunde/60053919.html

Siebdruck

Massenschlägerei in Fabrik des iPhone-Produzenten
... http://www.golem.de/news/foxconn-massenschlaegerei-in-fabrik-des-iphone-produzenten-1209-94729.html

ZitatMehrere tausend Arbeiter einer Fabrik des taiwanischen Auftragsherstellers Foxconn waren in der Nacht zum Montag in eine Massenschlägerei verwickelt. Foxconn erklärt, es sei ein privater Streit gewesen. Chinesische Internetnutzer bezweifeln das.

Arbeiter einer Fabrik von Foxconn haben sich in der Nacht zum Montag eine Massenschlägerei geliefert. Der taiwanische Auftragshersteller schloss die Produktionsstätte daraufhin für den Montag. Die Ursache für den Tumult ist unklar.

Auslöser für den Krawall soll ein Streit gewesen sein. Dieser sei gegen 23 Uhr Ortszeit in einem Wohnheim in der Nähe der Fabrik in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, ausgebrochen. Die Schlägerei sei eskaliert - schließlich seien 2.000 Personen an der Massenschlägerei beteiligt gewesen, berichtet die BBC unter Berufung auf Foxconn.
Verletzte und Festnahmen

Die Polizei habe die Unruhen gegen 3 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ist erst am Montagmorgen um 9 Uhr wieder Ruhe eingekehrt. Zwischen 10 und 40 Personen wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben des Dienstes Techweb.com.cn kamen zehn Menschen ums Leben. Mehrere Personen wurden festgenommen. Laut Xinhua waren 5.000 Polizisten im Einsatz.

Der Grund für die Auseinandersetzung ist nicht klar. Die Polizei untersuche die Angelegenheit noch, berichtet Xinhua. Foxconn erklärte laut BBC, es habe sich um eine persönliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Arbeitern gehandelt, die eskaliert sei. Die Schlägerei habe nichts mit den Arbeitsbedingungen zu tun.
War Wachpersonal beteiligt?

Im Forum des Internetanbieters Baidu war jedoch die Rede davon, dass die Schlägerei ausgebrochen war, nachdem Wachpersonal einen oder mehrere Arbeiter geschlagen hatte. In dem Forum wurden auch Fotos veröffentlicht, die den Tumult in Taiyuan sowie Zerstörungen in der Fabrik zeigen sollen.

Die Fabrik in Taiyuan hat 79.000 Beschäftigte. Es ist unklar, was dort produziert wird. Foxconn wollte sich nicht dazu äußern, ob in Taiyuan das iPhone 5, das Apple kürzlich vorgestellt hat, gebaut wird. Foxconn war in der Vergangenheit mehrfach wegen der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. So hatten sich in den vergangenen Jahren mehrfach Arbeiter das Leben genommen.
Sagt der Foerster zu einem Jungen, der Pilze sammelt:
"Die sind doch alle giftig!"
"Macht nichts", meint das Kind, "die verkaufe ich an der Autobahn."

Siebdruck

Wie China aus Europas Krise Profit schlägt
... http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article107303572/Wie-China-aus-Europas-Krise-Profit-schlaegt.html

ZitatChina mag für Griechenland wie der Retter in der Not erscheinen. Doch die Volksrepublik stützt mit ihrem Kapital nicht das internationale System, sondern treibt ihre globale Strategie voran.
Von Yuriko Koike

...
Sagt der Foerster zu einem Jungen, der Pilze sammelt:
"Die sind doch alle giftig!"
"Macht nichts", meint das Kind, "die verkaufe ich an der Autobahn."

Kuddel


Kuddel

ZitatStreiks bei chinesischem Apple-Zulieferer
Foxconn-Mitarbeiter protestieren gegen Druck bei iPhone-Fertigung

Die Auseinandersetzungen beim chinesischen iPhone-Fertiger Foxconn halten an. Nach Angaben einer Gewerkschaft, sollen mehrere Tausend Arbeiter gestreikt haben, weil sie zu schlecht ausgebildet würden, um dem hohen Prouktionsdruck und den Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Foxconn bestreitet die Streiks.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streiks-bei-chinesischem-apple-zulieferer-foxconn-mitarbeiter-protestieren-gegen-druck-bei-iphone-fertigung-1.1488855

Siebdruck

http://www.krone.at/Digital/Foxconn_dementiert_Selbstmordversuch_in_Fabrik-Proteste_bestaetigt-Story-356724

Zitat Foxconn dementiert Selbstmordversuch in Fabrik

Nach Berichten über Proteste in einer Foxconn- Fabrik in Shenzhen, bei denen sich eine junge Frau vom Dach einer Fabrik gestürzt haben soll, schaltet sich nun der taiwanesische Auftragsfertiger ein. Foxconn bestätigt, dass einige Arbeiter aus Protest gegen ihre geplante Versetzung in ein anderes Werk auf ein Dach gestiegen seien, dementiert jedoch Berichte, wonach sich eine Frau in die Tiefe gestürzt haben soll.

Der Technik- Blog "Kotaku"  hatte kürzlich über die Frau berichtet, die sich aus Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen vom Dach der Foxconn- Fabrik in Shenzhen gestürzt haben soll. Sie habe aber überlebt, hieß es. Drei weitere Mitarbeiter sollen ebenfalls auf das Dach des Gebäudes gestiegen sein und gedroht haben, sich in den Tod zu stürzen.

Protestierende Arbeiter besetzten Dach

Der weltgrößte Auftragsfertiger für elektronische Geräte dementiert den Bericht jedoch. Eine Reihe von Arbeitern habe sich kürzlich auf das Dach der Fabrik in Shenzhen, der Nachbarstadt Hongkongs, zurückgezogen, so Foxconn. Das Unternehmen hätte ihnen zuvor angeboten, wegen geplanter Veränderungen in der Produktion in einem anderen Werk anzufangen.

"Als Folge des Streits haben sich die betroffenen Beschäftigten am Dach eines Campus- Gebäudes gesammelt und sind dort geblieben, bis die lokalen Behörden eintrafen", zitiert das IT- Nachrichtenportal "CNET"  Foxconn. Der Disput sei friedlich gelöst worden und niemand sei dabei verletzt worden. Alle Berichte, die das Gegenteil behaupten, seien "total ungenau".

Immer wieder Selbstmorde bei Foxconn

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn, der für Unternehmen wie Apple, HP, Lenovo, Samsung oder Sony produziert, hat in der Vergangenheit durch Berichte über - durch schlechte Arbeitsbedingungen ausgelöste - Selbstmordserien unter seinen Arbeitern traurige Berühmtheit erlangt. Um derlei Vorfälle künftig zu verhindern, hatte Foxconn damals Gehaltserhöhungen angekündigt und Anti- Selbstmord- Netze rund um seine Fabriken gespannt. Es sollen sich seit Anfang 2010 mindestens 14 Foxconn- Mitarbeiter aus Protest gegen die herrschenden Arbeitsbedingungen das Leben genommen haben.
Sagt der Foerster zu einem Jungen, der Pilze sammelt:
"Die sind doch alle giftig!"
"Macht nichts", meint das Kind, "die verkaufe ich an der Autobahn."

Fritz Linow

ZitatBessere Bedingungen bei Foxconn

Im Frühjahr 2010 machte eine Serie von Suiziden den Apple-Zulieferer Foxconn weltweit bekannt. Die Firma versprach damals Besserung. Tatsächlich sind die Arbeitsbedingungen besser geworden. Das liegt aber nur zum Teil am internationalen Druck.
(...)
So hängen heute Netze an den Foxconn-Gebäuden, um Suizide zu verhindern. In den vergangenen vier Jahren gab es nur noch einen Todesfall.
http://www.tagesschau.de/ausland/foxconn-101.html

Rudolf Rocker


Nao

In China gibt es Initiativen von Schülern und Studenten, die sich um Betriebsarbeit kümmern und mit ihren Mitteln gegen Ausbeutung kampfen.

SACOM (Students and Scholars against Corporate Misbehaviour) hat ein Video produziert, das zum Thema paßt:
http://de.labournet.tv/video/6383/die-wahrheit-uber-das-apple-ipad

Nao

SACOM startet eine neue Kampagne.

http://islaveat10.hk/

Darauf befinden sich ihre neuesten Kampagenvideos (bisher nur mit engl. Untertiteln).

Nao

Nun auch in großen deutschen Medien:

ZitatApple gibt zu, dass Schüler illegal fürs iPhone schufteten

Berufsschulen in China schicken regelmäßig Schüler in die Werke des Apple-Zulieferers Foxconn. Dort arbeiten sie für das neue iPhone X länger als erlaubt. Wer sich weigert, riskiert offenbar seinen Abschluss.



Foxconn-Mitarbeiter in einer Fabrik in der chinesischen Provinz Guangdong

Apple hat eingeräumt, dass sein Zulieferer Foxconn in China Schüler in überlangen Schichten zur Fertigung des neuen iPhones beschäftigt hat.

Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass 3000 Schüler aus dem zentralchinesischen Zhengzhou bis zu elf Stunden am Tag für das taiwanische Unternehmen Foxconn gearbeitet hätten. Nach chinesischem Recht sind aber maximal 40 Stunden in der Woche erlaubt.

Die "Financial Times" berichtet, sie habe mit mehreren Schülern zwischen 17 und 19 Jahren über die Arbeitsbedingungen gesprochen. Demnach seien sie von ihrer Berufsschule zu den dreimonatigen Praktika gezwungen worden. Sie sollten Arbeitserfahrung sammeln, sonst würden sie keinen Abschluss bekommen.

1200 Kameras montieren - pro Tag

"Wir wurden von unserer Schule gezwungen, hier zu arbeiten", sagte eine 18-Jährige zur "Financial Times", die an einer Schule eine Ausbildung zur Zugbegleiterin macht. Die Arbeit in der Fabrik habe nichts mit ihrer Ausbildung zu tun, sie habe jeden Tag bis zu 1200 Kameras in dem neuen iPhone X montiert. Apple hatte kürzlich sein neues iPhone X präsentiert. Es ist so teuer wie kein anderes Smartphone des Herstellers je zuvor.

Die Schule wollte den Fall nicht kommentieren. Laut "Financial Times" beschäftigt die Fabrik in Zhengzhou jedes Jahr zwischen August und Dezember Tausende Schüler und Studenten. Demnach kann die Zahl der Mitarbeiter in dieser Zeit von 100.000 auf 300.000 steigen. In diesem Jahr sei der Bedarf sogar noch größer gewesen. Neben Apple montiert Foxconn auch die Geräte für andere Firmen, zum Beispiel für Sony, Microsoft und Samsung.

Nicht die ersten Vorwürfe gegen Apple und Foxconn

Laut Foxconn sei das Praktikumsprogramm mit lokalen Behörden und mehreren Berufsschulen abgestimmt worden. Apple betont, die Schüler hätten freiwillig gearbeitet und seien für die Mehrarbeit bezahlt worden. Dennoch sei es nicht erlaubt gewesen, dass die Jugendlichen so viele Überstunden machen. So etwas werde es in Zukunft nicht mehr geben, so Apple. Außerdem sei ein Spezialistenteam vor Ort, das mit dem Management ein System zur Vermeidung solcher Vorfälle ausarbeiten soll.

Es sind jedoch nicht die ersten Vorwürfe gegen Apple und seine Zulieferer. Schon 2010 sollen 25.000 Schüler kurzzeitig für Foxconn in China gearbeitet haben. 2013 gab es ähnliche Vorwürfe. Mitte November hat Amnesty International Apple und anderen Herstellern zudem vorgeworfen, von Kinderarbeit im Kongo zu profitieren.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/iphone-x-apple-raeumt-illegale-ueberstunden-chinesischer-schueler-ein-a-1179811.html

Fritz Linow

Zitat24.2.18
Mehrere Protest-Aktionen vor dem Apple Store in Wien

Die NGO für Menschenrechte will auf die schlechte Bezahlung bei Apple-Zulieferern in Shenzhen aufmerksam machen.

Am Samstag eröffnete der erste Apple Store in Wien – mit vielen Securities und langen Menschenschlangen von Wartenden und gleich zwei Protestaktionen. Die Menschenrechts-NGO Südwind möchte den Wirbel beim Opening auf der Kärntner Straße nutzen, um auf die ausbeuterischen Arbeitsbedingung bei der Herstellung von Apple-Geräten hinzuweisen. Attac machte auf die Steuerhinterziehung des Konzerns aufmerksam.

Zustände in Shenzhen

Südwind kritisiert die niedrigen Löhne und die Ausbeutung von Jugendlichen in Fabriken, die im Auftrag von Apple produzieren. Der Mindestlohn von rund 300 Euro pro Monat für die Arbeitern des Apple-Zulieferbetriebes Foxconn in Shenzhen, China, ist seit 2012 kaum gestiegen. Im Vergleich dazu haben sich die Lebenshaltungskosten in der Region verdoppelt. Die Menschen sind laufend gezwungen Überstunden zu arbeiten.

In den Sommerferien werden offenbar auch chinesische Schüler zur Arbeit in der Fabrik eingespannt, wie Recherchen der Organisation SACOM ergeben haben. ,,Verpflichtende Praktika zwingen sie in den Fabriken der Umgebung zu arbeiten", so Südwind.

,,IT-Konzerne wie Apple profitieren von der Ausbeutung von Menschen. IT-Konzerne müssen Verantwortung übernehmen und ihre Produktion ohne die Verletzung von Menschenrechten gewährleisten", fordert Konrad Rehling von Südwind bei der heutigen Straßenaktion.
https://futurezone.at/digital-life/suedwind-protestiert-gegen-arbeitsbedingungen-vor-apple-store/400004894

Nao

ZitatFoxconn:
Illegale Arbeitsbedingungen bei Amazon-Zulieferer

Amazon hat derzeit das gleiche Problem, das Apple vor einigen Jahren hatte: Der Zulieferer Foxconn beutet seine Arbeiter aus, um Produkte wie den Kindle herzustellen.


Zu viele Überstunden, zu schlechte Bezahlung, zu viele Tagelöhner – in einer chinesischen Fabrik des Hardwareherstellers Foxconn, der für Amazon den Lautsprecher Echo und den E-Book-Reader Kindle baut, wurde systematisch gegen Arbeitsschutzgesetze verstoßen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation (NGO) China Labor Watch. Amazon habe die Verstöße zugegeben und arbeite daran, sie zu beseitigen, berichtet der Guardian unter Berufung auf eine entsprechende Erklärung des Unternehmens.

China Labor Watch hatte von August 2017 bis April 2018 die Bedingungen in der Foxconn-Fabrik in Hengyang in der chinesischen Provinz Hunan untersucht. Dort werden vor allem Produkte für Amazon hergestellt. In dem fast 100 Seiten langen Prüfbericht werden verschiedene Gesetzesverstöße aufgelistet. So seien 44 Prozent der Arbeiter in der Fabrik Tagelöhner, die bei Krankheit nicht bezahlt und bei zu wenigen Aufträgen unbezahlt nach Hause geschickt werden. Chinas Gesetze verbieten jedoch, dass ein Unternehmen mehr als zehn Prozent Tagelöhner einsetzt.

Der Bericht stellt außerdem fest, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter der Fabrik in Spitzenzeiten bis zu 100 Überstunden pro Monat machten. Erlaubt sind maximal 36 Überstunden pro Monat. Dabei bekamen die Tagelöhner die Überstunden wie normale Arbeitszeit bezahlt und nicht den erhöhten Stundensatz, den reguläre Angestellte der Firma erhalten.

"Unethisch und illegal"

Ein Mitarbeiter der NGO hatte einen Monat lang als Tagelöhner in der Fabrik gearbeitet. Die völlig erschöpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden in den kurzen Pausen an ihren Werkbänken einschlafen, berichtete er.

In einem Brief an Amazon-Chef Jeff Bezos schrieb Li Qiang, der Gründer von China Labor Watch, diese Bedingungen seien "unethisch und illegal".

Konfrontiert mit den Vorwürfen von China Labor Watch habe Amazon zugegeben, dass eigene Prüfer im März 2018 ähnliche Probleme bei Foxconn festgestellt hätten, schreibt der Guardian. Amazon nehme die berichteten Missstände und die Verletzung seiner eigenen Vorgaben sehr ernst. Man habe von Foxconn umgehend Besserung verlangt und werde diese fortlaufend überwachen.

Der Hardwarehersteller Foxconn ist berüchtigt für seine schlechten Arbeitsbedingungen. Nachdem 2010 eine ganze Reihe von Arbeitern Suizid begangen hatten, drängten Kunden wie Apple und der chinesische Staat auf Verbesserungen. Die gab es, teilweise wurden den Mitarbeitern auch Entschädigungen gezahlt. Doch noch immer werden die enormen Gewinnmargen der Elektronikindustrie vor allem auf Kosten der ungelernten Arbeiterinnen und Arbeiter erzielt, die die Geräte herstellen.

2,26 Dollar pro Stunde

Foxconn hat 2017 mehr als vier Milliarden Dollar Gewinn erzielt, Amazon 2,4 Milliarden Dollar. Ein ungelernter Tagelöhner in Hengyang verdient laut dem Bericht von China Labor Watch 2,26 Dollar pro Stunde. Überstunden zu machen ist für sie eine Notwendigkeit, da ihr Einkommen sonst zu gering ist, um davon leben zu können. Daher setzt Foxconn die Erlaubnis, Überstunden zu machen, als Belohnung ein. Wer zu spät kommt oder zu ungenau arbeitet, wird nach den regulären zehn Arbeitsstunden nach Hause geschickt.

Unternehmen wie Apple oder Amazon machen ihren Zulieferfirmen Vorgaben, unter welchen Bedingungen ihre Produkte hergestellt werden sollen. Gleichzeitig aber setzen sie sie unter Druck, die Produktionskosten so niedrig wie möglich zu halten.
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-06/amazon-foxconn-china-echo-arbeitsschutz

Nao

Zitat von: Nao am 19:54:22 Mi. 22.November 2017
Nun auch in großen deutschen Medien:

ZitatApple gibt zu, dass Schüler illegal fürs iPhone schufteten

Berufsschulen in China schicken regelmäßig Schüler in die Werke des Apple-Zulieferers Foxconn. Dort arbeiten sie für das neue iPhone X länger als erlaubt. Wer sich weigert, riskiert offenbar seinen Abschluss.

...

ZitatApple untersucht mögliche Ausbeutung von Berufsschülern

In China sind laut einer NGO Berufsschüler zur Arbeit in einer Fabrik zur Herstellung der Apple Watch gezwungen worden. Das Unternehmen prüft die Vorwürfe.


Nach Vorwürfen der Ausbeutung von Berufsschülern in einer Fabrik in China hat der US-Konzern eine Untersuchung eingeleitet. Dem Bericht, dass die jungen Menschen in dem Werk in Chongqing zur Herstellung der Apple Watch "Überstunden und Nachtschichten" ausgesetzt seien, werde dringend nachgegangen, sagte eine Sprecherin von Apple.

Betrieben wird die Fabrik von dem taiwanischen Unternehmen Quanta, das auch für andere Marken produziert. Quanta sei ein neuer Apple-Zulieferer und bei Prüfungen im März und Juni seien keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen, sagte die Sprecherin.

In der vergangenen Woche hatte die in Hongkong ansässige Organisation Sacom einen Bericht über die Zustände in der Fabrik veröffentlicht, der auf Interviews mit dort arbeitenden Berufsschülern basierte. Diese sagten aus, sie arbeiteten in dem Werk "wie Roboter", würden in langen Nachtschichten mit nur kurzen Pausen eingeteilt und machten Überstunden.

Viele der jungen Arbeiter wurden Sacom zufolge von ihren Ausbildungsstätten zu den "Praktika" gezwungen, um ihren Abschluss zu bekommen. Sacom sprach im Sommer mit 28 jungen Arbeitern, und alle gaben an, nicht freiwillig in der Fabrik zu arbeiten.

Viele Hersteller arbeiten mit Berufsschulen zusammen

Rechtsgruppen kritisieren die in China weit verbreitete Praxis der Ausbeutung immer wieder und werfen den Verantwortlichen vor, das Arbeitsrecht zu umgehen. Besonders bei neuen Produkten oder für das Weihnachtsgeschäft arbeiten die Hersteller mit Berufsschulen zusammen.

"Wenn wir die Arbeit ablehnen, behält die Schule unser Abschlusszeugnis ein", sagte einer der Schüler laut Sacom. Die Organisation erklärte, die Arbeit in der Fabrik habe nichts mit Lernen zu tun.

Apple verkaufte seit der Einführung seiner populären Watch vor drei Jahren bereits Dutzende Millionen Exemplare der teuren Uhr. In der Vergangenheit sah sich der US-Technologieriese bereits mit ähnlichen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Fertigung seiner iPhones konfrontiert.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-untersucht-moegliche-ausbeutung-von-berufsschuelern-in-china-a-1235904.html

Nao

Das chinesische Arbeitsrecht ist in mancherlei Beziehung fortschrittlicher, als das deutsche, doch das Problem liegt in seiner Umsetzung. Nicht nur Kleinbetriebe und Unternehmen in abgelegenen Regionen setzen sich über das Arbeitsrecht hinweg, es wird auch von den großen Konzernen massiv gebrochen.

ZitatFoxconn: Schüler fertigen Echo-Lautsprecher für Amazon in Nachtarbeit

    Bei Foxconn bauen Schüler unter illegalen Bedingungen Echo-Lautsprecher für Amazon zusammen. Die als Praktikanten angestellten Schüler werden zum Leisten  von Überstunden und zu Nachtarbeit genötigt - beides ist gesetzlich  untersagt.

    (...) Über 1.000 Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren seien bei  Foxconn beschäftigt. Hunderte dieser Schüler seien zu Überstunden und  Nachtarbeit genötigt worden. Zwar dürfen Schüler ab 16 Jahren  beschäftigt werden, aber sie dürfen weder zu Überstunden noch zu  Nachtarbeit herangezogen werden - das verbieten Arbeitszeitgesetze in  China. Foxconn habe damit Produktionsspitzen abdecken wollen, um  entsprechend viele Echo-Geräte für Amazon bauen zu können. Neben den  Alexa-Lautsprechern sollen die Kinder auch E-Book-Lesegeräte der  Kindle-Produktfamilie gefertigt haben.

    Die betroffenen Schüler haben in einem  Praktikumsverhältnis für Foxconn gearbeitet - dabei seien Schulen von  dem Auftragsfertiger für die Vermittlung der Schüler bezahlt worden. 500  Yuan (etwa 63 Euro) im Monat erhielten Schulen für jeden Schüler, der  zu Foxconn geschickt werde. Die Schüler verdienen 16,54 Yuan pro Stunde,  das sind 2,10 Euro, was etwa 340 Euro pro Monat ergibt, wenn sie eine  40-Stunden-Woche in den Fabriken haben.

    Lehrer sollen Schülern gedroht haben

    Lehrer seien von Foxconn gebeten worden, auf Schüler  einzuwirken, die weder Überstunden noch Nachtarbeit leisten wollten.  Dabei soll Schülern mit schlechter Benotung in der Schule gedroht worden  sein. Dabei beteuerten die betroffenen Schüler, dass die Fabrikarbeit  nicht im Rahmen des Unterrichts stattgefunden habe.

    (...)Der Guardian berichtet von einer Schülerin, die eigentlich  für acht Stunden am Tag fünf Tage in der Woche arbeiten sollte. Daraus  seien dann zehn Stunden pro Tag und sechs Tage in der Woche geworden.  Sie sagte: "Aber 10 Stunden am Tag, jeden Tag, zu arbeiten ist sehr anstrengend"

    "Ich habe versucht, meinem Vorgesetzten zu sagen, dass ich keine Überstunden machen möchte." Der Foxconn-Manager habe dann den Lehrer informiert und der Lehrer habe gedroht, dass es kein Praktikum bei Foxconn gebe, wenn "keine Überstunden geleistet" würden. Darunter könne die weitere Schulkarriere leiden, soll der Lehrer gedroht haben.

    Foxconn braucht Schülerpraktikanten

    Der Guardian berichtet, dass Foxconn Schüler und  Studenten brauche, die Überstunden leisten, um die Produktionsziele zu  erreichen. Die Schüler schlafen in Wohnheimen bei den Fabriken. Wer sich  weigert, Überstunden zu leisten, wird entlassen. In einem  Foxconn-Dokument heißt es: "Wenn Schülerpraktikanten keine  Überstunden machen, hat das nicht nur Auswirkungen auf das  Produktionsziel, sondern auch auf ihre Einsatzbereitschaft.  Schülerpraktikanten müssen Überstunden machen."

    In einem dem Guardian vorliegenden Dokument von Foxconn  heißt es, dass eine Fabrik von April bis Oktober 7.000 zusätzliche  Arbeiter benötige, aber lediglich 30 neue Arbeiter pro Woche einstellen  könne. Daher müssten Praktikanten gefunden werden, um diese Lücke zu  schließen. (...)
https://www.golem.de/news/foxconn-schueler-fertigen-echo-lautsprecher-fuer-amazon-in-nachtarbeit-1908-143129.html

Fritz Linow

Zitat9.9.19
Arbeitsrecht für iPhone-Produktion verletzt: Foxconn setzt zu viele Leiharbeiter ein

Foxconn beschäftigt im Werk Zhengzhou zu viele Leiharbeiter. Das hat die Nichtregierungsorganisation China Labor Watch herausgefunden. Der taiwanische Auftragsfertiger ignoriert damit zum wiederholten Mal chinesische Arbeitsschutzgesetze. Das Unternehmen hat den Verstoß zugegeben und will die rechtswidrige Praxis beenden.

China setzt Leiharbeit enge Grenzen


Die Überlassung von Arbeitnehmern ist in China – wie in zahlreichen anderen Ländern weltweit - zwar erlaubt, aber nur in engen Grenzen. Maximal zehn Prozent der in einem Unternehmen tätigen Mitarbeiter dürfen Leiharbeiter sein. Im Werk Zhengzhou allerdings, in dem iPhones in großen Stückzahlen hergestellt werden, betrug der Anteil im August dieses Jahres hingegen rund 50 Prozent. Das fand China Labor Watch (CLW) einem Bericht von Bloomberg zufolge unter anderem durch eigene verdeckte Ermittler heraus, die dort längere Zeit arbeiteten. (...)
https://www.mactechnews.de/news/article/Arbeitsrecht-fuer-iPhone-Produktion-verletzt-Foxconn-setzt-zu-viele-Leiharbeiter-ein-173257.html

Fritz Linow

Zitat4.4.20
Selbstmord bei Foxconn: Coronavirus verschlechtert Arbeitsbedingungen

Eine Tragödie ereignete sich offenbar in der chinesischen Stadt Zhengzhou. Darauf macht die in New York ansässige NGO China Labor Watch aufmerksam und verbreitet ein schockierendes dreisekündiges Video, das den Selbstmord eines Foxconn-Mitarbeiters zeigen soll. Die Verhältnisse in den Fabriken sind bekanntermaßen jämmerlich. Die Angst vor dem Coronavirus verschärft die Situation weiter. (...)
https://tarnkappe.info/selbstmord-bei-foxconn-coronavirus-verschlechtert-arbeitsbedingungen/

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