Durchsuchungen - Angriffe bei Demonstration – Polizei durchsucht Wohnungen

Begonnen von counselor, 17:30:12 Mi. 11.März 2026

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counselor

ZitatDurchsuchungen - Angriffe bei Demonstration – Polizei durchsucht Wohnungen

Bei einer Versammlung in Nürnberg werden Polizeikräfte angegriffen und verletzt. Jetzt sammelt die Polizei Beweise gegen einige Verdächtige – und nimmt eine von ihnen fest.

Quelle: https://www.stern.de/gesellschaft/regional/bayern/durchsuchungen--angriffe-bei-demonstration---polizei-durchsucht-wohnungen-37210484.html
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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Zitat22 Hausdurchsuchungen wegen antifaschistischem Gegenprotest in Nürnberg

Am Mittwochmorgen stürmten Einsatzkräfte der Polizei insgesamt 22 Wohnungen von Antifaschist:innen. Anlass dafür war ein Gegenprotest zum rechten Aktionstag ,,Gemeinsam für Deutschland" im April 2025. Am Abend der Hausdurchsuchungen kam es in Nürnberg zu Protesten.

Quelle: https://perspektive-online.net/2026/03/22-hausdurchsuchungen-wegen-antifaschistischem-gegenprotest-in-nuernberg/
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ZitatNürnberg, Fürth, Baiersdorf, Hersbruck, Heroldsbach und anderswo am 11. März: Polizeirazzia gegen AntifaschistInnen / Spontane Protestkundgebung in Nürnberg mit 200 Teilnehmenden / Solidarität mit den von der Repression und den Einschüchterungsmaßnahmen Betroffenen! (März 2026)
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Die Polizeirazzia am frühen Mittwochmorgen (11.3.26) richtete sich gegen AntifaschistInnen in den oben genannten mittel- und oberfränkischen Städten und Gemeinden, aber auch in Schwaben, Niederbayern, Leipzig und Münster in Hessen. Insgesamt sollen 22 Wohnungen durchsucht worden sein. Anlass der Durchsuchungen: Menschen, die am 26. April 2025 gegen eine größere extrem rechte Demo ("Gemeinsam für Deutschland") rund um das "Team Menschenrechte" in Nürnberg demonstriert haben, sollen Landfriedensbruch begangen und PolizistInnen angegriffen haben.

Am Mittwochnachmittag fand auf dem Nürnberger Jakobsplatz eine spontane Protestkundgebung mit etwa 200 TeilnehmerInnen statt. Die ver.di-Jugend Mittelfranken solidarisiert sich in einer Stellungnahme mit Betroffenen und berichtet, dass sich vermummte Einsatzkräfte nicht nur Zugang zu Privatwohnungen verschafft haben, sondern Betroffene sogar an ihrem Arbeitsplatz aufgesucht haben, in einem Fall war dies eine Klinikumsmitarbeiterin während ihrer Schicht! Die Razzia sei unverhältnismäßig gewesen und habe vor allem den Zweck gehabt, zivilgesellschaftlich Engagierte einzuschüchtern. Das antifaschistische Bündnis "Hersbruck ist bunt" schreibt: "Während die Nürnberger Zivilgesellschaft es geschafft hat, regelmäßigen Protest gegen die ständigen Naziaufmärsche zu organisieren, wird von seiten der Polizei durchwegs mit großer Härte gegen die Gegendemonstrationen vorgegangen. Regelmäßig kommt es zu Festnahmen und Verletzungen, die Wohnungsdurchsuchungen gegen Antifaschist*innen auch hier in Hersbruck passen nahtlos in dieses Bild hinein. Sie haben das Ziel, Antifaschist*innen einzuschüchtern und von Protest abzuhalten"

Aus der Presseinformation des Nürnberger Bündnis Nazistopp vom 12. März 2026: "Unerträglich ist an dem gestrigen Vorgang neben dem bisher Kritisierten (Unverhältnismäßigkeit, Kriminalisierung, völlig verspätete Aktion) aus unserer Sicht auch der offensichtliche Versuch der Geschichtsklitterung bezüglich des 26. April 2025. Auch wir, das Nürnberger Bündnis Nazistopp, hatten seinerzeit mit einer (stationären) Gegenkundgebung den Protest gegen die Faschisten zu verantworten. Wir erhielten vielfältige Berichte über Polizeigewalt von Reizgaseinsatz bis hin zu Knochenbrüchen und Tritten gegen den Kopf. Dies war Gegenstand einer Materialsammlung, eines Mediengesprächs am 27. Juni 2025 und eines Gesprächs mit dem Polizeipräsidenten am 11. August 2025. Die Polizei hat auch Ermittlungen gegen die eigenen Leute aufgenommen, zu denen ein Bündnismitglied als Zeuge aussagen musste. Diese Ermittlungen werden ergebnislos bleiben, da die Polizisten in aller Regel nicht identifizierbar sind. Nun soll erkennbar von diesem Fehlverhalten abgelenkt werden und das Problem im Gegenprotest liegen? Das dürfen wir nicht zulassen".

Solidarität mit den von der Razzia Betroffenen sollte selbstverständlich sein!

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/

Zitat22 Hausdurchsuchungen an einem Tag

11. März 2026Antifa-Aktionskneipe NürnbergGefunden auf instagram.comBlockade, Hausdurchsuchung, Naziaufmarsch, Repression, Team Menschenrechte

Polizei Mittelfranken versucht antifaschistischen Protest zu brechen

Am heutigen Mittwoch, den 11. März, wurden 22 Hausdurchsuchungen gegen linke Aktivist*innen durchgeführt. Der Großteil fand in Nürnberg und Umgebung statt, es gab aber auch Hausdurchsuchungen in Leipzig und Hessen. Der Vorwurf in der Pressemitteilung lautet lediglich ,,Verdacht auf Landfriedensbruch". Die Vorwürfe liegen allerdings schon sehr lange zurück – fast 11 Monate. Welche Beweismittel meint die Polizei denn nun finden zu können?

Quelle: https://antifa-info.net/2026/03/11/22-hausdurchsuchungen-an-einem-tag/
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ZitatStatement zu Hausdurchsuchungen 11.03

Statement Regionalgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen der Rote Hilfe e.V. zu den Hausdurchsuchungen am 11.03.2026 Lest hier mehr und vor allem: Lasst Euch nicht einschüchtern. Wir halten zusammen und lassen niemanden alleine. Ihr habt Fragen oder seid betroffen von den Maßnahmen? Dann kommt gerne auf uns zu.

Quelle: https://www.red-side.net/2026/03/13/statement-zu-hausdurchsuchungen-11-03/
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Kuddel

Wir haben es mit einem zunehmend autoritären und rechten Staat zu tun.

Bei der Berlinale versuchte man kritische Filmemacher zu maßregeln.
Kulturstaatsminister Weimer wurde in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz gegen linke Buchläden aktiv.
Nun geht der Staat gegen antifaschistische Kräfte vor.

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