Widerstand gegen faschistische Aufmärsche in Nürnberg!

Begonnen von counselor, 12:27:19 Di. 24.Juni 2025

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counselor

ZitatWiderstand gegen faschistische Aufmärsche in Nürnberg!

Seit einigen Monaten ist Nürnberg Schauplatz für eine bundesweit einmalige rechte Aufmarschserie geworden. Wöchentlich gibt es im Moment zwei faschistische Aufmärsche: einen Montags und einen am Wochenende. Aber es gibt einen starken antifaschistischen Widerstand gegen diese Aufmarschserie. Ein Flugblatt der Antifa Aktionskneipe und der organisierten autonomie zur Einordnung des Protests.

Quelle: https://www.red-side.net/2025/06/22/widerstand-gegen-faschistische-aufmaersche-in-nuernberg/
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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Nürnberg, 4.8.25 (Montag), 18.30 Uhr, Hallplatz / Westseite: Mahnwache gegen die Demo des "Team Menschenrechte" (Omas gegen rechts – Nürnberg). ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung, Zwischenkundgebung Breite Gasse / Ecke Ludwigsplatz
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Nürnberg, 30.8.25 (Samstag): Widerstand gegen extrem rechte Demo ("Gemeinsam für Deutschland") wird vorbereitet.

PS: Der Protest findet am Samstag, 30.8.25 am Hauptmarkt 25 (vor der IHK) ab 13 Uhr statt.
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Nürnberg, 18.8.25 (Montag), 18.30 Uhr am Archivpark: Kundgebung der Omas gegen rechts gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte". ANSCHLIESSEND, ca. 19 Uhr, Demo von VerLINKUNG, Zwischenkundgebung Rollnerstraße.
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Nürnberg, 30.8.25 (Samstag), 13.30 Uhr, Auftaktkundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp in der Waaggasse West: Protest gegen extrem rechte Demo ("Gemeinsam für Deutschland"). Anschließend Demozug von VerLINKung.
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Nürnberg, 8.9.25 (Montag), 18.30 Uhr, Lorenzkirche beim Wetterhäuschen: Mahnwache gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Omas gegen rechts Nürnberg). ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung, Zwischenkundgebung Breite Gasse Höhe Ehekarussell.
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NAZI-Aufmarsch in Nürnberg: Wütender AfD-Fan rastet aus!

Am 18.08.2025 fand in Nürnberg die Demonstration ,,Team Menschenrechte" statt. In diesem Video seht ihr einen besonders wütenden AfD-Sympathisanten, der lautstark gegen Bürgergeld, Antifa und Demokratie wettert – ein typisches Beispiel für rechte Wutbürger, Nazis und Faschisten, die hier offen ihre Parolen verbreiten.

⏱ Kapitel
00:00 – Einstieg: Nürnberg, Demo ,,Team Menschenrechte"
00:21 – Erster Kontakt mit wütendem AfD-Fan
00:47 – ,,Wir haben Steuern bezahlt!" – Bürgergeld als Feindbild
01:18 – ,,Antifa sind die Rechtsradikalen!" – Verdrehte Argumente
02:11 – Staat hat mich im Stich gelassen
02:39 – Forderung: Bürgergeld abschaffen
03:18 – Beispiel polnische Frau & Rentenproblem
03:42 – Beamte kriegen alles, Arbeiter nichts
04:12 – Hoffnung auf die AfD
04:55 – ,,AfD ist Partei für den kleinen Mann?"
05:18 – Keine Partei mehr vertrauenswürdig
06:10 – Mein Kommentar: Das ist krank! Nazis in 2025
06:34 – Widerstand auf der Straße & in den Netzwerken
07:24 – Aufruf: Holt euch die Echokammern zurück!
09:38 – Fazit: Schockierende Stimmen, aber auch starker Gegenprotest

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Nürnberg, 22.9.25 (Montag), 18.30 Uhr, Sebalder Platz: Mahnwache gegen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Omas gegen rechts Nürnberg). ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung (Zwischenkundgebung: Karlstraße Höhe Augustinerstraße)
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Nürnberg, 27.9.25 (Samstag), ab 13 Uhr, Sebalder Platz in Richtung Kugel-Apotheke: Protest gegen rechten Aufmarsch (Nürnberger Bündnis Nazistopp, Omas gegen rechts). Nach der Auftaktkundgebung führt VerLINKung eine Demonstration durch (Zwischenkundgebung Karlstraße / Höhe Augustinerstraße), die wieder zum Sebalder Platz zurückführt. Unsere Kundgebung "bleibt" am Sebalder Platz.
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ZitatNürnberg, 27. September: Etwa 1800 Menschen auf der Straße gegen rechts! / Skandalöse extrem rechte Zwischenkundgebung auf der Straße der Menschenrechte / Martialischer Polizeiauftritt gegen AntifaschistInnen / Vielen Dank an alle AntifaschistInnen! (September 2025)

Zwei Anlässe (Proteste gegen extrem rechte Demo sowie Demo wegen der harten Gefängnisstrafe gegen die Antifaschistin Hanna) brachten am 27. September etwa 1800 Menschen auf die Straße.

Zum einen demonstrierten etwa 1500 Menschen, um gegen die am Vortag verhängte Haftstrafe gegen Hanna S. zu protestieren (Hintergründe sind unter anderem hier und hier nachzulesen), zum anderen beteiligten sich 300 Menschen an der Kundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp und der Omas gegen rechts auf dem Sebalder Platz, in Hör- und Sichtweite der Auftakt- und Schlusskundgebung der Demonstration des extrem rechten Bündnisses "Gemeinsam für Deutschland" (GfD). Eine weitere kleine Gegenkundgebung beschallte die Rechten von der anderen Seite her. Die GfD-Hetzer, in Nürnberg wie immer unter Federführung des extrem rechten "Team Menschenrechte" unterwegs, konnten trotz überregionaler Mobilisierung erneut nur 100 AnhängerInnen mobilisieren, eine klare Blamage. Mehrere hundert Menschen schließlich beteiligten sich an den lautstarken Protesten und Blockadeaktionen entlang der rechten Route. Ein überaus martialischer Polizeieinsatz richtete sich offensichtlich vor allem gegen die antifaschistischen GegendemonstrantInnen und führte laut ersten Berichten zu mehreren Verletzten. Drei verletzte Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Gegenkundgebung von Nazistopp und den Omas sorgte für lautstarke Sprechchöre gegen die extrem Rechten, für inhaltliche Einordnung durch Infostand und einige Reden sowie für musikalische Begleitung, unter anderem durch die Auftritte von "Edle Brüder" und "Kriemhild & Andreas Cipa". Danke an die MusikerInnen und an alle, die an diesem Tag gegen rechts auf der Straße waren!

Nach dem Demostart der extrem Rechten zog von unserem Kundgebungsgelände eine angemeldete Demonstration der Gruppe VerLINKung los. Die DemoteilnehmerInnen kamen nach kurzer Zeit völlig konsterniert wieder zurück, weil sie an einem von Polizeikräften errichteten Sperrgitter aufgehalten worden seien. Mehrere Polizeibeamte hätten mit gezogenen Schlagstöcken auf das Gitter geschlagen, die AntifaschistInnen aggressiv angebrüllt und sie zum Umdrehen gezwungen. Gewaltandrohung gegen eine Demonstration, die keinen Anlass dazu geboten hat!? Halb Nürnberg scheint an diesem Tag abgegittert gewesen zu sein.

Ebenso skandalös erscheint die Tatsache, dass die extrem Rechten von GfD eine etwa zwanzigminütige Zwischenkundgebung in der Straße der Menschenrechte abhalten konnten. nn.de kommentierte, dass die Rechten erstaunt über dieses Zugeständnis der Stadt Nürnberg waren. Deren Redner Frank Kettner "nahm dies als Bestärkung der eigenen politischen Aktivität auf".

Bei den Rechten waren einige AfD-Fahnen zu sehen sowie der mittelfränkische AfD-Bezirksrat Krzysztof Malowaniec. Die Heimat, ehemals NPD, war personell stark vertreten, unter anderem mit deren Bayernchef Rainer Hatz. Zu sehen waren der ehemalige NPD-Bundestagskandidat Maik Langen sowie Szeneanwalt Frank Miksch. Neben evangelikalem, pseudo-friedlichem Gesülze klärten GfD-Redner darüber auf, dass es nur zwei Geschlechter gebe und forderten in klassisch extrem rechter Manier: "Wir wollen unser Land zurück". Ein weiteres, bezeichnendes Fragment aus einer rechten Rede: "Eines Tages wird eine Partei an die Macht kommen und dann werden wir diese Verbrecher zur Rechenschaft ziehen".

(28.9.25, Quellen: Unter anderem eigene Beobachtungen sowie nn.de 27.9.25 paywall)

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/
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Wie ich gerade auf Facebook gelesen habe, befasst sich der Rechtsausschuss des Nürnberger Stadtrats auf Antrag von Linkspartei, Grünen und SPD mit der Faschodemo vom Samstag. Wer morgen, 1.10.2025  Zeit hat, kann als Zuschauer an der öffentlichen Sitzung um 15 Uhr im Rathaus (Großer Sitzungssaal) teilnehmen.
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ZitatUpdate: Mittlerweile ist von vier schwerer verletzten GegendemonstrantInnen auszugehen. Wie bereits bei vorhergehenden Polizeieinsätzen war daran nach verschiedenen Berichten unter anderem die Reiterstaffel der Polizei beteiligt, die rücksichtslos vorging und teilweise ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte.

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/
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Zitat von: counselor am 17:11:22 Di. 30.September 2025Wie ich gerade auf Facebook gelesen habe, befasst sich der Rechtsausschuss des Nürnberger Stadtrats auf Antrag von Linkspartei, Grünen und SPD mit der Faschodemo vom Samstag. Wer morgen, 1.10.2025  Zeit hat, kann als Zuschauer an der öffentlichen Sitzung um 15 Uhr im Rathaus (Großer Sitzungssaal) teilnehmen.

Es gibt heute, 1.10.25 um 15 Uhr eine Protestkundgebung vor dem Rathaus.
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Ich war heute in der Stadtratssitzung zum Thema Nazi-Aufmärsche in Nürnberg. Die Besucherempore war überfüllt und der Leiter der Sitzung, Bürgermeister Vogel drohte mehrmals mit Räumung der Empore wegen Unmutsbekundungen.

Es war ein Paradebeispiel, wie sich die Parteien am Versammlungsrecht abarbeiteten. Politisch waren sich die Stadträte mit Ausnahme des AfDlers einig, dass die Nazi-Aufmärsche unerwünscht sind.

Stadtrechtsdirektor Olaf Kuch sagte, dass der Verwaltung rechtlich die Hände gebunden seien. Die Stadt habe keine Handhabe, die Aufmärsche gerichtsfest zu verbieten. Außerdem wäre die Verwaltung zur politischen Neutralität angehalten.

Danach sprach der Einsatzleiter der Nürnberger Polizei, der leitende Polizeidirektor Stefan Thiele. Er bestritt, dass es infolge des Einsatzes der Reiterstaffel zu mehreren Schwerverletzten kam, was auf der Empore lautes Gelächter auslöste. Die skandalöse Zwischenkundgebung auf der Straße der Menschenrechte wäre Ergebnis einer Umleitung des Nazi-Aufmarsches aufgrund einer antifaschistischen Blockade der eigentlichen Demoroute gewesen. Die Entscheidung zur Umleitung der Nazi-Demo wäre innerhalb weniger Sekunden gefallen, weil die ca. 110 Nazis und die direkt hinterherlaufende Gegendemo mit mehreren Hundert Teilnehmern physischen Druck ausgeübt hätten. Außerdem beklagte er sich, dass die blockierenden Antifaschisten zum schwarzen Block gehörten und sich vermummt hätten, um ihre Identifizierung zu erschweren. Hiergegen wäre die Polizei nicht eingeschritten und wäre somit deeskalierend verfahren. Auf Seiten der Polizei hätte es eine verletzte Beamtin gegeben, die mit einer Fahnenstange attackiert wurde. Die Polizei wolle auch künftig die Reiterstaffel als taktisches Instrument bei Demonstrationen einsetzen.

Linken Stadträte kritisierten, dass die Beschlussvorlage der Verwaltung eben nicht politisch neutral verfasst wäre, dass es zu verletzten Gegendemonstranten gekommen sei und dass die Gegendemo unnötig kriminalisiert wurde. Außerdem gäbe das Versammlungsrecht her, Nazi-Aufmärsche an Orten zu untersagen, die dem Gedenken an die Nazi-Verbrechen und ihrer Opfer dienen würden. Die entgegenstehende Rechtsauffassung der Verwaltung wäre überholt.

Auch die Grünen und die SPD kritisierten, dass die Nazis auf der Straße der Menschenrechte ein Zwischenkundgebung abhalten und dort hetzen durften.

Der AfD-Arsch meinte, von den Nazis ginge keine Gefahr aus, sondern von den Linksextremisten der Gegendemo.

Die CSU hielt Lobeshymnen auf Rechtsstaat, Polizei und Verwaltung, war sich aber mit den Linken, Grünen und SPD einig in der Missbilligung der Nazi-Aufmärsche.

Die Wirtschaftsreferentin Dr. Heilmeier beklagte, dass die Händler und Gastronomen in der Innenstadt jeden Montag wegen der Aufmärsche Umsatzeinbußen hätten.

Am Schluss der Debatte einigten sich Linke, Grüne, CSU und SPD darauf, dass die Stadtverwaltung und der Stadtrat Orte des Gedenkens an die Gewaltherrschaft der Nazis ausweisen solle, um künftig eine rechtliche Handhabe gegen Nazi-Kundgebungen an diesen Orten zu haben. Diese sollen dann der Polizei kommuniziert werden, damit diese diese Orte bei künftigen Entscheidungen zur Umleitung von Nazi-Aufmärschen berücksichtigen könne.
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Nürnberg, 6.10.25 (Montag): Protestaktionen gegen Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" um 18:30 Uhr am Jakobsplatz
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Zitat,,Vom Polizeipferd umgestoßen" – Verletzte bei Demo und Blockade in Nürnberg

Bei der Free-Hanna-Demonstration und anschließender Blockade gegen Fachist:innen in Nürnberg rückte die Polizei mit Reiterstaffel und Schlagstöcken an. Mehrere Menschen kamen ins Krankenhaus. Wir haben mit Daniel K.* vom Solidaritätsnetzwerk Nürnberg über Polizeigewalt gesprochen.

Quelle: https://perspektive-online.net/2025/10/vom-polizeipferd-umgestossen-verletzte-bei-demo-und-blockade-in-nuernberg/
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Nürnberg, 6.10.25 (Montag), 18.30 Uhr, Jakobsplatz: Mahnwache gegen Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Omas gegen rechts). ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung mit Zwischenkundgebung an der Jakobstraße Ecke Färberstraße.
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ZitatUpdate Kampagne ,,Reiterstaffel raus aus unseren Demos!"

2. Zu unserer Kampagne ,,Reiterstaffeln raus aus unseren Demos!"

Wir arbeiten aktuell weiter an unserer Kampagne zu den Reiterstaffeln der Polizei. Dies ist noch einmal wichtiger geworden, da die mittelfränkische Polizei einen verstärkten Einsatz in der Nürnberger Innenstadt plant. Diese Pläne gilt es von Beginn an mit Protest zu begleiten. Unser Ziel muss es sein, ein komplettes Verbot von Polizeipferden in der Nürnberger Innenstadt zu erreichen. Man kann es gar nicht deutlich genug sagen: Polizeipferde sind eine Gefahr für die Allgemeinheit. Gerade in den engen Straßen der Altstadt sind sie eine potenziell tödliche Gefahr für sich selbst, ihre Reiter*innen und alle Passant*innen. Pferde sind Fluchttiere und gehören nicht in Menschenmassen. Wir freuen uns daher umso mehr, dass die Gruppe ,,Aktionspotential" ebenfalls zur Thematik arbeitet und bereits ein Video veröffentlicht hat. Dieses findet Ihr hier. Der Link geht zu Instagram. Wir empfehlen daher folgendes Werkzeug: Flufi. Dort einfach: aktionspotential.161 eingeben und schon können alle Beiträge ohne die Nutzung des Metakonzerns angesehen werden.

Verbreitet gerne ihre Reels zu diesem Thema. Gerne teilen wir auch ihren Aufruf. Schickt der Gruppe Bilder oder Videos von Einsätzen von Polizeipferden zu. Die Aufnahmen müssen nicht zwingend aus Nürnberg sein, sie sollten aber dennoch ohne Metadaten und mit verpixelten Gesichtern von Demonstrant*innen verschickt werden. Auch wir suchen Eure Erfahrung mit den Reiterstaffeln. Erzählt uns davon, wir wollen Eure Erfahrungen anonymisiert für unsere Kampagne verwenden. Kommt daher gerne auf uns persönlich zu, besucht unsere Öffnungen und Veranstaltung oder schickt uns die Berichte verschlüsselt und anonymisiert zu.

Quelle: https://www.red-side.net/2025/10/03/update-kampagne-reiterstaffel-raus-aus-unseren-demos/
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Heute war in Nürnberg wieder der montägliche Naziaufmarsch des "Team Menschenrechte". Die Omas Gegen Rechts Nürnberg haben von 18:30 Uhr bis 21:45 Uhr lautstark dagegen gehalten. Die VerLINKung organisierte eine antifaschistische Demo.

Die Demoroute des "Team Menschenrechte" wurde in der Färberstraße von mutigen Jugendlichen durch eine Sitzblockade blockiert, die von der Polizei durch Wegtragen eines Teils der Jugendlichen aufgelöst wurde.  Hier zwei Bilder von der Blockade:
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ZitatNürnberg, 6. Oktober: 300 gegen Aufzug des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Oktober 2025)
Nach uns zugegangenen Berichten demonstrierten am vergangenen Montag etwa 300 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte", das etwa 60 AnhängerInnen mobilisieren konnte. Zu erwähnen sind mehrere kurzzeitige Sitzblockaden seitens der AntifaschistInnen sowie der erneute Einsatz einer Reiterstaffel (führte in der Vergangenheit mehrfach zu Verletzungen). An einem Parkhaus prangte ein Riesentransparent mit der Aufschrift "NBG NaziFREI!", das auf eine antifaschistische Demo am 8. November hinwies.

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/index.htm

Die nächste Nazidemo ist für den Samstag, 25.10.2025 angekündigt. Es wird sicher wieder Gegenproteste geben.
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ZitatNazidreck wegmachen! Solidarisch für ein Nürnberg ohne Nazibanden und rechte Hetze! Demo 8.11.2025

Seit Monaten wird Nürnberg von einer faschistischen Aufmarschserie heimgesucht. Die Polizei prügelt jeden noch so kleinen rechten Aufmarsch durch und überzieht Antifas mit Repression. Zeitgleich versuchen Neonazis in abseits der Aufmärsche mit Schmierereien und Aufklebern im Alltag Präsenz zu zeigen. Wir sagen Schluss damit! am 8.11. auf die Straße gegen die Faschist*innen und alle die diese Aufmärsche ermöglichen!

Quelle: https://www.red-side.net/2025/10/06/nazidreck-wegmachen-solidarisch-fuer-ein-nuernberg-ohne-nazibanden-und-rechte-hetze-demo-8-11-2025/
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Mein wildestes Demo-Interview: Putins Chef-Schwurblerin & halbnackter AfD-Endgegner

Auf der Demo in Nürnberg treffe ich zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch denselben Sound teilen.

Die erste Interviewpartnerin – von mir liebevoll ,,Putins Chef-Schwurblerin" genannt – erklärt ernsthaft, dass die Ukraine aufgeteilt werden soll: an Russland, Rumänien – und an Deutschland.
Sie behauptet außerdem, Russland wolle nur Frieden, die NATO habe alles provoziert, und die Ukraine sei selbst schuld am Krieg.

Im zweiten Gespräch begegne ich einem Mann mit nacktem Oberkörper, der überzeugt ist, dass die AfD die einzige Partei ist, die man noch wählen kann. Seine Begründung: Alle anderen seien ,,links" und die Demokratie in Deutschland existiere nicht mehr.

Beide Gespräche zeigen exemplarisch, wie gefährlich einfache Antworten in komplexen Zeiten sind – und warum Aufklärung wichtiger ist denn je.

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Das notorisch rechte "Team Menschenrechte" will bereits am Montag, 20.10.25 wieder aufschlagen. Damit schlagen sie in der Woche zweimal auf, da sie auch am Samstag, 25.10.25 angemeldet haben. Gegenproteste werden nicht auf sich warten lassen.
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ZitatStoppt den Einsatz von Polizeipferden bei Demonstrationen!

Offener Brief gegen den Einsatz von Polizeipferden bei Demonstrationen in Nürnberg

Sehr geehrte Damen, Herren und Personen,

sehr geehrter Marcus König,

sehr geehrter Joachim Herrmann,

sehr geehrtes Polizeipräsidium Mittelfranken,

wir, die unterzeichnenden Bürger*innen, wenden uns mit großer Sorge an Sie. Anlass ist der wiederholte Einsatz von Polizeipferden bei Demonstrationen in Nürnberg.

Aus unserer Sicht ist der Einsatz von Pferden in konfliktgeladenen und unübersichtlichen Situationen tierschutzrechtlich und ethisch nicht vertretbar. Pferde sind sensible Fluchttiere, die durch Lärm, Enge, pyrotechnische Mittel oder hektische Bewegungen in Panik geraten können. Das stellt nicht nur eine erhebliche Belastung und Gefährdung für die Tiere selbst dar, sondern kann auch Demonstrationsteilnehmende, Umstehende sowie Polizeikräfte gefährden.

Schon im Jahr 2015 gab es in Hamburg einen dokumentieren Fall, bei dem auf der 1. Mai-Demonstration ein Demonstrant durch ein scheuendes Polizeipferd verletzt wurde. Am 29. Oktober 2018 kam es in Freiburg zu einer Verletzung bei einer*m Demonstrantin*en im Zuge des Einsatzes. Die Polizei nutzte hier, in den engen Straßen der Innenstadt, die Pferde, um zwischen Demonstrierende zu reiten und diese zurückzudrängen. Dabei gingen die Pferde derart aggressiv in die Menge, dass ein Pferd auf den Fuß eines Demonstranten trat. Dies hat zu einer Quetschung des Fußes mit langfristiger Nervenschädigung geführt.

Am 27.09.2025 wird ein Video bekannt, auf welchem Polizist*innen direkt auf eine Menschenkette zureiten und diese durch die Wucht der Tiere durchbrechen. Es gibt Berichte über ein verletzte Demonstrantin, deren Oberkiefer gebrochen wurde, eine schwere Gehirnerschütterung erlitt und das Bewusstsein verlor. Eine weitere Person trug ebenfalls eine schwere Gehirnerschütterung davon.

Zudem gibt es Meldungen von Aktivist*innen und aus der Zivilgesellschaft, sowie Augenzeug*innenberichte von unmittelbar anwesenden Personen, die von Vorfällen mit Polizeipferden berichten, bei denen Demonstrationsteilnehmende zu Schaden kamen. Gestützt sind diese durch Videoaufnahmen, sowie behandelnde Ärzt*innen und Arztbriefe.

Auch aus Sicht moderner Polizeistrategien gibt es effektivere Alternativen ohne den Einsatz von Tieren, um Versammlungen zu begleiten und für Sicherheit zu sorgen.

Bei der Demonstration am 27.09.2025 erreichten uns zudem mehrere Berichte sowie Videosequenzen von mindestens einem lahmenden Pferd, welches trotz offenkundiger Verletzung weiterhin im Einsatz war. Auch sah man mehrerer Pferde, die stressbedingt aus der Formation ausbrechen (unruhiges Hin- und Hertreten, ständiges Heben der Beine und seitliches Tänzeln, einem klassischen Zeichen von Anspannung, Unsicherheit oder Fluchtbereitschaft). In den Videos sind weitere deutliche Stresssignale erkennbar, so auch das ruckartige Hoch- und Runterwerfen oder seitliche Schleudern des Kopfes. Dieses Verhalten kann stressbedingt, aber auch durch neurologische Reize oder Schmerzen auftreten. Im Polizeikontext meist eine Stressreaktion auf Lärm, Enge, Reizüberflutung.

Das zeigt, das nicht nur die Tiere massiv mit dem Einsatz überfordert sind, sondern auch, dass die Polizist*innen nicht in der Lage sind, Pferde gegenüber Außenstehenden sicher zu führen.

Wir fordern Sie daher auf:

den Einsatz von Polizeipferden bei Demonstrationen in Nürnberg künftig zu unterlassen,
sich auf Landesebene für eine Überprüfung der Reiterstaffeln im Polizeidienst einzusetzen,
sicherzustellen, dass Tierschutzbelange stärker in polizeiliche Einsatzkonzepte integriert werden.
Die Sicherheit der Bevölkerung und das Wohl von Tieren dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ein Verzicht auf den Einsatz von Pferden wäre ein notwendiger und zeitgemäßer Schritt, der Tierwohl, Deeskalation und moderne Polizeiarbeit miteinander verbindet.

Mit freundlichen Grüßen

Laura Patzelt

Timo Hilbertz

Laura Zeidler

VerLINKung

Grüne Jugend Nürnberg

vegan vernetzt Nürnberg

Claudia Hammerbacher

Carolin Mund

Elias Heigl

Norbert Engel

Nico Nagel

Quelle: https://www.change.org/p/stoppt-den-einsatz-von-polizeipferden-bei-demonstrationen
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ZitatLiebe Bündnismitglieder und Interessierte,

am Samstag, den 25. Oktober 2025 protestiert das Nürnberger Bündnis Nazistopp gemeinsam mit den Omas gegen rechts und anderen AntifaschistInnen gegen eine extrem rechte Demo des so genannten "Team Menschenrechte".

Die Kundgebungsdaten: Nürnberg, 25.10.25 (Samstag), 13.30 Uhr, (Nähe) Willy-Prölß-Platz.

Es wird Musik der Band Klinikel geben und neben Reden des Bündnis Nazistopp und der Omas gegen Rechts wird auch Andrea Kuhn, die Leiterin des Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF), eine Rede halten!!

Notiert euch den Termin und die sonstigen Daten schon mal, wir werden euch im Lauf der nächsten Woche über den neuesten Stand informieren!

Bitte bewerbt die Veranstaltung und beteiligt euch an den Gegenaktionen.

Beachtet unsere Social-Media-Accounts und teilt die Veranstaltung.
Instagram: https://www.instagram.com/nazistoppnbg/
Facebook: https://www.facebook.com/Nuernberger.Buendnis/

Mit antifaschistischen Grüßen
Nürnberger Bündnis Nazistopp
www.nazistopp-nuernberg.de

PS: Unsere alte Homepage ist seit heute in einem schlechten Zustand (unvollständig, keine Fotos, Links funktionieren teilweise nicht usw.). Wir arbeiten an einer neu aufgesetzten Homepage, bis dahin seht ihr die provisorische, unvollständige Seite. Habt Geduld! Die fehlenden Artikel wurden gespeichert und sind nicht verschwunden! Wir machen das alles ehrenamtlich und neben der Arbeit - daher dauert es einfach...

PPS: Am kommenden Montag protestieren die Omas gegen rechts und VerLINKung wie gehabt gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Start: 20.10.25, 18.30 Uhr, Nürnberg, Sebalder Platz).

Quelle: E-Mail
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ZitatNürnberg, 20. Oktober: Erneut protestierten mindestens 300 Menschen gegen die Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Oktober 2025)

Am vergangenen Montag (20.9.25) protestierten mindestens 300 Menschen gegen die montägliche Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte". Erneut kam es zu mehreren Blockadeversuchen der rechten Demo. Bei den Rechten marschierten etwa 60 AnhängerInnen mit.

Gesehen wurden auch sechs Ponys und zwei Einhörner, jeweils selbst gebastelte Demo-Accessoires, eine satirische Reaktion auf den zunehmenden Einsatz von berittenen PolizistInnen. Der Einsatz von Polizeipferden führte bereits mehrfach zu massiveren Verletzungen bei GegendemonstrantInnen.

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/
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Nürnberg, 25.10.25 (Samstag), 13.30 Uhr, Willy-Prölß-Platz: Kundgebung "Unsere Stadt - Unsere Straßen - Unser Stadtbild!  Kein Platz für Faschos". Protest gegen extrem rechte Demo (Nürnberger Bündnis Nazistopp, Omas gegen rechts). Von dort aus Demo von VerLINKung, Zwischenkundgebungen Siebenkeesstraße / Ecke Landgrabenstraße sowie Peter-Henlein-Straße / Ecke Tafelfeldstraße.
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ZitatNürnberg, 25. Oktober: Mindestens 600 Menschen auf der Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Danke an alle! (Oktober 2025)

Am 25. Oktober kamen in Nürnberg zum Auftakt mindestens 600 Menschen zum Willy-Prölß-Platz, um gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" zu protestieren. Die Auftaktkundgebung hatte unser Bündnis zusammen mit den Omas gegen rechts organisiert, eine Demo in der Nähe der rechten Strecke wurde von VerLINKung durchgeführt. Entlang der rechten Demostrecke gab es Blockadeversuche, wie uns mitgeteilt wurde.

Einige Schilder der GegendemonstrantInnen kritisierten die jüngste rassistische Entgleisung des Bundeskanzlers (Stichwort "Straßenbild"), siehe auch das rechte Foto.

Die Rechten konnten gerade mal sechzig AnhängerInnen mobilisieren, darunter den bayerischen "Heimat"-Chef Rainer Hatz (ehem. NPD) sowie weitere Leute aus dem "Heimat"-Umfeld. Auch AfD-Stadtrat Klaus Krestel war zu sehen.

(25.10.25)

Quelle: https://www.nazistopp-nuernberg.de/
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Nürnberg, 3.11.25 (Montag), 18.30 Uhr, Waaggasse / Westseite: Mahnwache der Omas gegen rechts gegen die Demo des "Team Menschenrechte". ANSCHLIESSEND Demo von VerLINKung, Zwischenkundgebungen Karlsbrücke und Ebracher Gäßchen.
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Heute waren wir von der Nürnberger Initiative gegen Sozialabbau und Rechtsentwicklung nach unserer Kundgebung vor der Lorenzkirche noch auf der antifaschistischen Aktion der Omas gegen rechts in der Waaggasse. Es ging wie üblich gegen den Naziaufmarsch des "Team Menschenrechte". Wir haben uns auch an der Demo der VerLINKung beteiligt, um lautstark gegen die Nazis zu protestieren.

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