Politische Bücher

Begonnen von admin, 16:08:26 Mi. 30.Mai 2012

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dagobert

Ole Nymoen
Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde

Hier steht schon etwas zu dem Buch:
https://forum.chefduzen.de/index.php?msg=401295
Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch.
Karl May

dagobert

Zitat von: dagobert am 20:56:02 Sa. 22.März 2025Mich würden mal die Verkaufszahlen von dem Buch interessieren.
Ich hab seit gestern auch ein Exemplar, und das stammt bereits aus der zweiten Auflage. Dabei liegt die Veröffentlichung noch keine zwei Wochen zurück.
Genaue Verkaufszahlen sind nirgends herauszufinden, aber sowohl Amazon, als auch jpc, thalia.de (Verkaufsrang 40 bei Büchern) und buecher.de (Verkaufsrang 11 bei Büchern) listen das Buch auf den vorderen Verkaufsrängen.
Die Gegenthese zur medialen Kriegspropaganda trifft also wohl einen Nerv bei den Lesern.
Wie das im stationären Buchhandel aussieht, ist online leider nicht rauszukriegen.

ZitatAmazon Bestseller-Rang: Nr. 461 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
Nr. 1 in Soziale Gerechtigkeit
Nr. 1 in Politische Bildung (Bücher)
Nr. 1 in Politische Ideologien

jpc
ZitatGesamtverkaufsrang: 1267
Verkaufsrang in Bücher: 12
Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch.
Karl May

dagobert

Dürfte interessant sein, ist bis jetzt aber wohl nur auf englisch zu haben:
Scott Horton
Provoked: How Washington Started the New Cold War with Russia and the Catastrophe in Ukraine" (Provoziert – Wie Washington den neuen Kalten Krieg mit Russland und die Katastrophe in der Ukraine begann)

ZitatScott Horton, Redaktionsleiter von Antiwar.com, ist vor allem dafür bekannt, dass er über 6.000 tiefgehende Interviews mit Experten zur US-Außenpolitik geführt hat. Sein beeindruckendes neues Buch "Provoked" ist eine monumentale Anklageschrift gegen die Torheiten der westlichen Außenpolitik, in der er nachzeichnet, wie die NATO-Erweiterung und die Regimewechselkriege Russlands Feindseligkeit geschürt haben. Anhand von Tausenden von Quellen zeigt Horton überzeugend, dass das westliche Handeln – getarnt als Verteidigung der Demokratie – Moskaus Reaktion provozierte. Von den gebrochenen Versprechen der NATO bis hin zur Bewaffnung von Extremisten entlarvt Horton ein Muster westlicher Heuchelei, das Russland als expansionistischen Aggressor darstellt und gleichzeitig Friedensgespräche in der Ukraine sabotiert. Das Buch ist keine Verteidigung von Putins Regime, sondern eine forensische Untersuchung darüber, wie westliche Überheblichkeit und ideologische Hybris den Optimismus nach dem Kalten Krieg in ein nukleares Patt verwandelten. Mit der Präzision eines Historikers und der Hartnäckigkeit eines Enthüllungsjournalisten stellt Horton die gängige Darstellung Russlands als alleinigen Verursacher globaler Instabilität in Frage und argumentiert stattdessen, dass die Politik der USA und der NATO die Konflikte von Tschetschenien bis zum Donbass verschärfte. Durch die Verflechtung von Diplomatendepeschen, freigegebenen Staatsdokumenten, Zeugenaussagen und historischen Analysen zu einer ebenso fesselnden wie beunruhigenden Erzählung ermutigt Horton die Leser, die Mythen zu hinterfragen, die uns zu zerstören drohen.

Dieses gründlich recherchierte Buch stützt sich auf Experten, Diplomaten und politische Entscheidungsträger, um seine Argumente zu belegen. Jede zentrale Behauptung wird mit Zitaten und Daten aus unanfechtbaren Quellen untermauert, selbst von etablierten Persönlichkeiten und Presseorganen. Hortons Rückgriff auf von der breiten Öffentlichkeit respektierte Stimmen, gepaart mit detaillierten Archivrecherchen, verleiht "Provoked" eine seltene Autorität und verwandelt ein Buch, das sich als konträrer Revisionismus lesen könnte, in eine unwiderlegbare Gegenerzählung. Hortons scharfe Analyse und sein schwarzer Humor machen "Provoked" so überzeugend. Dies ist keine Polemik, sondern eine tiefgehende Analyse der eigenen Aufzeichnungen des Westens, um seine Fehltritte aufzudecken.
ziemlich lang:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=130861
Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch.
Karl May

counselor

ZitatDas Revier will leben - Gut, dass es die Tribunal-Dokumentation bald gibt!

Jetzt können all diejenigen, die nicht live dabei waren, dennoch an dem einmaligen Tribunal gegen die Politik der verbrannten Erde der Ruhrkohle AG teilnehmen.

2018 war die Stilllegung der letzten Steinkohlezeche, eine regelrechte Zäsur in der Industriegeschichte in Deutschland. Eine ganze Industriebranche wurde von der Ruhrkohle AG zusammen mit den Regierungen niedergemacht. Rigoros wurde der Zugang zu großen Mengen des wertvollen Rohstoffs Kohle mutwillig zerstört, der doch für Medikamente, Aktivkohlefilter und vieles mehr noch für so viele Generationen gebraucht würde.

Quelle: https://www.rf-news.de/2025/kw36/gut-dass-es-die-tribunal-dokumentation-bald-gibt
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

dagobert

Michael Lüders
Moral über Alles
Warum sich Werte und nationale Interessen selten vertragen

ISBN: 9783442317318
Erscheinungstermin: 21.6.2023
Neupreis 18,00 Euro

Zitat von: VerlagstextWir sind die Guten!

Die Aufkündigung der deutsch-russischen Energiepartnerschaft als politische Reaktion auf Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg hat Deutschland in die schwerste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik gestürzt. Obwohl die anhaltend hohe Inflation vor allem die Ärmsten unseres Landes vor existenzielle Herausforderungen stellt; obwohl wir infolge der Rezession massive gesellschaftliche Verwerfungen und ein weiteres Erstarken rechtspopulistischer Kräfte zu befürchten haben; obwohl die Sanktionen gegen Russland bislang nur wenig Wirkung zeigen und kein Ende der heftigen Kämpfe in der Ukraine in Sicht ist: Die Bundesregierung hält an ihrem Kurs fest und nimmt dessen verheerende Folgen im Namen von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten inkauf.

Der renommierte Politikwissenschaftler und Bestseller-Autor Michael Lüders unternimmt eine scharfe, aber sachliche-fundierte Kritik an der heute vorherrschenden Moralisierung politischer Entscheidungen. Er verweist auf die Widersprüchlichkeiten und Gefahren der sogenannten werteorientierten Außenpolitik und plädiert für eine Rückbesinnung auf den politischen Realismus und die selbstbewusste Wahrnehmung nationaler Interessen.
Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann; wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch.
Karl May

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