Nachtrag zum Nachtrag

Begonnen von fegefeuer, 19:15:50 Fr. 02.August 2024

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fegefeuer

Jetzt kommt ein Nachtrag zum Nachtrag...ich hoffe, dass man nicht nachtragend ist.

Als einen weiteren Nachtrag eines Nachtrages meiner einzigartigen "Karriere" im Outbound in Form
meiner Outbound-Studie aus dem Jahre 2015 (hier in chefduzen nachzulesen), muss jeder immer bevor
er in diese Branche (Call-Center, Outbound etc.) einsteigt, drei Punkte bedenken.

"Outbound ist natürlich keine Arbeit wie jede andere, sie ist niemals zu vergleichen
 mit einer anderen Tätigkeit oder der Arbeitsplatz-Situation in der Zeit des Sozialstaates
 in Deutschland."


Dieses ist der erste Satz in Teil 1 meiner Outbound-Studie aus dem Jahre 2015.
Und dass es der erste Satz ist, dies hat auch seinen Grund, denn nach diesem ersten
Satz hätte ich gar nicht weiterschreiben brauchen, der Satz beinhaltet schon das Entscheidende
mit ein paar Worten.


"Outbound ist Outbound und keine Bürotätigkeit"

Viele (Unwissende) glauben, dass es sich hierbei um eine Art Bürotätigkeit handelt wie aus
frühen Jahren, ein bisschen Schreibarbeit, ein bisschen Telefonieren, ein paar Blumen
gießen, abends schön nach hause schlendern und am nächsten Tag noch Arbeit haben...
Das sind die Hauptmerkmale von sogenannten Bürotätigkeiten der 70er-Jahre, die es damals
zu Hauf gab, was natürlich ein schönes (Berufs-)Leben war.
Nur dies ist vorbei, vor allen Dingen ist es ja kein Outbound, Outbound ist was anderes.


"Letztendlich zählt nicht die Arbeit, sondern nur die Zahl"


Es ist die Arbeit, die Tätigkeit an sich, gar nicht das entscheidende (so wie bei jeder anderen Tätigkeit),
sondern nur die Zahl, und diese ist oftmals gar nicht oder wenig durch die Arbeit beeinflussbar.
Man kann also Profi sein und hyperkorrekt arbeiten, es zählt letztendlich nur das Ergebnis (die Zahl oder
die Quote).
Das läßt natürlich den "Spaß" an der "Arbeit" sinken, denn man kann ja durch sie das, was gefordert
wird, nicht oder nur gering beeinflussen, dass man sich nach einiger Zeit fragt, wofür man überhaupt
noch arbeitet, wenn es sowieso nichts nützt.

Diese drei Punkte werden jedem klar, der diese "Tätigkeit" in den verschiedenen Kategorien und
Strukturen, die es gibt (sh. meine Studie 2015), lange Jahre gemacht hat.
Ihm wird klar, dass dies ja eine Arbeit ist, die gar keine ist, aber ganz ohne diese Arbeit würden ja
keine Ergebnisse kommen, nur mit der Arbeit oftmals auch keine.


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