Kriminalität im Outbound (Teil 1)

Begonnen von fegefeuer, 16:25:02 Sa. 03.Mai 2025

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fegefeuer

Bei der großen Anzahl von Verträgen im Outbound in den letzen 20 Jahren
kann man schon gewisse Statistiken führen.
Wenn man nur beim Outbound bleibt, mache ich jetzt 20 Jahre diese
Tätigkeit mit 15 Arbeitsverträgen, von denen nur fünf ein Jahr und länger
waren, dazu kam ein projektgebundener Vetrag von 9 Monaten.

Nach dem Anfang im Inhouse-Unternehmen bei Faber-Lotto in Querenburg
(Stunde Null) habe ich in den kommenden 14 Verträgen nur Outbound gemacht (beruflich).
Bei meinen Goldenen Sieben (sh. meine Studie hier auch chefduzen aus dem Jahre
2016) steht nicht ohne Grund eine ganz oben...

...und das ist der sogenannte SERIÖSITÄTSGRAD.

Von allem, was ich gemacht habe (inklusive Probearbeit !) waren ca. 40 % Kriminelle.
Das heißt teilkriminell, abgedeckt kriminell oder legalisiert kriminell.
Ich bin oftmals in die Situation gekommen, wenn ich Kontra gegeben hätte, wäre ich
zusammengeschlagen worden ... wenn Ältere dies hören würden, würden diese
garantiert einen nicht glauben.
Jetzt ist es die Kunst diese Kriminellen schon im Vorfeld (z.B. bei der Probewoche)
zu eliminieren, zu umgehen oder den Rücken zu kehren.

Oftmals erkennt man mit viel Erfahrung sofort den Kern der Sache.
Allerdings ist dies nicht immer ganz so einfach.
Vieles sieht man schon auf einen Blick, doch bei manchem muss man schon genauer
hinsehen.

(wegen leichter Überlänge auf zwei Teile geteilt)



Kuddel

Herzlichen Dank für deinen Bericht!

Zitat...waren ca. 40 % Kriminelle.
Das heißt teilkriminell, abgedeckt kriminell oder legalisiert kriminell.
Ich bin oftmals in die Situation gekommen, wenn ich Kontra gegeben hätte, wäre ich
zusammengeschlagen worden ...

Das System der Ausbeutung, das man harmlosklingend "Wirtschaft" nennt, spielt mit harten Bandagen. Betroffen sind nicht nur Migranten, die in der Fleischindustrie oder der Landwirtschaft arbeiten. Druck gegen Beschäftigte, die sich wehren, ist normal. Körperliche Gewalt gehört dazu. Das ist wenig bekannt. Mir ist nicht bekannt, daß Gewerkschaften dieses Problem thematisiert haben.

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