Termine der Montagsdemo Nürnberg

Begonnen von counselor, 19:51:45 Sa. 31.März 2018

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counselor

ZitatTERMINE - Aktiver Widerstand gegen imperialistische Aggression und Krieg - Kundgebungen, Demos, Veranstaltungen - Stand 2. April 2022

4. April 2022 - Montagsdemos
Augsburg: 18.00 Uhr, Königsplatz am Manzubrunnen
Balingen: 17.00 Uhr, Am Marktbrunnen
Dresden: 18.00 Uhr, Prager Straße, in Höhe der Centrums-Galerie
Hagen: 17.30 Uhr, Elberfelder Straße, Höhe Galeria
Hamburg: 17.30 Uhr, am Altonaer Bahnhof, Ottenser Hauptstraße 1
Hannover: 18.00 Uhr, Schiller-Denkmal / Ecker Georgstraße - Schillerstraße
Heidelberg: 18.00 Uhr, Bismarckplatz
Herne: 18.00 Uhr, Robert-Brauner-Platz
Köln: 18.00 Uhr am Dom
Lübeck: 18 Uhr in der Breiten Straße vor dem Rathaus
Mülheim an der Ruhr: 17.00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz
München: 18.00 Uhr, Marienplatz
Nürnberg: 17.30 Uhr, Lorenzkirche
Recklinghausen, 17.15 Uhr, Schaumburgstraße vor dem Palais Vest
Reutlingen: 18.00 Uhr, Marktplatz
Saarbrücken: 18.00 Uhr, vor Thalia
Sindelfingen: 17.00 Uhr, Busbahnhof
Tübingen: 18.00 Uhr, Holzmarkt
Witten: 17.00 Uhr, Berliner Platz

Quelle: https://www.rf-news.de/2022/kw12/gegen-jede-kriegstreiberei-im-ukraine-russland-konflikt
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

ZitatPressemitteilung Nürnberg, 31.03.22
Nürnberger Initiative gegen Hartz IV und Sozialabbau
c/o Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg,
Montag ist Tag des Widerstandes!
Seit über 17 Jahren besteht die Montagsdemobewegung als bundesweite Protestbewegung: ,,Weg mit Hartz IV! " Unter dieser Losung entwickelte sie sich zum sozialen Gewissen in Deutschland, später auch zum ökologischen und internationalen Gewissen. Wir greifen alle Themen auf, die gegen die soziale Gerechtigkeit gerichtet sind. So auch internationale Krisen, und der gegenwärtige Ukraine-Krieg, der seit dem 24.02.22 tobt. Wir verurteilen diesen Angriffskrieg durch das russische Putin-Regime aufs Schärfste. Bereits jetzt sind tausende Menschen gestorben, Millionen auf der Flucht, ganze Städte wurden zerstört.
Wir haben bereits zwei Aktionen zum Thema: Stopp den Ukraine-Krieg! Solidarität mit der Bevölkerung in der Ukraine! und Spendensammlungen hierzu durchgeführt. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine muss sofort beendet werden.
Wir sind jedoch der Meinung, dass die Waffenlieferungen aus Deutschland, der EU und der NATO keinen Frieden bringen. Auch die Aufrüstung der Bundeswehr von 100 Milliarden Euro lehnen wir ab.
Die MO-Demo steht auf der Seite der Arbeiter und Massen in der Ukraine, nicht auf der Seite der ukrainischen Regierung, die es zu verantworten hat, dass die Mehrheit der Bevölkerung in größter Armut lebt und dass die demokratischen Rechte und Freiheiten massiv eingeschränkt sind. Es sind die Arbeiterfamilien auf die die Lasten und das Leid des Krieges und der Wirtschaftskrise abgewälzt werden – sowohl in der Ukraine, in Russland und auch in Deutschland.
Wir haben z.Zt. eine steigende Inflation, aktuell 7,3 %, und wir sollen mit weiteren Erhöhungen der Energie- und Lebensmittelpreise die Rechnung der Sanktionspolitik zahlen.
Wir laden Sie ein, am 04.04.22 um 17.30 Uhr vor der Lorenzkirche an unserer nächsten Aktion teilzunehmen

Bitte bringen sie dazu eine Notiz in ihrer Zeitung.
Es wird wieder ein offenes Mikrophon geben, an dem wo verschiedene Menschen auf antifaschistischer Grundlage öffentlich ihre Meinung sagen können. Wir stellen unsere Aktion auch als Plattform der neuen Friedensbewegung zur Verfügung.
Wir sagen:
Hände weg und Schluss mit dem Angriff auf die Ukraine!
Aktiv für den Weltfrieden!
Gegen jede imperialistische Aggression!
Rückzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland!

Quelle: E-Mail
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

2. Mai 2022: Gegen Sozialabbau und Weltkriegsgefahr
16. Mai 2022: Krieg und Flüchtlingsbewegung
30. Mai 2022: Wohnungsnot und steigende Mieten
13. Juni 2022: Rolle rückwärts in der Umweltpolitik - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

11. April 2022 - Montagsdemos
Bochum: 18.00 Uhr, Husemannplatz
Essen: 18.00 Uhr, Porschekanzel
Gelsenkirchen: 17.30 Uhr, Neumarktplatz
Halle: 17.00 Uhr, an der Ulrichskirche in der Leipziger Straße/Boulevard
Heidelberg: 18.00 Uhr, Bismarckplatz
Heilbronn: 17.30 Uhr, Kiliansplatz
Herne: 18.00 Uhr, Robert-Brauner-Platz 18 Uhr
Leipzig: 18.00 Uhr, Kleiner Willy-Brandt-Platz
Stuttgart: 17.00 Uhr, Schlossplatz
Witten: 17.00 Uhr, Berliner Platz
Zwickau: Weitere Informationen folgen
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Nach der Montagsdemo am 2. Mai 22 beabsichtigen wir, das Nürnberger Widerstandskomitee gegen den Ukraine-Krieg zu gründen. Interessierte können gerne um 17:30 Uhr zur Lorenzkirche kommen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

ZitatBundesweite Montagsdemo fordert sofortige Anhebung von Hartz IV um 20 Prozent

Was vom angekündigten ,würdevollen' Bürgergeld der Ampel übrigbleibt – Bundesweite Montagsdemo fordert sofortige Anhebung von Hartz IV um 20 Prozent!

Seit dem Regierungsantritt der Ampel-Koalition im Dezember hatte man nichts mehr über das Bürgergeld gehört. Jetzt ließ Arbeitsminister Hubertus/SPD Heil am Samstag die Katze aus dem Sack. Er plant ein Bürgergeld, das 40 bis 50 € über der bisherigen Grundsicherung liegt. Das wäre eine Erhöhung des Regelsatzes um ca. 10 Prozent, derzeit bekommt ein alleinstehender Hartz IV-Bezieher 449€ monatlich. Die Erhöhung deckt also nicht mal die reale Inflation. Die offizielle Inflation liegt schon bei 7,4 Prozent, die reale Inflation für Hartz IV-Bezieher und Geringverdiener aber bei 15 Prozent oder mehr. Denn Nahrungsmittel machen 34,7 Prozent ihres Warenkorbs aus. Und gerade bei Grundnahrungsmitteln stiegen die Preise gegenüber 2021 am stärksten: +53% bei Ölen und Fetten, +28% bei Mehl. Der Staat verdient über die Preissteigerungen bei Lebensmitteln, aber insbesondere bei Strom, Gas und Kraftstoffen über die Mehrwert- und Mineralölsteuer kräftig mit – im ersten Quartal wuchsen die Steuereinnahmen um 18,1 Prozent.


Aber zurück zum Bürgergeld. Im Koalitionsvertrag der SPD/Grüne/FDP-Regierung heißt es vollmundig: ,,Wir lösen die Grundsicherung durch ein neues Bürgergeld ab, damit die Würde des Einzelnen geachtet und gesellschaftliche Teilhabe besser gefördert wird". Würdevoll bedeutet also für einen Hartz IV-Bezieher ab 1. Januar 2023, im besten Fall 1,67€ pro Tag mehr zur Verfügung zu haben, für Lebensmittel pro Tag 5,88€. Was anderes ist natürlich die Würde von Bundestagsabgeordneten. Ihre Diäten werden zum 1. Juli 2022 von 10.012,89 Euro monatlich um 310,40 € auf 10.323,29 Euro. Die Diätenerhöhung ist damit mehr als ein Kind zwischen 6 und 13 Jahren in einer Hartz IV-Bedarfsgemeinschaft überhaupt bekommt.

Die Bundesweite Montagsdemo protestiert gegen diese unsoziale Politik der Bundesregierung und fordert u.a:

die sofortige und rückwirkende Anhebung der Regelsätze bei Hartz IV, der Grundsicherung für Arbeitssuchende, Grundsicherung im Alter, Erwerbsminderungsrente, Asylbewerberleistungen und Arbeitslosengeld um 20 Prozent!

Wiedereinführung des Anspruchs auf Einmalzahlungen wie z.B. für den Ersatz einer defekten Waschmaschine.

Auszahlung und Erhöhung des Kindergelds für Familien mit geringem Einkommen statt Anrechnung als Einkommen auf die Regelsätze.

Weg mit der Bedarfsgemeinschafts-Regelung!

Koordinierungsgruppe
der Bundesweiten Montagsdemo

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=6656
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Meine Rede zum Thema Inflation auf der Montagsdemo am 13.6.22
ZitatKomplexität der Inflationsursachen: Energiepreise, Pandemie, Krieg und ökologischer Umbau (CO2-Bepreisung)

Die EZB will auf öffentlichen Druck die Leitzinsen erhöhen. Diese Politik führt zu höheren Zinsen auf Hypotheken, Autokauf, Kreditkarte etc. Aber vor allem: Diese Politik unterstellt, dass die nach dem Verbraucherpreisindex berechnete Inflationsrate durch eine das gesamtwirtschaftliche Angebot deutlich übersteigende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen erzeugt wird. Dieses Deutungsmuster taugt nicht zur Erklärung der derzeitigen Inflationsentwicklung. Um die Inflationsursachen zu erschließen, sind drei Einflussgruppen zu unterscheiden:

Erstens wird die Inflation vorrangig durch die enormen Preissteigerungen bei den meist importierten Energiegütern und den Nahrungsmitteln angetrieben.
Zweitens löst die Pandemie Inflationsprozesse auf der Angebotsseite aus, etwa durch gerissene Lieferketten. Ebenso der Ukraine-Krieg, der im Zusammenhang mit Sanktionen gegen Russland zur Stagflation führt.
Drittens kommen infolge des ökologischen Umbaus politisch verordnete Preiserhöhungen hinzu, mit denen die bisher externalisierten Umweltkosten im Preissystem internalisiert werden sollen. Im Mittelpunkt steht hierbei die CO2-Bepreisung.

Der allgemeine Verbraucherpreisindex, dessen Basis ein für die privaten Haushalte typischer Warenkorb ist, lässt als aggregierte Größe die aktuellen Inflationsursachen nicht erkennen. Zur Identifikation der Triebkräfte der Inflation ist es nötig, in den Warenkorb mit den 650 gewichteten Arten an Gütern und Dienstleistungen genauer hineinzuschauen. Es müssen die Warenarten identifiziert werden, deren Preise weit überproportional gestiegen sind. So steht hinter der Inflationsrate von 5,3 Prozent im Dezember 2021 (gegenüber dem Vorjahresmonat) ein überdurchschnittlicher Anstieg des Energie-Verbraucherpreisindexes von 18,3 Prozent und der Nahrungsmittelpreise von 6 Prozent. Bei der im Januar 2022 festgestellten Inflationsrate von 4,9 Prozent stieg der Index der Energiepreise um 20,5 Prozent, der Index der Nahrungsmittel ging leicht auf 5,0 Prozent zurück. Diese Entwicklung wird sich noch einige Zeit fortsetzen. Eine Antiinflationspolitik muss also diese Preistreiber gezielt ausbremsen. Die Notenbank ist hier hilflos. Sie kann mit restriktiver Geldpolitik, insbesondere durch höhere Leitzinsen, keinen Druck auf die Inflationstreiber ausüben. Die Gesamtwirtschaft wird sie jedoch schwer belasten.

Hinter den gestiegenen Verbraucherpreisen stehen die im Durchschnitt überraschend hohen Erzeugerpreise, die bis Dezember 2021 binnen Jahresfrist um 24,2 Prozent gestiegen sind. Bisher haben die Unternehmen diese Verteuerung nur zum Teil an die privaten Haushalte weitergegeben. Die wichtigsten Komponenten dieser Erzeugerpreisinflation sind um 69 Prozent gestiegene Energiepreise und um 19,3 Prozent gestiegene Vorleistungspreise (vor allem Preise für Metalle, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen, Nichteisenmetalle und deren Halbzeug sowie Holz, Papier, Pappe, Futtermittel für Nutztiere und Getreidemehl).

Die inländischen Erzeuger- und Verbraucherpreise werden wiederum maßgeblich durch teurer gewordene Importe getrieben. Von einem vergleichsweise niedrigen Niveau des Jahres 2020 aus gesehen sind die Preise für importierte Güter zwischen Dezember 2020 und Dezember 2021 im Durchschnitt um 24 Prozent gestiegen. Besonders auffällig waren die Preissteigerungen für importierte Energieträger: Erdgas verteuerte sich um 267,5 Prozent, Steinkohle um 154,3 Prozent, Erdöl um 65,3 Prozent und Mineralölerzeugnisse um 68,5 Prozent.

Diese Kette von Preiserhöhungen auf Erzeugerseite, die durch Importe geprägt werden, schlagen sich im Verbraucherindex nieder. Nach dem letztmals 2015 festgelegten Warenkorb gehen derzeit die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe mit 6,82 Prozent und für Kraft- und Schmierstoffe mit 3,52 Prozent in den Verbraucherpreisindex ein. Dieser Blick auf die Inflationstreiber bleibt der monetaristischen These von der überschüssigen Nachfrage verschlossen. Vor allem lassen sich diese mit einer auf das allgemeine Preisniveau ausgerichteten, restriktiven Geldpolitik nicht bändigen. Vielmehr müssen die Ursachen der stark überdurchschnittlich steigenden, für die Grundversorgung wichtigen Preise geklärt werden. Auf den Energiemärkten beispielsweise spielen konzentrierte ökonomische Macht und geostrategische Interessen eine große Rolle. Was etwa die Gas- und Rohölmärkte angeht, wurden im Jahr 2020 von den durch die Unternehmen und privaten Haushalte konsumierten 90 Milliarden Kubikmetern Erdgas über 55 Prozent aus Russland importiert. Diese Abhängigkeiten Deutschlands von Gaslieferungen und wiederum Russlands von Devisen führen zwangsläufig zu einer Politisierung der Gaspreise. Hinzu kommt unternehmerisches Missmanagement bei der Sicherung von Gasreserven. Auch die Rekordwerte bei den Benzinpreisen verweisen auf die dahinterstehenden Rohölmärkte. Dort herrscht das OPEC-Kartell. Trotz dessenu Zusage Ende des Jahres 2021, die Tagesförderung um 400.000 Barrel zu erhöhen, dominiert infolge des durch den weltweit einsetzenden Aufschwung ausgelösten Nachfrageschubs eine Angebotsknappheit. Die Preise werden strategisch durch die OPEC-Länder bestimmt, worauf die Politik etwa in Deutschland keinen direkten Einfluss hat. Damit bleibt nur die Perspektive, die Abhängigkeit vom Öl abzubauen. Die strategisch beeinflussten Preise dieser Rohstoffe werden zusätzlich durch Spekulationsgeschäfte (auf Basis von Derivaten) auf den Warenterminmärkten nach oben getrieben.

In der Übergangsphase verdient die Idee Anerkennung, gegen diese aggressive Preispolitik auf den Energiemärkten ordnungspolitisch mit Preisstopps vorzugehen. Einen Vorschlag dazu hat die anerkannte Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber, die an der University of Massachusetts Amherst lehrt, Ende des Jahres 2021 unterbreitet. Sie zeigt überzeugend, dass gegenüber diesen strategischen Monopolpreisen die Geldpolitik versagen muss. Zudem rückt sie die auch geostrategisch beeinflussten Marktverhältnisse in den Mittelpunkt.

Zu erwähnen wäre noch, dass der US-Präsident Richard Nixon 1971 in den USA eine starke Inflation erfolgreich durch einen Preisstopp bekämpft hat. Daneben brauchen wir Lohnerhöhungen und höhere Sozialleistungen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

27. Juni 2022: Inflationsstopp jetzt!
11. Juli 2022: Gegen Aufrüstung/Ukraine-Krieg
25. Juli 2022: Kein Geld für Urlaub
8. August 2022: Jugend ohne Zukunft - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

20. Juni 2022, Montagsdemos
Berlin: 18 Uhr Weltzeituhr
Darmstadt: 17 Uhr, Ludwigsplatz (vor Saturn)
Duisburg: 17.30 Uhr Livesaver-Brunnen Königstraße
Heilbronn: 17.30 Uhr Kiliansplatz
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Meine Rede zur Montagsdemo am 27.6.22

ZitatInflation ist undemokratisch

Benzinpreise, Lebensmittelpreise und im Grunde alle Preise steigen. Und es gibt zwei Dinge, die ich klarstellen möchte:

Nummer eins: Einige unserer politischen Führer haben gesagt, dass wir an einer Inflation leiden, aber der Rest der Welt auch. Das ist nicht wahr. Es gibt einige Länder auf der Welt, die eine Inflation so hoch wie wir haben (USA, Kanada). Aber der Rest der Welt hat eine geringere Inflation. Am Ende der Liste der entwickelten Länder, die eine Inflation unter 2% haben finden sich Länder wie die VR China oder Japan. Deswegen kann man mir nicht erzählen, dass man die Inflation nicht managen kann. Diese Länder managen die Inflation gut. Und wir müssen uns schon wundern, dass unsere Regierung und die EZB die Inflation nicht besser managen können, obwohl das ihre Aufgabe ist.

Aber worum dreht sich alles? Erinnern wir uns: Die Unternehmen erhöhen die Preise. Arbeitnehmer haben keinen Einfluss auf die Preise. Arbeitgeber schon. Arbeitgeber, insbesondere Geschäftsführer und Aufsichtsräte, die ein Prozent der Bevölkerung stellen, haben die Macht die Preise für die übrigen 99% der Bevölkerung anzuheben. 99% der Bevölkerung haben zu zahlen, ohne eine Rolle in den Entscheidungen über die Preisanhebung zu spielen. An so einer Inflation ist nichts demokratisch. Das Einzige, das man demokratisch nennen könnte, ist, wer am meisten darunter leidet, weil die Arbeitgeber die Preise so erhöhen können, dass sie sie die extra Preise, denen sie gegenüber stehen, wettmachen können.

Die Arbeitnehmer sind niemals in einer vergleichbaren Position, um das zu tun. Deswegen ist die Inflation heute bei 7,9% während die Löhne nur um ca. 4% jährlich steigen.

Was ist die Erklärung, die die Arbeitgeber uns geben? Naja, sie erzählen uns, es gäbe unterbrochene Lieferketten. Dinge würden uns nicht termingerecht geliefert. Warum sie das zur Preisanhebung berechtigt, überlasse ich eurer Phantasie. Es hat zu tun mit Märkten. Aber ich möchte mich auf die Entschuldigung fokussieren. Fahren wir fort. Covid ist ein anderer Teil davon. Die Leute haben sich mit Geldausgeben zurück gehalten und jetzt halten sie sich wieder aufgrund von Inflationsängsten mit dem Geldausgeben zurück.

Dazu möchte ich sagen: Es ist der Job eines Kapitalisten Risiken zu antizpieren und zu managen. Es gibt Kurse zum Thema Risikomanagement an jeder Wirtschaftsschule. Eine der Rechtfertigungen die Kapitalisten dafür geben, dass sie hohe Saläre und die Gewinne, die das Unternehmen einfährt, verdienen, ist, dass sie das Risiko managen müssen. Naja, ratet mal! Die Inflation, wenn sie durch unterbrochene Lieferketten und eine wackelige Nachfrage verursacht ist, bedeutet, dass sie das Risiko nicht managen. Jeder Kapitalist weiß, dass der Nachschub unterbrochen werden kann. Regen kann das. Zivile Unruhen können das. Ein Unfall kann das. Man sollte Ausweichpläne haben. Man sollte Vorräte auf Lager haben, damit man weiter liefern kann, auch wenn es eine Unterbrechung gibt. Es ist erstaunlich. Wisst ihr, ihr könnt behaupten, Regen wäre das Problem, aber jemand würde hervorheben, dass man deswegen ein Dach über dem Gebäude hat, damit man nicht durch den Regen unterbrochen wird.

Das ist das Jammern von Leuten, die Preise erhöhen, weil es ihre Gewinne steigert. Schaut euch ihre Gewinne an, schaut euch an, wie sie mit den Preisen durch die Decke gehen.

Nummer zwei: Nun wird uns gesagt, die Inflation würde durch das Anheben des Leitzinses bekämpft. Okay, Leute, lasst uns Klartext reden. Wenn wir die Leitzinsen erhöhen, dann schädigen wir Kreditnehmer. Und wer ist Kreditnehmer? Jeder der einen Kredit aufnimmt, um eine Wohnung zu kaufen, jeder der einen Kredit aufnimmt, um ein Auto zu kaufen, jeder der einen Kredit aufnimmt, um seine Kreditkarte zu nutzen (weil die Benutzung der Kreditkarte ein Darlehen ist) und jeder Student, der sich Geld zum Zweck der Bildung leihen muss. Das Anheben des Leitzinses versetzt dem Kreditnehmer Schläge und das sind meist die Masse der Bevölkerung. Geschäftsführer sorgen sich nicht um höhere Leitzinsen, weil sie enorme Saläre beziehen, die nicht betroffen sind und sie verlieren auch nicht ihre Jobs. Aber wenn massenweise Leute die steigenden Leitzinsen damit beantworten, dass sie sich einschränken, wie sie es schon während der Inflation taten, dann wird das viele Arbeitsplätze zerstören. Die Inflation zerstört Arbeitsplätze. Und die Leitzinserhöhung wird ebenfalls Arbeitsplätze zerstören.

Das ist ein ökonomisches System, das uns sagt, dass es seine Probleme nur auf eine Art lösen kann und wir haben zur Kenntnis zu nehmen, dass die Masse der Leute am kürzeren Ende des Hebels steht und wir müssen uns wundern. Man kann das Wirtschaftspolitik nennen oder was ihr wollt. Aber wisst ihr was das ist? Es ist Klassenkampf. Der Kampf der 1%, die ihre Probleme auf den 99% abladen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Meine Rede auf der Montagsdemo vom 11.7.22
ZitatKeine Inflation im echten Sozialismus

Benzinpreise, Lebensmittelpreise und im Grunde alle Preise steigen. Und es gibt zwei Dinge, die ich klarstellen möchte:

Nummer eins: Unsere politischen Führer rüsten das Militär ständig auf. Das schafft Kaufkraft aber auf dem Markt tauchen keine zusätzlichen Waren als Äquivalent der zusätzlich geschaffenen Kaufkraft auf. In den Panzer- und Raketen herstellenden Fabriken werden genauso Löhne und Gehälter gezahlt und Gewinne erwirtschaftet, wie in anderen Industriezweigen auch. Panzer und Raketen sind keine Konsumgüter, die jeder von uns kaufen kann. Das führt dazu, dass die in der Rüstungsindustrie entstehende Kaufkraft nicht durch den Verkauf von Panzern und Raketen absorbiert wird. Entsprechend hat die Hochrüstung einen inflationären Charakter. Rüstung bringt einen Tendenz zur permanenten Inflation mit sich.

Darüber hinaus gibt es im entwickelten Kapitalismus eine Eigentümlichkeit aufgrund vermachteter Märkte: Immer wenn das Angebot geringer ist als die Nachfrage, steigen die Preise, wohingegen die Preise unverändert bleiben oder nur kaum merklich sinken, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Erinnern wir uns: Die Arbeitgeber, sprich die Geschäftsführer, die Aufsichtsräte haben die Macht, die Preise zu setzen. Das sind ein Prozent der Bevölkerung. 99% haben die Preise zu zahlen. Es stellt sich die Frage: Wie lange wollen wir uns diese undemokratischen Zustände noch gefallen lassen? Wollen wir nicht lieber die Macht in den Betrieben übernehmen?

Nummer zwei: Es gibt eine Wirtschaftsweise, in der es keine Inflation gibt. Das ist der echte Sozialismus. China kannte in den 1970er Jahren keine Inflation. Was ist das Geheimnis dahinter?

Die Stabilität der Währung hängt von dem Verhältnis zwischen dieser Währung und dem Warenangebot ab. Wenn auf den Märkten mehr Geld im Umlauf ist als sich Waren auf den Märkten befinden, bedeutet dies notwendigerweise eine Abwertung der Währung. Eine Währung bleibt stabil, wenn die Zirkulationsmenge der Geldmenge eine Balance mit der möglichen Angebotsmenge der Waren hält.

Die Errichtung des sozialistischen Systems bedeutet, dass die Warenproduktion, -zirkulation und -verteilung sowie die Geldherausgabe einheitlich vom Staat geplant werden. Waren werden nicht mehr um des Gewinns willen produziert, sondern um den Aufbau des echten Sozialismus zu fördern und die Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen. Die Produktion der Fabriken, die Versorgung der Geschäfte, die Menge der Geldmittelherausgabe – alles wird jährlich in die staatliche Planung mit einbezogen und ins Gleichgewicht gebracht. So kann der Staat die Waren zu festen Preisen und plangemäß auf den Markt bringen und entsprechend die Geldzirkulation geplant regulieren.

Es stellt sich die Frage: Was wollen wir? Kapitalistisches Chaos, Wirtschaftskrisen, Börsenkrisen, Coronakrise oder eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft auf Basis des echten Sozialismus ohne Inflation?
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

dagobert

Zitat von: counselor am 18:13:51 So. 03.Juli 2022
Meine Rede auf der Montagsdemo vom 11.7.22
ZitatUnsere politischen Führer rüsten das Militär ständig auf. Das schafft Kaufkraft aber auf dem Markt tauchen keine zusätzlichen Waren als Äquivalent der zusätzlich geschaffenen Kaufkraft auf. In den Panzer- und Raketen herstellenden Fabriken werden genauso Löhne und Gehälter gezahlt und Gewinne erwirtschaftet, wie in anderen Industriezweigen auch. Panzer und Raketen sind keine Konsumgüter, die jeder von uns kaufen kann. Das führt dazu, dass die in der Rüstungsindustrie entstehende Kaufkraft nicht durch den Verkauf von Panzern und Raketen absorbiert wird. Entsprechend hat die Hochrüstung einen inflationären Charakter. Rüstung bringt einen Tendenz zur permanenten Inflation mit sich.
Anders herum gedacht hieße das: Rüstungsindustrie abschaffen, dann haben wir keine Inflation mehr.

Ich fürchte, so einfach ist das nicht.
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)

counselor

ZitatIch fürchte, so einfach ist das nicht.

Ist es auch nicht. Ich kann das Problem mit der Rüstung und der Inflation in der Rede nur oberflächlich anreißen. Die Rüstungsindustrie ist aber einer von mehreren Treibern der Inflation.

Ernest Mandel geht in seinem Buch "Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie " ausführlich darauf ein.

Der Schlüssel zur Lösung des Inflationsproblems liegt in der gesellschaftlichen Planung von Angebot und Nachfrage und zirkulierender Geldmenge.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

11. Juli 2022Halle/Saale: Montagsdemo 17 Uhr, An der Ulrichskirche im Boulevard/Leipziger Straße
Herne: Montagsdemo, 18 Uhr, Robert-Brauner-Platz
Nürnberg: Montagsdemo 17.30 Uhr Lorenzkirche
Stuttgart: Montagsdemo zur Solidarität mit den EvoBus-Kollegen, 17 Uhr Protestkundgebung auf dem Carl-Benz-Platz in Untertürkheim
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

25. Juli 2022
Nürnberg: Montagsdemo, 17.30 Uhr Lorenzkirche. Kein Geld für Urlaub?
1. August 2022
Hamburg: Montagsdemo 17.30 Uhr, Ottenser Hauptstraße 1, beim Bf. Altona - Nähe Mercado
Mülheim an der Ruhr: Montagsdemo um 17 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz
München: Montagsaktion um 18 Uhr am Rindermarkt
8. August 2022
Herne, Montagsdemo 18 Uhr, Robert-Brauner-Platz
Nürnberg: Montagsdemo 17.30 Uhr Lorenzkirche
15. August 2022
Hamburg: Montagsdemo 17.30 Uhr, Ottenser Hauptstraße 1, beim Bf. Altona - Nähe Mercado
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

counselor

Meine Rede für die Montagsdemo am 8.8.22
ZitatAuswirkungen und die Tragweite des sich abzeichnenden Klimakollaps

Das in Paris feierlich beschlossene Klimaziel, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2° C z.B. 1,5°C zu begrenzen, erfordert aus naturwissenschaftlicher Sicht definitiv eine radikale Begrenzung der kumulativen CO2-Emissionen und eine ebenfalls starke Verringerung der anderen THG-Emissionen.

Unter der Annahme, dass sich CO2-Emissionen in etwa so fortsetzen wie im Jahr 2019, d.h. ca. 38 Gt CO2/Jahr, ist das verbleibende globale CO2-Budget, um das Klimaziel von maximal 1,5°C (mit einer Wahrscheinlichkeit von 83%) zu erreichen, bereits Ende 2027 komplett ausgeschöpft!

Dies macht die katastrophale Situation und die existenzielle Notfall-Dringlichkeit klar, in der sich die gesamte Menschheit heute angesichts der sich weiter fortsetzenden globalen Klimaerwärmung befindet.

Der IPCC-Bericht vom Februar 2022 schätzt, dass ungefähr 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen unter Bedingungen leben, die sehr verwundbar gegenüber der Klimakatastrophe sind.

Wenn die globale Erwärmung in naher Zukunft 1,5°C erreicht und dann überschreitet, wird sie weiter unvermeidbare Zunahmen vielfältiger Klimagefahren verursachen und vielfältige Risiken für Ökosysteme und Menschen mit sich bringen. Die Höhe des Risikos wird von den in naher Zukunft gleichzeitig ablaufenden Entwicklungen von Verwundbarkeit, Exposition, sozioökonomischen Entwicklungsstand und Anpassung abhängen. Zeitnahe Maßnahmen, die die globale Erwärmung auf etwa 1,5°C begrenzen, würden die projizierten Verluste und Schäden, die im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe in menschlichen Systemen und Ökosystemen auftreten, im Vergleich zu höheren Erwärmungsniveaus zwar erheblich verringern, können sie aber nicht verhindern.

Nach 2040 und abhängig vom Ausmaß der globalen Erwärmung wird die Klimakatastrophe zu zahlreichen sich weiter verschärfenden Risiken für natürliche und menschliche Systeme führen. Für identifizierte Schlüsselrisiken sind die bewerteten mittel- und langfristigen Folgen bis zu einem Vielfachen größer als derzeit beobachtet. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Klimakatastrophe und der damit verbundenen Risiken hängen stark von Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen in der nahen Zukunft ab und die projizierten negativen Folgen und damit verbundene Verluste und Schäden eskalieren dramatisch mit jedem weiteren Zuwachs der globalen Erwärmung.

Die Folgen und Risiken der Klimakatastrophe werden immer komplexer und schwieriger zu bewältigen. Vielfältige Klimagefahren werden gleichzeitig auftreten, und vielfältige klimatische und nicht-klimatische Risiken werden wechselwirken, was zu zusammengesetzten Gesamtrisiken und Risikokaskaden über Sektoren und Regionen hinweg führt. Einige Maßnahmen in Reaktion auf die Klimakatastrophe führen zu neuen Folgen und Risiken.

Der Emissionspfad, auf dem wir uns derzeit befinden, überschreitet außerdem wahrscheinlich bald verschiedene Kipp-Punkte im Klimasystem; das sind kritische Schwellen, jenseits derer sich das Klimasystem oft abrupt und/oder unumkehrbar bzw. irreversibel neu organisiert. Solche Kipp-Punkte könnten z.B. beim Abschmelzen des Antarktischen Eisschilds, beim großflächigen Waldsterben oder durch das großflächige Auftauen des Permafrostes auftreten.

Viele wissenschaftliche Studien und zusammenfassende Berichte sagen, dass die Lücke zwischen den viel zu schwachen Klimaschutzmaßnahmen und der Einhaltung des 1,5°C Klimaziels mit hoher Wahrscheinlichkeit immer größer wird.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Onkel Tom

Zitat von: counselor am 16:30:42 Sa. 06.August 2022

...
Das in Paris feierlich beschlossene Klimaziel, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2° C z.B. 1,5°C zu begrenzen, erfordert aus naturwissenschaftlicher Sicht definitiv eine radikale Begrenzung der kumulativen CO2-Emissionen der Industrie und Pruduktion sowie eine ebenfalls starke Verringerung der anderen THG-Emissionen.


Damit Du nicht so unverstanden wirst, solltest Du deine Rede überarbeiten. Fängt im ersten Absatz schon an,
Erstes Erklärungsbedürfige Wort gestrichen, auf ein jedermensch verständliches Satz korregiert und was ist THG-Emmision ?

;)
Lass Dich nicht verhartzen !

counselor

THG-Emissionen steht für Treibhausgas-Emissionen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Ich glaube, Onkel Tom ging es nicht allein um den Begriff "THG-Emissionen".
ZitatDamit Du nicht so unverstanden wirst, solltest Du deine Rede überarbeiten.

@counselor, ich habe das Gefühl, daß du mit deinen Beiträgen (auch hier im Forum) oft mißverstanden wirst, weil sie in ihrer Form für einfache Menschen komisch bis unverständlich rüberkommen.

Ich teile deine politischen Analysen weitgehend, finde sie jedoch in einer Sprache formuliert, die von weniger gebilderten Leuten nicht verstanden wird oder zu einer gefühlsmäßigen Ablehnung führt. Manchmal argumentierst du nicht nur sprachlich hölzern, sondern auch schablonenhaft, als sei Politik eine Wissenschaft, in der man einfach nur bestimmte Dinge zusammenführen muß und automatisch ein  bestimmtes Ergebnis dabei herauskommt.

Dabei vergißt du scheinbar den "Menschlichen Faktor". Zu Gesellschaften und gesellschaftlichen Kämpfen gehören Menschen mit all ihren Schwächen, Fehlern und Beklopptheiten. Es gibt Gesetzmäßigkeiten in Wirtschaftlichen und Sozialen Entwicklungen, es gibt aber auch den Menschlichen Faktor und glückliche und dumme Zufälle, die zu einem nicht erwarteten Ergebnis führen können.

Wenn man sich nicht nur als Revolutionar inszenieren, sondern wirken möchte, muß man sich stets hinterfragen und überprüfen, ob man die einfachen Menschen erreicht und verstanden wird.

Fritz Linow

In der Rede sind zum Beispiel zu viele Zahlen.

Statt ,,ungefähr 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen" besser ,,dreieinhalb Milliarden Menschen" und so weiter.

Das hat weniger mit gebildet oder ungebildet zu tun, sondern ist ein simpler rhetorischer Kniff, damit die Zuhörer nicht einschlafen.

counselor

Es gibt einerseits die "einfachen Menschen" unter den Lohnabhängigen, andererseits auch eine sehr starke Gruppe an (manchmal auch prekär beschäftigten) Akademikern, die auch lohnabhängig sind. Beide Gruppen müssen wir ansprechen, wenn wir die Verhältnisse verändern wollen. Beide Gruppen müssen auf unterschiedliche Art angesprochen werden.

Ich halte die Fokussierung auf "einfache Menschen" beim Organisieren von Widerstand für falsch. Es braucht in der Bewegung auch die Akademiker, sprich die Ingenieure, die zB  ein Auto konstruieren.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

Es hat niemand gesagt, man sollte sich allein an die "einfachen Menschen" oder "Unterschichten" wenden. Es gibt aber einen Haufen Linker mit einem akademischen Hintergrund und es gibt kaum Organizer und Agitatoren aus den Unterschichten, die ihre Sprache sprechen und ihr Vertrauen genießen.

Mir fällt auf, daß du in diesem Forum oft an den Leuten vorbeiredest. Das finde ich schade, da ich der Meinung bin, daß du einiges zu sagen hast, was von möglichst vielen verstanden werden sollte.

Onkel Tom

Naja, wenn Du @Counselor zwischen "einfachen Menschen" und "Akademischen Kreisen" eine Grenze ziehst, läuft was verkehrt..

Muss ein "einfacher Mensch" aus dem Elfenbeinturm vortragen, um von Akademikern angehört und verstanden zu werden ?
Muss man auf den Akademiker Rücksicht nehmen, der einen anderen Intellekt wie seinen nicht akzeptieren kann ?

Aber gut.. Der Fehler die Arbeiter-innenklasse in mehrere Intelektgrade oder eines sozialem Maßindex zu selektieren, ist ein
Hoffnungsschimmer, sich erfolglos ab zu rakkern.. Akademiker sind genau so "ungewohnt", ihr Vokabular in eine einfache
Sprache zu übersetzen, wie "einfache Menschen" teils Akademiker nicht verstehen können..

Jo, Sekektion dach Fähigkeiten und Nutzbarkeit.. No, so funzt das nicht und rhetorisch muss da erst mal ein starker Kaffee her,
damit die Anhörungsbereitschaft nicht leidet..

Der bisherige Redetext passt eher im geschlossenem Polit-Clubkreis statt draußen auf der Straße in die Öffentlichkeit und da
sollten alle verstehen, was Du mit der Rede sagen willst. Als Vorträger kann man sich die Zuhörerschaft nicht wirklich aussuchen.

Gerade bei den Modemos lässt sich die Art und Weise an Rhetorik und verständlicher Formulierung super üben, weil ja im
Anschluss Feedback folgt und wenn keine Sau was verstanden hat oder damit nix anfangen kann hört man auch den Unterschied
zwischen Beifall und Andstandsklatschen.

Also meine Mikro-Nutzung damals war schon pikanter aber habe auch lustiges beigefügt, damit nicht nur innerlich "gejammert"
wird, sondern es auch mal was zu lachen gibt. Ich schaute auch aufs Puplikum und es wurde auch spontan, an der eigendlichen
Rede abweichend, jedoch kam ich wieder zur Rede selbst zurück.


Hüstel, in dem Jahr Modemo-Aktivität selbst erlebt :

Habe gerade das Mikro in der Hand und wer kommt da mit einem Schlendergang an der Kundgebung vorbei ?

Herr Thomas Böhsenberg, der Chef von der team.arbeit.hamburg (JCs) mit Edeleinkaufstüten in der Hand, wohl noch
Weihnachtsgeschenke klar gemacht.  ???  Ich erkenne ihn und er hört auch beim Gehen mit. Spontan schaltete ich um und
lautete dann so :

"Moin, wenn dürfen wir denn heute abend in unserer Runde begrüßen ? Den Boss von unseren Jobcentren in Hamburg."
(Freundlich einladend..)

Er bleibt stehen dreht sich zu mir und goil.. War ja darüber gut informiert, was die JCs gerade so auf Lager hatten und dem
angemessen Kritik geübt. Es ging damals (2006) um die kleinen Gehässigkeiten, die damals dafür Sorge trugen, das
Erwerbslose zu Weihnachten sanktioniert verbringen dürfen (systematisches sanktionieren).

Ich ging auf ihn zu und fragte ihn, ob er sich dazu äußern möchte ? Cool, er fragt zuerst "Woher haben sie das ?"
Ich: Als Harz 4 Gegner hat man so seine Quellen und was ich hier sage, kann ich auch belegen.

Das hatte Böhsenberg überzeugt und diskutierte mit mir a la "Das ist mir so noch nicht aufgefallen, werde mir das jedoch mal
anschauen, was Sie mir gerade vorwerfen." Oi, der Halbkreis um die PA wird enger und es wird diskutiert (freufreu).

Nur dumm gelaufen, das eine ca. 45 jährige (Frisch-Großmutter) ihn belagerte, ihr Portmonaie öffnete und ihn damit traktierte
"Finden Sie das gut, das ich Mutter von drei Kindern nur soviel Geld habe ?" und hielt ihn ständig ihr wenig befülltes Hartgeldfach
eng vor die Nase.. Machte ein verneideten Eindruck, weil sie auch darüber schimpfte, was er sich anhand der Einkaufstaschen
leisten könne und sie nicht.  :-\

Tjo, was will man in so einer aufgebrachten Stimmung noch erwarten ? Das Böhsenberg darauf davon zog war klar  ???

( Keine Sorge, die Kundgebung ging wie gewohnt weiter ohne Bambule oder so.. )

Ansonsten war es ein Leckerbissen, mit dem ich nicht gerechnet habe und das mochte MLPD garnicht.

Die Modemos selbst mochten das schon  :) (Blitzlichtrunde)


Kurz und knackig : Wenn Du eine Rede hast, die jeder trotz kurzer Abweichung oder Zwischenfragen weiter verfolgen kann,
ist das schon der halbe Erfolg.. Und so, wie ich dich fragen musste, was ist THG-Emmissionen ?, wird es dir am Mikro auch
ergehen. Ohne MLPD-Wortschatz und ohne Abkürzungs-Töne, lies sich dieses Potenzial für mich schon mal verbessern.

Dein Redestart :
Zitat

Das in Paris feierlich beschlossene Klimaziel, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2° C z.B. 1,5°C zu begrenzen, erfordert aus naturwissenschaftlicher Sicht definitiv eine radikale Begrenzung der kumulativen CO2-Emissionen der Industrie und Pruduktion sowie eine ebenfalls starke Verringerung der anderen THG-Emissionen.


würde mir etwa so über die Lippen gehen :

In Paris wurde das Klimaziel feierlich beschlossen, die globale Erwärmung (zum Jahr ?) deutlich unter die 2 Grad begrenzen zu wollen.
Doch aus naturwissenschaftlicher Sicht müsste dazu eine radikale Begrenzung der vom Menschen verursachten Emmisionen erfolgen.

Blau gefärbtes beim Reden akustisch leicht hervor heben.
(Allerdings ist bei so einem Textstart ein "Erklärbär" Richtung Lösungsvorschlag zum Problem schuldig.)

Das kann ich in deinem Entwurf nicht erkennen und eine persönliche Forderung daraus fehlt gänzlich.
(Zahnlostiger-Rede)

;)

Edit: @Kuddel  Jo, gut beschrieben.
Lass Dich nicht verhartzen !

counselor

Also, ich sags mal so: Meine Beiträge sind auf der Montagsdemo sehr willkommen. Ich erfahre dort Lob, weil meine Beiträge einen informierten Eindruck machen.

Die Vorgänge auf der Welt sind komplex. Es laufen komplexe politische, soziale und ökologische Prozesse ab, deren Darstellung in einer kurzen Rede eben nicht ohne Schwierigkeiten ist und dem Zuhörer auch etwas abverlangt.

Naja, und es ist halt mal so, dass es auch wichtig ist abhängig beschäftigte Akademiker, wie den Arzt, der im MVZ angestellt ist, mit ins Boot zu holen (wir haben auf der Montagsdemo unseren Rechtsanwalt und eine Ärztin, die auch Beiträge halten).

Ich habe zB jahrelang im Rahmen der Umweltgewerkschaft mit einem Physiker an Umweltthemen gebastelt. Er war Angestellter bei Conti in der Forschung und begeistert für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für die die Umweltgewerkschaft kämpft. Leider ist er viel zu früh an Krebs gestorben.

Andererseits mag ich auch die "einfachen Menschen", mit denen ich jeden Tag direkt im Betrieb zusammen arbeite. Wenn wir dort politisch diskutieren, dann erklären wir ihnen die Zusammenhänge, bis sie es verstanden haben.

Übrigens habe ich gute Erfahrungen mit Studiengruppen gemacht (ich gehe im Moment zweimal monatlich zu einer Studiengruppe/Lesekreis), bei der sowohl Akademiker, als auch Arbeiter teilnehmen und sich Texte aneignen. Ich finde, man sollte auf diese Weise das Bildungsniveau heben und voneinander lernen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Onkel Tom

Zitat von: counselor am 03:25:57 Mo. 08.August 2022
...
Meine Beiträge sind auf der Montagsdemo sehr willkommen. Ich erfahre dort Lob, weil meine Beiträge einen informierten Eindruck machen.
...

Meine Beiträge waren auch willkommen, hauptsache das Mikro wird benutzt und reflektiere mal,
ob das nur Mitglieder_innen oder auch unbekannte Passanten gut finden. Sowas wird vom Redner
weniger bis garnicht erfasst etc..

Zitat
...
Die Vorgänge auf der Welt sind komplex. Es laufen komplexe politische, soziale und ökologische Prozesse ab, deren Darstellung in einer kurzen Rede eben nicht ohne Schwierigkeiten ist und dem Zuhörer auch etwas abverlangt.
...

Muss man der Zuhörerschaft immer erklären wollen, wie die Welt funktioniert ?
Die meisten wissen das ja bereits und wenn diesbezüglich Fragen auftauchen,
kann man gern nach der Rede darauf eingehen. Weltfunktionserklärungen
verkomplizieren einen Vortrag und macht ihn unverständlich..

Zitat
...
Naja, und es ist halt mal so, dass es auch wichtig ist abhängig beschäftigte Akademiker, wie den Arzt, der im MVZ angestellt ist, mit ins Boot zu holen (wir haben auf der Montagsdemo unseren Rechtsanwalt und eine Ärztin, die auch Beiträge halten).
...

Das ist gut aber sich dazu verenken zu wollen, sich ihrem Vokabular ebenwürdig zu werden ist
wie "gewollt aber nicht gekonnt" und macht sich als "einfacher Mensch" anbei nur lächerlich.

Zitat
...
Andererseits mag ich auch die "einfachen Menschen", mit denen ich jeden Tag direkt im Betrieb zusammen arbeite. Wenn wir dort politisch diskutieren, dann erklären wir ihnen die Zusammenhänge, bis sie es verstanden haben.
...

Mit denen kannst du ja auch "einfach" kommunizieren oder ? Warum tust Du es mit Akademikern
anders ? Verstehe keinen Sinn darin.

Zitat
...
Übrigens habe ich gute Erfahrungen mit Studiengruppen gemacht (ich gehe im Moment zweimal monatlich zu einer Studiengruppe/Lesekreis), bei der sowohl Akademiker, als auch Arbeiter teilnehmen und sich Texte aneignen. Ich finde, man sollte auf diese Weise das Bildungsniveau heben und voneinander lernen.

Dazu stelle ich mal besser keine Fragen, kann mir das jedoch ganz gut vorstellen, wie sich solch
ein Lesekreis nach und nach gegenseitig aufschaukeln, wer nun besser artikullieren kann.
Zum Schluss versteht "einfacher Mensch" nur Bahnhof, vergeht die Lust daran und geht von dannen.
Ich vermute, das es anbei um Marx und Co. geht.
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

Zitat von: Onkel Tom am 12:24:50 Mo. 08.August 2022
Dazu stelle ich mal besser keine Fragen, kann mir das jedoch ganz gut vorstellen, wie sich solch
ein Lesekreis nach und nach gegenseitig aufschaukeln, wer nun besser artikullieren kann.
Zum Schluss versteht "einfacher Mensch" nur Bahnhof, vergeht die Lust daran und geht von dannen.

Was soll das!?!
Warum bist du gegen die Möglichkeit, sich gegenseitig etwas beizubringen?
Wenn man es in einer Form macht, wo es nicht jeder Beteiligte versteht oder Einzelne sich herablassend behandelt fühlen, ist es schlecht gemacht. Das liegt aber nicht in der Natur eines Lesekreises.

counselor

Meine Rede wurde von den Teilnehmern der Mahnwache als verständlich und gut bewertet. Sie führte auch zu Gesprächen am Rand der Mahnwache und hat damit auch ihr Ziel erreicht.

Hier unsere weiteren Termine und Themen:

05.09.22: Stopp den Ukrainekrieg
10.10.22: Klimapauschale
07.11.22: Umwelt
05.12.22: Was können wir vom Bürgergeld erwarten? - danach Ini-Treffen
Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr an der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdofree.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Fritz Linow

ZitatMeine Rede wurde von den Teilnehmern der Mahnwache als verständlich und gut bewertet. Sie führte auch zu Gesprächen am Rand der Mahnwache und hat damit auch ihr Ziel erreicht.

Gleichwohl kann man nicht genug an der eigenen Rede feilen, feilen, feilen. Das wussten schon die alten Siechen und Römer.

Onkel Tom

Zitat von: Kuddel am 14:55:13 Mo. 08.August 2022
Zitat von: Onkel Tom am 12:24:50 Mo. 08.August 2022
Dazu stelle ich mal besser keine Fragen, kann mir das jedoch ganz gut vorstellen, wie sich solch
ein Lesekreis nach und nach gegenseitig aufschaukeln, wer nun besser artikullieren kann.
Zum Schluss versteht "einfacher Mensch" nur Bahnhof, vergeht die Lust daran und geht von dannen.

Was soll das!?!
Warum bist du gegen die Möglichkeit, sich gegenseitig etwas beizubringen?
Wenn man es in einer Form macht, wo es nicht jeder Beteiligte versteht oder Einzelne sich herablassend behandelt fühlen, ist es schlecht gemacht. Das liegt aber nicht in der Natur eines Lesekreises.

Ich bin nicht dagegen sich gegenseitig etwas bei zu bringen, habe jedoch schon 3 von 4 Male das erleben
müssen, was man sich anbei nicht wünscht, was Du auch mit dem zweiten Satz andeutest.

@Counselor

Zitat

Meine Rede wurde von den Teilnehmern der Mahnwache als verständlich und gut bewertet. Sie führte auch zu Gesprächen am Rand der Mahnwache und hat damit auch ihr Ziel erreicht.


Okay.

Edit: Was lese ich da auf der Seite der Montagsdemonstrannten aus Nürnberg ?

Zitat
...
Ende Juni verbot die Stadt Gelsenkirchen jede weitere Nutzung des Kultursaals in der Horster Mitte
(Sitz der Parteizentrale der MLPD) für vielfältigste Versammlungen aller Art. Die Gründe sind an den
Haaren herbeigezogen.
...

Wie soll das denn funzen, wenn die Immobilie der MLPD gehöhrt ? Wie will Gelsenkirchen deren
Hausrecht dazwischen funken ?

Sorry für das OT, haut mich jedoch etwas um und bin auch etwas neugierig darüber, was die Stadt
dort ausheckt.


Lass Dich nicht verhartzen !

counselor

ZitatDie Gas-Umlage muss weg! Organisieren wir den Widerstand gegen dieses unverfronene Gesetz!

Die Gas-Umlage muss weg!

Die Gas-Preise sind im letzten Jahr explodiert. Zum 1. August haben viele Stadtwerke und andere Gasanbieter die Preise und monatlichen Abschläge verdoppelt, manche sogar vervierfacht. Doch damit nicht genug!

Jetzt hat die Bundesregierung, vorne dran Wirtschaftsminister Robert Habeck/Grüne, eine Gas-Umlage beschlossen. Die Bevölkerung soll die Zeche für die Folgen des gegenseitigen Wirtschaftskriegs zahlen. Auf direktem Weg können Energiekonzerne ihre höheren Ausgaben für Gasimporte auf die Endverbraucher umlegen. 2,419 Cent pro Kilowattstunde soll die Gas-Umlage betragen, eventuell kommen noch 19% Mehrwertsteuer drauf. Für eine vierköpfige Familien mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind das ca. 480 Euro mehr pro Jahr. Mindestens bis zum 1. April 2024 bekommen Gasimporteure für diese dreiste Abwälzung der Krisenlast auf den Rücken der Bevölkerung das Recht per Gesetz. Was kommt als Nächstes?

Wir fordern: das Gesetz zur Gas-Umlage muss sofort zurückgenommen werden.

Nein zur Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Bevölkerung!

Aktiver Widerstand ist notwendig. Kommt zu den Protesten der bundesweiten Montagsdemobewegung! Organisiert in euren Siedlungen und Wohngebieten Treffen zur Beratung weiterer Proteste und schließt euch solidarisch zusammen.

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=6773
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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