Die Ausbeutungsoffensive von Monopolen und Regierung

Begonnen von counselor, 15:47:54 Do. 13.August 2026

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Die Ausbeutungsoffensive von Monopolen und Regierung

Die Lebenshaltungskosten steigen, während gleichzeitig soziale Leistungen gekürzt, Rentenbeiträge erhöht und Arbeitsbedingungen verschärft werden. Doch handelt es sich dabei tatsächlich um notwendige ,,Reformen", weil angeblich das Geld fehlt?

Im neuen Hintergrundgespräch von Rote Fahne TV spricht Stefan Engel über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die Bundesregierung plant Kürzungen bei Grundsicherung, Wohngeld, BAföG, Rente, Pflege und Gesundheit sowie neue Steuern und Abgaben. Diskutiert wird, wohin die staatlichen Mittel fließen und welche Rolle Milliarden-Subventionen für die großen Konzerne spielen. Im Mittelpunkt steht die zunehmende Ausbeutung der Lohnarbeit: Lohnkürzungen, längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, steigende Arbeitsintensität, Rationalisierung durch moderne Technik und die Verlagerung von Produktion ins Ausland. Auch der Zusammenhang mit der globalen Umweltkatastrophe und dem sogenannten ,,Bürokratieabbau" wird thematisiert.

Die MLPD bezeichnet diese Entwicklung als eine Ausbeutungsoffensive der Monopole und des Staates gegen die Arbeiterklasse und die breiten Massen.  Zum Schluss geht es um die notwendigen Schlussfolgerungen für die Arbeiterbewegung: den Kampf gegen Entlassungen und soziale Kürzungen, die Verbindung von sozialen und ökologischen Forderungen, die Entwicklung des Klassenbewusstseins und die sozialistische Alternative zum Kapitalismus.

00:00 Einleitung
01:02 Die Wirtschaftskrise in Deutschland: Ursachen und Folgen
03:27 ,,Der Sozialstaat ist finanziell nicht mehr tragbar"?
04:28 Steht wirklich weniger Geld für Sozialausgaben zur Verfügung?
06:10 BAföG, Renten, Gesundheitsversorgung und weitere Sozialkürzungen
12:11 Wohin fließt das Geld?
13:52 Was bedeutet die Ausbeutung der Lohnarbeit?
17:54 Wer steckt hinter der ,,Ausbeutungsoffensive"?
19:41 ,,Bürokratieabbau" und der Angriff auf die Umwelt
22:23 Die globale Umweltkatastrophe
25:07 Reichen die aktuellen Protestforderungen aus?
26:16 Jenseits der ,,Rettung des Sozialstaats"
27:39 Welche Schlussfolgerungen sollten die Arbeiter*innen ziehen?

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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ZitatErpressungsversuch - Monopolangriff auf die 35-Stunden-Woche fordert die Arbeiter zum Kampf als Klasse heraus

"35 Stunden, 35 Stunden! Noch besser: 30 Stunden!" - skandierten Mercedes-Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Großkundgebung in Stuttgart am 26. September, wozu der DGB aufgerufen hatte. Auch auf der Betriebsversammlung am 28. September machten die Untertürkheimer Kollegen dem anwesenden Mercedes-Chef Ola Källenius unmissverständlich klar, dass seine diktatorische Forderung nach einer 40-Stundenwoche ohne Lohnausgleich eine rote Linie überschreitet.

Quelle: https://www.rf-news.de/2026/kw40/der-kampf-um-die-arbeitszeit-auch-heute-im-zentrum-der-klassenauseinandersetzung
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