Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand - Ursachen und Alternativen

Begonnen von ManOfConstantSorrow, 18:45:09 So. 12.Mai 2019

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Frauenpower

Man kann  sich aber auch dafür einsetzen, dass es bezahlbaren Wohnraum gibt. Diese Sozialpreisbindung. Dass das Prinzip Wohnungssuche für Leute mit wenig Geld mit Wohnberechtigungsschein erhalten bleibt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnberechtigungsschein Als Beispiel.


@ Wohnungsnotstand: Im bayrischen Erlangen wurden Unterschriften gesammelt, damit ein Bürgerentscheid am 29.06.25 durchgeführt werden konnte, der sich für den Erhalt von Wohnungen aussprach in einem bestimmten Viertel, die zugunsten von Klinikgebäuden vernichtet werden sollten. (Benötigt wird beides, klar!)

Beim Bürgerentscheid wurde für den Erhalt der Wohnungen gestimmt.
https://wohnraum-erhalten.de/

Nun geht es um die Umsetzung dessen.

Kuddel

Es gibt Leute, die wohnen gern im Bauwagen. Das sei ihnen gegönnt, mein Ding ist es nicht. Die Behörden gehen oft gegen Bauwagenprojekte vor, weil die Bewohner sich einer Mietenzahlung an irgendwelche Vermieter, bzw. Spekulanten entziehen.

Zur "Wohnungsnot" haben Linke eigene Vorstellungen weitgehend aufgegeben und folgen staatlichen Vorschlägen, wie neu Bauen so billig wie möglich. Ich sehe da Wohnzellen, "Wohnhaft" für das Proletariat. Bei Großbaustellen gibt es immer häufiger Containersiedlungen für die Arbeiter. Die erinnern schwer an die Lager für Migranten innerhalb und außerhalb der EU Außengrenzen. Menschen in mobilen Metallkisten unterzubringen, um sie zu inhaftieren oder der Arbeit zuzuführen, scheint ein aktueller Trend zu sein.

Ich freute mich jedefalls über diesen Ausbruch aus den duckmäuserischen Gedanken. Es geht auch visionärer...

Zitat von: Ferragus am 20:04:34 Di. 09.September 2025Man wird noch einiges abreißen müssen und Neubau unbekannter Art tut not.

counselor

ZitatSechs Millionen Mieter:innen sind ,,extrem überlastet"

Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat den Mietenreport für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die zentrale Erkenntnis dabei: Wohnen ist ein Armutsrisiko und trifft immer breitere Schichten der Gesellschaft.

Quelle: https://perspektive-online.net/2025/11/sechs-millionen-mieterinnen-sind-extrem-ueberlastet
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Frauenpower

Die Linke hat eine Check App entwickelt, ob Mietwucher für die jeweilige Miete gezahlt wird Von anfangs vier Städten sind es inzwischen sehr viel mehr geworden, die abgeprüft werden können. Ganz neu mit dabei sind Kassel, Frankfurt am Main, Passau und Nürnberch.
https://mietwucher.app/

Eine solche App gibt es auch für Heizkosten.

Kuddel


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