Stückwerk Bürgergeld

Begonnen von Draisine, 17:14:58 Di. 11.Oktober 2022

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Draisine

ZitatBürgergeld-Gesetz der Regierung wird erstmals beraten

Vorgesehener Termin:

ZitatLiveübertragung: Donnerstag, 13. Oktober, 9 Uhr

Das Vorhaben Bürgergeld beeinhaltet dann Anträge, wobei einer getrost als skandalös dumm abgelehnt werden müsste,weil nicht nur einzelne Passagen so der Konfrontation mit der Wirklichkeit nicht standhalten können. Beispielauszug aus Drucksache 20/3901 Fraktion DIE LINKE vom 10.10.2022:

ZitatSozialen Arbeitsmarkt ausbauen –   150.000 Langzeitarbeitslose in Erwerbsarbeit bringen

Seite 4, Auszug:
ZitatTeilnehmer:innen, Wohlfahrtsverbände und Forscher:innen berichten von einem Gewinn für die Teilnehmenden: mehr Einkommen und (höhere bis vollständige) Unabhängigkeit vom Jobcenter

Quelle -als Unterverlinkung: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw41-de-buergergeld-912984

Versus

Der Tatsache, dass 16e /16i keine Eingliederung ist und kein Einkommen im üblichen Sinne beinhaltet. Und zudem auch absolut keine Unabhängigkeit vom Jobcenter bedeutet. Das ist allein schon durch das Zwangscoaching dazu für das Jobcenter gewährleistet, wie auch in

ZitatFragen und Antworten zur Umsetzung von Förderungen nach  § 16i SGB II ,,Teilhabe am Arbeitsmarkt

Seit März 2020 zu lesen ist:

ZitatVerbleibt der Teilnehmende in der Betreuung durch das Jobcenter, auch wenn das Coaching ausschließlich von Dritten durchgeführt wird? Ja. Die Integrationsverantwortung obliegt für die gesamte Förderdauer, auch bei Wegfall der Hilfebedürftigkeit, dem Jobcenter. Durch die Jobcenter erfolgen regelmäßige Kontakte mit den Teilnehmenden, um auch während der Förderung die Entwicklung und die Integrations-fortschritte der Teilnehmenden zu beobachten und ggfs. eine Anpassung der In-tegrationsstrategie vorzunehmen.

Und, was die Integration betrifft:

ZitatZählt § 16i SGB II als Integration? Nein. Förderungen nach § 16i SGB II sind eine Aktivierung im Sinne der Ergän-zungsgröße K3E2 und eine öffentlich geförderte Beschäftigung im Sinne der Ergänzungsgröße K2E2 und stellen demzufolge keine Integration i.S.d. Kennzahl K2 der KennzahlenVO nach § 48a SGB II dar.

Quelle:
https://harald-thome.de/files/pdf/redakteur/Harald_2020/FAQ___16i_Maerz2020.pdf

Im Antrag der Fraktion sind zudem völlig widersinnige Forderungen  -zu Lasten der Langzeitarbeitslosen generell enthalten -die aber  -Gott sei Dank , muss man da ausnahmsweise sagen - vollkommen  an der beabsichtigten Aufrechterhaltung der individuellen Machtstrukturen und Geschäftspolitik der Jobcenter vorbeigehen, die das Instrumentarium von Anfang an sowieso enorm unterschiedlich anwenden.

Übrigens -das Instrument 16e/16i unterliegt noch einer laufenden Evaluation bis 2025.

Berliner Jobcenter -beispielsweise - räumen dem 16i Kandidaten keinerlei Mitspracherecht ein, sondern wählen diesen -sozusagen nach Gutsherrenart - allein aus und weisen dann zu, was den AG  gesondert schmackhaft gemacht wird.

Auf der  Werbeseite der Berliner Jobcenter für AG bestätigt wird:

Zitathttps://www.zwei-gewinner.de/

Ja -klar. >:(  Der Kandidat kann da eben kein dritter Gewinner sein oder werden.

Mit einer solchen Fraktion übrigens auch nicht mehr, meiner Meinung nach. Deren Antrag (20/3901) werte ich bestenfalls als verunglücktes, wirklichkeitsfremdes Pamphlet. Es zeigt aber zudem, dass diese Partei nunmehr kein geeigneter Vertreter für Arbeitslose ist bzw. sein kann.

Das Bürgergeld Stückwerk als solches offenbart aber, dass die Jobcenter intern auch das jeweils für sich und deren Geschäftspolitik umzusetzen gedenken:

Zitat,,Unser Weg zum Bürgergeld": Jobcenter Bremen setzt auf Kreativität und Partizipation

Quelle: https://www.sgb2.info/DE/Themen/Buergergeld/bericht-unser-weg-zum-buergergeld.html

Dieser Thread soll interessierte User über alle aktuellen Entwicklungen und Hinweisen, Meinungen zum Bürgergeld informieren. 
Dazu freue ich mich über entsprechende Beiträge von interessierten Usern zum Thema Bürgergeld.

 
 

counselor

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Draisine

Das weiß ich doch. Nur ist der hier explizit für die Diskussion und den Vergleich angedacht. Für den investigativen Abgleich und Erfahrungsaustausch zum aktuellen Sachstand der faktischen Umsetzung Hartz IV zum Bürgergeld und deren faktische Stolpersteine.

Der andere Thread erscheint mir da eher mehr für nicht persönlich Betroffene geeignet oder für Meinungen allgemeiner Art dazu, wobei ich das für letzteres  ja auch schon als solches genutzt hatte.

tleary

Zitat von: Draisine am 19:13:51 Di. 11.Oktober 2022Das weiß ich doch. Nur ist der hier explizit für die Diskussion und den Vergleich angedacht. Für den investigativen Abgleich und Erfahrungsaustausch zum aktuellen Sachstand der faktischen Umsetzung Hartz IV zum Bürgergeld und deren faktische Stolpersteine.
Was soll es da gross zu diskutieren geben? - Hartz-IV heißt jetzt eben Bürgergeld, so wie das Jahre vorher bei Raider (in Twixx) gemacht wurde. Bei Raider war man damals aber so ehrlich zu sagen, dass alles beim Alten bliebe. Beim Bürgergeld nun wird einem gesagt, dass nun "alles besser ist" und den "Betroffenen ihre Würde wieder zurückgegeben wurde und sie künftig wieder wie 'richtige Menschen' beim Amt behandelt würden".

Hmmmm.... ein Außenstehender, der noch nie 'was mit diesem System zu tun hatte, mag das sogar glauben. Und genau für den ist diese PROPAGANDALÜGE (also die absolute Mehrheit, die man zum Weiterbetrieb des Systems braucht) ja auch gedacht.

Die anderen, die dieses System seit Jahren ertragen mussten, wussten und wissen ohnehin, dass es nie beabsichtigt war, irgendetwas zu verbessern.

Genug "diskutiert"? - Ich glaube schon.

Übrigens bekam ich letzte Woche (nachdem fast zwei Jahre Ruhe war) wieder so ein nerviges Schreiben, mit dem immergleichen Text vom Jobcenter-Murmeltier:
"Sehr geehrter Herr W., ich möchte mit Ihnen Ihre berufliche Situation besprechen .... bla bla blubb".... noch nicht einmal beim Einladungstext war die "Bürgergeld-Kommission" kreativ. Ja, noch nicht einmal das Büro, in dem dieses belanglose BlaBla stattfindet, hat sich geändert. Ist immer noch die Zimmer Nummer 11. Und meine Fahrtkostenerstattung wird vermutlich die nächsten hundert Jahre auf 20 Cent pro gefahrenem Kilometer festgelegt bleiben, auch wenn es seit 2011 bestimmt schon 50
 % Preissteigerung bei den Fahrtkosten gab. Der Richter vom SG erdreistete sich damals sogar zu behaupten, das wäre "nicht zu beanstanden". - Systemknecht!
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Onkel Tom

Naja, noch ist das Würgergeld nicht beschlossene Sache und habe mir
heute die Bundestagsdebatte dazu rein gepfiffen. Jo, die CDU klammert
sich ganz doll an den "altmodischen" Sanktionsregime fest und schiebt
diesen schwarzen Peter richtung Ukraine-Kriese zu, weil ja teuer..

Soso, hungern, drangsalieren lassen und vieles mehr, was Erwerbslosen
zugemutet wird nun im Deckmäntelchien a la "Solidarität für Ukraiene"
stellen ?

Und die Ampel ? Alles neu und motivierend statt stickmatisierend und bla
blubb..

Mein Einduck dazu : H4 zu Würgergeld aufpoliert und damit "altmodische"
Strafmaßnahmen eingeschränkt, was für "neumodische" Strafmaßnahmen Platz
und Experimentierwiese einräumt.

Spuren von Sanktionen verwischen und werden durch schwarzer Pädagogik
ergänzt, beziehungsweise kann sich keiner mehr beklagen, weil nur schwer
beweisbar ?

Wirklich ? Nein, nun ist Elo künftig gefragt, was sich da genauer abzeichnet,
wenn sie an Masnahmen der Elo-Industrie teilnehmen (müssen) ..

Altes H4-Schach bei Seite gefegt und nun neues Game zuzüglich un die Ecke
versteckt weiter ausbauend Plüschologie-Terror aus dritter Hand ertragen zu
sollen.

Die Drecksarbeit auch künftig Wertgefühle etc. von Erwerbslosen zu brechen und
auf "Nur Mindestlohn-Linie" zu bringen, verichten ehemalige Ein-Euro-Klitschen.

Davon in den Politetagen wenig bemerkt aber das ändern wir noch gelle  ;D
Lass Dich nicht verhartzen !

Draisine

Zitat von: tleary am 04:03:01 Do. 13.Oktober 2022Was soll es da gross zu diskutieren geben? - Hartz-IV heißt jetzt eben Bürgergeld,

Das Bürgergeld ist jetzt überhaupt noch nicht am Start. Sonst gäbe es die Bezeichnung Hartz IV nicht mehr.

Zitat von: tleary am 04:03:01 Do. 13.Oktober 2022Die anderen, die dieses System seit Jahren ertragen mussten, wussten und wissen ohnehin, dass es nie beabsichtigt war, irgendetwas zu verbessern.

Das allein ist oder soll keine Ausrede für anhaltenden dunpfen Fatalismus oder Resignation sein, so wie Du das augenscheinlich einordnest und dabei gleichzeitig ignorierst, dass die Mehrzahl der Elo keinen blassen Schimmer davon hat - wie er sich am besten gegen jedwede Willkür effizient  wehren kann. Oder  womit bei speziellem Verhalten der SB oder Textbausteinen im Anschluss zu rechnen ist.Wen das nicht interessiert -der verschenkt Chancen.

Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft -der hat schon verloren. An diesem Zitat von Bertolt Brecht, da ist eine Menge dran. Das wird  -beim Bürgergeld -umso mehr gelten , meine Meinung dazu. Noch ist es nicht soweit.

Und es dürfte noch weitere Diskrepanzen geben, die zu beleuchten sich lohnt. Meine Einschätzung dazu.

Zitat von: tleary am 04:03:01 Do. 13.Oktober 2022Genug "diskutiert"? - Ich glaube schon.
Dann lass es für Dich bleiben.

Onkel Tom

Naja, das es einem manches Mal über die Gurgel kommt, was man sich als
Erwerbsloser so alles bieten lassen muss, habe ich Verständnis.

Ich erinnere dazu mal an das Scenario, an den Briefkasten zu gehen und
einen "bekannten grauen Brief" heraus zu holen. Ich habe seid meiner
Anzeige wegen Nötigung gegen mein Jobcenter 2008 locker 10 Jahre
Dauerstress mit denen gehabt. Erholungsphase gabs nur, wenn ich gerade
mal wieder ein präkarisierten Job, wie "Springer in der Leiharbeit" etc.
hatte. Ansonsten begleitete mich der Fluch aus Inhalten meiner JC-Akte.

Wie oft SB gewechselt wurde a la "Irgendjemand muss den Tom doch mal
klein kriegen können" kann ich nicht mehr beziffern. Ich habe dadurch
alle SBs im Jobcenter kennenlernen müssen.

@tleary, sei froh, das Du das nicht in Gestalt eines Wanderpokal mitmachen
musst. Es sind ja derzeit immer noch bedrohliche und diktatorische Zeilen
in Mobcenterbriefen zu lesen. Ja, schon diffamierend genug und anhand der
von dir aufgeführten Begründung gehe ich davon aus, das SB vor hat, mit dir
eine EGV ab zu schließen.

Ich wünsche dir, das Du noch einen Beistand im Sinne des § 13 Abs. 4 SGB X
an die Sonne bekommst und wie Elo sich zu EGV-Abschlüssen am besten verhält,
kennst Du ja schon aus dem Elo-Forum.

Weniger reden ist mehr und EGV erst mal mit nach Hause nehmen und dann nach
Änderungen schauen.

Der Kampf um sich selbst wird künftig mehr in die Richtung hinauslaufen, eine
echte Weiterbildung zu bekommen statt eine 45er Sinnlosmaßnahme.
Lass Dich nicht verhartzen !

Draisine

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Mein Einduck dazu: H4 zu Würgergeld aufpoliert
was für "neumodische" Strafmaßnahmen Platz
und Experimentierwiese einräumt.

Eher nur einen neuen Anstrich.Die Substanz darunter bleibt annähernd gleich.

Die systemische Prägung der SB sowieso. Diese sind oftmals einseitg geprägt und konditioniert. Daran -dürfte sich faktisch kaum etwas ändern. Entgegen der Ankündigung des Herrn Heil. Meine Überzeugung dessen entnehme ich übrigens einschlägigen internen Berichten, wobei der Bericht über den Hergang des kommunalen Tages der Jobcenter Ende September 2022, just am Tag der Rede des Heil auf einer SGB 2 Homepage verlinkt wurde. Zitate zu den Reaktionen der beteiligten Jobcenter Akteure:

ZitatEs war eine sehr gelungene Veranstaltung – mit deutlicher Kritik am Bürgergeld-Entwurf,

ZitatDen Ausgangspunkt bildete die kommunale Kritik an der Einführung eines lediglich unverbindlichen Kooperationsplans, einer sechsmonatigen Vertrauenszeit ohne die Möglichkeit, Mitwirkungspflichten einzufordern

ZitatPositiv bewertet wurden hingegen beispielsweise die Einführung einer Bagatellgrenze, das grundsätzliche Festhalten an Sanktionen

Quelle: https://kommunale-jobcenter.de/tage-der-kommunalen-jobcenter/tag-der-kommunalen-jobcenter-2022/

Positive Bewertung der Aufrechterhaltung von Sanktionen  -offenbart , nach meiner Meinung,  ganz klar, dass die schwarze Pädagogik als solche weiterhin als ein wünschenswertes und notwendiges Machtmittel zur Aufrechterhaltung der Machtasymmetrie betrachtet wird.

Kunststück zudem -denn beides erleichtert den Erfüllungsaufwand einerseits und dient dann  weiter der  Kennzahlenschönung und dem minimierten Risko eines Widerspruchs dient, zudem auch als möglicher Wettbewerbsvorteil.

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022.. nun ist Elo künftig gefragt, was sich da genauer abzeichnet,
wenn sie an Masnahmen der Elo-Industrie teilnehmen (müssen) ..

Reine Trickserei. Opium für Volk.Die begrüßte Aufrechterhaltung und die Folge der Asymmetrie verhindert dann beim Bürgergeld voraussichtlich weiterhin als solches gleichberechtigte Gesprächspartner.

Die Elo wurden auch schon vorher befragt -dem Anschein nach. Wobei die Fragestellung  meist nur so gewählt wird, das selbst eine Ablehnung zugunsten der SB entschieden wird, sofern da der Elo weiterhin nicht erfährt  -das da ein Nein nur den Weg für SB in Richtung Ja ebnet.

Beispiel: Elo ruft nach schriftlicher Aufforderung SB an. Der SB "fragt" den Elo -wie es denn mit einer notwendigen Verlängerung der letzten Maßnahme aussähe, weil die ja noch bislang keinen Erfolg gebracht hätte.

Elo sagt nur "er möchte keine Verlängerung der Maßnahme."

BINGO -für den SB. Denn jetzt hat er meist  dadurch den Aufhänger als solches  -um dem Elo genau diese Verlängerung trotzdem zuzuweisen.   

Was war der Auslöser: Tatsächlich hat Elo gesagt. Ich möchte keinen Integrationsfortschritt, was dann unglücklicherweise nämlich die Zielsetzung der Maßnahme ist

.Und kein "Erfolg"meint immer die Zielsetzung einer Maßnahme. Da der Elo die aber im Detail nicht kennt oder sich  meist nicht im Vorfeld dazu informiert -ist eine einfache Ablehnung oder auch andere Äußerung als solche- zu einer Maßnahme, eben keine Garantie für irgendetwas, im Sinne des Elo.

Fragen durch SB -die erfolgen meist  so  -dass der SB dann die Antwort bekommt ,  die pro Forma , zu seiner längst vorher gefallenen Entscheidung als i-Tüpfelchen passen. Egal ob im Sinne des Elo  -oder nicht.

Maßnahmeketten und Maßnahme Strategien -bei kommunalen JC - an die 104 unterschiedliche -bleiben auch beim Bürgergeld  bestehen. Wer sich im Vorfeld informiert und das Arbeitsmarktprogramm seines JC verinnerlicht, der wäre da schon mal vorgewarnt bzw. gewappnet.

Erfolgreiche Taktiken, wie vorgenannte -die dürften sich eher nur häufen, um eher nur mehr Anschein zu wahren. Nicht mehr. Denn für eine Verhandlung auf Augenhöhe ist von Seiten der JC Akteure keine Bereitschaft vorhanden. Und schon gar kein übergeordnetes Konzept ersichtlich, welches den Elo im Bürgergeld eine solche Postion garantiert. Ganz im Gegenteil, wenn ich mir die Erklärungen zum Bürgergeld Koordinationsplan ansehe:

ZitatLeistungsberechtigte bekommen mehr Verantwortung im Hinblick auf vereinbarte Mitwirkungspflichten (

Bitte was? Seit wann und inwiefern?  >:(

Zitatund das Vertrauen zur Integrationsfachkraft wird gestärkt. Ziel ist eine noch vertrauensvollere Zusammenarbeit.

Metapher: Wenn ein Kollege Dir seine Arbeit und die Verantwortung dafür ungefragt aufbürdet -aber nur er der Entscheider bleibt und auch nur er dafür bezahlt wird, wie soll das bitte eine "noch vertrauensvollere Zusammenarbeit" bewirken? :-X

ZitatKommt es zu Problemen oder Konflikten im Zusammenhang mit der Erarbeitung, Durchführung und Fortschreibung des Kooperationsplans, wird ein Schlichtungsmechanismus geschaffen.

Soweit bekannt, soll der allein aus Mitgliedern der BA und den Jobcentern geschaffen werden.
Unabhängige Beurteilungen, Meinungen oder gar Waffengleichheit sind so bislang nicht ersichtlich oder gar garantiert.

Das mit der Weiterbildung, da gibt es keine Garantie. Und ein generelles Wahlrecht ist zudem bislang auch nicht ersichtlich, die Absichtserklärung ist keine klare Zusage. Da sehe ich keinen Ansatz für eine grundlegende Änderung:

ZitatWer sich für eine Ausbildung oder Umschulung entscheidet, soll intensiver unterstützt werden.

Quelle: https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Grundsicherung-Arbeitslosengeld-II/Buergergeld/Fragen-und-Antworten-zum-Buergergeld/faq-buergergeld.html

(zu  6. und 7.)   

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Dauerstress mit denen gehabt.

Anzeige gegen die systemisch geprägten und indoktrinierten Betonköpfe Deines JC hättest Du Dir sparen können. Denn die JC Mitarbeiter haften grundsätzlich fast gar nicht mehr persönlich oder überhaupt gegenüber dem Elo, seit Frau Merkel und Herr Scholz das damals so gesetzlich abgesegnet hatten. Übrig geblieben war und ist da nur noch der Sozialrechtliche Wiederherstellungsanspruch:

Zitathttps://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/klose-sgbi-14-beratung-24-amtshaftung-sozialrechtlicher-herstellungsanspruch_idesk_PI13994_HI2225748.html

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Ansonsten begleitete mich der Fluch aus Inhalten meiner JC-Akte.

Schade -das war dann wohl noch vor Einführung der DSGVO, vermute ich mal.

Denn aktuell kann man das  -insbesondere bei Optionskommunen- ggf. schnell bereinigen, indem man da mal grundsätzlich anfragt, was das JC System dazu insgesamt gespeichert hat. Ich empfehle das aktuell allen Elo -die davon unbelastet in 2023 starten wollen.

Denn der Elo an sich hat ein Recht auf Auskunft über verarbeitete Sozialdaten. Da viele Kommunen wegen der Digitalisierung ihre Systeme anpassen, dürfte das auch einfacher gelingen.

Denn die aktuellen  Fachverfahren: ,,Gem. Art. 15 DSGVO i.V.m. § 83 Abs. 2 SGB X müssen  folgendes Kriterium erfüllen, diese voll umfänglich zur Verfügung stellen zu können. Denn die Kunden des  Jobcenters haben ein Recht auf Auskunft über die zu ihrer Person verarbeiteten Sozialdaten.

Die Daten zu derartigen Auskunftsersuchen müssen entsprechend gesetzeskonform von den jeweiligen Fachverfahren bereitgestellt werden.Vielfach sollen die Daten bei Auskunftsersuchen dann vollständig automatisiert (,,auf Knopfdruck") bereitgestellt werden, um den Kunden eine rechtsichere Antwort geben zu können.

Bei so  etwas sollte auch der Anspruch entsprechend vom Elo selbstsicher formuliert werden. Mit Fristsetzung.

 Im Vorfeld kann auch erst einmal mit der Forderung nach Ausdruck des Handlungsbedarfes  bzw. der Standortbestimmung aus dem System beim SB begonnen werden. Denn dort erfährt man konkrete Gründe für die (angebliche) Notwendigkeit einer Maßnahme. Oder dafür -dass die Zuweisungen ansonsten nur auf Einschätzung  bzw. Vermutung eines SB erfolgt.

Es gibt viele Möglichkeiten  - wenn der Elo eben nicht dazu oder vorher aus dem Nähkästchen plaudert,  Anlässe bietet oder Vermutungen eben nicht berichtigt.

Vertrauen in einen SB ist auch beim Bürgergeld  -aus aktueller Sicht  -in 2023 nicht angebracht und tatsächlich nicht gerechtfertigt, weil das System Bürgergeld eben  tatsächlich nicht auf Augenhöhe in Gänze konzipiert ist. 

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Wie oft SB gewechselt wurde a la "Irgendjemand muss den Tom doch mal
klein kriegen können" kann ich nicht mehr beziffern. Ich habe dadurch
alle SBs im Jobcenter kennenlernen müssen.

Dein Unbehagen damit -das kann ich absolut nachvollziehen. Denn die SB dieses JC sind extrem hart auf systemische Fallarbeit konditioniert. So extrem -dass da zudem sogar Hinweise gerichtlicher Art mal eben auch schon ignoriert wurden. Von solcher  "Systemblindheit" las ich auch schon da, wo ehemalige BA Mitarbeiter involviert waren oder sind.

Mir ergeht es aktuell ähnlich. Nur kenne ich deren Verwaltungsinterna und meine "Akte" dürfte eher nichts beeinhalten, was mir persönlich anzulasten wäre.  Dafür sorgt- indirekt -auch mein langjähriges Ehrenamt.  Ein Ehrenamt kann da sehr hilfreich sein. Und die pauschalen Zuwendungen, die werden ab Bürgergeld insofern auf jährlichen Höchstbetrag umgestellt, was doch eine Verbesserung darstellt, wenn auch nicht bei mir .


Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Wanderpokal mitmachen musst.
Wenn der Chef des JC aus einer Kaderschmiede der BA käme. Dann ist das fast vorprogrammiert. 

Weiß ich beispielsweise aus eigener aktueller Erfahrung. Da ist Elo dann gut beraten, sich Frustationstoleranz anzutrainieren, die auch kafkaeske Situationen mittels stoischer Selbstbeherrschung zu meistern helfen kann.

Nachgeordnete Analyse nach jedem Termin ist da meiner Meinung nach eine Notwendigkeit.

Später hilft auch meist mehr Souveränität. Umso mehr man die Konzeption seines JC begriffen hat. Denn die meisten JC handeln mehrheitlich nach Vorgaben und nur danach. Irgendwann geht die Situation mehr oder minder in Leerlauf über, so zumindest meine bisherige Erfahrungen, die sich so auch mit dem Bürgergeld nicht wirklich ändern dürften. Nur der Anschein, der wird -nach meiner gefestigten Überzeugung- ausgetauscht werden.

Trotzdem präferiere ich  selbst und halte auch ansonsten  beredete Schweigsamkeit für  angebracht. Im Umgang mit den SB des jeweiligen Jobcenters. 

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022eine EGV

Da sehe ich beim Bürgergeld Potential, die interne Unzufriedenheit mit dem Instrument gegen den SB für sich auszuspielen. Käme dann auf den Versuch an.

Ansonsten ist das Instrument EGV nur eines , welche JC SB ohnehin nur für "unmotivierte " Elo verwenden und/oder für interne Kennzahlen. Manche auch  -zur Überwachung der Pflichten darin . Wo die Pflichten aber auch ohne das Papier automatisch erfolgen -da ist der Sinn dessen absurd und zur Eingliederung auch nicht geeignet, nach meiner Meinung, weil die Textbausteine zuerst auf die JC zugeschnitten sind. Und eben nicht auf den passgenauen Bedarf nach Wunsch oder tatsächlichen Bedarf des Elo. Es gab und gibt für mich darum bis heute gar keinen Anlass -sowas zu unterschreiben, weil ich genau weiß, dass das eben dazu ungeeignet war und ist.

Herr Heil hat ja auch die reinen Textbaustein EGVen kritisiert. Wie die neuen Ersatz Pläne aussehen sollen -dazu gibt es -meiner bisherigen Information nach -noch keine Festlegung.
 

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Und die Ampel ? Alles neu und motivierend statt
Stigmatisierend ? Entwarnung ist her bislang eher unangebracht. Nach den aktuellen Eindrücken und Wertungen  der internen JC Akteure. Die auch nur trozdem überwiegend die alte Manier bejubeln und das Bürgergeld eher bislang weiter kritisieren. Dazu die unseligen Anträge diverser Parteien dazu, die alle eben auch die Fakten der Jobcenterarbeit nicht berücksichtigen oder in einen logischen Kontext zur bisherigen Arbeit mit dem Elo stellen oder einordnen.
 
Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Weniger reden ist mehr und EGV erst mal mit nach Hause nehmen und dann nach
Änderungen schauen.

Würde ich nicht (mehr) befürworten, was Änderungen anbelangt. Die EGVist ohnehin nur ein Instrument für unmotivierte Elo. Und zu Einsparungsvorteilen der JC, inkl. Sanktionschancen.Wer sich so einordnen lassen will... 

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Der Kampf um sich selbst wird künftig mehr in die Richtung hinauslaufen, eine
echte Weiterbildung zu bekommen statt eine 45er Sinnlosmaßnahme.

Echte Weiterbildungen sind teuer. Viel teuerer -als es das bisherige Wirtschaftlichkeitsgebot der JC zulassen würde. Die JC bekommen -nach meiner  bisherigem Information eben nicht mehr Eingliederungsmittel in 2023 -für echte und nachhaltige Chancen der Eingliederung. Insbesondere, was Langzeitarbeitslose betrifft.

Da soll der 2. Arbeitsmarkt entfristet werden. Das spricht eher gegen wirkliche Chancen der gewollten Unabhängigkeit vom JC, zumal die meisten JC bislang den Langzeitarbeitslosen mehr oder minder jegliche Chancen auf den 1. Arbeitsmarkt gerne in Bausch und Bogen absprechen. Solche Statements findet man sogar vereinzelt in diversen Arbeitsmarktprogrammen.

Das Bürgergeld dürfte nicht allein durch aufwändige PR oder Umettiketierung besser werden, was den Inhalt betrifft.

Zudem  -laufen bei der Mehrheit der JC noch bis 2026 die alte Konzeptionen von Maßnahmen weiter bzw. bekommen die JC die Möglichkeiten der entsprechenden Optionsziehung, zumindest bei den gE JC ist mir da bislang keine grundlegende Änderung bekannt.

Meine Intention wird weiter die sein  - entsprechende Mißstände und Diskrepanzen, Stolpersteine zu kennzeichnen. Und /oder Startprobleme ersichtlich werden zu lassen. Oder auch das Verharren in alten Zuständen dann mit dem Bürgergeld Anspruch zu vergleichen , auszuwerten und  -hoffentlich zum Nutzen von Betroffenen einzuordnen.

Zitat von: Onkel Tom am 11:19:27 Fr. 14.Oktober 2022Davon in den Politetagen wenig bemerkt aber das ändern wir noch gelle   ;D .

Mal gucken -inwieweit das "nackig" machen dazu in diesen Zeiten dann wirklich noch vom Politzirkus bemerkt werden will. Denn im Moment rollt Deutschland auf 3 -5 Jahre echter Rezession zu.

Onkel Tom

Zitat von: Draisine am 19:30:36 Fr. 14.Oktober 2022
ZitatWeniger reden ist mehr und EGV erst mal mit nach Hause nehmen und dann nach
Änderungen schauen.

Würde ich nicht (mehr) befürworten, was Änderungen anbelangt. Die EGV ist ohnehin nur ein Instrument für unmotivierte Elo. Und zu Einsparungsvorteilen der JC, inkl. Sanktionschancen.Wer sich so einordnen lassen will... 

Das sehe ich grundlegend anders. Die EGV keineswegs "nur ein Instrumennt für unmotivierte Elos" !
Sie dient über den Kamm gescheert allen Elos als Druckmittel, dem JC aufs Wort gehorchen zu sollen,
egal ob Elo darauf Böcke hat oder nicht. Eine Selektion des Elos anhand von EGV-Verplichtungsgedöns
halte ich für absolut unangebracht, da dies es das Schreibtischtätertum ihrer Arbeit erleichtert,
egal wie es nun mit dem Rahmen vom Ermessensentscheidungen steht oder nicht.

Dreht sich ja beim SG oft um "Ermessen" und deren (möglichen) "Ermessensausfall"..

Mental betrachtet bekommt es Elo besser, dieses Papier als Schachbrett zu betrachten.
Schont Nerven, Selbstwertgefühle und hoffentlich auch Selbstbestimmung.

Hüstel.. Das letzte Wort ist in meinen Augen auch ein "Zauberwort" und hat mich sehr oft
gerettet. Unter Vertrag stehender Lebensführung ist wohl keiner von begeistert außer den
Jobcentren und den Interessen der Wirtschaft.  ;D

ZitatMeine Intention wird weiter die sein  - entsprechende Mißstände und Diskrepanzen, Stolpersteine zu kennzeichnen. Und /oder Startprobleme ersichtlich werden zu lassen. Oder auch das Verharren in alten Zuständen dann mit dem Bürgergeld Anspruch zu vergleichen , auszuwerten und  -hoffentlich zum Nutzen von Betroffenen einzuordnen.

Finde ich gut  :)
Lass Dich nicht verhartzen !

counselor

Bin gespannt, ob mit der Einführung des Bürgergelds der Null-Euro-Job kommt.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Onkel Tom

Zitat von: Draisine am 19:30:36 Fr. 14.Oktober 2022Erfolgreiche Taktiken, wie vorgenannte -die dürften sich eher nur häufen, um eher nur mehr Anschein zu wahren. Nicht mehr. Denn für eine Verhandlung auf Augenhöhe ist von Seiten der JC Akteure keine Bereitschaft vorhanden. Und schon gar kein übergeordnetes Konzept ersichtlich, welches den Elo im Bürgergeld eine solche Postion garantiert

Dito und viel spannender, ob sich Elo zwischen Ein-Euro-Job oder Null-Euro-Job "wählen" darf.

Abwarten, wie "kreativ" das wird, middem Schachbrett und Schiedsrichter über den Spielverlauf.
Dat Vorfeld ist schon die halbe Miete..
Lass Dich nicht verhartzen !

Draisine

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022Das sehe ich grundlegend anders. Die EGV keineswegs "nur ein Instrumennt für unmotivierte Elos" !
Nicht nur  -aber überwiegend..Gibt dazu sogar eine Studie, mit dieser Aussage von SB, , die man super einbringen kann, bevor SB die Keule ansetzt und/oder zur Entschärfung. Gelingt meistens  -aber auch nicht immer.

Quelle:
https://doku.iab.de/kurzber/2020/kb0520.pdf

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022Sie dient über den Kamm gescheert allen Elos als Druckmittel, dem JC aufs Wort gehorchen zu sollen,egal ob Elo darauf Böcke hat oder nicht

Auch.Weiß ich doch. Die Kunst liegt darin -den Fokus zu drehen. Und damit den SB zu entnerven. Denn die fehlende Motivation verfängt dann nicht mehr als Argumentation, wenn Elo vorher überhaupt gar keine fehlende Motivation hatte und aktuell auch nicht. Wie bei mir. Gegen Studien des IAB können und wollten die SB meines Jobcenters nie anstinken. Darum bekam ich vor Jahren zuletzt nur noch eine "Quoten EGV per VA" mit nichtssagenden Worthülsen. Und Standard Pflichten. Ist doch klasse, Ersatzweise. das kleinere Übel.

Und noch was. Jede EGV unterstellt mit der RFB das Erfordernis der Sanktionsandrohung. Ungefiltert. Wer sowas grundsätzlich als "Verhandlungsgrundlage" akzeptiert, der stimmt dem zu!

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022Dreht sich ja beim SG oft um "Ermessen" und deren (möglichen) "Ermessensausfall".

Ob pflichtgemässes Ermessen vorliegt oder nicht - in EGVen per VA  -das wäre dann  gerichtlich überpüfbar, wenns erforderlich wird.

Aktuell gibt es brandneu übrigens ein Interview des IAB zum angedachten Kooperationsplan als Ablöse zur EGV, was deren Sicht der EGV dazu noch mal aktuell enthält.

ZitatBürgergeld-Reform: Der Kooperationsplan soll die Eingliederungsvereinbarung ersetzen. Eine gute Idee?

Quelle: https://www.iab-forum.de/buergergeld-reform-der-kooperationsplan-soll-die-eingliederungsvereinbarung-ersetzen-eine-gute-idee/

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022Mental betrachtet bekommt es Elo besser, dieses Papier als Schachbrett zu betrachten.

Jedes JC verfährt da anders. Entweder Ablenkung meinerseits und als Ergebnis nur eine Quoten EGV per VA. Oder Angelegenheit EGV landete immer wieder in den Untiefen der Verwaltung  -existierte nicht. Keine SB hat sich da nach 2017 verwenden wollen, weil zu oft als "Klopapier" enttarnt, was mein JC betrifft.

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022Schont Nerven, Selbstwertgefühle und hoffentlich auch Selbstbestimmung.

Meine Simultan Schachbretter sind - die umfangreiche, schwer erkämpfte und recherchierte  Kenntnis der faktischen Strategie meines JC und das stets aktuelle Wissen um sämtliche Maßnahmen Konzeptionen.

Und -deren bisherige Anhäufung von sinnlosen EGven oder sonstigen fatalen
Murks der unzähligen SB. Ich könnte ein Buch schreiben und halte das jeder SB auch immer genüßlich vor. Zudem rede ich mit allen inzwischen Tacheles. Konfrontiere die auch mit eigenen Weisungen. Das ist wunderbar, zur Überbrückung und nachdrücklichem Eindruck.Manchmal erübrigt sich der Kontakt auch nur auf kurze Schreiben. Insgesamt bin ich nicht einheitlich einschätzbar. Und nutze auch die Tatsache, dass ich mittlerweile mehr als doppelt so alt bin, wie die SB, zur Einforderung von stets sachlichem Verhalten.

Da jedes JC zudem eine eigene Geschäftspolitik betreibt -da gibt es keine pauschal, ideale  Verhaltenslösung für alle aus dem Stegreif, meiner Meinung nach.

Zitat von: Onkel Tom am 22:49:41 Fr. 14.Oktober 2022... und viel spannender, ob sich Elo zwischen Ein-Euro-Job oder Null-Euro-Job "wählen" darf.

Weder noch  -was meine Person betrifft. Abwehr hätte ich dafür .  Null -Euro -Job Einführung   halte ich für illusorisch -hätte auch zu viel Aufreger Potenzial, in diesen Zeiten , bei den Preisen  und überhaupt.  Die Märchen Polemik mit den Kofferträgern an Flughäfen  -das ist heiße Luft.  Denn Flughäfen wollen vorrangig Studenten etc.

Ich freue mich über Dein Feedback und Deine Sicht der EGV. Mal sehen, wie der Kooperationsplan dann aussieht und ob mir mein JC den überhaupt noch andrehen würde. Wäre ja mal interessant, als neue Experimentier - Denksportaufgabe.

Falls -ab Bürgergeld -mein JC intern wirklich schon 2023 die Formulare hat.Denn die BA hinkt wohl aktuell insgesamt mit der IT Anpassung hiinterher, was gE Jobcenter betrifft.

Onkel Tom

Zitat von: Draisine am 03:05:51 Sa. 15.Oktober 2022Da jedes JC zudem eine eigene Geschäftspolitik betreibt -da gibt es keine pauschal, ideale  Verhaltenslösung für alle aus dem Stegreif, meiner Meinung nach.

Sage ich doch, was ich mit dem Begriff "Kreativität" meine, beziehungsweise zusammen fasse  ;)
Zitat
Zitat... und viel spannender, ob sich Elo zwischen Ein-Euro-Job oder Null-Euro-Job "wählen" darf.

Weder noch  -was meine Person betrifft. Abwehr hätte ich dafür .  Null -Euro -Job Einführung  halte ich für illusorisch -hätte auch zu viel Aufreger Potenzial, in diesen Zeiten , bei den Preisen  und überhaupt.  Die Märchen Polemik mit den Kofferträgern an Flughäfen  -das ist heiße Luft.  Denn Flughäfen wollen vorrangig Studenten etc.


Naja, in HH gab es schon "illusorisch - heiße Luft", hat jedoch nicht lange gedauert, odendlich
Paroli ins Getriebe zu werfen. Das scheint den Macker_innen des H4-Regime dann doch zu nervig wegen
den "Wir wollen doch nur helfen" - Gehabe. Passt nicht so ganz, zumal gegen diese Formen von
Ausbeute und plüschologischer Verarschung schon "Legosteine" existent sind. Sind zwar schon a bissel
älter aber immer noch brauchbar, gerade was das geeiere rund um die EGV / Kooperationsvertrag geht.

Bei meinem letzten Beratungsfall (2021) auf dem Prüfstand seiner Wirkungen und jo, hat bestens gefunzt.

ZitatIch freue mich über Dein Feedback und Deine Sicht der EGV. Mal sehen, wie der Kooperationsplan dann aussieht und ob mir mein JC den überhaupt noch andrehen würde. Wäre ja mal interessant, als neue Experimentier - Denksportaufgabe.


Zu jedem Textbaustein lässt sich auch ein Textbaustein ertüffteln, der vorheriges in Frage stellt,
beziehungsweise torpedieren soll. Doch dazu muss sich wehrhafter Elo seine Gegenargumennte entwickeln
wie z.B. sich selbständig und unbefangen sein eigenen Weg erschaffen, was das richtige für ihn sei.
Mit solch Konzeptionen lässt sich wunderbar die Bestimmungsführung zurück erobern.

ZitatFalls -ab Bürgergeld -mein JC intern wirklich schon 2023 die Formulare hat.Denn die BA hinkt wohl aktuell insgesamt mit der IT Anpassung hiinterher, was gE Jobcenter betrifft.

Lol, war im Jahre 2005 auch nicht anders und dürfte in ihrer Ausformulierung reichlich
faule Eier beinhalten, die den Entrechtungsgrad von Elos weiter aufrecht halten sollen.

Fazit:

Neue Runde, neues Geschick, darauf dem Selektionsgetriebe ökonomischer Verwertbarkeit
in die Suppe zu rotzen  :P  :D

Diese Werkstatt und an meine Legokiste gehe ich jedoch erst ran, wenn das "Würgergeld"
beschlossene Sache ist und was die Maßnahmenträger-Mafia betrifft, funzen einige Legos
immer noch hervorglänzend.

Mich würde ein Gesammtausdruck der Textbausteine der neuen "Kooperationsart" brennend
interessieren. Der Informationsaustausch dazu sind gegenwärtig noch nicht gelegte Eier
und darüber zu spekkulieren käme mir auch zu Theorieerschöpfend rüber, zumal die Praxis
ganz andere Erwartungen stellt als darüber zu spünnisieren, was alles kommen könnte.

Morgen könnte ja auch alles vorbei sein, weil die große Bombe fällt (Oller Einstellungs-
spruch aus den 80zigern zum kalten Krieg).

Trotzdessen schönes WE  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

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