Hummer und Kaviar fürs Gesindel da oben, den Restmüll fürs Lumpenproletariat!

Begonnen von CubanNecktie, 13:02:05 Do. 20.November 2008

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CubanNecktie

ZitatSuppenküche statt Sozialstaat: Die Tafeln expandieren – und ihr Bundesverband kungelt mit den Hartz-IV-Parteien
Von Jan Eisner

Geh' doch tafeln

So oder so ähnlich geht das nun seit Jahren, von ARD bis ZDF, von Nachrichtensendungen über Anne Will bis hin zum Frühstücksfernsehen: »Die Idee ist bestechend einfach«, lässt die Tagesschausprecherin gleich in ihrer Anmoderation verlauten, »Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, werden nicht weggeschmissen, sondern an Bedürftige verschenkt«. Dann folgen die üblichen Schwenks durch einen der bundesweit mittlerweile über 800 Tafelläden, die zahlreichen Ehrenamtlichen werden erwähnt, welche die Waren für die Bedürftigen heranschaffen würden, schließlich ist von der wachsenden Armut vor allem unter Kindern und Jugendlichen die Rede. Die Tafeln, die seit 15 Jahren Nahrungsmittel in Deutschland an Bedürftige verteilen, haben ein positives Image. Sie gelten als zuverlässige Mahner gegen Armut – und brauchen kritische Nachfragen nicht zu fürchten.
Professionalisierung
Vielleicht reagiert der Bundesverband der Tafeln daher auch mangels Routine etwas dünnhäutig auf das Buch »Fast ganz unten« von Stefan Selke, das dieser Tage erschienen ist. Der Furtwangener Soziologieprofessor berichtet von Versuchen, ihn von einem Podium auf der bundesweiten Versammlung der Tafeln in Magdeburg wieder auszuladen (siehe unten). Dabei ist Selke ein eher moderater Kritiker der Tafeln, lobt das Engagement an der Basis, stellt aber die zunehmenden Professionalisierungsbemühungen der Führung in Frage. Das Buch kommt jedenfalls zu einem heiklen Zeitpunkt für den Bundesverband in die Öffentlichkeit. Von der offiziell verkündeten Kultur des Ehrenamts hat man sich teilweise verabschiedet; zu den nach Tafel-Angaben rund 35000 unbezahlten Kräften kommen inzwischen 3000 bezahlte hinzu, die meisten davon Ein-Euro-Jobber. Seit 2006 arbeitet in Berlin zudem eine Bundesgeschäftsstelle mit fünf Hauptamtlichen, deren Stellen noch durch ein privates Unternehmen finanziert werden, zukünftig aber, geht es nach dem Bundesvorstand der Tafeln, teilweise vom Staat getragen werden sollen. Als Schirmherrin fungiert mittlerweile Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Der Verband kündigt zwar eine verstärkte Einmischung in sozialpolitische Fragen an, ein präziser Beschluss, auf wie viel Euro der Hartz-IV-Regelsatz erhöht werden soll, fehlt aber bis heute. Innerhalb des Vorstandes unterstütze man die Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands nach einer Erhöhung auf 440 Euro, so der Tafel-Vorstandsvorsitzende Gerd Häuser gegenüber junge Welt. Offensiv nach außen, etwa in den Pressemitteilungen, kommuniziert die Tafel diese Forderung jedoch nicht.

Die fehlende Beschlußlage mag zwar, wie Häuser erklärt, der bisherigen Struktur der Tafeln, die sich noch vor allem um die Organisation der karitativen Arbeit kümmern, geschuldet sein, hilfreich für eine auch zukünftig bedeutende Rolle ist sie aber auch. Denn anders als Arbeiterwohlfahrt oder Caritas, die sich um zahlreiche Felder der Sozialarbeit kümmern, sind die Tafeln geradezu an die Existenz von Hartz-IV-Betroffenen gekoppelt. Von 2004 bis 2008 hat sich deren Zahl verdoppelt. Mit einer entsprechenden Erhöhung des Regelsatzes könnten viele wieder verschwinden und die politische Bedeutung des Verbandes zurückgehen.
Grundversorgung
Dazu dürfte es vorerst allerdings nicht kommen. Radikalere Kritiker glauben an eine nahezu perfekte Symbiose zwischen Tafelarbeit und Sozialkürzungen: Während Rechtsansprüche auf Teilhabe gestrichen würden, propagiere die Politik bürgerschaftliches Engagement und private Mildtätigkeit, die von den Tafeln umgesetzt würden. So verweist die Hamburger AG »Arbeit und Armut« der Partei Die Linke darauf, daß die US-amerikanischen food banks als Vorbild der deutschen Tafeln fungieren: Von den USA lernen, bedeute auch zu lernen, »wie durch den systematischen Rückzug des Staates aus der sozio-ökonomischen Grundversorgung eine ständig wachsende Bevölkerungsschicht ökonomisch verelendet. Bei den food banks erhalten sie ihr Gnadenbrot.«

Die derzeitige Expansionspolitik der Tafeln arbeitet einem solchen Rückzug des Staates jedenfalls in die Hände. Was ursprünglich als lokales Zusatzangebot für Bedürftige im Bereich Nahrung geplant war, wird zu einer flächendeckenden Rundumversorgung, die inzwischen auch Kleidung und Möbel anbietet. Man darf gespannt sein, ob angesichts dieser Infrastruktur Vorschläge aus Politik und wirtschaftsnahen Instituten ausbleiben werden, die Regelsätze der Hartz-IV-Empfänger um den Anteil für Ernährung, Kleidung und Hausrat zu kürzen – einfach auf das Angebot der Tafeln zu verweisen




Der Schweinetrog (neudeutsch: die Tafel)

Am Trog betrogen

Es gibt ehrenamtlich Tätige, die geben uneigennützig Speisen für Bedürftige aus.
Diese Helfer im humanen Dienst am Menschen wollen wir ehren.
Im Gedanken knien wir nieder.
Und wir ziehen auch den Hut vor ihnen.

Hinter dieselben ehrenamtlich Tätigen müssen wir jedoch ein Fragzeichen setzen!
Sie sorgen in ihrer Unschuld dafür, dass die Saat vom Staat aufgeht, nämlich dass sich der trickreiche Staat immer mehr aus der im Grundgesetz festgeschriebenen sozialen Verantwortung stiehlt.
Das erfüllt uns Mitbürger mit Sorge, nämlich dass der Staat Bedürftige am Schweinetrog abfüttert.
Schweinetrog?
Ja, Schweinetrog!
Denn der Bedürftige, frisst Abfälle.
Die Verantwortlichen beteuern unentwegt, dass nirgends Schimmel drauf sei.
Das wiederum rührt natürlich an unserem Herzen, wenn Tafelfraß sogar ohne Schimmel angeboten wird.
Dennoch können wir klar erkennen: Der Bedürftige ist schlichtweg chancenlos.
Es gibt all da solche unter ihnen, die eine massive Hemmschwelle zu überwinden haben, wenn sie sich überhaupt erstmalig am Schweinetrog einfinden wollen.
Sie könnten immerhin dem Nachbarn begegnen - und sie werden ihn begegnen!
Wer s nicht glaubt, der kann es selbst ausprobieren, auch wenn er des Abfalls nicht bedarf.
Einfach hingehen: Fressen und gesehen werden!

All der am Schweinetrog dargebotene Fraß ist knapp vor dem Verfallsdatum, und der Bedürftige, also der zum Schwein deklarierte Mensch, hat keine Wahl, dieses oder jenes Kaufhaus zum Einkaufen zu wählen, respektive diese oder jene Speise auszusuchen, um auch den Kindern zu geben, was sie brauchen, damit sie gedeihen.
Er kann noch nicht einmal von gängigen Geschäftsöffnungszeiten Gebrauch nehmen: Die Schweinetafel hat nämlich nur selten auf und ein jeder, der an dieser Schweinerei teilnehmen möchte, hat sich auch rechtzeitig in einer langen Schlange einzufinden, wenn er Schwein gehabt haben will, am Elend mitzuzehren.
Anderenfalls kann er mit Gammelkram abziehen, oder eben der Laden hat längst zu.

Dieser Schweinemensch aus der langen Schlange frisst also, was die Kelle gibt.
In Kriegszeiten ist das kein Problem: Da wird gefressen, was die Kelle gibt, denn da geht es um die nackte Haut und um fressen und gefressen werden.
Hier aber in Friedenszeiten und im Wohlstand geht es um Ausgrenzung und um Rausbeißen.
In einer reichen Gesellschaft wird mit dem Finger auf die Tafel gezeigt: DENN DU BIST DAS SCHWEIN!
Wir kennen diesen Slogan längst und sind an ihn gewöhnt; denn unlängst hieß es deutschlandweit von allen Plakaten herab: DENN DU BIST DEUTSCHLAND!

Eine Frau von den Lügen bewacht und behütet den Trog.
Mit Schirmherrschaften wird betrogen.
Menschen nämlich werden um ihre Würde betrogen.
Und der Staat aber schirmt sich ab vor denen, durch die er delegiert wurde.
Wir sprechen es nun aus: In diesem Staat mit nur wenig Gemeinwesen werden Gelder systematisch abgesaugt von unten nach oben.
Die da unten findet man entkräftet und in Abhängigkeit am Schweinetrog, und die da oben sichern sich ihren Besitzstand und ihre Macht.
Wahrlich ich sage euch: Das ist nicht irgendeine Wahrheit, es ist vielmehr die bittere Wahrheit!

gefunden hier: carookee.com/forum/freies-politikforum
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ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

besorgter bürger

übrigens...

so sieht das aus wenn die Tafeln liefern. Im Großen und Ganzen Milchprodukte und Obst/Gemüse was am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden kann.

Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Alan Smithee

Hier ist es fast schon lebensgefährlich, diese Fütterung anzunehmen. Z.T. schon verschimmeltes Obst / Gemüse, Fleisch das schon längst die Farbe gewechselt hat, saure Milchprodukte...und das, obwohl vor der Ausgabe kräftig aussortiert wird. Tja, manche Supermärkte / Bäckereinen sparen sich so die Müllgebühr, das wird auch von der Tafel nicht bestritten.

...still dreaming of electric sheep...

Sir Vival

Das mit der Müllgebühr stimmt teilweise.
Als ich letztes Jahr arbeitslos wurde, habe ich mich kurzerhand entschlossen, auf freiwilliger Basis bei der Tafel mitzuhelfen. Die suchten Fahrer, die die Supermärkte usw. abfahren. Vorher haben wir auch schon öfter bei der Tafel Lebensmittel abgegeben. Aber keinen Abfall, den wir nicht mehr wollten, sondern 5-10 Euro nebenher für Nudeln, Mehl, Zucker,....eben Grundnahrungsmittel beim normalen Einkauf ausgegeben und diese Sachen dann bei der Tafel abgegeben. Und das 1 mal im Monat. Wenn das jeder machen würde, der a. sich das leisten kann und b. sich das leisten WILL und vor allem c. überhaupt die innere Einstellung dafür hat, daß es bedürftige Menschen nicht verdient haben, Abfalll zu essen, dann sähe die Sache in D sowieso  ganz anders aus.

Da wird im Lager der Märkte schon aussortiert. Also kommt nur sehr wenig (was eben nicht auf den ersten Blick sichtbar ist) vom "schlechten Zeugs" zu den Tafeln. Der Rest läppert sich den Tag über aberauch an im Abfallraum der Tafel. Vor allem Obst und Gemüse. Fleisch gibt´s schonmal gar nicht.
Evtl. Wurst und Käse, was am nächsten Tag abläuft. Sorry, würde ICH nicht mehr essen. Im Endeffekt ist das aber Abfall, was vernichtet werden würde, wenn es keinen Abholer dafür gäbe. DAS ist das schlimme!

Es ist im Endeffekt Abfall, was der Bedürftige bekommt. Und das zu einem niedrigeren Preis.
Tafeln sind auf den ersten Blick eine gute Sache, aber irgendwie auch nicht, oder?

Das waren meine Eindrücke bei der Tafel.
Es tofft viel Spass in Steckifee.........

schwarzrot

ZitatSir Vival:
Wenn das jeder machen würde, der a. sich das leisten kann und b. sich das leisten WILL und vor allem c. überhaupt die innere Einstellung dafür hat, daß es bedürftige Menschen nicht verdient haben, Abfalll zu essen, dann sähe die Sache in D sowieso  ganz anders aus.

Laut GG ist deutschland ein 'sozialer staat'.
'Tafeln' sind aber nur notwendig, wenn dieser staat nicht mehr richtig funktioniert, bzw. wenn bewusst gegen das grundgesetz verstossen wird.

Tafeln sorgen ausserdem durch ihre existenz dafür, dass kriminelle SBs z.b. in den argen ohne skrupel munter sanktionen verhängen 'es verhungert ja keiner', 'geh doch zur tafel'.

Auf hilfe durch tafeln besteht eben kein rechtsanspruch, damit kann dieser staat sich prima aus der verantwortung ziehen.
Und prima verschleiern, dass eigentlich er es wäre, der sich um seine bürger kümmern müsste, durch vernünftiges arbeitslosengeld, sozialleistungen...

Tafeln befördern und beschleunigen somit den neoliberalen ausverkauf, den umbau von der sozialen markwirtschaft in ein arbeitszwang- workfare system.

Tafeln gewöhnen die betroffenen an ihre rolle eines bittstellers, machen abhängig von willkürlicher ('privater') zuwendung, da sie helfen die (staatlichen) 'sozialausgaben' einsparen zu können.

Tafeln sind böse!
Es ist schlimm, dass wir wieder sowas brauchen, bei dem luxus den einige haben...

Tafeln werden nicht umsonst von Mc-kinsley und solchergleichen multinationalen spiessgesellen gesponsert.

Statt tafeln, lieber eine gerechte besteuerung derer, die genug haben und den politischen willen, die aufgaben des staates auch vom staat erfüllen zu lassen!
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Alan Smithee

Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass man für den abgelaufenen Pamp von der Tafel auch noch direkte "Gegenleistung" bringen muss. So in Form von: reiche Trulla braucht für einen Tag eine Putzhilfe. Schnappt sich im Supermarkt aus der "Verfalls- Ecke" eine Packung irgendwas. Marschiert damit zur Tafel und verspricht den Pamp einem Arbeitslosen, der mal kurz ihre Villa durchputzt (und was anderes wahrscheinlich noch mit dazu; der Reiz des Verbotenen..) danach bekommt er den Pamp ausgehändigt.
...still dreaming of electric sheep...

Aloysius

Mir fällt da auf: Wenn über die Tafeln Nahrungsmittel verteilt werden, die so dicht am Punkt sind, wo sie sichtbar Schimmel enthalten, dann hat sich, bevor offener Schimmel auftritt, schon Gifte in der gesamten Packung ausgebreitet.

Man lese nach:

ZitatSchimmel auf Lebensmitteln [Bearbeiten]
Übersprungverhalten von Schimmel auf Nektarinen
Nahaufnahme eines Schimmelpilzes auf einer Nektarine

In der Regel sind von schädlichem Schimmelpilz befallene Lebensmittel als Ganzes zu entsorgen. Es genügt im Allgemeinen nicht, die sichtbar betroffenen Stellen wegzuschneiden oder obere Schichten von Lebensmitteln abzutragen. Fürs bloße Auge unsichtbar hat sich in der Regel das Myzel des Pilzes bereits in der gesamten Portion ausgebreitet und eventuell dort Mykotoxine erzeugt. Andernfalls haben sich die Mykotoxine umso weiter verteilt (Diffusion), je höher der Wassergehalt des Lebensmittels ist.

Folgende Ausnahmen findet man angegeben:

    * Marmelade mit einem Zuckergehalt über 60 Prozent. Zucker in diesen Konzentrationen wirkt konservierend.
    * Auch in Hartkäse kann sich Schimmel wenig ausbreiten – man kann den Schimmel großzügig abschneiden und den Rest des Käses verzehren.
    * Schimmel auf knusprig-trockener Kruste eines nicht angeschnittenen Brotlaibs kann nicht ins weiche Innere des Laibs eindringen; es genügt, die befallene Kruste großzügig zu entfernen. Ist auf Schnittbrot nur das Äußere der Kruste befallen, so sind die betroffenen und einige benachbarte Scheiben zu entfernen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schimmelpilz#Schimmel_auf_Lebensmitteln

Dies ist den Tafelbetreibern bewußt, denn sie müssen ja, um Lebensmittel zuzubereiten, entsprechende Schulungen nachweisen.

Ist das jetzt das moderne, elegantere Äquivalent zu den verseuchten Decken für die Indianer damals im Wilden Westen?
Reden wir drüber

Alan Smithee

Da hat mich anno dunnimals auch schon meine Mutter vorgewarnt: Vorsicht vor Schimmel. Obwohl sie auch noch in Kriegszeiten hungern musste, und bestimmt "nix wegkommen" ließ. Aber bei Schimmel in den Lebensmitteln war sie ganz penibel. Das habe ich heute noch so drin; und garantiert hatte sie recht.

Das Problem ist ja nicht nur, dass etwas Schimmel zum wegschnippeln da ist, sondern dass auch schon geringer Schimmelbefall sich unsichtbar durch das ganze Nahrungsmittel verteilt. Und auch noch andere "heile" Lebensmittel in der Packung mit verseucht. Sicher, ich glaube nicht, dass man tot umfällt, wenn man mal etwas Schimmel erwischt. Aber die dauernde Ernährung mit grenzwertigen Nahrungsmitteln würde man in Deutschland nicht einmal bei Tieren erlauben.... :o

Ich habe auch gehört, dass bei manchen Tafeln die Qualität ganz o.K. sein soll; allerdings darf man das grundsätzlich nicht erwarten. Hier kann man beinahe 1/3 - 1/2 der ausgeteteilten Lebensmittel in die Tonne kloppen, vor allem in Sommer ist  es richtig schlimm. Da ist es echt gesünder, sich über lange Strecken von Reis, Kartoffeln und Nudeln vom A*** zu ernähren, was ich insgesamt dem Pamp der Tafel längst vorziehe.
...still dreaming of electric sheep...

Pinnswin

Tafel ist echter Dreck. Die Idee ist Charity - Dreck und der Fraß ebenso. <kotzi>

Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein.
Obwohl vieles darauf hin deutete, das es kaeme... A. Sapkowski

Galenit

Meine Tafelerlebnisse (3x war ich da) bestätigen es:
Ein "Aufseher" der die Marken verteilt und uns das lachen verbieten wollte, er tritt sehr herrisch und bestimmt auf und kann seine Blockwartsmentalität ausleben. Als ich ihm auf sein Lachverbot auslachte hatte er einen hochroten Kopf und war kurz vor einem Wutanfall, zu dem es aber nicht kam da wir in einer Gruppe von 6 Menschen weiter scherzten und lachten. Wär ich allein gewesen wäre ich wohl rausgeflogen.
Nach langem anstehen gabs dann 2 Plastiktüten, sehr altes SB-Brot aus dem Supermarkt, matschiges Gemüse und alte Brötchen, nach einer Sortierung daheim konnte ich eine der 2 Tüten direkt in die Biotonne entsorgen. Das einzige was ich der Tafel in Hannover zugute halte ist, das Familien mit Kindern immer die ersten Marken und somit die "besten Produkte" bekommen.
Auch anzumerken ist, das die "Mitarbeiter", wie durch ein Fenster zu beobachten, bei der Vorbereitung (so nennen sie es) gemütlich Kaffee trinken und Brötchen essen (womit auch geklärt ist, wo ein Teil der besseren "Waren" verbleiben). Ebenso wie einige "Mitarbeiter", auch oben erwähnter Blockwart, nach Beendigung der Fütterung, mit Tüten voll waren die Räumlichkeiten verlassen, wobei zu bezweifeln ist, das es sich um die Reste handelt, zumal regelmässig die letzten Marken keine Lebensmittel erhalten. Was für Waren sich in den Tüten befinden überlasse ich mal der Fantasy jedes einzelnen, aber so ganz ehrenamtlich und uneigennützig scheints ja nicht zu sein ...

G.S. ehemaliger Bundeskanzler der B(ananen) R(epublik) D(eutschland):
"Was wir machen ist gut, die Menschen verstehen es nur nicht!"

flocke

Ich finde dieses ausufernde Tafelwesen auch ganz fürchterlich ekelhaft. würg

Irgendwie sind die jetzt auch noch hierher, nach Barmbek, gezogen. In die Bramfelder Straße. Womit haben wir das verdient?

???
lets have some fun this beat is sick...

- Lady Gaga auf RTL II -

AlleMachtdenRäten

Das dem rechten CDU und FDP Pack nicht auffällt das dort an allen Tafeln auch die anstehen die dieses "tolle" Land wieder aufgebaut haben. Die Trümmerfrauen!!!
Der Staat mutiert weiter zum (A)Sozialstaat.
Gib einem Menschen Macht und Du erkennst sein wahres Gesicht.

Sir Vival

Es tofft viel Spass in Steckifee.........

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