Unterallgäu

Begonnen von HansimGluck, 07:26:50 Mi. 04.November 2020

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HansimGluck

Suche mal wieder einen Beistand fürs Unterallgäu. Termin steht noch nicht fest. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn sich jetzt schon jemand melden würde. Da das für mich bislang immer ein Problem war, jemanden zu finden, noch mal ganz allgemein die Frage, wo man denn jemanden finden kann. Der auf der "Wir Gehen Mit"-Seite fürs Unterallgäu angegebene Kontakt ist tot.

tleary

Jemanden dafür zu finden, ist allgemein schwierig. Selbst ein anderer Arbeitsloser, der auch bei meinem Jobcenter gemeldet ist, hat neulich abgewunken, als ich ihn fragte, ober er im Eventualfall 'mal mitgehen würde. Die haben alle sowas von Schiss von ihrem Jobcenter...

Einzige mir bekannte Anfragestelle wäre noch das ELO-Forum. Die haben dort auch eine höhere Reichweite als Chefduzen.

Kurzer Nachtrag:
So weit ich weiß, sind doch die Jobcenter in Bayern schon wieder alle geschlossen. Somit stehen doch gar keine Termine beim Jobcenter an, oder?
Ich jedenfalls hätte vor ca. 3 Wochen einen Gesprächstermin gehabt, bin auch dort erschienen. Empfangen hat mich am Eingang des JC's aber eine andere Sachbearbeiterin, die den Termin absagte. Hab' dann noch meine Fahrtkosten eingefordert, die dann letztendlich auch bewilligt wurden. Ich mußte allerdings 15 Minuten warten, bis sie den Antrag ausgefüllt hatte. - Nicht gerade von der schnellen Truppe, die Dame.

Ein paar gesetzwidrige Dinge wurden natürlich trotzdem wieder versucht:
a) Sie wollte meinen Personalausweis kopieren, was ich aber verweigerte. Ihr nur kurz vorgezeigt, dann wieder weggepackt.
b) Meine Telefonnummer wollte die SBin haben, "wegen künftiger Beratungsgespräche". - Ebenfalls verweigert. "Naja, dann haben Sie kein Telefon?" - Ich: "Hmmm.... ja." :) - Obwohl mein Smartphone im vor dem JC geparkten Auto lag. Tel + eMail bekommt kein JC jemals wieder von mir. Laß' mich doch von denen (und deren wirklicher "Kunden", den Leiharbeitsklitschen) nicht terrorisieren!
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

HansimGluck

Noch immer gesucht: Begleitung für Mindelheim im Unterallgäu. Bitte meldet euch.

Frauenpower

@HansimGluck: ob das jetzt weiterhilft.. aber hast du bei der Linkspartei vor Ort schon gefragt? Oder bei anderen sozialen Einrichtungen oder roten Parteien? SBs sind aber berechtigt, den Namen der Begleitperson abzuwägen und aufzuschreiben.
Ich selbst finde auch keine Begleitung und ich frage auch schon nicht mehr.
Keine Begleitung kann aber auch entspannen, am Ende mischt  die noch mit (Einlullungsmanipulation durch den SB) oder ich gerate in deren Meinungshagel.

Wen  völlig Unbekanntes aus dem Netz wäre ich mir auch nicht so sicher. Sich vorab mal treffen und kennenlernen vielleicht.

@tleary:😁.
Oder wenn am Anfang des Gesprächs ne alte Nummer abgefragt wird, einfach ("versehentlich") ja sagen und als gleich geblieben abnicken.

Altes lõschen die auch nicht und Neues wird nicht immer für alle einsehbar eingepflegt, wenn überhaupt.

HansimGluck

Danke für deine Antwort, Frauenpower. Vorheriges Kennenlernen ist natürlich ein Muß, wenigstens telefonisch, wenn ein vorheriges Treffen aus Gründen der Entfernung nicht möglich ist. Ich hatte jemanden, der die letzten Male mitgekommen ist. Aber die hat jetzt keine Zeit mehr, weshalb ich jetzt wieder alleine dastehe. Und ja, Frauenpower hat Recht, bisherige Begleitung hat auch mal blöd dazwischengequatscht und etwas gesagt, was ich gar nicht gut fand. Aber da kann man ja widersprechen. Sie hat sich dann auch entschuldigt.

Ich werde es dann mal bei der Linkspartei versuchen, wobei die sowas auf ihrer Seite nicht anbieten. Ich kann mir das fast nicht vorstellen, daß die das machen. Aber eigentlich müßte es hier doch auch jemanden geben. Immerhin haben wir jetzt das 9,- €-Ticket. Da kann man doch mal ein Stück weit fahren. Ich bin auch bereit, dazu noch ein Taschengeld von vielleicht 20,- € zu bezahlen. Oder alternativ mich entsprechend zu revanchieren. Es gibt hier doch bestimmt Leute aus München, Augsburg, Memmingen, Ulm, Kempten. Die könnten mit dem Zug nach Mindelheim fahren.

dagobert

Zitat von: HansimGluck am 21:10:33 Mo. 04.Juli 2022Ich werde es dann mal bei der Linkspartei versuchen, wobei die sowas auf ihrer Seite nicht anbieten. Ich kann mir das fast nicht vorstellen, daß die das machen.
Das ist regional unterschiedlich, vielleicht hast du ja Glück.
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)

Frauenpower

Persönlich fragen wenn es geht. Telefonisch oder ins Büro gehen. Und ggf die Frage weiterleiten lassen.  In der hessischen Wetterau würde bestimmt jemand mitnehmen.
https://www.die-linke-wetterau.de/content/start/linke-hartz4-hilfe.html
Ansonsten schlage ich auch vor, mal im Erwerbslosen Forum.org zu fragen.

@ 9 Euro - Ticket: es gibt zig Zugausfälle im Regiinalbereich

tleary

@Hans im Gluck: Weißt du was? Du brauchst doch gar keinen Beistand! - Wofür soll der nun gut sein? Seit 1. Juli gilt das Sanktionsmoratorium. Angenommen, dein SB will dir irgendeine Maßnahme bei dem "Beratungsgespräch" reindrücken. Was kannst du seit besagtem Datum dann machen? - Richtig: Selbstbewusst auftreten, ohne befürchten zu müssen, dass deine Worte als Arbeitsunwille ausgelegt werden, und in eine Sanktion umgewandelt werden.

Deshalb: Du sagst dann einfach, dass du die vorgeschlagene Maßnahme für "nicht zielführend" hältst, und du sie deshalb nicht antreten wirst. Du unterschreibst absolut nichts, nimmst eventuelle Unterlagen bestenfalls "zum Prüfen" mit nach Hause. Und das war's dann schon.

Jetzt meine Frage: Wofür hättest du nun einen Beistand gebraucht?

Eventuell kündigst du noch an, dass du beim nächsten Treffen eine in deinen Augen sinnvolle Umschulungsmaßnahme beantragst. Wird zwar mit Sicherheit abgelehnt werden, aber dann wissen sie wenigstens, daß ein Arbeitsloser auch den Spiess einmal umdrehen kann, und Gegenforderungen, die sein berufliches Fortkommen evtl. wirklich fördern könnten, stellen kann. Er ist nämlich nicht immer nur Befehlsempfänger, der alles schlucken muß.

Selbstbewusstes Auftreten ist nun angesagt. Du mußt dich nicht mehr wegducken. Zumindest solange dieses Moratorium gilt, geht das nun. Irgendwann werden die Karten durch eine neue Gesetzgebung vielleicht neu gemischt, und man darf dann wieder nicht mehr "auf Augenhöhe" diskutieren. Aber solange es so ist wie jetzt, soll und muß man die Gunst der Stunde für sich nutzen! - Meine Meinung zu dem Thema, Stand jetzt.

»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

tleary

Zitat von: Frauenpower am 00:55:21 Di. 05.Juli 2022
In der hessischen Wetterau würde bestimmt jemand mitgehen.
https://www.die-linke-wetterau.de/content/start/linke-hartz4-hilfe.html
Nur wohnt HansImGluck eben 400 km von der Wetterau entfernt im Alpenvorland. Somit: Was soll dieser Hinweis ihr bringen?

Zitat
Ansonsten schlage ich auch vor, mal im Erwerbslosen Forum.org zu fragen.
... und ich schlage vor, wie oben beschrieben vorzugehen. Außerdem ist das ELO-Forum total verseucht von irgendwelchen geltungssüchtigen Mods und deren Beifall klatschenden Vasallen.

Die, die vor ein oder zwei Jahren noch wirklich gute Hilfestellung bei Problemen mit den JC's leisteten, sind zu 95 % wahlweise gebannt  bzw. langzeitgesperrt worden oder wurden herausgemobbt, sodaß sie letztlich von alleine gingen. Einen Beistand findest du mit hoher Wahrscheinlichkeit in diesem Forum auch keinen. Aber wie gesagt: Ist in meinen Augen momentan auch gar nicht nötig wegen der "Ausnahmesituation", die nun für diese staatlichen Gängelunsanstalten vorübergehend gelten.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Frauenpower

Das mit der Wetterau sollte ein Beispiel für aktives Engagement für Hearties sein, für den Fall, wenn er nichts findet, dass es aber allgemein irgendwo noch was gibt.  (Aber vielleicht bestreikt  ja ein Arbeiter hier mal seinen Betrieb, damit HansimGluck einen Beistand findet)


https://youtu.be/N2NZaDEsOfM

Klar, das mit dem Moratorium nutzen sehe ich genauso. Haben sie  gut gemacht in der Regierung

tleary

Zitat von: Frauenpower am 08:23:25 Sa. 09.Juli 2022
Aber vielleicht bestreikt  ja ein Arbeiter hier mal seinen Betrieb, damit HansimGluck einen Beistand findet.
Da sprichst du das eigentliche Dilemma an: Die meisten Freunde eines Arbeitslosen hätten als Beistand gar keine Zeit, selbst wenn sie wollten, weil sich zu der Zeit des "Beratungstermins" eben malochen müssen. Das schränkt den Kreis der möglichen Beistände schon stark ein.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

tleary

Zitat von: Frauenpower am 08:23:25 Sa. 09.Juli 2022
Klar, das mit dem Moratorium nutzen sehe ich genauso. Haben sie  gut gemacht in der Regierung
Bitte bedenken: Es gibt immer noch die Möglichkeit des Vollentzugs der Leistung, wenn das JC annimmt, dass der ELO nicht erreichbar ist.
UND:
Die 10 %-Dauerkürzung wegen Nichtwahrnehmung der Meldetermine gibt's auch noch.
AUSSERDEM:
Das ganze ist nur zeitlich eng befristet. Danach wird es in irgendeiner Form genauso mit dem Druck und Terror weiergehen.

Evtl. etwas mehr Zuckerbrot als Peitsche Ungefähr so (SB): "Wenn Sie an der Maßnahme teilnehmen, bekommen sie 150 € extra im Monat." Der eigentliche Hartz-IV-Satz wurde dann die nächsten Jahre nur minimal erhöht, die Grundleistung inflationsbereinigt somit um 30 % abgesenkt. Da ist es dann überlebensnotwendig "freiwillig" an solchen Endlos-Sinnlos-Maßnahmen teilzunehmen.

Hauptnutznießer sind dann weiterhin die Erwerbslosenindustrie UND die RGG-Regierung, indem diese dadurch weiterhin die Arbeitslosenzahlen frisieren kann. Vielleicht sogar mehr und perfekter als zur Merkel-Ära.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

counselor

@HansimGluck

Du kannst es auch mal bei der nächsten Montagsdemo versuchen. Die Adressen findest Du hier: http://bundesweite-montagsdemo.de/?page_id=51
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

HansimGluck

Montagsdemo in Mindelheim gibt es derzeit aber auch nicht, soviel ich weiß. Ich müßte auch da in eine der umliegenden größeren Städte fahren und dann versuchen, dort jemanden zu finden, der bereit wäre, nach Mindelheim zu fahren. Das ist wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen, zumal bei diesen Montagsdemos bestimmt auch Leute rumlaufen, die die derzeitige Sanktionsfreiheit überhaupt nicht gut finden.

Ich glaube, es ist besser, einfach nicht mehr hinzugehen. Dann bekommt man doch nur eine 10 % Sanktion oder? Auch wenn man gar nicht mehr hingeht? Wenn die jetzt alle 3 Wochen einladen, wäre das eh der bessere Weg. Es ist völlig unmöglich, alle 3 Wochen einen Beistand zu finden. Und alleine gehe ich da nie wieder hin. Natürlich ist mir klar, daß ich da ab und zu trotzdem von mir hören lassen muß, damit die mir keine Ortsabwesenheit unterstellen.

Onkel Tom

Zitat von: HansimGluck am 18:13:20 So. 10.Juli 2022
Montagsdemo in Mindelheim gibt es derzeit aber auch nicht, soviel ich weiß. Ich müßte auch da in eine der umliegenden größeren Städte fahren und dann versuchen, dort jemanden zu finden, der bereit wäre, nach Mindelheim zu fahren. Das ist wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen...

Nö, eigendlich nicht.. Die naheliegenste Modemo-Gruppe ist in Zollernalb, ein Nachbarkreis von deinem Ort entfernt..

Zitat
... zumal bei diesen Montagsdemos bestimmt auch Leute rumlaufen, die die derzeitige Sanktionsfreiheit überhaupt nicht gut finden.

Wo hast Du denn das her ? Kritik an der Sanktionsgeilheit des H4-Regime war schon immer ein Dorn im Auge der Modemos.
Berürungsängste werden wohl eher darin zu finden sein, das Prinzip "Wir helfen dir und Du hilfst uns" nicht aktzeptabel erscheint.
Und die Frage, in wie weit man sich mit Sozialismus anfreunden kann, steht auch im Raum, seine Entscheidungen zu treffen..

Alternative dazu wäre auf eigene Faust ein Selbsthilfekreis auf zu bauen.. 3..5 Leute reichen schon aus, um sich gegenseitig
Begleitung im Sinne des § 13 Abs. 4 SGB X zu gewährleisten. Doch dazu muss man vor Orten von Erwerbslosen a bissel
rum lungern und / oder interesanntes Infozettelchien mit Kontaktdaten zum Kennenlern-Treffen weiter reichen.

Zitat
...
Ich glaube, es ist besser, einfach nicht mehr hinzugehen. Dann bekommt man doch nur eine 10 % Sanktion oder? Auch wenn man gar nicht mehr hingeht? Wenn die jetzt alle 3 Wochen einladen, wäre das eh der bessere Weg. Es ist völlig unmöglich, alle 3 Wochen einen Beistand zu finden. Und alleine gehe ich da nie wieder hin. Natürlich ist mir klar, daß ich da ab und zu trotzdem von mir hören lassen muß, damit die mir keine Ortsabwesenheit unterstellen.

Nee, ganz schlecht, zumal solch Verhalten immer Eintragungen in JC-EDV findet und Elo dementsprechend
mies behandelt wird. Meine Erfahrungen, vorzugsweise einen Schritt dem Handeln eines SB voraus zu sein,
haben sich bewährt.

Musste ich ohne Beistand einen Termin nach § 309 SGB 3 beim JC wahr nehmen, fing das eigendliche
Gespräch erst dann an, wenn SB meine Handschriftliche Notiz "Pünktlich am [Datum und Uhrzeit] erschienen"
auf der Einladung mit Stempel und Unterschrift bestätigt hat..

Geriet ich an SB mit Haare auf den Zähnen galt das Motto weniger sagen ist mehr und Kontrahierungsversuche
wurden im Nachgang nur auf dem schriftlichem Wege ausdiskutiert, damit später auch ein SG-Richter erkennen
kann, das die Angelegenheit nicht koscher war.
Hatte auch den Vorteil, das sich immer weniger SBs trauten, mich subtil zu nötigen oder Kuhhandel zu versuchen.

Kehrseite der Medallie ist halt, das kontinuierlich auf Anliegen des SB "zeitnah" (1..3) Werktage zuverlässig
reagiert werden muss. Das schließt Bewerbungstamtam mit ein, damit SB nicht anfängt in der Nase zu bohren,
das ein Bewerbungsterrorkurs a la § 45 SGB 3 non Nöten erscheint..

Nicht leicht, solch Spielregeln immer ein zu halten, zumal auf JC keine Böcke bestehen, aber geht derzeit nicht
anders, zumal man auf die mikrige H4-Knete angewiesen ist..

Dein Blitzgedanke, einfach Termine schleifen zu lassen a la mehr wie 30% Sanktion gibbet nicht, wird sich nach
dem Sanktionsmoratorium bitter rächen.. (Sanktionen ins Serie, Aufhebungsbescheide und Rückforderungen..)
Naja, dann sind die Akten auch soweit verschmutzt, das sich übereifrige SB am "faulen" Elo austoben können..

Wahrlich kein Zuckerlecken  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

tleary

Ganz ehrlich, ich sehe da durch dieses nun geltende Sanktionsmoratorium kein Problem, so einen Ladetermin warzunehmen und hinzugehen. Weshalb 10 % Kürzung hinnehmen, wenn es für fast denselben Aufwand auch ganz ohne geht?

Ich glaube beinahe, dass @Hans im Gluck "Angst vor der eigenen Courage" hat, und befürchtet, etwas zu forsch seine Meinung zu sagen, und ihr das dann nachteilig ausgelegt werden wird. - Solche Befürchtungen sind doch absolut unnötig nun, da nicht mehr sanktioniert werden kann. Zumindest so lange man eisern seine Linie verfolgt, und sich nichts aufschwatzen lässt, oder unbedacht eine Unterschrift abgibt, kann einem relativ wenig passieren. - Wie gesagt: Im Moment ...und bis 30.06.23, was einen viel Luft zum Atmen verschafft.

Im Prinzip kann man - wenn die Gegenseite einen partout in irgendwelche Maßnahmen stecken will - doch auf "Totalverweiger" machen, und deren Bild vom faulen und unwilligen Arbeitslosen dann eben bestätigen. Auch schon egal... Die schlechte Meinung von den Arbeitslosen hatten sie meist ohnehin schon vorher. Das wurde ihnen auf irgendwelchen früheren Lehrgängen und Schulungen ja auch so gelehrt.

Zitat von: Onkel Tom am 10:34:06 Mo. 11.Juli 2022
Dein Blitzgedanke, einfach Termine schleifen zu lassen a la mehr wie 30% Sanktion gibbet nicht, wird sich nach
dem Sanktionsmoratorium bitter rächen.. (Sanktionen ins Serie, Aufhebungsbescheide und Rückforderungen..)
Im übrigen ist es nicht möglich, dass die Sanktionen nach Ablauf des Moratoriums quasi "rückwärtig" noch verhängt werden. (Hab' ich irgendwo in den Ausführungen beim ELO-Forum gelesen.)

Ein Beistand war doch nur dann nötig, wenn man einen Zeugen brauchte, der die "krummen Dinge" des SB's während des Gesprächs bezeugen sollte. Wenn aber Zwangsmaßnahmen sanktionslos abgelehnt werden können, braucht man logischerweise keinen. Eben weil es keine strittigen Aussagen, die eine Sanktion nach sich ziehen könnten, künftig mehr gibt.

Mehr sag' ich jetzt nicht mehr zu dem Thema. Bin der Meinung, dass jeder Arbeitslose selbst sagen sollte, was er an Maßnahmen etc. will oder nicht will. Leichter ist das mehr denn je. Dabei sollte man auch keinen Beistand vorschieben, der für einen redet und Forderungen des SB's ablehnt. Das kann man nun alles selbst tun, ohne irgendein finanzielles Risiko dabei einzugehen.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

tleary

Als Info hier die "Fachlichen Weisungen" zur konkreten Ausgestaltung des Moratoriums:


https://www.arbeitsagentur.de/datei/weisung-202206014_ba147528.pdf

Wichtigste Neuerungen sind hier zusammengefasst:
https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,19217.msg376701.html#msg376701

»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

tleary

Doch noch ein letztes, das ich im ELO-Forum gelesen habe. Quasi, zum Mutmachen und als gute Strategie, wie man SB's, die einen unter Druck setzen wollen durch immergleiche Fragen, am besten begegnet:

Zitat
Wenn der SB  immer wieder die gleichen oder ähnlichen fragen stellt, sage einfach: ich habe es doch bereits erklärt. es ist so....und dann wiederholst du einfach was du schon mal gesagt hast, genauso wie der SB  eben die gleichen fragen immer wieder variiert. und irgendwann ist die zeit um und der SB  erwartet seinen nächsten kunden.

Dem ist nichts hinzuzufügen.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

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