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Worin bestehen aus seiner Sicht diese Gesetzlosigkeiten?
Er hat es nicht genau spezifiziert. Er hat sich aber in der Vergangenheit zB darüber beschwert, dass die Bulgaren ihre Frauen schlagen und er schon dazwischen gehen musste.

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Ansonsten scheint diese Forderung nach Durchmischung von Stadtteilen auch gerne dafür benutzt zu werden...
Teuerer werden die Waren so und so. Das läuft im Kapitalismus gesetzmäßig ab. Aber es gibt in Gostenhof auch Kämpfe gegen Gentrifizierung. Meiner Meinung nach kann man die Wohnungsfrage im Kapitalismus nicht dauerhaft lösen. Was aber nicht heißt, dass es keine Reform gibt. Ich denke da an das Wiener Modell (https://www.wienerwohnen.at/).
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(...) Er sprach davon, dass da eine gewisse "Gesetzlosigkeit" um sich greife.

Worin bestehen aus seiner Sicht diese Gesetzlosigkeiten? (Nur so als Erfahrungsaustausch)

Ansonsten scheint diese Forderung nach Durchmischung von Stadtteilen auch gerne dafür benutzt zu werden, um eine Pseudogerechtigheit herzustellen, die die reichen Bezirke nicht betrifft, die armen Bezirke aber aufwerten soll, d.h. alles wird teurer und die Armen müssen irgendwann abziehen.

In Kiel gab es z.B. jahrzehntelang gewachsene Barrackengegenden für Obdachlose, die mit der Begründung aufgelöst wurden, dass es ihnen besser ginge, wenn sie in normalen, teils bürgerlichen Vierteln untergebracht werden. Viele von den wollten das aber gar nicht, weil dadurch das ganze soziale Umfeld zerstört wurde. Ghetto kann man wohl so oder so sehen, mal als Fortschritt, mal als eine renditeträchtige Unternehmung.

Eigentlich geht es ja um die dumme LINKE Partei. Daher hier der Stein des Anstoßes:

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(...)
Finden Sie, dass zuletzt zu viele Menschen nach Deutschland gekommen sind?

Ich finde, es sollte keine Stadtviertel geben, wo die Einheimischen in der Minderheit sind und es sollte keine Schulklassen geben, in denen mehr als die Hälfte der Kinder kaum Deutsch spricht. Ganz davon abgesehen, dass wir dringend Regeln brauchen, die verhindern, dass Zuwanderer in unserem Arbeitsmarkt als Lohndrücker missbraucht werden können. Es gibt eine Reihe von Branchen, in denen wären die Löhne in den zurückliegenden Jahren längst gestiegen, wenn die Unternehmen nicht immer wieder auf billige Arbeitskräfte aus dem Ausland hätten zugreifen können. So wird etwa bei Postzustellern oder Reinigungskräften ein miserables Lohnniveau verfestigt, von dem viele Menschen das Leben in einer durchschnittlichen deutschen Großstadt nicht mehr finanzieren können.
(...)
https://web.de/amp/35809050?

Vom hiesigen MdB der dummen LINKEN habe ich noch keine Eigeninitiative erlebt, wenn es darum geht, im Stadtteil mit Armen und Ausgebeuteten in Kontakt zu kommen. Da geht es eher darum, Stimmungen aufzufangen, als Bewegungslinke zu instrumentalisieren, rumzuschwallern und Antilopen Gang zu hören. Das interessiert kein Schwein hier.
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Begleitung zum Amt / Re: Vom Jobcenter hin zur Rente :)
« Letzter Beitrag von Lebensbaum am Gestern um 23:46:28 »
Das überschreitet dann sogar noch die Altersgrenze von 67 Jahren der deutschen Rentenreformen.
Mit 67 tritt das Rentenalter ein. Man wird nicht mehr vermittelt. Arbeiten kann man noch bis 72, wenn einen noch jemand einstellen will. Wer selbständig ist, kann so lange arbeiten, wie er kann.
Wann kann man denn in SE in Rente gehen? - Hier geht's ja auch noch mit 63,0 Jahren. - Für viele sogar unter staatlichem Zwang, wenn sie bis dahin Hartz-IV bezogen haben, und die gekürzte Rente (das Maximum der Kürzung beträgt 14,4 %) geringfügig höher ist, als der Hartz-IV-Satz + Miete. Wird wohl bei mir dann auch in ferner Zukunft genau so laufen.

Noch können Schweden mit 61 in Rente gehen, doch läuft eine "Reform", so dass ab 2026 bis 64 gearbeitet werden muss.

Wer keine Kohle hat soll bis 69 arbeiten dürfen.

2012 hat D. mit der schrittweisen Erhöhung des Rentenalters (bei Senkung der Renten) begonnen.

MfG

BGS

In SE gibt es auch Arbeitslosengeld. Allerdings weiß ich noch nicht, wie lange. Ich glaube 1 Jahr, wenn man 12 Monate geklebt hat. Es gab einen Regierungswechsel. Soweit ich mich erinnern kann, war das 1 Jahr und dann soetwas wie Sozialhilfe. Die können auch einen Arzt konsultieren.
Das man jede Arbeit annehmen muß, ist genauso. Ob da eine "Vernichtungsmaschinerie" wie hier losgeht, mit Kontollwahn (Eigenbemühungsnachweis u.v.m.) ist mir nirgends zu Ohren gekommen.
Auch wenn Arbeetsvermettlingen Jobs vorschlägt, weiß ich nicht, ob die mit RfB oder Ähnlichen belegt sind.

P.S. Bitte nicht ärgern, ich tüfftle noch, wie hier das Zitieren geht.


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Globalisiert / Re: Palästina - Israel
« Letzter Beitrag von counselor am Gestern um 22:26:44 »
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Privatisierungswahn und Widerstand / Iran:
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 20:48:21 »
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Haft-Tapeh-Arbeiter:innen im Iran erkämpfen Verstaatlichung, was nun?
Nach jahrelangem Kampf haben die Arbeiter:innen in der größten Zuckerfabrik Haft-Tapeh im Iran die Wiederverstaatlichung erreicht. Trotz Entlassungen und Haftstrafen haben die Arbeiter:innen die Besitzerfamilie aus dem Betrieb gejagt und streben nun nach der Selbstverwaltung ihre Betriebs.
https://www.klassegegenklasse.org/haft-tapeh-arbeiterinnen-im-iran-erkaempfen-verstaatlichung-was-nun/
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Wohnen / Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 20:35:52 »
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Eigentlich ist das mit dem Wohnen und der Bevölkerungdurchmischung ein spannendes Thema.
In den Villengegegenden gibt es keine Durchmischung.
Weltweit gibt es die Tendenz zu "Gated Cities" wo sich die Reichen hinter Mauern und Wachleuten verschanzen.

Der Bremer Plattenbaustadtteil Tenever ist in den 70ern als Vorzeigebezirk aus dem Boden gestampft worden.


Die Klötze sind als Sozialwohnungen gebaut worden und hatten guten Komfort zu bezahlbarem Preis.
Es leben in dem Stadtteil Menschen aus über 100 Ländern. Es mag architektonisch scheiße aussehen, das Leben war da immer gut. Einige Leute sind sozial aufgestiegen, hatten bessere Jobs bekommen. Die verdienten dann "zuviel" für eine Sozialwohnung. Sie wurde gezwungen auszuziehen. Man hat so die natürlich entstandene sozialen Durchmischung beendet und ließ nur noch arme Leute da wohnen. Das verschlechtete das Lebensgefühl im Stadtteil und die Leute beschwerten sich. Die Stadt gab dann Unsummen für Soziologen und Erforschung des Problems, für Kulturprojekte und kostenlose Wohnungen für Künstler aus. Dann kam man auf die Idee jedes 3. Hochhaus abzureißen. Man hätte einfach nur nicht die Leute, denen es etwas besser ging, nicht rausschmeißen sollen. Jetzt fehlt wieder die Wohnfläche, die man abgerissen hat...


Ist aber ziemlich O.T. jetzt...
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Es ist geradezu lächerlich, sich über die Ruppigkeit armer Einwanderer aufzuregen.

Das tun wir von der Montagsdemo ja auch nicht. Besagte Bulgaren wohnen in Gostenhof, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil (hauptsächlich Griechen und Türken). Ich mag diesen Stadtteil und habe dort selbst von 2008 bis 2017 gewohnt. Die Bulgaren werden dort von ihren Arbeitgebern in heruntergekommene Billigwohnungen einquartiert. Einwanderer trifft auf die Bulgaren weniger zu, weil sie nur auf Zeit während des Arbeitseinsatzes in Deutschland sind.

Wagenknecht ist für mich nicht wirklich links. Ihre Politik mag ich auch nicht. Sie schadet uns und den Arbeitern.

Naja, ich war schon immer für eine bessere Durchmischung der Wohngebiete mit allen Bevölkerungsgruppen. Damit keine Ghettos entstehen.
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Nachtisch:

Die dänische Regierung will festlegen, dass weiße Gutverdiener gegenüber schlechtverdienenden Einwanderern bei der Vergabe von Gemeindewohnungen bevorteilt werden, um so zu erreichen, dass in 10 Jahren in keinem Stadtteil mehr mehr als 30 % "nichtwestliche" Einwanderer leben.
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Arbeitslos & Spass dabei / Re: Einladung Profiling, EGV etc.
« Letzter Beitrag von Tiefrot am Gestern um 17:47:30 »
Erst mal Danke fürs Update !  ;)
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