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Krank => Mobbing => Thema gestartet von: Stumme Ursel am 07:12:54 Fr. 18.Mai 2007

Titel: So mobbt der Betriebsrat mit
Beitrag von: Stumme Ursel am 07:12:54 Fr. 18.Mai 2007
Ein Bekannter aus der Branche der Enrgieabrechnung hat mir das gestern per Mail zugeschickt;


Hier der Link zum Artikel in der Frankfurter Rundschau; http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/frankfurt/?em_cnt=1130132&


Und das schreibt der betroffene Betrieb im Intranet, übrigens die Mitarbeiter des Konzerns haben einen Maulkorb bekommen;

Aus aktuellem Anlass

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus aktuellem Anlass muss der Betriebsrat auf folgendes hinweisen:

In der Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 03.05.2007 wird einer unserer Mitarbeiter, welcher wegen Mobbings der ****** ******* ******** **** ihm gegenüber vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main geklagt hat, wie folgt zitiert:
"Der Betriebsrat handle gleichgeschaltet" .

Der Betriebsrat distanziert sich aufs Schärfste von derartigen Behauptungen.
Der Begriff "Gleichschaltung" wurde vom ehemaligen NS-Reichsjustizminister Gürtner geprägt.

Der Betriebsrat ist im Übrigen allein über die Verwendung derartiger Vokabeln heutzutage bestürzt.

Den Betriebsrat im Nazijargon zu diffamieren ist schlichtweg unannehmbar und spiegelt lediglich den geistigen Zustand des Urhebers solcher Äußerungen wieder.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Betriebsrat

Ein Schelm der dabei böses denkt.
Titel: So mobbt der Betriebsrat mit
Beitrag von: Lichtkämpfer am 22:34:06 So. 27.Mai 2007
Mal ehrlich, ich bin wirklich kein Schadenfroher Mensch,
aber als ich gelesen hatte daß dieser mensch ein Amt (Wenn auch ehrenamt) in der SPD bekleidet so kann ich nur sagen selbst dran schuld.
Die schlimmsten BR sind die SPD Leute mit Anzug und Krawatte,
die Co Manager die glauben auch die macht zu haben und jeden Scheiss unterschreiben.

Die mit der Belegschaft nicht über die üblen politischen Zustände diskutieren.

Die auf Betriebsversammlungen eben nicht die GL konfrontieren sondern Moderat und "sachlich" sind.

Die öffentlich Betriebsvereinbarungen wie zb bei Opel als Erfolg verkaufen
und nicht sagen: "Wir mussten das abschliessen weil uns die GL erpresst hat."

Die Lohnverzicht und Arbeitsplatz garantien bejubeln und dann schweigen wenn 3 Monate später die GL neuen Stellenabbau ankündigt.

Diese Liste von der Sorte Arbeiterverrätern kann beliebig erweitert werden.

Doch es gibt auch noch eine Menge aufrichtiger Betriebsräte und Gewerkschaften doch deren politisches Bekenntnis liegt Jenseits von CDU/CSU SPD FDP und GRÜNEN
Titel: So mobbt der Betriebsrat mit
Beitrag von: v-null am 18:47:46 Mo. 25.Juni 2007
Zitat
Original von Lichtkämpfer

Doch es gibt auch noch eine Menge aufrichtiger Betriebsräte und Gewerkschaften doch deren politisches Bekenntnis liegt Jenseits von CDU/CSU SPD FDP und GRÜNEN

Die haben aber sehr oft unter Mobbing durch die anderen Betriebsräte und sonstigen Repressalien des Betriebs zu leiden. Zuerst wird aber versucht, sie mit Vergünstigungen zu ködern, wenn das dann nicht klappt, kanns ganz schön hart werden. Oft werden dabei auch die Gesetze gebrochen, um diese Leute loszuwerden- Verunglimpfungen, falsche Anschuldigungen, ignorieren des besonderen Kündigungsschutzes als Betriebsratsmittglied usw
Titel: So mobbt der Betriebsrat mit
Beitrag von: Aragorn am 18:56:36 Mi. 11.Juli 2007
>Der Betriebsrat distanziert sich aufs Schärfste von derartigen Behauptungen.
>Der Begriff "Gleichschaltung" wurde vom ehemaligen NS-Reichsjustizminister Gürtner
>geprägt.

Tja, wenn wir nun jedes Wort welches jemand von der NSDAP verwendet hat verbieten - da bleibt dann nicht wirklich viel über von der deutschen Sprache.
Der Begriff "Gleichschaltung" stammt übrigens aus der Elektrotechnik und wurde erst später vom NS-Regime benutzt.
Nun, und wenn nun sagen wir Jörg Haider oder sonstwer Transformator sagt, ist dann das Wort auch verboten?