chefduzen.de - Forum der Ausgebeuteten

Wat Noch => Praxisbereich => Thema gestartet von: Nikita am 16:47:28 Sa. 23.Oktober 2010

Titel: Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 16:47:28 Sa. 23.Oktober 2010
Hier möchte ich einen Thread zu offensiven Kampfformen eröffnen, in dem Beispiele gepostet werden sollen. Für Diskussion zum Thema, bitte einen anderen Thread aufmachen.
Titel: Angriff auf Arbeitsamt, FDP und Schlecker
Beitrag von: Nikita am 16:47:59 Sa. 23.Oktober 2010
https://directactionde.ucrony.net/node/824

Angriff auf Arbeitsamt, FDP und Schlecker

Frankfurt 20. Oktober 2010

Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:

"wir haben in der nacht zum 19.10 mit farbe und steinen das arbeitsamt in frankfurt bockenheim, das fdp büro in bad homburg und eine schlecker filiale im frankfurter nordend angegriffen.
symbolisch haben wir diese orte ausgewählt um auf einige unzumutbarkeiten des kapitalistischen alltags hinzuweisen. während auf der arbeitsagentur täglich hunderte menschen unter steten schikanen für eineuro jobs und ein leben an der existenzgrenze anstehen, bei schlecker systematisch arbeitnehmer_innen rechte untergraben werden und die fdp für eine asoziale umverteilung von unten nach oben eintritt, konnten & können wir diesem schauspiel nicht länger tatenlos zusehen.

wir lehnen dieses system und diesen staat ab und treten für eine solidarische weltgesellschaft ohne ausbeutung und unterdrückung ein.
wir sind solidarisch mit allen genoss_innen die das selbe ziel verfolgen, sowie allen menschen die für ein besseres leben für alle eintreten. wir begrüßen die kämpfe in frankreich und griechenland sowie ganz lokal die kampagne gegen den verband hessischer unternehmer.

für einen heissen herbst, frühling, sommer und winter! für die krise des kapitalismus!

arbeitsscheue autonome farbexpert_innen"

Presse:

-Unbekannte werfen mit Pflastersteinen die Scheiben des FDP-Büros in Bad Homburg ein - und kündigen in einer Bekenner-Mail an die FR einen "heißen Herbst" an.

Die FDP trete für eine asoziale Umverteilung von unten nach oben ein, heißt es in einer Bekenner-E-Mail mit dem Absender „feuer loescher“ an die FR. Der oder die Absender kündigen „einen heißen Herbst“ an.

„Die Täter haben in der Nacht zu Mittwoch mit Pflastersteinen zwei Fensterscheiben und die Scheiben einer Jugendstiltür eingeworfen“, sagt der stellvertretende Bad Homburger FDP-Vorsitzende Philipp Herbold. Die Wand des Gebäudes in der Kaiser-Friedrich-Promenade hätten sie mit der Parole „Krise gleich Kapitalismus“ und dem roten Antifa-Zeichen besprüht. Es sei erheblicher Schaden entstanden. Die Freidemokraten haben Anzeige erstattet.

Die Polizei in Bad Homburg bestätigte den Anschlag. Derzeit werde die FDP-Zentrale observiert. Warum die Kripo die Öffentlichkeit nicht über den Vorfall informierte, vermochte gestern ein Sprecher nicht zu erklären. Ermittlungstaktische Gründe hätten nicht vorgelegen, sagte er.

-Bislang unbekannte Täter begingen in der Zeit zwischen Montag, dem 18. Oktober und Dienstag, den 19. Oktober 2010 Sachbeschädigungen an der Hausfront der Bundesagentur für Arbeit in der Hersfelder Straße. Die Täter beschmierten die Hausfront mit Farbe und zerstörten mehrere Scheiben mit vermutlich mitgebrachten Steinen. Der Mitarbeiter einer Securityfirma hatte heute gegen 05.30 Uhr den Schaden festgestellt. Eine weiträumige Absuche um die Liegenschaft erbracht keine weiteren Hinweise. Die Ermittlungen dauern an.

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen bzw. den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem 13. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-XXXXXXXX in Verbindung zu setzen.

Quelle: Frankfurter Rundschau, Presseportal.de
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: anti-hartz4 am 23:54:08 Sa. 23.Oktober 2010
Zitat
der Parole „Krise gleich Kapitalismus“ und dem roten Antifa-Zeichen besprüht. Es sei erheblicher Schaden entstanden.

Jaa Stimmt doch. >:D Durch den menschenverachtenden Kapitalismus,ist erheblicher Schaden am Volk entstanden!!

Zitat
Die Freidemokraten haben Anzeige erstattet.

Eine Selbstanzeige wäre das richtige.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 14:04:26 So. 24.Oktober 2010
Von mir aus kann das so weitergehen.

Dann merken sie vielleicht mal, dass nicht eine einzige Gruppe nötig ist, großes zu leisten, sondern auch viele kleine Gruppierungen (oder Einzelpersonen) eben ein bissl kleineres (auch großes in diesem Sinne) beitragen können.
In meinen Augen viel gefährlicher für den Staat, denn dann verteilt sich das mehr, wenn flächendeckend. Wäre ja schon fast eine Revolution.

Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Paulpanzer am 20:01:02 Do. 11.November 2010
Warum den gleich dinge zerstören die wir mit steuergeldern bezahlt haben?

Mein vorschlag:
 Mauerbau!

Vor den Eingangsbereich der BA eine Mauer hochziehen die den freien Zugang so behindert das sie erst abgerissen werden muß bevor jemand reinkommt
und darauf die Fahne der ehemaligen DDR malen
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: RAFdichauf am 16:36:18 So. 02.Januar 2011
Zitat
https://directactionde.ucrony.net/node/937

Farbe gegen Arbeitsagentur und Jenarbeit

Jena 20. Dezember 2010

In der Nacht von Sonntag dem 19.12.2010 zu Montag dem 20.12.2010 haben wir Jenarbeit (Tatzendpromenade 2a) und die Jenaer Agentur für Arbeit (Stadtrodaer Str. 1) mit Farbbomben angegriffen. Dieser Angriff ist ein Zeichen unserer Wut auf dieses Gesellschaft und unseres Protestes dagegen. Wir ertragen es nicht länger, permanent kontrolliert, eingeschränkt, gegängelt, bevormundet und auf 1000 andere Arten unterdrückt zu werden.

Wir haben das Arbeitsamt als eine Institution von vielen angegriffen. Es ist nur eine von vielen Einrichtungen, die uns hemmt und beschränkt. Doch gerade der perfide, bürokratische und menschenfeindliche Umgang mit Arbeitslosen steht symptomatisch für diese Gesellschaft.

Bis in fast alle Bereiche ihres Lebens werden arbeitslose Menschen kontrolliert und gesteuert. Sei es dadurch, dass über die Höhe der Bezüge bestimmt wird, was mensch essen darf, welche Orte die Personen aufsuchen können, was mensch in seiner Freizeit tun kann. Oder sei es die permanente Kontrolle des Alltags über Pflichttermine und zu erbringende Belege für sinnlose Zwangsmaßnahmen. Sei es die bis ins Intimste reichende Kontrolle bei Fragen zur Persönlichkeit. Sei es die absolute Kontrolle über Alltag, Sein und Tun der Menschen, indem man sie in sinnlose Zwangsarbeitsmaßnahmen steckt.

Arbeit hat ihre Bedeutung als sinnvolle und befriedigende Tätigkeit längst verloren. Sie dient primär dazu unser Leben bis ins Persönlichste fremd zu bestimmen. Sie ist der Hintergrund für unser Alltagshandeln, unsere sozialen Beziehungen, unserer Entscheidungen darüber, wie wir unser leben führen wollen. Selbst das nimmt sie uns ab, denn: Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“ und damit ergo auch nicht leben. Arbeit ist also der Indikator dafür, was ein Mensch „wert“ ist. Durch die permanente Drohung mit der Arbeitslosigkeit und im Falle selbiger, mit dem sozialen Aus, werden die Menschen gezwungen, Arbeit als höchstes Gut zu akzeptieren und zu verehren.

Tief eingebettet in dieses repressive System, findet der Charakter dieser Gesellschaft seinen Ausdruck in der Logik und Praxis der Arbeits- und Sozialämter sowie den der Leiharbeitssklaverei.

Degradiert zu Nummern und Kunden in einem Kaufhaus, in dem es längst nichts mehr zu holen gibt, sind die Menschen gezwungen, ihr Leben zwischen Terminen beim Sachbearbeiter, Zwangsarbeit und sinnloser Hoffnung auf sinnlose Jobs, zu fristen.

Wir richten uns mit unserer Aktion gegen jeden Leistungszwang, (Lohn)arbeitssklaverei sowie staatliche Kontrolle und Reglementierung des Alltags. Arbeit ist ein Herrschaftsinstrument.

Für eine selbstverwaltete, solidarische und herrschaftsfreie Gesellschaft.

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/30969
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 19:19:25 So. 02.Januar 2011
inhaltlich bin ich voll dabei!
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 11:47:15 Mi. 09.März 2011
https://directactionde.ucrony.net/node/1056

Zitat
Farbe gegen zwei H&M-Filialen

Berlin 7. März 2011

Folgende Mitteilung erreichte uns:

"Anlässlich des Internationalen Frauenkampftages haben wir heute die Eingangsbereiche der H&M-Filialen in der Karl-Marx- und der Friedrichstraße Berlin mit großen Pfützen roter Farbe markiert.
Mit dieser Aktion gegen das Textilunternehmen wollten wir symbolisch das sichtbar machen, was beim Kauf der günstigen Kleidung hinter der glitzernden, modischen Fassade der H&M-Geschäfte im Verborgenen bleibt: die blutigen Arbeitsbedingungen, unter denen Textilarbeiterinnen in Ländern wie Bangladesh, Indonesien oder Thailand die Produkte für den Moderiesen anfertigen müssen. Blutig im wahrsten Sinne des Wortes, wie das Beispiel Bangladesch zeigt:

Nach mehreren Bränden in der Fabrik des Textilherstellers Garib&Garib, dessen Hauptabnehmer H&M ist, haben im April 2010 tausende Textilarbeiterinnen den Arbeitskampf aufgenommen. Sie streikten und demonstrierten gegen Hungerlöhne, gegen den Zwang zu unbezahlten Überstunden, gegen Arbeitstage von bis zu 14 Stunden, gegen das Ausbleiben von Arbeitsverträgen, gegen Sicherheitsmängel in den Fabriken sowie gegen Beschimpfungen, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe seitens der Vorarbeiter.
Die Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterinnen und Sicherheitskräften forderten Verletzte und Tote; hunderte Arbeiterinnen wurden entlassen und festgenommen; viele GewerkschafterInnen mussten untertauchen. Als Folge der Proteste wurde der Lohn von 19 Euro monatlich auf 31 Euro angehoben – eine Entscheidung, die bei den meisten Arbeiterinnen auf Unzufriedenheit stieß, da ihre Forderungen nach einem Lohn von 51 Euro und der reellen Verbesserung der Arbeitsbedingungen unerfüllt blieben.
Seitdem gehen die Proteste für höhere Löhne und sichere Arbeitsbedingungen weiter – Grund dazu gibt es genug: der immer noch viel zu niedrige Mindestlohn wird in zahlreichen Fabriken nicht ausgezahlt, erneut sind Textilarbeiterinnen bei einem Fabrikbrand zu Tode gekommen und noch immer wird gegen die Protestierenden mit harter Repression vorgegangen. Währenddessen profitiert H&M als eines von vielen Textilunternehmen weiterhin von der unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen billig gefertigten Ware und wäscht sich seine Weste rein, indem es den Zulieferbetrieben die Schuld zuschreibt.
Dass diese vorgeblich reine Weste in Wirklichkeit mit Blut besudelt ist, sollte durch die Aktion für alle sichtbar sein!
Im Rahmen des Internationalen Frauenkampftages rufen wir zum vielfältigen und solidarischen Protest gegen kapitalistische, patriarchale und rassistische Herrschaftsverhältnisse auf, welche die beschriebene Ausbeutung in Bangladesch und weltweit erst ermöglichen!"

Polizeiticker dazu:

Niederlassungen von Textilgeschäft mit Farbe beschädigt

Unbekannte haben gestern Nachmittag zwei Textilgeschäfte in Neukölln und Mitte durch Farbe verunreinigt. Die Täter kippten gegen 16 Uhr 45 rote Farbe in die Geschäftseingänge in der Karl-Marx-Straße und der Friedrichstraße, wodurch auch Kleidungsstücke beschädigt wurden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat hat die Kriminalpolizei übernommen.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 20:03:10 Mi. 09.März 2011
.... immer noch dabei (gedanklich)..... >:D >:D
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:33:55 Do. 14.April 2011
Zitat
Evakuierung in Offenbach
Stinkbombe legt Rathaus lahm

Rund 300 Menschen werden evakuiert, weil im Offenbacher Rathaus Buttersäure ausläuft. Ein Unbekannter soll die Flüssigkeit vor der Tür eines Mitarbeiters des Kassen- und Steueramts verschüttet haben.
http://www.fr-online.de/rhein-main/stinkbombe-legt-rathaus-lahm/-/1472796/7199812/-/index.html (http://www.fr-online.de/rhein-main/stinkbombe-legt-rathaus-lahm/-/1472796/7199812/-/index.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 17:11:28 Do. 14.April 2011
Zitat
Eierattacke auf Wulff

(http://thumb1.ftdcdn.de/articleImage/Image/2011/04/14/Ei_01.560x315.jpg)

Ein rohes Ei trifft das Staatsoberhaupt bei seinem Antrittsbesuch in Wiesbaden. Der Bundespräsident reagiert gelassen, nur sein Jackett muss er tauschen. Der Werfer ist Wiederholungstäter - er attackierte schon Wulffs Vorgänger Köhler.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:zwischenfall-in-hessen-eierattacke-auf-wulff/60039580.html (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:zwischenfall-in-hessen-eierattacke-auf-wulff/60039580.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 19:56:19 Fr. 15.April 2011
Stand bei uns heute auch in der Zeitung.
Die Frage, die sich bestimmt viele 08/15-Leser NICHT stellen:
Warum ist das eigentlich passiert?
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 20:04:17 Fr. 15.April 2011
Sieht aber so aus, als würden sich 08/15 Normalbürger rechts im Bild köstlich amüsieren.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 20:42:59 Fr. 15.April 2011
^^ Offensive Kampfform: Auslachen!  ;D
Titel: Politisch motivierter Dachschaden
Beitrag von: Senor_Ding-Dong am 20:41:54 Mo. 16.Mai 2011
 ;D
Zitat
Auf einer Fläche von 15 Quadratmetern klafft ein Loch im Dach des Wohnhauses in der Liebigstraße 14. Ersten Vermutungen zufolge waren Mitglieder der linksautonomen Szene in der Nacht zu Samstag über die angrenzenden Dächer geklettert und hatten eine Dachluke des Hauses gewaltsam geöffnet.

Sie klauten Ziegel, sägten Dachbalken an und traten eine Heizungsleitung kaputt - allerdings nicht die der leerstehenden Liebig 14, sondern die des angrenzenden Wohnhauses in der Rigaer Straße 96. Das Wasser verursachte Schäden in mehreren Etagen. Mieter waren bis zum Morgen damit beschäftigt, ihre Sachen in Sicherheit zu bringen und die Fluten mit Eimern und Handtüchern einzudämmen.

Bereits gegen Mitternacht hatten Bewohner der umliegenden Häuser dunkel gekleidete Personen auf dem Dach bemerkt und verdächtige Geräusche auf dem Dachboden gehört. Die herbeigerufene Polizei konnte aber wohl nichts feststellen und zog wieder ab, ohne in das verschlossene Haus eingedrungen zu sein. Erst als die Einbrecher gegen zwei Uhr nachts zwei Heizungsrohre kaputt traten und Wasser seinen Weg durch die Etagen der Rigaer Straße 96 bahnte, betraten Einsatzkräfte das Haus. Einem der Bewohner gelang es schließlich, den Haupthahn für die Wasserzufuhr des Hauses im Keller abzudrehen.

Wegen der angesägten Dachbalken war die Feuerwehr bis zum frühen Samstagmorgen mit Abstützarbeiten beschäftigt. Zwischenzeitlich bestand die Gefahr, dass der Dachboden einstürzen könnte. Sämtliche Bewohner der Rigaer 96 hätten beinahe das Haus wegen Gefahr für Leib und Leben verlassen müssen.

Das Haus in der Liebigstraße 14 wird seit der Räumung von Anfang Februar von den Eigentümern renoviert. Die Liebig 14 gehört wie die angrenzenden Häuser Rigaer 96, 95 und 94 der Lila GbR mit den beiden Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Thöne. Sie hatten die Häuser im Januar 1999 erworben.

Seitdem kam es in der Liebig 14 immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem neuen Vermieter und den Bewohnern des Anfang der 90er Jahre besetzten und wenig später durch Mietverträge legalisierten Hauses. Der Streit fand seinen vorläufigen Höhepunkt, als Bewohner vor der polizeilichen Räumung das Gebäude verbarrikadierten und verwüsteten.

Zunächst kontrollierte ein Wachschutz das Gebäude, der inzwischen offenbar abgezogen wurde. Knapp drei Wochen nach der Räumung hatte es bereits einen Brandanschlag auf das Haus gegeben. Die Flammen an der Haustür konnten von Arbeitern gelöscht werden. Dem Vernehmen nach soll das Haus schon im Juni wieder vermietet werden. Entsprechende Anzeigen in einem Immobilienportal wurden jedoch wieder aus dem Internet gelöscht.

Da die Polizei von einer politisch motivierten Tat ausgeht, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/politisch-motivierter-dachschaden/4174480.html (http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/politisch-motivierter-dachschaden/4174480.html)
Titel: Farbe gegen Arbeitgeberanwalt Dr. Dirk Schreiner
Beitrag von: Nikita am 17:48:48 Fr. 20.Mai 2011
https://directactionde.ucrony.net/node/1149

Zitat
Farbe gegen Arbeitgeberanwalt Dr. Dirk Schreiner

Finnentrop/Attendorn 4. Mai 2011

"Legal, illegal, … scheißegal ist Anwalts Liebling

Warnschuss gegen die Arbeitgeberkanzlei Schreiner & Partner und ihre „kreative“ Entsorgung von „Problem-Beschäftigten“

Bereits vor dem 1. Mai wurde die Privatvilla und das Verlagshaus von Arbeitgeberanwalt Dr. Dirk Schreiner in Finnentrop mit Farbe eingedeckt. Heute am 4. Mai haben wir den Hauptsitz seiner Kanzlei in Attendorn eingefärbt und Parolen hinterlassen.

Die Liste der Mobbing-Methoden der Personalabteilungen ist lang. Die Machenschaften, die uns von Schlecker und LIDL zur Verhinderung oder zum Rauswurf von Betriebsräten bekannt sind, geben gerade mal einen Einsteiger-Einblick in das Repertoire der hoch spezialisierten Arbeitsrechtler, die an der Seite skrupelloser Unternehmer dafür sorgen, schwer kündbare „Problem-Beschäftigte“ loszuwerden.

In Seminaren und Fachblättern bietet eine wachsende Zahl von Anwaltskanzleien allgemeine Tricks sowie konkrete Beihilfe an zur Überwachung, Verfolgung, Verunsicherung und zum Aufbau von „Fallen“ mit dem Ziel, unbequeme Mitarbeiter kündigen zu können.

Eine nach eigenen Angaben besonders „kreative“ davon ist die Kanzlei Schreiner mit ihren elf Anwälten am Sitz in Attendorn und in den Niederlassungen in Frankfurt, Köln, Hamburg, Dresden, Stuttgart und München.

Selbstbewusst und Testosteron-verblendet prophezeit der Internetauftritt der Kanzlei „Wir erreichen ihre Ziele. Das Recht des Stärkeren liegt in der Natur jeder Sache. Es gewinnt wer Technik und Taktik am besten beherrscht. Deshalb machen wir nicht alles, was Recht ist. Sondern in der Hauptsache Arbeitsrecht für Arbeitgeber.“

Zu den Teilnehmern dieser Seminare gehören Unternehmer oder leitende Angestellte, Unternehmensberater und Personalleiter. Die Kundschaft ist breit gefächert. Bei einem der Seminare mit dem Titel „Die Kündigung störender Arbeitnehmer“ nahmen auch ein Vertreter einer AOK-Klinik und ein Beauftragter der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder teil.
Für die „strategische Planung einer Kündigung“ werden die unliebsamen Mitarbeiter in Klassen von „Störertypen“ wie z.B. der Querulant, der Schlechtleister, der häufig Fehlende einsortiert.
Im Spezialseminar „Krankheit und Fehlverhalten als Kündigungsgrund“ werden Möglichkeiten des Arbeitgebers bei selbst verschuldeter oder vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit eines unliebsamen Arbeitnehmers analysiert. Dazu gehört die gezielte „Erschütterung des Beweiswertes eines gelben Scheins“.

Im Seminar „In Zukunft ohne Betriebsrat“ werden die Spaltung von Betrieben in nicht betriebsratsfähige Einheiten, bzw. die Verlagerung von Betriebsteilen ins Ausland erläutert, bis hin zur Auflösung unter Bildung eines neuen Betriebs. Alles bekannte Methoden, wäre da nicht noch die weitreichende Anleitung zur „Vermeidung einer Strafbarkeit wegen Behinderung von Betriebsratsarbeit“. Hier wird mit gefälschten Unterschriftenlisten (Blankozettel!) von Mitarbeitern gegen den zu entsorgenden Betriebsrat gehetzt und demonstriert. Die systematische Zerstörung des Umfeldes von aktiven Betriebsräten im Betrieb ist nur der Anfang der Entsolidarisierung und Isolierung unter Anleitung der Arbeitgeberanwälte. Die Arbeitsrechtler ermutigen die Geschäftsführung ebenfalls, haltlose Strafanzeigen mit gigantischen Regressforderungen in Millionenhöhe zu stellen, nur um diese einzuschüchtern. Nicht selten lässt sich damit zumindest der Rückhalt der Familie zerstören, die sich nach dauerhafter, offensiver Bespitzelung durch Privatdetektive einfach nur ein Endes dieses „Krieges“ wünscht.

Reicht das Zermürben allein nicht aus, so die Mobbing-Teacher aus dem Hause Schreiner, werden härtere Geschütze aufgefahren: Ein im Betrieb als Köder ausgelegter 100 Euro Schein unter Videobeobachtung gehört da eher noch zum plumpen, aber effektiven Anfängerwerkzeug. Immerhin kann sich der Betrieb damit auch von Mitarbeitern mit besonderem Kündigungsschutz „trennen“.

Eingeschleuste „Praktikanten“ verwickeln die zu kündigenden in Gespräche, denen dann aufgrund von Arbeitszeitbetrug für eben diese Zeit der arbeitsfreien Unterhaltung fristlos gekündigt wird. Besonderer Service: die vermeintlichen Praktikanten bezeugen die „eigenmächtige Arbeitsniederlegung“ dann professionell geschult vor dem Arbeitsgericht.

Immer häufiger werden Detektive auf das berufliche oder private Umfeld von Mitarbeiter angesetzt. Im Seminar können Personaler sogar lernen, unter welchen Bedingungen Arbeitnehmer einen Detektiv, der gegen sie ermittelt, auch noch aus eigener Tasche bezahlen müssen: Wenn sich nämlich der Verdacht bestätigt, dass sich ein Arbeitnehmer strafbar gemacht hat und sich dies nur durch Einsatz eines Detektivs ermitteln ließ.

Bei der Mitarbeiterhetze sind alle Mittel recht; ob legal oder illegal ist den Advokaten der Kanzlei Schreiner ziemlich scheißegal. Der Mitschnitt eines Seminars der Kanzlei Schreiner beweist die anwaltliche Empfehlung, vor Gericht eine unerlaubte Videokamera durch die Aussage eines fingierten Zeugen zu ersetzen: „Wenn er das glaubhaft rüberbringt und sagt, ich habe mich da irgendwo versteckt, ist das ein probates Mittel, ja. Es ist ja gang und gäbe durch die Kameras … Als Anwalt darf ich Ihnen natürlich so etwas nicht empfehlen. Das wäre streng genommen, Prozessbetrug. Aber ich sag mal so, faktisch, wenn Sie jemanden haben, der glaubhaft versichert, er hat's gesehen (lacht lauthals) ...“

Das Gedächtnisprotokoll einer anderen Fortbildung der Kanzlei Schreiner bestätigt, dass die unterrichtende Anwältin in einem von ihr betreuten Fall empfahl, eine sexuelle Nötigung zu konstruieren, um einen unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Eine „Dame von einem externen Dienstleister“ „soll ihm ein paar Avancen machen“. Den Seminarteilnehmern gegenüber stufte sie ihre Idee als „kreativ“ ein: „(...) möchte ich Ihnen einfach damit ein bisschen einen Schubs geben, wenn's gar nicht mehr gehen würde, dass Sie einfach mal ein bisschen kreativ werden.“

Perspektivisch werden elegantere Lösungen für den Arbeitgeber angestrebt.
Wissenschaftliche Arbeitgeber-Thinktanks arbeiten mit Hochdruck an der Abschaffung von Kündigungsschutz und Arbeitslosenversicherung. Eine simple Abfindungszahlung von einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr soll den Arbeitsmarkt flexibilisieren. Solange es noch minimale Mitbestimmungsrechte gibt, solange werden Kanzleien wie die von Schreiner & Partner auf die „weniger sauberen“ Lösungen zurückgreifen. In einem bekannt gewordenen Fall gab ein Betriebsratsvorsitzender erst auf, als er von unbekannten Tätern zusammengeschlagen wurde.

Angesichts der zuvor geschilderten asozialen Methoden des Arbeitgeber-Mobbings zur Zerstörung von Existenzen, fällt es schwer, auch nur annähernd „angemessen“ zu agieren. Wir haben uns dafür entschieden, einen Warnschuss abzugeben und zur solidarisch offensiven Gegenwehr gegen Schreiner und Konsorten aufzurufen.

Der Besuch der Villa und des Verlagssitz des Rechtsverlags von Dr. Dirk Schreiner, ... Finnentrop-Heggen und dem Besuch seiner Kanzlei in der Niederste Str 22, 57439 Attendorn
gibt gerade mal eine leise Vorahnung, wie ungemütlich und unruhig es für euch wird, wenn wir sagen: Es reicht! Wir können auch anders - Wir nehmen euer Lohn- und Sozialdumping nicht länger hin und schlagen eure Arbeitgeberattacken offensiv zurück!

Eure Verantwortung für schikanöse Ausbeutung endet nicht mit eurem Dienstschluss, egal wie spät der ist – wenn ihr uns zu Hause bespitzeln lasst, besuchen wir euch nicht nur an eurem Arbeitsplatz sondern ebenfalls zu Hause!

Ihr wollt uns flexibel und gefügig halten, uns nach Belieben kündigen – wir kündigen unsere längst überfällige Zurückhaltung. Wir scheißen auf eure Erpressungsversuche mit der Androhung von Arbeitsplatzverlust, Abschiebung in die Leiharbeit und Hartz IV.

Für einen offensiven Selbstschutz gegen Arbeitsverdichtung, Mobbing und Entrechtung!
Solche Geschäftsführer und ihre „trickreichen“ Berater haben ... verdient - legal, illegal, scheißegal!

ein Facility-Service Team auf Nachtschicht"

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/39113
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 11:29:15 Sa. 21.Mai 2011
Also ich finde, es sollten nicht nur die Kanzleien (es gibt ja mehrere solcher, wie soll ich sagen...........Drecksäcke), sondern auch die Fasaden der Arbeitgeber eingefärbt werden  ;D ;D ;D ;D
Titel: Brandanschlag auf Berliner S-Bahn
Beitrag von: Kuddel am 11:19:12 Di. 24.Mai 2011
Zitat
Die Berliner SPD-Fraktion wirft der Bahn vor, mit ihrer Sparpolitik die Gefahr von Anschlägen oder Unfällen zu ignorieren. Die Gewerkschaft der Polizei vergleicht den Brandanschlag auf die S-Bahn mit dem Beginn des RAF-Terrors.

In einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene stellten die bislang unbekannten Verfasser nach Polizeiangaben die Tat in Zusammenhang mit den Themen „Anti-Atom“, „Antimilitarismus“ und Antirassismus/Flüchtlichsproblematik“.
http://www.fr-online.de/politik/spd-kritisiert-sicherheitsvorkehrungen-der-bahn/-/1472596/8483414/-/index.html (http://www.fr-online.de/politik/spd-kritisiert-sicherheitsvorkehrungen-der-bahn/-/1472596/8483414/-/index.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 18:24:20 Sa. 28.Mai 2011
Zitat
München: Bundeswehr-Jeep abgefackelt!

(http://media.de.indymedia.org/images/2011/05/308430.jpg)

In der Nacht vom 21. auf den 22.Mai 2011 brannte in München ein Bundeswehr (BW) Jeep direkt in der Münchner Innenstadt. Dieser war auf einem Zug im Südbahnhof mit weiteren Militärfahrzeugen abgestellt. Ein Lokführer informierte die Feuerwehr, wodurch ein Übergreifen des Feuers auf die anderen Fahrzeuge ausblieb. Dennoch: Am BW-Jeep entstand Totalschaden und auch an dem militärtransportierenden Zug entstand Sachschaden.
http://de.indymedia.org/2011/05/308429.shtml (http://de.indymedia.org/2011/05/308429.shtml)
Titel: Farbbeutel gegen Jobcenter
Beitrag von: Nikita am 21:02:33 Do. 12.Januar 2012
Zitat
Berlin 1. Januar 2012

Am 31.12.2011. haben wir das Jobcenter Neukölln mit Farbbeuteln angegriffen.

"Viele in Neukölln haben ein Problem damit. Lange Wartezeiten, Unterlagen verschwinden, Geld auf dem Konto - Fehlanzeige, falsche Bescheide, die Mitarbeiter_innen des Jobcenters wirken mit unfreundlichem und barschem Ton alles andere als vertrauenswürdig. Betroffene erwarten Hilfe und werden diszipliniert oder gleich sanktioniert. Von der Armut und Ausgrenzung als Hartz IV-Bezieher_innen ganz zu schweigen."1

Dem haben wir nichts hinzuzufügen. Dieser Angriff ist rein symbolischer Natur und soll ein Zeichen setzen gegen die repressiven Maßnahmen des JobCenters, dem dort vorhandenen institutionellen Rassiusmus etc. Im Alltag ist jedoch Solidarität gefragt. Bildet Banden, lasst euch weder vom Jobcenter, noch von anderen Repressionsorganen des Staates unterkriegen! Gemeinsam! Egal ob Ämterbegleitung, Sozialberatung oder bunte Farben aufs Jobcenter!

Bis dann ;)

1: http://zusammendagegen.blogsport.de/images/fels_jcn_br_web_01.pdf (http://zusammendagegen.blogsport.de/images/fels_jcn_br_web_01.pdf)

Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/52729 (http://linksunten.indymedia.org/de/node/52729)

https://directactionde.ucrony.net/node/1568 (https://directactionde.ucrony.net/node/1568)


(http://3.bp.blogspot.com/_nfa7bzMLW3M/TPKdjwfjtgI/AAAAAAAAAMI/IpOf7ZJY8_s/s1600/thumbs-up.jpg)
Titel: Das flambierte Jobcenter in Wuppertal
Beitrag von: RAFdichauf am 22:50:33 Di. 20.März 2012
Das flambierte Jobcenter in Wuppertal
unfassbar 20.03.2012 22:16 Themen: Repression Soziale Kämpfe
Image
Das Landgericht Wuppertal hat heute Holger W. wegen schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Ihm wird zur Last gelegt, am 1. September 2011 den Flur im Wartebereich des Wuppertaler Jobcenters Üllendahl in Brand gesetzt zu haben. Der Angeklagte bleibt bis zur Rechtskräftigkeit des Urteils in Untersuchungshaft - es bestehe angeblich Fluchtgefahr.
Holger W. sitzt seit September 2011 in Wuppertaler Untersuchungshaft. Am späten Nachmittag des 1. September 2011 hatte er in der vierten Etage des Jobcenters MitarbeiterInnen und „KundInnen“ rausgeschickt, die Büros auf anwesende Personen kontrolliert und anschließend im Flur der Wartezone Feuer gelegt. Holger W. ist nach eigenen Angaben an diesem Tag bereits morgens „stinksauer“ zum Jobcenter Üllendahl gegangen. Denn er hat für den Monat September gerade mal 54 Euro Hartz IV überwiesen bekommen. Ein Vorschuss auf Fahrgeld zum Probearbeiten und das vermutete Einkommen dieser Nebentätigkeit, das er noch gar nicht erhalten hat, wurden ihm abgezogen.

Holger W. geht zur Standortleiterin Annette Fusch in die 4. Etage und besteht darauf, dass er das fälschlich abgezogene Geld sofort bekomme. Die Standortleiterin vertröstet ihn auf später – sie werde zusammen mit der dazu stoßenden Teamleiterin der Leistungsabteilung Christa Berghaus den Vorgang überprüfen. Er solle draußen warten, die beiden hätten zuvor eine Hausbegehung. Es wird laut. Holger fühlt sich in seinem Anliegen nicht ernst genommen und "von oben herab behandelt". „Wenn ich mein Geld nicht bekomme, dann brenn' ich Euch die Hütte ab“ soll er gesagt haben.

So kam es dann auch. Holger W. leiht sich von einem ehemaligen Nachbarn einen Reserve-Kanister holt sich an der Tankstelle etwas mehr als einen Liter Sprit und kommt am späten Nachmittag zurück. „Donnerstag-Nachmittag ist an der Arge kaum was los“. Holger W. kennt die vierte Etage gut. Die Büros auf jeder Seite des Flurs sind untereinander mit Türen verbunden. Er weiß wo die Fluchttüren sind. Er fordert im vorderen Büro den Sachbearbeiter Jörg-Rheinhard Platzek auf: „Tun Sie die Leute raus, ich steck' den Laden an“. Einer von drei Arbeitslosen im Wartebereich soll darauf hin flapsig gesagt haben „Fang da hinten an, bis dahin habe ich meinen Antrag abgegeben“. Holger W. überprüft alle weiteren Büro-Türen auf eventuell noch anwesende Personen und verschüttet am Kopfende des Gangs das Benzin, legt eine Spur die Gangmitte entlang und zündet diese an. Er habe darauf geachtet, das Benzin tief gebückt auszugießen, und direkt anzuzünden damit es nicht zu einer Verpuffung kommt. Dann geht er raus. Alles ganz ruhig und ohne Hektik, so die ZeugInnen übereinstimmend. Ein Arbeitsloser schnappt sich einen Feuerlöscher und bekämpft den Brand. Danach verlassen alle die Etage. Tatsächlich hat die 10 Minuten später eintreffende Feuerwehr nicht mehr löschen müssen, sondern nur einige „Glutnester“ auf dem Teppichboden ausgetreten.

Holger W. erklärt, er habe niemanden gefährden wollen und darauf geachtet, dass niemand zu Schaden kommt. Mit seiner Brandschutzausbildung wisse er, wie sich ein Feuer auf einem schwer entflammbaren Teppich verhalte. Die Flurfenster waren verschlossen, darauf habe er geachtet. Er wollte vielmehr der Arge und Hartz IV einen "Denkzettel" verpassen. Denn er wisse, so wie ihm gehe es vielen. Die Schikane gegen ihn sei kein Einzelfall.

Nach vier Verhandlungstagen bilanziert auch der vorsitzende Richter, dass es in seinem Fall offenbar „zumindest eine Baratungslücke“ gegeben habe. Als Holger W. am 22.8.2011 die Chance auf einen Job sah und von der Firma Müller in Wuppertal-Langerfeld zum Vorstellungsgespräch inkl. Probearbeiten eingeladen wurde, hat ihm das Jobcenter einige Knüppel zwischen die Beine geworfen: „Die wollten mir alles kaputt machen“, erklärte er. Seine Sachbearbeiterin Petra Berthold aus der zweiten Etage belehrte ihn: „Sie können ohne unserer Zustimmung nicht einfach eine Nebentätigkeit aufnehmen“. Das ihm zustehende Fahrgeld wurde nur als Vorschuss auf sein September-Geld gewährt, ohne ihn aufzuklären, dass er das nach erfolgtem Antrag erstattet bekommt. Die Anrechnung seines Probearbeitens als 400-Euro-Minijob mit maximalem Abzug (240 Euro) im vorhinein(!) käme zwar immer wieder vor, widerspreche aber dem eigentlich geltenden „Zuflussprinzip“, nach dem Einkommen erst angerechnet werden darf, wenn es tatsächlich geflossen ist. „Wir machen das um Überzahlungen zu vermeiden. - die wären auch für den Kunden unangenehm ...“ so die Standortleiterin Fusch im ZeugInnenstand.

Unter Umständen ge(p)fuscht wurde auch bei der reklamierten Schadenssumme. Wuppertals Jobcenter-Chef Thomas Lenz geht von etwa 100.000 Euro Schaden aus. Belegt sind nur 18.000. Frau Fusch sagte, dass im Zuge der zwei- monatigen Renovierung einige zusätzliche Umbauten im Wartebereich vorgenommen wurden. Die von Frau Fusch geltend gemachte Supervision für Sachbearbeiter_innen „Wie gehe ich mit Bedrohungen um“ habe laut einer anderen Zeugin keinen direkten Bezug zum Brand, sondern eher allgemeinen Hintergrund. „Wir werden sehr häufig bedroht“. Erst vorgestern sei ihr von einem „Kunden“ mit dem Satz „Ich stech' Euch ab“ gedroht worden.


Zum Urteil:

Zwar räumt das Gericht ein, dass es sich bei dem brennenden Teppich in der vierten Etage des Jobcenters um einen Kleinbrand handelte, bei dem eine konkrete Lebensgefahr weder beabsichtigt war noch real vorlag. Desweiteren sei dem Angeklagten zu Gute zu halten, mit Ort und Zeitpunkt, sowie der konkrete Art der Brandlegung und der Aufforderung zur Evakuierung die Gefährdung gering gehalten, aber dennoch "billigend in Kauf genommen zu haben". Das Gericht sieht somit keinen Grund für die Einstufung als "minderschweren Fall".

Ein Großteil der etwa 30 anwesenden ZuschauerInnen hält das Urteil für politisch motiviert. Das Gericht verhängte die Strafe "auch unter generalpräventiven Gesichtspunkten", so der Vorsitzende bei der Urteilsbegründung. Der fälschliche Vorabzug vom Regelsatz und insbesondere die schroffe Zurückweisung des Angeklagten durch die Leiterin des Jobcenters, Annette Fusch am Morgen der Tat seien "zwar wenig hilfreich" gewsen - so der vorsitzende Richter, wurden als Umstände bei der Strafbemessung aber nicht berücksichtigt. Es habe angeblich kein grobes Unrecht seitens der Arge vorgelegen.

http://de.indymedia.org/2012/03/326936.shtml (http://de.indymedia.org/2012/03/326936.shtml)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: BakuRock am 00:46:31 Mi. 21.März 2012
Wer kontrolliert eigentlich die Aersche in den Roben?
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nick N. am 01:11:11 Mi. 21.März 2012
Theoretisch die Zuschauer, die Presse und die Beisitzer.
(http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8354) (http://www.smiliemania.de/)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: zak am 01:43:40 Mi. 21.März 2012
So ist es eben in diesem Staat. Wenn jemand zur Verzweiflung getrieben wird, sollte man sich jedoch nicht wundern, wenn er auch verzweifelt reagiert. Er ist ein „Brandstifter“ im Dienst der schwer fassbaren Herrengangster, die die wahren Zündler sind. Die Aktien-Verbrecher werden mit Milliarden belohnt, die verzweifelten Ausgesaugten kommen in den Knast. Zweck der Strafe ist hier der Schutz des Kapital-Systems, nichts anderes. Sie soll abschrecken, und zwar skrupellos. Recht als die Verhaltensregeln, die den Willen der Herren ausdrücken und auf gesetzgeberischem Weg festgelegt sind. Staatsgewalt eben. Diese Regeln werden durch die Zwangsgewalt des Staates gewährleistet durch Sicherung und Festigung  der gesellschaftlichen Zustände, die den Herren genehm und vorteilhaft sind.

Hier wird dem gequälten Menschen nachgejagt, nicht der Verzweiflung.

Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nick N. am 01:57:17 Mi. 21.März 2012
Wer jeden Tag zündelt, das sind die Sachbearbeiter, Politiker und Journalisten und alle, die sich über faule Erwerbslose das Maul zerreissen und Richter, die sich weigern, Recht zu sprechen.
Das sind die sozialen Brandstifter.
Ich sachma pauschal: Alle ab in den chefduzen-Kerker. Mir iss heute mal danach.
Titel: Re:Das flambierte Jobcenter in Wuppertal
Beitrag von: bodenlos am 07:57:49 Fr. 23.März 2012
Das flambierte Jobcenter in Wuppertal
...
Das Landgericht Wuppertal hat heute Holger W. wegen schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt....

http://de.indymedia.org/2012/03/326936.shtml (http://de.indymedia.org/2012/03/326936.shtml)


Das ist-  angesichts des oben beschriebenen Ablaufs - extrem heftig.

Vor ein paar Tagen las ich einen Artikel, da hatte jemand für eine begangen schwere und gefährliche Körperverletzung ca. 1 Jahr
auf Bewährung bekommen. Da stimmen die Verhältnisse NULL.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Sir Vival am 08:23:43 So. 25.März 2012
Und Gedanken, WARUM das alles passiert ist, machen die sich natürlich gar nicht.
Warum sind die geistig nur so beschränkt?
Lieber Pflaster (3 Jahre, 6 Monate) drauf als die Krankheit bekämpfen.

Ein Mensch legt doch nicht einfach so Feuer (mit Ausnahmen).
Wenn ich dann an die junge Frau im Jobcenter in Ffm. denke, die von den Bullen erschossen wurde, muss man sich doch fragen:
Was war denn der Grund, warum diese Leute so verzweifelt  und extrem reagieren?
Titel: CCTV-Smashing. Erfolgreiches Kamera-Karpern
Beitrag von: zubloed am 21:27:56 So. 25.März 2012
CCTV-Smashing. Erfolgreiches Kamera-Karpern:


 16/11/08 Καταστροφή κάμερας και ανάρτηση πανό αλληλεγγύης (http://www.youtube.com/watch?v=AVcWKGWPto8#)

 Κατέβασμα κάμερας 2 19/3/2008 (http://www.youtube.com/watch?v=4JCtXieRNRg#)

 Πως να κατεβάσετε μια κάμερα παρακολούθησης! (http://www.youtube.com/watch?v=YK891-tz0BA#)

 11/09/04 Θεσ/νικη καταστροφή κάμερας παρακολούθησης (http://www.youtube.com/watch?v=ycc2ZMWoXhQ#)

 Καταστροφή κάμερας στην πλατεία Αριστοτέλους (http://www.youtube.com/watch?v=LTTM0r79YKA#)

 "Απενεργοποίηση" κάμερας από μέλη του Δικτύου (http://www.youtube.com/watch?v=xcaJ8fCqs1E#)

 camera_7_2_07.wmv (http://www.youtube.com/watch?v=ZwHqHheFEEo#)

 Κατέβασμα χαφιεδοκάμερας στην Πληροφορική ΕΚΠΑ (http://www.youtube.com/watch?v=E2CNIpvbS6w#)

 riksimo kameras thessaloniki 12/12/2007 (http://www.youtube.com/watch?v=WDdAO3crAz4#)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 15:07:17 Do. 06.Dezember 2012
Zitat
Vor Betriebsversammlung in Münster
Provinzial-Chef Rüther angegriffen

Der Vorstandschef der Versicherungsgruppe Provinzial, Ulrich Rüther, ist von einem Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Inzwischen geht es ihm wieder besser.


(http://www.kn-online.de/var/storage/images/kn/schleswig-holstein/wirtschaft/provinzial-chef-ruether-angegriffen/28702546-6-ger-DE/Provinzial-Chef-Ruether-angegriffen_ArtikelQuer.jpg)

Münster. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde Rüther in Münster auf dem Weg von der Tiefgarage ins Büro offenbar mit einem Schraubenzieher attackiert. Der Täter habe ihm zwei Mal einen Schraubendreher in die Brust gerammt, sagte Jörg Brokkötter, Provinzial-Pressesprecher. Anschließend sei der Täter geflüchtet. Rüther sei von seinem Fahrer in ein Krankenhaus gefahren worden — der Schraubendreher habe dabei noch in der Brust gesteckt. Nach Angaben des Sprechers wurde bei dem Angriff die Muskulatur im Brustbereich verletzt, die Lunge jedoch nicht. Rühther sei im Krankenhaus behandelt und dann wieder entlassen worden, sagte eine Provinzial-Sprecherin.

Der Vorfall ereignete sich vor einer Betriebsversammlung, bei der es um einen möglichen Verkauf der Versicherungsgruppe an den Allianz-Konzern ging. Ob der Angriff im Zusammenhang mit diesen Plänen steht, war zunächst unklar. Die Gewerkschaft ver.di hatte in den vergangenen Tagen die möglichen Planungen zum Verkauf der Provinzial an den Allianz-Konzern kritisiert. Durch eine Veräußerung der Provinzial Nordwest Holding AG an die Allianz seien rund 6.000 Arbeitsplätze in Gefahr, davon mehr als 4.000 im Münsterland, hieß es.
http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/Provinzial-Chef-Ruether-angegriffen (http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Wirtschaft/Provinzial-Chef-Ruether-angegriffen)
Titel: Angriff auf Privat-Haus von RWE-Vorstandschef
Beitrag von: Nikita am 22:30:48 Mo. 07.Januar 2013
Zitat

https://directactionde.ucrony.net/node/1903

Angriff auf Privat-Haus von RWE-Vorstandschef

Manheim 27. Dezember 2012

dr. johannes lambertz leitete die rwe power ag mit verantwortung und treue. gegenüber seinen aufgaben für die region wird er uns immer in guter erinnerung bleiben. doch leider wird dr. lambertz seinen posten als vorstandsvorsitzender bei der rwe power ag verlassen und uns nur noch als lobbyist in brüssel vertreten.

lange haben wir überlegt, wie wir uns bei ihm für seine großzügige zerstörung der umwelt, die er stehts mit geistreichen worten zu kombinieren wusste, bedanken können.

da viele bäume dr. lambertz im wege standen und er immer auf eine anständige rodung bedacht war, haben wir uns entschieden, ihm ein bisschen unter die arme zu greifen. deswegen haben wir die buchsbäume, sträucher, rosen und anderes gestrüpp, welches ihm auf der karierreleiter im wege stehen könnte, aus seinem vorgarten entfernt und abschiedsgrüße an der hauswand hinterlassen.

Es sind hiermit alle eingeladen dieses geschenk zu begutachten und gemeinsam mit dr. lambertz seinen abschied zu feiern. abschiedsgrüße nimmt dr. lambertz gerne zuhause entgegen: j., m. (adresse von chefduzen gekürzt)

mit freundlichen grüßen

ein rodungstrupp“
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 11:27:08 So. 21.Juli 2013
Zitat
Im Internet werden rund 100 potenzielle Angriffsziele von bislang unbekannten Autonomen genannt. 17 Mal schlugen sie bereits in Berlin zu. Zuletzt wurde im Rathaus Wedding Feuer gelegt.

(http://www.morgenpost.de/img/berlin-aktuell/crop118228121/3900694768-ci3x2l-h307/Vandalismus.jpg)Mutmaßlich Linksextreme hatten an der Choriner Straße und Zehdenicker Straße mehrere Fensterscheiben offenbar mit Steinen beworfen sowie Farbbeutel an die Fassade der Neubauten geworfen

Der gewalttätige Protest gegen Luxussanierungen in Berliner Kiezen hat eine neue Qualität erreicht. Im Internet kursiert seit einiger Zeit eine Liste mit mehr als 100 wie es heißt "lohnenden" Anschlagszielen. Aufgeführt sind darin vor allem aktuelle Bauprojekte in der Stadt sowie Namen und Anschriften von Investoren und Immobilienunternehmen.

Die Polizei ist alarmiert, im Landeskriminalamt (LKA) wurde inzwischen eigens eine Ermittlungsgruppe gebildet. 17 Anschläge aus den letzten Monaten bringen die Ermittler direkt mit der sogenannten Berliner Liste in Verbindung.

Auf dieser Liste steht auch das Sozialamt Wedding im Rathaus an der Müllerstraße. Unbekannte hatten dort am Donnerstagabend in einem Büro Feuer gelegt. Zuvor war eine Bürotür aufgehebelt worden. Die Flammen vernichteten Akten der Asylbewerberleistungsstelle. Zwar seien die wichtigsten Informationen auf Computern gespeichert, sagte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Fehlen könnten aber Belegdokumente aus den Akten, wie ärztliche Atteste.

Das Bezirksamt Mitte will nun im Rathaus Wedding die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Vor allem gegen Einbrecher müsse man sich besser schützen. So sei es beispielsweise denkbar, dass Wachmänner nachts die Büro- und Toilettenräume nach Eindringlingen absuchen, sagte Stephan von Dassel. Ein politisches Tatmotiv wird geprüft, die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein weiterer Anschlag erfolgte in der Nacht zum Dienstag dieser Woche. Ziel war das Neubauprojekt Choriner Höfe in Mitte. Eine größere Gruppe bislang unbekannter Täter warf Farbbeutel gegen die Hausfassaden, zerschlug mehrere Fensterscheiben und demolierte einen vor dem Haus geparkten Porsche. Vor ihrer anschließenden Flucht verstreuten die vermummten Täter noch sogenannte Krähenfüße auf der Fahrbahn, um Einsatzfahrzeuge der Polizei an einer Verfolgung zu hindern.

Anwohner, die den offenbar präzise geplanten und blitzschnell durchgeführten Anschlag bemerkt hatten, alarmierten gegen 2.40 Uhr die Polizei. Schon 20 Minuten später wurde auf der Internetplattform Linksunten ein Bekennerschreiben veröffentlicht. "Wir haben keinen Bock mehr auf eure Luxusgettos, eure Luxusautos und eure Luxusläden. Dieses Schlaraffenland verdirbt uns und allen anderen ohne pralle Brieftasche schon seit langem den Appetit", heißt es in dem Schreiben. Als Absender firmierte eine nicht näher bezeichnete Initiative namens Autonome Gruppen.

Auch Namen von Politikern auf der Liste


Die Polizei nehme das Thema "Berliner Liste" sehr ernst, bekräftigte Polizeisprecher Neuendorf. Denn hinter der Berliner Liste steckt ganz offensichtlich sorgfältige und aufwendige Recherchearbeit. Auf einschlägigen Internetseiten der linksautonomen Szene ist die Liste seit einigen Wochen Dauerthema. Unter dem Titel "MieterInnen stressen zurück" gibt es dort seitenlange Pamphlete, in denen zu immer neuen Taten aufgerufen wird. Die Adressen von Behörden, Jobcentern und Gerichten sind ebenso in der Liste enthalten wie die Namen von Politikern und Gerichtsvollziehern.

Was immer an Zerstörungen die Anschläge mit sich bringen, im Internet und in der autonomen Szene wird es begrüßt und regelrecht gefeiert. Das gilt für das Anzünden von zusammengetragenen Baumaterialien in einem Rohbau an der Rigaer Straße in Friedrichshain ebenso wie für die Flutung der Fundamente eines begonnenen Wohnbauprojektes in Mitte.

Die "herzlichsten Glückwünsche" der Szene gab es in den vergangenen Wochen auch für eine Gruppe unbekannter Täter, die den Maschinenpark eines Bauunternehmers massiv beschädigten, und für eine andere Gruppe, die ein Baugerüst in Kreuzberg in Brand setzte. Farbbeutelwürfe gegen die Fassaden einer Privatbank in Mitte oder die Störung eines Mietrechtsseminars, das eine Berliner Richterin vor einigen Wochen in einem Hotel in Tiergarten abhielt, gehören da fast noch zu den harmloseren Aktionsformen.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118228122/Berliner-Polizei-schreibt-17-Anschlaege-Linksextremisten-zu.html (http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118228122/Berliner-Polizei-schreibt-17-Anschlaege-Linksextremisten-zu.html)

Zitat
Feuer in Büro im Rathaus Wedding vernichtet Asyl-Akten

Im Rathaus Berlin-Wedding sind Akten der Asylbewerberleistungsstelle verbrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Das Bezirksamt will nun die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen.


Eine politisches Tatmotiv wird geprüft, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ein politisches Motiv vermuten die Ermittler auch hinter der Brandstiftung an einem BMW-Cabrio in Friedrichshain an der Rüdersdorfer in der Nacht zu Freitag. Unbekannte setzen das Stoffdach des Autos in Brand, ein Passant bemerkte die Flammen gegen 4 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, bei dem niemand verletzt wurde. Das Auto wurde erheblich beschädigt.

In das Auto war ein Anarchiezeichens eingeritzt, so dass die Ermittler von einer politischen Tatmotivation ausgehen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat übernommen.
http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article118193411/Feuer-in-Buero-im-Rathaus-Wedding-vernichtet-Asyl-Akten.html (http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article118193411/Feuer-in-Buero-im-Rathaus-Wedding-vernichtet-Asyl-Akten.html)

Zitat
(http://www.morgenpost.de/img/bilder/crop118086300/9680697907-ci3x2l-h307/Vandalismus.jpg)

Wer sich als Teil der antisozialen Stadtumstrukturierung hervortue, komme auf die Liste, heißt es weiter. "Alles und Alle auf dieser Liste müssen mit einem Besuch rechnen." Unter dem Stichwort "Sicherheit" wird eine detaillierte Anleitung mitgeliefert, wie solche Anschläge vorbereitet und durchgeführt werden müssen.

Internet-Liste kann nicht abgeschaltet werden

Ermittelt wird gegen die unbekannten Seiten-Betreiber wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. "Wir haben bereits beim Erscheinen der Liste im Frühjahr deren Ernsthaftigkeit erkannt", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Berlin. Alle betroffenen Institutionen, Firmen und Personen seien gewarnt worden, dass sie auf der "Berliner Liste" aufgeführt werden.

Zudem sei versucht worden, die Liste im Internet abzuschalten. Das gestaltete sich aber schwierig, weil der Server im Ausland stehe, sagte der Sprecher.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118167366/Berliner-Polizei-warnt-Firmen-und-Personen-vor-Anschlaegen.html (http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118167366/Berliner-Polizei-warnt-Firmen-und-Personen-vor-Anschlaegen.html)

Zitat
Unbekannte beschädigen Scheiben an SPD-Zentrale in Berlin

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt in einem Fall von Vandalismus. Am Willy-Brandt-Haus an der Wilhelmstraße in Kreuzberg wurden am Morgen 19 Fensterscheiben zerstört.


(http://www.morgenpost.de/img/bilder/crop117932197/2300694296-ci3x2l-h307/title.jpg)

19 Scheiben wurden am frühen Donnerstagmorgen im Willy-Brandt-Haus an der Wilhelmstraße in Berlin-Kreuzberg zerstört, teilte die Polizei mit. Außerdem wurden Farbbeutel gegen die Fassade geworfen.

Außer der Bundesparteizentrale wurde auch das Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg beschädigt, das sich im Erdgeschoss des Willy-Brandt-Hauses befindet. Die Kreisvorsitzende Julia Schimeta verurteilte den Anschlag als "dumme und feige Sachbeschädigung".

Der Anschlag sei mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). "Dieses inakzeptable Verhalten verurteile ich scharf. Die Polizei wird alles tun, um die Täter schnellstmöglich zu fassen." In diesem Jahr wurden bereits sieben Anschläge auf Einrichtungen der Berliner SPD verübt.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article117930826/Unbekannte-beschaedigen-Scheiben-an-SPD-Zentrale-in-Berlin.html (http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article117930826/Unbekannte-beschaedigen-Scheiben-an-SPD-Zentrale-in-Berlin.html)

Zitat
Polizei sucht Brandstifter von der Rigaer Straße

Auf einen Luxus-Neubau mit Eigentumswohnungen an der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain wurde ein Brandanschlag verübt. Die Berliner Polizei vermutet einen politischen Hintergrund.


(http://www.morgenpost.de/img/berlin-aktuell/crop116104876/2310696265-ci3x2l-h307/Brandstiftung-3-.jpg)

Von den Tätern, die in der Nacht zu Sonnabend einen Brandanschlag auf einen Neubau an der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain verübt haben, fehlt immer noch jede Spur.


Die Unbekannten hatten Baumaterialien und Müll vor dem noch leer stehenden Gebäude angezündet. Die Flammen griffen auf das angrenzende Baugerüst und schließlich auch auf die Fassade des Hauses über. Gegen 3.15 Uhr hatten Anwohner den Brand bemerkt und Polizei und Feuerwehr gerufen. Die kurz darauf eintreffenden Beamten konnten das Feuer zwar löschen, jedoch nicht verhindern, dass der Neubau stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat deshalb die Ermittlungen übernommen.

Einzug der Eigentümer verzögert sich

Bei dem an der Rigaerstraße Ecke Voigtstraße liegenden Gebäude handelt es sich um einen Luxus-Neubau mit Eigentumswohnungen. Das Gebäude stand noch leer, die Bauarbeiten sollten allerdings im Sommer abgeschlossen werden. Die 46 Wohnungen mit einer Größe zwischen 49 und 134 Quadratmeter sind bereits verkauft.

Wegen des Brandanschlags muss der Einzug der ersten Bewohner nun offenbar verschoben werden. Wie hoch der Schaden ist und wie lange die nun anfallenden Sanierungsarbeiten dauern, ist noch unklar.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article116104877/Polizei-sucht-Brandstifter-von-der-Rigaer-Strasse.html (http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article116104877/Polizei-sucht-Brandstifter-von-der-Rigaer-Strasse.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 08:44:56 So. 25.August 2013
Zitat
Vermummte greifen AfD-Veranstaltung an

Vermummte Störer haben eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland angegriffen. Ein Mann wurde dabei mit einem Messer verletzt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlkampfrede-von-bernd-lucke-vermummte-greifen-afd-veranstaltung-an-a-918436.html (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlkampfrede-von-bernd-lucke-vermummte-greifen-afd-veranstaltung-an-a-918436.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 21:10:53 So. 19.Juli 2015
Zitat
Senator bekommt Farbe

Bremer Innenbehörde von Vermummten attackiert: Bekennerbrief nennt Asylpolitik als Anschlagsgrund und Senator Ulrich Mäurer (SPD) als persönliches Ziel.


(http://www.taz.de/picture/523867/624/a00web-hb-anschlag-auf-innensenator-uli-maeurer-bild_by-dpa.jpg)

Für „um die 60.000 Euro Sachschaden“ hat laut Polizei ein kurzer, aber offenbar gut organisierter Angriff auf den Dienstsitz des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) gesorgt. Etwa 15 Vermummte seien „gegen 1.45 Uhr aus den Wallanlagen gestürmt“ heißt es in der Pressemitteilung, und hätten „mit Pflastersteinen insgesamt fünf Scheiben des Amtssitzes“ zertrümmert.

Zudem seien Wände und die Videokameras „mit blauer Farbe besprüht“ worden, teilte ein Polizeisprecherin mit. Parolen seien keine angebracht worden, „einen politischen Hintergrund können wir nicht ausschließen“. Der Staatsschutz ermittele.
Anzeige

Dezidiert als politische Aktion, die sowohl auf Ulrich Mäurer „persönlich wie auf sein Amt“ ziele, bezeichnet ein Bekennerschreiben die Tat, das der taz.bremen vorliegt. „wir haben [...] mit unseren bescheidenen mitteln mehrere 10.000 € sachschaden an der landesinnenbehörde veursacht“, protokolliert das Dokument in konsequenter Kleinschreibung, „über die sich innensenator mäurer so gerne als oberhaut der bremer politik inszeniert.“

Auffällig ist das gut koordinierte Vorgehen: Als „blitzartig“ beschreibt die Polizeisprecherin den Angriff. „Es ging sehr schnell – binnen drei Minuten war alles vorbei“, so die Schilderung auf Nachfrage. Entsprechend hätten die vom Wall herbeigeeilten Einsatzkräfte nur noch die Knallgeräusche von der Tat mitbekommen, den Angriff selbst aber nicht beobachten, geschweige denn stoppen können, „und das ist ja ein sehr kurzer Weg“, so die Sprecherin.
http://www.taz.de/Angriff-aus-Amt/ (http://www.taz.de/Angriff-aus-Amt/)!5215350/
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: dejavu am 21:34:36 So. 19.Juli 2015
Also wirklich! Das ist ein ganz eindeutiger Mißbrauch der Bremer Wallanlagen.
Wie heißt es so schön bei Bremen-Tourismus.de:
Zitat
Rund um die alte Stadtgrenze bildeten die Wallanlagen den Schutzwall vor den Mauern der Stadt. Heutzutage kann hier gebummelt, flaniert und bei einem leckeren Stück Kuchen geschlemmt werden.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Rudolf Rocker am 21:41:23 So. 19.Juli 2015
Zitat
weit über 20.000 tote menschen die im mittelmeer auf ihrer flucht ertrunken sind, kilometerlange militärische hochsicherheitszäune, überfüllte sammellager, gezielte militärisierte abwehr von geflüchteten. wir alle kennen diese bilder aus den medien. auf die durch die abschottungspolitik herbeigeführten schiffsunglücke folgen statements der politisch verantwortlichen, die vor geheuchelter betroffenheit nur so triefen.

die mit stacheldraht bewehrten zäune, die militärische abwehr von menschen in not, - das ist insgesamt das verfolgte und gewünschte ziel der deutschen und europäischen asylpolitik gegenüber geflüchteten. doch all dies spielt sich nicht nur an den grenzen und seewegen im süden und osten europas ab. auch inmitten deutschlands findet der krieg gegen geflüchtete statt. sei es die schikane der ausländerbehörden , die unzureichende versorgung, isolation, kriminalisierung, rassistische kontrollen der bullen und dem zoll. oder wie die aktuell vom bundestag verabschiedete verschärfung des deutschen asylrechts. was der staat hier nicht besorgt, erledigen an seiner stelle wütende bürgermobs mit hasstiraden und forderungen nach noch mehr verschärfung und harten strafen. neonazis verüben mehr und mehr brandanschläge gegen asyleinrichtungen.
der bremer innensenator und seine behörde tragen diese zustände und poltik mit und setzen sie bereitwillig um.

wir haben deswegen in der nacht zum 18.7.2015 mit unseren bescheidenen mitteln mehrere 10.000€ sachschaden an der landesinnenbehörde verursacht, über die sich innensenator mäurer so gerne als oberhaupt der bremer politik inszeniert. der angriff zielt ebenso auf ihn persönlich wie auf sein amt.

wir handeln nicht in der erwartung dass wir die herrschende politik stoppen könnten, sondern weil wir deutlich machen wollen, dass wir genau wissen wo die entscheidungsträger sitzen. seht darin eine kleine manifestation unseres hasses - gegen euere knäste, eure grenzen, eure bullen und eure scheiss autorität.

nehmen wir uns die nächte. und ihnen den schlaf.
https://linksunten.indymedia.org/de/node/148693
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 14:15:05 Di. 22.September 2015
Brasilien:
Demonstranten zünden Busse an

Im brasilianischen Goiânia sind mehrere Fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsbetriebe in Brand gesetzt worden.

http://www.zeit.de/video/2015-09/4500591878001/brasilien-demonstranten-zuenden-busse-an (http://www.zeit.de/video/2015-09/4500591878001/brasilien-demonstranten-zuenden-busse-an)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Rudolf Rocker am 10:55:09 Di. 06.Oktober 2015
So geht man mit Managern um:

! No longer available (http://www.youtube.com/watch?v=JXzCuOX0CbU#)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Just B U am 14:37:03 Di. 06.Oktober 2015
Ich bin begeistert!

(http://[url=http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a075.gif]http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/a075.gif[/url])
Zitat
Air France : Mitarbeiter jagen Manager


Erst stürmen Air-France-Mitarbeiter Beratungen über einen Stellenabbau, dann schlagen sie mehrere Top-Manager in die Flucht. Die Männer fliehen mit zerrissenen Hemden vor der wütenden Menge.

Der Streit um einen neuen Sparplan bei der französischen Fluggesellschaft Air France ist in Gewalt umgeschlagen. Aufgebrachte Air-France-Mitarbeiter stürmten am Montag in Paris ein Treffen von Konzernführung und Betriebsrat und attackierten mehrere Unternehmensverantwortliche, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Der Personalchef der Fluggesellschaft sei dabei beinahe "gelyncht" worden, sagte ein Gewerkschaftsvertreter. Die Unternehmensleitung zeigte sich aber neuen Verhandlungen gegenüber aufgeschlossen.

Demonstranten rissen in dem Tumult Air-France-Personalchef Xavier Broseta das Hemd ab, sie riefen dabei "ausziehen" und "Rücktritt". Der Spitzenmanager musste von Sicherheitsleuten in Sicherheit gebracht werden. Attackiert wurde auch der Manager Pierre Plissonnier, der bei Air France für Langstreckenflüge zuständig ist. Sein Hemd wurde vollkommen zerrissen. Bei seiner Flucht musste der Manager über einen Zaun klettern.

Air France verurteilte die "körperliche Gewalt" gegen seine Manager und kündigte Anzeigen an. Auch die Gewerkschaft CFDT verurteilte die Angriffe und bezeichnete sie als "unwürdigen Gewaltausbruch". Zugleich forderte sie die Unternehmensführung zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Frankreichs Premierminister Manuel Valls zeigte sich bei einer Japan-Reise "schockiert" über die "inakzeptable Gewalt" und sprach der Air-France-Spitze seine Unterstützung aus.
Wütende Mitarbeiter greifen Air-France-Manager an

Mitglieder mehrerer Gewerkschaften protestieren vor der Firmenzentrale am Flughafen Paris-Orly gegen den geplanten Stellenabbau bei Air France-KLM
.

(...)



weiter
http://www.fr-online.de/wirtschaft/air-france--mitarbeiter-jagen-manager-,1472780,32086548.html (http://www.fr-online.de/wirtschaft/air-france--mitarbeiter-jagen-manager-,1472780,32086548.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: dagobert am 15:55:14 Di. 06.Oktober 2015
Jetzt weiß ich endlich, warum Manager solche astronomischen Gehälter kassieren: Gefahrenzulage.  ;D
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Fritz Linow am 00:44:25 Mi. 28.Oktober 2015
Ist irgendwie auch eine offensive Kampfform und stillt den Hunger. Den Reichen nehmen...

Zitat
In den USA haben Kriminelle ein Pferd der professionellen Springreiterin Debbie Stephens massakriert. Wie mehrere US-Medien berichten, schlachteten Unbekannte den Wallach Phedras de Blondel, um sein Fleisch zu stehlen. Sie ließen demnach nur Kopf und Gerippe zurück. Das Pferd sei über Nacht aus dem Stall in Palmetto im US-Bundesstaat Florida entführt und auf einem nahen Feld getötet worden.

Die "Washington Post" schätzte den Wert des Pferdes, das Stephens erst im August in Frankreich gekauft hatte, auf etwa 200.000 Dollar. Die Reiterin wollte den Preis nicht kommentieren, sagte aber, das Tier sei nicht versichert gewesen. Es war zuvor vom französischen Springreiter Christian Hermon geritten worden.

"Er wurde geradezu filetiert"

Der "New York Times" sagte Besitzerin Stephens, es habe sich bei den Dieben um Profis gehandelt. "Er wurde geradezu filetiert", sagte sie. "Sie wussten genau, was sie taten - sie haben ihn ausgeschlachtet." In den USA gibt es den Berichten zufolge einen blühenden Schwarzmarkt für Pferdefleisch. In Florida ist Verzehr und Handel illegal.

Stephens sagte, bereits bei ihrem ersten Ritt auf dem Wallach habe es Klick gemacht. "Wir mussten ein Team werden. Er war alles, wonach ich gesucht habe."

Die Polizei ermittelt. Sie geht davon aus, dass die Kriminellen das Pferd wegen seines Gewichtes von 1500 Pfund auswählten.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-kriminelle-zerfleischen-turnierpferd-phedras-de-blondel-a-1059864.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-kriminelle-zerfleischen-turnierpferd-phedras-de-blondel-a-1059864.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 13:14:00 So. 05.Juni 2016
Glasbruch und Farbe bei den Gebrüdern Schommartz in Harvestehude!
In der Nacht vom 30. Mai auf den 31. Mai 2016 wurde das Bürogebäude der Immobilienfirma HWS Immobilien der Gebrüder Max und und Moritz Schommartz im Harvestehuder Weg 92 mit Steinen und Farbe angegriffen.

Nachdem einem Großteil der langjährigen Mieter_innen des Schanzenhofs zum 31. 03. 2016 gekündigt wurde, regt sich nach wie vor vielfältiger Widerstand gegen eine weitere Kommerzialisierung des nahezu durchgentrifizierten Schanzenviertels.
Mit dieser und folgenden Aktionen werden wir jetzigen und potentiellen Investor_innen / Nachmieter_innen auch weiterhin ihre profitorientierten Machenschaften vermiesen!
Hände weg vom Schanzenhof!  Schommartz, Behrmann, Mövenpick, Mälzer... und und und.... Verpisst euch!!!

Hintergrund:
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5290722/
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!5283433/
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: xyu am 05:48:19 Di. 28.Juni 2016
ein lustiges tiervideo starring giraffe, zebra and jobcenter berlin-mitte:
https://vimeo.com/172052943

Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: schwarzrot am 17:57:20 Di. 28.Juni 2016
ein lustiges tiervideo starring giraffe, zebra and jobcenter berlin-mitte:

Ich mag voll solche lustigen tierfilme!  ;D

Zusätzlich sollte sich aber Giraffe noch juristisch wehren, damit das 'job'center nicht am ende doch noch gewinnt.  ;)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Onkel Tom am 18:19:38 Do. 30.Juni 2016
Diese Form des Bekennens finde ich auch sehr gut.

Gehe da hin, die dir Angst machen und mache denen Angst..

 ;D


Ach ja, gibt es noch solch mutige wie in diesem Film ?

https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM (https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 19:55:33 Do. 30.Juni 2016

 ;D


Ach ja, gibt es noch solch mutige wie in diesem Film ?

https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM (https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM)

Tolle Aktion. Nur diesen Spruch "Dies ist eine Kunstaktion!" hatte man sich sparen können.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Onkel Tom am 20:30:40 Do. 30.Juni 2016
Der Repressionsapparat hat es bei "Kunstaktionen" schwerer wie bei "politisch
motivierten Taten". Ich finde das ok, hauptsache des Aktivistens Kritik kommt
rüber und trifft nicht die falschen..
 ;)

Sowas könnte D wieder gut gebrauchen  ;D
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Fritz Linow am 17:01:32 Sa. 30.Juli 2016
Arbeitskampf bei einer Burgerkette in England. Wo kommen all die Tierchen plötzlich her? ;D

(http://fs5.directupload.net/images/160730/zeu7xalz.jpg) (http://www.directupload.net) 

http://www.huckmagazine.com/perspectives/activism-2/byron-burger-bugs-protest/ (http://www.huckmagazine.com/perspectives/activism-2/byron-burger-bugs-protest/)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: xyu am 12:26:18 So. 31.Juli 2016
schöne Aktion der genossInnen Kakerlaken.

mehr Hintergründe gibt es hier:
http://libcom.org/news/protests-hit-byron-burger-restaruants-following-immigration-raids-29072016 (http://libcom.org/news/protests-hit-byron-burger-restaruants-following-immigration-raids-29072016)
http://libcom.org/forums/organise/london-event-next-monday-against-byron-immigration-raid-28072016 (http://libcom.org/forums/organise/london-event-next-monday-against-byron-immigration-raid-28072016)

Anscheinend hat die Burgerkette "Byron" mit einem Trick (Einladung zu einer "special training unit") zum Teil langjährige ArbeiterInnen der Immigrationspolizei vorgeführt, laut libcom.org wurden 50 ArbeiterInnen abgeschoben, 150 weitere sind untergetaucht.
Es gibt nun landesweit Protestaktionen vor/in den Läden der Kette.
Was mag die Motivation des Managements für diesen Angriff gewesen sein, eine "elegante" Möglichkeit Arbeitskräfte freizusetzen? oder ging die Initiative/Anweisung vielleicht vom Staatsapparat aus?
Auf jeden Fall gerade in der post-brexit-Referendum-Zeit mutmachend, dass sich anhand dieser Geschehnisse (breiter?) Widerstand entwickelt.

https://twitter.com/hashtag/byronburgers (https://twitter.com/hashtag/byronburgers)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:50:26 So. 07.August 2016
schöne Aktion der genossInnen Kakerlaken.

         ;D
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Fritz Linow am 16:26:07 Di. 18.April 2017
Zitat
Brandsatz vor Jobcenter Bremen-Neustadt gezündet

Bremen. Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Brandsatz vor einem Nebeneingang am Jobcenter Bremen-Neustadt entzündet. Die Polizei sucht Zeugen.

Über den Notruf wurde der Polizei ein Feuer vor der Nebeneingangstür der Einrichtung an der Neuenlander Straße gemeldet. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen mit einem Feuerlöscher ersticken. An der Tür entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro, verletzt wurde niemand.
http://www.noz.de/deutschland-welt/bremen/artikel/882552/brandsatz-vor-jobcenter-bremen-neustadt-gezuendet-1 (http://www.noz.de/deutschland-welt/bremen/artikel/882552/brandsatz-vor-jobcenter-bremen-neustadt-gezuendet-1)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/209673 (https://linksunten.indymedia.org/de/node/209673)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 23:28:55 Di. 18.April 2017
https://linksunten.indymedia.org/de/node/209673
Zitat
Jobcenter in Bremen-Neustadt angezündet. Kleingartenverein Kurze Lunte e.V.
Verfasst von: Kleingartenverein Kurze Lunte e.V.. Verfasst am: 18.04.2017 - 15:54. Geschehen am: Dienstag, 18. April 2017. Kommentare: 2
Symbolbild Feuer, Quelle: Wikipedia
Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten

Für diejenigen, die regelmäßig zum Jobcenter müssen, stellt sich nicht die Frage, warum wir die Bude angezündet haben, sondern vielmehr: Warum erst jetzt? Der Frühling und die anstehenden Krawalle gegen den G20 in Hamburg haben uns motiviert.

Für alle ohne Jobcenter-Erfahrung wollen wir kurz fest halten:

Das Jobcenter ist ein Ort der Erniedrigung, der Vereinzelung, der Scham. Hier werden Armut und Elend dieser Gesellschaft verwaltet. Es versteht sich von selbst, dass hier jede und jeder für die eigene Misere selbst verantwortlich gemacht wird.

Qualifikation und Vermittlung auf den Arbeitsmarkt sind die Zauberwörter. Dafür ist jedes Mittel recht. Die Reservearmee der ALG II-Bezieher_innen wird knapp über und oft auch unter dem Existenzminimum gehalten. Auf den Markt des Niedriglohnsektors werden mehr und mehr Menschen gespült. Sie werden in Leiharbeitsverträge gezwungen, in Scheinselbstständigkeit gepresst, zu Tagelöhner_innen gemacht. Unterm Strich bleibt kaum mehr Kohle als ohne Arbeit. In der Warteschleife der Verwertung nervt und gängelt das Amt wo es nur kann. Kurzfristige Termine bei Case-Manager oder Case-Managerin, absurde Vermittlungsangebote, Zwang zu Bewerbungen und und und. Zuwiderhandlungen werden mit Sanktionen bestraft.

Wer nicht direkt dem Arbeitsmarkt zugeführt werden kann, wird mit sinnentleerten „Bildungs“maßnahmen beglückt: Bewerbungstrainings hier, EDV-Kurs dort. Gehst du nicht hin? Sanktion, Sperre, Suppenküche.

Durch Mitarbeiter_innen im Außendienst können die Lebensumstände der Betroffenen jederzeit durchleuchtet werden. Alle Daten über die Person und ihr (familiäres) Umfeld werden gesammelt und gespeichert. Beziehungen werden in Frage gestellt oder konstruiert, Wohnsitze überprüft, Elternschaften angezweifelt oder angedichtet. Die Überwachungsmaßnahmen erhöhen den psychischen Druck und bringen mehr und mehr Menschen dazu, den Stress zu vermeiden und besser ganz auf Sozialhilfe zu verzichten. Das Ergebnis? Schulden, Stress, Obdachlosigkeit...

Beim Jobcenter fällt der ganze Mist humanistisch-demokratischer Ideologie vollends ab. Unterstützung und Förderung bedeuten hier Anpassung und Erhöhung der Verwertbarkeit für Staat und Standort. Was zählt ist deine Leistung auf dem Arbeitsmarkt.

Beim Brand am Jobcenter Neustadt haben wir uns auf die Fassade im Eingangsbereich beschränkt um einen Großbrand in der Wohngegend auszuschließen.

Gegen die Verwaltung von Armut und Ausgrenzung!
Für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung!

G20 dies das!
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 00:48:55 Do. 20.April 2017
(http://Für diejenigen, die regelmäßig zum Jobcenter müssen, stellt sich nicht die Frage, warum wir die Bude angezündet haben, sondern vielmehr: Warum erst jetzt?)
Die Angst, die die Mitarbeiter des Jobcenters dort jetzt spüren, ist nur ein Bruchteil dessen, was sie anderen an Existenzängsten und psychischem Schaden zugefügt haben. Ich kann keinen Mitleid verspüren.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: admin am 20:08:52 Do. 11.Mai 2017
Zitat
Militanter Protest
Französische Arbeiter beginnen mit Fabrikzerstörung

Im Kampf um ihre Arbeitsplätze greifen Mitarbeiter eines französischen Autozulieferers zu drastischen Mitteln: Sie haben Maschinen zerstört und drohen, Gasflaschen und Benzinkanister auf dem Fabrikgelände in Brand zu setzen.


(http://cdn1.spiegel.de/images/image-1140714-galleryV9-xqro-1140714.jpg)
(http://cdn2.spiegel.de/images/image-1140655-galleryV9-txdz-1140655.jpg)
(http://cdn3.spiegel.de/images/image-1140652-galleryV9-kbnj-1140652.jpg)
(http://cdn1.spiegel.de/images/image-1140710-galleryV9-uimq-1140710.jpg)

Sollte die Fabrik schließen müssen werde das Werk "nicht heil übergeben werden", warnt die Gewerkschaft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/frankreich-protest-gegen-werkschliessung-arbeiter-wollen-fabrik-zerstoeren-a-1147248.html (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/frankreich-protest-gegen-werkschliessung-arbeiter-wollen-fabrik-zerstoeren-a-1147248.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 23:27:52 Do. 11.Mai 2017
Großartige Aktion! Solidarische Grüße!
Das ist so weit weg von dem, auf das sich die DGB-Gewerkschaften haben reduzieren lassen. Sollte hier Schule machen.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: counselor am 15:25:57 Fr. 12.Mai 2017
Fabrik besetzen ist eine gute Aktion - aber gleich die Maschinen zerstören. Erinnert irgendwie an die Maschinenstürmerei. Trotzdem alles Gute für den Kampf um jeden Arbeitsplatz. Sollte bei uns auch mal Schule machen.
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Onkel Tom am 19:26:53 Fr. 12.Mai 2017
Ist eine Schließung und Abwicklung einer Firma fest beschlossene Sache, sind
Arbeiter_innen dazu verdonnert, wieder ganz von Null an aus was neues an zu fangen.
Inventar wird von der Arbeitskraft und deren Wertverbesserung ihrer Produkte mit
investiert, also m.E. haben die Mitarbeiter ihren Anteil daran..

Warum sollten sich Bonzen durch Abwicklung ihrer Pleitestrategien noch daran
bereichern wie z.B. durch den Verkauf von noch vorhandener Maschienen ?

Ist eine Fa nicht mehr zu retten oder eine Besetzung nicht möglich, finde ich das ok,
Restwerte zu vernichten..

Sollten doch alle wieder von ganz vorn anfangen, nicht nur die, die durch ihre Arbeit
ein Betrieb mit aufgebaut haben.


Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Nikita am 23:39:50 Mo. 19.Juni 2017
In der Nacht zum 19.06.17 kam es in mehreren Bundesländern zu Beschädigungen an Bahngleisen. Hier existiert ein Bekennerposting dazu:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/215853

Ich habe eine Stunde länger als sonst für meine Strecke gebraucht. Das kann man gut aushalten. Ich fahre die Strecke seit einigen Jahren in jeder Woche. Da auf der Strecke, die ich gefahren bin, selten ein Zug pünktlich ist, verstehe ich die Empörung nicht. Ist halt so, als wenn es kalt oder heiß ist, es regnet oder sonst etwas, wöfür die Bahn offensichtlich nicht gerüstet ist. Bei Beschwerden darf man sich dann mit einem rotzfrechen Call Center auseinadersetzen und bekommt für viel Auwand plus Portokosten ein paar Euro Entschädigung.
Ob das tatsächlich linke Aktivisten waren oder mal wieder Verfassungsschutz/Polizei Stimmung gegen G20-Proteste machen oder es aus einer ganz anderer Richtung kommt, ist nicht belegt. Ein Bekennerschreiben kann jeder inszenieren.

Zitat
Kurze Unterbrechung der Reibungslosigkeit anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg
Verfasst von: Shutdown G20 – Hamburg vom Netz nehmen!. Verfasst am: 19.06.2017 - 10:14. Geschehen am: Montag, 19. Juni 2017. Kommentare: 155
Kurze Unterbrechung der Reibungslosigkeit anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg
Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten

Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrerer Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt. Die Bahn nutzt die Kabelkanäle neben den Gleisen nicht nur für die interne Signalübermittlung sondern vermietet die Schächte auch an andere Datennetz-Betreiber. Wir unterbrechen die alles umfassende wirtschaftliche Verwertung. Und damit die so stark verinnerlichte Entwertung von Leben. Wir greifen ein in eines der zentralen Nervensysteme des Kapitalismus: mehrere Zehntausend Kilometer Bahnstrecke. Hier fließen Waren, Arbeitskräfte, insbesondere Daten.

Daten als Basis der Erfassung zur Be- und Ver-wertung von allem. Daten, die als Flussmittel notwendig sind für die Zusammenfassung aller (Arbeits-)Prozesse zu einer lernenden, sich stetig optimierenden Maschine. In Deutschland soll sie zukünftig Industrie 4.0 heißen.

Die G20 treffen sich im Juli, damit die Maschine möglichst rund läuft. Es geht um die Stabilität der Weltwirtschaft. Wie immer. Und es geht um Afrika, als neokoloniale Erweiterung der Maschine. Nicht mehr nur zur Erbeutung von Rohstoffen, sondern zur Erschließung neuer Verwertungsmöglichkeiten, neuer Märkte, neuer Arbeitskräfte. Und zur Verlagerung der EU-Außengrenze nach Nordafrika zur Abwehr derjenigen, die sich nach Zerstörung ihrer Lebensbedingungen durch die G20 auf den Weg machen. Die „Partnerschaft mit Afrika“ soll einen Sicherheitswall ökonomisch erzwingen, der die Arbeit der europäischen Grenzsicherung übernimmt. Damit die Maschine noch runder läuft und weniger hässliche Bilder produziert.

Wir werden die Maschinisten nicht aufhalten, noch nicht.

Aber wir zeigen auf, wie es möglich ist, die Maschine zum Stottern zubringen,

obwohl wir selbst Teil der Maschine sind und immer tiefer in sie eingepasst werden sollen.

Wir rufen unseren Widerspruch in das Gedächtnis der Maschinisten.

So wie im Juli beim Gipfel der G20 in Hamburg.

Massenhafter Widerspruch wird für die ganze Welt sichtbar werden.

Und ermutigen.

Nicht länger zu warten.

Nicht mehr nur hoffen.

Handeln.

Probieren, scheitern. Erneut probieren, besser scheitern.

Gewinnen vielleicht.

In jedem Fall weiter kommen.

Unseren Weg gehen.

Leben also.

Jetzt!

Das einzige Maß für die Krise des Kapitalismus

ist der Grad der Organisierung der Kräfte, die ihn zerstören wollen.

Shutdown G20 – Hamburg vom Netz nehmen!
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:48:45 Mo. 02.Oktober 2017
Zitat
Diesmal im Münchner Süden
80 Autos in einer Nacht beschädigt

Unbekannte sprühen erneut linke Parolen auf Häuser und Fahrzeuge.


Wer in München sein Auto nachts auf offener Straße parkt, ist derzeit vor unschönen Überraschungen nicht sicher, ebenso wenig wie Hausbesitzer. Schon wieder haben ein oder mehrere unbekannte Täter in München zugeschlagen und in erheblichem Ausmaß Hausfassaden und Autos mit Lackfarben besprüht. Betroffen waren laut Polizei nicht nur teure, sondern alle möglichen Autotypen. Auf 80 Fahrzeugen und 20 Häusern waren am Samstagmorgen Parolen wie "Yuppie brennt", "Yuppie rennt" oder "Tod dem Kapital" zu lesen. Außerdem wurden Anarchiezeichen sowie Hammer und Sichel aufgemalt.

Der oder die Täter waren in der Nacht zum Samstag in den Stadtteilen Solln, Fürstenried und Forstenried unterwegs; in den Straßen Begasweg, Humpelstraße, Pöckinger Straße, Maxhofstraße und Mindelheimer Straße. Der Sachschaden ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Bei insgesamt 100 beschmierten Objekten dürfte er allerdings erheblich sein. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von politisch links motivierten Tätern aus.

Es könnten dieselben sein, die die Stadt schon seit zwei Wochen unsicher machen. Die Serie hatte in der Nacht von 8. auf 9. September in Denning begonnen. Dort wurden 37 Objekte, darunter ebenfalls Autos, mit Lackfarbe besprüht. Die Kripo prüft derzeit noch, ob ein Zusammenhang mit der Brandstiftung an einem Wohnmobil der Bayernpartei in der Eggenfeldener Straße eine Nacht zuvor besteht. Es folgten acht weitere Sprayatttacken in der Isarvorstadt und 60 Fälle im Raum Fasangarten, Giesing, Perlach und Ramersdorf. Inzwischen zählt die Polizei rund 200 Straftaten - außer Häusern und Autos sind auch Garagentore und Verkehrsschilder betroffen. Auch in diesen Fällen richteten sich die Sprüche gegen Yuppies, Nazis und die Polizei. Die Sprayer wissen offensichtlich, wer für sie zuständig ist. Wiederholt war die Aufschrift "Denning grüßt das K43" zu lesen. Das Kommissariat 43 des Polizeipräsidiums ist für politisch links motivierte Straftaten zuständig.

Wer in den betroffenen Nächten im Süden Münchens etwas beobachtet oder verdächtige Personen bemerkt hat, den bittet die Polizei um Hinweise an das Kommissariat 43 unter der Telefonnummer 089/2910-0.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diesmal-im-muenchner-sueden-autos-in-einer-nacht-beschaedigt-1.3680606 (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diesmal-im-muenchner-sueden-autos-in-einer-nacht-beschaedigt-1.3680606)

Zitat
Vandalismus in München
"Tod allen Yuppies": Jede Woche neue Hassparolen


(https://abload.de/img/940x528xskfx.jpg) (http://abload.de/image.php?img=940x528xskfx.jpg)

Bei Auto- und Hausbesitzern geht die Sorge vor den wohl seltsamsten Straftaten um, die München seit langem erlebt hat. Wieder haben unbekannte Täter linke Sprüche auf Autos und Wände gesprüht.

Seit Wochen ziehen unbekannte Täter nachts durch verschiedene Münchner Stadtteile und besprühen Autos und Hauswände - in der Nacht auf Samstag haben sie wieder zugeschlagen, diesmal in Trudering. 69 Objekte sind mit linken Parolen und Zeichen beschmiert worden. Aufgrund der "offensichtlichen Übereinstimmungen der gesprühten Graffiti und Texte" geht die Polizei davon aus, dass es sich um dieselbe Tätergruppe handelt, wie schon bei den Sachbeschädigungen der vorausgegangenen Wochenenden.

Begonnen hatte die Serie im Münchner Osten, in Denning, in der Nacht auf den 9. September. Insgesamt 37 Objekte, darunter mehrere Autos, waren mit Lackfarbe besprüht worden. Es folgten acht weitere Sprayattacken in der Isarvorstadt und 60 Fälle im Raum Fasangarten, Giesing, Perlach und Ramersdorf. Die Spur der Verwüstung setzte sich dann fort am Samstag, 23. September, als es 80 Fahrzeuge und 20 Häuser in den Stadtteilen Solln, Fürstenried und Forstenried traf.

Wie hoch der Sachschaden insgesamt ist, kann die Polizei bisher nicht sagen. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat für politisch links motivierte Straftaten, weil der oder die Täter nicht nur links-typische Anarchiesymbole, Hammer und Sichel oder Parolen wie "Tod allen Yuppies" mit Lack aufbringen, sondern auch jetzt wieder den Spruch "Denning grüßt K43". Das "K43" ist im Polizeipräsidium München die interne Bezeichnung für das zuständige Fachkommissariat. Die Täter kennen sich also in dieser Richtung offenbar bereits aus.

Die Polizei nimmt die Zerstörungsserie sehr ernst - nicht nur, weil die Täter die Fahnder mit Sprühlack auch noch verhöhnen. Doch die Fahndung verläuft bisher erfolglos. Die Polizei sei dabei "auf die Mithilfe der Bevölkerung stark angewiesen", wie ein Sprecher am Sonntag sagte. Denn rechtlich handle es sich bei den Delikten lediglich um Sachbeschädigungen, und für die dürften nicht alle Ermittlungsmethoden angewandt werden, die bei schwereren Delikten zum Einsatz kommen.

Polizei kontrolliert verstärkt Personen, die nachts mit Rucksäcken unterwegs sind

Um Hinweise auf die Täter zu bekommen, haben die Beamten in den betroffenen Stadtgebieten inzwischen intensiv Zeugenaufrufe plakatiert. Zudem kündigt die Polizei eine intensivierte Fahndung und Streifentätigkeit an - wobei die bisherigen Tatorte so übers Stadtgebiet verteilt waren und auch die Opfer offenkundig so beliebig gewählt waren, dass die Fahnder wenig Anhaltspunkte für Kontrollen haben. "München ist natürlich ein weitläufiges Gebiet", so ein Präsidiumssprecher, "aber wir halten unsere Augen offen und ergreifen verschiedene Maßnahmen." Beispielsweise würden verstärkt Personen kontrolliert, die nachts mit Rucksäcken unterwegs seien.

Bei den Attacken in Trudering wurden an diesem Wochenende Autos, Zaunsäulen, Hausfassaden, Garagentore und Aschentonnenhäuschen mit roter, schwarzer und silberner Lackfarbe beschmiert. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise zum aktuellen Vorfall. Wer etwas Verdächtiges bemerkt hat, solle sich bitte umgehend beim Kommissariat K 43 unter der Telefonnummer 089/2910-0 melden.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/vandalismus-in-muenchen-tod-allen-yuppies-jede-woche-neue-hassparolen-1.3690922 (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/vandalismus-in-muenchen-tod-allen-yuppies-jede-woche-neue-hassparolen-1.3690922)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:40:01 Mo. 09.Oktober 2017
Zitat
Unbekannte sprühen 100 Hassparolen in Obermenzing

(https://abload.de/img/940x528t0spj.jpg) (http://abload.de/image.php?img=940x528t0spj.jpg)

Die Serie an Verwüstungen in München geht weiter: In roten, neongelben und neongrünen Farben wurden diesmal in Obermenzing Autos und andere Gegenstände beschmiert.

In der Nacht zum Sonntag wurden in Obermenzing knapp einhundert Objekte mit Schriftzügen beschmiert. Wie bereits an den vorangegangenen Wochenenden seit Anfang September kam es wieder zu Sachbeschädigungen in der Nacht zum Sonntag. Insgesamt 94 Objekte wurden im Stadtteil Obermenzing mit Symbolen oder Texten besprüht. Unter anderem haben die Täter Autos, Stromkästen, Litfaßsäulen oder Briefkästen etwa in der Waldhornstraße und Umgebung beschädigt.

In roten, neongelben und neongrünen Farben besprühte eine Gruppe, von der die Polizei vermutet, dass es sich um dieselben Täter handelt, die an den vergangenen Wochenenden Objekte beschmierten, diverse Gegenstände.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/polizei-unbekannte-spruehen-hassparolen-in-obermenzing-1.3699821 (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/polizei-unbekannte-spruehen-hassparolen-in-obermenzing-1.3699821)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 13:58:02 Mi. 25.Oktober 2017
Zitat
Halle
Vermummte greifen von Rechtsextremen bewohntes Haus an

Dutzende Vermummte greifen ein von der rechtsextremen Identitären Bewegung bewohntes Haus in Halle an. Sachsen-Anhalts Staatsschutz ermittelt


Dutzende Vermummte haben in der Nacht zum Mittwoch ein von Mitgliedern der rechtsextremen Identitären Bewegung bewohntes Haus in Halle an der Saale angegriffen. Das Gebäude, in dem sich auch das Büro eines Abgeordneten der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt befindet, wurde mit zahlreichen Steinen beworfen und mit Feuerlöschern besprüht, wie die Polizei mitteilte. Demnach wurden bis zu 30 Angreifer gezählt.

An der Haustür sei „eine übelriechende Flüssigkeit“ freigesetzt worden, erklärte die Polizei. Zudem seien „mittels Pyrotechnik mehrere Müllcontainer angezündet“ worden. Auch drei an der Straße geparkte Autos wurden demnach beschädigt. Die dunkel gekleideten und vermummten Täter seien nach wenigen Minuten unerkannt entkommen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.
http://www.fr.de/politik/halle-vermummte-greifen-von-rechtsextremen-bewohntes-haus-an-a-1375143 (http://www.fr.de/politik/halle-vermummte-greifen-von-rechtsextremen-bewohntes-haus-an-a-1375143)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Onkel Tom am 14:16:06 Mi. 25.Oktober 2017
Ah ja, Linke haben gleich den Staatsschutz am Hintern..  kotz

Dazu mal eine Betrachtung aus der Glotze..

https://www.zdf.de/comedy/mann-sieber/mann-sieber-vom-24-oktober-2017-100.html (https://www.zdf.de/comedy/mann-sieber/mann-sieber-vom-24-oktober-2017-100.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 18:19:24 So. 19.November 2017
Zitat
Farbe gegen Abtreibungsgegner

Frauenrechtler beschmieren ein Haus von Abtreibungsgegnern in Frankfurt. In einem Bekennerschreiben heißt es, die Farbattacke sei die Antwort auf die Mahnwachen vor der Beratungsstelle von „Pro Familia“.


Militante Feministinnen haben offenbar den Sitz eines Vereins ultrakonservativer Abtreibungsgegner in Niederursel mit Farbe und Parolen beschmiert. Wie eine Polizeisprecherin der Frankfurter Rundschau bestätigte, sei das Gebäude, in der die „Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur“ (DVCK) ihren Sitz hat, in der Nacht zum vergangenen Donnerstag großflächig mit pinker Farbe besprüht worden. Zudem seien die Schriftzüge „My body my choice“ und „Gott ist tot“ angebracht worden.

In einem anonymen Bekennerschreiben, das der FR vorliegt, heißt es, die Farbattacke sei die Antwort auf die regelmäßigen Mahnwachen christlich-konservativer Abtreibungsgegner vor der Beratungsstelle von „Pro Familia“ im Westend, die von der DVCK unterstützt werden.

Man werte diese „widerlichen Aktionen“ als „Einschüchterungsversuch gegen Schwangere und alle Menschen, die sich bezüglich Sexualität und Selbstbestimmung informieren möchten“, schreiben die Autoren, die sich selbst als „einige autonome Feminist*innen“ bezeichnen. Wer öffentlich gegen das Recht auf Abtreibung agiere, müsse „immer und überall damit rechnen, gestört, aufgehalten und angegriffen zu werden“.

Die kleinen Mahnwachen vor dem Büro von Pro Familia werden von der DVCK beworben und vor allem von ultrakonservativen Mitgliedern der kroatischen Gemeinde in Frankfurt getragen. Sie zielen letztlich darauf ab, alle Frauen, die bei Pro Familia eine Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch nehmen wollen, von einer Abtreibung abzuhalten. Eine solche Beratung ist gesetzlich vorgeschrieben, damit eine Abtreibung straflos bleiben kann. Die Mahnwachen waren seit dem Frühjahr bereits mehrfach von linken und feministischen Aktivisten gestört worden.

Mathias von Gersdorff, Mitglied der DVCK, der nach eigenen Angaben selbst in dem beschmierten Haus wohnt, sagte der FR, man wolle ihn ganz offensichtlich einschüchtern und in seiner Nachbarschaft „richtig an den Pranger stellen“. Während die Diskussion um Abtreibungen früher mit politischen Argumenten ausgetragen worden sei, würden gerade christliche Abtreibungsgegner seit einigen Jahren immer massiver angegangen. „Die Aggressivität ist immer größer geworden“, sagte von Gersdorff. Er werde sein langjähriges Engagement gegen Schwangerschaftsabbrüche dennoch nicht aufgeben.

Razzia wegen Konfetti?


Ein Hintergrund der Schmierereien sind ganz offensichtlich auch mehrere Hausdurchsuchungen in Frankfurt, die sich bereits in der vergangenen Woche ereignet hatten. Sie hängen unmittelbar mit dem Protest gegen die christlichen Abtreibungsgegner zusammen und werden auch in dem anonymen Bekennerschreiben erwähnt. Eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte der FR am Freitag lediglich, dass es in einem Verfahren wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch gegen drei junge Männer Hausdurchsuchungen gegeben habe. Einer der Beschuldigten habe mittlerweile Beschwerde gegen die Beschlagnahmung der bei ihm gefundenen Gegenstände eingelegt.

Nach FR-Informationen geht es bei den Vorwürfen gegen mindestens zwei der drei Beschuldigten darum, dass diese sich an einer Protestaktion gegen die Mahnwachen vor dem Büro von Pro Familia beteiligt haben sollen. Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, hatten etwa 30 Gegendemonstranten die Abtreibungsgegner mit Konfetti beworfen und Feuerwerk gezündet. Offenbar wird den beiden Männern wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an dieser Aktion jetzt Landfriedensbruch vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen ihrer Wohnungen wurden demnach Kleidungsstücke, Computer, Handys und Datenträger sichergestellt.
http://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-farbe-gegen-abtreibungsgegner-a-1390230 (http://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-farbe-gegen-abtreibungsgegner-a-1390230)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:43:51 Mo. 20.November 2017
Zitat
Proteste in Griechenland
Anarchisten dringen in Hof des Verteidigungsministeriums ein

Die linksautonome Aktivistengruppe „Rubikon“ hat protestiert. Die Anarchisten richteten sich mit Flyern und Sprüchen gegen die militärische Kooperation Griechenlands mit den USA und Israel – eine von vielen Aktionen.


AthenAus Protest gegen die militärische Kooperation Griechenlands mit den USA und Israel sind griechische Anarchisten vorübergehend in den Hof des Verteidigungsministeriums in Athen eingedrungen. Sie erreichten anschließend den Eingang, warfen Flugblätter mit dem Spruch „Solidarität mit dem Volk Palästinas“ und skandierten Sprüche wie „Stoppt die Kriege der Imperialisten“, wie das Staatsfernsehen ERT am Freitag berichtete.

Die Autonomen erinnerten zudem an einen vor 44 Jahren blutig niedergeschlagenen Studentenaufstand gegen die Militärjunta in Griechenland (1967-1974). Der Protest der Studenten im Athener Polytechnikum am 17. November 1973 gilt als Höhepunkt des Widerstandes gegen die Militärregierung unter den Diktatoren Georgios Papadopoulos (1967-1973) und Dimitrios Ioannidis (1973-1974). Bei der Niederschlagung dieses Aufstandes wurden Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt. In Erinnerung an diesen Aufstand fanden am Freitagnachmittag in mehreren Städten Griechenlands Demonstrationen statt.

Die Aktion der rund 20 Anarchisten am Verteidigungsministerium habe nur wenige Minuten gedauert. Sie hätten dann das Gelände in der griechischen Hauptstadt wieder verlassen. Niemand sei festgenommen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Verteidigungsministeriums.

Die linksautonome Aktivistengruppe „Rubikon“ (Griechisch: Ruvikonas) versucht immer wieder mit ähnlichen Aktionen auf sich und ihre anarchistischen Thesen aufmerksam zu machen.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/proteste-in-griechenland-anarchisten-dringen-in-hof-des-verteidigungsministeriums-ein/20599896.html (http://www.handelsblatt.com/politik/international/proteste-in-griechenland-anarchisten-dringen-in-hof-des-verteidigungsministeriums-ein/20599896.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: tleary am 01:58:55 Fr. 24.November 2017
Großartige Aktion! Solidarische Grüße!
Das ist so weit weg von dem, auf das sich die DGB-Gewerkschaften haben reduzieren lassen. Sollte hier Schule machen.
Der DGB mit seinen Untergewerkschaften sind doch nur "Co-Management" der Unternehmen! - Witzfiguren!
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 19:29:41 Fr. 24.November 2017
Zitat
Brandstiftung
Unbekannte setzen mehrere Autos in Brand

Unbekannte haben Mittwochnacht Autos in Friedrichshain-Kreuzberg und Tegel angezündet. Der Staatsschutz ermittelt.


Berlin. In Berlin haben in der Nacht zu Donnerstag mehrere Autos gebrannt. in Freidrichshain-Kreuzberg brannten zwei Transporter des Versandhändlers Amazon - vermutlich handelte es sich um Brandstiftungen. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen und überprüfe auch, ob es einen Zusammenhang gibt, teilte die Polizei mit.

In Kreuzberg hatte ein Anwohner der Hornstraße einen lauten Knall gehört und dann das brennende Fahrzeug entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, der Lieferwagen brannte im vorderen Bereich aus. Zwei Autos und ein weiterer Transporter wurden durch das Feuer beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

Auch in Tegel brannte ein Wagen

In Friedrichshain bemerkten Passsanten am Platz der Vereinten Nationen Feuer unter einem Amazon-Transporter. Polizisten konnten die Flammen löschen. Der Wagen wurde nicht beschädigt. Es wird wegen versuchter Brandstiftung ermittelt.

Auch in Tegel brannte am Mittwochabend ein Fahrzeug. Zeugen hatten gegen 19 Uhr in der Bernauer Straße einen explosionsartigen Knall gehört und dann Flammen an einem parkenden VW bemerkt. Mitarbeiter der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion dauern an.
https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article212628135/Amazon-Transporter-angezuendet-Staatsschutz-ermittelt.html (https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article212628135/Amazon-Transporter-angezuendet-Staatsschutz-ermittelt.html)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Fritz Linow am 22:32:58 So. 14.Januar 2018
Korrekt:
Zitat
The group Economic Freedom Fighters organised protests against H&M clothing stores in South Africa over a controversial ad which depicted a young black child next to the text 'coolest monkey in the jungle'.
https://www.youtube.com/watch?v=y_Bql_xSWUU (https://www.youtube.com/watch?v=y_Bql_xSWUU)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 10:55:10 Mo. 15.Januar 2018
 :D  astrein!  :D
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 13:14:43 Do. 08.Februar 2018
Zitat
Haft nach Tortenwurf auf von Storch
Aber bitte ohne Sahne

Eine Studentin warf im November eine Torte auf Beatrix von Storch. Statt Geldstrafe wählte sie zwei Wochen Haft. Torten werfen will sie weiterhin.


(http://www.taz.de/picture/2547152/624/Tortenwerferin_dpa.jpeg)

So hatte sich Beatrix von Storch die AfD-Wahlveranstaltung in Kiel im November 2016 nicht vorgestellt: Am Ende tropfte ihr weiße Soße vom Kopf, ihr Sakko war verschmiert und die Laune – vermutlich – im Keller. Trotz Taschenkontrollen schmuggelte eine Studentin eine Torte mit Rasierschaum in den Saal und warf sie der AfD-Politikerin ins Gesicht.

„Liebes Linkspack, Eure Gewalt wird uns nicht stoppen“, empörte sich von Storch daraufhin auf Facebook. Gegen Gewalt zu protestieren, darum ging es auch der Tortenwerferin Loris S. (auch unter dem Pseudonym „Julie Pie“ bekannt). Sie demonstrierte mit der Aktion unter anderem gegen von Storchs (später dementierte) Äußerung, es sollen notfalls mithilfe von Schusswaffen illegale Grenzübertritte verhindert werden, auch die von Kindern.

Das Amtsgericht Kiel verurteilte Loris S. wegen wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 150 Euro. Sie entschied sich aber dafür, stattdessen zwei Wochen ins Gefängnis zu gehen. Am Montag trat Loris S. die Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Lübeck an. Sie erklärte gegenüber der SHZ: „Ich möchte durch das Absitzen der Strafe darauf aufmerksam machen, dass Strafe und Knast nicht dabei helfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Ich werde weiterhin mit Torten werfen, wenn sich PolitikerInnen wie Beatrix von Storch so menschenverachtend äußern.“

Damit spielt die Studentin unter anderem auf einen Tweet der AfD-Politikerin an, in dem diese von „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ schrieb. Vor Gericht nannte Loris S. ihre Aktion einen kreativen Protest und forderte, dass niemandem eine Bühne geboten werden solle, der sich dafür ausspreche, auf Geflüchtete zu schießen.

Zitat
Loris S.

„Ich werde weiterhin mit Torten werfen, wenn sich PolitikerInnen wie Beatrix von Storch sich so menschenverachtend äußern.“

Die AfD fordert Toleranz und Respekt

Der AfD stieß die Rasierschaum-Torte sauer auf. Carsten Ubbelohde von der Berliner AfD twitterte ein Bild von Beatrix von Storch, auf dem geschrieben steht: „Tortenwerferin geht ins Gefängnis. Leider nur für zwei Wochen!“ Dabei fragte Ubbelohde: „Wer kümmert sich danach um die Erziehung der Studentin, wer vermittelt Toleranz und Respekt?“ Die AfD vermutlich nicht, mutmaßen Twitter-Nutzer. „Ist das Ironie oder schon Realitätsverlust?“ retweetet ein Nutzer und ein anderer schreibt: „Ihr Spinner steht für Toleranz und Respekt? Ihr, die Gewalt gegen Linke und Flüchtlinge predigt?“

So sieht das auch Loris S. Ginge es nach ihr, würde kein AfD-Politiker ohne die dazugehörige Torte eine Bühne betreten. Mit ihrem Protest möchte sie auch darauf aufmerksam machen, dass sich mit Strafen und Gefängnissen keine gesellschaftlichen Probleme lösen ließen. Und die heutige Zeit erfordere nunmal unkonventionelle Aktionsformen. Deshalb hat Loris S. auch nicht vor, aufzuhören. Sie schreibt in einem Statement auf der Homepage des antifaschistischen Infoladens „Subitus“: „Jetzt trifft es mich, aber gemeint sind wir alle. Diesmal ist mein Platz eben im Knast, aber bald schon werde ich wieder hinter den Barrikaden stehen. Hoffentlich gemeinsam mit euch“.
http://www.taz.de/Haft-nach-Tortenwurf-auf-von-Storch/ (http://www.taz.de/Haft-nach-Tortenwurf-auf-von-Storch/)!5483319/
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: NachbarArsch am 16:59:42 Do. 15.Februar 2018
Joa, die Geschichte is ja noch nicht durch.
Durch etwas Stress von aussen ist die Person jetzt im offenen Vollzug:
http://subtilus.blogsport.de/anarchist-black-cross/tortenwerferin-im-knast/pressemitteilung-knastkritische-kletteraktion/ (http://subtilus.blogsport.de/anarchist-black-cross/tortenwerferin-im-knast/pressemitteilung-knastkritische-kletteraktion/)

Ach nette Sache sind ihr Knasttagebücher und einige stellungnahmen.
Mir erscheint aber die Solidarität mit anderen Gefangenen am wichtigsten.
Hier eine Petition der Gefangenen Gewerkschaft:
https://secure.avaaz.org/en/petition/JVA_Leitung_Gegen_die_hohen_Verkaufspreise_in_der_JVA_Neumunster/ (https://secure.avaaz.org/en/petition/JVA_Leitung_Gegen_die_hohen_Verkaufspreise_in_der_JVA_Neumunster/)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Bowie am 18:05:15 So. 18.Februar 2018
Sind noch nicht ausgestorben: Menschen mit Rückgrat.
Respekt!
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 09:37:15 Do. 15.März 2018
Zitat
Türkei-Einsatz in Afrin
Farbattacken auf Büros von CDU und SPD

Unbekannte protestieren gegen die türkische Militäroffensive in Afrin, indem sie zwei Parteibüros in Marburg mit Farbe besprühen. Der Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen.
http://www.fr.de/rhein-main/tuerkei-einsatz-in-afrin-farbattacken-auf-bueros-von-cdu-und-spd-a-1467671 (http://www.fr.de/rhein-main/tuerkei-einsatz-in-afrin-farbattacken-auf-bueros-von-cdu-und-spd-a-1467671)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 19:05:36 Mi. 28.März 2018
Zitat
„Sie setzen sich wenigstens für mich ein“

Über die Beliebtheit der anarchistischen Gruppe „Rouvinokas“ in Griechenland – ein Kommentar von Pa Shan


Volksnahe Anarchisten

„Sie setzen sich wenigstens für mich ein“. Das hört man in Deutschland heutzutage nicht mehr allzu häufig über die parlamentarischen Parteien. Nicht einmal die Protestparteien Linke und AfD werden von einfachen Menschen so gelobt, geschweige denn die völlig korrupten Regierungsparteien dazwischen. Auch aus dem Mund eines Griechen dürfte solch ein Satz gegenüber den großen Parteien schwer fallen.
Anders ist es, wenn es um die anarchistische Gruppe „Rouvinokas“ („Rubikon“) in Griechenland geht. Rouvinokas engagiert sich selbstlos für die Interessen der einfachen Menschen und nutzt spektakuläre Aktionen, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Gruppe wird daher anders wahrgenommen als die anarchistische oder linke Szene. Sie wirkt volksnah. Und sie handelt offensichtlich im Gegensatz zu den Karrieristen in der griechischen Politik.

Spektakuläre Aktionen


2015 wurde die Gruppe bekannt, als sie die Zentrale der korrumpierten Linkspartei Syriza besetzte. 40 AktivistInnen entrollten ein Banner, um gegen den elitären Kurs der Partei zu protestieren. Später tauchten ihre Leute sogar beim Regierungschef Tsipras zuhause und vor dem Parlament auf. Auch die Zentrale von SIEMENS  und das Finanzministerium  wurden gestürmt. Anfang 2018 griff die Gruppe den Pharmakonzern Novartis an, der führende Politiker bestochen haben soll.
„Finger weg von den Wohnungen der Witwen“, riefen die Rouvinokisten bei der Erstürmung einer Versicherung. Bei dieser Aktion ging es darum, einer 62-jährigen arbeitslosen Näherin zu helfen, der die Pfändung ihrer Wohnung und Obdachlosigkeit drohten. Bei einer anderen Aktion wurde ein offenbar korrupter Chefarzt bedroht, weil er die Not seiner PatientInnen ausgenutzt haben soll. Heise online sprach von einer „Gruppe wohlsituierter und vernetzter, korrupter Mediziner“, die so von den Anarchisten in ihre Schranken verwiesen wurden.
„Wird ein Tod eines Arbeiters zum Arbeitsunfall erklärt, ein korrupter Arzt in den Medien bekannt oder Schmiergeldzahlungen zwischen Wirtschaftsvertretern und Politikern öffentlich – wie jüngst bei dem Schweizer Pharmakonzern Novartis -, kann damit gerechnet werden, dass Rouvikonas das Thema aufgreift.“

Eine Perspektive für den Widerstand?

Erklärtes Ziel der Gruppe ist es, zu einer Kraft des alltäglichen Widerstands auf den Straßen des Landes zu werden. Durch ihre Aktionen hat die Gruppe, die sich auf heroische Weise gegen die Korrupten, Reichen und Mächtigen wehrt, in der verzweifelten Bevölkerung Griechenlands bereits hohes Ansehen gewonnen. Am Küchentisch, auf den Straßen und in den Supermärkten wird sie von einfachen Menschen gelobt. Aber bietet Rouvikonas eine ernst zu nehmende Perspektive für den massenhaften Widerstand gegen die kapitalistische Politik in Griechenland?

Es gibt Anzeichen dafür, dass die Gruppe großes Potenzial hat. Denn anders als viele linke Grüppchen, die Protestaktionen durchführen, besteht Rouvinokas offenbar nicht nur aus Jugendlichen. Viele haben ein mittleres Alter erreicht und sind damit jenseits der Grenze des ungestümen Jugendprotests. Auch rekrutieren sie sich vielfach nicht aus der anarchistischen Szene, die nur für sich selbst existiert. Der Protest von Rouvinokas ist diszipliniert und wohl koordiniert. Und er richtet sich nicht gegen abstrakte Feindbilder, sondern gegen ganz konkrete Übeltäter vor Ort. Das macht ihren Protest greifbar. Die Gruppe ist nicht mit einer Partei verbunden, die wie die „linke“ Syriza oder wie zuvor die sozialdemokratische Pasok auf Teufel komm raus regieren will. Ein Mitglied der Gruppe, das als Schiffsarbeiter sein Brot verdient, sagte dazu: „Wir haben diesem Affentheater wieder und wieder zugesehen“.  Jetzt gelte es zu handeln.

Der Trend zu solchen Protestformen ist nicht nur auf Griechenland beschränkt. Auch in den USA und Großbritannien gibt es „Solidarity Networks“ und neuerdings auch in Deutschland das „Solidaritätsnetzwerk“, welche ähnlich agieren, aber die Betroffenen selbst beim Protest involvieren. Immer sammelt sich eine Gruppe von Menschen, um gemeinsam konkrete Ziele im Kampf gegen bestimmte Widersacher zu erreichen. Zwar ist es schon nicht leicht, auch nur 30 bis 40 Menschen für die Erstürmung eines Büros zu mobilisieren. Und schon kleine Hilfen für einzelne Menschen in Not sind beachtlich und lobenswert. Aber bei Protesten gegen Ausbeutung ist nur die Selbstorganisation der Massen Gold wert. Eine ernsthafte Perspektive des Widerstands bietet solch eine Gruppe wie Rouvikonas daher nur, wenn sie es schafft, größere Massen von Menschen zu beteiligen und für den Protest zu mobilisieren. Mit den neu gegründeten Solidaritätsnetzwerken in Köln, Düsseldorf, Berlin, Cottbus und Freiburg wird offenbar der Versuch gemacht, dies zu erreichen.
https://perspektive-online.net/2018/03/sie-setzen-sich-wenigstens-fuer-mich-ein/ (https://perspektive-online.net/2018/03/sie-setzen-sich-wenigstens-fuer-mich-ein/)

http://soli-net.de/ (http://soli-net.de/)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 14:56:40 Fr. 06.April 2018
Normalerweise sind koreanische Arbeitnehmer für ihre Zurückhaltung bekannt. Doch nachdem General Motors seinen Mitarbeitern im Werk Incheon verkündet hatte, dass der Bonus dieses Jahr nicht ausgezahlt wird, reagierten diese ungewohnt rabiat. Sie nahmen kurzerhand das Büro des Chefs auseinander.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/streit-um-bonuszahlungen-koreanische-gm-mitarbeiter-zerlegen-das-buero-des-chefs/21148272.html (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/streit-um-bonuszahlungen-koreanische-gm-mitarbeiter-zerlegen-das-buero-des-chefs/21148272.html)

! No longer available (http://www.youtube.com/watch?v=44mZqZeTJEw#)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 09:12:05 Fr. 30.November 2018
Zitat
Angriff auf Wohnhaus von Olaf Scholz in Hamburg

14 noch unbekannte Täter sollen vor dem Mehrfamilienhaus einen Autoreifen angezündet und es mit mit Farbe gefüllten Marmeladegläsern beworfen haben.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-angriff-auf-wohnhaus-von-olaf-scholz-in-hamburg-1.4233493 (https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-angriff-auf-wohnhaus-von-olaf-scholz-in-hamburg-1.4233493)
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: counselor am 15:22:05 Fr. 30.November 2018
Wundert mich nicht. Bei der Politik ...
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: BGS am 19:03:07 Fr. 30.November 2018
Allein ein paar Farbkleckse an der Wand und einen qualmenden Autoreifen als "Angriff" zu bezeichnen. Peinlich.

Der Angriff auf die Ausgebeuteten erfolgt tagein, tagsaus und seit Jahren durch "Scholle". Garantiert auch auf dem G20-Dreck.

MfG

BGS
Titel: Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 15:05:28 Di. 11.Dezember 2018
Zitat
Gelb(es) Fieber – Lang lebe der revolutionäre Mob

 Wie würde eineantikapitalistische Revolution eigentlich aussehen, wenn siestattfinden würde?


Das ist die Frage, die vielen Anarchisten durch den Kopf gehen muss, wenn sie die aktuellen Ereignisse in Frankreich betrachten. Die Bewegung der Gilets Jaunes hat an vier aufeinanderfolgenden Samstagen verblüffende und erfolgreiche Massenmobilisierungen gegen das neoliberale Makron-Regime in ganz Frankreich durchgeführt, die aus einem Protest gegen die Lebenshaltungskosten einen Aufstandsversuch machten.
...
Es wird, so nehmen wir an, immer noch diejenigen Linken und Anarchisten geben, die den gegenwärtigen Aufstand in Frankreich mit Verachtung behandeln. Vielleicht ist es an der Zeit, dass diese Pseudo-Linken die Wahrheit sagen und zugeben, dass sie eigentlich gar nicht für eine Revolution sind, sondern einfach die Rhetorik des Widerstands nutzen, um einige kleine Liberalisierungsfortschritte im Status quo zu erringen? Vielleicht ist es an der Zeit, dass sie sich leise in die seelenlose Sterilität ihrer politisch reinen “safer spaces” zurückziehen und den schmutzigen, rauen, unkontrollierbaren Mob auf die Straßen stürmen und die korrupten Zitadellen der Macht niederbrennen lassen?
https://non.copyriot.com/gelbes-fieber-lang-lebe-der-revolutionaere-mob/
Titel: Re: Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Fritz Linow am 19:44:27 Fr. 04.Januar 2019
(https://abload.de/img/bombenschlagtkiy3.png) (https://abload.de/image.php?img=bombenschlagtkiy3.png)
Titel: Re: Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
Beitrag von: Kuddel am 12:49:24 Mi. 09.Januar 2019
Die Gelbwesten sind wirklich inspirierend.

Zitat
Bei den "Gelbwesten" geht die Radikalisierung weiter

Nicht nur in Paris, sondern auch in weiteren Städten lieferten sich überwiegend vermummte Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei. In der Hauptstadt, wo lediglich 3500 Demonstranten gezählt wurden, griffen gewaltbereite Aktivisten am Rande von friedlichen Versammlungen Einsatzkräfte mit Flaschen und Steinen an; Motorroller, ein Auto und Mülleimer gingen in Flammen auf. Die Polizei antwortete mit Tränengas.

Regierungssprecher Benjamin Griveaux wurde aus seinem Büro in einem Ministeriumsgebäude evakuiert, nachdem eine Gruppe von „Gelbwesten“ die Tür zum Innenhof mit einem Gabelstapler aufgebrochen hatte. Im Internet zirkuliert ein Video, auf dem ein schwarz gekleideter Mann auf einer Brücke zwischen den Tuilerien und der Nationalversammlung in Paris wie ein Boxer auf einen Polizisten eindrischt.

In Dijon kamen zwei Gendarmen nach dem Angriff auf eine Kaserne mit Verletzungen ins Krankenhaus. In Toulon wiederum wurde ein Polizist gefilmt, wie er auf einen Demonstranten einschlug. Ausschreitungen gab es auch in Nantes sowie in Bordeaux, wo 4600 Menschen demonstrierten. In Lyon blockierten Tausende am Nachmittag eine Autobahn, die durch die Stadt führt.
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Bei-den-Gelbwesten-geht-die-Radikalisierung-weiter-id53100491.html