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Wat Noch => Theoriebereich => Thema gestartet von: ManOfConstantSorrow am 19:27:53 So. 25.September 2011

Titel: Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 19:27:53 So. 25.September 2011
Die Linke Bewegung muß sich selbst kritisieren um sich zu verändern, um in sich ändernden Verhältnissen nicht überflüssig zu werden und unterzugehen.

Ich habe die Frauenbewegung stets als wichtigen Teil einer Bewegung zur Befreiung des Menschen von knechtenden Strukturen und Traditionen gesehen.

Frauen hatten sich auch gegen den Machismo der Linken Szene durchzusetzen. Doch der Feminismus hat sich derart etabliert und in seiner heutigen Form seine ursprünglichen Grundsätze verraten, wie die Grüne Partei die Grundsätze der grünen Bewegung.

Der Feminismus in seiner heutigen Form müßte von Frauen kritisiert werden. Es ist doch wenig angebracht, daß ein Typ das übernimmt. Oder habe ich eine Kritik von innen schlichtweg verpaßt?

In den 70ern lagen viel Themen für die Bewegung auf der Hand, §218, kein Zugang zu verschiedenen Berufen, eine sexistische Polizei und Justiz nach Vergewaltigungen und Gewalt gegen Frauen.

In den 80ern ging es los. Ewigkeiten verbrachte man mit dem Streit, ob es nun Lesben- und Frauenwoche oder Frauen- und Lesbenwoche heißen soll. Und begann auch jede Menge reaktionärer Scheiß. Es wurde gefordert Kinder strikt nach Geschlechtern getrennt zu unterrichten. Mit sowas sind nichtmal katholische Nonnen an die Öffentlichkeit getreten. Alice Schwarzer forderte: "Frauen in die Bundeswehr!"

Frauenwochen, so sie überhaupt noch irgendwo stattfinden, sind keine politischen Werkstätten und Manifestationen mehr, sie sind hochprofessionell organisierte Events mit Bauchtanz und Auftritten weiblicher Ethnobands, auf denen sich Architektin, Therapeutin und Designerin bei einem Prosecco unterhalten läßt. Der organiserte Feminismus hat einige öffentlich finanzierter Jobs geschaffen, um die jetzt gerungen wird. Man kämpft nur noch für sich und hat dabei nichteinmal mitgekriegt, daß in dieser Gesellschaft Frauen noch immer 20-30% weniger Lohn kriegen. Für Krankenschwestern, Fisörinnen und Verkäuferinnen kümmern sich diese Frauen, die über Gender-Mainstreamingscheißdreck promovieren oder Sozialpädaginnen wohl wenig.

Das Thema mußte ausgerechnet von den wenig progressiven Gewerkschaften an die Offentlichkeit gebracht werden. Ein politischer Offenbarungseid der Frauenbewegung. Aber inzwischen schreibt Alice Schwarzer auch als Kolomnistin für die BILD Zeitung.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Rappelkistenrebell am 16:02:55 Di. 27.September 2011
Zu dieser Thematik ist dieses Buch sehr empfehlenswert:
 Monika Gärtner-Engel:Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau

Die Frauen haben insbesondere durch ihre Einbeziehung in die gesellschaftliche Produktion und in verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen ein neues Selbstbewusstsein herausgebildet. Das hat den Kampf um ihre Befreiung wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

 
 
Mit ihrer Streitschrift wollen die beiden Autoren einen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Diskussion leisten. Sie ergreifen dabei konsequent Partei für die Befreiung der Frau in einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft.


Hier mal n Link zum Buch bei Amazon

http://www.amazon.de/Neue-Perspektiven-f%C3%BCr-Befreiung-Frau/dp/3880212848/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1317132018&sr=1-1 (http://www.amazon.de/Neue-Perspektiven-f%C3%BCr-Befreiung-Frau/dp/3880212848/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1317132018&sr=1-1)


Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 17:37:41 Do. 29.September 2011
Zitat
Zu dieser Thematik ist dieses Buch sehr empfehlenswert
Man kann es sich auch leicht machen... ::)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: kanuppke am 18:05:43 So. 02.Oktober 2011
Zu dieser Thematik ist dieses Buch sehr empfehlenswert

Ich vermute, du hast dieses Buch gar nicht gelesen.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Eivisskat am 18:32:16 So. 02.Oktober 2011
Zitat
Mädchen in Rosa

Von Anja Röhl

Heute, wohin ich auch blicke: Mädchen in Rosa, alle kleinen Mädchen, von 0 – 12, 13, bis 16, 17 hält das meist an, tragen Rosa, sei es als Streifen in den Schuhen, in den Söckchen, als Strumpfhose, Pullover, Kleidchen, Rock, Hemd, Unterhose, einfach überall, in der Bettwäsche, im Waschlappen, Mädchen sind uniformiert, würde man in einer X-beliebigen Schule alle Mädchen auf der einen Seite des Schulhofs sich versammeln lassen, so würde man ein Meer von rosanen Farben in allen Schattierungen sehen.

Dabei ist Rosa eine Unfarbe, ein vorgeschriebenes Muster, was angeblich alle freiwillig wählen, weil „kleine Mädchen Rosa so lieben“, in Wahrheit eine durch Werbung und Industrie produzierte gesellschaftliche Zuschreibung für Mädchen als Glitzergegenstand, als Zierde und Püppchen, als Barbie, rosa Symbol für Zartheit, eine Farbe von der Jungen sagen: IIIIIhhh – Mädchenfarbe !!!!

Rosa bringt Jungen dazu, Mädchen als nicht zugehörig anzusehen, bringt sie dazu, mit Mädchen nichts Abenteuerliches machen zu können, denn rosa kann schmutzig werden, rosa muss geschont werden, Rosa ist niedlich, Rosa ist süß, Rosa erfüllt Äußerlichkeit, Ausstellungszweck, Rosa bedeutet weibliche Rollenzuschreibung, Rosa zementiert Ungleichheit, Rosa diskriminiert. Mädchen, die Rosa ablehnen, scheint es in Deutschland kaum noch zu geben und da sie in der Minderheit sind, werden sie schon schief angeguckt.

Woher dieser Rückschlag? 1980 schien Rosa und Hellblau schon mindestens zehn Jahre out zu sein, nur hoffnungslose Spießbürger wählten für Baby- gar für Kindersachen noch die altmodischen Geschlechterfarben, woher die Rückkehr dieser entsetzlichen Gewohnheit, die wir unseren Großeltern zuschrieben, aber niemals gedacht hätten, sie bei unseren Enkeln wiederzufinden?

Unsere Farben waren bunt, kräftig, bestanden aus Grundfarben: rot, blau, gelb, orange, grün, lila und ihrer Mischpalette, unsere Kinder wollten wir nicht ab Babyalter in von der Gesellschaft bestimmte Geschlechterrollen hineinpressen, sie sollten sich ihre Identität frei und auch mal rollenkritisch wählen dürfen, Jungen durften bei uns auch mit Puppen spielen, Mädchen mit Bauklötzern, Mädchen durften auch Abenteuer erleben, darüber lesen, mit dabei sein, Mädchen-Vorbilder waren Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter. Zukünftig sollten auch Mädchen arbeiten und selbstständig sein. Unterordnung und Hausdame war passe´.

Heute saust die Welt im US/EU-amerikanistischen Globalisierungswahn mit Meilenschritten zurück in die Vergangenheit, Barbi ist „in“ und Barbi trippelt auf Laufstegen und sieht schön aus, in rosa. Vergessen Gleichberechtigung, vergessen öffnung der allgemeinen Männerwelt draußen auch für Frauen, Barbi konzentriert die Mädchen wieder auf Modepuppe, was auch praktisch ist, denn man braucht mehr als die Hälfte der Menschheit nicht mehr, was sollen uns da auf dem Arbeitsmarkt noch die Frauen!

Die brauchen wir dafür aber zur Ablenkung unserer gefrusteten Männchen, da sie draußen kaum noch etwas gelten, müssen sie wenigstens zuhause eine Rolle spielen, müssen sich über die hilflosen Püppchen erhaben fühlen, geistig sowohl als auch körperlich, sollen immer freundliche Gespielinnen haben, die ihnen das Leben versüßen und haben überhaupt nur zugeschriebene und angewiesene, von anderen festgesetzte Funktionen zu erfüllen, alles ganz freiwillig, versteht sich.

Es steht traurig um die Gleichberechtigung im Jahre 100 nach Einführung des internationalen Kampftages für die Rechte der Frau, Frauen sind die Hälfte der Menschheit, keine Minderheit, sie werden aber versteckt, verprügelt, klein und kurz gehalten und lediglich als Ausstellungsstücke in rosa dürfen sie sich öffentlich zeigen. Frauen haben in den Führungsetagen sämtlicher Berufe nur 1-2 % inne, wie kann da von Gleichberechtigung gesprochen werden?

Die Besonderheit in unserer Gesellschaft ist die, dass diese Dinge alle so angeblich freiwillig übernommen werden, denn man kann ja hingehen und andere Sachen kaufen. Aber sind Sie schon mal an einem Fußballweltmeistertag ohne Fußballbemalung durch die Straßen geradelt, ich ja, es ist nicht einfach Nonkonformist zu sein.

Bei den Frauen müssen wir also den Rückschritt aufhalten, während alle uns was vom Fortschritt erzählen, der angeblich erreicht wurde. Dies müssen wir besonders den Jugendlichen erzählen:

Boykottiert rosa! Boykottiert konservative Rollenmuster, kämpft um euer Recht auf eine Arbeit in allen Bereichen, nicht nur im Friseur-, Pflege- und Kindererziehungsbereich, kämpft aber auch darum, im Privatleben nicht als Püppchen benutzt zu werden, kämpft um eure Würde und Achtung als gleichwertige Menschen.


Quelle: http://www.scharf-links.de/ (http://www.scharf-links.de/) am 01.10.11


Zitat

Gleichstellung...und die Verhinderer

2008 hatte die damalige Frauenministerin ein Gutachten in Auftrag gegeben: Welche Gesetze verhindern die Gleichstellung? Jetzt liegt die 226-Seiten-Expertise vor – aber die interessiert die aktuelle Frauenministerin nicht.

Als Ursula von der Leyen noch Frauenministerin war, betrachtete sie irgendwann mit der ihr eigenen Stringenz die deutschen Gesetze und runzelte die Stirn. Was nützt ein neues Unterhaltsrecht, das Frauen zu durchgehender Erwerbstätigkeit anhält, wird sich die Mutter von sieben Kindern gefragt haben, wenn auf der anderen Seite das Steuerrecht das genaue Gegenteil bewirkt, nämlich: via Ehegattensplitting die Hausfrauenehe fördert und zementiert? Vermutlich fiel der jetzigen Arbeitsministerin auch auf, dass junge Frauen zwar die besseren Schulabschlüsse machen, sie aber gleichzeitig den Löwenanteil der miserabel bezahlten Minijobber stellen.

Es gibt also ein Problem. Emanzipationspolitisch relevante Gesetze hebeln sich gegenseitig aus. Weil sie sehr unterschiedliche Leitbilder zur Grundlage haben: Mal die erwerbstätige Frau, die ihre Existenz eigenständig sichert – mal die Hausfrau bzw. die „Zuverdienerin“. Also gab Frauenministerin von der Leyen im Juni 2008 ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag, das prüfen sollte: Wo gibt der Staat in der Gleichstellungspolitik widersprüchliche Signale? Ziel: eine „Gleichstellungspolitik aus einem Guss“.

Wenig später wurde gehandelt: Eine Sachverständigenkommission, bestehend aus drei Professoren und sechs Professorinnen verschiedener Disziplinen begann mit der Arbeit. Unter Vorsitz von Prof. Ute Klammer vom „Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik“ der Uni Duisburg-Essen durchforsteten die WissenschaftlerInnen zwei Jahre lang die deut- sche Gesetzgebung, wälzten Studien und führten Interviews mit ExpertInnen.

Die Bilanz der ExpertInnen fiel, wie befürchtet, kritisch aus: „Der Mangel an Konsistenz führt dazu, dass gleichzeitig Anreize für ganz unterschiedliche Lebensmodelle gesetzt werden oder dass oft die Unterstützung in der einen Lebensphase abbricht oder in eine andere Richtung weist“, rügt die Kommission. Es besteht also, wie es in der Politik so schön heißt, Handlungsbedarf.

Ursula von der Leyens Nachfolgerin allerdings scheint das anders zu sehen. In der Stellungnahme, die die Bundesregierung erst ein halbes Jahr nach Abgabe des Berichtes verlauten ließ, heißt es lapidar: „Die Bundesregierung teilt nicht alle aus dem Bericht erwachsenen einzelnen Schlussfolgerungen.“ Welche Schlussfolgerungen genau die Bundesregierung nicht teilt, wird allerdings nicht klar.


http://www.emma.de/ressorts/artikel/politik/die-verhinderer/ (http://www.emma.de/ressorts/artikel/politik/die-verhinderer/)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Rappelkistenrebell am 16:54:06 Do. 06.Oktober 2011
Lieber Freund Kanuppke,
ich habe dieses Buch nicht nur gelesen,sondern ich habe damals sogar in der Schule ein Referat darüber gehalten!

Aber ich Danke für Deine Unterstellung! ::)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: zak am 00:36:30 Mi. 07.Dezember 2011
Mit steigender Bildung steigt auch der Grad der Individualisierung und damit die Anzahl der Meinungen. Dies war schon lange ersehnt, selbst als die Anpassung blühte.

Wieder ein Preis der Vereinzelung der bezahlt werden muß, aber nicht teuer.

Gemeinsame Nenner fehlen, dafür waren die Zähler in der Mehrheit. Mit steigendem Mangel an Fachkräften und der damit einher gehenden Qualifikation für alles mögliche nimmt auch die Befähigung zur differenzierten Betrachtung von relevanten Themen ab und die Besinnung auf banale Angelegenheiten findet einen Neuanfang.

Diese haben zwar, jedenfalls meistens, ihre Zeit in sich und die unmittelbar nachfolgende über sich, aber die Chance, gemeinsame Nenner zu finden steigt dadurch natürlich. Gemeinsame Nenner sind aber eine Grundvoraussetzung um gemeinschaftlich erfolgreich zu sein und etwas zu erreichen. Das gemeinsam Abgeleitete gibt sich als bindend, als schlechhin geltend, statt das Nirgendwo der Vernunft erscheint ihr ablesbares Überall und zählt sich selbst.

Es besteht also noch Hoffnung.

Die Änderung der gesellschaftlichen Strukturen wird also nicht von oben sondern bildungstechnisch von unten statt finden. Doch tritt der Überschuss im femininen Weltbild hinzu, jener Frauenstolz vor Männerbildung, der mit der Ideologie für freie Konkurrenz und Individualität nie ganz zusammenfiel. Nicht der Aufstand der Weberknechte wird einen Neuanfang einläuten sondern die Chancenlosigkeit der schlecht gebildeten Jugend und der joachitisch-taboritische Geist aus dem Täufertum in der hochtechnisierten und studierten Welt dieser Tage.

Wozu also diskutieren und streiten ? Lassen wir den Dingen ihren Lauf und alles wird in geordnete Bahnen finden und zu einem guten Ende führen.

Das musste mal gesagt werden.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: schwarzrot am 09:25:52 Mi. 07.Dezember 2011
..Deine these vom geruhsamen abwarten wär ja prima, wenn es denn wirklich diesen 'facharbeitermangel' geben würde.
Wenn wir aber vom herrschenden kapitalismus ausgehen, in denen das angebot den preis bestimmt und der preis von facharbeitern nicht gestiegen, sondern in den letzten jahren (wie bei allen löhnen) gefallen ist, gibt es ergo auch keinen 'facharbeitermangel'.
Dies bestätigen auch alle (seriösen = nicht von Ede Sinn 'IFO', INSM, Bertelsmann, BDI,... lancierten) untersuchungen.
(auch in CD findest du etliche threads, die das dokumentieren)
Die neue 'greencard'-nummer dient wie jede anwerbung von ausländischen arbeitskräften, der lohnsenkung, nicht dass es es überhaupt einen 'mangel' hier gäbe, noch dass diese arbeit nicht anders (zu besseren konditionen) gemacht werden könnte.  >:(
Daneben ist abziehen von ausländischer intelligenz um sie hier als billigkonkurenz einzusetzen, zusätzlich eine ganz miese nummer, weil dieser staat dadurch sich die ausbildungskosten dieser, von (teilweise) entwicklungsländern/schwellenländern bezahlen lässt.
Dies verschärft ausserdem den wissensabzug von ländern, die diese fachkräfte eigentlich dringender bräuchten als 'unser' verelendungssystem hier.

Ob ich deine thesen über 'feminismus= individualisierung, vereinzelung und verschärfte konkurenz' teilen möchte, weiss ich auch noch nicht.
Aber vielleicht hab ich dich da ja auch falsch verstanden.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: zak am 12:31:17 Mi. 07.Dezember 2011
Zitat
Aber vielleicht hab ich dich da ja auch falsch verstanden.

Mit Sicherheit, denn ich versteh mein Gesabbel auch nicht. Wollte mich im Theoriebereich zu später Stunde dodsabbeln, hat aber irgendwie nicht geklappt...  :'(;D
Titel: "Netter" Sexismus
Beitrag von: Efeu am 15:24:50 Fr. 03.Februar 2012
Zitat
"Netter" Sexismus

Sozialpsychologin Julia Becker: "Feministinnen sind für angepasste Frauen eine Bedrohung ihres Weltbildes."

Warum haben Frauen so kleine Hände? Damit sie besser in den Ecken putzen können! Über solche Witze lachen nicht nur Männer, sondern kichern auch Frauen. Warum? Die Sozialpsychologin Julia Becker, 32, wollte es genau wissen. An der Philipps-Universität in Marburg führte die Wissenschaftlerin einige Studien durch über "Die Internalisierung von Sexismus bei Frauen". Die Ergebnisse sind nachdenkenswert, vor allem für Frauen.

Fangen wir vorne an: Was verstehen Sie denn unter Sexismus?
Julia Becker: Sexismus ist eine negative Einstellung oder Verhaltensweise gegenüber einer Person aufgrund ihres Geschlechts. Er kann sich gegen Frauen und Männer richten – Frauen sind aber schon immer stärker davon betroffen gewesen. Sexismus muss übrigens gar nicht feindselig sein. Er beginnt da, wo bestehende Geschlechterhierarchien künstlich aufrechterhalten werden.

Deshalb unterscheiden Sie in feindlichen und wohlwollenden Sexismus.
Genau. Feindlicher Sexismus ist vor allem Männersache. Frauen stimmen vorwiegend wohlwollendem Sexismus zu. Im Berufsleben begegnet uns eher der feindliche Sexismus. Der richtet sich gegen Frauen, die mit traditionellen Rollenmustern wie Hausfrau oder Mutter brechen. Im Alltag und in Paarbeziehungen finden wir vor allem den wohlwollenden Sexismus.

Zum Beispiel?
„Frauen müssen von Männern umsorgt und beschützt werden“ – das ist ein Klassiker für wohlwollenden Sexismus. Oder auch: „Frauen sind das bessere Geschlecht, sie haben mehr Sinn für Kunst und Kultur, sie sind feinfühliger, sie können sich besser um die Kinder kümmern“. Auch das ist sexistisch. Denn alle diese Attribute sind nicht mit Macht und Status verknüpft. Sie weisen Frauen eher einen geringeren Status zu. Frauen sind angeblich moralisch überlegen und fürsorglich, warmherzig und kreativ. Aber diese Eigenschaften werden nicht mit Kompetenz und Durchsetzungsvermögen in Verbindung gebracht. Frauen sind „gut“ zu anderen und deshalb bleiben sie in der Defensive. Sie können nicht einfach sagen: Heute beschütze ich mal meinen Mann.

Und feindlicher Sexismus?
Sätze wie „Frauen sind nicht so kompetent, wie Männer und deshalb haben Männer einen höheren Status verdient“ oder „Frauen wollen Männer doch nur dominieren“ sind Beispiele für feindlichen Sexismus. Ebenso: „Frauen versuchen sich unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung persönliche Vorteile zu verschaffen.“

Was ist denn für Sie das überraschendste Ergebnis Ihrer Forschung?
Dass es nicht nur Frauen gibt, die wohlwollendem, sondern auch solche, die offen-feindlichem Sexismus zustimmen. Dieser Beobachtung bin ich im Detail nachgegangen. Dabei habe ich herausgefunden, dass sie diese feindlichen Aussagen keineswegs auf sich selbst oder auf die Frauen im Allgemeinen beziehen. Nein, sie zielen damit immer auf Feministinnen und Karrierefrauen. Wenn sie also zum Beispiel der Aussage „Frauen wollen doch nur mehr Macht als Männer“ zustimmen, dann denken sie dabei an Feministinnen und nicht an sich selbst.

Und warum ausgerechnet diese beiden Gruppen?
Na ja, die Rollenaufteilung in vielen Beziehungen sieht heute noch immer so aus: Der Mann macht Karriere und ist der Hauptverdiener. Die Frau hört auf zu arbeiten, sobald die Kinder da sind und nimmt danach einen Teilzeitjob an. Eine traditionelle Familienaufteilung also. Karrierefrauen oder Feministinnen brechen mit dieser Tradition, sie sind non-konform. Und das kommt bei eher traditionellen Frauen nicht so gut an, weil sie non-konforme Frauen als Bedrohung ihres Weltbildes wahrnehmen.

Steht der Feminismus deshalb bei Frauen in einem ständigen Rechtfertigungszwang?
Ja. In der Psychologie heißt das „Systemrechtfertigung“: Menschen streben danach, nicht nur sich selbst und ihr Umfeld positiv wahrzunehmen, sondern auch das gesellschaftliche System, in dem sie leben. Selbst wenn Frauen heute nach wie vor in Führungspositionen unterrepräsentiert sind und weniger verdienen, streben vor allem traditionell eingestellte Frauen danach, diese Aufteilung trotzdem als fair und gerecht anzusehen. Dafür benutzen sie legitimierende Ideologien. Sexismus ist eine davon. Klar, wenn ich davon ausgehe, dass Frauen und Männer aufgrund ihrer Geschlechterzugehörigkeit völlig unterschiedlich sind, kann ich damit auch die fehlende Gleichberechtigung rechtfertigen.

Welche Weltbilder werden denn geschützt?
Viele Frauen und natürlich auch Männer sind der Ansicht, dass sich Frauen und Männer ergänzen, dass Frauen besser in der Kindererziehung sind und Männer besser im Berufsleben. Das Weltbild dieser Menschen wird natürlich angegriffen, wenn sie sehen, dass andere ihr Kind schon früh in den Kindergarten geben oder vom Vater aufziehen lassen.

„Frauen wollen doch gar keine Karriere machen“ – wäre das auch wohlwollender Sexismus?
Das ist eher ein Beispiel für modernen Sexismus. Die Annahme, dass Frauen heute gar nicht mehr diskriminiert sind. Ein Argument, um die bestehenden Ungleichheiten in der Wirtschaft zu rechtfertigen: Männer sind in einflussreicheren Positionen und verdienen mehr Geld. Daran sind die Frauen selbst schuld. Sie wollen ja gar keine Karriere machen.

Eigentlich dachten wir doch, die Zeit solcher Sprüche sei vorbei.
Das stimmt. Es ist aber auch erwiesen, dass solche Einstellungen besonders in Bedrohungssituationen sichtbar werden. Nehmen Sie eine Arbeitsgruppe in einem männlich dominierten Arbeitsfeld. Zum Beispiel im gehobenen Management, in dem es mehr Männer als Frauen gibt. Studien zeigen, dass Männer mit Sexismus reagieren, wenn nach und nach Frauen dazukommen. Sie aktivieren die Stereotype aus Selbstschutz, zum Erhalt ihrer Stellung.

Warum stimmen denn Frauen diesem wohlwollenden Sexismus überhaupt zu?
Es handelt sich schließlich um eine Wertschätzung, wenn einem per se positive Eigenschaften zugeschrieben werden. Viele Frauen mögen es, beschützt zu werden. Sie lieben Komplimente. Das sind alles Annehmlichkeiten, die sich im Kleinen gut anfühlen und im Großen Schaden anrichten. Die positiven Emotionen steigen an. Damit steigt die Systemrechtfertigung. Und dann denken Frauen, dass die Gesellschaft Frauen und Männer fair behandelt und die Aufteilung der Macht zwischen ihnen gerecht ist. Auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene hält dieses Wohlwollen allerdings Geschlechterstereotype aufrecht. Ich habe zum Beispiel herausgefunden, dass Frauen, die wohlwollendem Sexismus ausgesetzt sind, weniger dazu bereit sind, an kollektiven Aktionen für mehr Gleichberechtigung teilzunehmen. Beim feindlichen Sexismus ist das anders! Der macht eher wütend und erhöht die Bereitschaft.

Das heißt, wohlwollender Sexismus lullt ein?
Genau.

Warum machen Frauen sich selbst mundtot?
Weil sich Wohlwollen wie eine Belohnung anfühlt. Das ist das Gefährliche. In einer Studie haben Forscher zum Beispiel nachgewiesen, dass Frauen im Lösen von Denkaufgaben schlechter abschneiden, wenn sie vorher mit wohlwollendem Sexismus konfrontiert wurden. Das aktiviert die schon erwähnten Stereotype: Frauen sind nett aber nicht kompetent. Das beeinflusst die Frauen unbewusst und ihre Leistung nimmt ab.

In ihrer Forschungsarbeit schreiben Sie, dass Frauen Sexismus auch zustimmen, um dazuzugehören.
Es gibt eine andere Studie, in der Frauen mit folgendem Szenario konfrontiert werden: Sie sitzen in einem Raum mit Männern und einer macht einen sexistischen  Kommentar. Die Frauen werden gefragt: Was würdest du machen? 80 Prozent geben an, dass sie sich sofort wehren und den Mann auf sein unangemessenes Verhalten hinweisen würden. Das gleiche Szenario wurde dann tatsächlich hergestellt – und nur 15 Prozent der Frauen haben sich gewehrt. Genau das ist die Ursache, warum Sexismus nicht verschwindet: Die wenigstens sagen etwas dagegen, obwohl sie sich unwohl fühlen. Viele Frauen haben Angst, bei Kritik als kompliziert oder humorlos zu gelten. Sich gegen Sexismus auszusprechen, wird bis heute sozial sanktioniert. Sich als Feministin zu outen ebenso.

Erleben wir derzeit einen Backlash in Sachen Sexismus?
Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um einen Backlash handelt oder ob Sexismus immer latent da war. Ich glaube, dass Feministinnen oder eigentlich alle selbst bewussten Frauen oft übersehen, was beim Rest der Gesellschaft außerhalb ihres Milieus los ist.

Ernten Sie denn auch Kritik für Ihre Forschungsarbeit?
Ja, sogar häufig. Besonders wohlwollender Sexismus ist kein prominentes Forschungsgebiet. Viele sagen: Sexismus spielt für Frauen heute keine Rolle mehr. Oder: Heute werden Männer diskriminiert, zum Beispiel durch Frauen-Quoten.

Sie beschäftigen sich ja auch mit Auswegen aus dieser Sexismus-Falle. Wo sind die?
Besonders subtiler und wohlwollender Sexismus wirkt auf viele Frauen und Männer gar nicht sexistisch. Dagegen hilft eine stärkere Sensibilisierung. Auch von Frauen. Aufklärung ist wichtig. An Schulen gibt es Projekte für Integration und gegen Gewalt. Warum nicht gegen Sexismus? Kinder sollten schon früh lernen, wie negativ die Konsequenzen sind. Ich habe einmal Studentinnen Tagebücher ausgehändigt, in denen sie eine Zeit lang sexistische Erfahrungen notieren sollten. Das hat sie nicht nur für das Thema sensibilisiert. Sie haben sexistischen Äußerungen danach auch weniger zugestimmt.

Und auf der individuellen Ebene?
Alltägliche Verhaltens- und Denkweisen hinterfragen! Ist das sexistisch gewesen? Wenn eine Frau diese Frage mit „Ja!“ beantwortet, würde ich ihr dazu raten, sofort zu reagieren. Zu sagen: Das passt mir nicht! Oder nachzufragen: Wie hast du das denn gemeint? Humor ist auch immer gut. Frauen neigen dazu, in dem Moment selbst nichts zu sagen – und danach die ganze Zeit darüber nachzudenken. Es gibt nur einen Weg, dieses Nachgrübeln zu unterbinden: Sofort reagieren. Das hat sogar positive Effekte! Meine Untersuchungen haben nämlich auch gezeigt, dass Frauen so auf andere aufrichtiger, cleverer und sozial kompetenter wirken. Auch auf Männer.

EMMA Frühling 2011 - Das Gespräch führte Alexandra Eul.

http://www.emma.de/ressorts/artikel/sexismus/netter-sexismus/ (http://www.emma.de/ressorts/artikel/sexismus/netter-sexismus/)

Feminism is the radical notion that women are people.
(http://www.londonmet.ac.uk/library/j90194_8.jpg)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: neophyte am 14:49:53 Sa. 04.Februar 2012
2008 hatte die damalige Frauenministerin ein Gutachten in Auftrag gegeben: Welche Gesetze verhindern die Gleichstellung? Jetzt liegt die 226-Seiten-Expertise vor – aber die interessiert die aktuelle Frauenministerin nicht.

...

Die Bilanz der ExpertInnen fiel, wie befürchtet, kritisch aus: „Der Mangel an Konsistenz führt dazu, dass gleichzeitig Anreize für ganz unterschiedliche Lebensmodelle gesetzt werden oder dass oft die Unterstützung in der einen Lebensphase abbricht oder in eine andere Richtung weist“, rügt die Kommission. Es besteht also, wie es in der Politik so schön heißt, Handlungsbedarf.

Zensuschi von den Laien, die charakterblonde aber ambitionierte künftige Bundesmerkel als Vorbild für das Streben der Frauen nach Emanzipation und Freiheit … das war jetzt ein Witz, oder?

Das mit den widersprüchlichen Gesetzen ein klassisches Überregulierungsphänomen. Je mehr Gesetze es gibt (und es werden ja immer mehr neu gemacht als alte aufgehoben), desto mehr Inkonsistenzen finden sich darin. Einfach weil Regierungsmehrheiten einfach durch Zeitablauf wechseln. Das ist in Rechtsbereichen mit hoher legislativer Aktivität (Steuerrecht, Sozialrecht) sogar besonders deutlich zu erkennen.

In den Griff bekommt man das eigentlich nur, wenn für neue Gesetze alte aufgelöst werden müssten und Gesetze Verfallsdaten hätten, vor deren Ablauf sie überarbeitet und nochmals (befristet) verlängert werden müssen oder eben ersatzlos wegfallen würden. Für ein Gesetz ohne Frist (sagen wir standardweise 2/4/6 Jahre) bräuchte es dann eine besondere, schwer zu erlangende Mehrheit (sagen wir z.B. 2/3 wie für Grundgesetzänderungen) oder einen Volksentscheid.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: pjotr am 12:12:29 Fr. 10.Februar 2012
Zum Thema Emanzipation ein lesenswerter Text von Ulrike Meinhof, 1968 war sie noch Chefredakteurin bei der Zeitschrift "Konkret".
Falsches Bewußtsein: http://zinelibrary.info/files/Ulrike%20Meinhof%201968%20-%20%20Falsches%20Bewusstsein.pdf (http://zinelibrary.info/files/Ulrike%20Meinhof%201968%20-%20%20Falsches%20Bewusstsein.pdf)
Titel: Doku: "Die Herrschaft der Männer"
Beitrag von: Efeu am 11:05:10 Do. 08.März 2012
Unbedingt empfehlenswerte Doku (kam gestern Abend auf arte):

http://videos.arte.tv/de/videos/die_herrschaft_der_maenner-6449552.html (http://videos.arte.tv/de/videos/die_herrschaft_der_maenner-6449552.html)

Zitat
Die Herrschaft der Männer

Am 6. Dezember 1989 betritt ein Mann die École Polytechnique in Montreal. Er dringt in einen Hörsaal ein, zieht eine Waffe, befiehlt den jungen Männern, den Saal zu verlassen, und kündigt an, alle anwesenden Frauen zu erschießen - im Namen seines Hasses auf die Frauen und vor allem auf die Feministinnen. Dann setzt er seine Jagd auf Frauen in den Korridoren der Hochschule fort und tötet 14 Studentinnen. Danach verübt er Selbstmord. Der von ihm hinterlassene Brief ist Zeugnis seines Hasses auf die Frauen, die den Platz der Männer in der Gesellschaft einnehmen.

Ausgehend von diesem Extremfall, untersucht der Dokumentarfilm die vielfältigen Erscheinungsformen von Frauenfeindlichkeit in der westlichen Welt. Dabei zeichnet sich ein kulturelles Kontinuum ab, das vom Bild der Frau in der Werbung bis zu körperlicher Gewalt, von der frühen Vermittlung von Geschlechterrollen durch Spielzeug bis zur Diskriminierung am Arbeitsplatz reicht. Kaum zu glauben, dass im 21. Jahrhundert Männer die Rückkehr zu den uralten Werten des Patriarchats fordern, denen zufolge Frauen an den Herd und Männer an die Macht gehören. Erstaunlich auch, dass gebildete junge Frauen einen "dominanten Partner" suchen.

Diese Tendenzen mögen auf den ersten Blick randständig erscheinen. Doch der Dokumentarfilm belegt, dass sich hinter der Illusion von der Gleichheit der Geschlechter ein Abgrund an täglichen Ungerechtigkeiten auftut. Solange Kinder in Geschlechterstereotypen erzogen werden, setzt sich wie selbstverständlich eine frauenfeindliche Ungerechtigkeit fort. Aus dem allgemeinen Gefühl heraus, das Geschlechterproblem sei gelöst, werden die Langsamkeit der Fortschritte und die Vielzahl der Rückschläge kaum wahrgenommen.
Titel: Zwangsheirat mit Vergewaltiger
Beitrag von: Efeu am 16:58:27 Mi. 21.März 2012
Zitat
Amina Filali, eine 16-jährige, die vergewaltigt, misshandelt und zur Heirat mit ihrem Vergewaltiger gezwungen wurde, nahm sich das Leben, weil Marokkos Strafgesetzbuch es Vergewaltigern ermöglicht, ihre minderjährigen Opfer zu heiraten. Setzen wir dieser Schande ein Ende -- gemeinsam können wir die Regierung dazu drängen, ihr Versprechen auf Gesetzesreformen, die Gewalt gegen Frauen beenden, einzulösen. Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie es weiter:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?cl=1676395333&v=13328 (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?cl=1676395333&v=13328)

Vor wenigen Tagen nahm sich die 16-jährige Amina Filali das Leben, nachdem sie vergewaltigt, misshandelt und zur Heirat mit ihrem Vergewaltiger gezwungen worden war -- es war für sie der einzige Ausweg aus einer Falle, in die sie der Täter und das Gesetz gebracht hatten. Wenn wir jetzt handeln können wir verhindern, dass sich solch eine unbeschreibliche Tragödie wiederholt.

Artikel 475 des marokkanischen Strafgesetzbuches erlaubt es Vergewaltigern, einer Klage und einem langen Gefängnisaufenthalt zu entkommen, indem sie ihr Opfer heiraten, selbst dann, wenn sie noch minderjährig ist. Seit 2006 verspricht die Regierung, diesen Umstand zu ändern und ein Gesetz zu schaffen, das Gewalt gegen Frauen verbietet, doch noch immer hat sich nichts getan.

Hunderte marokkanische Demonstranten gehen auf die Straße und fordern Reformen; jetzt stehen der Premier und weitere Minister, die für Gesetzesvorschläge zuständig sind, unter Zugzwang. Auch die internationalen Medien haben die Geschichte aufgegriffen. Wenn wir den Druck noch erhöhen können wir wahren Fortschritt erreichen. Unterzeichnen Sie die Petition für ein umfassendes Gesetz zum Schutz von Frauen vor Gewalt und die Abschaffung von Artikel 475. Sobald wir 250.000 Unterschriften erreichen überreichen wir die Petition gemeinsam mit Frauengruppen vor Ort direkt an die Entscheidungsträger.

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?vl (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?vl)

Als Amina brutal vergewaltigt wurde erstattete ihre Familie in ihrer Heimatstadt Anzeige. Doch anstatt den Vergewaltiger strafrechtlich zu verfolgen gab ihm das Gericht die Option, sein Opfer zu heiraten -- und Aminas Familie willigte ein.

Angesichts des globalen Aufschreis der Empörung hat die Regierung eine Mitteilung veröffentlicht, die besagt, dass die Beziehung auf gegenseitigem Einverständnis beruhte, doch diese Geschichte ist nicht belegt. Unsere Partner in Marokko sagen, es handele sich um einen typischen Versuch der Regierung, dem Opfer die Schuld zuzuweisen und das Problem weißzuwaschen -- während das Gesetz bestehen bleibt. Umso notwendiger ist es jetzt, Artikel 475 beseitigen. Frauenrechtler in Marokko kämpfen schon lange gegen diesen Artikel und es ist an der Zeit, dass das Gesetz diese erbärmliche Tradition klar ablehnt und für den Schutz von Frauen sorgt.

Entrüstete Marokkanerinnen und Marokkaner überfluten die sozialen Netzwerke und Straßen mit Protest. Hunderte Frauen organisierten diese Woche Sit-ins for dem Gericht von Larache und dem Parlament. Schließen wir uns dem Ruf an -- Gesetze sollten Frauenrechte schützen, nicht auf ihnen herumtrampeln:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?vl (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_b/?vl)

Immer wieder nutzen wir als Avaaz-Mitglieder unsere kollektive Kraft um uns weltweit zusammenzuschließen und für eine bessere Welt einzutreten -- stehen wir heute mit Amina Filali und dem Vermächtnis der Hoffnung, das ihre Geschichte hinterlassen muss.

In dieser Hoffnung,

Dalia, Carol, Emma, Rewan, Ricken, Luis, Antonia und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Demonstrationen gegen Vergewaltiger-Gesetz (Der Standard)
http://derstandard.at/1331780071183/Demonstrationen-gegen-Vergewaltiger-Gesetz (http://derstandard.at/1331780071183/Demonstrationen-gegen-Vergewaltiger-Gesetz)

Eheschließung mit Vergewaltiger: Marokkanerin begeht nach Zwangsheirat Selbstmord (Focus)
http://www.focus.de/panorama/welt/eheschliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-begeht-nach-zwangsheirat-selbstmord_aid_724188.html (http://www.focus.de/panorama/welt/eheschliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-begeht-nach-zwangsheirat-selbstmord_aid_724188.html)

Selbstmord nach Zwangsehe: Proteste in Marokko (Frankfurter Neue Presse)
http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/selbstmord-nach-zwangsehe-proteste-in-marokko_rmn01.c.9695696.de.html (http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/selbstmord-nach-zwangsehe-proteste-in-marokko_rmn01.c.9695696.de.html)

Marokko stellt härteres Vorgehen gegen Vergewaltigungs-Ehen in Aussicht (Al Jazeera, auf englisch)
http://www.aljazeera.com/news/africa/2012/03/20123171132404140.html (http://www.aljazeera.com/news/africa/2012/03/20123171132404140.html)

Marokko: Aminas Eltern widersprechen offiziellem Bericht, beteuern Tochter wurde vergewaltigt (Al Arabiya, auf Englisch)
http://english.alarabiya.net/articles/2012/03/17/201337.html (http://english.alarabiya.net/articles/2012/03/17/201337.html)

Global Rights-Bericht über Gewalt gegen Frauen in Marokko (auf Englisch)
http://www.globalrights.org/site/DocServer/2011-10-14_Final_Shadow_Report_to_CAT.pdf?docID=12983 (http://www.globalrights.org/site/DocServer/2011-10-14_Final_Shadow_Report_to_CAT.pdf?docID=12983)

Facebook-Gruppe
https://www.facebook.com/groups/188082354639954/ (https://www.facebook.com/groups/188082354639954/)
Titel: Keine Gefängnisstrafe für Verhütung
Beitrag von: Efeu am 14:42:00 Fr. 13.April 2012
Zitat
Keine Gefängnisstrafe für Verhütung

Der honduranische Kongress entscheidet bald über eine Gesetzesvorlage, die die Nutzung der "Pille danach" unter Gefängnisstrafe stellen würde -- selbst für Opfer sexueller Gewalttaten. Doch die Regierung ist daran interessiert, ihr internationales Image aufzupolieren. Unsere weltweite Welle des Protests kann der religiösen und Militär-Lobby die Stirn bieten und diesen Angriff auf Frauen aufhalten. Unterzeichnen Sie die Petition an den honduranischen Kongress, und erzählen Sie auch anderen davon:

http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?cl=1724124998&v=13640 (http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?cl=1724124998&v=13640)

Honduras könnte jeden Moment ein extremistisches Gesetz verabschieden, das Teenager ins Gefängnis stecken würde, wenn sie nach einer Vergewaltigung die "Pille danach" benutzen. Wir können dieses Gesetz aufhalten und Frauen die Möglichkeit geben, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern.

Einige Kongressabgeordnete stimmen zu, dass dieses Gesetz -- unter dem sich auch Ärzte oder jeder, der die "Pille danach" verkauft, strafbar machen würde -- zu weit geht, doch sie beugen sich der mächtigen Kirchenlobby die hinter dem Gesetz steht. Diese Lobby behauptet fälschlicherweise, dass die “Pille danach” einer Abtreibung gleichkommt. Nur der Vorstand des Kongresses der für die Präsidentschaft kandidieren will und auf seinen Ruf im Ausland bedacht ist, kann dem ein Ende setzen. Indem wir ihn unter Druck setzen, können wir dieses reaktionäre Gesetz begraben.

Die Abstimmung könnte jeden Moment stattfinden -- zeigen wir Honduras, dass die Welt nicht einfach zusehen wird, wenn Frauen für das Verhindern ungewollter Schwangerschaften, selbst nach sexuellen Gewalttaten, verurteilt werden. Unterzeichnen Sie die dringende Petition für die Rechte der Frauen an den Präsidenten des honduranischen Kongresses. Avaaz wird mit Frauengruppen vor Ort zusammenarbeiten, um die Stimmen der Welt direkt zu überbringen:

http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?vl (http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?vl)

Lateinamerika hat bereits zu viele Gesetze, die Frauenrechte beschneiden. Einige Länder, Honduras eingeschlossen, haben die "Pille danach" schon verboten. Doch wenn dieses neue Gesetz verabschiedet wird, wäre Honduras das einzige Land, das den Verkauf der “Pille danach” mit einer Gefängnisstrafe belegen würde. Jeder, der die Pille verkauft oder benutzt oder Informationen über sie verteilt -- ob Teenager, Vergewaltigungsopfer oder Ärzte -- könnte im Gefängnis landen.

Der Kongress hatte diese drakonische Maßnahme bereits im April 2009 verabschiedet, doch nur einen Monat später beugte sich Ex-Präsident José Manuel Zelaya dem Druck von Aktivisten und legte ein Veto ein. Dann fiel er nur Wochen später einem Putsch zum Opfer und seitdem hat das neue Regime das Gesetz zurück zu einer Abstimmung gezwungen.

Wir haben nicht viel Zeit, aber wir können diese fürchterliche Gesetzesvorlage stoppen. Der Kongress obliegt in diesem Fall die letzte Entscheidung und die Regierung will ihren bereits beschädigten Ruf international nicht riskieren. Machen wir dem Präsidenten des Kongresses deutlich, dass wir nicht zusehen werden, wie Honduras zu dem für Frauen repressivsten Land der Region gemacht wird. Unterzeichnen Sie die dringende Petition jetzt und erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten davon::

http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?vl (http://www.avaaz.org/de/no_prison_for_contraception_global/?vl)

Notfallverhütung ist wichtig für Frauen überall auf der Welt, doch insbesondere dort, wo es viel sexuelle Gewalt gegen Frauen gibt, wo ungewollte Schwangerschaften häufig und der Zugang zu regulären Verhütungsmitteln begrenzt ist. Unterstützen wir die Frauen von Honduras und helfen wir ihnen, dieses Gesetz aufzuhalten.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Alex, Laura, Alice, Emma, Maria Paz, David, Ricken, Emily und das ganze Avaaz team

WEITERE INFORMATIONEN

Blanca Dole über das Verbot von Notfallverhütungsmitteln in Honduras (Mädchenblog)
http://maedchenblog.blogsport.de/2011/01/17/blanca-dole-ueber-das-verbot-von-notfallverhuetungsmitteln-in-honduras/ (http://maedchenblog.blogsport.de/2011/01/17/blanca-dole-ueber-das-verbot-von-notfallverhuetungsmitteln-in-honduras/)

Oberster Gerichtshof von Honduras bestätigt absolutes Verbot von Notfallverhütung (ReproRights, auf Englisch):
http://reproductiverights.org/en/press-room/honduras-supreme-court-upholds-absolute-ban-on-emergency-contraception-opens-door-to-crim (http://reproductiverights.org/en/press-room/honduras-supreme-court-upholds-absolute-ban-on-emergency-contraception-opens-door-to-crim)

Honduras hat das weitreichendste Verbot von Verhütungsmitteln (RH Reality Check, auf Englisch):
http://www.rhrealitycheck.org/article/2012/02/14/honduran-supreme-court-upholds-complete-ban-on-emergency-contraception-0 (http://www.rhrealitycheck.org/article/2012/02/14/honduran-supreme-court-upholds-complete-ban-on-emergency-contraception-0)

Frauenrechte in Gefahr nach Putsch in Honduras (LatinoPolitics, auf Englisch):
http://latinopoliticsblog.com/2009/11/16/women%E2%80%99s-rights-reproductive-freedoms-under-attack-with-honduran-coup/ (http://latinopoliticsblog.com/2009/11/16/women%E2%80%99s-rights-reproductive-freedoms-under-attack-with-honduran-coup/)

Rechtlicher Status von Notfallverhütung in Lateinamerika (Hevia M., auf Englisch):
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22088410 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22088410)

Notfallverhütung in Amerika (Pan American Health Organization, auf Englisch):
www.paho.org/english/ad/ge/emergencycontraception.PDF (http://www.paho.org/english/ad/ge/emergencycontraception.PDF)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: counselor am 13:26:21 Di. 08.Mai 2012
Warum Schröders Selbstbestimmung keine ist

 von Isquierda   @ 2012-05-03  – 19:59:04   

Ich sollte dieses Buch lesen, aber ich habe keine Lust drauf. Es gibt interessantere Bücher. Wenn ich aber alles richtig verstanden habe, was dazu vorbeigeflogen ist, dann geht es Kristina wohl um Selbstbestimmung und die hängt ihrer Meinung nach von Rollendiktaten ab.

Nun isses aber so, dass nicht die Rollendiktate, wessen auch immer und welche auch immer, den Weg einer Frau und eines Mannes vorzeichnen, sondern der Gesetzgeber. Sobald eine Frau ein Kind bekommt, wird sie Mutter - ohne Nachfrage und Widerspruchsrecht - und sie geht in den Mutterschutz. Da is nichts mit Wahlfreiheit. Sie kann sich weder entscheiden, das Kind zu entbinden und keine Mutter zu werden und sie kann sich nicht entscheiden, nicht in den Mutterschutz zu gehen. Der Vater kann sich auch nicht entscheiden, ebenfalls in den Mutterschutz zu gehen oder wenigstens auf ein vollbezahltes Beschäftigungsverbot pochen ...

Quelle: Isis-Welt (http://isis-welt.blog.de/2012/05/03/schroeders-selbstbestimmung-13622250/)

Erklärung des Frauenverbandes Courage zum neuen Buch von Kristina Schröder, 6.5.12:

"Im Schreiben ist sie fix, für die Frauen tut sie nix!"

Viele Frauen wünschten sich, Frauen- und Familienministerin Kristina Schröder würde sich für die Belange der Frauen ebenso rührig zeigen wie beim Schreiben ihres neuen Buches „Danke, emanzipiert sind wir selber! Abschied vom Diktat der Rollenbilder“.

Es ist wohl gerade die wachsende Kritik an ihrer frauen- und familienfeindlichen Politik, die sie zu diesem Buch bewogen hat. Dabei versucht sie sich als „junge“ kompetente Frauenpolitikerin darzustellen. Tatsächlich rechtfertigt sie nur etwas geschickter ihre reaktionäre Frauenpolitik und Angriffe auf die Frauenbewegung. Sie gesteht zu, dass der „Feminismus“ einst „Motor des Fortschritts“ war, aber nur um ihn und damit vor allem die Frauenbewegung als inzwischen „überholt“ zu degradieren. Schröder wirft den „Feministen“ vor, die „traditionellen“ durch „feministische Rollenleitbilder“ zu ersetzen, die die Frauen heute genauso „bevormunden“ würden. Das ist gerade zu lächerlich, ist es doch bis heute vor allem die Frauenbewegung, die überkommene Traditionen, Moralvorstellungen und Rollenklischees bekämpft wie z.B., dass Frauen einer bestimmten Schönheitsnorm entsprechen müssen ...

Quelle: Frauenverband Courage (http://fvcourage.de/index.php?option=com_content&view=article&id=373:danke-frau-kristina-schroeder&catid=40:aktuelles&Itemid=27)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 22:00:09 Fr. 06.Juli 2012
Zitat
Wie ein Vergewaltigungsopfer Afghanistan verändern könnte

Nachdem sie von der afghanischen Polizei entführt, vergewaltigt und gefoltert wurde, kämpft die 18-jährige Lal Bibi gegen die Straffreiheit für Polizisten und den kulturellen Druck, Selbstmord zu begehen. Staatsanwälte haben ihre Vergewaltiger bislang nicht vor Gericht gebracht. Geberländer sind gerade dabei, Milliarden an Afghanistan zu überweisen -- weltweiter Protest könnte sie dazu bringen, ihren Einfluss zu nutzen, um konkrete Fortschritte für Lal Bibi und alle Frauen Afghanistans durchzusetzen. Unterzeichnen Sie die Petition:

https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816 (https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816)

Die 18-Jährige Lal Bibi wurde von einer Bande mächtiger afghanischer Polizisten entführt, vergewaltigt und fünf Tage lang gefesselt. Doch Sie wehrt sich und tut, was Frauen in Afghanistan eigentlich untersagt ist -- gemeinsam können wir ihr helfen und Gerechtigkeit für alle Frauen in Afghanistan erlangen.

Gemäß tief verwurzelter kultureller Gepflogenheiten wurde Lal Bibi "entehrt" und müsste Selbstmord begehen -- es sei denn, ihre Vergewaltiger werden verurteilt, um ihre Ehre und Würde wiederherzustellen. Afghanistans Justizsystem versagt routinemäßig, diese Fälle vor Gericht zu bringen. Bisher wurden die Hauptverdächtigen in Lal Bibis Fall nicht strafrechtlich verfolgt, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass die internationale Aufmerksamkeit nachlässt. Jeder Tag, der ohne eine Verhaftung vergeht, rückt Lal Bibi näher an den Selbstmord -- aber es gibt Hoffnung.

Dieses Wochenende treffen sich die USA, Deutschland, Japan und andere wichtige Geberländer und werden voraussichtlich 4 Milliarden für Afghanistan bereitstellen -- Geld, das auch für die Bezahlung der für die Vergewaltigung von Lal Bibi verantwortlichen Polizeikräfte eingesetzt wird. Ein weltweiter Protestruf könnte die Geber bloßstellen und zwingen, ihre Hilfszahlungen von konkreten Schritten zur Bekämpfung von Vergewaltigung und zum Schutz von Frauen abhängig zu machen. Es bleibt nicht viel Zeit -- klicken Sie hier und unterzeichnen sie die Petition zur Rettung Lal Bibis und unsere Unterschriften werden direkt an der Geberkonferenz in Tokio übergeben:

https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816 (https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816)

Lokales Brauchtum in einigen Gegenden Afghanistans besagt, dass Frauen durch eine Vergewaltigung Schande auf ihre Familie bringen und Selbstmord begehen müssen, um die Familienehre für zukünftige Generationen wiederherzustellen. Erstaunlicherweise versuchen Lal Bibi und ihre Familie in einem mutigen Schritt, ihr Leben zu retten, indem sie die Verurteilung ihrer Folterer verlangen und die Schande bei den Tätern suchen.

Der Teil der afghanischen Polizei, der für die Vergewaltigung verantwortlich ist, ist abhängig von Geldern ausländischer Geber, die an diesem Wochenende bei einem Treffen aller großer Geberländer in Tokyo zugesagt werden sollen. Diese Länder können und sollten darauf bestehen, dass diese Gelder nicht dazu benutzt werden, eine Polizei zu vergrößern, die in schrecklicher Straflosigkeit handelt.

In Afghanistan gibt es Hunderte Frauen und Mädchen, die ähnlicher “Stammesjustiz” ausgesetzt sind wie Lal Bibi. Und Tausende beobachten genau, wie die Regierung Afghanistans und die Welt auf das Schicksal eines Mädchens reagiert, das sich zur Wehr setzt und sich weigert, still den Freitod zu wählen. Stehen wir an ihrer Seite -- unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816 (https://secure.avaaz.org/de/gerechtigkeit_fuer_lal_bibi/?beDQCcb&v=15816)

Der weltweite Angriff auf Frauenrechte kennt keine Gnade. Doch immer wieder schließt sich unser Netzwerk zusammen, um Erfolge zu erzielen. Gemeinsam halfen wir, die illegale Steinigung von Sakineh Ashtiani im Iran aufzuhalten und Gerechtigkeit für Überlebende von Vergewaltigungen in Libyen, Marokko und Honduras zu erzielen. Zeigen wir erneut den globalen Muskel unseres Netzwerks um für Lal Bibi und Millionen Frauen in Afghanistan Gerechtigkeit zu fordern.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Dalia, Emma, Alaphia, Ricken, Laura, Antonia und das ganze Avaaz-Team

P.S. Avaaz hat eine Bürgerpetitionen-Seite lanciert -- eine aufregende neue Plattform, auf der Sie schnell und einfach eigene Kampagnen starten können. Starten Sie Ihre eigene, indem Sie hier klicken:http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?do.ps.lal_bibi

Weitere Informationen:

Vergewaltigungsfall testet Afghanistans Justiz (Radio Free Europe - auf Englisch)
http://www.rferl.org/content/rape-case-tests-afghan-justice/24604549.html (http://www.rferl.org/content/rape-case-tests-afghan-justice/24604549.html)

Afghanistan lässt die Frauen im Stich (20 Minuten)
http://www.20min.ch/ausland/news/story/16256399 (http://www.20min.ch/ausland/news/story/16256399)

Afghanischer Vergewaltigungsfall rückt lokale Polizei ins Zentrum (New York Times - auf Englisch)
http://www.nytimes.com/2012/06/28/world/asia/afghan-rape-case-turns-focus-on-local-police.html?pagewanted=all (http://www.nytimes.com/2012/06/28/world/asia/afghan-rape-case-turns-focus-on-local-police.html?pagewanted=all)

Präsident Karzei wird bei Geberkonferenz in Tokio um Hilfe bitten (Der Standard)
http://derstandard.at/1339639708432/Karzai-Kabul-braucht-ab-2015-39-Milliarden-Dollar-pro-Jahr (http://derstandard.at/1339639708432/Karzai-Kabul-braucht-ab-2015-39-Milliarden-Dollar-pro-Jahr)

Deklaration von Tokio wird Afghanistan dazu zwingen, Hilfsgelder besser zu nutzen (Reuters - auf Englisch)
http://www.reuters.com/article/2012/07/02/us-afghanistan-aid-idUSBRE8610CL20120702 (http://www.reuters.com/article/2012/07/02/us-afghanistan-aid-idUSBRE8610CL20120702)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Dearhunter am 03:22:57 Sa. 07.Juli 2012
Es gibt perverserweise eine Alternative zum Suizid:

Der Vergewaltiger hat das Recht und die Pflicht, die Vergewaltigte zu heiraten, die Vergewaltigte hat das Recht und die Pflicht, das anzunehmen.
Suizid ist eine sehr große Sünde im Islam, das ist eher kulturell als religös .. aber OK, genau trennen kann man das nicht.

DH
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: jobnomade am 09:06:35 Sa. 07.Juli 2012
Das ist in Indien und Pakistan genauso schlimm, aber darüber hört man von all den westlichen Menschenrechtsorganisationen kaum was, weil die politisch und religiös genehm sind.

Ach und hier noch der Kommentar der Mudschaheddin zum Fall:
http://www.shahamat-english.com/index.php?option=com_content&view=article&id=19595:the-crucial-responsibility-of-the-nation-towards-the-chaste-afghan-women&catid=2:comments&Itemid=3 (http://www.shahamat-english.com/index.php?option=com_content&view=article&id=19595:the-crucial-responsibility-of-the-nation-towards-the-chaste-afghan-women&catid=2:comments&Itemid=3)
Zitat
In this dark period of American occupation and in complete disagreement of our Islamic and national customs and culture, women are intentionally being pushed towards ignorance; are having to face inhumane conditions under the name of democracy; are being oppressed by unconstrained militias who work under the shadow of the invaders; are being kidnapped; are made to cry day and night due to barbarism and cruelty; they burn themselves up to a stage where their screams are heard throughout the world and even tough it is being maliciously used by the media, still no one bothers asking about them. Surely to Allah we belong and to him is the return.

Das ist natürlich stark übertrieben, aber lässt schon durchscheinen, welche Spitzenarbeit die deutschen Polizeiausbilder in Afghanistan geleistet haben  ::)

Den wikipedia - Artikel kann man vergessen, (c) 95% CIA.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Dearhunter am 15:42:50 Sa. 07.Juli 2012
Es gibt doch immer noch Steigerungen. Oder ... nur wenige Berichte können einen noch wirklich treffen, man ist da wohl auch etwas abgestumpft. OK .. ich bin da wohl etwas abgestumpft. Dennoch in dem Zusammenhang etwas, was mir tierisch an die Nieren ging und immer noch geht, wenn ich konkret drüber nachdenke, habe ich konkrete Bilder im Kopf, die mich durchaus sehr belasten.

Aus dem Bereich und aus der gegend, etwas länger her: Ein 13-jähriges Mädchen wird von 3 oder 4 Männern einen ganzen Tag lang vergewaltigt und sexuell missbraucht. Sie bringt es zur Anzeige. Ergebnis; Den Männern passiert nix.

DAS ist ja schon fast üblich ... wo ist die Steigerung, fragt ihr euch?

Das Mädchen wird wegen vorehelichem Sex zur Steinigung verurteilt und das Urteil wird vollstreckt.

Schwache Nerven nicht weiterlesen.

Die Person wird eingegraben, nur der Kopf ist zu sehen. Die Steine dürfnen nicht zu groß sein, denn dann geht es zu schnell ...


DH
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 15:44:27 Mo. 09.Juli 2012
Der Vergewaltiger hat das Recht und die Pflicht, die Vergewaltigte zu heiraten, die Vergewaltigte hat das Recht und die Pflicht, das anzunehmen.
Sowas ist einfach unfassbar im Jahre 2012... manchmal wünschte ich, dass man mit der gleichen kritischen, ja fast arroganten Sichtweise, mit der man heute auf die "Vergangenheit" blickt (achtet nur mal auf den "Grundtenor" der Sprecher in einer x-beliebigen Geschichts-Dokusendung) mal die eigene, aktuelle (!) Gegenwart beleuchten würde. Zu jeder Zeit haben die meisten Menschen doch gedacht, sie würden in einer "modernen" oder "aufgeklärten" oder "fortschrittlichen" Zeit leben. Sehe das irgendwie anders...


Zitat
Typisch Junge - typisch Mädchen?
Kinder haben ein starkes Bedürfnis, sich mit ihrer Geschlechtsidentität auseinanderzusetzen. [...] Bereits im Kleinkindalter bekommen Kinder einen Eindruck davon, dass die Welt in männlich und weiblich eingeteilt ist, noch bevor sie den eigentlichen Unterschied selbst kennen. Kleidung, Farben, Spielsachen und Sprache zeigen dem Kind: Es muss wohl eine enorm wichtige Rolle spielen, ob man ein Junge oder ein Mädchen ist. [...] Die Kinder glauben ganz genau zu wissen, wie Jungen und Mädchen sich verhalten müssen, was sie können und was sie dürfen.

http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/836254_Typisch-Junge-typisch-Maedchen.html (http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/836254_Typisch-Junge-typisch-Maedchen.html)

http://idogiveadamn.blogspot.de/2011/08/sexismus-und-tiere-essen-2.html (http://idogiveadamn.blogspot.de/2011/08/sexismus-und-tiere-essen-2.html)

Zitat
Transsexualität: Im Zweifel gegen das Kind

Alex aus Berlin wurde als Junge geboren. Mit zweieinhalb Jahren beschloss er, ein Mädchen zu sein. Seitdem streiten Eltern, Psychologen, Ämter und Gerichte darüber, ob das überhaupt sein darf.
[...]
Mit zweieinhalb habe das Kind zum ersten Mal gesagt, es sei ein Mädchen. „Ich habe das korrigiert und bin strenger geworden“, sagt die Mutter. Sie habe begonnen, Mädchenspielzeug und -kleidung zu verbieten. Mit vier habe sie Alex die Haare ganz kurz geschnitten. Damals sei Alex immer stiller geworden. Sie konsultierte eine Psychologin. Die habe ihr geraten, dem Kind zu erlauben, so zu sein, wie es möchte. „Nach einiger Zeit hatte ich wieder ein fröhliches Kind.“

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/transsexualitaet-im-zweifel-gegen-das-kind,10809148,16127978,item,0.html (http://www.berliner-zeitung.de/berlin/transsexualitaet-im-zweifel-gegen-das-kind,10809148,16127978,item,0.html)


Zitat
Rollenbilder: Mädchen sollen harmlose Prinzessinnen sein

Sei süß, sei lieb, sei rosa: Prinzessin Lillifee & Co. zementieren die Rollenbilder von gestern. In ihrem Erfolg zeigt sich ein neuer Konservatismus.

Das Selbstwertgefühl vieler Mädchen hängt immer stärker von ihrem Aussehen ab.

Natasha Walter geht in ihrem Buch "Living Dolls" kritisch auf den Einfluss der Spielzeugindustrie auf die Entwicklung von Mädchen und Jungen ein. Sie diagnostiziert eine Rückkehr zu "mittelalterlichen Werten".

http://www.tagesspiegel.de/kultur/rollenbilder-maedchen-sollen-harmlose-prinzessinnen-sein/4557398.html (http://www.tagesspiegel.de/kultur/rollenbilder-maedchen-sollen-harmlose-prinzessinnen-sein/4557398.html)



Wenn sich eine 18-Jährige statt einer Weltreise eine Brustvergrößerung wünscht, scheint etwas falsch gelaufen zu sein mit der Emanzipation. Die britische Publizistin Natasha Walter hat viele junge Frauen nach ihrem Selbstverständnis befragt. Die Antworten sind erschreckend. Zwar glauben die meisten Frauen, sie hätten ihr Leben und ihre Sexualität selbstbestimmt im Griff, in Wirklichkeit aber reduzieren sie sich immer mehr auf ihr Äußeres und sehen allein ihre Attraktivität als Schlüssel zum persönlichen Erfolg. Auf dieses Lolita-Schema werden die Mädchen schon in frühen Jahren festgelegt. Es gibt fast nur noch rosa Spielzeug für kleine Mädchen, süße "Prinzessinnen" tragen Miniröcke, hochhackige Schuhe und Lippenstift. Junge intelligente Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten lassen sich in Casting Shows öffentlich demütigen. Natasha Walters kritische Bestandsaufnahme schockiert, rüttelt wach und macht eine Auseinandersetzung mit diesem wieder erstarkenden aggressiven Sexismus unabdingbar.

http://www.perlentaucher.de/buch/natasha-walter/living-dolls.html (http://www.perlentaucher.de/buch/natasha-walter/living-dolls.html)
http://www.fischerverlage.de/buch/Living_Dolls/9783810523778 (http://www.fischerverlage.de/buch/Living_Dolls/9783810523778)



Die Rückkehr des Sexismus: Frauenquälen für die ganze Familie

Sexismus, so glaubte man, ist heute kein Problem mehr. Doch das ist ein Irrtum. Der Unterschied zu früher: Viele Frauen machen bereitwillig mit.
[...]
Antreten zur Demütigung: Casting zur 5. Staffel von „Germany's next Topmodel”. [...] Andere Castingshows sind nicht nachsichtiger mit ihrem Personal, das fast immer weiblich ist. Im „Sommermädchen 2009“, ebenfalls ein Pro-Sieben-Einfall, waren die Kandidatinnen fast ausschließlich im Bikini zu sehen; wer ausschied, wurde vom Juror ins Wasser gestoßen. Die RTL-Konkurrenz „Mission Hollywood“ mit Til Schweiger demonstrierte, wie Julia Voss in der F.A.Z. schrieb, den „Aufstieg von sexueller Belästigung zum Unterhaltungsgenre“. Nacheinander sollten die Kandidatinnen den Striptease aus „9 1/2 Wochen“, den gespielten Orgasmus aus „Harry und Sally“ und den Frauenkuss aus „Eiskalte Engel“ vorführen. Ein Schauspielschüler hätte demnach einzig die Apfelkuchen-Penetration aus „American Pie“ nachspielen dürfen, aber mit Männern werden solche Shows ja kaum gemacht.

Lebendige Puppen
Von den Castingshows, kritisiert Natasha Walter, lernten Frauen, das Aussehen und das Verhalten anderer Frauen permanent zu bewerten - und sie erlebten, dass jene, die dem vermeintlich objektiven Anspruch an weibliche Attraktivität nicht genügen, aussortiert werden. Ein gesundes Selbstbild entsteht so nicht. Laut der „Bravo“-Studie 2009 sind nur noch 56 Prozent der befragten Mädchen zwischen elf und 17 Jahren mit ihrem Aussehen zufrieden und nur 54 Prozent mit ihrem Gewicht.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/die-rueckkehr-des-sexismus-frauenquaelen-fuer-die-ganze-familie-1606051.html (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/die-rueckkehr-des-sexismus-frauenquaelen-fuer-die-ganze-familie-1606051.html)

If you think women are the weaker sex, try pulling the blankets back to your side.

Women will never be equal to men until they can walk down the street with a bald head and a beer gut, and still think they are sexy.



Thread zum frauenfeindlichen Roman "Shades of Grey":
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=25798.0 (http://www.chefduzen.de/index.php?topic=25798.0)
Titel: Zahl der sexuellen Übergriffe auf dem Oktoberfest stark gestiegen
Beitrag von: Efeu am 15:25:12 Di. 02.Oktober 2012
Zitat
Sexuelle Übergriffe auf dem Oktoberfest 2012 - Helfer stoßen an ihre Grenzen

[...]Eine Vergewaltigung wurde bisher bei der Polizei angezeigt. Gleich am ersten Wochenende war eine Frau hinter einem Zelt vergewaltigt worden und fand Zuflucht beim Security-Point "Aktion sichere Wiesn für Mädchen und Frauen", die Betroffene betreuen.

Überhaupt ist die Anzahl der sexuellen Übergriffe im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, bis zum Sonntag waren bei der Polizei bereits sechs Anzeigen erstattet worden, die Dunkelziffer der Übergriffe dürfte weit höher liegen. Im vergangenen Jahr gab es auf dem Festgelände laut Polizei keine Vergewaltigung.

Allein in der ersten Wiesnwoche halfen die Teams von Amyna, Imma und des Frauennotrufs München 91 Frauen, eine Steigerung von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
[...]
Meist sind es Touristinnen, die dem Hilfsteam in die Arme laufen oder vom BRK und von der Security gebracht werden. Frauen, die das Bier unter- und die eigene Standhaftigkeit überschätzen. "Die sitzen dann mit hochgerutschtem Dirndl auf der Wiese und schlafen. Klar, dass das manche Männer als Einladung sehen", sagt Rudolf-Jilg.

Einladung? Da stimmt doch was nicht, dachten sich am Wochenende Anna-Katharina Meßmer und Lotte Steenbrink. Warum ist es noch immer Aufgabe der Frau, Regeln zu beachten und sich auf bestimmte Weise zu verhalten, um nicht belästigt zu werden?
[...]
"Ich gehe, seit ich denken kann auf die Wiesn, und wurde immer begrapscht", sagt Anna-Katharina Meßmer, "ich habe gelernt, mich zu wehren. Aber wer bringt den Männern bei, sich richtig zu benehmen?"

Frauen, so Meßmer, fühlten sich nach einer Vergewaltigung oft schuldig, weil vielleicht das Dirndl zu kurz war oder das "Nein" zu leise.
[...]
Deutschlandweit gibt es nämlich noch keine Kampagne, die sich direkt an jene richtet, die am besten verhindern können, dass es zu sexuellen Übergriffen kommt: die Männer.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-helfer-stossen-an-ihre-grenzen-1.1484407 (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-helfer-stossen-an-ihre-grenzen-1.1484407)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 19:53:17 Mo. 07.Januar 2013
(http://corkfeminista.files.wordpress.com/2012/02/404842_307118575990069_191686997533228_801455_1937359684_n.jpg)(http://juniapetur.files.wordpress.com/2010/05/071910-poster-protest-dca-2004-dsc07394-useme.jpg)
(http://2.bp.blogspot.com/-iai0yhzALn0/TZ4bK_MAGlI/AAAAAAAAAF4/FPCqr4UzAFg/s1600/Womens+rights.jpg)
(http://jonathanschmock.com/wp-content/uploads/2012/02/fertilized-egg1-680x510.jpg)

Zitat
Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte...

Eine 23 Jahre alte Studentin starb, nachdem sie von mehreren Männern in einem Bus stundenlang vergewaltigt wurde. Das ist der Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat. Schließen Sie sich den massiven Protesten in Indien an und fordern wir gemeinsam Indiens Regierung auf, härtere Gesetze zu verabschieden und eine große öffentliche Aufklärungskampagne zu lancieren, welche die grotesken Haltungen, die zu solchen Gewaltverbrechen führen, anprangert und bloßstellt:

http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710 (http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710)


Liebe Freundinnen und Freunde,

sie war eine 23-jährige Physiotherapie-Studentin, die letzten Monat in Delhi in einen Bus einstieg. Sechs Männer verriegelten die Tür und vergewaltigen sie mehrere Stunden lang auf brutalste Weise, unter anderem mit einer Eisenstange. Sie warfen sie nackt auf die Straße, und nachdem sie tapfer um ihr Leben gekämpft hat, ist sie letztes Wochenende gestorben.

In ganz Indien gibt es heftige Proteste mit einer klaren Botschaft: Genug ist genug. Durchschnittlich wird dort alle 22 Minuten eine Frau vergewaltigt -- doch nur den Wenigsten widerfährt Gerechtigkeit. Weltweit werden unglaubliche 7 von 10 Frauen im Laufe ihres Lebens körperlich oder sexuell missbraucht. Der Horror in Delhi hat das Fass zum Überlaufen gebracht -- wir haben 2013, und der brutale, weltweite und korrupte Missbrauch von Frauen muss ein Ende haben. Wir können damit beginnen, dass wir in Indien die Grenze ziehen.

Die indische Regierung nimmt noch immer öffentliche Eingaben entgegen. Wir brauchen dringend eine strengere Anwendung der Gesetze sowie ein groß angelegtes öffentliches Aufklärungsprogramm, um die grotesken und doch weit verbreiteten Haltungen zu ändern, die derartige Gewalt gegen Frauen ermöglichen. Wenn 1 Million von uns Indien jetzt zum Handeln auffordern, können wir dafür sorgen, dass sich der Horror dieser jungen Frau nicht wiederholt und stattdessen neue Hoffnung ensteht:

http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710 (http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710)

Der Anführer der Vergewaltiger sagte kalt, die Frau habe es verdient, weil sie es gewagt hat, sich ihm zu widersetzen. Dem Opfer die Schuld zu geben, ist in der ganzen Gesellschaft verbreitet -- auch bei der Polizei, die bei Vergewaltigung oft nicht ermittelt. Solche Ansichten unterdrücken die Frauen - überall. Groß angelegte Aufklärungskampagnen haben das Verhalten der Menschen in Bezug auf das Rauchen und Alkohol am Steuer drastisch geändert. Sie können auch einen Einfluss auf die Behandlung von Frauen haben. Die Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen der indischen Vergewaltigungs-Epidemie ist entscheidend, zusammen mit besseren Gesetzen und zügigeren Gerichtsverfahren.

Werbung in Indien ist relativ billig und eine signifikante Finanzierungszusage der Regierung könnte die Aufmerksamkeit über verschiedene Medienkanäle für einen längeren Zeitraum sichern. Zielgruppe solcher Anzeigen wären männliche Subkulturen, in denen konservative Frauenfeindlichkeit herrscht, um solche Ansichten direkt anzuprangern und bloßzustellen. Diese Botschaften sollten beispielsweise durch bekannte Sportler transportiert werden, die für die Zielgruppe Vorbildcharakter haben.

Wir haben nur noch wenig Zeit, um Einfluss auf die offizielle Kommission zu nehmen, damit diese Wege findet, die Welle der sexuellen Gewalt in Indien in den Griff zu bekommen. Wenn wir Erfolg haben und die Einstellungen und Verhaltensweisen in Indien wirklich ändern können, kann das Modell auch in anderen Ländern angewandt werden. Das investierte Geld zahlt sich mehr als aus, indem es langfristig Armut reduziert und die Entwicklung vorantreibt. Der Umgang mit und die Befähigung von Frauen gilt als einer der wichtigsten Aspekte für den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt. Klicken Sie hier, um eine klare Botschaft an die indische Regierung zu senden:

http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710 (http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710)

Vom Widerstand gegen die Steinigung von Frauen im Iran über die Unterstützung der reproduktiven Rechte von Frauen in Marokko, Usbekistan und Guatemala bis hin zur Förderung von Aktionen gegen den zunehmenden "Vergewaltigungshandel" mit entführten und verschleppten Frauen und Mädchen -- unsere Gemeinschaft hat immer in der ersten Reihe gestanden, um den Missbrauch von Frauen zu bekämpfen und zu beenden. Beginnen wir dieses Jahr mit Entschlossenheit in Indien.

Voller Hoffnung,

Emma, Ricken, Luis, Meredith, Iain, Ian, Marie, Michelle, Alaphia, Allison und das gesamte Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN:

Vergewaltigungsfall in Indien: Ende der Ignoranz (Spiegel)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungsfall-in-indien-hoffen-auf-gesellschaftliche-wende-a-875609.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungsfall-in-indien-hoffen-auf-gesellschaftliche-wende-a-875609.html)

Inderin nach Massenvergewaltigung gestorben (Welt)
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article112286892/Inderin-nach-Massenvergewaltigung-gestorben.html (http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article112286892/Inderin-nach-Massenvergewaltigung-gestorben.html)

Blutend am Straßenrand, und niemand half (Stern)
http://www.stern.de/panorama/vergewaltigung-in-indien-blutend-am-strassenrand-und-niemand-half-1950422.html (http://www.stern.de/panorama/vergewaltigung-in-indien-blutend-am-strassenrand-und-niemand-half-1950422.html)

Schwere Vorwürfe gegen indische Polizei (Tagesschau)
http://www.tagesschau.de/ausland/vergewaltigung-indien100.html (http://www.tagesschau.de/ausland/vergewaltigung-indien100.html)

Verma-Komitee überflutet mit Vorschlägen gegen Vergewaltigung (News One India - englisch)
http://news.oneindia.in/2012/12/26/verma-committee-flooded-with-suggestions-on-rape-1120658.html (http://news.oneindia.in/2012/12/26/verma-committee-flooded-with-suggestions-on-rape-1120658.html)

70% der Frauen erfahren physische oder sexuelle Gewalt in ihrem Leben (UNO-Report)
http://www.un.org/en/women/endviolence/pdf/apromiseisapromise.pdf (http://www.un.org/en/women/endviolence/pdf/apromiseisapromise.pdf)


An die Regierung Indiens, die Verma-Kommission und die Mehra-Kommission:
"Wir fordern Sie auf, dringend die Gesetze gegen sexuelle Gewalt zu verschärfen sowie deren Durchsetzung zu gewährleisten, und eine weitreichende öffentliche Aufklärungskampagne mit schlagkräftigen und hochwertigen Inhalten ins Leben zu rufen - mit dem Ziel, tiefgreifende Veränderungen in der weit verbreiteten Haltung herbeizuführen, die Gewalt gegen Frauen erlaubt und befördert."

http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710 (http://www.avaaz.org/de/end_indias_war_on_women/?beDQCcb&v=20710)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 12:33:21 Mi. 16.Januar 2013
Zitat
Indien: Genug!
Nach dem Tod der 23-jährigen vergewaltigten Studentin fordert Namita die Regierung Indiens zu Reformen auf. Sie soll sich dafür einsetzen, künftige Gewaltverbrechen an Frauen zu verhindern. Unterstützen Sie sie?

https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr (https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr)äsident-vergewaltigungen-ein-ende-setzen-stoprapenow/


Hinweis: Dieser Text enthält Informationen zu sexuellen Übergriffen, welche für Betroffene und/oder empfindsame Menschen belastend sein können.

sie war 23 Jahre alt und wollte bald heiraten. Doch am 16.12. wurde sie von einer Gruppe von Männern vergewaltigt, mit Eisenstangen zusammengeschlagen und danach aus einem fahrenden Bus geworfen. Vor zwei Wochen ist „Indiens Tochter” an ihren schweren Verletzungen gestorben.

Namita Bhandare kennt die immerwährende Gefahr, als Frau in Delhi zu leben. Lange Zeit glaubte auch sie, dass sich nie etwas ändern wird. Doch die landesweiten Proteste haben sie überzeugt, dass dies ein Wendepunkt sein könnte.

Deshalb hat Namita eine Petition auf Change.org gestartet, in der sie die indische Regierung auffordert, alle Vergewaltigungsfälle juristisch zu verfolgen, verpflichtende Trainings für die Polizei einzuführen und zwei Gesetzesentwürfe zum Schutz von Frauen auf den Weg zu bringen.

Knapp 500.000 Menschen weltweit haben Namitas Petition schon unterschrieben. Gerade der internationale Druck auf die indische Regierung erhöht die Chance auf schnelle Reformen, die Frauen bald besser schützen sollen. Dafür brauchen Namita und die Menschen, die mit ihr in Indien protestieren, jetzt Ihre Stimme.

Unterschreiben Sie Namitas Petition an den indischen Premierminister. Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diesen Text gerne an Ihre Freunde weiter.

https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr (https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr)äsident-vergewaltigungen-ein-ende-setzen-stoprapenow

Statistiken zufolge wird in Indien alle 20 Minuten eine Frau vergewaltigt; die Mehrheit der Täter wird nie verurteilt. Laut Medienberichten wird in Indien die Schuld häufig bei den Frauen gesucht, die Polizei weise viele Opfer ungehört ab.

„Wenn die Menschen diesen Moment der nationalen Aufmerksamkeit nicht wahrnehmen, wird er ungenutzt verstreichen", sagt Namita. Sie bittet um weltweite Unterstützung, um zu zeigen, dass die Welt hinschaut.

Unterschreiben Sie jetzt Namitas Petition und fordern Sie die indische Regierung auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um zu verhindern, dass sich Tragödien wie diese wiederholen.

Vielen Dank, dass Sie sich engagieren.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: NachbarArsch am 22:19:53 Mi. 16.Januar 2013
Zitat
Indien: Genug!
... Unterstützen Sie sie?

https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr (https://www.change.org/de/Petitionen/indischer-pr)äsident-vergewaltigungen-ein-ende-setzen-stoprapenow/
...


Vielen Dank, dass Sie sich engagieren.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team

Ich hab das hier gerade gelesen und dacht mir kann man ja ma unterschreiben. Eigentlich glaub ich nicht das Petitionen viel bringen, aber macht ja auch nicht viel arbeit und geht schnell, kann man also versuchen...

Dann hab ich aber unter Punkt 2 gesehen
Anwendung der Höchststrafe (exemplarisch, Generalprävention)
In Indien schein das in diesem Fall die Todesstrafe zu sein

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/indisches-schnellgericht-verurteilt-vergewaltiger-zum-tod-a-877785.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/indisches-schnellgericht-verurteilt-vergewaltiger-zum-tod-a-877785.html)

Jetzt hab ich da doch etwas Probleme damit sowas zu fordern.
Klar geht es hier um echt wiederlich scheiß Verbrechen und bei einem auf wiederliche weise ermordeten Opfer kommen schnell hassfantasien auf und man sieht sich Forderungen reaktionärer Zeitungen näher als ich es mir voher vorstellen konnte. Aber eine Todesstrafe fordern, damit hab ich dann doch etwas Probleme...
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: NachbarArsch am 22:25:33 Mi. 16.Januar 2013
Ich hab zwar etwas Probleme unter so ein Thema (siehe post oben, Indien) eine Lappalie zu posten, aber es passt doch in diesen Thread und ich mach es einfach mal.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/generische-maskulinum-uni-bonn-streitet-ueber-rcds-wahlplakat-a-877589.html (http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/generische-maskulinum-uni-bonn-streitet-ueber-rcds-wahlplakat-a-877589.html)

Gruß...
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 23:02:21 Mi. 16.Januar 2013
Dann hab ich aber unter Punkt 2 gesehen
Anwendung der Höchststrafe (exemplarisch, Generalprävention)
In Indien schein das in diesem Fall die Todesstrafe zu sein
Sicher, dass die nicht sowas wie "dem Delikt entsprechende Höchst(-Gefängnis)strafe" oder sowas meinen? Kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen dass irgendwelche Leute von change.org Fans der Todesstrafe sind.
Zitat
Vergewaltiger müssen in Indien lebenslänglich hinter Gitter, wenn sie die Höchststrafe bekommen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/indien-protest-vergewaltigung (http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/indien-protest-vergewaltigung)
Zitat
Derzeit liegt die Höchststrafe bei zehn Jahren Gefängnis.
http://www.welt.de/newsticker/news1/article112126618/Wuetende-Proteste-nach-Gruppenvergewaltigung-in-Indien.html (http://www.welt.de/newsticker/news1/article112126618/Wuetende-Proteste-nach-Gruppenvergewaltigung-in-Indien.html)
Ich weiß nicht genau, was davon jetzt stimmt, aber von Todesstrafe hab ich für Vergewaltigung nix gefunden.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: NachbarArsch am 23:27:24 Mi. 16.Januar 2013
Ja,
wahrscheinlich hast du recht.
Bei dem Spiegelartikel geht es ja um ein dreijähriges Kind, wird wahrscheinlich  nen anderer Tatbestand sein.

Sorry, mein Fehler...
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 00:23:28 Do. 17.Januar 2013
Bei dem Spiegelartikel geht es ja um ein dreijähriges Kind, wird wahrscheinlich  nen anderer Tatbestand sein.
Vor Allem ging es da um Vergewaltigung UND Mord.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/indisches-schnellgericht-verurteilt-vergewaltiger-zum-tod-a-877785.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/indisches-schnellgericht-verurteilt-vergewaltiger-zum-tod-a-877785.html)

Kein Problem, ich hab hier im Forum auch schon öfter mal was missverstanden, weil ichs nur überflogen hatte o.Ä. Passiert. ;)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 17:43:47 Sa. 09.Februar 2013
Zitat
Einstimmig gegen Gewalt an Frauen - End the war on women!

Ausfällige und gewalttätige Männer setzen oft ihre Macht ein, um Reformen zum Schutz von Frauen zu verhindern.
Unfassbarerweise kämpfen 260 indische Politiker, die wegen Gewalt an Frauen angeklagt sind, derzeit gegen einen Vorschlag, der sie zum Rücktritt zwingen würde. Nur durch koordinierte, weltweite Bemühungen können wir solche Kandidaten im Wahlkampf schwächen und sie somit von wichtigen öffentlichen Ämtern fernhalten. Avaaz wird Ihre Spende nur dann abwickeln, wenn wir genügend Spendenzusagen erhalten, um zu gewinnen -- machen Sie jetzt eine Spendenzusage von 4€:
https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/)


Liebe Freundinnen und Freunde,

es passiert immer wieder, überall auf der Welt -- ausfällige, gewalttätige Männer entwerfen oft die Gesetze, die zum Schutz der Frauen bestimmt sind. Und sie setzen ihre Macht ein, um Anfechtungen von Gewaltopfern oder Wählern abzuwehren -- aber wir können das jetzt ändern.

Nachdem eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi von einer Gruppe von Männern brutal vergewaltigt wurde, verbreiteten sich Proteste wie ein Lauffeuer im Land. Es folgte eine weltweite Welle der Empörung. In Indien hat man den Fall offiziell überprüfen lassen und der Bericht empfiehlt, dass Politiker, die wegen Vergewaltigung oder anderen Formen von Gewalt an Frauen angeklagt sind, zurücktreten müssen. Doch diese Woche hat die Regierung unverschämterweise bekannt gegeben, dass sie diese Empfehlungen ignorieren wird. Die 260 indischen Politiker, denen solche Straftaten angelastet werden, kämpfen mit allen Mitteln und haben bislang Erfolg damit!

Das Blatt kann nur gewendet werden, wenn Bürger aus aller Welt sich gemeinsam dafür stark machen, dass solche Männer von wichtigen öffentlichen Ämtern ferngehalten werden. Wenn 25.000 von uns jetzt eine Spendenzusage machen, dann kann Avaaz es mit den größten Übeltätern unter den Politikern aufzunehmen. Politiker sind auf ihren Ruf angewiesen und wir werden sie in den Medien und den sozialen Netzwerken bloßstellen, unter anderem durch Anzeigen und Umfragen. Wir werden in Indien anfangen -- als größtes demokratisches Land der Welt, in dem bald die nationalen Wahlen anstehen. Dann sind wir bereit, überall dort einzuschreiten, wo sich Gelegenheiten bieten, etwas in der Politik zu verändern und die Gewalt an Frauen zu beenden!

Avaaz wird Ihre Spende nur dann abwickeln, wenn wir 25.000 Zusagen erhalten haben - denn soviele brauchen wir, um wirklich etwas zu bewirken. Klicken Sie hier, um eine Spendenzusage von 4€ zu machen:

https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/)

Unser Plan ist wie folgt: Avaaz wird gewählte Bürgervertreter oder Wahlkandidaten identifizieren, von denen man weiß, dass sie die Rechte von Frauen verletzt haben. Wir werden uns die nationalen Wahlen aussuchen, bei denen wir mit einem Sieg große Aufmerksamkeit erhalten werden. Dies würde andere gewalttätige Männer davon abhalten, sich an öffentliche Ämter zu wagen. Und dann nehmen wir es mit ihnen auf! Wir werden hartnäckig dagegen vorgehen, dass sie an ihrer Macht festhalten oder wiedergewählt werden können.

Dazu können wir:

- Meinungsumfragen starten, um ihre Parteien dazu anzuregen, andere Kandidaten vorzuschlagen;
- Anwälte beauftragen, um sicherzustellen, dass ihre Opfer nicht zum Schweigen gezwungen werden;
- Örtliche und nationale Reporter dazu ermutigen, über ihre Straftaten zu berichten;
- Aktionen in ihrem Wahlgebiet starten;
- Anzeigen in großen Printmedien, TV- oder Radiosendern schalten;
- Knallharte Kampagnen in die Wege leiten, um Gewalt an Frauen zu stoppen.

Gewalt und Macho-Gehabe findet sich nicht nur unter indischen Politikern. Der ehemalige italienische Premierminister, Silvio Berlusconi, könnte diesen Monat wiedergewählt werden -- obwohl er wegen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen angeklagt ist. In Marokko ist gerade ein Parlamentarier davongekommen, der wegen Vergewaltigung einer Beamtin zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Stattdessen wurde das Vergewaltigungsopfer angeklagt! Berlusconi kommt in Italien davon, weil viele Medien in seinem Besitz stehen. In Marokko und anderen Ländern haben mächtige Menschen Richter oder Medienbosse im Rücken. Deswegen ist eine gewaltige Bürgerkampagne der einzige Weg, diese Kultur der Straflosigkeit zu beenden!

Studien der Vereinten Nationen zeigen, dass weltweit jede fünfte Frau in ihrem Leben Opfer von Vergewaltigung oder Vergewaltigungsversuchen wird. Solange solche Männer nicht von Machtpositionen ferngehalten werden, werden wir niemals die Gesetzesänderungen und den Mentalitätswandel durchsetzen, die zum Schutz von Frauen notwendig sind. Unser Einfluss erhöht sich drastisch, wenn sich diese Übeltäter im Wahlkampf befinden und auf jede Stimme angewiesen sind -- zu diesem Zeitpunkt sind sie besonders angreifbar. Wir haben bereits erlebt, welche positiven Veränderungen frauenfreundliche Politiker und Politikerinnen in unserer Gesellschaft bewirken können. Lasst uns für diese Menschen Platz an der Macht schaffen! Tragen Sie zu diesem Ziel bei -- machen Sie jetzt eine Spendenzusage von 4€:

https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/)

Wir wissen, dass diese Strategie funktioniert. Vor ein paar Monaten hat der republikanische Spitzenkandidat in den US-amerikanischen Senatswahlen, Todd Akin, behauptet, dass einige Vergewaltigungsfälle “legitim” seien. Clevere Blogger und Aktivisten haben diese Geschichte in seinen schlimmsten Albtraum verwandelt. Dieser Sturm der Entrüstung hat ihn das Rennen gekostet und die Republikanische Partei, die seine Behauptungen als “beleidigend und unverzeihbar” bezeichnet hat, hat ihm die Finanzmittel entzogen und ihn gebeten, zurückzutreten. Dieser Fall hat eine Debatte über sexuelle Gewalt ausgelöst, die immer noch im Gange ist.

Wir können dafür sorgen, dass Männer wie Akin nie wieder irgendwo in öffentliche Ämter gelangen. Wenn jetzt genügend von uns einen kleinen Spendenbetrag zusagen, können wir reaktionsschnelle Kampagnen starten, mit denen wir Ernennungen wie die von Akin weltweit verhindern können und andere politische Parteien zum Umdenken bringen. Wenn Sie jetzt Ihre Unterstützung zusichern, können wir direkt loslegen:

https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/)

Avaaz-Mitglieder haben immer wieder aufs Neue die Rechte von Frauen verteidigt: In Afghanistan haben wir zum Schutz Lal Bibis beigetragen, als sie über ihre fürchterliche Vergewaltigung sprach. In Honduras haben wir einheimische Frauen in ihrem Kampf gegen ein Gesetz unterstützt, das Frauen, die die Pille danach nehmen, eine Haftstrafe auferlegen könnte, selbst wenn dies infolge einer Vergewaltigung geschah. Packen wir nun das Übel an der Wurzel, indem wir beeinflussen, wer in unseren Parlamenten und Ministerien sitzt und dort Entscheidungen über das Leben von Frauen trifft!

Voller Hoffnung,

Mia, David, Jooyea, Michelle, Alex, Ricken, Alaphia, Emily und das ganze Avaaz-Team

WEITERE INFORMATIONEN

Afghanistan lässt die Frauen im Stich (20 Minuten):
http://www.20min.ch/ausland/news/story/16256399 (http://www.20min.ch/ausland/news/story/16256399)

Vergewaltigungsfall in Indien: Ende der Ignoranz (Spiegel):
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungsfall-in-indien-hoffen-auf-gesellschaftliche-wende-a-875609.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungsfall-in-indien-hoffen-auf-gesellschaftliche-wende-a-875609.html)

70% der Frauen erfahren physische oder sexuelle Gewalt in ihrem Leben (UNO-Report) (Englisch):
http://www.un.org/en/women/endviolence/pdf/apromiseisapromise.pdf (http://www.un.org/en/women/endviolence/pdf/apromiseisapromise.pdf)

Gewalt gegen Frauen in Indien ist beispiellos (Tagesspiegel):
http://www.tagesspiegel.de/politik/schwere-ausschreitungen-gewalt-gegen-frauen-in-indien-ist-beispiellos/7558444.html (http://www.tagesspiegel.de/politik/schwere-ausschreitungen-gewalt-gegen-frauen-in-indien-ist-beispiellos/7558444.html)
Ich mag eigentlich kein Spenden-Gebettel, aber finde den Artikel trotzdem lesenswert.
Titel: Frauenrechte: Aktion & Petition 14.02.2013
Beitrag von: Efeu am 23:53:17 Di. 12.Februar 2013
(http://24.media.tumblr.com/tumblr_m6vrfpsLPZ1ra1qsao1_500.jpg)(http://24.media.tumblr.com/tumblr_m7y9vkltT81qh0szko1_400.jpg)

Zitat
Indien: Petitionsübergabe in Berlin

Über 650.000 Menschen aus aller Welt haben - gemeinsam mit Ihnen - Namitas Petition zur Einführung von Gesetzesreformen hinsichtlich der schockierenden Vergewaltigungsfälle in Indien unterschrieben.

Diesen Donnerstag findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen „One billion rising” statt und erinnert daran, dass weltweit 1 Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens Gewalt erfahren.

Wir werden die Petition in Berlin für Namita Bhandare symbolisch vor tausenden gegen Gewalt tanzenden Menschen übergeben. Helfen Sie Namita, bis Donnerstag 700.000 Unterschriften zu sammeln? Dann teilen Sie jetzt die Petition auf Facebook oder leiten Sie die E-Mail unten an Freunde und Bekannte weiter. http://on.fb.me/12stJzV?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102&alert_id=JqZnokbGXX_AiaQNvaONK (http://on.fb.me/12stJzV?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102&alert_id=JqZnokbGXX_AiaQNvaONK)

Sollten Sie vor Ort sein, laden wir Sie herzlich ein, ab 17 Uhr vor dem Brandenburger Tor mit zu tanzen und die Petitionsübergabe live mitzuverfolgen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.onebillionrising.de/?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102 (http://www.onebillionrising.de/?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102)

Vielen Dank, dass Sie helfen, Maßnahmen zum Schutz von Frauen in Indien voranzutreiben.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team



-------- E-Mail zum Weiterleiten an Freunde und Bekannte --------

Hallo,

ich habe die Petition "Indischer Präsident: Vergewaltigungen ein Ende setzen - #StopRapeNow!" unterzeichnet und möchte Dich um Deine Unterstützung bitten.

Unser Ziel ist es, 700.000 Unterschriften zu erreichen und damit wir das schaffen brauchen wir Deine Unterstützung.

Jetzt klicken, mehr über die Petition erfahren und unterschreiben:

www.change.org/indiens_tochter (http://www.change.org/indiens_tochter)

Vielen Dank!
Zitat
(http://www.die-muenchnerin.de/wp-content/uploads/2012/12/OBR-Logo-auf-weiss-300.jpg)

ONE BILLION RISING

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.

Am 14. Februar 2013 läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

http://www.onebillionrising.de (http://www.onebillionrising.de)
http://www.onebillionrising.de/obr-gebrauchsanleitung/ (http://www.onebillionrising.de/obr-gebrauchsanleitung/)

Zitat
(http://pinkstinks.de/wp-content/themes/Pinkstinks_Theme/img/PinkStinksKampagne_web.jpg)

Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!

(http://pinkstinks.de/wp-content/uploads/2013/01/PS-Flyer-Kinderschutz-jetzt21.jpg) (http://pinkstinks.de/petition/)


Kindern muss vermittelt werden, dass Frauen mehr sind, als hübsche Accessoires!
Weil Mächen und Jungen gleiches Recht auf ein gesundes Aufwachsen und vollkommene Wertschätzung Ihrer Persönlichkeit haben!



Lieber Deutscher Werberat,

Sie wollen uns vor Werbung schützen, in der „Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit“ reduziert werden. Werbung, die man bei Ihnen in diesem Sinne beanstandet, wird jedoch zu oft verteidigt, sie wäre doch nur ironisch gemeint, sie würde „mit einem Augenzwinkern“ arbeiten. Sie gehen dabei vom Eindruck eines „verständigen Durchschnittsverbrauchers“ aus.

Kinder sind keine „verständigen Durchschnittsverbraucher“! In der Außenwerbung muss von der Sicht von Kindern ausgegangen werden!

Kinder verstehen Ironie frühestens mit dem Schulalter. Darstellungen von überzogenen Geschlechterrollen treffen Kinder unvermittelt und direkt. Sie bekräftigen Klischees, denen sie auch in anderen Medien begegnen (Printwerbung, Musikvideos, Castingshows), vor denen Eltern ihre Kinder jedoch länger schützen können. Bilder sind mächtig, und die Außenwerbung in den Großstädten hat in den letzten Jahren bedeutend zugenommen. Gerade auf den Leuchtlitfaßsäulen und Leuchttableaus, auf dem Weg zur Kita und Schule, sollten Kinder vor einer „Reduzierung von Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit“ geschützt werden.

Das Problem ist, dass immer jüngere Kinder sich unwohl in ihrer Haut fühlen, sich extrem um ihr Aussehen sorgen und zu früh von der Werbung suggeriert bekommen, dass sexuelle Attraktivität von höchster Wichtigkeit sei.

Tun wir etwas dagegen: http://pinkstinks.de/petition/
www.petition-werberat.de (http://www.petition-werberat.de)

Pinkstinks ist eine Kampagne gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen.
Diese „Pinkifizierung“ trifft Mädchen und Jungen gleichermaßen, und Pinkstinks möchte diesem Trend entgegenwirken. Wir werben für ein kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Kinder.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 14:39:32 Do. 14.Februar 2013
Die Reaktionäre fressen Kreide.
Islamhasser, Rechtspopulisten und Faschisten haben hinzugelernt und benutzen emanzipatorische Begriffe und Argumente, wenn sie rassistischen Haß schüren wollen.

Gegen Menschen aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum wird das Argument vorgetragen, sie würden Frauen unterdrücken und Schwulen nicht die gleichen Rechte zugestehen. Selbst das Kopftuch würde für die Unterdrückung von Frauen stehen. Dies von Schwulenhassern und Gegnern der Gleichberechtigung zu hören, ist schon absurd.

Wenn man dem Sinngehalt dieser Argumente nachgeht, wird es noch absurder. Es ist einfach lächerlich Europa oder speziell Deutschland als Hort von Freiheit und Gleichberechtigung zu sehen. Die Rechte von Lesben und Schwulen und die der Frauen sind hier gegen stärksten Widerstand erkämpft worden und die Kämpfe sind längst nicht an ihrem Ziel angelangt. Frauen werden noch bis zu 30 % schlechter bezahlt, haben kaum Zutritt zu Führungsetagen, usw. usf.. In Deutschland hat sich eine Resignation breitgemacht, es geht nicht nur ökonomisch für die Mehrheit bergab, es gibt auch starke Tendenzen uns die erkämpften Freiheiten zu nehmen. Die Reaktionäre kommen aus ihren Löchern gekrochen und Medien und Politik behandeln den greisen Führer der weltgrößten antidemokratischen, homophoben Organisation, deren Gegnerschaft zur Gleichberechtigung der Frau kein Geheimnis ist, wie einen Popstar oder Heiligen. kotz

Voller Elan und Sprengkraft sind jedoch die Bewegungen in der arabischen Welt, die nicht nur für politische Rechte und ökonomische Umverteilung, sondern auch für einen anderen Lebensstil kämpfen, der nicht von reaktionären Traditionen und der Macht alter Männer bestimmt wird.
(http://protectiongateway.files.wordpress.com/2012/12/arab-women-protest.jpg)(http://www.wunrn.com/news/2011/02_11/01_31/013111_tunisia_files/image001.jpg)(http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/6/1/1306935692267/Egyptian-women-in-Tahrir--007.jpg)
(http://www.kabobfest.com/wp-content/uploads/2011/03/Prison-Protest.png)


Auch anderswo gibt es beeindruckende Kämpfe gegen reaktionäre gesellschaftliche Strukturen und Traditionen. Die in Indien ausgebrochenen Unruhen gegen die Unterdrückung der Frauen, haben bereits weitere asiatische Staaten erfaßt.

(http://cdn.theatlantic.com/static/infocus/india122612/s_i13_01518396.jpg)(http://dawncompk.files.wordpress.com/2012/12/india-rape-protest-afp-670.jpg?w=670&h=350)(http://www.radioaustralia.net.au/international/sites/default/files/imagecache/ra_article_feature/images/2012/12/22/4441820-3x2-700x467_4.jpg)


Wir sollten endlich die Vorstellung ablegen, unsere Lebensweise sei vorbildlich, "an dem deutschen Wesen soll die Welt genesen"...

Ich für meinen Teil hoffe, daß ein wenig frischer Wind aus diesen Regionen der Welt auch hierher weht.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Eivisskat am 18:04:35 Do. 14.Februar 2013
One Billion Rising (Short Film) (http://www.youtube.com/watch?v=gl2AO-7Vlzk#ws)

http://www.onebillionrising.de/ (http://www.onebillionrising.de/)
http://onebillionrising.org/ (http://onebillionrising.org/)


Zitat
Indien bei Protestaktion "One Billion Rising" im Focus

Die Aktivistinnen des Projekts "One Billion Rising" (in etwa: Eine Milliarde erheben sich) haben Indien zum Schwerpunktland ihrer weltweiten Proteste gewählt. In Protestzügen, spontanen Happenings und bei Tanz- und Kunstaktionen machten die Teilnehmerinnen auf den Kampf gegen die Verachtung, Misshandlung und Vergewaltigung von Frauen aufmerksam.

Die Zahl eine Milliarde wurde in Anlehnung an eine UN-Studie gewählt, die davon ausgeht, dass weltweit eine Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt werden.

Die US-Autorin Eve Ensler, die das Buch "Vagina-Monologe" verfasste, ist eine der Initiatorinnen der Aktion "One Billion Rising". Die Veranstaltung wurde auf den Valentinstag verlegt, an dem in vielen Ländern die romantische Liebe gefeiert wird.

In Neu Delhi konnten die Organisatoren von "One Billion Rising" auf besonders hohen Zuspruch bauen, nachdem dort im Dezember eine 23-jährige Studentin Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde, an deren Folgen sie starb.

Zum Programm gehörte eine symbolische Beisetzung des Patriarchats und der Frauenverachtung in einer Trabantenstadt von Neu Delhi, Gurgaon. In Australien gab es Flash Mobs, in Singapur liefen Aktivistinnen mit schwarzen Ballons durch ein Kaufhaus, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Unterdessen offenbarte sich die Tochter des Sitar-Spielers Ravi Shankar als Opfer sexuellen Missbrauchs. Sie sei als Kind von einem Freund der Familie über Jahre "sexuell und emotional" missbraucht worden, sagte Anoushka Shankar in einer Videobotschaft auf dem Internetportal YouTube. Mit ihrem Bekenntnis will Shankar nach eigenen Angaben die weltweite Kampagne für Frauenrechte, "One Billion Rising" (in etwa: "Eine Milliarde erhebt sich"), unterstützen.

"Genug ist genug", sagte Shankar mit Blick auf die Gruppenvergewaltigung einer indischen Studentin im Dezember. Der Tod der jungen Frau hatte in Indien Entsetzen ausgelöst und eine öffentliche Debatte über die Rechte der Frauen entfacht.


http://de.nachrichten.yahoo.com/tochter-sitar-musiker-shankar-kind-missbraucht-100852831.html


"I Am Rising...": Anoushka Shankar (http://www.youtube.com/watch?v=uVbLbw8a-ow#ws)


BREAK THE CHAIN (http://www.youtube.com/watch?v=fL5N8rSy4CU#ws)


"One Billion" by Berlin hip-hop artist sookee (http://www.youtube.com/watch?v=UnX9ZQRykqA#ws)


Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 14:37:07 So. 17.Februar 2013
Zitat
UPDATE - Indien: Alle Forderungen wurden gehört.

Heute sind es genau zwei Monate, seitdem eine junge Studentin in Delhi brutal vergewaltigt und getötet wurde. In den vergangenen acht Wochen haben sich über 650.000 Menschen - gemeinsam mit Ihnen - mit ihrer Unterschrift für politische Reformen für einen besseren Schutz von Frauen gegen Gewalt eingesetzt.

Im Rahmen des weltweiten Aktionstages ‘One Billion Rising’ am Valentinstag hat das Team von Change.org-Deutschland die Petition symbolisch an den indischen Präsidenten übergeben (siehe Foto oben). Vor dem Brandenburger Tor in Berlin hatten sich über 5.000 Menschen versammelt, um tanzend gegen die weltweite Gewalt an Frauen zu protestieren.

Namita Bhandares Petition hat einen wichtigen Prozess angestoßen. Die indische Regierung hat eine Kommission ins Leben gerufen, welche Empfehlungen erarbeitet, wie Geschlechtergerechtigkeit in Indien erreicht werden kann. Der Bericht der Kommission enthält alle sieben Forderungen der Petition und geht noch darüber hinaus. Er wurde zudem sehr schnell - in weniger als einem Monat - erstellt. Dies ist ein wichtiger Schritt, der auch dadurch möglich wurde, dass Sie alle unterschrieben haben.

Vielen Dank, dass Sie sich für die Sicherheit von Frauen weltweit eingesetzt haben.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team

Zitat
Why are you a feminist?

because people are still asking that question
because women are payed less than men in approximately 99% of professions
because chris brown can still have a career after assaulting rihanna but miley cyrus takes her clothes off and there’s a huge scandal

because of this:
(https://31.media.tumblr.com/ccfd09dc06a6a3073bdab20e60f79b3c/tumblr_inline_n0l4j57Lb31rssebm.png)

because currently it is estimated ten million more girls are out of education than boys (x)

because we’re expected to be mature but hairless like a child, in control but not bossy, sexy but not slutty and definitely not a prude, intelligent but not opinionated, independent but reliant on men, natural but look like the girl in the magazine etc etc

because being called a girl, a pussy or a bitch is an insult

because when i told my mum i refused to get anything less than a’s in my exams she told me it wasn’t ladylike to be so cocky

because my brother and 90% of my male friends think girls who wear revealing clothing are asking for rape

because every person who identifies as female should be allowed to choose if they want to get married, have kids, have a career, go to uni etc etc without expectations
[...]
because there are men out there whose job it is to make young girls feel like absolute shit about themselves just so they can sell the next best beauty product

because female masturbation isn’t considered normal whilst men can talk about their own penises for hours on end

beCAUSE OF ARTICLES LIKE THIS:
http://www.huffingtonpost.com/2013/11/18/clothing-guys-hate_n_4293315.html (http://www.huffingtonpost.com/2013/11/18/clothing-guys-hate_n_4293315.html)

because feminists are still seen as crazy lesbians who dont shave and some still feel like they have to defend themselves by claiming theyre not any of those things when in fact if i want to be a passionate lady who likes other ladies and cant be bothered to shave my legs every twenty minutes then thats my choice and if i want to be someone who wears make up and shaves and goes out partying then thats my choice and if i want to be a combination of the two or anything in between then thats. my. choice.

because i believe anyone who identifies as female is fucking badass and deserves the same rights as every privileged stuck up old white man sitting around and making laws about our bodies

because how can you not be

Quelle: http://scorsece.tumblr.com/post/77054985445/why-are-you-a-feminist (http://scorsece.tumblr.com/post/77054985445/why-are-you-a-feminist)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 14:54:15 Fr. 22.Februar 2013
Zitat
Die Befugnis, zu vergewaltigen

Ich habe einen Artikel über eine junge Somalierin geschrieben, die brutal von Regierungssoldaten vergewaltigt wurde. Ihre Geschichte sollte auf die vielen grausamen Vergewaltigungen in ganz Somalia aufmerksam machen. Doch stattdessen hat die Regierung meinen Artikel benutzt, um ein Vergewaltigungsopfer zu inhaftieren, weil sie ‘den Staat beleidigt’ habe! Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Vergewaltigungsepidemie durch Sicherheitskräfte in meinem Land ein Ende nimmt. Machen Sie mit!

Somalia: Kein Recht zur Vergewaltigung!
http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/)


Liebe Freundinnen und Freunde,

mein Name ist Laila und ich bin Journalistin. Ich habe vor Kurzem einen Artikel über eine junge Frau geschrieben, die brutal von mehreren Regierungssoldaten in Somalia vergewaltigt wurde -- in der Hoffnung, dass ihre Geschichte auf die schreckliche Vergewaltigungsepidemie in Somalia aufmerksam machen würde. Stattdessen hat die Regierung meinen Artikel benutzt, um ein Vergewaltigungsopfer und einen Journalisten, der auch über die Ereignisse berichtet hatte, zu inhaftieren! Der Grund: Sie hättten ‘den Staat beleidigt’.

Vergewaltigung ist fürchterlich. Aber in dem Wissen vergewaltigt zu werden, dass die einzigen Behörden, die für Gerechtigkeit sorgen können, selbst die Vergewaltiger sind -- das hinterlässt ein erdrückendes Gefühl der Machtlosigkeit.
Doch gemeinsam können wir ihr Hoffnung geben: Ich habe diese globale Bürgerpetition auf der Internetseite von Avaaz gestartet, weil Somalias Regierung stark auf finanzielle Mittel von anderen Regierungen angewiesen ist. Dadurch kann die internationale Gemeinschaft Druck auf Somalias Politiker ausüben, damit sie aufhören, diese Ereignisse zu vertuschen und echte Reformen einleiten, um die Vergewaltigungen durch Sicherheitskräfte zu beenden.

Unsere Forderung könnte tatsächlich einen Wandel bewirken. Doch sie muss stark genug sein. Die UNO-Beauftragte Zainab Bangura hat uns gesagt, dass sie unsere Petition direkt an Geberländer und Somalias Präsidenten überreichen wird. Helfen Sie uns, indem Sie unterzeichnen und diese E-Mail weiterleiten -- lassen Sie uns den Frauen Somalias zeigen, dass sie nicht allein sind und dass niemand das Recht hat, sie zu vergewaltigen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/)

Der mutigen jungen Frau wurde vorgeworfen, ihre eigene Vergewaltigung durch Regierungsbeamte erfunden zu haben, bevor überhaupt ein Prozess stattfand. Dann weigerte sich der Richter, Zeugen zu vernehmen oder medizinische Beweise zu akzeptieren, die ihre Vergewaltigung bestätigten. Und sie ist nicht die Einzige: Ich habe hier mit zu vielen Frauen gesprochen, die in der ständigen Angst leben, erschossen oder vergewaltigt zu werden. Und das oftmals durch diejenigen, die eigentlich zu ihrem Schutz da sind.

Doch es besteht mehr Hoffnung für Somalia als je zuvor. In nur 18 Monaten hat das Land eine neue Verfassung bewilligt, einen neuen Präsidenten ausgewählt und gewinnt jetzt endlich den Kampf gegen Extremisten. Präsident Hassan Sheikh Mohamoud kann Maßnahmen ergreifen, um Frauen vor seinen eigenen Streitkräften zu beschützen, wenn wir ihm gemeinsam einen wichtigen Grund geben, gegen diese staatliche Gewalt vorzugehen.

Dem unschuldigen Vergewaltigungsopfer und dem Journalisten Abdiaziz Abdinur, der mit ihr gesprochen hat, droht ein Jahr im Gefängnis. Geldgeber haben großen Einfluss darauf, wie Somalias eigene Soldaten und Sicherheitskräfte mit Frauen umgehen. Unterzeichnen Sie meine Petition und leiten Sie diese E-Mail weiter, um einen Aufruf zu starten, der stark genug ist, um einen langfristigen Wandel in Somalia zu erreichen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/)

Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich mutig dafür eingesetzt, Gewalt an Frauen weltweit zu stoppen. Nach dem tragischen Tod eines Vergewaltigungsopfers in Delhi, haben letzten Monat über eine Million von uns eine Petition unterzeichnet, um Gerechtigkeit und echte Veränderungen in Indien zu fordern. Und wir haben ermutigende Anzeichen von hohen Regierungsministern erhalten, dass sie unseren Aufruf beherzigen. Nun können wir unsere Bürgerstimmen in Somalia einsetzen, um das Land auf einen neuen Weg zu bringen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Laila Ali, mit dem Team von Avaaz

*Laila ist eine britisch-somalische Journalistin in Nairobi

PS: Diese Petition wurde auf der neuen Avaaz-Webseite für Bürgerpetitionen gestartet. Sie können dort schnell und einfach eine Petition zu einem Thema starten, das Ihnen am Herzen liegt. Klicken Sie hier: http://avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ (http://avaaz.org/de/petition/start_a_petition/)


WEITERE INFORMATIONEN:

Somalia - Vergewaltigungsopfer zu Gefängnisstrafe verurteilt (Spiegel)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/somalia-vergewaltigungsopfer-zu-gefaengnisstrafe-verurteilt-a-881699.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/somalia-vergewaltigungsopfer-zu-gefaengnisstrafe-verurteilt-a-881699.html)

Ich bin schockiert, dass mein Bericht über Vergewaltigung in Somalia zur Inhaftierung eines angeblichen Opfers und eines Journalisten geführt hat (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/feb/05/jailing-somali-women-rape-affront-justice (http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/feb/05/jailing-somali-women-rape-affront-justice)

UN besorgt über Vergewaltigungen in Somalia (Focus)
http://www.focus.de/politik/ausland/hunger-un-besorgt-ueber-vergewaltigungen-in-somalia_aid_654905.html (http://www.focus.de/politik/ausland/hunger-un-besorgt-ueber-vergewaltigungen-in-somalia_aid_654905.html)

Somalia: Die Polizei muss Vergewaltigungsfälle untersuchen (HRW) (Englisch)
http://www.hrw.org/node/112472 (http://www.hrw.org/node/112472)

Bei ihrem Treffen mit dem somalischem Präsidenten, sollte Clinton für Vergewaltigungsopfer Stellung nehmen (New York Times Blog) (Englisch)
http://kristof.blogs.nytimes.com/2013/01/16/in-meeting-with-somali-president-clinton-should-stand-up-for-rape-victims/ (http://kristof.blogs.nytimes.com/2013/01/16/in-meeting-with-somali-president-clinton-should-stand-up-for-rape-victims/)

Somalische Regierung will Vergewaltigungsfälle in Angriff nehmen (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/news/africa/2013/02/20132315946687205.html (http://www.aljazeera.com/news/africa/2013/02/20132315946687205.html)

Somalia: Freiberuflicher Journalist ist der Verunglimpfung einer staatlichen Institution schuldig befunden worden (Amnesty)
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-009-2013-2/verurteilung?destination=node%2F5309 (http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-009-2013-2/verurteilung?destination=node%2F5309)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 14:03:42 Do. 07.März 2013
Filmtipp: "KAIRO 678"

(http://www.kinofenster.de/img/db/kairo_678_pl_430_600_100.jpg)

Zitat
Kairo 678

Erschütterndes Drama über sexuelle Gewalt in Ägypten Es ist eine alltägliche Szene, wie sie an jedem Tag fast überall auf der Welt vorkommt: Menschen drängeln sich in einem vollbesetzten Bus. Aber in diesem Bus, der im modernen Kairo verkehrt, lauern Männer, die bewusst die Nähe von Frauen suchen, um sie zu betatschen. Setzen sich die Frauen zur Wehr, wird der Vorwurf erhoben, sie hätten die Männer provoziert: Frauen als Freiwild, als Menschen zweiter Klasse. "Kairo 678" basiert auf den wahren Geschichten dreier Frauen, die sich auf verschiedene Weise gegen das Pascha­system auflehnten.

http://www.cinema.de/film/kairo-678,4836488.html (http://www.cinema.de/film/kairo-678,4836488.html)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kairo_678 (http://de.wikipedia.org/wiki/Kairo_678)

Trailer:
http://www.moviepilot.de/movies/kairo-678/trailer (http://www.moviepilot.de/movies/kairo-678/trailer)
Ein wirklich fesselnder Film, kann ich nur empfehlen!
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 18:08:10 Fr. 08.März 2013
Zitat
Kein "er", kein "sie": Schwedischer Kindergarten ohne Rollenklischees

Im Kindergarten "Egalia" vermeidet das Personal Wörter wie "er" und "sie" und spricht die 33 Kinder nicht als Jungen und Mädchen, sondern als "Freunde" an. Von der Farbe und Anordnung der Spielsachen bis zur Auswahl der Bücher ist alles bis ins Detail darauf ausgerichtet, dass die Kleinen nicht in Rollenklischees verfallen.
"Die Gesellschaft erwartet, dass Mädchen mädchenhaft, nett und hübsch sind und Jungen männlich, robust und offen", erklärt Lehrerin Jenny Johnsson. "'Egalia' bietet ihnen eine fantastische Möglichkeit zu sein, wer sie sein wollen."

http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_47747468/kein-er-kein-sie-schwedischer-kindergarten-ohne-rollenklischees.html (http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_47747468/kein-er-kein-sie-schwedischer-kindergarten-ohne-rollenklischees.html)

In Schweden gibt es inzwischen auch geschlechterneutrale Spielzeugkataloge, was der weiteren Zementierung von Rollenklischees und geschlechtsspezifischem Schubladendenken Einhalt gebieten soll:
Zitat
„Wir zeigen nicht mehr automatisch die Puppen"

Eine Verkäuferin sagt, sie sehe in der Filiale keinen großen Unterschied zu früher, doch die Angestellten seien jetzt angehalten, ihre Kunden ohne Vorurteile zu beraten. „Wenn jemand nach einem Geschenk für ein fünfjähriges Mädchen fragt, zeigen wir demjenigen nicht automatisch die Puppen", sagt sie. „Stattdessen fragen wir erst, welche Interessen das Kind hat."

Die Versicherungskauffrau Malin Welin sucht mit ihrem zweijährigen Sohn nach Geschenken. Sie ist beeindruckt: „Es ist verblüffend, dass sie wirklich auf die Kunden gehört haben. Früher habe ich nicht gerne hier eingekauft, weil mir nicht gefiel, wie sie alles nach Jungs und Mädchen, blau und rosa getrennt haben", sagt sie.
[...]
Auch woanders setzen sich Einzelhändler mit diesem Thema auseinander. Anfang des Jahres hat die Londoner Kaufhauskette Harrods eine Filiale eröffnet, wo Spielzeuge nach Thema statt nach Geschlecht geordnet sind.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323401904578157282078474600.html (http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323401904578157282078474600.html)

Zitat
Schwedische Spielzeugkette wirbt gendergerecht

Die schwedische Spielzeugkette „Top Toy“ hat ihren diesjährigen Weihnachtskatalog gendergerecht gestaltet. Während Mädchen dort unter anderem mit Autos und Spritzpistolen spielen, sind auf anderen Seiten Jungs zu sehen, die bügeln, kochen oder sich an einem Puppenhaus erfreuen.
[...]

Wirkliches Leben statt stereotypes Bild

„Wir wollen in unseren Katalogen zeigen, wie Jungen und Mädchen im wirklichen Leben spielen und nicht ein stereotypes Bild davon wiedergeben. Wenn beide, Mädchen und Jungen, in Schweden mit einer Spielzeugküche spielen möchten, dann wollen wir dieses Verhalten auch darstellen“

http://www.jungefreiheit.de/?id=154&type=98&tx_ttnews (http://www.jungefreiheit.de/?id=154&type=98&tx_ttnews)[tt_news]=91406&no_cache=1
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24458.msg261179#msg261179 (http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24458.msg261179#msg261179)
(http://media.tumblr.com/0c1a323149f2981680e69b7296c09d06/tumblr_inline_mj8uiefcf91qz4rgp.jpg) (http://media.tumblr.com/6fa2588f98199fe24253127c4880014b/tumblr_inline_mj8ujyrPMR1qz4rgp.jpg) (http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/108024e82a.jpg)
(http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/a6c60c904c.jpg)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 13:30:37 Fr. 22.März 2013
Zitat
Alptraum im Paradies

Unfassbar! Ein Gericht auf den Malediven hat gerade ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer zu 100 Peitschenhieben verurteilt. Wenn wir den maledivischen Politikern mit Folgen für ihre kostbare Tourismus-Industrie drohen, können wir das Kind retten und diese Prügelstrafen stoppen. Lassen Sie uns eine Million Unterschriften sammeln und Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/ (http://www.avaaz.org/de/maldives_global/)

(http://avaaz_images.s3.amazonaws.com/4633_maldives2_3_200x100.jpg)

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist kaum zu glauben -- ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer ist zu 100 öffentlichen Peitschenhieben verurteilt worden! Lassen Sie uns diesen Wahnsinn beenden, indem wir dort ansetzen, wo es der maledivischen Regierung richtig weh tut: Beim Tourismus.

Der Stiefvater des Mädchens soll sie über Jahre hinweg vergewaltigt und ihr Kind getötet haben. Nun sagt das Gericht, dass sie wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ausgepeitscht werden muss! Der maledivische Präsident Waheed steht bereits unter weltweitem Handlungsdruck -- wir können ihn dazu zwingen, das Mädchen zu retten und das Gesetz zu ändern, damit anderen Opfern dieses grausame Schicksal erspart bleibt. Nur wenn wir jedes Mal dort einschreiten, wo solche Schandtaten passieren, können wir den Krieg gegen die Frauen stoppen.

Der Tourismus ist eine große Einnahmequelle für die maledivische Elite und die Minister. Lassen Sie uns diese Woche eine Million Unterschriften an Präsident Waheed sammeln und den Ruf der Inseln gefährden, indem wir schlagkräftige Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten, bis er einschreitet, um sie zu retten und dieses ungeheuerliche Gesetz abzuschaffen. Unterzeichnen Sie und leiten Sie diese E-Mail jetzt weiter, damit wir eine Million erreichen:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/ (http://www.avaaz.org/de/maldives_global/)

Die Malediven sind ein Urlaubsparadies. Doch für Frauen können sie die Hölle sein. Durch eine strenge Auslegung des Scharia-Rechts, werden Frauen und Kinder dort regelmäßig zu Peitschenhieben und Hausarrest verurteilt, wenn sie des außerehelichen Geschlechtsverkehrs oder des Ehebruchs für schuldig befunden werden. Es sind fast immer die Frauen, die bestraft werden, und nicht die Täter. Jede dritte Frau zwischen 15 und 49 Jahren ist körperlich oder sexuell missbraucht worden -- doch kein Einziger Vergewaltiger wurde in den letzten drei Jahren verurteilt.

Wenn wir diesen Kampf gewinnen, können wir Frauen überall helfen. Denn die maledivische Regierung bewirbt sich gerade für eine hochrangige Menschrechtsposition in der UNO - auf einer Plattform für Frauenrechte! Die weltweite Empörung hat Präsident Waheed bereits dazu gezwungen, gegen das Urteil des 15-jährigen Mädchens Einspruch zu erheben. Doch das ist nicht genug. Extremisten in seinem Land werden ihn dazu zwingen, weitere Reformen zu verwerfen, wenn die weltweite Aufmerksamkeit schwindet. Lassen Sie uns den Malediven sagen, dass sie ihren Ruf als romantisches Urlaubsziel aufs Spiel setzen, wenn sie ihre Einstellung zu Frauen und die entsprechenden Gesetze nicht ändern.

Wenn genug von uns die Stimmen erheben, können wir Präsident Waheed und seine Abgeordneten dazu bringen, den Extremisten die Stirn zu bieten. Der Präsident ist aufgrund dieser tragischen Geschichte bereits in der Defensive -- lassen Sie uns diesen Augenblick nutzen, um weitere schreckliche Ungerechtigkeiten gegenüber Mädchen und Frauen zu verhindern. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie weiter:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/ (http://www.avaaz.org/de/maldives_global/)

Avaaz-Mitglieder haben sich oft dafür eingesetzt, den globalen Krieg gegen Frauen zu stoppen. In Afghanistan haben wir zum Schutz eines Mädchens beigetragen, das den Mut gehabt hat, über ihre schreckliche Vergewaltigung zu sprechen; in Honduras haben wir einheimischen Frauen dabei geholfen, gegen ein Gesetz anzukämpfen, unter dem Frauen verhaftet werden könnten, wenn sie die Pille danach nehmen. Setzen wir uns jetzt für die Frauen auf den Malediven ein!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Jeremy, Mary, Nick, Alex, Ricken, Laura, Michelle und das ganze Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN

Vergewaltigtes Mädchen erhält 100 Peitschenhiebe (Focus Online)
http://www.focus.de/panorama/welt/scharia-auf-den-malediven-vergewaltigtes-maedchen-erhaelt-100-peitschenhiebe_aid_929887.html (http://www.focus.de/panorama/welt/scharia-auf-den-malediven-vergewaltigtes-maedchen-erhaelt-100-peitschenhiebe_aid_929887.html)

Malediven: Regierung will Auspeitschung eines 15-jährigen Mädchens verhindern (Amnesty International)
http://www.amnesty.de/2013/3/11/malediven-regierung-will-auspeitschung-eines-15-jaehrigen-maedchens-verhindern (http://www.amnesty.de/2013/3/11/malediven-regierung-will-auspeitschung-eines-15-jaehrigen-maedchens-verhindern)

Vergewaltigungsopfer bestraft, von maledivischer Justiz im Stich gelassen (Minivan news, Malediven) (Englisch)
http://minivannews.com/society/raped-victims-punished-failed-by-law-in-the-maldives-53760 (http://minivannews.com/society/raped-victims-punished-failed-by-law-in-the-maldives-53760)

Laut Justizstatistiken stellen Frauen 90 Prozent der wegen Ehebruchs Verurteilten dar (Minivan news, Malediven) (Englisch)
http://minivannews.com/politics/judicial-statistics-show-90-percent-of-those-convicted-for-fornication-are-female-44605 (http://minivannews.com/politics/judicial-statistics-show-90-percent-of-those-convicted-for-fornication-are-female-44605)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 16:58:34 Do. 04.April 2013
(http://cdn2.spiegel.de/images/image-480289-galleryV9-lgts.jpg)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 21:23:53 Mo. 06.Mai 2013
(http://www.trendhure.com/wp-content/2013/picdump171/54th.jpg)
(http://www.trendhure.com/wp-content/2011/picdump84/66.jpg)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 10:37:09 Mo. 08.Juli 2013
Zitat
An der Seite von Malala: Für ein Recht auf Bildung - Meine Petition für Mädchen

Vor 2 Wochen starben 14 Mädchen - weil sie zur Schule gehen wollten. Fordern Sie JETZT mit mir die UN auf, das selbst gesteckte Ziel, bis 2015 jedem Kind den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, dringend umzusetzen.

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f (https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f)ür-ein-recht-auf-bildung

Vor zwei Wochen, am 15. Juni, wurden vierzehn Mädchen in Pakistan ermordet, weil sie zur Schule gehen wollten. Viele Menschen kennen meine Geschichte, doch jeden Tag kämpfen Kinder für ihre Bildung. Das Grundrecht auf Bildung ist in vielen Ländern in Gefahr.

Wir müssen das jetzt ändern und dazu brauche ich Ihre Hilfe.

Sie können mir sowie Mädchen und Jungen überall auf der Welt helfen. Fordern Sie jetzt mit mir die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf, neue Lehrer, Schulen und Bücher zu finanzieren und das selbst gesteckte Ziel, bis 2015 jedem Kind den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, dringend umzusetzen.

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f (https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f)ür-ein-recht-auf-bildung

Am 12. Juli feiere ich meinen 16. Geburtstag und ich werde an diesem Tag die Petition persönlich dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon überreichen.

Ich bin dem Terrorismus zum Opfer gefallen, nachdem ich mich öffentlich für die Bildung von Mädchen ausgesprochen habe. Diese unschuldigen Mädchen, die in Pakistan getötet wurden, hatten nichts mit Politik am Hut. Sie wollten einfach nur mithilfe von Bildung ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Wenn wir Veränderungen anstoßen wollen, wenn wir Fortschritt und Entwicklung wollen, wenn wir die Bildung von Mädchen wollen, sollten wir uns zusammenschließen. Wir sollten nicht warten. Wir sollten jetzt handeln.

Bitte stehen Sie an meiner Seite und unterstützen Sie mich für ein weltweites Recht auf Bildung.

Vielen Dank,
Malala

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f (https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-f)ür-ein-recht-auf-bildung

Achtung: Falls der Link zur Petition nicht funktioniert, bitte einfach komplett kopieren und in die Adresszeile einfügen, dann sollte es gehen. Irgendwie verhaut es mir jedes Mal automatisch die url (liegt vielleicht am "ü"), sorry! ???
Hoffe das hält euch nicht vom Unterzeichnen ab ;)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 15:46:27 Fr. 12.Juli 2013
Zitat
Ermordet, weil sie zur Schule gehen

Wegen ihrer Bildungskampagne, haben die Taliban die 15-jährige Malala niedergeschossen. Doch sie hat überlebt und seitdem kämpft sie dafür, dass alle Mädchen in Pakistan eine Schulbildung erhalten. Morgen hält sie eine Rede bei der UNO, um Entscheidungsträger darum zu bitten, jedem Kind auf der Welt eine Schulbildung zu ermöglichen -- ein durchaus erreichbares Ziel. Stehen wir ihr zur Seite, indem wir Bildung für alle fordern:

https://secure.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/ (https://secure.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/)

An den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und weltweite Entscheidungsträger:

"Wir stehen Malala zur Seite und bitten Sie dringend darum, schnell zu handeln, um die globale Bildungskrise zu bekämpfen. Alle Regierungen und internationale Organisationen müssen die notwendigen Finanzmittel und Maßnahmen bereitstellen, um den 57 Millionen Kindern, die derzeit nicht zur Schule gehen können, eine Schulbildung zu ermöglichen. Die UNO hat sich das Ziel gesetzt, jedem Kind bis 2015 eine Schulbildung zu ermöglichen und wir haben nicht mehr viel Zeit, um dieses Ziel zu erreichen."




Liebe Freundinnen und Freunde,

die jungen Studentinnen waren auf dem Nachhauseweg von einer Universität in Pakistan, als Terroristen ihren Schulbus bombardierten und 14 von ihnen am lebendigen Leibe verbrannten. Die Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht, wo eine weitere Bombe explodierte, die ihre Freunde und die Krankenpfleger, die zur Hilfe heilten, verletzte.

Manchmal treten aus solch düsteren Momenten die hellsten Lichter hervor. Angesichts dieses Horrors, hat die 15-jährige Malala den Mut gehabt, sich für die Schulbildung von Mädchen in Pakistan einzusetzen. Letztes Jahr wurde sie dafür in den Kopf geschossen, doch sie hat überlebt und mit der Unterstützung von fast einer Million Avaaz-Mitgliedern konnte sie die pakistanische Regierung zu Maßnahmen bewegen, um Mädchen in Pakistan in die Schule zu schicken!

Sie geht sogar noch einen Schritt weiter. Am Freitag hält Malala eine Rede bei der UNO, um ein neues globales Ziel vorzuschlagen: Jedes Kind auf der Welt in die Schule zu schicken. Ihre Forderung ist durchaus erreichbar -- Experten sagen, dass es etwa soviel kosten würde wie zwei Atomkraftwerke! Zeigen wir weltweiten Entscheidungsträgern in den nächsten 24 Stunden, dass Millionen von uns Malala in ihrem Handlungsaufruf unterstützen und dabei, den Schrecken der Taliban in einen riesigen Hoffnungsschimmer zu verwandeln: Bildung für alle zu erreichen.

http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/ (http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/)

Malala wird dem UN-Generalsekretär am Freitag unsere Stimmen übergeben und gemeinsam mit zahlreichen Jugendvertretern aus aller Welt den UN-Sicherheitsrat auffordern, in einer Resolution die globale Bildungskrise anzuerkennen und darin konkrete Schritte aufzulisten, um eine Schulbildung für alle zu ermöglichen. Dann helfen wir ihnen, die Botschaft an Hauptstädte auf der ganzen Welt weiterzuleiten, bis die Regierungen die nötigen Schecks ausstellen und die politischen Maßnahmen ergreifen.

Hier sind die Grundzüge des Plans:

- Gleichberechtigung für Mädchen und marginalisierte Jugendliche zu garantieren, denen der Zugang zu Bildung besonders schwer gemacht wird
- konsequente Schulungen für Lehrer ermöglichen
- Die Finanzmittel für Schulbildung ausweiten, durch höhere Beiträge von Geberländern, und alle Länder dazu zu bringen, ihre Ausgaben gezielter darauf auszurichten, Lücken zu schließen und sicherzustellen, dass jedes Kind mindestens 9 Jahre Schulbildung erhält.

Jedem Kind eine Schulbildung zu ermöglichen klingt vielleicht utopisch. Doch es ist absolut machbar -- mit einer leichten Erhöhung der internationalen Finanzmittel um 26 Milliarden Dollar. Dies wird sich in der Zukunft positiv auf den Frieden und den Wohlstand auf der Welt auswirken. Nutzen wir diesen Moment und diesen Impuls, um es möglich zu machen:

http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/ (http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/)

Als Malala niedergeschossen wurde, ist unsere Gemeinschaft zur Hilfe geeilt und hat dazu beigetragen, eine effektive Strategie zu entwickeln, um ihr Anliegen zu fördern. Wir haben eng mit dem UNO-Sondergesandten für Bildung, Gordon Brown, zusammengearbeitet, um die pakistanische Regierung dazu zu drängen, ein Stipendienprogramm anzukündigen, um alle Kinder in die Schule zu schicken. Lassen Sie uns das noch einmal machen und sorgen wir dafür, dass Malalas Zauber auf der ganzen Welt seine Wirkung zeigt.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Mia, Diego, Ricken, Alex, Anne, Dalia, Pascal, Wen-Hua und das ganze Avaaz-Team

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema -- ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ (http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/)


WEITERE INFORMATIONEN

Viele Studentinnen bei Anschlag auf Bus getötet (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/attentate-in-pakistan-viele-studentinnen-bei-anschlag-auf-bus-getoetet-1.1697304 (http://www.sueddeutsche.de/politik/attentate-in-pakistan-viele-studentinnen-bei-anschlag-auf-bus-getoetet-1.1697304)

Malala Yousafzai: Taliban-Opfer spricht vor Vereinten Nationen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/malala-yousafzai-soll-vor-uno-sprechen-a-895372.html (http://www.spiegel.de/politik/ausland/malala-yousafzai-soll-vor-uno-sprechen-a-895372.html)

Taliban-Opfer Malala darf vor den UN sprechen (Die Welt)
http://www.welt.de/politik/ausland/article115422034/Taliban-Opfer-Malala-darf-vor-den-UN-sprechen.html (http://www.welt.de/politik/ausland/article115422034/Taliban-Opfer-Malala-darf-vor-den-UN-sprechen.html)

Einschnitte bei Hilfsmitteln gefährden Schulbildung für Millionen von Kindern (Huffington Post) (Englisch)
http://www.huffingtonpost.co.uk/pauline-rose/education-aid-reductions-jeopardise-schooling_b_3413691.html (http://www.huffingtonpost.co.uk/pauline-rose/education-aid-reductions-jeopardise-schooling_b_3413691.html)

Einschitte bei Hilfsmitteln für Primärschulbildung gefährden das Milleniumsziel für Bildung (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/global-development/2013/jun/11/drop-aid-primary-schools-mdg-risk (http://www.guardian.co.uk/global-development/2013/jun/11/drop-aid-primary-schools-mdg-risk)

Bildung für Alle - Globaler Monitoring-Bericht (UNESCO) (Englisch)
http://www.unesco.org/new/en/education/themes/leading-the-international-agenda/efareport/ (http://www.unesco.org/new/en/education/themes/leading-the-international-agenda/efareport/)

Die Jugend-Resolution: Die Bildung, die wir wollen (Englisch)
http://www.worldwewant2015.org/node/352851 (http://www.worldwewant2015.org/node/352851)

Gordon Brown: Malala kämpft weiterhin für Mädchenbildung in Pakistan (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/17/gordon-brown-malala-s-fight-for-girls-education-in-pakistan-continues.html (http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/17/gordon-brown-malala-s-fight-for-girls-education-in-pakistan-continues.html)


Zitat
Verfolgen Sie meine Rede vor der UN

Aus meinem tiefsten Inneren: Danke! Danke, dass Sie mein Herzensanliegen unterstützen.

350.000 Menschen haben meine Petition bereits auf Change.org unterstützt und überall auf der Welt sprechen sich Menschen für unser Ziel aus: kein Kind mehr ohne Bildung. Vielen herzlichen Dank! Es ist mir eine Ehre, den Vereinten Nationen heute Ihre Unterschrift zu übergeben.

In wenigen Stunden werde ich die Petition gemeinsam mit dem ehemaligen britischen Premierminister und jetzigen UN-Sonderbeauftragten für Bildung, Gordon Brown, übergeben.

Ich werde dem Generalsekretär Ban-Ki Moon sagen, wie wichtig Bildung für Mädchen und Jungen weltweit ist. Wie Kinder jeden einzelnen Tag für ihr Recht auf Bildung kämpfen. Wir müssen ihnen helfen.

Sie können meine Rede live ab 15:30 Uhr auf http://www.aworldatschool.org/page/s/updates (http://www.aworldatschool.org/page/s/updates) verfolgen.

Sie können zudem helfen, unsere Kampagne weiter zu verbreiten.

Klicken Sie hier, um jetzt einen Tweet an die UN zu senden:
https://twitter.com/intent/tweet?original_referer=https://twitter.com/about/resources/buttons&source=tweetbutton&text=Heute%20ist%20%23MalalaDay.%20Ich%20unterst%C3%BCtze%20Malala%20%26%20@aworldatschool:%20%E2%80%9EF%C3%BCr%20ein%20Recht%20auf%20Bildung.%22%20@UN%20bitte%20h%C3%B6ren%20Sie%20auf%20Malala%20%26%20handeln%20Sie (https://twitter.com/intent/tweet?original_referer=https://twitter.com/about/resources/buttons&source=tweetbutton&text=Heute%20ist%20%23MalalaDay.%20Ich%20unterst%C3%BCtze%20Malala%20%26%20@aworldatschool:%20%E2%80%9EF%C3%BCr%20ein%20Recht%20auf%20Bildung.%22%20@UN%20bitte%20h%C3%B6ren%20Sie%20auf%20Malala%20%26%20handeln%20Sie)!

Ihr Engagement wird helfen, die Welt zu verändern.

Vielen Dank,

Malala
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 14:56:37 Do. 22.August 2013
Zitat
Stoppt den frauenfeindlichen Knebelplan

In Afghanistan wollen reaktionäre Gesetzgeber Familienmitglieder gesetzlich davon abhalten, als Zeugen auszusagen. Dadurch könnte die häusliche Misshandlung von Frauen und Mädchen noch weiter voranschreiten. Doch einige mutige Politiker wehren sich dagegen und sagen, dass unser Einsatz entscheidend sein könnte! Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Petition, um afghanische Frauen zu unterstützen.

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/)

Im Alter von 12 Jahren wurde Sahar Gul verkauft und zwangsverheiratet. Fortan lebte sie in einem Haus des Schreckens. Weil sie die Prostitution verweigerte, fesselte die Familie ihres Mannes sie im Keller, schlug sie mit glühenden Eisenstangen, ließ sie fast verhungern und riss ihr die Fingernägel aus.

Die Haftstrafe ihrer Peiniger wurde auf ein bloßes Jahr reduziert und nun sind sie wieder auf freiem Fuß! Doch es kommt noch schlimmer: Das Unterhaus des afghanischen Parlaments hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das es Familienmitgliedern von Peinigern verbieten würde, vor Gericht auszusagen. Das würde unzählige Kinder und Frauen daran hindern, Gerechtigkeit zu erfahren.

Wir haben nur wenige Tage, um diesen Angriff auf Frauenrechte zu stoppen. Das Oberhaus hat in der Vergangenheit frauenfeindliche Gesetze abgewehrt und hochrangige Beamte sagen, dass die Avaaz-Gemeinschaft helfen könnte, das Gesetz noch vor der Abstimmung zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt die dringende Petition -- wenn wir 1 Million Unterschriften erreichen, starten wir vor Ort eine riesige Medien-Kampagne, mit der wir entscheidende Senatoren solange ins Visier nehmen, bis der Vorschlag verworfen wird:

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/)

Im Kindesalter wurde Sahar Gul von ihrem Bruder für 5.000 US-Dollar an eine Familie verkauft, die sie fürchterlich misshandelt hat. Bei ihrer Rettung war sie von der Folter so geschwächt, dass sie nur in einer Schubkarre aus ihrem Kellerloch herauskam. Letztes Jahr erhielten ihre Peiniger 10-jährige Haftstrafen, doch nun sind sie freigesprochen worden.

Frauenrechtsgruppen in Afghanistan sind über den Angriff auf die Rechte von Frauen bestürzt und haben Sahar Guls Fall aktiv unterstützt. Sie wollen dafür sorgen, dass es Verwandten nicht verboten wird, gegen die Peiniger der Opfer auszusagen. Wenn wir uns jetzt diesen mutigen Frauen anschließen, können wir den afghanischen Politikern zeigen, dass die ganze Welt den Afghaninnen zur Seite steht.

Sahar Gul geht nun zur Schule und baut ihr Leben wieder auf -- ihr Traum ist es, irgendwann die Leitung einer Frauenrechtsorganisation zu übernehmen. Mit ihrem Mut und ihrer Stärke verkörpert sie die Hoffnung, dass Frauen und Mädchen in Afghanistan, und überall auf der Welt, eine bessere Zukunft haben können. Helfen wir ihr dabei, ihre Träume zu erfüllen, indem wir afghanische Politiker dazu bringen, Frauen zu beschützen, anstatt sie zu bestrafen.

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/ (https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/)

Aktivisten für die Rechte afghanischer Frauen und mutige Missbrauchsopfer haben sich immer wieder für Menschenrechte stark gemacht. Und über die Jahre hinweg haben Avaaz-Mitglieder ihnen konsequent zur Seite gestanden. Lassen Sie uns das erneut tun.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Luis, Alaphia, Alex, Ricken, Bissan, Mais und das ganze Avaaz-Team


PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Es geht ganz einfach - klicken Sie hier, um ihre eigene Petition zu irgendeinem Thema zu starten. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ (http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/)


WEITERE INFORMATIONEN

Peiniger der 15-jährigen Sahar sollen freikommen (Die Welt)
http://www.welt.de/politik/ausland/article118019060/Peiniger-der-15-jaehrigen-Sahar-sollen-freikommen.html (http://www.welt.de/politik/ausland/article118019060/Peiniger-der-15-jaehrigen-Sahar-sollen-freikommen.html)

Mehr Gewalt gegen afghanische Frauen: 15-Jährige schwer gefoltert (N-TV)
http://www.n-tv.de/politik/15-Jaehrige-schwer-gefoltert-article5112251.html (http://www.n-tv.de/politik/15-Jaehrige-schwer-gefoltert-article5112251.html)

Situation von Frauen in Afghanistan: Wegen Unmoral in den Knast (Taz)
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!116580/

Afghanistan: Frauenrechte in Gefahr (Arte)
http://videos.arte.tv/de/videos/afghanistan-frauenrechte-in-gefahr--7560238.html (http://videos.arte.tv/de/videos/afghanistan-frauenrechte-in-gefahr--7560238.html)

Karzai: Bei Frauenrechten versagt? (Open Democracy, Englisch)
http://www.opendemocracy.net/5050/massouda-jalal/karzai-legacy-of-failure-on-afghan-womens-rights (http://www.opendemocracy.net/5050/massouda-jalal/karzai-legacy-of-failure-on-afghan-womens-rights)

Freiheit für drei Peiniger Sahar Guls (Guardian, Englisch)
http://www.guardian.co.uk/world/2013/jul/11/afghan-judges-free-sahar-guls-torturers (http://www.guardian.co.uk/world/2013/jul/11/afghan-judges-free-sahar-guls-torturers)

Afghanistan: Zunehmende Rückschritte für Frauen (Human Rights Watch, Englisch)
http://www.hrw.org/news/2013/07/16/afghanistan-escalating-setbacks-women (http://www.hrw.org/news/2013/07/16/afghanistan-escalating-setbacks-women)

Neue Hürden für Frauenrechte in Afghanistan (Global Post, Englisch)
http://www.globalpost.com/dispatches/globalpost-blogs/rights/womens-rights-face-new-obstacles-afghanistan (http://www.globalpost.com/dispatches/globalpost-blogs/rights/womens-rights-face-new-obstacles-afghanistan)

(http://31.media.tumblr.com/af7fe5eda156642ab18ffb944f2eda05/tumblr_mioi2yi5OP1qm73cno1_1280.jpg)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 03:12:17 Sa. 02.November 2013
Zitat
Die womöglich schlechteste Strafe für Vergewaltiger?

Die 16jährige Liz wurde von einer Gruppe Männer so brutal vergewaltigt, dass sie nun im Rollstuhl sitzt. Doch es kommt noch schlimmer -- anstatt die Peiniger festzunehmen, ließ die Polizei sie lediglich den Rasen vor der Wache mähen und ließ sie dann frei! Der Vorfall hat in Kenya Bestürzung hervorgerufen. Frauenrechtsgruppen bitten uns nun, mit einem globalen Aufschrei Gerechtigkeit zu fordern. Sorgen wir dafür, dass nicht noch mehr Kinder das Leid von Liz ertragen müssen. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion:

http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/ (http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/)


Liebe Freundinnen und Freunde,

die 16jährige Liz war gerade auf dem Nachhauseweg von der Beerdigung ihres Großvaters, als sie von sechs Männern überfallen und abwechselnd vergewaltigt wurde. Dann warfen sie ihren bewusstlosen Körper in eine 6 Meter tiefe Latrinengrube. Die Strafe für die Täter? Die Polizei forderte sie auf, vor der Wache Rasen zu mähen und ließ sie dann frei!

Die Geschichte von Liz hat in Kenia für Bestürzung gesorgt. Politiker und Polizei stehen nun unter Handlungsdruck. Doch Frauenrechtsgruppen in Kenia sagen, dass sich nichts ändern wird, wenn nicht weltweite Aufmerksamkeit auf die Regierung gelenkt wird. Sie bitten uns dringend um Hilfe, damit Liz Gerechtigkeit erfährt -- und ihr Fall einen Wendepunkt in der kenianischen Vergewaltigungs-Epidemie hervorruft.

Bislang ist niemand zur Rechenschaft gezogen worden -- weder die Vergewaltiger, noch die Polizei. Doch heute ändern wir das. Setzen wir uns gemeinsam für Liz ein, bevor ihre Peiniger und die Polizei sich davonmachen. Klicken Sie unten, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und weitere Mädchen vor solchen Gewaltakten zu schützen:


http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/ (http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/)

Laut der Mutter des Mädchens sind die Vergewaltiger nach ihrer Freilassung zu Liz nach Hause gekommen, um sie zu verspotten. Sie verhielten sich, als stünden sie über dem Gesetz -- und hatten guten Grund zu der Annahme. Aufgrund lächerlicher bürokratischer Auflagen hat die Polizei den Fall von Liz als 'Angriff' eingetragen und die Mutter gebeten, sie zu 'säubern'. Dadurch sind wichtige forensische Beweise zerstört worden. Während Liz nun im Rollstuhl sitzt, sind ihre Peiniger auf freiem Fuß.

Der Fall von Liz ist nur die Spitze des Eisbergs. In Kenia sind zwei Drittel aller Schülerinnen und die Hälfte aller Schüler sexuell missbraucht worden. Dieses Jahr hat ein historisches Urteil eines kenianischen Gerichtshofes entschieden, dass die Polizei ihrer Arbeit unzulänglich nachkommt und sie aufgefordert, Kenias strenge Gesetze gegen Vergewaltigung zu vollstrecken. Vergewaltigungen sind überall illegal, doch zu oft werden die Gesetze von den Männern, die unsere Töchter beschützen sollten, einfach nicht durchgesetzt. Der Fall von Liz bietet Anlass, das zu ändern.

Die Polizei behauptet, nicht ausreichend Geld oder Schulungen zu haben, um die Gesetze zu vollstrecken. Doch es bedarf nicht viel Schulung, um zu wissen, dass Rasenmähen keine Strafe für Vergewaltigung ist. Wenn wir dazu beitragen können, dass die Peiniger und die Polizei zur Rechenschaft gezogen werden, können wir einen Präzedenzfall schaffen, der die Polizei dazu zwingt, Vergewaltigungen wie ernsthafte Verbrechen und nicht wie Ordnungswidrigkeiten zu behandeln. Unterzeichnen Sie jetzt, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und dazu beizutragen, Gewalt an Mädchen zu beenden.


http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/ (http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/)

Avaaz-Mitglieder haben sich auf der ganzen Welt gegen Vergewaltigung eingesetzt -- erst kürzlich haben wir Indiens Regierung dazu gebracht, eine milliardenschwere landesweite Aufklärungskampagne zu dem Thema zuzusagen. Auch wenn wir nicht rückgängig machen können, was Liz passiert ist, können wir zumindest dafür sorgen, dass es nicht wieder geschieht. Machen wir uns an die Arbeit.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

David, Anne, Sam, Bissan, Oli, Ricken, Emily und das ganze Avaaz-Team

PS: Liz ist ein Pseudonym, das ihr von der Zeitung, die ihre Geschichte bekannt gemacht hat, gegeben und seither weitgehend benutzt wurde. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Liz.



WEITERE INFORMATIONEN:

Vergewaltiger des Mädchens aus Busia auf freiem Fuß (The Daily Nation, Englisch)
http://www.nation.co.ke/lifestyle/DN2/When-rapists-go-scot-free/-/957860/2022572/-/skd9s8z/-/index.html (http://www.nation.co.ke/lifestyle/DN2/When-rapists-go-scot-free/-/957860/2022572/-/skd9s8z/-/index.html)

Justizirrtum bei brutaler Vergewaltigung rückt Kenias Polizei ins Rampenlicht (Sabahi Online, Englisch)
http://sabahionline.com/en_GB/articles/hoa/articles/features/2013/10/18/feature-02 (http://sabahionline.com/en_GB/articles/hoa/articles/features/2013/10/18/feature-02)

Polizei beendet Untersuchung zu Vergewaltigung (The Daily Nation, Englisch)
http://www.nation.co.ke/news/Police-wrap-up-probe-into-girls-gang-rape/-/1056/2035702/-/format/xhtml/-/4rdyo/-/index.html (http://www.nation.co.ke/news/Police-wrap-up-probe-into-girls-gang-rape/-/1056/2035702/-/format/xhtml/-/4rdyo/-/index.html) 

Nach wichtiger Entscheidung zu Vergewaltigungen richten sich alle Augen auf Kenias Polizei (Globe and Mail, Englisch)
http://www.theglobeandmail.com/commentary/after-kenyas-landmark-rape-decision-all-eyes-fall-on-the-police/article13545136/ (http://www.theglobeandmail.com/commentary/after-kenyas-landmark-rape-decision-all-eyes-fall-on-the-police/article13545136/)

Kenianische Vergewaltigungsopfer fordern Kompensierung (IWPR, Englisch)
http://iwpr.net/report-news/kenyan-rape-victims-seek-compensation (http://iwpr.net/report-news/kenyan-rape-victims-seek-compensation)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 14:38:10 Mo. 13.Januar 2014
Zitat
Sie musste ihren Vergewaltiger heiraten -- wenige Tage bis zur großen Abstimmung!

Die 16-jährige Amina Filali wurde vergewaltigt, geschlagen und gezwungen, ihren Peiniger zu heiraten. Sie brachte sich um, weil Vergewaltiger unter Marokkos Strafrecht ihre minderjährigen Opfer heiraten dürfen. Nach jahrelangen Reformaufrufen könnte in wenigen Tagen über das brutale Gesetz abgestimmt werden! Ehren wir Amina, indem wir dafür sorgen, dass solche Tragödien sich nicht wiederholen.

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/ (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/)

Die 16-jährige Amina Filali wurde vergewaltigt, geschlagen und gezwungen, ihren Peiniger zu heiraten. Dann brachte sie sich um — der einzige Weg, sich den Fängen ihres Vergewaltigers und des marokkanischen Rechts zu entziehen. Zusammen mit marokkanischen Aktivisten setzen wir uns seit Jahren gegen diese Gesetzesvorschrift ein und nun ist der Sieg zum Greifen nah. Noch diese Woche könnte eine Abstimmung endlich dafür sorgen.
 
Durch Artikel 475 des marokkanischen Strafrechts können Vergewaltiger Anklagen und lange Haftstrafen vermeiden, indem sie ihr Opfer heiraten, sofern es minderjährig ist. Für die Opfer ist dies ein Alptraum und für Amina wurde er wahr. Hunderttausende von uns haben Druck auf das Parlament ausgeübt und nun ist eine Abstimmung zur Aufhebung der Heirats-Vorschrift in Sicht. Insider sagen, dass sie mit Sicherheit gekippt werden würde, sollte die Abstimmung stattfinden. Mit einem letzten Anstoß können wir genau dafür sorgen.

Zur Zeit berichten die Medien kaum über das Thema und die Politiker werden nicht zur Vernunft gedrängt. Wenn wir 1 Million Stimmen erreichen, schalten wir Anzeigen in den Zeitungen, die die Abgeordneten lesen. Dann versammeln wir uns gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten und einem Meer pinker Luftballons um das Parlament, als Symbol für die massive globale Resonanz. Erweisen wir Amina diese Ehre und sorgen dafür, dass solche Tragödien sich nicht wiederholen. Klicken Sie unten, um mitzumachen:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/ (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/)

Nachdem Amina brutal vergewaltigt wurde, hat ihre Familie den Behörden in ihrem Heimatort Larache den Fall gemeldet. Doch anstatt den Vergewaltiger zu verklagen, hat das Gericht ihm angeboten, sein Opfer zu heiraten — und Aminas Familie hat zugestimmt. Nach ihrem Selbstmord haben Avaaz-Mitglieder den trauernden Eltern zur Seite gestanden, gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten fast 800.000 Reformaufrufe überreicht und für internationale Schlagzeilen gesorgt. Die Regierung versprach Veränderungen, doch nichts geschah — bis jetzt.

Artikel 475 ist nicht das einzige Hindernis für Frauenrechte in Marokko. Doch er ist zu einem starken Symbol für die Problemlage geworden. Die Regierung verspricht schon seit 2006, umfassende Gesetze gegen Gewalt an Frauen zu verabschieden und Artikel 475 zu kippen. Doch es tat sich nichts und unterdessen wurden die Leben weiterer Mädchen zerstört.
 
Endlich wendet sich die Sache zum Guten — der Justizausschuss hat den problematischsten Teil des Artikels gestrichen und den Gesetzesentwurf zur Abstimmung ans Unterhaus weitergeleitet. Wenn das Thema behandelt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass in Marokko ein neues Gesetz in Kraft tritt und Amina endlich eine Form der Gerechtigkeit erfährt. Diese Abstimmung ist der erste, wichtige Schritt hin zu echten Reformen, für die Frauenrechtsgruppen in Marokko schon so lange kämpfen. Besiegeln wir den Deal zum Artikel 475, um zu fordern, dass Gesetze die Rechte von Frauen nicht untergraben, sondern beschützen:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/ (http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/)

Sei es in Afghanistan, Indien, Japan oder Kenia — zusammen mit Menschen aus aller Welt kämpfen Avaaz-Mitglieder mit vereinten Kräften für Frauenrechte. Setzen wir uns heute gemeinsam für Amina Filali ein und dafür, dass aus ihrer Geschichte ein Hoffnungsschimmer entspringt.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Dalia, Antonia, Emma, Marie, Rewan, Alex, Ricken und das ganze Avaaz-Team

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet! Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema. Ob regional, national oder global:
http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ (http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/)


Weitere Informationen:

Protest gegen Zwangsehe in Marokko (Taz)
http://www.taz.de/ (http://www.taz.de/)!90064/

Der Selbstmord von Amina Filali erschüttert Marokko (Zeit.de)
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-04/marokko-zwangsehe-amina (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-04/marokko-zwangsehe-amina)

Marokkanerin begeht nach Zwangsheirat Selbstmord (Focus)
http://www.focus.de/panorama/welt/eheschliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-begeht-nach-zwangshe... (http://www.focus.de/panorama/welt/eheschliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-begeht-nach-zwangshe...)

Marokko könnte Vergewaltigungsabschnitt im Strafgesetzbuch aufheben (Al Jazeera) (Englisch)
http://america.aljazeera.com/articles/2014/1/8/morocco-set-to-repealcontroversialrapelaw.html (http://america.aljazeera.com/articles/2014/1/8/morocco-set-to-repealcontroversialrapelaw.html)

Selbstmord eines Teenagers: Abgeordnete zu Gesetzesänderungen aufgefordert (Bloomberg) (Englisch)
http://www.bloomberg.com/news/2014-01-09/morocco-mps-ask-to-end-rapist-marriage-law-after-teen-suici... (http://www.bloomberg.com/news/2014-01-09/morocco-mps-ask-to-end-rapist-marriage-law-after-teen-suici...)

Marokko protestiert gegen Vergewaltigungs-Gesetz (BBC) (Englisch)
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-17416426 (http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-17416426)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 16:36:22 Mi. 22.Januar 2014
Zitat
Indien: Sexuelle Gewalt in Bussen

Erst kürzlich soll es laut Medienberichten in Indien wieder zu Vergewaltigungen gekommen sein. Die TAZ berichtet: „Innerhalb weniger Tage sind in Indien nach Polizeiangaben eine Deutsche und eine Dänin vergewaltigt worden." Die Angst vor diesem Schicksal begleitet indische Frauen jeden Tag, z.B. beim Busfahren. Jetzt kämpft eine junge Inderin aus Bangalore dafür, öffentliche Busse sicherer zu machen -- dafür benötigt sie Unterstützung aus aller Welt!
Mehr Infos:
https://www.change.org/de/Petitionen/verkehrsbetriebe-bangalore-indien-sch%C3%BCtzt-frauen-in-euren-bussen-vor-sexuellen-%C3%BCbergriffen (https://www.change.org/de/Petitionen/verkehrsbetriebe-bangalore-indien-sch%C3%BCtzt-frauen-in-euren-bussen-vor-sexuellen-%C3%BCbergriffen)


Jeden Tag, den ich in einen Bus der Verkehrsbetriebe von Bangalore (BMTC), Indien einsteige, gehe ich als Frau ein Risiko ein. Mein Name ist Amala Dasarathi. Ich habe diese Petition gestartet, um jeder Frau, die jemals sexuell belästigt wurde, eine Stimme zu verleihen.

Zwei von drei Frauen, die mit einen BMTC-Bus fahren, sind regelmäßig der Gewalt von Mitpassagieren, dem Schaffner oder Fahrer konfrontiert. In einer Umfrage aus dem Jahr 2012, die unter 2.647 Frauen in Bangalore durchgeführt wurde, wurden 1.803 Fälle von Belästigung in Bussen gemeldet. 69% der Frauen berichteten von sexueller Belästigung in Bussen in Form von:

+ vulgärer Sprache und Anmache
+ demonstratives Starren auf Körperteile
+ körperliche Angriffe und Belästigungen wie Grapschen
+ Verfolgen und Stalking nach dem Aussteigen
+ Exhibitionismus
+ und Fotografieren oder Videoaufnahmen ohne Zustimmung.

So alarmierend wie die Zahlen sind, sie erzählen nicht die ganze Wahrheit. Noch schlimmer ist das Schweigen der meisten Frauen. Das Gefühl der Ohnmacht, aus Angst for Repressalien oder Mobbing, sich laut gegen diese Übergriffe zu wehren. Wir müssen mit dem Bus fahren, um zur Arbeit zu kommen; es gibt keine Alternative.

Mit dieser Petition fordere ich die Bangalorer Verkehrsbetriebe und ihren Chef auf, in allen Bussen gut sichtbar eine Notrufnummer für Frauen einzurichten. Das Einrichten eines Hilfstelefons und die gute Sichtbarkeit im Bus, kann ein erster Schritt sein, auf das Thema aufmerksam zu machen und gibt Frauen die Möglichkeit, sich zu wehren.

Wir bitten die Verantwortlichen, die Sicherheit der Frauen von Bangalore ernst zu nehmen und mit uns über weitere Schritte zu beraten, um die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Leben zu garantieren.

Jetzt Amala unterstützen:
https://www.change.org/de/Petitionen/verkehrsbetriebe-bangalore-indien-sch%C3%BCtzt-frauen-in-euren-bussen-vor-sexuellen-%C3%BCbergriffen (https://www.change.org/de/Petitionen/verkehrsbetriebe-bangalore-indien-sch%C3%BCtzt-frauen-in-euren-bussen-vor-sexuellen-%C3%BCbergriffen)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 18:55:45 Mi. 29.Januar 2014
Zitat
Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,
es gibt eine dringende Petition auf der Bürgerpetitionen-Seite von Avaaz, und wir dachten, Sie möchten sich vielleicht dafür engagieren:

Dubai: Vergewaltigte Österreicherin befreien!

http://www.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/)

Es klingt wie der Alptraum einer jeden Frau: Der mutmaßliche Vergewaltiger habe seine Autotüren verriegelt und die 29-jährige Österreicherin in einer Tiefgarage in Dubai vergewaltigt. Und was dann geschah ist schlichtweg unvorstellbar.

Die junge Wienerin suchte Zuflucht bei der Polizei. Doch anstatt dass ihr geholfen wurde, droht ihr jetzt wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ein Jahr Gefängnis — es sei denn, sie heiratet ihren Vergewaltiger. Es ist zum Verzweifeln, doch gemeinsam können wir ihr helfen: Vor einem halben Jahr erlitt eine Norwegerin in Dubai ein ähnliches Schicksal und kam frei nachdem sich der norwegische Außenminister persönlich dafür einsetzte — und wir können jetzt Österreichs Außenminister Kurz dazu bringen, das Gleiche zu tun!

Wir müssen so viele Menschen wie möglich erreichen, bevor die Medien das Interesse verlieren und die Frau verurteilt wird. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten sie diese E-Mail weiter, damit die junge Österreicherin zurück nach Wien fliegen darf!

http://www.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/ (http://www.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/)

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Christoph, Anne, Lisa, Antonia, Julien, Alice, Alex und das gesamte Avaaz-Team
Langsam fehlen mir echt die Worte... in welcher Zeit leben wir eigentlich?

Zitat
Krisenteam entsandt, um vergewaltigte Österreicherin zu retten

Große Neuigkeiten!! Soeben haben wir erfahren, dass die Regierung ein Krisenteam nach Dubai gesendet hat. Unsere Petition mit 180.000 Unterschriften sorgt in Österreich für Schlagzeilen — nutzen wir die Aufmerksamkeit der Politiker und der Presse, um den Druck zu erhöhen: Klicken Sie hier, um den Alptraum der jungen Frau zu beenden:
https://secure.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/ (https://secure.avaaz.org/de/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 20:33:39 Fr. 07.Februar 2014
Zitat
Juhuu - Sie ist frei !!!

Hi,

hier schreibt Christoph von Avaaz. Meine Beine zittern noch immer, wenn ich daran denke was wir gerade gemeinsam erreicht haben: Die österreichische Frau, die in Dubai vergewaltigt wurde und von den Behörden daraufhin mit einer einjährigen Haftstrafe wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” bedroht wurde, ist FREI !!! Das war nur möglich, weil 270.000 Menschen aus aller Welt - gemeinsam mit Ihnen - unsere Petition unterzeichnet und für soviel Medienrummel gesorgt haben, dass der österreichische Außenminister seine Top-Diplomatin nach Dubai gesendet hat, um die Freilassung auszuhandeln. Wir haben’s wirklich geschafft !

Anfänglich hat uns die österreichsche Regierung gebeten, es sie auf ihre Weise aushandeln zu lassen. Doch diese wusste schon seit fast 2 Monaten von dem Fall -- und unsere massive Kampagne hat das Blatt in nur 2 Tagen zum Guten gewendet! Überall in den Nachrichten war von unserer Petition die Rede - sei es im österreichischen ORF, dem Spiegel in Deutschland, Le Monde in Frankreich, der Washington Post oder gar in Shanghai. Von allen Seiten wurde dem neuen, gerade einmal 27 jährigen Außenminister deutlich gemacht, dass dies seine erste Bewährungsprobe im Amt war. Um öffentlich zu zeigen, dass er den Stimmen Gehör schenkt, hat der die junge Frau sogar persönlich vom Flughafen abgeholt.

Es fühlt sich großartig an, doch wir können jetzt nicht aufhören. Auf keinen Fall. Wir haben eine unschuldige Frau vor einer Haftstrafe bewahrt, doch unter Dubais Gesetzen können Opfer von Sexualverbrechen nach wie vor beschuldigt werden und in vielen Teilen der Welt sind Frauen von solch unerhörten Gesetzen bedroht. Um daran etwas zu ändern, arbeitet Avaaz weltweit, um den Krieg gegen Frauen zu beenden: Sei es, dass wir es mit sexistischen Politikern aufnehmen oder landesweite Aufklärungskampagnen zu Frauenrechten durchführen. Wir haben bereits die öffentliche Auspeitschung eines 15-jährigen Vergewaltigungsopfers auf den Malediven verhindert und indische Politiker aus Dehli davon überzeugt ein Manifest für Frauenrechte zu unterzeichnen. Aber um langfristig wirklich etwas zu verändern - durch Kampagnen, Werbeanzeigen, Umfragen und Straßenproteste - brauchen wir die notwendige finanzielle Unterstützung.

Unsere Kampagne für die junge Österreicherin hat gezeigt, dass die Welt in nur 3 Tagen zum Besseren verändert werden kann.

Und so ist das passiert:

- Freitag vor einer Woche hat Renata, ein Avaaz-Mitglied aus Wien - uns eine E-Mail über diesen schrecklichen Fall geschickt. Wir haben mit ihr zusammengearbeitet, um eine Bürgerpetition zu erstellen und haben diese an ein paar unserer Mitglieder geschickt - und Sie haben die Petition wie verrückt unterzeichnet und geteilt.
- Wir haben das österreichische Außenministerium angerufen und über eine Stunde lang mit Ihnen besprochen, was sie tun und warum der öffentliche Druck sie dazu ermutigen könnte, mehr zu tun. Wir haben auch auch mit Menschenrechtsexperten gesprochen, darunter mit Leuten, die vergangenen Sommer eine Avaaz -Kampagne gestartet haben und eine norwegische Frau aus Dubai gerettet haben - sie haben uns gesagt, dass wir die Österreicherin nur frei bekommen, wenn wir an die Öffentlichkeit gehen.
- Gleich nach den Start ist die Petition abgehoben, mit über 150.000 Unterzeichnern an einem einzigen Tag. Unterstützer haben den österreichische Außenminister auf Facebook und Twitter bombadiert.
- Am nächsten Tag war unsere Petition war überall in den Nachrichten. https://secure.avaaz.org/en/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/ (https://secure.avaaz.org/en/petition/Sebastian_Kurz_Aussenminister_Oesterreich_Dubai_Vergewaltigte_Oesterreicherin_freilassen/)
- Und wenn ich überall sage, dann meine ich überall: Fernsehen, Radio, Online - Nachrichten, auf den Titelseiten der großen Tageszeitungen usw. ( u. a. Spiegel Online, ORF, Stern, FAZ, Kurier...) und sogar weltweit (von Washington Post bis LeMonde und Shanghai Daily)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmassliche-vergewaltigung-oesterreicherin-darf-aus-dubai-ausreisen-a-950302.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmassliche-vergewaltigung-oesterreicherin-darf-aus-dubai-ausreisen-a-950302.html)
http://orf.at/stories/2216064/ (http://orf.at/stories/2216064/)
http://www.stern.de/panorama/dubai-unter-druck-250000-fordern-freilassung-vergewaltigter-wienerin-2086739.html (http://www.stern.de/panorama/dubai-unter-druck-250000-fordern-freilassung-vergewaltigter-wienerin-2086739.html)
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/vergewaltigungsopfer-in-dubai-hunderttausende-fordern-freilassung-von-oesterreicherin-12776909.html (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/vergewaltigungsopfer-in-dubai-hunderttausende-fordern-freilassung-von-oesterreicherin-12776909.html)
http://kurier.at/chronik/oesterreich/vergewaltigung-in-dubai-minister-kurz-schickt-krisenteam/48.689.827 (http://kurier.at/chronik/oesterreich/vergewaltigung-in-dubai-minister-kurz-schickt-krisenteam/48.689.827)
http://www.washingtonpost.com/world/middle_east/dubai-allows-alleged-austrian-rape-victim-to-leave/2014/01/31/b1f34954-8a93-11e3-a760-a86415d0944d_story.html (http://www.washingtonpost.com/world/middle_east/dubai-allows-alleged-austrian-rape-victim-to-leave/2014/01/31/b1f34954-8a93-11e3-a760-a86415d0944d_story.html)
http://www.lemonde.fr/europe/article/2014/01/30/violee-a-dubai-une-autrichienne-risque-la-prison_4357492_3214.html (http://www.lemonde.fr/europe/article/2014/01/30/violee-a-dubai-une-autrichienne-risque-la-prison_4357492_3214.html)
http://www.shanghaidaily.com/article/article_xinhua.aspx?id=197262 (http://www.shanghaidaily.com/article/article_xinhua.aspx?id=197262)
- Während ständig Journalisten im Außenministerium angerufen haben, kündigte dieses an dass sie einen Krisenstab nach Dubai geschickt haben, um sie frei zu bekommen. Dann fand ein Journalist heraus, dass gerade der Top- Diplomat entsandt wurde um um ihre Freilassung zu kämpfen.
- Am späten Donnerstagabend, haben wir eine Nachricht von einem österreichischen Avaazer in bekommen, dass sie gerade sicher in Wien gelandet war! Ich kann es immer noch nicht glauben - JUHUU!

Das ist alles in nur 3 Tagen passiert...

Herzlichen Dank noch einmal von uns allen für Ihre Unterstützung diese Welt zu einem besseren Ort zu machen,

Christoph, Anne, Alex, Emma, Franziska, Elana, Ricken und das gesamte Avaaz-Team
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 22:11:46 So. 16.Februar 2014
Zitat
"Pille danach" JETZT rezeptfrei

Senden Sie jetzt eine Nachricht an Gesundheitsminister Gröhe und fordern Sie: Notfallverhütung muss ohne Rezept zugänglich sein!
https://www.change.org/de/Petitionen/gesundheitsminister-groehe-rezeptfreie-pille-danach-zulassen-pilledanach (https://www.change.org/de/Petitionen/gesundheitsminister-groehe-rezeptfreie-pille-danach-zulassen-pilledanach)

Gesundheitsminister Gröhe will sich derzeit dem Rat des Expertenausschusses für Verschreibungspflicht widersetzen und die Rezeptpflicht der sogenannte "Pille danach" nicht aufheben.

Mein Name ist Stefanie Lohaus und ich bin Gründerin und Chefredakteurin des Missy Magazines. Die Selbstbestimmung der Frau ist mir eine persönliche Mission. Mit dieser Petition fordere ich* die Rezeptfreiheit der "Pille danach".

In Deutschland wird auf dem Rücken der Frauen eine moralische Debatte geführt, keine medizinische. Dies ist im Jahr 2014 nicht hinnehmbar.

Schon diesen Donnerstag debattiert der Bundestag über die Rezeptfreiheit. Dies ist unsere Chance, dass die Meinung der Öffentlichkeit gehört wird.

Warum sollte die "Pille danach" rezeptfrei sein? Die "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel ist ein hormonelles Notfall-Verhütungsmittel, das eine Befruchtung verhindert, wenn es vor dem Eisprung zum Geschlechtsverkehr gekommen ist. Die "Pille danach" ist keine Abtreibung, weil sie nur wirkt, wenn noch keine Befruchtung der Eizelle vorliegt – ein Eisprung wird lediglich verzögert.

https://www.change.org/de/Petitionen/gesundheitsminister-groehe-rezeptfreie-pille-danach-zulassen-pilledanach (https://www.change.org/de/Petitionen/gesundheitsminister-groehe-rezeptfreie-pille-danach-zulassen-pilledanach)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 11:32:29 Mi. 05.März 2014
Zitat
Nirgendwo in Europa klafft der Verdienst von Männern und Frauen so weit auseinander wie in Deutschland. Das zeigt die jüngste Statistik der OECD.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/verdienst-von-maennern-und-frauen-deutschland-weist-europas-groesste-gehaltsluecke-auf-1.1904669 (http://www.sueddeutsche.de/karriere/verdienst-von-maennern-und-frauen-deutschland-weist-europas-groesste-gehaltsluecke-auf-1.1904669)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 23:20:21 Mo. 17.März 2014
Doku: Die Werbeindustrie und ihre Zielgruppen - Jugend ohne Kindheit (http://www.youtube.com/watch?v=sXo0p8fJS40#ws)
Zitat
Jugend ohne Kindheit - Vom Strampler zu den Strapsen
3sat Wissenschaftsdoku vom 26.09.2013 20.15 Uhr

Jugend ohne Kindheit: Sexuelle Attraktivität wird zum Maß der Dinge.
Präpubertäre Mädchen sehen sich als Objekte, deren Hauptaufgabe es ist, Jungs zu gefallen.
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 18:47:32 Di. 01.April 2014
(http://24.media.tumblr.com/19fb92968ddb018c336e9dc041687613/tumblr_mjt48mbJ7U1s3ggdno18_r2_500.png)
(http://31.media.tumblr.com/fd4f3e777628c1d997ebf6a60d40d210/tumblr_mjt48mbJ7U1s3ggdno1_r3_500.png)
(http://24.media.tumblr.com/e526977edb9041660139e290f3ddf264/tumblr_mjt48mbJ7U1s3ggdno2_r1_500.png)
(http://25.media.tumblr.com/2602bb5caf3646f9e8b83508f7f38e87/tumblr_mjt48mbJ7U1s3ggdno11_r7_500.png)
(http://24.media.tumblr.com/37f1bb64495978cdbc77407f70dbf472/tumblr_mjt48mbJ7U1s3ggdno7_r1_500.png)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 16:09:24 Mo. 26.Mai 2014
Zitat
ERFOLG: Sichere Busse für Frauen

Amalas Petition wurde gehört :) Busse in Bangalore werden sicherer!

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie die Petition von Amala “Verkehrsbetriebe in Bangalore, schützen Sie Frauen in Bussen vor sexuellen Übergriffen“ unterschrieben haben. Die Petitionsinitiatorin hat eine großartige Nachricht für Sie:


Liebe Unterstützer,

meine letzte E-Mail an Sie ist schon eine Weile her - doch in der Zwischenzeit hat sich so viel getan! Mit über 50.000 Unterschriften haben wir gewonnen!

Die Verkehrsbetriebe von Bangalore (BMTC) haben begonnen, in allen Bussen eine gut sichtbare Notruftelefonnumer für Frauen einzurichten. Der Geschäftsführer Kumar Pushkar hat direkt auf meine Petition mit einem Antwortschreiben reagiert!

Neben der Telefonnummer wir es noch weitere Maßnahmen geben, wie z.B. spezielle Sitzbereiche nur für Frauen, ein Training für Busfahrer (zur Sensibilisierung für das Problem), Überwachungskameras in den Bussen und regelmäßige Aufklärungskampagnen.

Dies wäre ohne Ihre Unterstützung nicht geschehen. Die BMTC behandelt "sexuelle Übergriffe auf Frauen" damit als ernstes Problem.

Diese Kampagne hat mich etwas sehr Einfaches gelehrt. Mit genügend öffentlicher Unterstützung können wir es schaffen, dass Behörden unsere Forderungen hören; auch eine 18-jährige wie ich kann etwas verändern, cool!

Liegt Ihnen auch etwas am Herzen, dass Sie ändern möchten? Starten Sie noch heute eine Petition!

Ich habe mich wirklich über Ihre Unterstützung (zumal aus Deutschland, so weit weg!) gefreut!

Herzliche Grüße,
Amala

https://www.change.org/de/Eine-Petition-starten (https://www.change.org/de/Eine-Petition-starten)
:)

Zitat
Wer hat Angst vor Online-Petitionen?

Sind Online-Unterschriften etwa zu einfach, um als politisches Engagement ernst genommen zu werden? Ein seltsames Argument, finden wir: "Das würde ja heißen, dass politische Willensbildung irgendwie weh tun muss, damit sie eine Bedeutung hat," sagt auch Andreas Jungherr, Politikwissenschaftler an der Universität Bamberg, im Interview mit der Deutschen Welle.

Anfang des Jahres sorgten zwei Petitionen auf openPetition wochenlang für hitzige Debatten: Was dürfen Online-Petitionen, welche Macht haben sie und wem geben sie Macht? Viele Journalisten haben Online-Petitionen mit einem „Shitstorm“ gleichgesetzt: einer anonymen, blindwütigen Empörungswelle, die über ihr(e) Opfer hereinbricht. Ignoriert wurde dabei, dass die Unterstützer/innen bei openPetition mit ihrem vollen Namen für ihre Forderungen einstehen und zu jeder Petition eine inhaltliche Debatte mit reger Beteiligung stattfindet.

Woher kommt diese vehemente Kritik vieler etablierter Medienmacher an Online-Petitionen? Wenn eine Online-Petition Hunderttausende mit dem gleichen Anliegen zusammen bringt, werden diese Menschen zu einem mächtigen Akteur. Sie stellen damit die Deutungshoheit der Journalisten infrage und setzen Themen von unten auf die politische Agenda. Das gefällt offenbar nicht allen.

Was Petitionen dürfen, welche Macht sie haben und wie sich dieses demokratische Instrument weiter entwickeln wird, liegt in unseren Händen. Gestalten Sie mit:

Starten Sie eine Petition:
http://www.openpetition.de/petition/neu (http://www.openpetition.de/petition/neu)

Werden Sie Teil des openPetition-Teams als PHP-Softwareentwickler/in:
http://www.openpetition.de/blog/php-entwickler-admin/ (http://www.openpetition.de/blog/php-entwickler-admin/)

Vielen Dank und herzliche Grüße
Jörg Mitzlaff und Fritz Schadow von openPetition
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 05:45:42 So. 22.Juni 2014
Zitat
"Vergewaltigung...ist manchmal richtig"

Zwei junge Mädchen in Indien wurden an einem Baum erhängt, nachdem mehrere Männer sie vergewaltigt hatten. Nun reagierte ein Minister mit der schockierenden Antwort, dass "Vergewaltigungen... manchmal richtig" seien. Der Premierminister muss handeln. Mit einem millionenstarken Aufruf für ein Ende der Vergewaltigungsepidemie in der Stadt, in der er sein Mandat hat, können wir ihn aufrütteln.

Unterzeichnen Sie jetzt: http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/)


Ich brauche Ihre Hilfe. Zwei junge Mädchen wurden an einem Baum erhängt, nachdem mehrere Männer sie in der Nähe ihres Wohnhauses in Indien vergewaltigt hatten. Ein Regierungsminister hat gerade mit der schockierenden Antwort reagiert, dass Vergewaltigungen "ein soziales Verbrechen sind… manchmal sind sie richtig, manchmal falsch."

Es ist abscheulich! Doch dies ist kein Einzelfall. Ich selbst bin unter den Augen von hochrangigen Polizisten angegriffen worden und nichts wurde unternommen. Ich weiß, dass das System Indiens Frauen völlig im Stich lässt. Doch ich glaube, dass wir das gemeinsam ändern können.

Der neue Premierminister meines Landes machte vor der Wahl das Versprechen, die heilige Stadt Varanasi, in der er sein Mandat hat, als wichtiges Tourismuszentrum auszubauen. Wenn wir überall in Premierminister Modis Stadt einen millionenstarken globalen Aufruf zum Schutz von Frauen verbreiten, wird er handeln müssen, um seinen Tourismusplan zu retten.

So eine Anzeigenkampagne hat es in Indien noch nie gegeben. Doch dies ist eine nationale Krise, die drastisches Handeln verlangt. Unterzeichnen Sie jetzt -- lassen Sie uns zwei Millionen erreichen und von Modi fordern, dass er Indiens Mädchen und Frauen schützt:

http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/)

Als die 14 und 15 Jahre alten Mädchen verschwanden, ging einer der Väter zur Polizei und bat sie auf Händen und Knien, etwas zu unternehmen. Sie lachten ihn aus und schickten ihn nach Hause. Zahllose Familien in Indien, die solchen Horror durchmachen, sehen sich dieser entsetzlichen Untätigkeit der Polizei ausgesetzt. Nach internationalem Protest wurden schließlich fünf Männer festgenommen, und zwei Polizisten entlassen. Doch alle 22 Minuten wird in Indien jemand vergewaltigt und die Polizei, das Rechtswesen, ja sogar die Minister lassen uns im Stich!

Vor der Wahl wuchs eine riesige Bewegung in Indien heran. Ihr Ziel: dringendes Handeln für ein Ende der Gewalt gegen Frauen. Experten entwarfen ein Womanifesto -- einen sinnvollen Plan für wichtige Reformen, mit denen sich die Vergewaltigungsepidemie aufhalten lässt. Das Womanifesto behandelt rechtliche und medizinische Aspekte, sowie psychologische Unterstützung und -- ganz wichtig -- öffentliche Bildung und Aufklärung. Mehrere Parteien unterzeichneten, doch Modi ignorierte es.

Sogar Modis Mitarbeiter stimmen dem Großteil des Plans zu. Jetzt müssen wir nur noch ihn selbst dazu bringen, den Plan in die Tat umzusetzen.

Bis jetzt hat sich Modi noch nicht zum unglaublichen Ausspruch seines Kollegen geäußert. Aber Indiens Präsident hat bereits gesagt, dass diese neue Regierung ‘einen Null-Toleranz-Ansatz bei Gewalt gegen Frauen’ haben wird. Lassen Sie uns eine gewaltige Petition schaffen und Varanasi mit Plakaten und Anzeigen überziehen, die dazu aufrufen, dass aus diesem Versprechen ein Aktionsplan wird. Unterzeichnen Sie jetzt:

http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/ (http://secure.avaaz.org/de/womanifesto_modi_loc/)

Das Entsetzen über dieses Foto kann uns in Traurigkeit erstarren lassen, oder uns zum Handeln bringen. Überall in meinem Land verlangen Frauen ein Ende dieser Vergewaltigungskultur und kämpfen für Gleichheit und Sicherheit für alle. Bitte stehen Sie mit uns für ein Ende der Gewalt ein!

Voller Hoffnung,

Alaphia, mit dem Avaaz-Team


Weitere Informationen:

Grausames Verbrechen in Indien: Männerbande vergewaltigt Mädchen und erhängt sie (Focus)
http://www.focus.de/panorama/welt/grausames-verbrechen-in-indien-maennerbande-vergewaltigt-maedchen-... (http://www.focus.de/panorama/welt/grausames-verbrechen-in-indien-maennerbande-vergewaltigt-maedchen-...)

Vergewaltigung in Indien: Drei Männer gestehen (Spiegel)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gruppenvergewaltigung-in-indien-tatverdaechtige-maenner-gesteh... (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gruppenvergewaltigung-in-indien-tatverdaechtige-maenner-gesteh...)

Mädchen vergewaltigt und erhängt: Vater fordert Gerechtigkeit (DPA)
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Maedchen-vergewaltigt-und-erhaengt-Vater-fordert-Gerechtig... (http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Maedchen-vergewaltigt-und-erhaengt-Vater-fordert-Gerechtig...)

Indien: Die Frauen erheben sich, doch die Gewalt geht weiter (FAZ)
http://www.faz.net/aktuell/politik/indien-die-frauen-erheben-sich-12968686.html (http://www.faz.net/aktuell/politik/indien-die-frauen-erheben-sich-12968686.html)

Indien: Wieder Vergewaltigung und anschließender Mord (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/indien-wieder-vergewaltigung-und-anschlie%C3%9Fender-mord/a-17677281 (http://www.dw.de/indien-wieder-vergewaltigung-und-anschlie%C3%9Fender-mord/a-17677281)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 18:03:05 So. 22.Juni 2014
Zitat
Als zweitgrößter Pornomarkt der Welt gilt Deutschland, direkt nach den USA.

Im Frühling 2007 schlug der Münchner Neuropsychologe Prof. Henner Ertel Alarm. Sein Institut für rationelle Psychologie macht seit 30 Jahren Langzeitstudien zu den Auswirkungen von Pornografie.
Bei der Auswertung der Daten aus den letzten 20 Jahren stellten die WissenschaftlerInnen "eine dramatische Entwicklung in den letzten fünf Jahren" fest: "Was da auf unsere Gesellschaft zukommt, ist das Grauen."
Die Psychologen registrieren veränderte Verhaltensweisen - "Gewalt ist heute ein legitimes Mittel, Ansprüche durchzusetzen" - und die Neurologen Veränderungen im Gehirn: "Das Gehirn passt seine Verarbeitungsstrategien an und schützt sich gegen die Flut von Gewalt und Pornografie durch Abstumpfung."

Neuropsychologe Ertel: "Emotionale Intelligenz und Empathiefähigkeit haben bei den Jugendlichen enorm abgenommen. Sexualität ist heute für die Mehrheit der jungen Männer, aber auch für viele junge Frauen unlösbar mit Gewalt verknüpft. Wobei die Männer sich mit den Vergewaltigern identifizieren, die Frauen mit den Vergewaltigten."

Zusätzlich alarmierend: Nicht nur die sexuelle Kommunikation, auch das allgemeine Einfühlungs- und Mitleidensvermögen sinkt bei den KonsumentInnen von Pornografie rapide, und KonsumentIn ist heute die überwältigende Mehrheit unter den Jugendlichen. Verantwortlich sind die Medien, allen voran das Internet. Steuern wir auf eine herz- und seelenlose Zukunft zu, in der die Frauen Menschen zweiter Klasse sind?

Doch was ist eigentlich Pornografie? Woran erkennen wir, ob ein Bild oder ein Text pornografisch ist? An der Menge der Haut, die zu sehen ist? Nein. Daran, dass es um Sex geht? Nein. Am Grad der Erotik? Schon gar nicht, im Gegenteil. Wir erkennen Pornografie an der Verknüpfung von sexueller Lust mit der Lust an Erniedrigung und Gewalt - und zwar für Täter wie Opfer. Was das Gegenteil von Erotik ist, bei der es keine Hierarchie gibt, nichts festgelegt ist, sondern alles offen.

[...]

Da machte zum Beispiel der Psychologe Prof. Edward Donnerstein eine Untersuchung mit männlichen Studenten nach dem bekannten Milgram-Experiment. (Dabei werden Menschen aufgefordert, ihnen Unbekannten für deren angebliches Versagen zur Strafe Stromstöße zu versetzen, sie wissen nicht, dass der Strom nicht angeschlossen ist.)

Donnerstein zeigte der ersten Gruppe vorher eine Szene aus einer Talkshow, der zweiten eine Sex-Szene und der dritten einen Hardcore-Porno mit Vergewaltigung. Die Probanden der dritten Gruppe "bestraften" ihr Opfer viel härter für deren "Versagen" als die der anderen Gruppen - allerdings bestraften sie nur die Frauen.

Später variierte Donnerstein das Experiment und zeigte zweierlei Pornos: solche, in denen Frauen ihre Schmerzen zugaben - und solche, in denen die Frauen die Gewalt "genossen". Mit dem Resultat, dass die Probanden der zweiten Gruppe ihre Opfer noch härter malträtierten als die anderen. Und genau das suggeriert ja auch der klassische Porno: dass die Opfer es auch noch genießen.

Weiter: http://www.emma.de/artikel/alice-schwarzer-pornografie-ist-geil-263688 (http://www.emma.de/artikel/alice-schwarzer-pornografie-ist-geil-263688)

Fernab der medialen Glamourisierung
Zitat
Sie kennt die Wahrheit. Die Wahrheit über die Pornobranche. Kim hat drei Jahre lang, von 2005 bis 2008, als „Darstellerin“ in Pornos gearbeitet.

[...]

Und sie wird wohl lebenslang mit der Verarbeitung dessen zu tun haben, was in der Pornobranche über sie kam.

Lohnt sich, komplett durchzulesen: http://www.emma.de/artikel/der-traum-vom-porno-star-265351 (http://www.emma.de/artikel/der-traum-vom-porno-star-265351)

Zitat
Pornos - im Zentrum steht der Schmerz

In den letzten Jahren wurden drei Studien durchgeführt, die den Inhalt von Mainstream-Video/DVD Pornografie untersuchten, alle mit dem Ergebnis: Der Hass auf Frauen ist zentrales Element zeitgenössischer Pornografie. Würde man jedes Video entfernen, in dem eine Frau Nutte, Fotze, Schlampe oder Hure genannt wird - dann wäre das Regal fast leer.
Die Andersartigkeit von Frauen im Gegensatz zu Männern ist eines der Leitmotive in der Pornografie; genau wie die Vorstellung, dass sie Schmerz, Demütigung und Erniedrigung genießen.

Wir leben in einer Kultur, in der Männer vor Fernsehern und Computerbildschirmen masturbieren, auf denen Sex mit immer mehr Grausamkeit gegenüber Frauen stattfindet. Was niemanden sonderlich zu beunruhigen scheint. Pornografie ist nicht nur weithin akzeptiert, sie wird uns auch noch als Emanzipation verkauft.

Doch wenn eine Studentin bei einer Projektbesprechung einem Dozenten gegenübersitzt, der am Vorabend Gag Factor 10 gesehen hat - wer ist sie dann für ihn? Wenn eine Frau auf die Bank kommt, um ein Darlehen zu beantragen, und der Bankbeamte am Vorabend Two in the Seat 3 gesehen hat - was denkt er dann? Wenn eine Frau vor einen Richter tritt, der am Vorabend Sopornos IV gesehen hat, kann sie erwarten, dass er sie als vollwertigen Menschen wahrnimmt?

[...]
Einer der Männer fragt sie: "Heulst du?" Claire: "Nein, es macht mir Spaß." Der Mann: "Verdammt, ich dachte, du heulst. Es hat mich angetörnt, dass ich dachte, du heulst." Claire: "Möchtest du, dass ich heule?" Der Mann: "Ja, gib mir eine verdammte Träne. Ah, da ist ja eine verdammte Träne." Etc. etc.
[...]

Diese drei Beispiele sind typisch für Mainstream-Videos und DVDs mit Gonzo-Pornos. Entscheidend dabei ist der Schmerz der Frauen. Wenn man bedenkt, dass die überwiegende Mehrzahl der Käufer und Entleiher solcher Videos Männer sind, stellt sich die Frage: Warum empfinden manche Männer es nicht als Lust hemmend bzw. sogar Lust steigernd, wenn Frauen beim Sex Schmerz zugefügt wird?

Und in diesen Filmen sind Frauen keine Menschen. Sie sind nichts als drei Löcher und zwei Hände.

Die Pornoindustrie ridikulisiert jede gesellschaftliche Debatte über die Bedeutung von Intimität und Sexualität als prüde und repressiv. Sie will das Nachdenken über Sexualethik verhindern. Dabei hat sie selbst natürlich durchaus eine Sexualethik: die des Anything-Goes.
Es ist richtig: Erwachsene Menschen sollen selbst entscheiden dürfen, das finde ich auch. Aber in einer Gesellschaft, in der die Macht ungleich verteilt ist, bedeutet Anything-Goes: Für Männer geht alles - auf Kosten von Frauen und Kindern.
Kritik an Pornografie üben heißt, sich hinstellen und sagen, dass Menschen wichtiger sind als die Profite der Pornoindustrie und das Vergnügen der Pornokonsumenten.
Es heißt schlicht und einfach: Frauen sind keine Untermenschen, sondern genauso ernst zu nehmen wie Männer.

Kompletter Artikel hier: http://www.emma.de/artikel/die-wahrheit-im-zentrum-steht-der-schmerz-263689 (http://www.emma.de/artikel/die-wahrheit-im-zentrum-steht-der-schmerz-263689)
Man tut niemandem etwas an. Entweder alle stimmen überein (unmündige Personen, Kinder und Tiere selbstverständlich komplett ausgeschlossen) oder es ist ein Übergriff. Fertig, Ende der Diskussion.
Von allem abgesehen ist es doch eigentlich eine weitaus größere Kunst, ernsthaft dafür zu sorgen dass es dem anderen gefällt... ::)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Troll am 17:34:51 Fr. 08.August 2014
Zitat
Bestrafung von Sexualdelikten
"Ein Nein muss reichen"

Wer einen anderen Menschen vergewaltigt, macht sich strafbar - sollte man meinen. Doch juristisch ist das in Deutschland nicht so eindeutig. Eine Konvention, die Opfer von Sexualdelikten rechtlich besser schützen soll, hat Deutschland bislang nicht ratifiziert.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein: Wer an anderen Menschen ohne deren Einverständnis sexuelle Handlungen vornimmt, macht sich strafbar. Sollte selbstverständlich sein - ist es aber nicht.

Die Rechtslage in Deutschland ist eine andere. Der Paragraph 177 im Strafgesetzbuch, der Vergewaltigung und sexuelle Nötigung regelt, stellt drei Bedingungen, damit eine sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung strafbar ist: Der Täter muss entweder Gewalt angewendet oder damit gedroht haben oder eine schutzlose Lage, aus der das Opfer sich nicht selbst befreien konnte, ausgenutzt haben. Das heißt im Klartext: Es reicht nicht, wenn das Opfer bloß "nein" gesagt hat.

Keine Istanbul-Konvention in Deutschland

In diesem August kann die Konvention in Kraft treten. Nicht in Deutschland: Die Bundesregierung hat sie, wie auch die Vorgängerregierung, trotz Unterschrift nicht ratifiziert. Bereits die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sah keinen Handlungsbedarf. Eine Sprecherin teilte im Februar 2013 mit, nach Auffassung des Ministeriums löse der Artikel 36 "keinen Handlungsbedarf aus".

Diese Einschätzung teilte bisher auch ihr Nachfolger, Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Im April legte er einen Gesetzentwurf vor zur Reform des Sexualstrafrechtes. 19 Paragraphen sollen verändert oder ergänzt werden - der Paragraph 177 bleibt jedoch unberührt. Für vergewaltigte Frauen soll sich demnach nichts ändern. In der Begründung nimmt das Ministerium explizit Bezug auf die Istanbul-Konvention und distanziert sich: Der Artikel 36 sei durch das bestehende Strafrecht abgegolten.
....
....

Quelle: tagesschau (http://www.tagesschau.de/inland/istanbul-konvention-101.html)

Wir schreiben das Jahr 2014, leben angeblich in einem kultivierten, entwickeltem Land!
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 00:37:03 Mo. 18.August 2014
Zitat
Statt Sexkaufverbot: Politik bastelt ein wirkungsloses Prostitutionsgesetz

Im Streit um den Umgang mit Prostitution steht nur eines fest: Weiter wie bisher kann es nicht gehen. Junge Frauen werden in Flatrate-Bordellen ausgebeutet. 17-Jährige aus Rumänien oder Bulgarien von Puff zu Puff verschleppt.

Das Leid der Frauen ist unerträglich. Sie werden schwer krank oder depressiv. Die Freier dagegen haben alle Freiheiten. Sie können ihre Wünsche und Fantasien ausleben, egal wie menschenverachtend sie sind.

Und alles nur, weil die deutsche Politik durch die Legalisierung von Prostitution einen Riesen-Boom in dem Gewerbe ausgelöst hat. Bei einer so großen Auswahl müssen die Prostituierten Freier mit lächerlich niedrigen Preisen locken. Frauen, die bestimmte Praktiken ausschließen, haben keine Chance auf Kundschaft.

Ein Sexkaufverbot wäre die einzige konsequente Lösung.

http://www.huffingtonpost.de/2014/08/16/sexkaufverbot-prostitutionsgesetz_n_5683964.html (http://www.huffingtonpost.de/2014/08/16/sexkaufverbot-prostitutionsgesetz_n_5683964.html)

http://www.huffingtonpost.de/2014/07/06/prostitution-sexkauf-verbieten_n_5554993.html (http://www.huffingtonpost.de/2014/07/06/prostitution-sexkauf-verbieten_n_5554993.html)
Zitat
Prostitution: Warum Deutschland Sexkauf verbieten muss

Zwei Jahre waren genug, um ihr Leben zu zerstören. Zwei Jahre hat Marie als Prostituierte gearbeitet. Männer demütigten, benutzten und schlugen sie. Für die Freier zählte nur, dass Marie ihre sexuellen Wünsche erfüllte, egal wie ausgefallen oder abartig sie waren.
Hier hörte Maries Freiheit auf. Wenn der Mann etwas wollte, das sie nicht mochte, tat sie es trotzdem. Weil sie das Geld brauchte.
Marie erlebte damals fast täglich sexuelle und körperliche Gewalt.

[...]
- Mehr als 90% der Sexarbeiter sind Frauen.
- Fast 100% der Sexkäufer sind Männer.
- Mehr als 80% der Prostituierten bieten Sex ohne Kondom an.
- Fast 90% der Prostituierten wollen aussteigen.
- Schweden hat Sexkauf 1999 verboten. Dieser Schritt war ein Erfolg

[...]

Das Verbot von Sexkauf ist ein relativ neues Modell: Nicht die Prostituierten oder Bordell-Betreiber werden bestraft, sondern die Freier. Auch Marie kämpft für diese Idee, denn sie will nicht, dass noch mehr Frauen körperlich und seelisch ausgebeutet werden.

Sechs Gründe, warum das Sexkauf-Verbot kommen muss.
[...]

Das Bild von der selbstbestimmten Sexarbeiterin ist eine Lüge
^ Es regt mich jedes Mal auf, wenn in den Medien ständig so getan wird als wären das alles nur selbstbewusste Freiwillige, die halt Spass am Sex (mit jedem?! Und auch genau so, wie derjenige es will???) haben... Das ist mitnichten die Mehrheit... >:( :-X
Zitat
[...]
Prostitution macht Frauen zum Objekt

Sexkauf ist Macht. Sexkauf ist Dominanz. Das älteste Gewerbe der Welt, heißt es. „Seit 30.000 Jahren dürfen sich Männer an Frauen bedienen“, sagt Florence Humbert vom Frauenrechte-Verein Terre des Femmes. „Und das nur aus einem Grund: weil sie mehr Macht haben.“

Die Gleichberechtigung ist in der Prostitution nicht angekommen. „Mehr als 90 Prozent der Sexarbeiter sind Frauen. Fast 100 Prozent der Sexkäufer sind männlich“, sagt Florence Humbert. Frauen, die Männer für Sex bezahlten, reisten oft in Länder wie Afrika. Denn dort seien die Macht-Verhältnisse umgekehrt: reiche, weiße Frau gegen armen, schwarzen Mann.

Viele Männer gehen ins Bordell, damit sie Machtfantasien und Frauenhass ausleben können. Das Frauenbild dieser Freier ist schockierend. In Internet-Foren schreiben sie Bewertungen über die Prostituierten, die sich lesen wie ein Auto-Test. Die Seite Freiersblick sammelt diese Berichte von Sexkäufern:
[...]
^ Warnung: Eimer bereithalten kotz

Zitat
[...]
Prostitution macht körperlich und seelisch krank

Sex-Arbeit hinterlässt Spuren. Die Frauen leiden oft ihr ganzes Leben unter den Folgen, auch dann noch, wenn sie den Ausstieg längst geschafft haben. Sie haben unheilbare oder chronische Krankheiten, darunter nicht nur sexuell übertragbare. Die meisten Frauen sind schwer traumatisiert.

Es gibt nicht viele verlässliche Zahlen, aber eine Studie des Bundesministeriums für Familie von 2004 brachte eindeutige Ergebnisse: Fast 90 Prozent der vom Ministerium befragten Prostituierten hatten mindestens eine Form von körperlicher Gewalt erlebt. Fast 60 Prozent auch sexuelle Gewalt. 36 Prozent der Frauen wurden von Freiern verletzt. Sie erlitten Prellungen und Verletzungen in der Vagina, hatten Unterleibsschmerzen oder offene Wunden.

Noch mehr als der Körper leidet die Seele. Eine Studie mit Prostituierten aus neun Ländern von 2004 ergab, dass 68 Prozent dieser Frauen Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung zeigten, die man sonst von Soldaten oder Verbrechensopfern kennt.

http://www.huffingtonpost.de/2014/07/06/prostitution-sexkauf-verbieten_n_5554993.html (http://www.huffingtonpost.de/2014/07/06/prostitution-sexkauf-verbieten_n_5554993.html)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 20:06:04 Mo. 18.August 2014
Ich hatte diesen Thread begonnen in der Hoffnung, daß die feministische Bewegung ihren eigenen Weg kritisch hinterfragen könnte.
So einen Anstoß hätte sowieso lieber von einer Frau kommen sollen.

Ich beobachte nur voller Abscheu, wie einst radikale und sehr politische Frauentage zu biederen professionellen Kulturveranstaltungen mit irgendwelchen weiblichen Ethnobands und Tanzgruppen verkommen sind. Und als die Stimme der Frauenbewegung gilt noch immer eine Bundesverdienstkreuzträgerin, Bildzeitungskolumnistin und Millionärin namens Alice Schwarzer. Es ist mir ein Rätsel, daß engagierte Frauen nicht in der Lage zu sein scheinen zu sagen, wir haben mit der Schwarzer und ihrem reaktionärem Geblubber nix zu tun.

Man sollte nicht an Säulenheilige glauben. Ein Joschka Fischer hat es vom Barrikadenkämpfer zum Außenminister und Kriegstreiber geschafft, die linksradikale TAZ zu einer rechtskonservativen bürgerlichen Zeitung.

Der Druck des kapitalistischen Alltags scheint alles zu durchdringen. Alternative Psychologie, Alternative Medizin. Wichtige Bewegungen um die herrschenden Gesundheitsbegriffe in Frage zu stellen. Inzwischen zu Branchen verkommen, die nicht mehr dem Idealismus, sonderen eigenen wirtschaftlichen Interessen folgen. Alle politischen Bewegungen und Strömungen sollten sich stets selbst hinterfragen und in der Lage sein sich selbst zu erneuern. Oder der Einzelne muß Konsequenzen ziehen und sich aus den verkrusteten Strukturen zurückziehen und etwas neues versuchen...
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 19:43:53 Di. 11.November 2014
Zitat
BILD-Sexismus: Kai Diekmann verhöhnt Kristina

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Deutschlands wichtigster Chefredakteur Sie mit Häme überzieht? So geschehen ist das heute Kristina aus Bamberg.

Kristina ist es leid, dass die BILD-Zeitung noch immer nackte Frauen abbildet. Für die 25-jährige ist es respektlos, dass Frauen alltäglich auf ihr Sex-Appeal reduziert werden. Sie hat sie eine Petition auf Change.org gestartet, damit der BILD-Chefredakteur Kai Diekmann nach Jahrzehnten endlich das BILD-Girl aus der Zeitung nimmt.

Unterstützen Sie Kristina mit Ihrer Unterschrift?
http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de (http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de)

Kai Diekmann reagiert bisher zynisch: Auf Anfrage von Kristina sendete er ihr heute ein Bild einer nackten Frau und schrieb: „trommeln Sie jetzt bitte für uns: BILD braucht Bewerbungen an bildgirl[at]bild.de.”

Für Kristina ist dies ein Ansporn, auf jeden Fall weiter zu machen. „Ich bin selbst schon sexuell belästigt worden und damit bin ich leider nur eine von vielen. Allein in Deutschland wurden 60 % der Frauen bereits Opfer von sexueller Belästigung. Frauen wird mit solchen Bildern Schritt für Schritt die Würde abgesprochen. Das wollen wir uns nicht länger gefallen lassen.”

Kristina legt sich mit Bild-Chef Kai Diekmann, einem der mächtigsten Journalisten des Landes an und bittet jetzt um Ihre Unterstützung.

Schon fast 12.000 Menschen unterstützen Kristinas Petition. Sie auch?
http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de (http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de)

Vielen Dank, dass Sie sich engagieren,

Gregor Hackmack und das Change.org-Team


Doch mehr ist nötig um eine Kultur des Respekts zu schaffen.

Denn eine verzerrte und sexistische Darstellung findet man täglich in BILD und auf BILD.de. Wie am 17. September 2014, als BILD das Dekolleté von sechs prominenten Frauen auf der Titelseite abbildete. Leser wurden aufgefordert, die Brüste zu bewerten.

Diese sechs Frauen sind erfolgreiche Persönlichkeiten der deutschen Medienlandschaft. Dennoch werden sie, anders als ihre männlichen Kollegen, nur auf ihr Äußeres und ihre Sexualität reduziert.

Dies kann dazu führen, Frauen allgemein mit Belästigung und weniger Respekt zu begegnen. Studien belegen diesen gefährlichen Zusammenhang zwischen Degradierung zum Objekt auf der einen Seite und sexueller Belästigung und Gewalt auf der anderen Seite: Im Moment der sexuellen Belästigung oder Gewalt wird das Opfer ebenfalls degradiert.

Die Statistiken sind alarmierend.
http://www.kristinas-blog.com/de_DE/facts/ (http://www.kristinas-blog.com/de_DE/facts/)
Eine aktuelle Studie der Europäischen Union zeigt, dass EU-weit jede dritte Frau eine Form des körperlichen und/oder sexuellen Übergriffs erlebt.
http://fra.europa.eu/en/publication/2014/vaw-survey-main-results (http://fra.europa.eu/en/publication/2014/vaw-survey-main-results)
Jede zwanzigste wird vergewaltigt - auch Freundinnen von mir.

Es müssen endlich alle Menschen in der Berichterstattung von BILD und BILD.de mit derselben Wertschätzung dargestellt werden: Frauen sind nicht die Lustobjekte einer Gesellschaft!

-----------------

Die Petition ist eine Herzensangelegenheit. Sie ist entstanden, da ich sexuelle Belästigungen und sexistische Sprüche satt habe. Anstatt den Inhalt meiner Aussagen zu kritisieren, wurden bei vielen Versuchen, öffentlich Stellung zu beziehen, oft abfällige Bemerkungen über mein Geschlecht, meine Sexualität und mein Äußeres gemacht (wie auch innerhalb der ersten 24 Stunden dieser Petition!). Mein Studium in London und Oxford hat mich intellektuell darauf vorbereitet, mich dagegen zu wehren. Unsere Gesellschaft muss sich ändern.
Kann ich mir vorstellen, immer das selbe kotz
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 15:07:52 Do. 13.November 2014
Zitat
Mit sexistischer Gewalt Geld machen

Es geht dabei um einen Mann, der weltweit anderen Männern in teuren Seminaren beibringt, wie sie Frauen anmachen – zum Beispiel durch Würgen. Er verbreitet Tipps, wie sich weiße Männer in Japan ohne Konsequenzen extrem übergriffig verhalten können und benutzt Grafiken von Organisationen, die Gewalt gegen Frauen* bekämpfen, als Checkliste, um “sie zum Bleiben zu bringen”.
Das sind nur einige der Grässlichkeiten, die dieser Typ und seine Kollegen von der Firma “Real Social Dynamics” (RSD) verbreiten. Dafür zahlen die Besucher dieser Veranstaltungen bis zu 3000 Dollar. Um street harassment und Vergewaltigungskultur zu lernen.

http://welcometoshoeboxcastle.wordpress.com/2014/11/05/mit-sexistischer-gewalt-geld-machen-takedownrsd-takedownjulienblanc/ (http://welcometoshoeboxcastle.wordpress.com/2014/11/05/mit-sexistischer-gewalt-geld-machen-takedownrsd-takedownjulienblanc/)

Zitat
Seminar in Sexismus

"In Tokio kannst du als weißer Mann machen, was du willst. Ruf einfach Pokémon, Pikachu oder sowas, und greif sie dir", das ist einer der Ratschläge, die Julien Blanc in seinen Seminaren Männern gibt, die meinen, ohne seine Hilfe keine Frau anbaggern zu können: Wenn man eine japanische Frau mit lauten "Pikachu"-Rufen ablenke, könne man sie einfach am Schopf packen und ihr Gesicht zwischen die eigenen Beine drücken, wie zum Oralverkehr. "Ich lief durch die Straßen und zog ihre Köpfe zu meinem Schwanz." Jemand hat Julien Blanc bei dieser Rede gefilmt, auf dem Video sieht man auch noch ein paar Szenen, wo er in einer Diskothek das Empfohlene tatsächlich tut.

Julien Blanc nennt sich selbst einen Pick-up-Artisten, einen Meister im Frauen-Aufreißen. Im Auftrag der Firma Real Social Dynamics, kurz RSD, reist er von Ort zu Ort, um Männer auf der ganzen Welt an seinen Weisheiten teilhaben zu lassen.

Weiter hier:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fragwuerdiger-coach-seminar-in-sexismus-1.2217275 (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fragwuerdiger-coach-seminar-in-sexismus-1.2217275)
Der würde sich selbst wohl sehr freuen, wenn das ein körperlich überlegener Kerl mit ihm machen würde... aber stimmt, Mann/Mann ist dann wiederum eeeklig... :-X Scheiss Chauvis. kotz

Vorsicht, Kotzeimer bereithalten:
Zitat
http://www.youtube.com/watch?v=qH4OrnhLGK0

Einige Kommentare:
"This Julien Blanc guy is really creepy. How to separate a woman from her friends and push her into doing something she clearly doesn't want to do."
"This guy must be really boring to hang out with if all he's doing is thinking about his next sex move."
"These kind of tactics were used on me before I was raped. How is piece of shit allowed an audience?"
"God bless this Christian man. Women will always only be 1/3rd a person. They are to serve the man, the Bible is clear on this subject."
"Poor little man can't get a girl without begging or verbalising a demand. Women play along and keep on smiling because they don't want to be impolite or hurt his feelings, as it is apparent he is a broken little lamb.
I read as a teenager he suffered from social anxiety and fear of approaching women, so he went from fear to anger and aggression and he's only 26 years old. I hope his mummy and daddy are proud of him..."

"I´m glad to see how much hate he is getting. but the 1% that supports him really worries me. Seriously? No matter what the girl says, he will still force her against her will. And you are all for that? what are you, fucking stupid? what if they did that to someone you care about? (I would use the example of your girlfriend, but let´s be honest. Losers who support him don´t have girlfriends)"
"You don't have to pay me anything, and can tell you this one little secret: TREAT THEM LIKE A HUMAN BEING. One who has feelings, Independence and beliefs.  Don't demand someone's attention because you want to use her body. This scum bag it trying to teach people how to coerce women into having sex, instead of treating them with the kind of respect we all deserve."

Zitat
Vergewaltigungs-"Gurus" in Deutschland nicht willkommen

Julien Blanc und weitere selbsternannte Verführungskünstler, die Gewalt gegen Frauen unter dem Deckmantel von "Dating-Tipps" verbreiten, könnten nach Deutschland kommen, es sei denn, wir machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. International steigt der Druck -- unterzeichnen Sie jetzt, um den Frauenhassern ihre Plattform zu entziehen:

http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/ (http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/)


"Als in Deutschland wohnhafte Bürger rufen wir Sie auf, Julien Blanc und weiteren RSD-Mitarbeitern ein Forum zu verweigern, indem Sie bereits gebuchte Veranstaltungsräume kündigen. Herr Blanc und seine Firma “Real Social Dynamics” fördern sexistisches, rassistisches und erniedrigendes Verhalten gegenüber Frauen. Deutsche Hotels und Veranstaltungsorte sollte keine Gastgeber für Seminare sein, bei denen Männern unter dem Deckmantel von “Dating-Ratschlägen” beigebracht wird, wie sie Frauen misshandeln und belästigen."


Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,

In Japan ermutigte Julien Blanc seine Studenten: "Junge, pack sie dir einfach." In manchen Seminaren bringt er Männern bei, Frauen zu würgen. Er ist ein Prediger der 'rape culture'. Und dieses Wochenende kommt seine "Lehre" nach Deutschland -- es sei denn, wir stoppen sie.

Der Amerikaner Julien Blanc und seine Jünger wie Trainer Ozzie, der für Europa zuständig ist, beschreiben sich selbst als "Pick Up Artists" oder Verführungskünstler. Dieses Wochenende soll Ozzie nach Medienberichten in einem Berliner Hotel seine "Lehren" verbreiten. Doch Julien, Ozzie und die Frauenschlepper um sie herum haben ein Problem: Kampagnen gegen eine Einreiseerlaubnis in Kanada, Japan und Brasilien gewinnen an Fahrt, und Australien hat ihm diese Woche sein Visum entzogen! Auch in Großbritannien fordert eine neue Petition das Innenministerium zum Handeln auf -- dies ist der perfekte Moment, um auch in Deutschland Alarm zu schlagen und dem sexistischen Treiben ein Ende zu setzen.

Diesen Männern in Deutschland eine Plattform zu bieten, sendet eine verheerende Nachricht: dass Frauen Objekte sind, die es zu manipulieren und auszunutzen gilt, und dass sexuelle Gewalt legitim ist. Wir werden nicht tatenlos zusehen. Wenn Hotels in Berlin und Veranstaltungsorte in München und Hamburg keine Räume zur Verfügung stellen, wird den Frauenhassern nichts anderes übrigbleiben, als ihre Events abzublasen. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie die Petition an alle, die Sie kennen, weiter. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich Hotels und Veranstaltungsorte für die Rechte von Frauen einsetzen:

http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/ (http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/)

Vergewaltigungen sind mehr als nur ein körperlicher Akt: Sie sind Teil einer bestimmten Kultur. Und jede Kultur hat ihre Lehrer, Prediger und Gurus. Julien Blanc und Ozzie sind zwei von ihnen. Und leider ist ist die sogenannte 'Rape Culture' auch In Deutschland verbreitet. Laut der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes erfahren rund 25 Prozent der in Deutschland lebenden Frauen körperliche oder sexuelle Gewalt (oder beides). Und unter dem Stichwort #Aufschrei schildern Frauen in Deutschland den Sexismus, dem sie Tag für Tag begegnen. Julien Blanc und seine Jünger sind die "Professoren", die Deutschland am allerletzten braucht.

Einige von Blancs Verfechtern denken, das sei alles nicht so wild - schließlich bringe er lediglich schüchternen Männern bei, wie sie auch mal flachgelegt werden. Stimmt aber nicht. Julien Blanc verbreitet das Einmaleins der Rape Culture. Von einem psychisch instabilen Unbekannten in einer dunklen Gasse vergewaltigt zu werden, ist die Ausnahme. Häufiger ist es so, dass einem ein Mann auf einer Party zu nahe kommt. Oder dass einem Drogen ins Getränk gemischt werden. Oder dass ein Mädchen gezwungen wird, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht will. Weltweit bestätigen internationale Organisationen, dass bei den meisten Fällen sexueller Gewalt die Opfer ihre Vergewaltiger kannten. Die Kultur, die dies möglich macht, wird durch solche Nachhilfestunden für unsichere Männer, wie sie Frauen manipulieren, zwingen oder missbrauchen können, perpetuiert.

Laut Internet- und Medienberichten soll dieses Wochenende ein Seminar in Berlin stattfinden. Weitere Veranstaltungen sind in München und Hamburg geplant. Wenn die Veranstaltungsorte keine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, müssen die Frauenhasser ihre Seminare abblasen und Einnahmen einbüßen. Fordern wir jetzt Maßnahmen, damit Julien Blanc & Co keine Bühne bekommen:

http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/ (http://secure.avaaz.org/de/julien_blanc_de/)

Weltweit hat sich die Avaaz-Gemeinschaft für die Rechte von Frauen und Mädchen stark gemacht. Gemeinsam wollen wir den Krieg gegen Frauen beenden und dafür sorgen, dass Vergewaltigungen in keiner Kultur geduldet werden. Julien Blanc sein Geschäft zu vermiesen ist nur ein Teil davon. Doch hiermit können wir beweisen, dass unsere Gemeinschaft, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammenkommt, gemeinsam Wunder bewirken kann.

Voller Hoffnung,

Pascal, Daniel, Joseph, Luis, Caroline, Antonia, Anne, Ricken und das ganze Avaaz-Team


Weitere Informationen:

Dating-Tipps von Pick Up Artists: Anbaggern oder vergewaltigen? (Taz)
http://www.taz.de/Dating-Tipps-von-Pick-Up-Artists/ (http://www.taz.de/Dating-Tipps-von-Pick-Up-Artists/)!149323/

Stadtratsfraktion: Protest gegen "Aufreiß"-Coach (TZ)
http://www.tz.de/muenchen/stadt/pick-up-artist-protest-gegen-julien-blanc-aufritt-muenchen-4441845.h... (http://www.tz.de/muenchen/stadt/pick-up-artist-protest-gegen-julien-blanc-aufritt-muenchen-4441845.h...)

Sexuelle Gewalt in Deutschland (Terre des Femmes)
http://frauenrechte.de/online/images/downloads/hgewalt/Sexuelle-Gewalt-in-Deutschland.pdf (http://frauenrechte.de/online/images/downloads/hgewalt/Sexuelle-Gewalt-in-Deutschland.pdf)

Facebook-Gruppe gegen Auftritt in Berlin
http://www.facebook.com/events/1498651573742783/ (http://www.facebook.com/events/1498651573742783/)

Julien Blanc: Petition fordert Visa-Entzug für Pick Up Artist (The Guardian, Englisch)
http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/nov/10/julien-blanc-petition-urges-uk-deny-visa-pick-up-artist (http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/nov/10/julien-blanc-petition-urges-uk-deny-visa-pick-up-artist)

'Dating -Berater' Julien Blanc aus Australien ausgewiesen (The Washington Post, Englisch)
http://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2014/11/10/dating-coach-julien-blanc-kicked-out-of-australia-for-his-controversial-tactics/ (http://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2014/11/10/dating-coach-julien-blanc-kicked-out-of-australia-for-his-controversial-tactics/)

Ist dies der meistgehasste Mann der Welt? (Time, Englisch)
http://time.com/3578387/julien-blanc-feminism-real-social-dynamics/ (http://time.com/3578387/julien-blanc-feminism-real-social-dynamics/)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Efeu am 20:52:35 So. 30.November 2014
Zitat
Heute hat Terre des Femmes ihren Negativpreis für frauenfeindliche Werbung verliehen und das Füchse-Plakat hat tatsächlich gewonnen!

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/frauenfeindliche-werbung/der-zornige-kaktus-2014 (http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/frauenfeindliche-werbung/der-zornige-kaktus-2014)

http://www.change.org/p/bob-hanning-f%C3%BCchse-berlin-entschuldigt-euch-f%C3%BCr-das-schockierend-sexistische-plakat-dieser-saison-setzt-ein-zeichen-gegen-sexismus-in-sport-und-gesellschaft/ (http://www.change.org/p/bob-hanning-f%C3%BCchse-berlin-entschuldigt-euch-f%C3%BCr-das-schockierend-sexistische-plakat-dieser-saison-setzt-ein-zeichen-gegen-sexismus-in-sport-und-gesellschaft/)

http://youtu.be/U-nWcD_Uulo (http://youtu.be/U-nWcD_Uulo)
Zitat
Weil jede/r mehr kann! U weil va mein Äußeres&nicht Argumente mnr Petition angegriffen wurden.
http://youtu.be/U-nWcD_Uulo (http://youtu.be/U-nWcD_Uulo)

Viel Neues, liebe +29.000! (Herr Diekmanns Hohn, viel Presse, neues Team und neue Webseite!) #BILDsexism

18. Nov 2014 — Liebste +29.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, dank Ihrer Unterstützung läuft es großartig! In der vergangenen Woche hat sich die Zahl der Unterstützer mehr als verdoppelt! Vielen Dank!

Viele Medien wie ‚Die Zeit’, NDR online, EMMA, Vocer, Nordbayern.de, einige Radiosender und viele mehr haben über unsere Kampagne berichtet.

Weiterlesen:
http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de/u/8767101 (http://www.change.org/p/zeigt-allen-respekt-schafft-das-bild-girl-ab-bildsexism-bild-de/u/8767101)

(http://scontent-b-mia.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/v/t1.0-9/10372239_563894107044896_1655693660064326770_n.png?oh=2c6c6817118df97782a7cad2e2681c3f&oe=5513FAE4)
(http://scontent-b-mia.xx.fbcdn.net/hphotos-xpa1/v/t1.0-9/10252163_563586180409022_7105045110445424397_n.jpg?oh=5200d589c2a52c83d37d3dc8f7a8efc3&oe=54D45F9D)
http://www.kristinas-blog.com/de_DE/ (http://www.kristinas-blog.com/de_DE/)

Zitat
Klaus Wowereit: Auftritt und Seminar von Julien Blanc in Berlin verhindern!!

http://www.change.org/p/klaus-wowereit-auftritt-und-seminar-von-julien-blanc-in-berlin-verhindern (http://www.change.org/p/klaus-wowereit-auftritt-und-seminar-von-julien-blanc-in-berlin-verhindern)

Sexuelle Gewalt nach Stundenplan? Das ist die Geschäftsidee von Julien Blanc mit der er zurzeit weltweit unterwegs ist.

Ich habe in der Onlineversion des Spiegels einen Artikel über den sogenannten „Pickupartist" gelesen und bin sehr wütend geworden.
http://www.spiegel.de/panorama/sexuelle-gewalt-selbsternannter-pickup-artist-julien-blanc-entsetzt-a-1002808.html (http://www.spiegel.de/panorama/sexuelle-gewalt-selbsternannter-pickup-artist-julien-blanc-entsetzt-a-1002808.html)
Deswegen wollte ich unbedingt was tun und habe diese Petition gestartet. Frauen sind kein Pokal, kein Objekt und keine Zahl mit der man sich „schmücken" kann.

Inhalt seiner Seminare ist die Verführung von Frauen unter Zuhilfenahme von Gewalt.

Wir wünschen uns ein Verbot für jegliche Veranstaltungen von Julien Blancs Organisation RSD (Real Social Dynamics), da die von der Organisation angebotenen Veranstaltungen massiv frauenfeindlich sind. Die Praxis dieser sogenannten „Verführungstaktik" verletzt die Würde und Rechte jeder einzelnen Frau und respektiert die Gleichheit der Geschlechter in keiner Weise. Im Grunde erfüllen Julien Blancs Seminare den Tatbestand von sexueller Belästigung/ Missbrauch.

Missbrauch fängt da an, wo etwas gegen den Willen einer beteiligten Person stattfindet und hat massive Auswirkungen auf die Psyche eines Menschen.

Schon am Wochenende 15./16. November soll ein Seminar in Berlin stattfinden. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, Julien Blanc zu stoppen! Bitte unterschreibt jetzt!

http://www.change.org/p/klaus-wowereit-auftritt-und-seminar-von-julien-blanc-in-berlin-verhindern (http://www.change.org/p/klaus-wowereit-auftritt-und-seminar-von-julien-blanc-in-berlin-verhindern)

Zitat
Entziehen Sie Julien Blanc das Visum
(https://d22r54gnmuhwmk.cloudfront.net/photos/4/ur/wg/pHUrwgMrLvimShO-580x326-noPad.jpg)

[...]
Wie Spiegel, Focus und Süddeutsche Zeitung berichten, fordert Julien Blanc Männer zum Beispiel dazu auf, Frauen am Hals zu würgen oder an den Haaren zu packen und ihren Kopf in den männlichen Intimbereich zu drücken. Er selbst und sein Kollege Owen Cook (Tyler Durden) berichten sogar davon, Frauen vergewaltigt zu haben. Solche Seminare können zu einem Anstieg sexueller Übergriffe in der Umgebung führen, schließlich ermuntert Blanc die Teilnehmer, das „Erlernte“ in der „freien Wildbahn“ auszuprobieren.

Bei aller Liebe zur Meinungsfreiheit muss doch gesagt werden, dass die Freiheit des einen aufhört, wo die Grundrechte des anderen verletzt werden.

Die RSD-Seminare beinhalten meiner Meinung nach Aufrufe zu Straftaten. Zudem verstoßen sie gegen Artikel 1 des Grundgesetzes, da sie die Würde von Frauen mit Füßen treten.
[...]


http://www.change.org/p/manuelaschwesig-rsd-seminare-und-zuk%C3%BCnftige-einreise-von-julien-blanc-und-owen-cook-verhindern (http://www.change.org/p/manuelaschwesig-rsd-seminare-und-zuk%C3%BCnftige-einreise-von-julien-blanc-und-owen-cook-verhindern)

Seit Wochen protestieren Menschen weltweit gegen den amerikanischen „Pick-up Artist" und sogenannten „Vergewaltigungscoach" Julien Blanc. In seinen Seminaren bringt er Männern bei, wie sie Frauen - auch unter Anwendung von Gewalt - erfolgreich „aufreißen" können. Wir hatten Sie vergangene Woche auf den Protest gegen ihn in Berlin hingewiesen.

Seitdem ist viel passiert: Australien, Brasilien und erst am Mittwoch Großbritannien haben ihm nach dem Protest durch Change.org-Petitionen bereits sein Visum entzogen.

Sarah möchte nun erreichen, dass Familienministerin Manuela Schwesig die zukünftige Einreise von Julien Blanc nach Deutschland unterbindet. Helfen Sie Sarah mit Ihrer Unterschrift?
http://www.change.org/p/manuelaschwesig-rsd-seminare-und-zuk%C3%BCnftige-einreise-von-julien-blanc-und-owen-cook-verhindern (http://www.change.org/p/manuelaschwesig-rsd-seminare-und-zuk%C3%BCnftige-einreise-von-julien-blanc-und-owen-cook-verhindern)

Vielen Dank, dass Sie sich engagieren.
Jeannette und das gesamte Change.org-Team
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: Troll am 16:03:24 So. 06.Dezember 2015
Zitat
Der Jungfrauenwahn

Viele Probleme, die im Zusammenhang mit muslimischen Migranten besprochen werden, beispielsweise die Unterdrückung von Frauen, der überhöhte Machismo bei Männern, die Zwangsehen und die Gewalt im Namen der Ehre, haben ihren Ursprung beim zentralen Thema der gesamten muslimischen Welt, der Verteufelung der weiblichen Sexualität.
....

Quelle: Arte (http://www.arte.tv/guide/de/053337-000/der-jungfrauenwahn)

http://arte.gl-systemhaus.de/am/tvguide/default/053337-000-A_HQ_1_VA-STA_02080571_MP4-800_AMM-Tvguide.mp4 (http://arte.gl-systemhaus.de/am/tvguide/default/053337-000-A_HQ_1_VA-STA_02080571_MP4-800_AMM-Tvguide.mp4)
Titel: Re:Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 20:58:12 So. 15.April 2018
Zitat
Indien
Proteste gegen sexuelle Gewalt an Frauen


(http://www.deutschlandfunk.de/media/thumbs/c/c1016d58e8445b25244b57e626605ecev1_max_720x405_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg?key=1d1fd2)
Demonstranten in Mumbai prangern sexuelle Gewalt gegen Frauen an.

In Indien haben tausende Demonstranten sexuelle Gewalt gegen Frauen angeprangert.

Kundgebungen gab es unter anderem in der Hauptstadt Neu Delhi und in der Metropole Mumbai. Ausgelöst wurden die Demonstrationen von der Vergewaltigung und Ermordung eines achtjährigen Mädchens im indischen Teil Kaschmirs und der Vergewaltigung einer Jugendlichen im nördlichen Staat Uttar Pradesh.

Trotz härterer Gesetze, die 2013 erlassen wurden, ist die Zahl der Gewaltverbrechen gegen Frauen in den vergangenen Jahren weiter gestiegen.
http://www.deutschlandfunk.de/indien-proteste-gegen-sexuelle-gewalt-an-frauen.1939.de.html?drn:news_id=872219 (http://www.deutschlandfunk.de/indien-proteste-gegen-sexuelle-gewalt-an-frauen.1939.de.html?drn:news_id=872219)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 11:14:39 Di. 10.September 2019
Zitat
"Belebend und aufregend" 
Pierce Brosnan über "James Bond": "Lasst es eine Frau machen"

Es wird Zeit für einen Umbruch bei James Bond, findet ein ehemaliger Doppelnull-Agent. Pierce Brosnan spricht sich für eine Frau als 007 aus.
...

Quelle: t-online (https://www.t-online.de/unterhaltung/kino/id_86419564/pierce-brosnan-ueber-james-bond-lasst-es-eine-frau-machen-.html)

Ok, dass Frauen genau so Elend sein können wie Männer beweist viel mittlerweile ausgetauschtes Personal, Geschlechtertausch und "weiter so!".

Feminismus ade, ich Träumer hatte tatsächlich mal den Glauben Frauen würden eher etwas (Daumendrück, ins Positive) verändern, aber nein, es wird in den meisten Fällen tatsächlich nur das Geschlecht getauscht.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 18:12:05 Do. 12.September 2019
Zitat
Rohe Gewalt am Kap
Femizid in Südafrika: Alle drei Stunden wird eine Frau getötet

In Südafrika wird alle drei Stunden eine Frau ermordet. Sagt die Statistik. Es reicht, sagen die Frauen – und gehen zu Tausenden auf die Straße.

(...)
Für die zahllosen Morde hat sich bereits ein Name etabliert: Man spricht vom Femizid, wie andernorts vom Genozid die Rede ist. Viele der Tötungsdelikte gehen mit sexueller Schändung einher. Südafrika hat auch eine der höchsten Vergewaltigungsraten der Welt. Jährlich werden am Kap der Guten Hoffnung weit über 40 000 Vergewaltigungen angezeigt. Aber nur jede zwanzigste misshandelte Frau gehe zur Polizei, sagen Frauenrechtsorganisationen. In anonymisierten Umfragen räumt ein Viertel der über 27 Millionen Südafrikaner ein, schon einmal eine Frau zum Sex gezwungen zu haben. Jede dritte erwachsene Johannesburgerin wurde nach eigenen Angaben schon mindestens einmal in ihrem Leben vergewaltigt.
(...)
Um ein gängiges Missverständnis aus dem Weg zu räumen: Der Feminizid beschränkt sich keineswegs auf die dunkelhäutige Bevölkerung Südafrikas. Auch weiße Kapbewohner beenden einen Streit mit ihrer Freundin mitunter – wie der amputierte Olympionike Oscar „Bladerunner“ Pistorius – mit Schüssen aus einer Pistole. Unter burischen Südafrikanern scheint es sich sogar eingebürgert zu haben, im Fall eines geplanten Selbstmords zuerst einmal die eigene Frau und die Kinder umzubringen. Das Land gehört zu den gewalttätigsten Gesellschaften dieser Welt, wissen Experten: In der Kategorie der Morde und Gewaltverbrechen wird es im „Global Peace Index“ des australischen „Institutes for Economics and Peace“ unter den zehn schlimmsten Staaten der Erde geführt.
(...)
Südafrika sei eine „dysfunktionale, kaputte und kollabierende Gesellschaft“, entsetzt sich Kolumnist Sipho Masondo in der Sonntagszeitung „City Press“. Mit jedem Tag wachse die Gefahr, dass die staatlichen Stützpfeiler vollends zusammenbrächen. Der ungeschriebene Vertrag, mit dem sich eine Gesellschaft auf einen moralischen Kodex einigt, scheint sich tatsächlich aufzulösen: Hunderttausende unbestrafter Mörder tummeln sich in Südafrika; trotz seiner Veruntreuung von Milliarden Rand an Steuergeldern befindet sich Ex-Präsident Jacob Zuma noch immer nicht hinter Gittern; der regierende ANC wird von einem Vizepräsidenten und einem Generalsekretär geführt, denen selbst Verbrechen vorgeworfen werden. Die Polizei, der eine Mehrheit der Bevölkerung schon zu Apartheidzeiten nicht vertrauen konnte, scheint angesichts der Verbrechensflut aufgegeben und sich auf das Eintreiben von Schmiergeldern verlegt zu haben.

„Rest in Peace, South Africa!“, rufen Demonstrantinnen zynisch, die das Ende von Nelson Mandelas Regenbogennation gekommen sehen. „Verende im Chaos“, müsste es heißen.
https://www.fr.de/panorama/suedafrika-alle-drei-stunden-wird-eine-frau-getoetet-12994668.html
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 16:43:27 Fr. 13.September 2019
Zitat
Nach der Kundgebung im Trocadéro: der 101. Femizid.

Die Anzahl an Frauenmorden in Frankreich hat 2019 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Unsere Genossinnen von Du Pain Et Des Roses schließen sich dem Aufruf der #Femmesgiletsjaunes an, gegen diese patriarchale Gewalt zu protestieren.


(https://www.klassegegenklasse.org/dateien/KGK_1_100.jpg)

Während am Sonntag im Trocadéro eine Kundgebung zur Anklage des 100. Femizids von 2019 stattfand, wurde eine 92-jährige Frau im Département Tarn von ihrem Mann getötet. Dieser neue Femizid kommt wenige Tage vor dem von der Staatssekretärin für die Gleichstellung der Geschlechter, Marlène Schiappa, organisierten “Runden Tisch”.
(...)
https://www.klassegegenklasse.org/nach-der-kundgebung-im-trocadero-der-101-femizid/
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 11:39:17 Sa. 21.September 2019
Zitat
'Feminist emergency' declared in Spain after summer of violence

Demonstrations across the country come after 19 women were killed by their partners


(https://i.guim.co.uk/img/media/e1940fd68047df9011c4a3a58557291aafa1c5f6/0_1002_2024_1215/master/2024.jpg?width=620&quality=85&auto=format&fit=max&s=471eb3c8b5139784238427ea4fbf8b51)

Protesters took to the streets of more than 250 towns and cities across Spain on Friday night to declare a “feminist emergency” after a series of high-profile rape cases and a summer in which 19 women were murdered by current or former partners.

Organisers urged participants to “turn the night purple” – the colour of the feminist movement – to raise the alarm and protest against apathy, indifference and a lack of attention from politicians and the media.
https://www.theguardian.com/world/2019/sep/20/mass-protests-in-spain-after-19-women-murdered-by-partners

Zitat
Angriff auf Protest gegen Feminizid in Ankara

In Ankara ist eine Kundgebung des Frauenverteidigungsnetzwerks gegen Feminizid von der Polizei angegriffen worden. Drei Aktivistinnen wurden festgenommen.


In Ankara wurde ein Protest gegen Feminizid von der Polizei angegriffen. Dabei wurden drei Frauen gewaltsam festgenommen. Die Aktivistinnen des „Frauenverteidigungsnetzwerks“ hatten sich am Freitag unter dem Motto „Wir wollen leben“ im Bezirk Mamak versammelt, um auf dem Tuzluçayır Meydanı eine Presseerklärung zum Mord an einer 28-jährigen Frau zu verlesen. Die Mutter eines Kindes war Tags zuvor von ihrem Ehemann getötet worden. Polizisten umstellten den gesamten Kundgebungsplatz und versuchten, ein Versammlungsverbot des Provinzgouverneurs durchzusetzen.

Aysun Gençtanır, eine der protestierenden Frauen, hielt der Polizei-Blockade entgegen: „Frauen werden mitten auf der Straße ermordet, in Mamak, in Dikmen, überall der Türkei. Wir wollen von unserem Recht Gebrauch machen und unsere Haltung dazu ausdrücken. Die Mörder hindert ihr nicht, stattdessen greift ihr Frauen an. Innerhalb von 48 Stunden wurden in Ankara zwei Frauen getötet. Wir machen da nicht mehr mit. Wir werden weiter unsere Stimme dagegen erheben. Ihr schützt die Frauenmörder. Gegen sie baut ihr keine Barrikaden. Wie dreist ist das denn? Wir sind auch gegen euch. Frauen werden weiter kämpfen, um leben zu können.“

(https://i.postimg.cc/jS15DSgy/Ank-20-09-2019-kadin-eylemine-polis-saldirdi6.jpg)

Daraufhin kam es zum Übergriff durch Bereitschaftspolizisten. Die Sicherheitskräfte entrissen den Aktivistinnen ihre Plakate und verletzten Aysun Gençtanır am Kopf. Außerdem wurde ihr Arm verdreht, bevor sie festgenommen wurde. Die Aktivistinnen Buse Üçer und Meziyet Yılız, die gegen die Polizeigewalt protestierten, wurden ebenfalls in Gewahrsam genommen und waren auch im Polizeifahrzeug der Gewalt ausgeliefert.
https://anfdeutsch.com/frauen/angriff-auf-protest-gegen-feminizid-in-ankara-14044
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 17:02:53 Mi. 25.September 2019
Zitat
Alabamas Abtreibungsgesetz
"Es ist ein Krieg gegen Frauen"

Alabama hat eins der härtesten Abtreibungsgesetze in den USA. Schwangerschaften durch Inzest und Vergewaltigung dürfen nicht beendet werden. Ehrenamtliche versuchen, betroffene Frauen zu unterstützen.

 Ein schmuckloser Flachbau, drumherum ein mannhoher Zaun, der mit Plastikplane zugehangen ist, so dass man den Eingang nicht von der Straße sehen kann. Dies ist eine der drei Abtreibungskliniken in Alabama und es ist "Procedure Day". Das ist der Tag in der Woche, an dem in Montgomery Abtreibungen vorgenommen werden. Vor dem Zaun protestieren Abtreibungsgegner. Ein Gebetskreis ist auf der anderen Straßenseite.

Sam ist vor zwei Jahren abgekämpft aus dieser Klinik gekommen. Sie ist von einem Kollegen vergewaltigt worden. Die 25-Jährige erinnert sich noch gut, wie sie sich gefühlt hat, als sie festgestellt hat, dass sie schwanger war:

"Das war vernichtend. Es war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich hatte so viele Gefühle, die hochkamen: Angst, Wut, Traurigkeit. Aber ich wusste sofort: Ich muss diese Schwangerschaft beenden."
...

Quelle: tagesschau (https://www.tagesschau.de/ausland/alabama-abtreibungskliniken-101.html)

Wenn Männer doch nur Kinder bekommen könnten!
Andererseits sind es auch religiöse (evangelikale) Frauenorganisationen die so einen Scheiß voran treiben.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 11:24:07 Sa. 19.Oktober 2019
Zitat
Femizide in Argentinien
Raus, Macho, raus!

Argentinien hat ambitionierte Gleichstellungsgesetze verabschiedet, die feministische Bewegung #Niunamenos gilt als größte Lateinamerikas. Und doch steigt die Zahl ermordeter Frauen.


(https://cdn1.spiegel.de/images/image-1479831-860_poster_16x9-htzp-1479831.jpg)
https://www.spiegel.de/politik/ausland/argentinien-feministische-bewegung-niunamenos-raus-macho-raus-a-1291920.html
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 13:15:04 Fr. 22.November 2019
Zitat
Sexuelle Gewalt
Mexiko-Stadt ruft Alarmzustand aus

In Mexiko-Stadt haben Angehörige von verschwundenen oder ermordeten Frauen demonstriert und besere Aufklärung verlangt.


(https://www.deutschlandfunk.de/media/thumbs/c/c294b5060f0561bb725fc8fbb0ab043bv1_max_720x405_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg?key=ee9bc5)
Mexiko-Stadt hat wegen zunehmender sexueller Gewalt den Alarmzustand ausgerufen.

Dadurch werde die Aufmerksamkeit für das Thema gesteigert und der Kampf dagegen werde verbessert, sagte Bürgermeisterin Sheinbaum in einer Videobotschaft.

Straflosigkeit bei Angriffen auf Frauen hatte wiederholt zu Protesten in Mexiko-Stadt geführt. Dazu gehörten mehrere Fälle von mutmaßlicher Vergewaltigung durch Polizisten. Eine der Forderungen auf den Demonstrationen war die Ausrufung des Alarmzustands, wie es ihn in anderen mexikanischen Städten bereits gibt.
https://www.deutschlandfunk.de/sexuelle-gewalt-mexiko-stadt-ruft-alarmzustand-aus.2932.de.html?drn:news_id=1072703
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 10:04:03 So. 24.November 2019
Zitat
Zehntausende demonstrieren in Frankreich gegen Gewalt an Frauen
Jedes Jahr werden in Frankreich mehr als 100 Frauen wegen ihres Geschlechts getötet. Zehntausende protestierten nun gegen sexistische Gewalt und für strengere Gesetze.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/femizide-demonstration-frankreich-gewalt-frauen-noustoutes
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 20:43:15 So. 24.November 2019
Mobivideo von etwas *räusper* dogmatischen kommunistischen Feministinnen

https://youtu.be/KR7YT51CDkY

für die Demo morgen in Hamburg.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Onkel Tom am 11:34:33 Mo. 25.November 2019
Na, wenn die Damen so auf der Demo erscheinen wollen, wäre es gut, nicht
den Friesennerz zu vergessen. Oh jou, muss heute auch zur Feldstraße was
organisieren. Danke für den Tipp. Damit werde ich ein bissel umdisponieren..

Ejal.. Den Damen viel Glück  ;)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 12:03:59 Di. 26.November 2019
Zitat
Nach friedlichen Protesten:
Polizei löst in Istanbul Frauen-Protest mit Tränengas auf

(https://abload.de/img/w1200_h664_x2373_y158gsjnl.jpg) (https://abload.de/image.php?img=w1200_h664_x2373_y158gsjnl.jpg)

Istanbul Bei einer Kundgebung gegen Gewalt an Frauen in Istanbul hat die türkische Polizei Tränengas gegen Demonstrantinnen eingesetzt. Zuvor hatten Hunderte friedlich zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen demonstriert.

In Istanbul hat die Polizei eine Demonstration für Frauenrechte gewaltsam aufgelöst. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Plastikgeschosse gegen die Demonstrantinnen ein, wie ein AFP-Fotograf beobachtete. An dem Protest gegen Gewalt an Frauen hatten sich rund 2000 Menschen beteiligt, die meisten von ihnen Frauen.

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen protestierten die Demonstrantinnen mit Bannern und Plakaten für mehr Frauenrechte. Auf dem Plakat am vorderen Ende des Demonstrationszugs war zu lesen: "Wir können den Verlust auch nur einer einzigen weiteren Frau nicht tolerieren". Auf der berühmtesten Shopping-Meile Istanbuls, der Istiklal-Straße, stellte sich den Demonstranten ein Trupp Sicherheitskräfte entgegen, der die Demonstrantinnen auseinandertrieb.

Sie gehe gegen "die Feinde der Frauen" und für ein "Ende des Mordes an Frauen" auf die Straße, sagte die Lehrerin Ayse Baykal. Die 25-jährige Ozge Cekcen beklagte, die Mordrate an Frauen in der Türkei sei "drastisch gestiegen". Über das Thema werde jedoch in der Öffentlichkeit geschwiegen.

Nach Angaben einer türkischen Frauenrechtsgruppe wurden seit Anfang des Jahres 378 Frauen in dem Land getötet. Im vergangenen Jahr hatte es 440 weibliche Opfer von Gewalt gegeben, 2011 waren es 121. Frauenrechtsgruppen werfen der türkischen Justiz regelmäßig vor, Täter, die der Gewalt an Frauen überführt werden, zu milde zu bestrafen.
https://www.wz.de/panorama/polizei-loest-in-istanbul-frauen-protest-mit-traenengas-auf_aid-47423005
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 09:26:12 Mi. 27.November 2019
Und wann kommt der Bericht über die männlichen Männer die sich schützend vor "Ihre" Frauen stellen?
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 09:35:53 Mi. 27.November 2019
Zitat
Von der Leyens EU-Pläne
Weiblicher, grüner, digitaler

Das EU-Parlament stimmt heute über das Team der künftigen Kommissionspräsidentin von der Leyen ab. Sie plant in vielen Bereichen einen Neuanfang. Aber kann das auch gelingen?
...

Quelle: tagesschau (https://www.tagesschau.de/ausland/eu-kommission-neuanfang-101.html)

Beruhigt mich nicht, Zensursula, AKK 47, die verurteilte Kriminelle IWF EZB-Lagarde, Sperrliesl Cecilia Malmström, von alten weißen Männern herangezogen, und nun aus PR-Gründen installiert, alte weiße Männer in Frauenkörpern, großartig. Ich Suche in diesen Personalien gerade den "Feminismus" und sehe nur alte weiße Männer, ich Glaube ich erwarte viel zu viel.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: RoterProlet am 10:34:31 Mi. 27.November 2019
Professor nach sexistischen Äußerungen von Studentinnen aus Vorlesung gejagt

Zitat
In einer Aktion die vergangenen Donnerstag während der Vorlesung von  Professor Sahotra Sarkar von der Universität von Texas durchgeführt wurde denunzierten Studentinnen sein widerliches Nachsteigen hinter der weiblichen Studentenschaft und jagten ihn aus dem Vorlesungsraum. Sarkar wurde bereits zuvor für sein Verhalten von der Uni verurteilt und für ein Semester in bezahlten Urlaub geschickt, unterrichtet jetzt aber wieder in seiner alten Funktion.

Seit längerer Zeit entwickeln Studentinnen und Studenten an der Universität von Texas eine Kampagne gegen die gängige Praxis der Uni Professoren, die mit sexistischen Äußerungen oder Übergriffen auffallen, anzustellen und die Rufe der Studentenschaft danach, diese zu herauszuschmeißen, zu ignorieren:

•Der notorisch übergriffige Professor Morrisett erwürgte im Mai 2016 fast seine Freundin und war, im Juli des selben Jahres, erneut der Anlass dafür, dass sie in Krankenhaus eingewiesen werden musste.
•Professor Hutchison ist für seine dreckigen Anmachen und sexistischen Kommentare gegenüber Studentinnen bekannt und knüpft Empfehlungen für Fördergelder, usw. daran, wie (positiv) diese gegenüber seinen Anmachsprüchen reagieren. Dies hörte auch nicht auf, nach dem er 2015 eine seiner Studentinnen heiratete. Wegen seinem Verhalten wurde er im Herbstsemester 2018 und im Frühjahrssemester 2019 von der Uni von allen Lehrveranstaltungen befreit.
•Zu Letzt Professor Sarkar, der Studentinnen dazu aufforderte mit ihm Nacktbaden und in Nacktbars zu gehen und Geld für intime Fotografien anbot. Seine Suspendierung dauerte genau ein Semester.

http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/t-proletarischer-feminismus/3775-professor-nach-sexistischen-aeusserungen-von-studentinnen-aus-vorlesung-gejagt (http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/t-proletarischer-feminismus/3775-professor-nach-sexistischen-aeusserungen-von-studentinnen-aus-vorlesung-gejagt)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: RoterProlet am 10:23:15 Di. 10.Dezember 2019
Zitat
Istanbul: Bullen greifen feministische Demonstration an
(http://www.demvolkedienen.org/images/Türkei/5dedfcf30f2544038c91d0a0.jpg)
Gestern wurden in Istanbul nach einer Protest-Performance mehrere Demonstranten festgenommen. Dreihundert Frauen wurden von Bullen umringt, als sie eine Art Tanz mit dem Titel „Ein Vergewaltiger auf deinem Weg“ aufführten, welcher ursprünglich von der feministischen Gruppe „Las Tesis“ aus Chile im November bei dem Tag gegen Gewalt an Frauen aufgeführt wurde.

Die Bullen gingen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Sieben von ihnen wurden festgenommen. Die Frauen riefen etwa: „Vergewaltigungen, unbestrafte Mörder, fragwürdige Todesfälle, Frauenmorde – es ist nicht meine Schuld, egal wo ich bin, egal was ich anhabe, es ist nicht meine Schuld“, und weiter: „Der Vergewaltiger bist du“.

Frauen Morde sind in der Türkei alltäglich. Laut der Plattform „Wir werden die Frauenmorde stoppen“ wurden 430 Frauen dieses Jahr in der Türkei ermordet. Letztes Jahr waren es 440 Frauenmorde. Gewalt gegen Frauen ist aber kein Problem welches nur in unterdrückten Nationen auftritt. Im vergangenen Jahr wurden in der BRD 114.000 Frauen Opfer von Gewalt innerhalb einer Partnerschaft. Es ist bei diesen Zahlen davon auszugehen, dass die Dunkelziffer noch viel höher ist.

http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/asien/3811-istanbul-bullen-greifen-feministische-demonstration-an (http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/asien/3811-istanbul-bullen-greifen-feministische-demonstration-an)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 10:27:18 Sa. 21.Dezember 2019
Zitat
Virgin Tales
Jungfrauen-Märchen


Evangelikale Christen rufen die zweite Sexuelle Revolution aus: Keuschheit als Gegenbewegung zu Gesinnung und Praktiken der modernen Kultur. So gelobt in den USA bereits jedes achte Mädchen, unbefleckt in die Ehe zu gehen. ARTE hat die Gründer der Purity-Bewegung zwei Jahre lang begleitet.

Die Wilsons sind eine neunköpfige evangelikale Familie, die in Colorado Springs lebt. Sie sind die Begründer der sogenannten Purity Balls, bei denen Töchter im Abendkleid von ihren Vätern begleitet werden und gemeinsam ein Gelübde ablegen, dass das Mädchen bis zur Ehe keusch bleibt. Inzwischen werden diese Bälle in 48 Staaten der USA gefeiert. Und die fünf Wilson-Töchter, die nur einen Mann heiraten wollen, der genauso ist wie ihr Vater, sind die Vorzeige-Jungfrauen der USA: jung, charmant und jeden noch so scheuen Kuss vor der Ehe verteufelnd. Auch die Söhne vertreten strikt die Haltung, eine Frau das erste Mal vor dem Traualtar zu küssen. Die Wilsons sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie stark das Konzept "Jungfräulichkeit" auch heute noch das Leben junger Frauen beeinflussen kann, und das in einem westlichen Land, das als aufgeklärt und als Hort der Freiheit und Heimat der selbstbestimmten jungen Frauen gilt. So passiv, wie die Frauen der Purity-Bewegung sich in Bezug auf Sex verhalten sollen, genauso passiv sollen sie auch in allen anderen Lebensbereichen auftreten. Feminismus ist ein Schimpfwort. Die Frau gehört an den Herd, nicht in eine berufliche Laufbahn. Sie soll ihrem Mann dienen, der von Gott zum Führer der Frau auserkoren wurde. Die Wilsons fordern nicht nur Reinheit im sexuellen Sinn, sondern auch im geistigen und emotionalen: Die Kinder sollen sich vor der Ehe nicht verlieben, und bereits sexuelle Gedanken sind eine Sünde. Alle sieben Kinder der Wilsons zeigen sich absolut im Einklang mit diesem Gebot. Dieses Einverständnis mit den Eltern mag auf die fast vollkommene Abschottung von der Außenwelt zurückzuführen sein. Von frühester Kindheit an wurden die sieben Wilson-Sprösslinge wie rund eine Million andere evangelikale US-Kinder zu Hause unterrichtet. Hier lernen die Jungen neben Bibelzitaten vor allem, wie sich ein tugendhafter männlicher "Führer" zu verhalten hat, und die Mädchen, wie man dem zukünftigen Ehemann ein gemütliches Heim bereitet. Kontakt zu Gleichaltr[/b]igen kommt lediglich beim Kirchenbesuch und den regelmäßig stattfindenden "Teas" zustande, bei denen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern über ihren Glauben sprechen und sich gegenseitig darin bestärken, dass ihre Lebensform die einzig wahre sei.

87 Min., verfügbar vom 21/12/2019 bis 27/12/2019
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 3. Januar um 23:55


HTNL5: https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/045000/045400/045430-000-A_EQ_0_VA-STA_04707478_MP4-1500_AMM-PTWEB_1GWEt1KV1Sf.mp4
Quelle: Arte (https://www.arte.tv/de/videos/045430-000-A/virgin-tales/)

Anschauen und anfangen zu beten, bitte bitte, mach daß das eine perverse Satire ist!
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 14:17:57 So. 22.Dezember 2019
Das feministische Kollektiv „Las Tesis“ aus Chile hat eine Massenbewegung initiiert. Ihr Sprechgesang „Un violador en tu camino“ ist eine Anklage gegen sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungskultur. Innerhalb einer Woche wurde die Performance „Un violador en tu camino“ (Ein Vergewaltiger auf deinem Weg) der Aktivistinnen aus der Hafenstadt Valparaíso von Feministinnen in Lateinamerika, den USA, Europa und sogar Australien und Asien adaptiert und neu interpretiert. Zuletzt wurde die Performance in Italien, Indien, Russland und dem Libanon aufgeführt, und nun auch in Rojava.

(https://anfdeutsch.com/uploads/de/articles/2019/12/20191221-20191221-0-jpg1c3521-image-jpgc579c9-image.jpg)
Kämpferinnen der KKB/KÖG in Rojava

(https://abload.de/img/hh1ok6m.jpg) (https://abload.de/image.php?img=hh1ok6m.jpg)
„Der Vergewaltiger bist du” vor dem türkischen Konsulat in Hamburg

(https://abload.de/img/istanbulxmkb9.jpg) (https://abload.de/image.php?img=istanbulxmkb9.jpg)
Tanzperformance im Polizeikessel in Istanbul: „Der Vergewaltiger bist du!“

(https://abload.de/img/ankaranjkxm.jpg) (https://abload.de/image.php?img=ankaranjkxm.jpg)
Ankara: Neun Festnahmen bei „Las Tesis“-Performance

https://anfdeutsch.com/kultur/las-tesis-kaempferinnen-in-rojava-veroeffentlichen-video-16186
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Troll am 12:14:05 Mo. 20.Januar 2020
Zitat
Podcast NPP 194
Die Wut der Unbegehrten

Sie halten Sex für ein Grundrecht, tauschen sich in Foren über ihre eigene Hässlichkeit aus und feiern Attentäter als Heilige und Helden. Die Community der Incels ist eine der dunkelsten Besenkammern des Internets. Der hier kultivierte Hass junger Männer reicht allerdings weiter. Wie diese Gemeinschaft des Selbstmitleids tickt, erklärt die Soziologin Veronika Kracher.

...
...

HTML5: https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2020/01/NPP194-Incels-Die-Wut-der-Unbegehrten.mp3 (etwa 50 min.)
Quelle: Netzpolitik.org (https://netzpolitik.org/2020/die-wut-der-unbegehrten/)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: RoterProlet am 10:09:40 Di. 11.Februar 2020
Zitat
Bremen: Veranstaltungsreihe des Roten Frauenkomitees zum 8. März
Veranstaltungsreihe zum 8. März 2020

Der diesjährige Internationale Frauenkampftag steht vor der Tür. Ein Tag, der 1911 von der Kommunistin Clara Zetkin als Tag der Arbeiterinnen ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen des „Café Rebellion“ veranstalten wir Vorträge über den proletarischen Feminismus und seine Bedeutung heute und wollen mit Euch darüber diskutieren, warum eine klassenbewusste Frauenbewegung notwendig ist, um die Emanzipation der Frau zu erkämpfen. Dazu wird es wie jeden Mittwoch gutes Essen und Getränke für wenig Geld geben. Kommt vorbei und diskutiert mit.
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12. Februar: Über die verschiedenen Farben des Feminismus –
                        Warum proletarischer Feminismus?
19. Februar: Die Frauen tragen die Hälfte des Himmels auf ihren Schultern und sie müssen sie erobern –
                        Frauen in der Großen Proletarischen Kulturrevolution in China
26. Februar: Filmvorführung: „Olga“ - Spielfilm über die Kommunistin Olga Benario, die den Kampf der
                        Arbeiterklasse in Deutschland und Brasilien geprägt hat
04. März: Warum eine klassenbewusste Frauenbewegung notwendig ist –
               Vortrag über die Situation der Frau in der BRD
_____________________________________________________________

Das „Café Rebellion“ findet jeden Mittwoch ab 17 Uhr statt.
Die Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr.

Ort: BDP-Haus / 1. Stock
Am Hulsberg 136
(Haltestelle „Bei den drei Pfählen“)

Kontakt: rfk.bremen@gmx.de

Rotes Frauenkomitee Bremen
http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/t-proletarischer-feminismus/3982-bremen-veranstaltungsreihe-des-roten-frauenkomitees-zum-8-maerz (http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/t-proletarischer-feminismus/3982-bremen-veranstaltungsreihe-des-roten-frauenkomitees-zum-8-maerz)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 08:28:08 Sa. 07.März 2020
(https://www.fr.de/bilder/2020/03/06/13584040/1692802016-demo_mgl5270_0703201-BHU472ccZa7.jpg)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 12:23:00 So. 08.März 2020
(https://abload.de/img/cbtranspi-e1552206255u7j36.png) (https://abload.de/image.php?img=cbtranspi-e1552206255u7j36.png)

Ich habe den Eindruck, daß die Frauenbewegung in anderen Ländern schon viel weiter ist.
Dort gibt es echte Frauenstreiks.
Aus Deutschland ist mir so etwas nicht bekannt.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 12:33:13 Mo. 09.März 2020
Zitat
Weltfrauentag:
Gewalt bei Demonstrationen in Chile

An den Demonstrationen nahmen nach Schätzungen der Polizei mehr als 125.000 Menschen teil. Die Organisatorinnen und Organisatoren sprachen von rund 500.000 Teilnehmenden. Die Menge der Protestierenden erstreckte sich nach Beobachtung von AFP-Journalisten über eine Länge von vier Kilometern. Für Montag ist in Chile ein "feministischer Generalstreik" geplant.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/weltfrauentag-gleichstellung-chile-demonstration-gewalt
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 09:48:55 Di. 10.März 2020
Mexico:

Zitat
22 Millionen Frauen, also 40 Prozent, nahmen laut Unternehmerverband Coparmex am Streik teil
https://www.fr.de/wirtschaft/mexiko-frauen-streiken-gegen-maennergewalt-13589903.html

Wow!
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 14:11:32 Di. 10.März 2020
Zitat
Proteste zum internationalen Frauentag
Mit Gewalt gegen Gewalt

Das Video dazu ansehen!!

https://www.spiegel.de/panorama/internationaler-frauentag-proteste-in-mexiko-und-tuerkei-eskalieren-a-06be5c81-9d75-435a-9ebd-f760f49ff2b6
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: RoterProlet am 17:09:13 Mi. 15.April 2020
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Ich habe den Eindruck, daß die Frauenbewegung in anderen Ländern schon viel weiter ist.
Dort gibt es echte Frauenstreiks.
Aus Deutschland ist mir so etwas nicht bekannt.

Das ist auch absolut so! Ist Allerdings auch nicht nur beim Thema Feminismus so.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 17:57:16 Mi. 12.August 2020
Die Feministische Bewegung wird von einigen als Bedrohung gesehen.

Zitat
Das Netzwerk der Antifeministen
Wenn fragile Männlichkeit gefährlich wird

Sie halten Feminismus für „die größte Bedrohung seit Bestehen der Bundesrepublik“


(Auszüge: )
Massenmörder Anders Breivik ist erklärter Antifeminist

In der Szene der sogenannten Männerrechtler, die in den letzten Jahren in Deutschland gewachsen ist, gilt Enderles Verein Manndat als einer der wichtigsten Akteure. Es gibt Vereine, Initiativen, Kongresse, Blogs. Gemein ist allen die Überzeugung, der Feminismus habe in Deutschland großen Schaden angerichtet – die wahren Benachteiligten seien heute die Männer.

Es gibt den Blogger Hadmut Danisch, der über das Wesen der Frau Folgendes schreibt: „Einerseits fordert sie Posten in den Vorständen der größten Unternehmen, andererseits kann sie nicht mal selbstverantwortlich und zuverlässig entscheiden, mit wem sie bumst.“ Jede Beischlafentscheidung sei unverbindlich, und wenn die Frau es sich später anders überlege, werde „die Sache auf Kosten des Mannes rückwirkend zur Vergewaltigung erklärt.“

Das Bundesfamilienministerium geht davon aus, dass fünf Prozent aller deutschen Männer offen antifeministisch eingestellt sind, etwa dem Satz zustimmen: „Frauen sind von der Politik genug gefördert worden, jetzt sind die Männer dran.“ Ein Drittel aller Männer sei für einzelne antifeministische „Einstellungen oder Facetten empfänglich“.

Zu den ärgsten Feindbildern der Bewegung zählen junge Frauen wie Greta Thunberg. Aber auch Männer, die sich für Frauenrechte einsetzen. Die werden als „lila Pudel“ beschimpft. Es heißt, sie hätten ihr eigenes Geschlecht verraten.

Zum Spektrum des Antifeminismus gehören auch die sogenannten „Incels“. Männer, die nach eigener Aussage keine Aussicht auf Sex haben und dies Frauen verübeln. Ihre Überzeugung: Frauen seien oberflächlich, grausam und einfach böse. Incels fordern, der Staat müsse Frauen zu Sex mit Männern verpflichten.

Immer öfter führt der Hass im Netz zu Gewalt in der realen Welt. Etliche rechte Attentäter der vergangenen Jahre waren Antifeministen: Anders Breivik genauso wie die Mehrfachmörder von Halle und Hanau, Christchurch, El Paso und Toronto. Das Motiv Frauenhass werde bei vielen Terrortaten noch unterschätzt, sagt der Soziologe Andreas Kemper am Telefon: „Dieser Faktor wird zu wenig beleuchtet.“ Kemper hat sich jahrelang mit Antifeminismus und seinen Folgen beschäftigt. Es gebe in der Szene etliche „Breivik-Versteher“, die den Attentäter eigentlich für ein Opfer hielten. Dieser habe letztlich ausrasten müssen, weil der Feminismus und die politische Korrektheit ihn drangsaliert hätten.

In den USA versuchte ein Antifeminist vorigen Monat, eine angeblich zu frauenfreundliche Bundesrichterin zu erschießen. Zuvor hatte der Mann als Rechtsanwalt jahrelang gegen Benachteiligungen von Männern geklagt, etwa gegen Clubbetreiber, die Frauen an „Ladies’ Nights“ günstigere Drinks versprachen. Beim Versuch, das Haus der Richterin zu stürmen, tötete der Rechtsanwalt ihren Sohn.

Auch die anonymen, mit „NSU 2.0“ unterschriebenen Todesdrohungen richteten sich zunächst ausschließlich gegen Frauen, enthielten sexistische Schmähungen und Vergewaltigungsfantasien.

Zuweilen mischt sich der Frauenhass mit Antisemitismus. In seinem Bekennervideo erklärte der Attentäter von Halle, geheime Mächte hätten den Feminismus erfunden, um die Geburtenzahlen zu senken und so die Völker des Westens auszurotten. Und diese geheimen Mächte seien natürlich die Juden.

Tatsächlich waren Manndat-Mitglieder wie der Publizist Arne Hoffmann vor zehn Jahren noch im Hassforum von WGvdL aktiv, Hoffmann bezeichnete es als „zentrales Diskussionsforum der Männerbewegung“. Eines seiner Bücher veröffentlichte er im Verlag des extrem rechten Götz Kubitschek, schrieb auch für dessen Blog „Sezession“ und rechte Plattformen wie „Die Freie Welt“, deren Herausgeber der Ehemann von Beatrix von Storch ist. Mehrfach gab Hoffmann der „Jungen Freiheit“ Interviews, warnte dort etwa vor „faschistoiden Aspekten“ im Feminismus. Im „Compact“-Magazin von Jürgen Elsässer veröffentlichte er den Text „Von Hitler bis Breivik: Das Elend der Vaterlosigkeit“.

Überhaupt hat die Bewegung in der FDP – neben der AfD – am stärksten Fuß gefasst. Parteimitglieder riefen vor drei Jahren einen eigenen Verein ins Leben, der in die Partei und aus ihr heraus wirken soll: die „Liberalen Männer“. Initiiert wurde die Gründung von Mitgliedern des Männerrechtsvereins Manndat. Es heißt, ähnliche Bestrebungen in anderen Parteien seien angedacht.

Der komplette Text: https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/das-netzwerk-der-antifeministen-wenn-fragile-maennlichkeit-gefaehrlich-wird/26072892.html
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: RoterProlet am 11:18:21 Fr. 14.August 2020
Zitat
Erneute Massenproteste gegen Frauenmorde in der Türkei
(https://demvolkedienen.org/images/Tuerkei/Demonstration_gegen_Frauenmorde_220720_unbekannt.jpg)
Am 21. Juli wurde die 27-jährige Studentin Pinar Gültekin in Muğla im Südwesten der Türkei von ihrem Ex-Freund durch Würgen ermordet und die Leiche anschließend nach Verbrennungsversuchen in einer Mülltonne mit Beton übergossen. Die Zahl der Frauenmorde in der Türkei steigt weiterhin und liegt dieses Jahr laut dem Frauenverband Kamer bereits bei 260 – durch die Ausgangssperre verstärkt, sei die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt in Istanbul dieses Jahr allein um 40 Prozent gestiegen.

Am Folgetag dieses grausamen Mordes gab es landesweite kämpferische Kundgebungen und Demonstrationen gegen patriarchale Gewalt und die Morde der letzten Monate mit Hunderten von Teilnehmern in unter anderem Muğla, Istanbul, Ankara, Izmir, Adana, Hatay, Mersin, Antalya und Meletî (Malatya). In Izmir griffen die Bullen ohne einen konkreten Anlass eine Demonstration an und nahm zwölf Demonstrantinnen fest. Eine Teilnehmerin berichtete: „Wir versammelten uns erst vor dem Kulturzentrum im Stadtteil Alsancak, um ein Pressestatement abzugeben. Als wir den Protestmarsch begannen, hielt uns die Polizei plötzlich mit Barrikaden auf. Anschließend wurden wir unrechtmäßig inhaftiert, geschlagen und misshandelt.“

Die Proteste forderten auch in weiten Teilen das Einhalten der Istanbul-Konvention („Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ von 2011). Die Türkei hatte das Übereinkommen als erstes Land unterzeichnet und als „Gesetz zur Vorbeugung von Gewalt gegen Frauen und zum Schutz der Familie” national eingeführt. In jüngerer Vergangenheit positionierte sich die türkische Regierung gegen die Konvention und stellte in Aussicht, aus dem Abkommen auszusteigen. Natürlich tut es herzlich wenig zur Sache, ob die Türkei diesen leeren Vertrag nun offiziell umsetzt oder ablehnt, dafür aber soll kurzzeitig das Vertrauen der Massen in die bürgerliche Demokratie und in die angebliche Wichtigkeit dieser Konvention gestärkt werden. Das Patriarchat kann aber nur durch die vollständige Zerstörung des Imperialismus abgeschafft werden, was für die Türkei konkret als erstenSchritt die siegreiche Durchführung der neudemokratischen Revolution bedeutet.
https://demvolkedienen.org/index.php/de/asien/4342-erneute-massenproteste-gegen-frauenmorde-in-der-tuerkei (https://demvolkedienen.org/index.php/de/asien/4342-erneute-massenproteste-gegen-frauenmorde-in-der-tuerkei)
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 12:19:44 Fr. 14.August 2020
Die aktuelle feministische Bewegung ist wirklich beeindruckend. Es ist eine globale Bewegung, sie ist radikal und sie läßt sich nicht von autoritären Regierungen und reaktionären Traditionen bremsen.

Die feministische Bewegung in Polen kommt in der deutschen Berichterstattung viel zu kurz. Medial wird so getan, als gäbe es nur einen Konflikt zwischen der faschistoiden PiS Partei und der so modernen und freiheitlichen neoliberalen Alternative "liberalkonservative Bürgerkoalition", was eher die Wahl zwischen Pest und Cholera ist.

Die in den 70er Jahren noch radikale Feministische Bewegung in Deutschland konnte mit Staatsknete gekauft und befriedet werden. Ich habe wahrlich nichts gegen Frauenhäuser und Beratungsstellen, mußte aber beobachten, wie all die Förderungsgelder und bezahlten Stellen für Sozialpädagoginnen und Sozialarberinnen, etc. inhaltlich Folgen hatte. Es gab die jährlichen Frauenwochen in irgendwelchen Kulturzentren und es dauerte nicht lange, bis sich da nicht mehr die lokalen Initiativen ihre Kämpfe und Arbeit dort präsentierten, sondern es eine bürgerliche Schnarchveranstaltung wurde, man viel Geld für die Honorare der Vorträge von Akademikerinnen und die Anreise irgendwelcher Ethno-Frauen-Musik- oder Tanzgruppen ausgab. Irgendwann wurde der staatliche Geldhahn immer kleiner gedreht. Die Aktivitäten der dort Beschäftigten drehten sich immer weniger um die Situation der Frau in der Gesellschaft, sondern es ging zunehmend um den Erhalt ihrer eigenen Jobs.

Diese Frauenbewegung war politisch tot. Die Feststellung, daß Frauen wesentlich schlechter bezahlt werden als Männer, mußte von anderer Seite in die gesellschaftliche Diskussion geworfen werden. Die bezahlten Frauenbewegten hatten damit nichts zu tun, sie nahmen es wahrscheinlich nicht einmal wahr.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 11:43:53 Sa. 19.September 2020
Frauen spielen in den aktuellen Bewegungen weltweit eine zunehmende Rolle, egal ob in den arabischen Protesten, in Belarus oder Mexiko:

Zitat
Tagtäglich werden Frauen in Mexiko verfolgt, vergewaltigt, umgebracht. Im März gingen Zehntausende auf die Straße, um sich zum Protest zu formieren. Durch die Corona-Krise wurde die Bewegung vorerst gestoppt - nun flammt sie wieder auf.
https://www.tagesschau.de/ausland/mexiko-proteste-frauengewalt-101.html

In Belarus nehmen die Frauen bei den Protesten eine führende Rolle ein.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 10:25:29 Do. 01.Oktober 2020
Zitat
In Indien
Proteste nach tödlicher Gruppenvergewaltigung von 19-Jähriger

Eine neuerliche Gruppenvergewaltigung bringt Indien auch in die internationalen Schlagzeilen. Die Familie des Opfers wirft der Polizei Fehlverhalten vor. Indes werden Frauenrechtlerinnen festgenommen.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.in-indien-proteste-nach-toedlicher-gruppenvergewaltigung-von-19-jaehriger.eee32629-57c4-41bb-a024-50975e12b03d.html
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 13:01:51 Sa. 31.Oktober 2020
Polen zeigt, die Frauenproteste drehen sich nicht allein um "Frauenfragen", es geht um gesellschaftliche Fragen, um Machtverhältnisse. Letztendlich geht des um den Sturz der herrschenden Verhältnisse.
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 09:07:31 Mi. 25.November 2020
Zitat
In Mexiko haben Angehörige ermordeter Frauen die Regierung zum Handeln gegen die sogenannten Femizide aufgerufen.

Vertreter überreichten Präsident Lopez Obrador in Mexiko-Stadt eine Liste mit 18.000 Unterschriften, in dem eine juristische Aufklärung der Gewalttaten sowie deren Ende gefordert wird. Die Delegation wurde von der Mutter der im Juni 2018 ermordeten Journalistin Maria del Sol Cruz Jarquin angeführt. Lopez Obrador wies seine Regierung an, das Vorgehen gegen die Gewalt gegen Frauen zu verstärken.

Amnesty International kritisierte, der mexikanische Staat sei bislang nicht in der Lage, die Femizide zu stoppen. Laut offiziellen Zahlen wurden allein zwischen Januar und September dieses Jahres 2.867 Frauen ermordet. Dies bedeute, dass in dem Land alle zweieinhalb Stunden eine Frau getötet werde, so Amnesty.
https://www.deutschlandfunk.de/mexiko-angehoerige-ermordeter-frauen-fordern-regierung-zum.2932.de.html?drn:news_id=1198308
Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 18:45:15 So. 06.Dezember 2020
Ich möchte hier an eine zu Unrecht fast vergessene Politikerin und Feministin erinnern:

Luise Zietz
(1865 - 1922)

(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/31/ZietzLuise.jpg)

Zitat
Beim Hamburger Hafenarbeiterstreik von 1896 trat sie erstmals als Rednerin in der Öffentlichkeit auf. Während des Streiks organisierte sie den Widerstand der Frauen. Zietz war von 1898 bis 1904 Vorsitzende der Zahlstelle des „Verbandes der Fabrik- Land- und gewerblichen Hilfsarbeiter“ in Hamburg-St. Georg und vertrat diesen Ortsverband auf den Gewerkschaftskongressen 1902 und 1910. Nach Verabschiedung des Reichsvereinsgesetzes 1908 konnte sie offiziell Mitglied der SPD werden. Sie galt als populäre und erfolgreiche Agitatorin der Partei, vor allem in der Frauenagitation. Wegen dieser Fähigkeiten wurde sie „weiblicher Bebel“ genannt. Auf dem Nürnberger Parteitag wurde sie als erste Frau in Deutschland in einen Parteivorstand gewählt. 1911 organisierte sie das erste Mal den 1910 in Kopenhagen beschlossenen Internationalen Frauentag in Deutschland. Sie schrieb regelmäßig für die sozialdemokratische Frauenzeitschrift Die Gleichheit und Die Neue Zeit.
Grabstätte

1917 gehörte Luise Zietz zu den Gründungsmitgliedern der USPD, deren Zentralkomitee sie bis zu ihrem Tod angehörte. Sie wurde auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin-Friedrichsfelde begraben. Nach Umbettung im Jahr 1951 befindet sich ihr Grab dort an der Ringmauer der Gedenkstätte der Sozialisten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Zietz

(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/75/Frauenwahlrecht.jpg)

Titel: Re: Feminismus
Beitrag von: Kuddel am 14:01:34 Do. 31.Dezember 2020
https://www.youtube.com/watch?v=8nbtlIZEGvM


https://www.youtube.com/watch?v=PO4EVp7Do94