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Wat Noch => Andere Themen => Ökologie => Thema gestartet von: Kuddel am 12:01:42 Sa. 24.Oktober 2015

Titel: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:01:42 Sa. 24.Oktober 2015
Die Medien echauffieren sich über schlechte Straßenbeläge und marode Brücken. Über das Hauptproblem wird nicht geredet. Denn das hätte ja Auswirkung auf einen zentralen Wirtschaftszweig dieses Landes: die Autoindustrie. Selbst die Grünen haben sich in den Fanclub der Autokonzerne eingereiht. Kein Wort darüber, daß die Autobahnen mit unsinnigen LKW Transporten gefüllt sind, die auf den Schienen oder Binnenschiffen hätten landen sollen, gäbe es eine vernünftige Verkehrspolitik. Es gibt nur noch Industrielobbyismus. Und der geht über Leichen.

Zitat
1,25 Millionen Verkehrstote pro Jahr
Bilanz des Grauens


  • Jedes Jahr sterben im Straßenverkehr weltweit 1,25 Millionen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO.
  • Am stärksten gefährdet sind Fußgänger, Fahrrad- und Kradfahrer.
  • Der Trend: Während die Zahl der Verkehrstoten in reichen Ländern sinkt, steigt sie in den einkommensschwachen Gegenden der Erde.
http://www.sueddeutsche.de/auto/-millionen-verkehrstote-pro-jahr-bilanz-des-grauens-1.2702829?reduced=true (http://www.sueddeutsche.de/auto/-millionen-verkehrstote-pro-jahr-bilanz-des-grauens-1.2702829?reduced=true)

Der Individualverkehr sollte grundsätzlich in Frage gestellt werden. Stattdessen wird der öffentliche Nah- und Fernverkehr zu Grunde gerichtet.

Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 20:12:52 Fr. 29.März 2019
Zitat
Dem Markt ist das Klima egal
Transport. Die Verkehrswende wird nicht nur von den Konservativen, sondern auch vom Kapital blockiert


Pkws sind weit mehr als ein Individualinteresse: Sie sind ein gewaltiger „Wirtschaftsfaktor“.Kaum ein Land ist so abhängig davon wie Deutschland, zwei Millionen Jobs hängen direkt oder indirekt am Exportschlager Auto. Werden die Kosten erhöht, ist die „Wettbewerbsfähigkeit“ gefährdet.

Der BUND gab die Richtung vor, in die es gehen müsste: Will man das Klima retten, reicht ein Wechsel auf E-Mobilität allein nicht, man muss Verkehr vermeiden und verlagern.
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/dem-markt-ist-das-klima-egal
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 19:07:15 So. 07.April 2019
Zitat
Demonstration in München
Fahrräder, fröhliche Menschen - und kein Stau


(https://media-cdn.sueddeutsche.de/image/sz.1.4400568/1280x720?v=1554652369000)

Der Anteil des Fahrradverkehrs am Münchner Gesamtverkehr liegt bei 18 Prozent nach jüngsten Erhebungen - der Anteil vernünftiger, sicherer Radwegeverbindungen in der Stadt hingegen gefühlt höchstens bei acht Prozent. Da hilft nur eine neue Erhebung - und zwar die der Radfahrer per Großdemonstration. Geschätzte 12 000 bis 15 000 Radler folgen deshalb am Sonntagnachmittag einem Aufruf zur Sternfahrt an den Königsplatz mit anschließender Altstadtring-Ehrenrunde. Wobei: 12 000 erfasst als Zahl gar nicht, was das für eine Bewegung ergibt. So viel jedenfalls, dass die rollende Kundgebung für eine ganze Weile den kompletten Altstadtring für sich hat. Überall Fahrräder statt Autos, überall fröhliche Menschen - und kein Stau.
...
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/radverkehr-demonstration-1.4399560
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 10:30:33 Mi. 17.April 2019
Zitat
"Critical Mass": Radfahrer-Protest in Neckarstadt

(https://www.schwarzwaelder-bote.de/media.media.d7483100-f499-474b-8957-801915106e1f.original700.jpg)

"Fahrradklima-Tests" nennt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seine Aktionen, mit denen der für die umweltfreundliche Fortbewegung wirbt. Dieses Klima ist nicht überall gut – und für Radfahrer in Horb ist das Grund genug zu zeigen: Jetzt reicht es! Am Freitag startete das erste "Critical Mass".
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-critical-mass-radfahrer-protest-in-neckarstadt.a46a329b-72be-45b4-b58b-8c88e3e3dbbc.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 11:45:22 Mi. 17.April 2019
Und wo liegt "Neckarstadt"?
In oder bei Horb (Veranstaltungsort) nichts gefunden, es gibt in Mannheim Stadtbezirke die Neckarstadt heißen, aber sonst.

Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 19:17:27 Fr. 19.April 2019
Der städtische Raum besteht zu einem großen Teil nur noch aus Flächen für's Auto.
Daran ändert "Elektromobilität" auch nix. (Elektromobil im Stau.)
Zitat
"Man muss dem Auto endlich Flächen wegnehmen"
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-04/verkehrswende-mobilitaet-interessengruppen-privilegien-verkehrspolitik?utm_source=pocket-newtab
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 20:17:24 Fr. 19.April 2019
Ich wäre für Auto wegnehmen und dann überlegen was aus der freien Fläche gemacht werden kann.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 14:27:02 Do. 02.Mai 2019
Das Thema wird von der Bevölkerung weitaus mehr als wichtig anerkannt, als von Medien und Politik zugegeben.

Der Luftfilter-Container in Kiel machte zwar bundesweit Schlagzeilen, kam bei den Kielern aber nicht sonderlich gut an.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Absauganlage-in-Kiel-Ganz-viel-kalte-Luft,abgase142.html

Extra3 fand die politischen Lösungen der kieler Luftverschmutzung auch ziemlich komisch:
https://www.youtube.com/watch?v=BNpagbZXZeo

Einen Tag vor der Anti-Vonovia-Demo fand ein Protest gegen den Individualverkehr statt mit beachtlichen Teilnehmerzahlen 1600 (Polizei) bis 2000 (Veranstalter).

(https://tkkg.noblogs.org/files/2019/04/Velorution__Bicycle-Revolution_byMonaCaron.jpg)

(https://abload.de/img/d5fk1baxkaidspapuk3e.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fk1baxkaidspapuk3e.jpg)

(https://abload.de/img/d5fgvf8wkaeyte4ssk3p.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fgvf8wkaeyte4ssk3p.jpg)

(https://abload.de/img/d5fit2-w4aakwsoxlkx1.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fit2-w4aakwsoxlkx1.jpg)

(https://abload.de/img/d5up7xmw4aic3lxxcke4.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5up7xmw4aic3lxxcke4.jpg)

(https://abload.de/img/d5fognjvuamnskqf9jxy.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fognjvuamnskqf9jxy.jpg)

(https://abload.de/img/d5fqonxwkaafo9c2wk83.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fqonxwkaafo9c2wk83.jpg)

(https://abload.de/img/d5fbd28w0aez2xgcxk1q.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fbd28w0aez2xgcxk1q.jpg)

(https://abload.de/img/dpa-5f9d34002b591852ctjsm.jpg) (http://abload.de/image.php?img=dpa-5f9d34002b591852ctjsm.jpg)

(https://abload.de/img/d5fvp8sxsaaphse8qkvd.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fvp8sxsaaphse8qkvd.jpg)

(https://abload.de/img/d5fdfgtwaaa01w29tjyx.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fdfgtwaaa01w29tjyx.jpg)

(https://abload.de/img/d5fjubxucaq2u4duekm2.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5fjubxucaq2u4duekm2.jpg)

(https://abload.de/img/d5f4sijwwaa7jv54pkjn.jpg) (http://abload.de/image.php?img=d5f4sijwwaa7jv54pkjn.jpg)

(https://abload.de/img/live-polizei-raeumt-s1wjfn.jpg) (http://abload.de/image.php?img=live-polizei-raeumt-s1wjfn.jpg)


Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 14:26:17 Di. 04.Juni 2019
Zitat
Straßenverkehr:
Die Stau-Hauptstädte Deutschlands

In Hamburg stockt der Verkehr am meisten, aber auch in Berlin und Nürnberg ist es zäh. Das zeigt ein Städteranking, das mit Daten aus Navigationsgeräten berechnet wurde.
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/strassenverkehr-auslastung-tomtom-navigationshersteller-stau-niveau

Elektromobilität löst das Problem auch nicht.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 15:50:34 Di. 04.Juni 2019
Aber der Stau ist leise und stinkt nicht, perfekte Oberflächlichkeit, wir sind werden die Besten, also noch besserer!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 10:42:22 Sa. 08.Juni 2019
FAKTEN:CHECK Mit dem Elektroauto in die Sackgasse

https://youtu.be/B9NajdAAfmQ

Zitat
In unserem Faktencheck erklärt Winfried Wolf, warum das gelogen ist und dass die E-Mobilität lediglich die neueste Antwort auf die immer wiederkehrenden Krisen der Autoindustrie ist. Eine Antwort, die nichts mit grünem Gewissen und Umweltverträglichkeit zu tun hat, sondern nur mit dem Überleben der Autokonzerne.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 10:54:04 Mo. 10.Juni 2019
Zitat
Fridays For Future: Schüler wollen Autos aus Nürnberg verbannen

NÜRNBERG - Bei der Fridays-For-Future-Demo am Jakobsplatz ging es um eine bessere Fahrradpolitik für die Stadt. Und die Demonstranten hatten außerdem eine Überraschung für die Nachbarstadt Fürth parat.

Quelle: https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/fridays-for-future-schuler-wollen-autos-aus-nurnberg-verbannen-1.8983130
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 19:23:07 Di. 18.Juni 2019
Zitat
Unfallforschung
Todesrisiko für Radfahrer ist dreimal höher als für Autofahrer
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/fahrrad-fahren-todesrisiko-deutlich-hoeher-als-im-auto-a-1272995.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 09:35:21 Mi. 19.Juni 2019
Eine Absurde Schlagzeile, die Todesursache steht gleich mit dabei.

Nachtrag:
Nein, ich meine nicht das Fahrrad!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 09:37:52 Fr. 21.Juni 2019
Zitat
Vollbremsung

Das Auto muss weg

1. Jedes Jahr sterben 1,35 Millionen Menschen auf den Straßen der Welt durch Verkehrsunfälle, Tendenz steigend. Zählt man die Umweltbelastung durch das Kfz dazu, kommt man damit auf jährlich drei Millionen Tote. Inklusive der autobedingten Umweltverschmutzung macht das von Beginn der Motorisierung an bis zum Jahr 2030 mindestens 200 Millionen Todesopfer - mehr als durch alle Kriege. Das Auto frisst zudem immer mehr Öl, das trotz Fracking vermutlich in 40 Jahren aufgebraucht sein wird. Dann ist Schicht im Schacht. Das Kfz hat bis dahin große Teile der Erde vergiftet und sich einen immer größeren Anteil an der Klimaerwärmung herausgefahren, Hunger produziert und unglaublichen Raum gefressen. Umweltkatastrophen und Kriege folgen. Doch Halt, wer wird denn gleich in die Luft gehen? Bitte durchatmen, solange es noch klappt. Denn zum globalen Fahren gegen die Wand wird es nicht kommen. Wir legen eine Vollbremsung hin. Doch zuerst noch einige Ursachen.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Vollbremsung-4442357.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 10:09:47 Fr. 21.Juni 2019
Jaaaaaaaaaaa!

Endlich Klartext.
Zitat
Kapitalismus per se erfordert eine immer schnellere Bewegung von Waren als auch einen immer größeren Warenausstoß. Die Bewegung des Kapitals ist maßlos. Dies überträgt sich auf unser ganzes Leben und eben auch auf die Art und Weise, wie wir uns bewegen
Zitat
Vor allem das von Faschisten gepushte Auto
Zitat
Das Auto gaukelt uns Individualität und mühelose Überwindung des Raums vor.
Zitat
Es gibt 13 Autokonzerne, die die globale Verkehrspolitik beherrschen. Das Kartell und die Regierung betrügen uns bei den Kfz hinten und vorne.
Zitat
Technik an sich bringt keine Lösung. Weder ist es zielführend, die ständig wachsende Flotte an Kfz und an SUVs durch Elektroautos einfach zu ersetzen, noch bringen andere »Wunderwaffen« wie Hybrid-, Wasserstoff- oder Brennstoffzellenautos Vorteile.
Zitat
Auch "Digitalisierung" und "autonomes Fahren" sind keine Heilmittel per se.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: dejavu am 11:42:31 Fr. 21.Juni 2019
Zitat
Jaaaaaaaaaaa!

aaaaaaach?
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 08:44:54 Do. 25.Juli 2019
Zitat
Das Auto muss weg

Der Pkw ist die Geißel der Menschheit. Lasst uns Straßen rückbauen, die Bahn stärken und Autokonzerne zerschlagen!


Wir setzen uns in eine Zeitmaschine. Surren Sie mit, hinein in die Utopie! Die Krise des Autokartells ist unsere Chance. Wir müssen in Deutschland anfangen – von hier fand das Auto, diese zerstörerische Kreatur der Moderne, seinen Weg in die Welt. 100 Millionen Menschen starben seit seiner Erfindung durch Unfall oder Kfz-bedingte Umweltverschmutzung, jährlich sind es drei Millionen, Tendenz steigend. Dies gilt es zu bekämpfen. Wir haben eine Welt zu gewinnen, wenn wir uns von den Ketten des Autowahns befreien. Folgen Sie mir in eine Welt radikaler Entschleunigung, mit kurzen Wegen für alle.

Das erfordert massive Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Straßen, die Aufhebung der Vorfahrt des Kfz, Downsizing, autobefreite Städte, massiven Ausbau des Umweltverbunds von Bahn, ÖPNV, Rad und Fuß sowie basisdemokratische Bremsung des Kapitals durch Bekämpfung von Bodenspekulation und Mietwucher, außerdem die Vergesellschaftung und Zerschlagung der Autokonzerne.
(...)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-auto-muss-weg
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 14:49:19 Do. 25.Juli 2019
Das sehe ich genauso: Das Auto ist eine Dinotechnologie und muss weg.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 14:56:58 Do. 25.Juli 2019
Schon richtig.
Die Autoindustrie ist in Deutschland die stärkste Kapitalfraktion, die den Staat an der kurzen Leine führt. Wir haben es da mit einem Gegner zu tun, der es in sich hat. Wir können uns in dieser Auseinandersetzung auf einiges gefaßt machen!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 10:17:30 Di. 13.August 2019
Zitat
Massive Proteste erwartet
Umweltschützer wollen IAA in Frankfurt blockieren

Die Internationale Automobilausstellung IAA in Frankfurt zieht viele Besucher an. Umweltschützer planen Aktionen am Besucherwochenende. Auf die Veranstalter kommen massive Proteste zu.
https://www.fr.de/frankfurt/iaa-ere25954/iaa-internationale-automobilausstellung-frankfurt-wird-blockiert-zr-12909507.html

Wird auch Zeit!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Fritz Linow am 15:54:29 Di. 13.August 2019
In der Autostadt der Autostadt Wolfsburg gibt es heute was, unter anderem unter dem Hashtag #blockVW bei https://twitter.com/aktion_autofrei .

Zitat
Kommt heute um 15:00 in die Autostadt, wo unsere Aktivist*innen den Globus besetzt haben, der dort von der Decke hängt!

Zitat
Heute am 13.08.2019 blockieren koordinierte Kleingruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung einen mit fabrikneuen Fahrzeugen beladenen Autozug um auf die verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung im Bezug auf Mobilität aufmerksam zu machen und eine sofortige Verkehrswende zu fordern.
https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/gesellschaft/oekologie/volkswagen_blockade_klimagerechtigkeit_5606.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 18:14:12 Di. 13.August 2019
(https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSdqo3gEkyMlaN1VH4Km1Q4Y9ENOc_bRNZhVcT1q7CKTEonAqUKBg)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:59:55 Do. 22.August 2019
Zitat
Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 starben weniger Menschen im Straßenverkehr - die Zahl der getöteten Radfahrer stieg dagegen um elf Prozent.
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/deutschland-mehr-radfahrer-im-strassenverkehr-getoetet-a-1283119.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 10:16:56 Do. 22.August 2019
Der Straßenverkehr ist nicht weniger geworden nur weil mehr Fahrrad fahren, im heilig's Blechle Land Deutschland ist das ein Kollateralschaden.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:56:39 Fr. 23.August 2019
Zitat
Frankfurt
„Kidical Mass“: Freie Fahrt für Kinder

Am Sonntag rollt der Kinderfahrradkorso „Kidical Mass“ wieder an der Alten Oper in Frankfurt  los. Der Fokus liegt diesmal auf einem sicheren Schulweg.
https://www.fr.de/frankfurt/freie-fahrt-kinder-12936588.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 13:38:12 Fr. 23.August 2019
Zitat
Armut ist in der Bahn unerwünscht, Reichtum wird mit Bequemlichkeit belohnt und Soldat*innen fahren in Zukunft umsonst. Die Deutsche Bahn als Feld des Klassenkampfes
https://www.freitag.de/autoren/elisanowak/bahncard-100-fuers-toeten
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 11:58:10 Mo. 26.August 2019
Zitat
Studie zum Verkehr belegt Folgekosten von 150 Milliarden Euro

Der Verkehr in Deutschland verursacht durch Lärm, Umweltverschmutzung und Unfälle Kosten für die Allgemeinheit von knapp 150 Milliarden Euro pro Jahr.


Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie des Schweizer Infras-Instituts hervor, die die „Allianz pro Schiene“ in Auftrag gegeben hat. Der Analyse zufolge ist der Straßenverkehr mit 95 Prozent für fast die gesamte Summe verantwortlich. Der Bahnverkehr verursacht knapp vier Prozent, jeweils knapp ein Prozent gehen auf das Konto von Binnenschifffahrt und innerdeutschem Luftverkehr. Damit liegen das erste Mal seit über zehn Jahren aktuelle Daten für Deutschland zu den Schäden vor, die einzelne Verkehrsträger und der Verkehr insgesamt etwa durch Klimabelastung, Unfälle oder Lärm verursachen.
https://www.deutschlandfunk.de/allianz-pro-schiene-studie-zum-verkehr-belegt-folgekosten.2932.de.html?drn:news_id=1042305
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 11:59:17 Di. 27.August 2019
Zitat
Anschlag auf Autohaus
40 Luxusautos in Kronberg zerstört: Protest gegen die IAA?
Zitat
Umweltschützer wollen IAA 2019 blockieren         

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt, eine der größten Automessen der Welt, steht in diesem Jahr im Zeichen massiven Protests. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen haben Aktionen angekündigt, um für saubere Luft in Städten, den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und für klimaneutralen Verkehr zu werben.

Der Protest gegen die Autoschau ballt sich vor allem am Besucherwochenende von Samstag bis Sonntag, 14. und 15. September. In einer als Demonstration angemeldeten Sternfahrt kommen samstags Radfahrer aus Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Aschaffenburg, Offenbach und Gießen nach Frankfurt. Das Motto der Demonstration lautet: „#Aussteigen: raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!“
 
Sternfahrt und Blockade von Zufahrten zur IAA

Zu dem Protest haben die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, Naturfreunde und Verkehrsclub VCD aufgerufen. Sieben Hauptrouten führen an diesem Tag in Frankfurt über Autobahnen und den Alleenring, die wegen der Demo für den Autoverkehr gesperrt werden. Exakt angegeben sind die Abfahrtzeiten auf der Website iaa-demo.de/sternfahrt.

Am Sonntag, 15. September, will das Bündnis Sand im Getriebe die Zufahrten zur IAA blockieren. Ein Angebot zum Gespräch, das der IAA-Veranstalter Verband der Automobilindustrie (VDA) gemacht hatte, lehnte das Bündnis ab.

„Wir können nicht auf ein Gesprächsangebot eingehen, bei dem nicht konkret der schnelle Wandel hin zu klima- und menschenfreundlichem Verkehr im Mittelpunkt steht“, sagte Sprecherin Tina Velo. Autos müssten Platz machen für Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger.
https://www.fr.de/frankfurt/iaa-ere25954/iaa-internationale-automobilausstellung-frankfurt-wird-blockiert-zr-12909507.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:09:17 Do. 29.August 2019
Zitat
E-Scooter erzeugen mehr Treibhausgasemissionen als ein Dieselbus
...
An der North Carolina State University haben Forscher den gesamten Lebenskreislauf der E-Scooter untersucht. Sie fanden heraus, dass E-Scooter, die man überall abstellen kann, mehr Treibhausgasemissionen erzeugen als ein gut besetzter Dieselbus. Zwar produzieren die Roller in dem Modell der Forscher tatsächlich weniger CO2 pro Meile als ein Auto. Allerdings gaben nur 34 Prozent der für die Studie befragten Rollerfahrer an, das Gefährt anstelle eines Autos zu benutzen. Fast zwei Drittel wären gelaufen, mit dem Rad oder Bus gefahren, gebe es die Roller nicht. Das deckt sich mit Studien aus Portland und Paris. In der französischen Hauptstadt hatten sogar nur acht Prozent der Befragten angegeben, dass ihre Rollerfahrt eine Auto- oder Taxifahrt ersetze. Die E-Scooter sorgen in einem Großteil der Fälle also für mehr Emissionen.

Die meisten schädlichen Klimagase entstehen dabei nicht durch das Aufladen, sondern durch die verwendeten Rohstoffe und die Herstellung – oft an Produktionsstätten in Südostasien und nicht dort, wo die Roller im Straßenverkehr benutzt werden. Das notwendige Aufladen der Roller bringt ein weiteres Problem: Jeden Abend müssen sie eingesammelt, jeden Morgen verteilt werden – oft mit Dieseltransportern. Selbst Roller mit einer vollen Batterie sind davon nicht ausgenommen.

Auch die Akkus sind nicht umweltfreundlich: Sie enthalten eine fluorhaltige, giftige und leicht entzündliche Flüssigkeit, wie das Bundesumweltamt mitteilte. Bekommt die Batterie einen Riss, könnte der Akku in Brand geraten. Bei der Produktion der Batterien werden unter anderem Lithium und seltene Erden verwendet, deren Abbau für die Umwelt bedenklich ist. Nach der Herstellung sollen die Roller der meisten Anbieter eine Lebensdauer von knapp zwei Jahren haben. Realistisch ist das nicht: Immer wieder werden E-Roller zerstört, landen in Flüssen oder Straßengräben. Die Roller des Anbieters Bird hielten nach den Recherchen des amerikanischen Magazins „Quartz“ im Schnitt sogar nur 28,8 Tage.
...
https://www.fr.de/wirtschaft/e-scooter-erzeugen-mehr-treibhausgasemissionen-dieselbus-zr-12952335.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Nikita am 10:34:28 Do. 29.August 2019
"Billiglöhne und Elektroschrott: Die Schattenseiten des E-Scooter-Hypes | report München"

https://youtu.be/wNMaEtFs-Mk

Zitat
Sie sollten zu einer ökologischen Verkehrswende beitragen - so das Versprechen der Politik. Doch wenige Monate nach Einführung der E-Scooter auf Deutschlands Straßen ist die Bilanz nach Recherchen von report München ernüchternd: Die kurze Lebensdauer der Roller, nächtliche Lade-Odysseen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse lassen Kritik laut werden.

Spoiler:

Betrifft die Firma "TIER" und "Voi"
- Scheinselbständige Subunternehmer zum Roller einsammeln, Mindestlohn wird nicht erreicht
- Privatpersonen erhalten 4 Euro pro Roller
- Verkehrsminister Scheuer zeigte sich öffentlichkeitswirksam mit E-Roller, beantwortet nun keine Frage mehr zum Thema
- erste französische Studie ist ernüchternd zum Thema E-Roller: 30 % nutzen den Roller an Stelle von öffentlichen Verkehrsmitteln, 44 % wären sonst zu Fuss gegangen (siehe Kuddels Beitrag)

Es zeigt sich, dass Unternehmen konzeptlos und ohne Verantwortung an das Einführen der E-Scooter-Roller gehen. Ich würde es in die Hand von Stadtwerken geben, unter der Voraussetzung, dass sie vorher ökologische und soziale Konzepte präsentieren.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 15:55:39 So. 01.September 2019
Zitat
E-Mobilität und Öko-Probleme
Kinder werfen E-Scooter mutwillig ins Meer

...
Weitwurf-Wettbewerb mit E-Scootern
...

Quelle: StN (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.e-mobilitaet-und-oeko-probleme-in-marseille-werfen-kinder-e-scooter-mutwillig-ins-meer.6607d22b-9de3-4f60-86c7-824daf03a71e.html)

 :o
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 16:11:50 So. 01.September 2019
Die E-Scooter sind erwartungsgemäß eine Pleite. Sie gefährden auch die Sicherheit auf den Gehwegen.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 17:40:43 So. 01.September 2019
Wie gehabt, ein "modernes" Spielzeug (zeitnaher Müll bzw. bestenfalls Wertstoff) und sonst nichts, einzig der Elektromotor verhalf dem Ding PR-technisch zum ökologisch nachhaltigen Fortbewegungsmittel im Dunstkreis der E-Mobilität.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 19:29:00 Mo. 02.September 2019
(https://cdn1.spiegel.de/images/image-1463971-galleryV9-xrpm-1463971.jpg)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 20:58:18 Fr. 06.September 2019
Zitat
Und jetzt ist die ohnedies angeschlagene einstige Vorzeigeindustrie unter Druck wie nie. Die IAA in diesem Jahr wird begleitet von Protesten, wie sie im Autoland unbekannt waren bislang. Für den Samstag in einer Woche ist eine Großdemo angekündigt, das Motto: Aussteigen. Eine Initiative namens "Sand im Getriebe" will am Tag darauf verhindern, dass überhaupt Besucher auf die Messe kommen und den Lamborghinis über die Kotflügel streicheln: Sitzblockaden wird es wohl geben.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/automobilindustrie-deutschlands-automanager-haben-angst-vor-umweltschuetzern-1.4590364
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 16:10:37 Sa. 07.September 2019
(https://www.handelsblatt.com/images/suvs-deutscher-autobauer/24985944/5-format2020.png)

Demos gegen IAA 2019 angekündigt

(https://www.fr.de/bilder/2019/08/12/12909507/1780031738-internationale-automobil-ausstellung-frankfurt-greenpeace-protest-5yPVt6vwpa7.jpg)

https://www.fr.de/frankfurt/iaa-ere25954/2019-frankfurt-grossdemo-gegen-auto-show-20000-radler-erwartet-zr-12909507.html


Greenpeace protestiert gegen SUV-Anlieferung in Bremerhaven

(https://www.butenunbinnen.de/bilder/greenpeace-bremerhaven-autofrachter-100~_v-960x540_c-1567850627806.jpg)

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/greenpeace-protestaktion-bremerhaven-autofrachter-100.html


Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:41:40 Mo. 09.September 2019
Zitat
Erneut Brand bei einem Autohändler - Protest gegen die IAA 2019?
In den vergangenen Tagen gehen immer wieder Autos im Rhein-Main-Gebiet in Flammen auf - stecken IAA-Gegner dahinter?
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-am-main-ort28687/iaa-2019-frankfurt-demo-gegen-auto-show-radfahrer-planen-sternfahrt-zr-12909507.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 15:00:12 Mo. 09.September 2019
... stecken IAA-Gegner dahinter?

Vielleicht war es es ein hart arbeitender Familienvater, oder eine alleinerziehende Mutter der/die belogen und betrogen zum kauf vom deutschen Qualitätsautomobilhersteller verarscht wurde, man weiß es nicht.
Spontane Selbstentzündung könnte es auch sein, aber das passiert eher bei ausländischer Herstellung.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:47:44 Mi. 11.September 2019
Zitat
Uber plätten! Ausbeutung & Kapitalismus den Kampf ansagen!

(http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2019/09/anti_uber.jpg)

Mit Sicherheit sind sie den meisten Menschen in Berlin schon aufgefallen: Die knallig- roten E-Bikes mit dem Aufdruck „Jump“. Zu Hunderten stehen sie aktuell in der Stadt. Wenn sie doch genutzt werden, dann vor allem von Tourist*innen, sowie besserverdienenden Berliner*innen. Also von jenen, die sich den happigen Preis von ca. 10 Euro pro Stunde leisten können.
Die „Jump“-Fahrräder gehören der Firma „Uber“, die seit einigen Jahren hartnäckig versucht, sich auf dem deutschen Markt breit zu machen. Nach den bereits aus den USA bekannten Personenbeförderungsangeboten, versuchte der Konzern auch im „Individualverkehr“ Fuß zu fassen. Der finale „Durchbruch“ gelang Anfang 2019 als CSU- Verkehrsminister Andreas Scheuer das Personenbeförderungsgesetz novellierte. Dieses ermöglichte dem Konzern, sich noch breiter aufzustellen. Ab jetzt gab es kein Halten mehr und die Innenstädte wurden mit ihren „Angeboten“ in Form E-Rollern (in Kooperation mit „Lime“) und Elektrofahrrädern („Jump“) geflutet.

Ubermäßig ausgebeutet!

Doch Uber war als Kind schon scheiße. Bereits das Kerngeschäft der Vermittlung von Personenbeförderungsangeboten ist ausbeuterischer Plattformkapitalismus in Reinform. Durch rechtliche Tricksereien fahren Fahrer*innen nicht direkt für das Unternehmen, sondern sind über Zwischenunternehmen oder als „Selbstständige“ angestellt. Dadurch ist es nahezu unmöglich, selbst rudimentäre Arbeitsrechte einzufordern oder gar einen Betriebsrat zu gründen.(...)

In Solidarität mit den Uberfahrer*innen sowie den Aufladearbeiter*innen wurden in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche „Jump – Fahrräder“ in Berlin gezielt sabotiert und unschädlich gemacht. Da die Ausbeutungs-Räder überall in der Stadt verteilten stehen, lässt sich diese Form der niedrigschwelligen Sabotage gut in alltägliche Spaziergänge integrieren.
Mit diesem Aufruf möchten wir euch motivieren, sich der Aktionsform anzuschließen.(...)

Lange genug haben wir zugesehen, wie sich durch die zuspitzende Ausbeutungslogik eines um sich greifenden Plattformkapitalismus Menschen gnadenlos ausgebeutet werden. Gearde im Bereich der Personenbeförderung betrifft das nicht nur die Fahrer*innen von Uber direkt. Über die auf individueller Maximalausbeutung beruhende Preistreiberei verschärft das Unternehmen indirekt auch die Arbeitsbedingungen im ohnehin schon unter Druck stehenden Taxigewerbe. So werden Uber- und Taxifahrer*innen gegeneinander ausgespielt und zueinander in direkte Konkurrenz gesetzt. Die Profiteur*innen sind große Unternehmen, wie in diesem Fall Uber.
(...)
https://de.indymedia.org/node/36674
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:02:27 Sa. 14.September 2019
(https://www.fr.de/bilder/2019/09/13/13002366/605053941-umweltaktivisten-blockieren-verkehr-1tfz0eaL8eee.jpg)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 11:39:39 So. 15.September 2019
Zitat
PÖffentlicher Nahverkehr - Stabile Preise gibt's nur für Autofahrer

Umweltfreundliche, bezahlbare Mobilität für alle fordern Politiker seit Jahren. Doch die Preise für Bus und Bahn sind viel stärker gestiegen als fürs Autofahren. Warum?

Quelle: https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-09/oeffentlicher-nahverkehr-mobilitaet-kosten-preissteigerung-investitionen
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 15:32:58 Fr. 18.Oktober 2019
Zitat
Bundestag lehnt Tempolimit 130 auf Autobahnen und Nulltarif im ÖPNV ab

Die Abgeordneten haben sich auf Basis mehrerer Anträge der Opposition zur Verkehrswende einen heftigen Schlagabtausch über die Zukunft des Autos geliefert.

...

Quelle: heise (https://heise.de/-4559429)

MP-Kretschmann hat es mal gut beschrieben, sinngemäß, des deutschen Auto ist das Äquivalent zur amerikanischen Waffe, Kretschmann ist trotzdem ein Zäpfchen der Autoindustrie, Wissen und Erkenntnis direkt für die Mülltonne.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 18:21:25 Fr. 18.Oktober 2019
Alle Bekenntnisse zum Klimaschutz, nichts weiter als heiße Luft...
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 10:07:27 Sa. 26.Oktober 2019
Wo bleibt die Verkehrswende in eine mobile Zukunft?! - Klaus Gietinger und Arno Luik im Gespräch

Klaus Gietinger und Arno Luik diskutieren auf der Bühne der Buchkomplizen (https://www.buchkomplizen.de/) über die dringend benötigte Verkehrswende.

https://youtu.be/CVsxAM6_cro

Via NDS (https://www.nachdenkseiten.de/?p=55900#h04)

Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 12:25:44 Mi. 30.Oktober 2019
Zitat
Die Automobilität macht immobil

Das Auto ist praktisch und bequem und schenkt uns große Freiheiten. Und dennoch stellt sich immer mehr die Frage, ob das heutige Auto wirklich das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Ein Kommentar


So allmählich spüren auch die deutschen Autobauer, dass ihnen die Felle davon schwimmen. Für die Branche gibt es seit einiger Zeit fast täglich schlechte Nachrichten. Jobs werden abgebaut, die Aktienkurse bröckeln, vor allem die vielen Zulieferer sind betroffen.

Jetzt beginnt sich zu rächen, dass sich die Autokonzerne zu lange auf den alten Lorbeeren ausgeruht und zu wenig Zukunft gewagt haben. Sie haben den Strukturwandel hin zur Elektromobilität fast verschlafen. Viele kleine Zulieferer mussten bereits Insolvenz anmelden, die Großen wie Bosch oder ZF streichen tausende Jobs.
(...)
https://www.heise.de/tp/features/Die-Automobilitaet-macht-immobil-4569922.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 14:26:14 Di. 05.November 2019
(https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/74277728_3303844226324334_4726598229209120768_n.jpg?_nc_cat=104&_nc_oc=AQmVda15ZtRTBapFvn6ISin4rF5uBcQShLKeGRKJUWCHmmA6hDoQSZfAaSgMMGe3iaF823swXfNB17Ud5HI1tk17&_nc_ht=scontent-frx5-1.xx&oh=9ee20e4c85eae12d18e4edb0113da921&oe=5E4F39C1)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 17:23:01 Di. 05.November 2019
Die Büchsen sind eindeutig zu groß für so wenig Fleisch.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:05:13 Sa. 09.November 2019
Zitat
Frankfurt: "Die Ära des Autos ist vorbei" - PARTEI fordert Stadt zum Umdenken

Braucht Frankfurt insgesamt weniger Autoverkehr?

Gibt es jemanden, der das ernsthaft anders sieht? Die Ära des Autos ist vorbei. Leider wurde die Stadt autogerecht geplant. Deshalb müssen wir sie jetzt eben umplanen.
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-am-main-ort28687/frankfurt-mainkai-sperrung-anfang-autos-vorbei-zr-13202558.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 12:22:59 So. 24.November 2019
Die Bahn – 25 Jahre lang erfolgreich kaputtgespart | heute-show

https://youtu.be/FDErlRi7du8
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 13:26:20 Sa. 28.Dezember 2019
Die Absurdität der Verkehrs- und Klimadebatte in Medien und Politik.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß ein Tempolimit auf der Autobahn die Schadstoffaustoß spürbar senkt und außerdem die Zahl tödlicher Unfälle reduziert. Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet ein Tempolimit. Damit sollte eigentlich alles klar sein.

Zitat
Der stellvertretende GdP-Vorsitzende Mertens sagte dem „Handelsblatt“, eine wissenschaftliche Untersuchung könnte die emotionsgeladene Debatte über eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung versachlichen. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass ein Verbot von mehr als 130 Kilometern pro Stunde das Unfallrisiko verringern würde. Kritiker bezweifeln das. Sie sehen außerdem nicht genügend Beweise dafür, dass ein Tempolimit dem Klimaschutz dienen würde.
https://www.deutschlandfunk.de/autobahnen-gewerkschaft-der-polizei-fordert-unabhaengiges.2932.de.html?drn:news_id=1084977

Es gibt also "Kritiker" und die sorgen für eine "emotionsgeladene Debatte".
Auf der einen Seite gibt es den gesunden Menschenverstand, die Wissenschaft und die Mehrheit der Bevölkerung.
Dann gibt es die Autolobby, zu der die AfD genauso, wie vie Volksparteien gehören und die bezweifeln einfach Tatsachen und unsere tollen Qualitätsmedien und die noch tollereren Sozialen Medien machen daraus eine emotionsgeladene Debatte. Politik 4.0
Supi!

Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 11:25:11 So. 29.Dezember 2019
Zitat
Tickets im Nahverkehr werden in vielen Städten teurer
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nahverkehr-tickets-im-nahverkehr-werden-in-vielen-staedten-teurer-a-1303027.html

Läuft ja super mit der Verkehrspolitik!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 12:02:12 So. 29.Dezember 2019
Hier in Nürnberg trauen die Verantwortlichen sich wegen der Kommunalwahl im März 2020 nicht, die Fahrpreise zu erhöhen. Ich zahle derzeit für mein nicht übertragbares Monatsticket €61,60.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 17:39:39 Mi. 29.Januar 2020
Zitat
DAS!
Journalist Arno Luik zu Gast


Podcast-MP3: https://mediandr-a.akamaihd.net/download/podcasts/podcast4532/AU-20200128-0955-1700.mp3
Quelle: NDR (https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung993464.html)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Frauenpower am 11:35:04 Di. 04.Februar 2020
radikale Ideen soll es auf dem Landesparteitag der Linken in Stuttgart 01./02.02.20 gegeben haben!! Die Stuttgarter Nachrichten verstehen darunter den Umbau der Autoindustrie in "nachhaltige Mobilitätsindusstrie"

Zitat
Radikale Ideen auf Parteitag
Südwest-Linke will auch den Mietendeckel
Um 2021 in den baden-württembergischen Landtag einzuziehen, setzt die Südwest-Linke vor allem auf eine Mietpreisbegrenzung im Land – aber auch auf radikale Ideen wie den Umbau der Automobilindustrie zu einer „nachhaltigen Mobilitätsindustrie“.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radikale-ideen-auf-parteitag-suedwest-linke-will-auch-den-mietendeckel.5e400122-180d-421f-a277-cc530a970734.html

 :-X
Ja, ich bin linksradikal! Ich will bezahlbaren Wohnraum und Umweltschutz!  ::) ::) ::)

Nirgends kann ich lesen, was sonst noch geschah, auf dem Landesparteitag der Linken. Interessierte aus der Bevölkerung sind meines Wissens nach willkommen an solchen Parteitagen (einfach nachfragen), Sitzplätze für sie allerdings eher mau, Stimmberechtigte sind die gewählten Delegierten aus den einezlnen Kreisverbänden des jeweiligen Bundeslandes.
Interessant sind die Parteitage wegen der eingeladenen links- und sozialpolitisch engagierten Gäste allein schon mal, nebst der anstehenden linkspolitischen Themen. Außerdem gibt es Büchertische, Termin-Informationen, Informationsflyer und Gesprächs- und Diskussionskontakte wie ich meine. Also alles, was linkssozial Interessierte brauchen und wollen  ;D

Ebenso sind Neujahrsempfänge zu besuchen nicht uninteressant meine ich.

Her mit dem Mietendeckel für alle!

Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 16:08:55 So. 23.Februar 2020
Zitat
Autogegner müssen nach Kieler Blockade vor Gericht

Kiel (dpa/lno) - Knapp ein Jahr nach einer Sitzblockade auf dem besonders schadstoffbelasteten Kieler Theodor-Heuss-Ring müssen sich Autogegner vor dem Amtsgericht Kiel verantworten. Ein erster Prozess wegen der Blockade ist für den 16. März geplant, wie eine Gerichtssprecherin am Montag sagte. Gegen 62 Personen war ein Bußgeld in Höhe von jeweils 100 Euro verhängt worden. Die Veranstalter der bereits weitergezogenen Hauptdemonstration hatten die verbliebenen Blockierer förmlich aus dem Protestzug ausgeschlossen. Diese wiederum meldeten eine Spontan-Demo an. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" über die Prozesse berichtet.

Ende April hatten rund 1600 Autogegner in Kiel für eine Verkehrswende demonstriert. Mehr als dreieinhalb Stunden war die Verkehrsachse in Richtung Autobahn gesperrt. Die Demonstration verlief friedlich, rund 150 Protestler blockierten allerdings deutlich länger als die mit der Polizei vereinbarte halbe Stunde den Theodor-Heuss-Ring. Nach etwa zweieinhalb Stunden trugen Polizeibeamte die noch verbliebenen etwa 50 Sitzblockierer von der Fahrbahn.

Auf dem Theodor-Heuss-Ring wird der Grenzwert für die Belastung mit Stickstoffdioxid seit Jahren überschritten. Seit Ende Januar ist ein Luftreinhalteplan zur Verhinderung eines Fahrverbots für ältere Dieselautos in Kraft. Dazu gehören weniger Verkehr durch eine ohnehin notwendige Baustelle und danach bis zu acht Luftfilteranlagen an dem besonders belasteten 190 Meter langen Straßenabschnitt.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-kiel-autogegner-muessen-nach-kieler-blockade-vor-gericht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200217-99-947651
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:17:36 Sa. 29.Februar 2020
Zitat
Protest gegen Neuwagenmesse „Automobil in Freiburg - 200 meist Jugendliche demonstrierten an der Messe mit dem Fahrrad gegen „veraltete“ Mobilität

Rund 200 meist jugendliche Demonstranten der Bewegug "Fridays for Future" protestierten heute Vormittag an der Messe Freiburg gegen die gerade eröffnete Neuwagenausstellung „Automobil“.
Mit Transparenten und Parolen wiesen die Demonstranten auf die Folgen des Klimawandels hin.

Nach Informationen der Polizei verlief der Protest friedlich. Die Informationen zur Teilnehmerzahl von 200 Menschen von Seiten des Veranstalters und der Polizei deckten sich.
https://www.regiotrends.de/de/schon-gelesen/index.news.425796.protest-gegen-neuwagenmesse-automobil-in-freiburg---200-meist-jugendliche-demonstrierten-an-der-messe-mit-dem-fahrrad-gegen-veraltete-mobilitaet.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 09:08:35 Mo. 09.März 2020
Ach ja:
Flieger die fliegen, aber für was? (https://twitter.com/zukunftmobil/status/1236211794345185281) (link zu Twitter)

Via Fefes Blog (https://blog.fefe.de/?ts=a09b89d3)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 14:03:20 Di. 05.Mai 2020
Zitat
„Tatort“ VW-Werk: Theatralischer Protest gegen den Klimamord

Aktivisten von „FridayForFuture“ wollen weitere Kaufprämien für die Autoindustrie verhindern.


(https://img.wolfsburger-nachrichten.de/img/wolfsburg/crop229047739/5073975863-w940-cv16_9-q85/3bf49490-8eb7-11ea-9444-aa5cc0d99678.jpg)
https://www.wolfsburger-nachrichten.de/wolfsburg/article229047741/Tatort-VW-Werk-Theatralischer-Protest-gegen-den-Klimamord.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 15:16:22 Mi. 20.Mai 2020
Zitat
Strafprozess wegen spektakulärer Blockade des Wolfsburger Werkes läuft an
„Die Aktion bei VW war nötig“

13. August 2019: Ein Zug voller neuer Autos verlässt das Werksgelände des Autokonzerns VW in Wolfsburg.


(https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/fotos/vw_blockade_wolfsburg_1.jpg)
Globus-Besetzung in der VW-Zentrale von Wolfsburg.
https://www.untergrund-blättle.ch/gesellschaft/oekologie/vw-blockade-wolfsburg-strafprozess-3389.html


Dienstag, 2. Juni 2020, beginnt um 11:30 Uhr im Amtsgericht Wolfsburg (Rothenfelder Straße 43, Saal E)

Es wird im Vorfeld mindestens in Braunschweig zu einer Aktion (Fahrraddemo 29.5.) kommen. Weitere Aktivitäten sind im Gespräch.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 15:44:40 Mi. 20.Mai 2020
Zitat
Kein Prozess gegen VW-Spitze: Weil begrüßt Deal

...
...

Volkswagen übernimmt Millionensumme

Die Zahlungen von jeweils 4,5 Millionen Euro übernehme Volkswagen. Sowohl bei Anklageerhebung im September 2019 als auch heute habe der strafrechtliche Berater und Vertreter des Unternehmens erklärt, dass die Vorwürfe nicht begründet seien. Es liege im Interesse von Volkswagen, das Verfahren beizulegen, weil damit auch die Ordnungswidrigkeiten-Verfahren gegen das Unternehmen selbst beendet werden könnten, erklärte Volkswagen.

...

Quelle: NDR (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Kein-Prozess-gegen-VW-Spitze-Weil-begruesst-Deal,vw5390.html) via Fefes Blog (https://blog.fefe.de/?ts=a03be304)

"In den Knast müssen bei uns nur arme Verbrecher."
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 19:21:57 Do. 21.Mai 2020
Zitat
Rettet die Boni der tapferen Autoindustrie!
Kaufprämie. 2019 war für die Autobranche ein Spitzenjahr, Boni und Dividenden sollen weitergezahlt werden. Nun bettelt sie nach Konsumanreizen


...dass Sie der Staat mit Kauf- und Abwrackprämien dabei unterstützt – mit Steuergeldern, also letztlich dann auch Ihrem Geld. Die Autohersteller selbst würden indes gerne weitermachen wie bisher, also auch Dividenden an Aktionäre und Boni an Manager zahlen. 2019 war für die Autobranche das beste Jahr seit zehn Jahren – das sähe jetzt einfach doof aus, wenn man an solchen Dingen nun anfinge zu sparen, findet Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie. Die CDU-Frau war einst Staatsministerin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Jetzt müsste man meinen, dass die Politik angesichts solcher Dreistigkeit einfach mal Nein sagt. Die drei Autoländer Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen tun sich damit aber schwer. Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) etwa kündigte an, das Prämienmodell schnellstmöglich zu prüfen. Er selbst sitzt übrigens im Aufsichtsrat von Volkswagen, was im vergangenen Jahr mit 163.000 Euro vergütet wurde, abzuführen an das Land Niedersachsen. Das muss mit der Aussage des Ministerpräsidenten natürlich nichts zu tun haben.

Kritisch ist an den verlangten Prämien vielmehr etwas ganz anderes: Sie sollen nach Wunsch der Autobranche nämlich auch für Modelle mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren gezahlt werden. Die Begründung dafür von Daimler-Vorstandschef Ola Källenius: Man solle es jetzt nicht allzu kompliziert machen. Umwelt hin oder her: „Hier geht es zunächst um die Ankurbelung der Wirtschaft.“...
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/rettet-die-boni-der-tapferen-autoindustrie
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: BGS am 06:39:04 Fr. 22.Mai 2020
Was sind schon 163.000 € in dem Sumpf?

MfG

BGS
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 10:14:11 Do. 28.Mai 2020
So geht Demokratie:

Zitat
Umfrage:
Mehrheit gegen Auto-Kaufprämie

Nur 12 Prozent befürworteten eine Kaufprämie für alle Neufahrzeuge.
https://www.heise.de/news/Die-meisten-Buerger-sind-gegen-eine-Auto-Kaufpraemie-4717310.html
Zitat
Wirtschaftssenatorin für Autokaufprämie unter Bedingungen
Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) hält Kaufprämien für Autos für sinnvoll...
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-bremen-wirtschaftssenatorin-fuer-autokaufpraemie-unter-bedingungen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200515-99-68752
Zitat
Autogipfel
Grüne können sich Kauf-Prämie für Autos vorstellen
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/auto-gipfel-gruene-unter-voraussetzungen-fuer-eine-kaufpraemie-li.82802
Zitat
DGB fordert Auto-Kaufprämie
Um die deutsche Wirtschaft in der Corona-Krise wieder auf die Beine zu bringen, beharrt der Deutsche Gewerkschaftsbund auf einer Kaufprämie für Autos.
https://www.sueddeutsche.de/politik/konjunktur-dgb-fordert-auto-kaufpraemie-1.4916885
Zitat
MAN-Betriebsrat fordert Kaufprämie für Lastwagen
MAN-Konzernbetriebsratschef Saki Stimoniaris fordert Kaufprämien oder Steuerhilfen für Lastwagen.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-muenchen-man-betriebsrat-fordert-kaufpraemie-fuer-lastwagen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200514-99-61414
Zitat
Klüngel um Kaufprämie:
Mit der Autolobby im Hinterzimmer

Am 5. Mai beriet sich die Bundesregierung mit der Autolobby über Konjunkturhilfen für die Autoindustrie. Da es keine Ergebnisse gab, wurden die Gespräche in eine Arbeitsgruppe ausgelagert, die bis zum nächsten Autogipfel am 2. Juni einen Vorschlag erarbeitet. Auch in dieser exklusiven Arbeitsgruppe fehlen kritische Stimmen – die Bundesregierung verhandelt allein mit dem mächtigen Autolobbyverband VDA sowie der IG Metall.
https://www.lobbycontrol.de/2020/05/kluengel-um-kaufpraemie-mit-der-autolobby-im-hinterzimmer/
Zitat
Die Kaufprämie ist falsch, aber sie kommt
https://rp-online.de/panorama/coronavirus/die-kaufpraemie-fuer-die-auto-industrie-ist-falsch-aber-sie-kommt-leider-trotzdem_aid-51340459
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 22:14:30 Mi. 17.Juni 2020
Zitat
Nürnberg bekommt als erste Stadt Deutschlands ein 365-Euro-Ticket!

NÜRNBERG - Das Rathaus-Bündnis aus CSU und SPD und die Initiatoren des Bürgerbegehrens für ein 365-Euro-Ticket haben sich auf einen Kompromiss geeinigt: Spätestens zum 1. Januar 2023 wird ein 365-Euro-Ticket im Stadtgebiet eingeführt.

Quelle: https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nurnberg-bekommt-als-erste-stadt-deutschlands-ein-365-euro-ticket-1.10187821
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:24:57 So. 28.Juni 2020
Ein 365€ Ticket mag zwar ein Fortschritt sein, doch arme Leute werden nicht in der Lage sein, auf einmal 365€ auf den Tisch zu legen. Sie werden wohl weiter für "Schwarzfahren" in den Knast gehen.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 09:25:16 So. 28.Juni 2020
(https://abload.de/img/wir-haben-sorgen-wo-sv4kqp.jpg) (https://abload.de/image.php?img=wir-haben-sorgen-wo-sv4kqp.jpg)
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 09:58:41 So. 28.Juni 2020
Der Öffentliche Nahverkehr entwickelt sich kaum weiter, die Corona-Krise hat das bestehende Debakel offen gezeigt, Abstandsregeln in der Öffentlichkeit die bei nicht Einhaltung sogar mit Strafen belegt waren, und dann ab in den Nahverkehr wo es keine Sau interessiert hat wie hoch die Fahrgäste gestapelt werden.
Eine andere Form der Fleischindustrie, mehr sind die Menschen für Wirtschaft und Politik nicht, das Zeug muss kostengünstig verarbeitet werden, bespaßt und in Demut gehalten.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: counselor am 12:36:12 So. 28.Juni 2020
Ein 365€ Ticket mag zwar ein Fortschritt sein, doch arme Leute werden nicht in der Lage sein, auf einmal 365€ auf den Tisch zu legen. Sie werden wohl weiter für "Schwarzfahren" in den Knast gehen.
Für die Armen soll es ein Sozialticket für €15,00 im Monat geben. Bisher müssen die Armen €32,40 pro Monat berappen.

Für diese Lösung haben fortschrittliche linke Kräfte jahrelang gekämpft. Zu nennen ist hier die Linke Liste mit ihrer DKP-Stadträtin Marion Padua. Es gab sogar Demonstrationen für diese Lösung.
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Troll am 13:58:40 So. 28.Juni 2020
Ein 365€ Ticket mag zwar ein Fortschritt sein, doch arme Leute werden nicht in der Lage sein, auf einmal 365€ auf den Tisch zu legen. Sie werden wohl weiter für "Schwarzfahren" in den Knast gehen.
Für die Armen soll es ein Sozialticket für €15,00 im Monat geben. Bisher müssen die Armen €32,40 pro Monat berappen.

Für diese Lösung haben fortschrittliche linke Kräfte jahrelang gekämpft. Zu nennen ist hier die Linke Liste mit ihrer DKP-Stadträtin Marion Padua. Es gab sogar Demonstrationen für diese Lösung.

Hört sich sehr gut an!
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 10:17:55 Di. 07.Juli 2020
Zitat
Ein Herz für Raser und Biker: Hat Scheuer Schmieröl im Kopf?
Es gibt Menschen, die alles in Gold verwandeln, was sie anpacken. Und andere, die alles zu Mist machen. Andreas Scheuer gehört in die zweite Gruppe. Der Bundesverkehrsminister ist ein Versemmler ersten Grades. Inkompetenz, Versagen, Ignoranz sind die Merkmale seiner Arbeit. Hinzu kommt, dass er Lobbypolitik über unser aller Gesundheit und Überleben auf der Straße stellt. (...)
Als Politiker ist Andreas Scheuer ein Gefährder. Die Autoindustrie hat bestimmt ein warmes Plätzchen für ihn, wohin er abgeschoben werden sollte.
https://www.fr.de/meinung/herz-raser-biker-hat-scheuer-schmieroel-kopf-13823730.html
Titel: Re: Verkehrspolitik
Beitrag von: Kuddel am 15:58:42 Di. 07.Juli 2020
Die Verkehrspolitik mit grundlegend umgekrempelt werden.
Das wird kaum möglich zu sein, ohne die Macht der Autoindustrie zu brechen. Die Autolobby bestimmt/dominiert alle Entscheidungen der Politik.

„Kostenloser“ Nahverkehr, oder: Die Frage, wofür Steuergelder ausgegeben werden. Statt für Giftautos

Eine wichtige Diskussion: https://www.labournet.de/politik/sopo/soz_grundrechte/ticketfrei-im-nahverkehr-sowieso/

Nulltarif. Luxus des Öffentlichen im Verkehr: Widersprüchlicher Fortschritt einer Idee im ÖPNV

“… Wie es immer so ist mit Privilegien für die Wenigen: Sie gehören abgeschafft, indem sie verallgemeinert werden – als Freiheiten des gemeinen Volkes. Die Revolten in Montreal 1975 (Prince 2018) und vor allem in Brasilien 2013, in Frankreich 2018 und in Chile 2019 wurden keineswegs zufällig von der Erhöhung der Fahr- oder Benzinpreise ausgelöst. Die Menschen sahen, dass die Freiheit der Bewegung zum Luxus der Wenigen wurde.
https://www.labournet.de/branchen/auto/auto-brd-allgemein/kostenloser-nahverkehr-oder-die-frage-wofuer-steuergelder-ausgegeben-werden/