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Öffentlicher Dienst => Stadt, Land und Bund => Thema gestartet von: ManOfConstantSorrow am 22:06:09 Mi. 01.Februar 2006

Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 22:06:09 Mi. 01.Februar 2006
In Niedersachsen wehren sich heute über 10.000 Beschäftigte der Kommunen mit Warnstreiks und Demonstrationen gegen die beabsichtigte unbezahlte Verlängerung der Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden die Woche sowie die Kürzung von Weihnachts- und Urlaubsgeld. Bestreikt wurden u.a. die Müllabfuhr, Krankenhäuser und Kindertagesstätten.
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 17:37:23 Mi. 08.Februar 2006
20.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hatten sich am 5.12. in Baden Württemberg an einem Warnstreik beteiligt. Das war die Generalprobe. (http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/tarif06/sstreik.html)
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 17:21:51 Do. 23.Februar 2006
Die Geschichtlosigkeit und unser schnelles Vergessen sind unsere Schwäche.
Ausgerechnet ein Wirtschaftsmagazin hilft uns beim Erinnern:

Zitat
Streik vor 32 Jahren

Mit Maultaschen und Butterbrezeln

Auch vor 32 Jahren streikte der öffentliche Dienst. ÖTV-Chef Kluncker erzwang so eine Lohnerhöhung von elf Prozent – und trug zum Rücktritt von Willy Brandt bei.


HANDELSBLATT, Freitag, 10. Februar 2006 (http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1188902)
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 17:10:29 Do. 09.März 2006
"Mir bleibt gerade genug zum Überleben"

Eine Politesse, ein Pfleger, ein Beleuchter und ein Straßenwärter erklären der Süddeutschen Zeitung, warum sie sich am Streik beteiligen. (http://www.sueddeutsche.de/,tt3l1/muenchen/artikel/553/71482/)
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 12:12:52 Mo. 20.März 2006
Nachdem die Schlichtung im Tarifstreit des kommunalen öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg gescheitert ist, planen die Gewerkschaften weitere Streikationen. Als Reaktion darauf droht Verhandlungsführer Möllring mit weiteren Privatisierungen.

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/:Tarifstreik-Baden-W%FCrttemberg-M%F6llring-Verdi/557939.html
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: ManOfConstantSorrow am 15:19:56 Sa. 08.April 2006
Tarif-Déjà-vu: ver.di in Baden-Württemberg lässt sich erneut über den Verhandlungs-Tisch ziehen

http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=468
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: Carsten König am 21:56:40 Fr. 14.April 2006
Zitat
Verdi fehlt derzeit die Kraft, um eine Entsolidarisierung von unten aufzuhalten

Quelle: http://www.freitag.de/2006/15/06150201.php

Zitat
Schon jetzt ist absehbar, dass sich im öffentlichen Dienst ähnlich wie in den privaten Industrie- und Dienstleistungssektoren die Erosion der Flächentarife fortsetzen wird. Während die Kommunen immer mehr Bereiche in die Privatisierung mit tariflichem Wildwuchs entlassen, werden auf Länderebene Beschäftigte bei Neueinstellungen, bei Beförderungen, bei einem Stellenwechsel oder der Verlängerung befristeter Verträge weiterhin gezwungen, 40 (in Bayern sogar 42) Stunden zu arbeiten und auf Weihnachts- und Urlaubsgeld zu verzichten.

Genau so baut man auch verdammt die Arbeitslosigkeit ab.
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: Magnus am 17:08:01 Di. 18.April 2006
Mir bleibt noch ein Rätsel, wo in den Ländern öffentlichkeitswirksam getreikt werden könnte...... ?(
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: Kuddel am 13:08:17 Fr. 15.September 2006
Etwa 13.000 Landesbedienstete und Beamte protestierten am 13. September in Kiel gegen allgemeine Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen wie längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich sowie Streichungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Dies war eine der größten Demonstrationen in Kiel überhaupt. Dabei waren Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, Waldarbeiter, Finanzbeschäftigte und Beschäftigte im sonstigen Öffentlichen Dienst sowie ihre jeweiligen Gewerkschaften und Interessensorganisationen.
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: Argus am 23:12:46 So. 04.November 2007
Auch schon 1932 streikte in Berlin der ÖD( BVG), damals  im Schulterschluß Kommunisten/Nationalsozialisten für bessre Arbeitsbedingungen und Bezahlung!.
Siehe dazu Filmbericht "Die 20iger Jahre" auf Phönix.
Wenn genug fach-und sachkundiges Personal in den JobCentern sitzen würde, könnte es auch für ALG-II-Empfänger viel besser werden!
 :aggressiv>
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: BakuRock am 00:24:15 Mo. 05.November 2007
Zehn Minuten gruebel ich jetzt schon.....

Zitat
Argus
Die Revolution ist die Maske des Todes-
Der Tod ist die Maske der Revolution!

....von wem dieser Spruch ist - und was er mir sagen soll.....  ?(
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: flipper am 09:48:53 Mo. 05.November 2007
Zitat
Original von Argus
Auch schon 1932 streikte in Berlin der ÖD( BVG), damals  im Schulterschluß Kommunisten/Nationalsozialisten

das ist eine oft propagierte miese lüge von euch nationalsozialdemokraten.
die SPD hat die faschisten schon durch noske's beauftragung der schwarzen reichswehr und nazifreikorps (es gibt photos von stahlhelmen von freikorpsratten mit aufgemaltem hakenkreuz schon von 1918!) um arbeiter niederschiessen zu lassen, gefördert und die nazis dann bis 1933 durchs nichtstun und bekämpfen der kommunisten gewähren lassen.

damit ist die SPD nachweislich historisch mitschuld am dritten reich und am holocaust  X(
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: Kater am 17:42:04 Mo. 05.November 2007
Zitat
Original von BakuRock
Zehn Minuten gruebel ich jetzt schon.....

Zitat
Argus
Die Revolution ist die Maske des Todes-
Der Tod ist die Maske der Revolution!

....von wem dieser Spruch ist - und was er mir sagen soll.....  ?(

eine Meinung dazu vom griechischen Kriminalschriftsteller Petros Markaris:

Zitat
Heiner Müller war der letzte universelle Dramatiker im Sinne Goethes. Die heutigen Autoren - besonders im Theater - schreiben über kleine gesellschaftliche Einzelfälle. Heiner Müllers Art zu denken und zu schreiben war einmalig. Die beste Auseinandersetzung über die Revolution habe ich im "Auftrag" gelesen. Ein Satz wie DIE REVOLUTION IST DIE MASKE DES TODES DER TOD IST DIE MASKE DER REVOLUTION, das kann nur von einem Autor geschrieben werden, der die Revolution erlebt hatte und auch darunter gelitten hat. Er setzt sich mit dem auseinander, was er liebt und was er hasst. Es gibt keinen anderen Autor, der so gut erklärt hat, was es bedeutet, Revolutionär zu sein und von der Revolution enttäuscht zu sein. Beides.

http://www.freitag.de/2001/41/01411401.php
Titel: Streiks von kommunalen Beschäftigten
Beitrag von: BakuRock am 18:25:18 Mo. 05.November 2007
Danke @Kater  :]

und tschuldigung fuer das off-topic  :rolleyes: