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In Bremen haben sie alle Parteien ausgeladen zum Klimastreik.
Sehr cool!

Zitat
FFF lädt R2G in Bremen aus
Keine Zukunft für Parteien

Fridays for Future hat Bremens organisierte Politik vom Klimastreik am 20. September ausgeladen. Dabei findet sich die Regierung doch vorbildlich.

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Die Begründung: „Keine entspricht in ihren Forderungen dem wissenschaftlichen Konsens oder hat einen konkreten Plan, wie das 1,5-Grad-Ziel geschafft werden soll.“
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Vertreter*innen von SPD, Grünen und der Linkspartei reagieren verwundert: In einem gemeinsamen Brief an FFF weisen die die Kritik zurück und weisen auf die „großen Gemeinsamkeiten“ hin, die einander verbinde. „Ich finde es befremdlich, auch aus meinem Demokratieverständnis heraus, die Politik explizit auszuladen“, sagt die grüne Umweltsenatorin...

Die FFF-Aktivist*innen wollen den Vorwurf eines mangelhaften Demokratieverständnisses dagegen nicht gelten lassen: „Wir sehen einen weitaus größeren Widerspruch darin, dass ihr als Politiker*innen auf eine Demonstration gehen möchtet, die sich gegen eure eigene Klimapolitik richtet“, antworten sie.
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https://taz.de/FFF-laedt-R2G-in-Bremen-aus/!5622925/
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Die FridaysForFuture - Bewegung hat folgende Kernforderungen zur Europawahl 2019 aufgestellt:

1) Ab 2035 dürfen nur so viel Treibhausgase ausgestoßen werden, wie durch natürliche Prozesse (Wachstum von Pflanzen, etc.) wieder aufgenommen werden können (Nettonull).
2) Der Kohleausstieg, also die Abschaltung aller Kohlekraftwerke, muss bis 2030 erfolgen.   
3) Deutschland muss bis 2035 seinen gesamten Energiebedarf durch erneuerbare Energien decken. Das beinhaltet auch die Energie für Transport und Wärme-Erzeugung.   
4) Die Subventionen für die Förderung, Verarbeitung und Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Öl und Gas) müssen bis Ende 2019 beendet werden.   
5) Bis Ende 2019 ist 1/4 der Kohlekraft abzuschalten.   
6) Bis Ende 2019 muss eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen (CO2-Steuer) eingeführt werden.   

Hier die Antworten der Parteien darauf:
https://www.klimawahl-2019.eu/?page_id=149

Die Bewegung hat eine antikapitalistische Plattform (ChangeForFuture). Hier in Nürnberg legen sich die Jugendlichen mit der Erdöl- und Energieindustrie an.

https://bonner-jugendbewegung.org/antikapitalistische-plattform-innerhalb-von-fridays-for-future/
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Ökologie / Re: Klimastreik
« Letzter Beitrag von Nikita am Heute um 21:01:48 »
Morgen findet in 550 Städten der wohl größte Klimastreik von FFF statt. Zahllose Unternehmen und einige Kommunen geben ihren Mitarbeitern die Möglichkeit dorthin zu gehen. Die Rheinbahn wird aus Solidarität eine Minute lang die Züge stillegen. Viele Künstler fordern zur Teilnahme auf.
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Spd
« Letzter Beitrag von counselor am Heute um 20:15:08 »
Die Sozialfaschisten mal wieder ...
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Ökologie / Re: Klimastreik
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 18:43:43 »
Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben bei BaSo einen schönen Aufruf zum Klimastreik veröffentlicht:

Zitat
Worüber man sich einig sei, ist die Forderung an die Politik, jetzt endlich zu handeln. Offensichtlich sind die Gewerkschaften auch einverstanden mit der Einführung einer CO2-Steuer, obwohl diese nach aller Erfahrung doch hauptsächlich von ihrer Klientel, den Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentner*innen bezahlt werden würde und die Unternehmen nicht wirklich belastet.

Stattdessen wären sie gut beraten, sich dafür einzusetzen, dass die Verursacher bezahlen und dass umgehend wirksame Gesetze verabschiedet werden. Das könnten zum Beispiel sein:
   
  • Die Einführung einer Kerosinsteuer
  • weitgehende Einschränkung der Inlandsflüge
  • Einführung des Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen
  • Massiver Ausbau von Bahn und ÖPNV
  • Massiver Ausbau erneuerbarer Energien
  • Schluss mit der Behinderung des Ausbaus der Windenergie
  • Rekommunalisierung der Stromversorgung
  • Vergesellschaftung der großen Energiekonzerne

Wer denkt, die Klimakatastrophe sei mit rein marktwirtschaftlichen Methoden abzuwenden, wird erleben, dass die Klimaziele von Paris bei weitem verfehlt werden und das Leben auf dem Planeten immer stärker bedroht wird. Deswegen muss der Kampf für den Schutz des Klimas mit dem Kampf für eine lebenswerte Gesellschaft verbunden werden.   

System Change not Climate Change!

Im kompletten Aufruf wird auch gut beschrieben, wie der DGB herumeiert, um sich bloß nicht mit der Wirtschaft anlegen zu müssen:
http://www.baso-news.de/Baso/Prgs/cmsimpleaktiv/?&Alle_hin_%E2%80%93_zum_globalen_Klimastreiktag_&realblogaction=view&realblogID=762&page=1
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Arbeitslos & Spass dabei / Re: über das "System Hartz IV"
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 18:23:37 »

An anderer Stelle hatte ich mich aber auch schon
zum Thema Standesdünkel geäußert. So lange es den gibt, sich jeder mit einem
Sklavenjob oder als Fußabtreter des Chefs noch als was Besseres sieht,
als ein Alg II Bezieher, so lange wird dieser Punkt schlecht bzw. gar nicht funktionieren.  >:(

Und bevor jemand meint, mir die Hucke voll hauen zu müssen: Das ist eigene Erfahrung.

Und jetzt kommt wieder Kuddel, um dir die Huke vollzuhauen.
Nein. Aber nichts ändert sich, wenn man es nicht verändert.
Es ändert sich eben nicht von selbst und deshalb habe ich geschrieben, was ich geschrieben habe.
Die verkackten Gewerkschaften nehmen diesen Kampf sicherlich nicht freiwillig auf, denn sie tragen ja den Hartz IV Dreck mit. Viele einfache Kollegen schimpfen hier und da und fangen trotzdem nicht an gegen diesen Mist aufzustehen. Mit Abwarten kommen wir nicht weiter. Wir müssen aktiv dagegen vorgehen. Leute mit Wut und Bewußtsein müssen vorpreschen, um andere mitzunehmen. Bei Daimler Bremen gab es immer eine Minderheit, die lautstark auf Betriebsversammlungen und auf Flugblattern sich gegen die schlechte Behandlung von Leiharbeitern und Werksvertrqaglern ausgesprochen hat. Die haben in einer Nachtschicht einen Wilden Streik aus Solidariät mit den Leiharbeitern angezettelt.
Ihre ganzen Aktionen waren stets gegen den Willen der Gewerkschaft.
Dazu braucht man Arsch in der Hose.

Es ist möglich, nur muß man selbst dahin, wo die Auseinandersetzungen stattfinden.
Hier zum Beispiel bei einem Protest gegen Lohndumping im Transportgewerbe:




Oder dieser gemeinsame Protest von Bauern und Erwerbslosen:



Der war nur möglich, weil sie einander kurz zuvor bei einem Protest gegen Tönnies kennengelernt haben.

Sie haben bewiesen, daß es geht.
Man muß dahin gehen, wo Menschen Kämpfen und Kontakte knüpfen.

Die Streiks bei Amazon werden ebenfalls unabhängig von gewerkschaftlicher Kontrolle von den Beschäftigen organisiert. Die arbeiten gern mit externe Unterstützern zusammen und die wäre sicherlich offen für solche Forderungen.

Dazu muß man sich dahin bewegen. Und mit den Leuten reden.

Die Forderung für die Abschaffung von Hartz IV gehört in jeden Arbeitskampf.
Erwerbslose mit einem solchen Transparent konnten sich zu den Streikenden begeben.
Wenn wir uns nicht bewegen, wird sich nichts bewegen.
Arsch hoch!
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Landwirtschaft und Agrarindustrie / Re: Bauernprotest in Brake
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 17:00:05 »
Für mich definitiv die Meldung der Woche!

Zitat
„Wir Bäuerinnen und Bauern nehmen unsere Arbeit für eine gesunde Lebensmittelerzeugung sehr ernst und haben großen Respekt vor Mensch, Natur und Umwelt. Deshalb unterstützen wir Fridays for Future und rufen zum Weltklimastreiktag auf“

Wenn man einen Wandel in der Agrarpoltik will, muß man das in zusammenarbeit mit den Bauern machen.
Wenn man eine Verkehrswende will, wird man nicht herumkommen um die Diskussion mit Automobilarbeitern, mit dem Bahnpersonal, mit Berufskraftfahrern, etc...
Wenn man gegen den Rechtsruck ist, muß man da hingehen, wo die Faschos besonders stark sind.
Wir müssen um die Köpfe der Menschen kämpfen! Wie wir sehen, kann sich das Denken in der Diskussion in eine andere Richtung entwicklen.

Zitat
Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) blockieren heute mit ihren Treckern Deutschlands größten Importhafen für Futtermittel und Getreide in Brake an der Unterweser. Sie werden unterstützt vom BUND-Niedersachsen und der Arbeitslosenhilfe Oldenburg (ALSO).

Geht doch! Landwirte, Umweltschützer und Erwerbslose kämpfen gemeinsam!




Mein Lieblingstransparent:
Menschen und Tiere achten
Konzerne und Banken schlachten


Hat mir den Tag versüßt.
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: Spd
« Letzter Beitrag von Kuddel am Heute um 16:33:03 »
Der verrottete Drecksladen gehört auf den Misthaufen der Geschichte!
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Medienkritik / Re: youtube, facebook, twitter
« Letzter Beitrag von Troll am Heute um 16:20:36 »
Zitat
Öffentlichkeit
Wie die EU-Kommission Facebook bei politischer Werbung im Stich ließ

Vor der Europawahl verbot Facebook länderübergreifende politische Werbung, um Einflussnahme aus Russland und China zu erschweren. Damit schieße der Konzern gegen die europäische Demokratie, klagten EU-Politiker. Nun stellt sich heraus, dass die EU-Kommission von dem geplanten Verbot wusste.
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Quelle: netzpolitik.org

Ohja, der Unterbietungswettbewerb ist mörderisch, plötzlich steht sogar Facebook besser da als sämtliche EU-Regierungen zusammen.
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Zitat
Überwachung
Interne Dokumente: So dreist treiben die EU-Staaten die Vorratsdatenspeicherung voran

Oberste Gerichte lehnen die Vorratsdatenspeicherung immer wieder ab. Trotzdem fordern die EU-Staaten einen neuen Anlauf. Wie die Mitgliedstaaten intern argumentieren, zeigen Dokumente der Arbeitsgruppe, die wir veröffentlichen. Für die Massenüberwachung gibt es auch einen Plan B: die E-Privacy-Verordnung.

Die Vorratsdatenspeicherung ist der Zombie europäischer Digital-Gesetze: 2006 beschlossen, 2014 gekippt, 2016 gekippt, aktuell liegt sie schon wieder beim Europäischen Gerichtshof. Die Mitgliedstaaten beharren trotzdem auf der anlasslosen Speicherung sämtlicher Telekommunikationsdaten, bei ihrem Gipfel im Dezember titelten wir: Die EU-Staaten missachten das höchste Gericht.

Beim EU-Gipfel im Juni haben die Mitgliedstaaten die Datensammlung als wesentliches Ermittlungs-Instrument bezeichnet und die Kommission beauftragt, eine Studie über mögliche Lösungen zu erstellen. Wir haben interne Dokumente erhalten, die zeigen, wie dieser Beschluss zustande kam. Diese Dokumente veröffentlichen wir im Volltext.
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Quelle: netzpolitik.org

Auf ein Neues!
Und wo ist nochmal der Unterschied zwischen diesen EU-Demokraten und Regierungen totalitärer Staaten?
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