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So richtig diese Forderungen sein mögen...
...solche Demos sind rein linke Veranstaltungen.
Streiken? Habt ihr das schonmal gemacht? Bringt diese Forderung die Streikbereitschaft voran?

"Kämpfen für eine solidarische Gesellschaft" und "Gesellschaftliche Selbstorganisierung" erreicht man wohl kaum, wenn nur Linke unter sich sind.
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Zitat
Corona im Hafen „Wir werden verheizt!“ Arbeiter haben Angst vor Ansteckung

Deutschland diskutiert über die Homeoffice-Pflicht, auch in Hamburg sollen Unternehmen ihre Mitarbeiter angesichts der Corona-Situation möglichst zu Hause arbeiten lassen. Doch was ist mit den Menschen, die nicht am Schreibtisch arbeiten? An den Arbeitern, die unter Einsatz ihrer Körperkraft schuften, geht diese Diskussion vorbei. Viele fühlen sich ausgeliefert – zum Beispiel im Hafen.


„Wir werden verheizt!“, sagt ein Arbeiter des Containerterminals Burchardkai, der aus Angst vor Repressalien seinen Namen nicht veröffentlicht haben will. Kurz nach Weihnachten war es hier an den Kaianlagen in Waltershof zu einem Infektionsgeschehen gekommen. (...)
https://www.mopo.de/hamburg/corona-im-hafen--wir-werden-verheizt---arbeiter-haben-angst-vor-ansteckung-37932582?originalReferrer=https://t.co/muAJ65qLSc?amp=1&originalReferrer
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Trotz Lockdown und Minusgraden waren über 800 Leuten auf Hamburgs Straßen für solidarische Antworten auf die Corona-Krise und gegen rechte Hetze: Streiken, besetzen, enteignen!





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Globalisiert / Re: Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Letzter Beitrag von Nao am Gestern um 15:24:40 »
Nochmal eine chinesische Subkultur.

Bunte Chinesen: https://www.forumarbeitswelten.de/blog/shamate/
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Geheime Dokumente
EU-Abgeordnete bekommen teils geschwärzten Impfstoffvertrag zu sehen

Die Verträge der EU mit den Herstellern von Corona-Impfstoffen sind geheim. Jetzt hat Curevac erstmals Europaabgeordneten Einblick gewährt – doch das Ergebnis lässt nichts Gutes ahnen für die Transparenz der EU-Bestellungen.

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Daran ändern auch die nun offengelegten Teile des Curevac-Vertrags wenig, wie Canfin kritisiert. Die Passage, in der die vierteljährlich vereinbarten Liefermengen stehen, sei geschwärzt. Das Gleiche gelte für zwei von sechs Absätzen, in denen es um die Haftung geht. »So lässt sich nicht beurteilen, wie diese Frage geregelt wurde«, so Canfin.

Sogar der Preis des Impfstoffs sei unkenntlich gemacht worden, obwohl er bereits öffentlich bekannt ist, nachdem eine belgische Staatssekretärin offenbar versehentlich eine Tabelle mit den Preisen aller von der EU bestellten Vakzinen getwittert hatte. Demnach soll eine Dosis von Curevac 10 Euro kosten.

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Die Bundesregierung hatte am 4. Januar die Existenz bilateraler Verträge mit mehreren Herstellern öffentlich eingeräumt. Impfstoff-Chefeinkäuferin Gallina aber sieht darin kein Problem, weil es aus Ihrer Sicht solche Verträge gar nicht gebe. »Ich habe bisher keinen gesehen und glaube auch nicht, dass ich jemals einen sehen werde«, sagte die Italienerin, und sorgte damit für eine surrealen Moment. Nach ihrer Kenntnis würden diese Verträge »nicht existieren«.

Quelle: Spiegel

Die Pandemie entpuppt sich als Goldesel für Big Pharma. 
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Bloß weg hier! / Re: DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!
« Letzter Beitrag von Troll am Gestern um 12:25:55 »
Schnee gibt es jetzt sogar in D., so richtig-> mehr als fünf Flöckchen. Da siehst du mal, dieses Jahr wurde der Klimawandel in D. gelockdownt.
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Landwirtschaft und Agrarindustrie / Re: [Agrar] Sicheln statt hämmern!
« Letzter Beitrag von Kuddel am Gestern um 10:52:44 »
Wir haben es satt!



Gemeinsame Proteste von Bauern und Konsumenten "gegen die Agrarindustrie, gegen Massentierhaltung"


https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/stream/

Es geht um enorm wichtige Fragen. Die Unzufriedenheit unter den Landwirten hat sie in Bewegung gebracht. Wir haben es viel zu wenig diskutiert. Die Bauern rebellieren teilweise gegen ihre eigenen Verbände. Es gibt Spannungen und Streit untereinander. Bei diesen "Wir haben es satt"-Protesten handelt es sich im Wesentlichen um Bauern und Organisatoren eines grün alternativen Spektrums. Es geht um Ökologie und die sozialen und und ökonomischen Fragen werden hintenan gestellt. Einige der beteiligten Bauern fühlen sich vorgeführt und benutzt. Ich sehe es auch so. Sie haben es mit mächtigen grünen Lobbyverbänden zu tun und sind dem nicht gewachsen.

Wenn wir eine bessere Gesellschaft wollen, kommen wir um die Bauern nicht rum. Es geht dabei nicht allein um Ökologie. Wir müssen fragen, was denn die Probleme der Bauern sind. Wir müssen als soziale Bewegung auch die sozialen und ökonomischen Interessen der Bauern verstehen und gegebenenfalls unterstützen.

Das ist Neuland für uns, doch es muß betreten werden.
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: AMAZON
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Gestern um 10:15:13 »
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Saisonkräfte in Bremen
Paketboten erheben Vorwürfe gegen Amazon-Subunternehmen

Ausländische Fahrer eines Amazon-Subunternehmens erheben Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber. Der bestreitet die Anschuldigungen. Für die Gewerkschaft Verdi ist die Auseinandersetzung kein Einzelfall.


Der Internetkonzern Amazon arbeitet nicht nur mit Paketdiensten zusammen, sondern liefert Waren auch selbst aus. Dazu greift der Versandhändler auf Subunternehmer zurück. Auch in Bremen gibt es solche Firmen, die im Auftrag von Amazon Pakete ausliefern.

Sie kamen Anfang des Jahres als Saisonkräfte, lieferten drei Monate lang sechs Tage die Woche Pakete in Bremen aus und reisten danach wieder in ihre Heimat. Bezahlt worden seien sie dafür nur zum Teil. Diesen Vorwurf erheben nun mehrere ukrainische Arbeiter.

Wie die Deutsche Welle in einem Beitrag berichtet, waren 14 Männer von der Firma KS Logistikverkehr in Wardenburg bei Oldenburg angeworben worden. Diese Firma hatte wiederum vom Versandhändler Amazon den Auftrag bekommen, Pakete auszufahren. Seit einiger Zeit arbeitet der Konzern nicht nur mit klassischen Paketdiensten wie DHL oder Hermes zusammen, sondern organisiert die Auslieferung der Waren auch selbst – und greift dafür auf Subunternehmer wie KS Logistikverkehr zurück.

In diesem Fall scheint das zu Problemen geführt zu haben. Laut Medienbericht stehen noch 20.000 Euro Lohn für die Paketfahrer aus. Wie es dazu kam, erzählt einer der Betroffenen: Aus Geldnot habe er einen Job in Deutschland gesucht und schnell die Zusage als Fahrer für das Logistikunternehmen bekommen. Mit einem Studentenvisum sei er nach Deutschland gereist, um hier zu arbeiten. Von Montag bis Sonnabend, rund zwölf Stunden pro Tag, hätten er und seine Kollegen Amazon-Pakete ausgeliefert, heißt es in dem Beitrag. Das Ganze für etwa 1400 Euro netto im Monat.

Gehalt für zwei Monate nicht erhalten


„Man hat uns immer gesagt, dass es keine Probleme mit der Bezahlung geben wird“, erzählt der Mann, der anonym bleiben möchte, in einem Video der Deutschen Welle. Als die Arbeitserlaubnis abgelaufen sei, mussten er und seine Kollegen in die Ukraine zurückkehren. Den Lohn für zwei noch ausstehende Monate hätten sie nie bekommen. Als sie sich telefonisch bei ihrem alten Arbeitgeber erkundigten, seien sie erst vertröstet worden, irgendwann habe niemand mehr abgenommen, dann habe man ihre Telefonnummern blockiert.

Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. „Wir zahlen grundsätzlich alle unsere Mitarbeiter immer fristgerecht und in vollem Umfang aus“, teilt Geschäftsführer Stefan Sartison auf Anfrage des WESER-KURIER mit. Sein Unternehmen sei ein großer Dienst­leister im Paketbereich mit mehr als 170 Mitarbeitern. „Wir legen großen Wert auf gesetzes­konforme Abläufe und halten uns immer an alle gesetzlichen Richtlinien und Bestim­mungen.“

Versandhändler Amazon teilt mit: „Wir prüfen diesen Fall und werden durchgreifen, wenn wir feststellen, dass der Partner unsere Erwartungen nicht erfüllt.“ Zudem verweist Amazon darauf, dass es seine Partnerunternehmen regelmäßig überprüfe und bei Verstößen gegen geltendes Gesetz und den Verhaltenskodex entsprechende Maßnahmen ergreife. Außerdem hat der Konzern nach eigenen Angaben eine Hotline eingerichtet, bei der sich Fahrer bei Problemen melden können – auch anonym.

Für Tanja Post, bei der Gewerkschaft Verdi in Oldenburg für den Bereich Logistik zuständig, sind solche Probleme nicht neu. Schon in den vergangenen Jahren habe es immer wieder Ärger mit Subunternehmen großer Paketzusteller gegeben. Laut Post ist die Situation mit der in der Fleischindustrie vergleichbar. „Die Beschäftigung ist häufig prekär, Arbeitskräfte werden oft aus dem Ausland angeworben und sind nur kurze Zeit hier.“ Der Fall der ukrainischen Fahrer sei nur ein Beispiel. Post habe schon von Zustellern gehört, die in Massenunterkünften schlafen mussten oder gar in ihrem Fahrzeug. „Amazon nimmt so eine Situation in Kauf, weil es sich für das Modell mit Subunternehmern entschieden hat“, sagt Post.

Medien berichten immer wieder von Pro­blemen, die es mit Subunternehmern gebe, die auch für Amazon arbeiteten. Vor wenigen Wochen schrieb der „Spiegel“ etwa über einen Fahrer, der sich an das Nachrichtenmagazin gewandt hatte. Demnach habe er von seinem Arbeitgeber ein offizielles Gehalt bekommen – überwiesen auf sein Konto. Das restliche Geld habe er nach eigenen Angaben in bar erhalten, ohne dass das Finanzamt Bescheid gewusst habe.

Kein festes Arbeitsverhältnis

Kritik gab es auch, als der Internetkonzern vor einigen Jahren sein Angebot Amazon flex nach Deutschland brachte. Hier können sich Einzelpersonen anmelden und einzelne ­Auslieferungen übernehmen. Amazon wirbt mit einem Stundenlohn von 25 Euro um Fahrer – ein festes Arbeitsverhältnis gibt es aber nicht. Ähnlich wie beim umstrittenen Fahrdienst Uber sind die Fahrer selbstständig; für Spritkosten, Versicherung und das Lieferfahrzeug müssen sie beispielsweise selbst aufkommen.

Im Fall der Fahrer aus der Ukraine besteht nach Angaben der Gewerkschaft offenbar noch Hoffnung, dass sie ihr Geld erhalten. Das Unternehmen habe auf eine Anfrage der Gewerkschaft reagiert, sagt Tanja Post. Sollte das nichts bringen, könnte immer noch die Nachunternehmerhaftung greifen, die seit Ende 2019 im Paketbereich gilt. Sie regelt, dass ein Auftraggeber haften muss, wenn ein Subunternehmer sich nicht an den Mindestlohn hält.

Zur Sache

Immer mehr Pakete unterwegs


Der Pakethandel in Deutschland wächst seit Jahren. Allein 2019 wurden 3,65 Milliarden Pakete verschickt. Vor zehn Jahren waren es noch 2,18 Milliarden. Das geht aus einer Untersuchung des Bundesverbands Paket und Expresslogistik hervor. Auch in der Corona-Zeit haben viele Versender an Umsatz zugelegt. Bei DHL stieg er im zweiten Quartal um 3,1 Prozent auf 16 Milliarden Euro. Der Verband sieht die Branche dennoch nicht als Corona-Gewinner. Auch wenn der E-Commerce-Handel zugelegt habe, seien die geschäftlichen Sendungen weggebrochen.
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-wirtschaft_artikel,-paketboten-erheben-vorwuerfe-gegen-amazonsubunternehmen-_arid,1933023.html
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Theoriebereich / Re: Politische Angriffe auf die Antifa
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Gestern um 09:57:18 »
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Sechs Monate sind sechs Monate zu viel: Für die sofortige Freilassung von Jo und Dy!

Seit genau sechs Monaten sitzt der Stuttgarter Antifaschist Jo in Untersuchungshaft, der am 2. Juli 2020 im Rahmen einer Hausdurchsuchungswelle in Baden-Württemberg festgenommen wurde. Er wird beschuldigt, an einer körperlichen Auseinandersetzung mit Nazis am 16. Mai 2020 beteiligt gewesen zu sein, bei der mehrere Faschisten verletzt wurden. Am 4. November wurde auch sein Genosse Dy mit demselben Vorwurf verhaftet; beide sitzen seither im Gefängnis Stuttgart-Stammheim.
https://rote-hilfe.de/news/bundesvorstand/1106-sechs-monate-sind-sechs-monate-zu-viel-fuer-die-sofortige-freilassung-von-jo-und-dy
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(Sozial-) Politikforum & Aktuelles von Chefduzen / Re: AMAZON
« Letzter Beitrag von ManOfConstantSorrow am Gestern um 09:53:38 »
Österreich:
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Schwarzarbeit, ...
Finanz-Großrazzia bei Amazon: 1000 Verfehlungen

Schlagzeilen machte die Großrazzia der Finanzpolizei im Verteilzentrum von Amazon vor den Toren Wiens - die Zwischenbilanz ein Jahr später hat es in sich: Von 133 kontrollierten Betrieben waren nur drei „sauber“, fast 1000 Gesetzesverstöße wurden aufgedeckt! Es geht um Steuerflucht, Lohndumping und Schwarzarbeit ...
https://www.krone.at/2319902
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