Autor Thema: Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"  (Gelesen 2004 mal)

xyu

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Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« am: 19:26:13 Do. 28.März 2013 »
ein Focus-Bericht:

Zitat
Fußball-Event brutalFür die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche
Mittwoch, 27.03.2013, 19:32
 
Während in Katar Straßen und Stadien für die Fußball-WM 2022 gebaut werden, kommen Hunderte Menschen wegen zu hoher Belastung bei großer Hitze zu Tode. Nun schreitet der Internationale Gewerkschaftsbund ein – die Vorwürfe sind schockierend.
Das sind schockierende Zahlen aus Katar: Der Internationale Gewerkschaftsbund Ituc erwartet Hunderte Tote, die für die Fußball-WM 2022 ihr Leben lassen. Die dort eingesetzten Gastarbeiter werden ausgebeutet und sterben nach zu hoher körperlicher Belastung bei Temperaturen von über 50 Grad.

„Im Moment sterben im Schnitt vier Nepalesen pro Woche“, erklärt Tim Noonan, Kommunikationschef des Ituc, auf Anfrage von FOCUS Online. „Man weiß nicht viel über diese Tode – obwohl einige einheimische Ärzte verlangen, dass was getan wird. Meistens wird nicht mal eine Autopsie durchgeführt. Die toten Arbeiter werden meistens nur in Särge gelegt und nach Hause geschickt.“

Die Ituc schlägt nun wegen der grauenhaften Geschehnissen im Wüstenstaat Alarm. „Katar ist ein Sklavenhändler-Staat. Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fußballer, die bei der WM auf dem Rasen stehen“, wird Ituc-Generalsekretärin Sharan Burrow in der „Bild“ zitiert.

Menschenunwürdige Zustände für Arbeiter
Die Gastarbeiter müssen zum Teil mehr als zwölf Stunden pro Tag bei Temperaturen über 50 Grad auf Baustellen arbeiten. Dort kommt es auch regelmäßig zu schlimmen Unfällen wegen der niedrigen Sicherheits-Standards. „Es gab 1000 Situationen im vergangenen Jahr, bei denen Arbeiter verletzt oder getötet wurden – mehr als sechs mal so viel, wie in Ländern, die vergleichbar reich sind wie Katar“, erklärt Noonan per Mail an FOCUS Online. Der Wüstenstaat gibt insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar aus für die Infrastruktur-Maßnahmen zur WM 2022. Dazu gehören Transportwege, Hotels, Stadien usw.

Das sogenannte Visa-Sponsoring ermöglicht die Auferlegung von Zwangsarbeit, da die Reisepässe der ausländischen Hilfskräfte einbehalten werden. Die meisten davon kommen aus Nepal, Indien, Sri Lanka und von den Phillipinen. Auch seien oftmals versprochene Leistungen und Gehaltszahlungen nicht eingehalten worden.

Die nepalesische Regierung versucht seit längerem, das Mindesteinkommen von 200 auf 300 Dollar pro Monat zu erhöhen. Von der phillipinischen Regierung gibt es ähnliche Bemühungen. Die Arbeiter müssten zudem in schmutzigen, überfüllten Arbeitslagern leben.

Ituc ersucht Unterstüzung der Fifa
Bisher habe die Regierung von Katar trotz zahlreicher Versprechen jedoch noch nichts getan, um die Bedingungen für Gastarbeiter zu verbessern. Daher plant die Ituc in den kommenden Wochen eine Kampagne, wie Noonan bestätigt: „Wir werden den Druck auf Katar erhöhen, um die Rechte der Gastarbeiter zu verbessern.“ Dabei soll die Fifa mit ins Boot geholt werden, um von Katar international anerkannte Arbeitsgesetze abzuverlangen.

Die Strategie hinter der Kampagne erklärt Burrow folgendermaßen: „Katar ist extrem reich, aber es kann Respekt nicht kaufen. Die internationale Gemeinschaft wird Katar erst dann voll anerkennen, wenn die moderne Sklaverei ein Ende hat und es seine riesige Zahl an Gastarbeitern mit Respekt behandelt. Die Fifa muss diesen Arbeitern helfen und die Vergabe der WM 2022 noch einmal neu durchführen.“
Die Fifa hält sich jedoch bedeckt und teilte lediglich mit, dass „die Achtung der Menschenrechte und internationaler Normen Bestandteil all unserer Aktivitäten ist“. Der Weltverband habe bereits Gespräche mit diversen Arbeits- und Menschenrechtsorganisationen geführt, um sichere und würdige Arbeitsbedingungen in den WM-Ausrichterländern zu gewährleisten. Genau das scheint in Katar aber nicht der Fall zu sein. Daher ist die Fifa gefordert, den Druck auf Katar zu erhöhen.
http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-event-brutal-fuer-die-wm-2022-sterben-vier-nepalesen-pro-woche_aid_949488.html

Kuddel

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  • Fischkopp
Re:Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #1 am: 19:20:19 Do. 26.September 2013 »
Zitat
Dutzende Arbeiter sterben bei WM-Vorbereitung

Zur WM-Vorbereitung schuften Gastarbeiter in Katar unter katastrophalen Bedingungen, berichtet der britische "Guardian". Dutzende Arbeiter seien bereits bei Arbeitsunfällen oder an Herzversagen gestorben, Gewerkschafter sprechen von einem "Sklavenhändler-Staat".
http://www.fr-online.de/politik/katar-2022--dutzende-arbeiter-sterben-bei-wm-vorbereitung-,1472596,24452192.html

xyu

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Re:Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #2 am: 15:43:00 Di. 08.Oktober 2013 »
Zitat
Tell FIFA it's time to re-run the vote!
(e-mail-kampagne)
http://www.rerunthevote.org/?lang=en

Siebdruck

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Re:Katar: "F�r die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #3 am: 09:12:15 Do. 10.Oktober 2013 »
Irgendwie kann man ja verstehen, warum die Nepalesen im Flugzeug so viel Alkohol trinken - auf dem Weg von oder zu dieser Arbeit…
Sagt der Foerster zu einem Jungen, der Pilze sammelt:
"Die sind doch alle giftig!"
"Macht nichts", meint das Kind, "die verkaufe ich an der Autobahn."

Fritz Linow

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Re:Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #4 am: 09:05:55 Mi. 26.Oktober 2016 »
Zitat
Arbeit um jeden Preis – Nepalesen schuften für die WM in Katar

Die Vergabe der Fußball-WM 2022 durch die FIFA an das Emirat Katar hat einen Tsunami in der internationalen Sportwelt ausgelöst. Der Golfstaat wurde unter die Lupe genommen und es wurde „entdeckt“, was man eigentlich schon lange wusste oder hätte wissen sollen.
http://dokustreams.de/arbeit-um-jeden-preis-nepalesen-schuften-fuer-die-wm-in-katar/

Ansonsten so ist Katar auch mit 17 Prozent an Volkswagen beteiligt.

ManOfConstantSorrow

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Re: Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #5 am: 15:29:27 Do. 26.August 2021 »
Zitat
Amnesty fordert Aufklärung zum Tod von Arbeitern
In einem neuen Bericht erhebt Amnesty schwere Vorwürfe gegen Katar, den Gastgeber der Fußball-WM: Der Tod Tausender Menschen sei nicht untersucht worden, obwohl es Hinweise auf einen Zusammenhang mit gefährlichen Arbeitsbedingungen gebe.
https://www.tagesschau.de/ausland/katar-arbeitsmigranten-amnesty-101.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #6 am: 16:46:56 Mo. 18.Oktober 2021 »
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Frauenpower

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Re: Katar: "Für die WM 2022 sterben vier Nepalesen pro Woche"
« Antwort #7 am: 12:55:12 So. 21.November 2021 »
Die Niederlande verzichten angeblich auf Millionenauftrag wegen der Menschenrechte
https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/sport/fussball-wm-rasen-katar-1.5233647!amp

Deutschland nicht
Firmen aus Bayern und Baden-Wuerttemberg vorne mit dabei
https://www.br.de/themen/sport/inhalt/recherche/moneten-statt-moral-deutsche-firmen-und-ihr-engagement-in-katar-100.html

(informiert durch "quer")


Bekannte Fussballer wollen bezueglich Katar ja auch nichts mitbekommen!