Autor Thema: Hungerlohn und Psychoterror  (Gelesen 3711 mal)

klaus72

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Hungerlohn und Psychoterror
« am: 11:44:11 Sa. 11.Juni 2005 »
Im Unternehmen Teleking in München (Callshop) herrscht zur Zeit Psychoterror gegen VerkäuferInnen. Die VerkäuferInnen erhalten jetzt einen Stundenlohn von 5,--€ brutto in der Stunde. Haben keinen bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung. Einen Arbeitsvertrag in Schriftform war nie zu sehen.
Ein sogenannter Abteilungsleiter geht von Filiale zu Filiale zur Kontrolle, um zu prüfen, ob der Laden penibel sauber ist.
Feinstaub darf auf dem Bürodrehstuhlkreuz, auf Internettische, und auf Telefone weder fühlbar noch sichtbar sein. ( Die Läden stehen meist an den großen, stark frequentierten Straßen!!) Zu den MitarbeiterInnen wird fast täglich angebrüllt und gedroht, die sich bald zu den Arbeitslosen anreihen können.
Es wird ständig nach Fehler der Arbeitsleistung und nach kleinsten Schmutz im Laden systematisch abgesucht. Sogar Ritzen am Luftauslass des Monitors dürfen nicht an feinen Ruß und Staub zu Sehen sein.
Alle MitarbeiterInnen sind total Verängstigt und stehen kurz vor dem psychischen Zusammenbruch.

Ich möchte für die Mitarbeitern der Teleking gegen weitere Repressionen unterstützen, da die meisten MA Ausländer sind.
Wie kann man effektiv gegen die Geschäftsführung vorgehen?


Die Teleking-VerkäuferInnen würden über Euren Tipp sehr freuen.

besorgter bürger

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Hungerlohn und Psychoterror
« Antwort #1 am: 12:30:41 Sa. 11.Juni 2005 »
Zitat
den MitarbeiterInnen wird fast täglich angebrüllt und gedroht

ganz sicher das da nicht irgendwelche sexuellen anspielungen dabei sind?  ;)
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

klaus72

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Hungerlohn und Psychoterror
« Antwort #2 am: 19:25:14 Sa. 11.Juni 2005 »
.....sexuelle Anspielung........
Bei einer anderen Mitarbeiterin wurde vom Chef gefragt, ob sie bereits ist, den Chef zu Hause empfangen möge.
Vorher hatte die Mitarbeiterin das Anbrüllen vom Chef hören müssen, wegen vermeintlichen Fehler aus der Arbeitsleistung.

besorgter bürger

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Hungerlohn und Psychoterror
« Antwort #3 am: 21:46:43 Sa. 11.Juni 2005 »
na dann anzeige! das anbrüllen ist doch nur eine strategie um rauszufinden welche der frauen zu abwendung der kündigung auch mal eine "nachtschicht" einlegen würde.
ständiges anbrüllen und psychoterror sind zum lenken einer firma nicht notwendig aber einen grund muss es ja haben.

wenn eine mitarbeiterin dort nicht mehr arbeiten will. ist der weg über anzeige klage abfindung bestimmt besser als eine fristlose und es schafft ein neues klima in der firma.

http://www.ra-kassing.de/arbeit/belaest/sexalg.htm
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regenwurm

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Hungerlohn und Psychoterror
« Antwort #4 am: 10:17:27 So. 12.Juni 2005 »
Zitat
Einen Arbeitsvertrag in Schriftform war nie zu sehen.

ruf doch mal bei der Krankenkasse an, ob Beiträge entrichtet worden sind. (verdacht Schwarzarbeit)

Macht doch ein paar Fotos vom "Staub", falls gerichtlich was passiert, hat
man "Beweise".

evtl.die örtliche Presse drauf aufmerksam machen/öffentlichkeit herrstellen.

psychoscheiß und vorallem anbrüllen fällt unter "Mobbing"


geht gemeinsam zum Arzt - gemobbt - krankmeldung
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