Autor Thema: Flucht ins Ausland  (Gelesen 22802 mal)

IHC

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Flucht ins Ausland
« am: 17:54:11 Do. 22.Juni 2006 »
Für alle die denken, nur die DDR hatte ein Problem mit "Republikflucht":

Artikel bei Spiegel-Online

Komisch das niemand diese Abstimmung mit den Füßen mal vernünftig auszählt. Also um den Vergleich mal abzuschließen:

Eigentlich wäre es jetzt Zeit für eine "friedliche Revolution" und anschließendem Beitritt zu ja ähm vielleicht Polen? Tschechien? oder besser Grönland (das passt dann von der zukünftigen Bevölkerungsdichte gut)

leibeigner

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Flucht ins Ausland
« Antwort #1 am: 18:12:04 Do. 22.Juni 2006 »
Tja,wer zu feige ist hier was entscheidendes zu ändern muß halt im ausland malochen.
Von einer knechtschaft in die andere.
Wers braucht.

Im übrigen trieft der artikel vor heuchelei,wenn die auswanderung arbeitsloser nicht gewollt wäre,würde man nicht so offensiv darüber berichten.Im TV täglich zu bewundern wie man es wo anders leicht schaffen kann.LOL
Fürs kapital und dessen helferlein ist alles im grünen bereich.
Für mich auch.
Vielleicht kann man mit denen die bleiben und ändern wollen etwas ändern,die die sich über lohnarbeit definieren und ihrer knechtschaft noch hinterherlaufen sind eh nicht zu gebrauchen.

Alfred E. Neumann

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Flucht ins Ausland
« Antwort #2 am: 22:42:29 Do. 22.Juni 2006 »
In gewissen Teilen der Welt leben Menschen auf Müllkippen, andere fahren Mercedes. Davon ist man hier noch ein Weilchen entfernt, und bis es soweit ist ändert sich auch nichts.
"Use the source, Luke !"

Clash

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Flucht ins Ausland
« Antwort #3 am: 13:03:45 Do. 01.Februar 2007 »
Zitat
Original von leibeigner

Von einer knechtschaft in die andere.
Wers braucht.


Selten sind treffendere Worte zum Thema Auswanderung gesprochen worden
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht

jawbreaker

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Flucht ins Ausland
« Antwort #4 am: 12:39:36 Fr. 02.Februar 2007 »
Zitat
Original von leibeigner
Tja,wer zu feige ist hier was entscheidendes zu ändern muß halt im ausland malochen.
Von einer knechtschaft in die andere.
Wers braucht.

Im übrigen trieft der artikel vor heuchelei,wenn die auswanderung arbeitsloser nicht gewollt wäre,würde man nicht so offensiv darüber berichten.Im TV täglich zu bewundern wie man es wo anders leicht schaffen kann.LOL
Fürs kapital und dessen helferlein ist alles im grünen bereich.
Für mich auch.
Vielleicht kann man mit denen die bleiben und ändern wollen etwas ändern,die die sich über lohnarbeit definieren und ihrer knechtschaft noch hinterherlaufen sind eh nicht zu gebrauchen.

Schön, wie hier mal wieder in typisch deutscher Manier über die Befindlichkeiten von Tausenden und Abertausenden pauschal geurteilt wird. Zum Abwandern aus diesem 'wunderschönen' Land kann es nämlich viele Gründe geben.

Das Maul aufzureissen ist auch viel, viel leichter, als sich im Ausland unter veränderten Bedingungen eine neue Existenz aufzubauen.

Wo ist sie denn, Deine Revolution?

Wiederherstellung der Verhältnisse der DDR? - Wahrlich ein Grund zur Flucht!

regenwurm

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Flucht ins Ausland
« Antwort #5 am: 13:29:11 Fr. 02.Februar 2007 »
auswandern- im worte wandern nicht bus oder auto

wir werden doch in der lage sein, die sache zusammen zu machen
oder?
hauen wir ab, seht zu wie ihr das auf die reihe kriegt

probleme sind dazu da sie zu lösen

In frühen Zeiten war wohl jeder Hausbesitzer auch ein Zimmermann, da er sich sein Haus meist selbst zimmern musste. Als sich später die Berufe mehr und mehr spezialisierten, wurde auch der Zimmererberuf eigenständig.

Durch die Herausbildung von Zünften und der Geheimhaltung besonders wichtiger und interessanter Arbeitstechniken (Dachausmittlung, Schiftung oder Vergatterung) im Mittelalter wurde der Zimmermann, vor allem in der Stadt, unentbehrlich.
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TagX

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Flucht ins Ausland
« Antwort #6 am: 13:55:03 Fr. 02.Februar 2007 »
Alles wird gut.
Grüße


Sozialismus!

TagX

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Flucht ins Ausland
« Antwort #7 am: 15:01:40 Fr. 02.Februar 2007 »
Morgen 18:30 Uhr letzte Sendung @lfred!
Grüße


Sozialismus!

regenwurm

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Flucht ins Ausland
« Antwort #8 am: 16:56:35 Fr. 02.Februar 2007 »




willkommen nachbar
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leibeigner

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Flucht ins Ausland
« Antwort #9 am: 13:07:09 Sa. 03.Februar 2007 »
Jawbreaker

Zitat
Schön, wie hier mal wieder in typisch deutscher Manier über die Befindlichkeiten von Tausenden und Abertausenden pauschal geurteilt wird. Zum Abwandern aus diesem 'wunderschönen' Land kann es nämlich viele Gründe geben.

Genau,vor allem ökonomische oder?
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devil_inside

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Flucht ins Ausland
« Antwort #10 am: 13:25:51 Sa. 03.Februar 2007 »
Zitat
Tja,wer zu feige ist hier was entscheidendes zu ändern muß halt im ausland malochen.

Was hat das mit "feige sein" zu tun? Was hast Du denn hier geändert? Laß mich raten: du buckelst für'n paar Euro Fuffzich bei einer Leiharbeitsbude, richtig? Braucht man da Mut für? Hier alle Zelte abzubrechen und im Ausland neu anzufangen, das braucht Mut! Und wenn die Bedingungen tatsächlich besser sind, dann kann ich jeden gut verstehen, der diesem Land den Rücken kehrt.

leibeigner

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Flucht ins Ausland
« Antwort #11 am: 18:18:38 Sa. 03.Februar 2007 »
Laß mich raten!
Du hast in deine kristallkugel geschaut und sachen erblickt stimmts?
Geh mal lieber nicht davon aus das jeder hier für 4.50 euro schrubben geht.
Den rest zu kommentieren lohnt sich nicht.

regenwurm

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Flucht ins Ausland
« Antwort #12 am: 18:46:25 Sa. 03.Februar 2007 »
Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Dänemark sind Schiffsbau, Maschinenbau und Anlagenbau, gefolgt von der Elektronikindustrie, Chemie und Biotechnologie, der pharmazeutischen Industrie, Druck und Papier, Textilien, Möbel, Zement, der Lebensmittelindustrie und Dienstleistungen. Obwohl die dänische Wirtschaft eher mittelständisch geprägt ist, gibt es traditionelle Großunternehmen in der Schifffahrt, im Handel und in der Brauereibranche mit so bekannten Marken wie Tuborg oder Carlsberg.
 Durch Fusionen sind in den letzten Jahren auch Großbanken entstanden sowie große Betriebe im Anlagenbau, in der pharmazeutischen Industrie, im Landmaschinenbau und in der Lebensmittelbranche. Jedes Kind in Deutschland kennt den Buko-Käse, ganz zu schweigen von den berühmten Legosteinen, die man überall auf der Welt findet. Der Tourismus spielt in Dänemark eine große Rolle und Erdöl- und Ergasfunde vor der dänischen Küste haben einen ebenfalls florierenden Wirtschaftszweig entstehen lassen.

Der wichtigste Handelspartner Dänemarks ist Deutschland, gefolgt von Schweden, den Benelux-Staaten und Großbritannien. Außerhalb Europas treibt Dänemark vor allem mit den USA und Japan Handel.
Angesichts der Globalisierungstendenzen betreiben die großen dänischen Firmen eine aktive grenzüberschreitende Akquisitionspolitik und investieren z.B. in Deutschland. Umgekehrt gibt es zahlreiche Tochterunternehmen deutscher Firmen in Dänemark. Wer bei einem solchen Unternehmen arbeiten möchte, sollte sich die entsprechende Liste bei der Deutsch-Dänischen Handelskammer ansehen, im Internet unter der Adresse http://www.ahk-daenemark.dk (auch auf Deutsch). Die Investoren-Initiative "Invest in Denmark" sieht vor allem in den Bereichen IT/Telekommunikation/Elektronik, Nahrungsmittel, Distribution, Servicezentren wie Call Center sowie Medizintechnik/Biotechnologie/Pharmazie ein großes Entwicklungspotenzial, besonders im Großraum Kopenhagen, das auch auf den benötigten Fachkräftebedarf durchschlagen wird.
Bei der geringen Arbeitslosigkeit in Dänemark und praktischer Vollbeschäftigung, sind die Chancen nicht schlecht, über kurz oder lang einen Arbeitsplatz zu finden. Auf längere Sicht wird in Dänemark in den oben genannten Branchen sogar ein Mangel an Fachkräften erwartet.

Für Bundesbürger ist es besonders einfach, in Dänemark einen Job anzutreten, bürokratische Hürden gibt es kaum. Dennoch ist ein Arbeitsplatz in Dänemark nicht unbedingt begehrt - in erster Linie wegen des dänischen Steuersystems, das zwar einfacher ist als das in Deutschland, aber einen wesentlich höheren Steuersatz festlegt. Hinzu kommt, dass das Lohnniveau niedriger ist als im Heimatland, so dass ein Job in Dänemark finanziell wenig attraktiv erscheint. So kommen denn auch mehr Dänen zum Arbeiten nach Deutschland als umgekehrt.
Quelle
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jawbreaker

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Flucht ins Ausland
« Antwort #13 am: 17:04:51 So. 04.Februar 2007 »
Zitat
Original von leibeigner
Genau,vor allem ökonomische oder?
So und jetzt geh trollen!

Wenn Du Dir vor allem ökonomische Gründe vorstellen kannst, könnte das an Deinem begrenzten Horizont liegen.

Deine Postings sind so arrogant, daß sich eine weitere Diskussion mit Dir erübrigt. Viel Spaß noch bei der Revolution der Herzen, Du kannst Dich ja nächstes mal mit fbk am Alex treffen, dann seid Ihr schon zu zweit :P

Ich versuch mein Glück lieber in der Fremde und pfeif' auf Pfeifen wie Dich, die keine Lösung haben und immer alles niedermachen müssen, was nicht ins persönliche Konzept passt, falls Du sowas überhaupt hast.

- Das peinliche Verhalten der sogenannten 'Linken' in D-Land, schonmal 1 prima Grund abzuhauen, der nichts direkt mit Geld zu tun hat.

- Angela Merkel (ein FDJ-Kader, der 1989 plötzlich und aus heiterem Himmel sein Herz für die Kirche entdeckte) ist Bundeskanzlerin. Suuupergrund!

Mir fallen noch viel, viel mehr ein, wetten?

Es gibt seitenweise Gründe, mit diesem Komikerland langsam auf Sicherheitsabstand zu gehen.

TagX

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Flucht ins Ausland
« Antwort #14 am: 00:09:03 Di. 06.Februar 2007 »
Besonders auch ökonomische Gründe

Zum Erinnern:
...
Die unter dem Angst machenden und abschreckenden Schlagwort Hartz IV beschlossenen Änderungen in der Arbeitslosen- und Sozialhilfe sind überlebensnotwendig für den Standort Deutschland.
...
Umso schmerzlicher ist nun die Stunde der Wahrheit. Jetzt hilft nur noch ein radikaler Kurswechsel.
...
Wir haben das Jammern über Deutschland satt.
...

Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/Bissinger-Volk.pdf
Grüße


Sozialismus!